IKT in Schulen

Afrika, Bildung: Pädagogischer Einsatz von Digital- und Kommunikationstechniken in Schulen – Analyse

Le numérique peut-il réinventer l’éducation de base en Afrique?
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Kann die digitale Informationstechnik die Bildung in Afrika neu erfinden? Unsere Schnellübersetzung – LESEN
31. Mai 2017 21.59 BST – https://theconversation.com/uk/education
Erwan Lequentrec (Orange Labs) und Francesc Pedró (Unesco) sind Co-Autoren dieses Artikels.

Wenn die Bemühungen der afrikanischen Länder den Zugang zu Grundbildung auch stark verbessert haben, sorgen die die anfängliche Verzögerung und das sehr hohe Bevölkerungswachstum im subsaharischen Afrika doch dafür, dass noch 29.600.000 Kinder im Grundschulalter und 21,1 Millionen im Alter der Sekundarbildung nicht in die Schule gehen. ZU diesen immer noch erheblichen Schwierigkeiten beim Zugang zur und beim Bleiben in der Schule kommen sehr starke Bedenken hinsichtlich der Fairness und Qualität der Lehre.
Die in der Region im Gang befindliche digitale Revolution führt zu einer Flut von Experimenten, um innerhalb wie außerhalb des Unterrichts die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in die Ausbildung zu integrieren. Eine => Studie von der Agence française de développement (AFD), der Agence universitaire de la Francophonie (AUF), Orange und Unesco erarbeitet ein Update zu diesem Thema.

Die unaufhaltsame digitale Revolution
Zugang zu den Medien ist heute ein fester Bestandteil des Alltags der großen Mehrheit der Afrikaner. Der Rückgang der Preise bei den mobilen Endgeräten und der Kosten für die Kommunikation hat die Penetrationsrate der Mobiltelefonie von 5% im Jahr 2003 auf 73% im Jahr 2014 erhöht.
Der Kontinent hat jetzt 650 Millionen Handy-Besitzer (mehr als die USA und Europa kombiniert) und 3G-Mobilfunknetze sind in sehr starker Expansion. Dank der Seekabel, die Afrika mit optischen Fasern und neuesten Satellitenverbindungen verknüpfen, sinken die Kosten und die ländlichen Gebiete werden bald daran angeschlossen sein.
Wenn der LAN-Zugang mit 11% der angeschlossenen Haushalte auch noch niedrig bleibt, so ermöglicht der Zugriff auf das mobile Internet der Region bereits, die Verspätung aufzuholen; die Smartphone-Penetrationsrate wird im Jahr 2017 voraussichtlich 20% betragen. Diese schnelle Verbreitung der mobilen Internet-Dienste trägt bereits zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region bei, insbesondere durch gezielte Maßnahmen für finanzielle Eingliederung (mobile banking), im Bereich Gesundheit oder der Produktivität der Bauern.

Mobilfunk bietet große Chancen in der Bildung. Aufgrund seiner breiten Verfügbarkeit in der Bevölkerung und der Funktionen von Mobiltelefonen (Stimmen, SMS) und Smartphones (Text- und Dokumentenreader, mp3, Bild und Video), sind die pädagogischen Einsatzmöglichkeiten sehr wichtig für die Verbesserung des Zugangs zu und der Qualität der Bildungsdienstleistungen.
Die m-Lernen (m-learning) – also Bildungsdienstleistungen über ein verbundenes mobiles Gerät – sind der Haupthebel der Dynamik der IKT, Inhalte bereitzustellen, ob für das Lernen (Lehrerausbildung, auf Lernende zentrierte Pädagogik, Auswertungen) oder für das Fehlen von Daten für die Verwaltung des Bildungssystems.

Neue Technologien für das Lernen
Massenkommunikationstechnologien wurden in den späten 1960er Jahren als ein erster Bildungs ​-Vektor verwendet.
Länder wie die Elfenbeinküste, Niger und Senegal hatten große nationale Programme entwickelt, um den Einsatz von Radio (Schulradios) und Fernsehen (ITV) in der Grundbildung zu fördern, also die Lehrerausbildung zu verbessern oder die Kinder direkt zu unterrichten. Wenn diese Programme auch eine sehr große Anzahl von Individuen zu einem anfangs relativ niedrigen Preis erreicht haben, bleiben die Ergebnisse im Hinblick auf die schulischen Leistungen doch schwer zu beurteilen.

Die digitale Informationstechnik im Dienst der Bildung in Afrika.
Die massive Verbreitung von EDV-Anlagen übernahm dann in den 1990er Jahren den Stab. Zahlreiche nationale und internationale Programme konzentrierten sich auf die Ausstattung von Schulen mit Computerhardware (Computerräume), um Ausbildung in EDV zu ermöglichen und neue Bildungsmedien anzubieten über pädagogische Software und CD-ROMs. Die Anwendungen waren da vor allem auf die Schule konzentriert, aber die Versuche wurden jedoch oft ohne klare Bildungsziele und Rahmenbedingungen seitens der Staaten unternommen.

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…. für alt:


…. für alle:

…. für jung:

Das Aufkommen von Personalcomputern in den 2000er Jahren hat dann dazu beigetragen, die Informatik in der Schule nach und nach zu individualisieren. Beispielsweise sollte das amerikanische Projekt “One Laptop per Child” (OLPC), im Jahr 2005 in mehreren afrikanischen Ländern ins Leben gerufen, Schulen zu geringen Kosten mit Laptops auszustatten. Fast 2 Millionen Lehrer und Schüler sind jetzt weltweit im Programm und mehr als 2,4 Millionen Computer (zu etwa 200 Dollar jeweils, inklusive einer freien Bildungsplattform) wurden ausgegeben.

Die Operation „Ein Laptop pro Kind“ stattet seit 2005 Tausende von afrikanischen Schulkindern aus.
Die Einschätzungen zum Thema zeigen jedoch, dass die Verwendung von festen oder tragbaren Computern im Rahmen des Unterrichts wenig Wirkung auf die schulischen Leistungen der Schüler hat, sich aber positiv auf bestimmte kognitive Fähigkeiten auswirken kann, wenn die Schüler ihre Computer auch abends zu Hause benutzen können.

Inhalt und Zweck
Seit 2010 transformiert die massive Verbreitung mobiler Kommunikationstechnologie sowohl in der Schule wie in der außerschulischen Umgebung die Praktiken mit vereinfachtem Zugang in Bildungsressourcen. Die Ankunft von Smartphones und Tablets mit niedrigen Kosten und geringem Stromverbrauch ermöglicht, die pädagogischen IKT schrittweise aus der Schule zu entfernen.
Von einem auf das Werkzeug zentrierten Ansatz bewegen wir uns zu auf einen Ansatz zum Inhalt und zur Verwendung. Diese mobilen Tools (insbesondere Tablets) bieten große Chancen, insbesondere den Mangel an Lehrbüchern und Büchern zu kompensieren. So hat die Verteilung von E-Readern (wie Kindle) an 600 000 Kinder in neun Ländern in Afrika einen erheblichen Einfluss auf das Lesen und die Leistungen der Kinder unter Beweis gestellt. Das Senden von SMS mit kurzen Lektionen, von MCQ oder Audioaufnahmen zeigten auch erhebliche Auswirkungen auf die Lehrer, wie auch die auf die Bedürfnisse und Kapazitäten der afrikanischen Länder zugeschnittenen MOOC (massive offene Online-Kurse, massive open online courses).

Die Hybridisierung von Bildungsmodellen und -Werkzeugen erweitert heute das Potenzial von IKT im Bildungskontext. Einige als veraltet wahrgenommene Technologien erleben jetzt eine Renaissance, dank der Kombination verschiedener Medien im gleichen Projekt.
So können die Kurse auch auf verschiedenen Medien kombiniert angeboten werden. Preiswert und mit beträchtlichem Publikum, zeigen Schulfunk- und Bildungsfernsehprogramme in Verbindung mit Internet und Mobiltelefonie vielversprechende Ergebnisse. Das => Cross-Media-Lernprogramm der englischen BBC Janala in Bangladesch ist ein besonders symbolträchtiges Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen einer Vielzahl von Akteuren.
Die Vielfalt der Multimedia-Tools vervielfacht die pädogogischen Möglichkeiten mit den Schülern, wie mit Lernenden im Allgemeinen. Allerdings hängt die Integration von IKT nicht so sehr vom technologischen Fortschritt wie von der ​​lern- bzw. lehrorientierten Aneignung dieser Technologien durch die Nutzer.

Wie erklärt sich der Erfolg?
Wenn auch die überwiegende Mehrheit der afrikanischen Länder ein Interesse an IKT ausdrückt, muss doch eine Reihe von Bedingungen erfüllt werden, um einen fairen und effektiven Einsatz dieser Technologien in der Bildungslandschaft zu gewährleisten.
Damit die PädIKT eine echte Chance für die Entwicklung in Afrika darstellen, erscheint es daher notwendig, den technischen und wirtschaftlichen Zwängen gerecht zu werden, auf die Bedürfnisse der Benutzer zu reagieren und Kapazitäten aufzubauen; nachhaltige Finanzierungsmodelle zu finden und eine wirksame und nachhaltige Multi-Akteure-Zusammenarbeit zu erleichtern.

Session digitale Initiation Elfenbeinküste. Issouf Sanogo / AFP
Die PädIKT im Allgemeinen und insbesondere das mobile-Learning bieten Zugang zu Bildungsressourcen zu niedrigen Preisen, einen Mehrwert verglichen mit der traditionellen Lehre und eine ergänzende Lösung für die Lehrerausbildung.
Ein großes Potenzial besteht, die Ausgeschlossenen der Bildungssysteme zu erreichen und die Qualität der übertragenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu verbessern. Die dramatischen Kostensenkungen und die Hybridisierung der Bildungsmodelle und -Werkzeuge bieten neue Möglichkeiten.
Wenn die Zeit der Innovation durch Experimente auch nie fertig ist, ist es doch Zeit, an Ort und Stelle die Mechanismen und Strategien einzusetzen, die einer Änderung der Skala ermöglichen, unter anderem durch die Schaffung von Koalitionen von Akteuren. Die PädIKT werden nicht alle Probleme der Bildung in Afrika lösen, aber können sich beteiligen, die aktuellen Paradigma der Kompetenzschaffungssysteme grundlegend zu ändern.

Dieser Text basiert auf der No. 17 der Reihe Savoirs Communs, „IKT im Dienst der Bildung in Afrika“, geschrieben von David Ménascé und Flore Clément.
Ce texte s’appuie sur le n°17 de la publication Savoirs Communs, « Le numérique au service de l’éducation en Afrique », rédigé par David Ménascé et Flore Clément.

EN FRANCAIS Original – LIRE
Le numérique peut-il réinventer l’éducation de base en Afrique ?
May 31, 2017 9.59pm BST – https://theconversation.com/uk/education
Erwan Lequentrec (Orange Labs) et Francesc Pedró (Unesco) sont co-auteurs de cet article.

Si les efforts des pays africains ont permis d’améliorer grandement l’accès à l’éducation de base, le retard initial et la très forte croissance démographique font que l’Afrique subsaharienne compte encore 29,6 millions d’enfants non-scolarisés en âge d’être au primaire et 21,1 millions en âge de l’être au secondaire. À ces difficultés encore importantes d’accès et de rétention se rajoutent les très fortes inquiétudes concernant l’équité et la qualité des enseignements dispensés aux élèves.
La révolution numérique en cours dans la région entraîne un foisonnement d’expérimentations intégrant les technologies de l’information et de la communication en éducation (TICE) dans les classes comme hors des classes. Une => étude pilotée par l’Agence française de développement (AFD), l’Agence universitaire de la francophonie (AUF), Orange et l’Unesco permet de faire le point sur le sujet.

L’irrésistible révolution numérique
L’accès aux moyens de communication fait aujourd’hui partie intégrante du quotidien de la grande majorité des Africains. La baisse du prix des terminaux mobile et du coût des communications a fait passer le taux de pénétration de la téléphonie mobile de 5 % en 2003 à 73 % en 2014.
Le continent africain compte aujourd’hui 650 millions de détenteurs de téléphone portable (soit plus que les États-Unis et l’Europe réunis) et les réseaux mobiles 3G y sont en très forte expansion. Grâce aux câbles sous-marins reliant l’Afrique à la fibre optique et aux plans récents de connexion satellitaire, les coûts sont en baisse et les zones rurales vont bientôt pouvoir être atteintes.
Si avec 11 % des ménages connectés, le taux d’accès à l’Internet câblé reste encore faible, l’accès à l’Internet mobile permet déjà à la région de rattraper son retard ; le taux de pénétration du smartphone devrait y atteindre les 20 % en 2017. Cette rapide diffusion de services Internet sur mobile contribue déjà au développement économique et social de la région, notamment à travers d’activités ciblant l’inclusion financière, la santé ou encore la productivité des agriculteurs.

La téléphonie mobile offre des opportunités importantes dans le domaine éducatif. Étant donné sa large disponibilité dans la population et les fonctions des téléphones mobiles (échange voix, SMS) et des smartphones (lecteur de textes et documents, mp3, image et vidéo), les potentialités d’utilisations éducatives sont très importantes pour améliorer l’accès et la qualité des services éducatifs.
Le m-learning (ou m-éducation) – soit les services éducatifs via un appareil mobile connecté – constitue le principal levier de la dynamique des TICE pour mettre à disposition des contenus que ce soit pour les apprentissages (formation des enseignants, pédagogie centrée sur les apprenants, évaluations) ou encore pallier le manque de données pour la gestion du système éducatif.

Des nouvelles technologies pour apprendre
Les technologies de communication de masse ont été utilisées comme un premier vecteur éducatif dès la fin des années 1960.
Des pays comme la Côte d’Ivoire, le Niger et le Sénégal ont ainsi développé de grands programmes nationaux qui ont utilisé la radio (radios scolaires) puis la télévision (télévision éducative) pour faire la promotion de l’éducation de base, améliorer la formation des maîtres, voire enseigner directement aux enfants. Si ces programmes ont permis de toucher un très grand nombre d’individus pour un coût au départ assez faible, les résultats en termes de performances scolaires restent difficiles à évaluer.

Le numérique au service de l’éducation en Afrique.
La distribution massive de matériel informatique a ensuite pris le relais à partir des années 1990. Beaucoup de programmes nationaux et internationaux se sont alors concentrés sur l’équipement des écoles en matériels informatiques (laboratoires informatiques) pour permettre la formation à l’informatique et offrir de nouveaux supports éducatifs via des logiciels et des CD-ROM éducatifs. Les usages étaient alors principalement centrés sur l’école, mais les expérimentations ont toutefois été souvent lancées sans objectifs pédagogiques clairs et cadre d’action fixé par l’État.
L’apparition des ordinateurs individuels dans les années 2000 a permis d’individualiser progressivement l’informatique scolaire. Ainsi, le projet américain « One laptop per child » (OLPC), lancé dans plusieurs pays africains en 2005, visait à équiper à bas coût les écoles en ordinateurs portables. Près de 2 millions d’éducateurs et d’élèves sont aujourd’hui impliqués dans ce programme à travers le monde et plus de 2,4 millions d’ordinateurs (au prix d’environ 200 dollars l’unité incluant une plateforme pédagogique libre) ont été délivrés.

L’opération « One laptop per child » équipe depuis 2005 des milliers d’écoliers africains. One laptop per child/Flickr
Les évaluations sur le sujet montrent toutefois que l’usage des ordinateurs fixes ou portables dans le cadre de la classe n’a que peu d’effets sur les performances académiques de l’élève, mais peut impacter positivement certaines capacités cognitives si les élèves peuvent utiliser leurs ordinateurs à la maison le soir.
Des contenus et des usages
Depuis 2010, la diffusion à grande échelle de technologie mobile de communication transforme les pratiques avec un accès facilité à des ressources éducatives tant à l’école que dans l’environnement extrascolaire. L’arrivée des smartphones et tablettes à bas coûts et à faible consommation d’énergie permet de faire progressivement sortir les TICE du cadre scolaire.
D’une approche centrée sur l’outil, on passe à une approche sur le contenu et sur l’usage. Ces outils nomades (tablettes en particulier) offrent notamment des opportunités importantes pour faire face à la pénurie de manuels scolaires et de livres. Ainsi la distribution de liseuses (de type Kindle) à 600 000 enfants dans neuf pays d’Afrique a démontré un impact important sur la lecture et sur les résultats des enfants aux tests éducatifs. L’envoi de SMS contenant de courtes leçons, des QCM ou des enregistrements audio ont également montré des effets importants sur les enseignants de même que les MOOC (les massive open online courses) adaptés aux besoins et capacités des pays africains.

L’hybridation des modèles pédagogiques et des outils élargit aujourd’hui les potentialités des TICE dans le cadre éducatif. Certaines technologies, perçues comme désuètes connaissent aujourd’hui un certain renouveau, grâce à la combinaison de différents médias au service d’un même projet.
Des cours peuvent ainsi être offerts sur différents médias combinés. Peu cher et avec des audiences considérables, les radios éducatives et les émissions de télévision éducatives associées à Internet et à la téléphonie mobile donnent des résultats prometteurs. Le => programme cross media d’apprentissage de l’anglais BBC Janala, au Bangladesh, constitue notamment un exemple emblématique de coopérations entre des acteurs très divers.
La diversité des outils multimédia multiplie les possibilités pédagogiques avec les élèves comme avec les apprenants en général. Pour autant, l’intégration des TICE ne dépend pas tant des avancées technologiques que de l’appropriation pédagogique de ces technologies par les usagers.

À quoi tient la réussite ?
Si la grande majorité des pays africains exprime un intérêt pour les TICE, un ensemble de conditions doivent être réunies pour garantir un déploiement efficace et équitable de ces technologies dans le paysage éducatif.
Pour que les TICE puissent être un véritable levier de développement en Afrique, il apparaît ainsi nécessaire de répondre aux contraintes technico-économiques, de répondre aux besoins des utilisateurs et de renforcer leurs capacités ; de trouver des modèles de financement soutenables et de faciliter une collaboration multi-acteurs efficace et pérenne.

Session d’initiation au numérique en Côte d’Ivoire. Issouf Sanogo/AFP
Les TICE en général et le mobile-learning en particulier offrent un accès à des ressources pédagogiques à bas prix, une plus-value par rapport à l’enseignement traditionnel et une solution complémentaire à la formation des maîtres.
Un potentiel immense existe pour toucher les exclus des systèmes éducatifs et améliorer la qualité des savoirs et compétences transmis. La baisse spectaculaire des coûts et l’hybridation des modèles pédagogiques et des outils offrent de nouvelles possibilités.
Si le temps de l’innovation par les expérimentations n’est jamais terminé, il est temps de mettre en place les mécanismes et stratégies qui permettent un changement d’échelle, notamment grâce à la création de coalitions d’acteurs. Les TICE ne régleront pas tous les problèmes de l’éducation en Afrique mais peuvent participer à modifier en profondeur le paradigme actuel des systèmes d’acquisition des compétences.

Ce texte s’appuie sur le n°17 de la publication Savoirs Communs, « Le numérique au service de l’éducation en Afrique », rédigé par David Ménascé et Flore Clément.

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