soutien au chef de l'opposition Hakainde Hichilema

Afro-Faschismus, heute: Sambia’s Präsident Lungu driftet ab

En Zambie, l’inquiétante dérive du président Lungu
TOP-PHOTO afp.com by Dawood SALIM: Demonstration von Unterstützern des Oppositionsführers Hakainde Hichilema
Manifestation de soutien au chef de l’opposition Hakainde Hichilema, le 26 mai 2017 à Lusaka, en Zambie

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Deutsche Texte: Von mir verbesserte Google-Übersetzungen

1. In Sambia, die beunruhigende Tendenz von Präsident Lungu LESEN
00.00 17/06/2017 – Von Obert SIMWANZA – AFP
Das oft für seine Ruhe und politische Stabilität gelobte Sambia wird seit den letzten Wochen durch ernste Spannungen zwischen Präsident Edgar Lungu und der wichtigsten Oppositionspartei erschüttert, die die diktatorische Abdrift des Regimes anprangert.
Am Ursprung dieser giftigen Atmosphäre: die Inhaftierung des Gegners Nummer 1 des Staatsoberhauptes, Hakainde Hichilema, der sich immer noch weigert, seine knappe Niederlage gegen Mr. Lungu bei der Präsidentschaftswahl letzten August zuzugestehen.
Der zum Politiker gewordene ehemalige Geschäftsmann Hichilema wurde in seinem Hause im April mit militärischer Gewalt verhaftet, zunächst weil er versucht habe, einen Präsidentenkonvoi zu blockieren.
Die Anklage wurde zunächst mit Lächeln aufgenommen, bis das der Kopf der Vereinigten Partei für Nationale Entwicklung (UNPD) schließlich wegen Verrat angeklagt wurde, ein Verbrechen, das eine Haftentlassung ausschließt und sogar mit Todesstrafe bestraft werden kann.
Kritiker von Edgar Lungu brandmarken seitdem einen „Skandal“ und das Begleichen einer politischen Rechnung.
„Sambia kann von nun ab eine Diktatur genannt werden“, beklagten die religiösen Führer des Landes am Freitag in einer Erklärung, die so heftig wie ungewöhnlich ist.
Vor ihnen verurteilte Amnesty International durch die Stimme ihres Regionalchefs Deprose Muchena eine „Verfolgung“, die Mr. Hichilema „belästigen, einschüchtern und abschrecken“ solle.
„Die Verhaftung von Hakainde wurde zunächst als Maßnahme der Einschüchterung seitens Präsident Lungus gesehen, aber der Zorn darüber wächst“, betonte der Erzbischof von Lusaka, Erzbischof Telesphore Mpundu, gegenüber AFP.
– ‚Wie eine Ratte‘ –
Seit dem Wahlkampfbeginn im vergangenen Jahr war das Land die Szene von einer noch nie da gewesenen Gewalt zwischen Anhängern der Patriotischen Front (PF) Herr Lungus und jenen der UPND.

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Edgar Lungu hatte gedroht, „drastische Maßnahmen“ zu ergreifen, und „ die Demokratiezu opfern“, um den Frieden zu gewährleisten.
Sehr verärgert über die Weigerung von Herrn Hichilema, ihre Legitimität anzuerkennen, hatten der Staatschef und seine politische Familie ihn mehrmals öffentlich gewarnt.
„Er muss wissen, dass wir ihn wie eine Ratte behandeln, die wir fangen wollen“, hatte vor seiner Verhaftung der stellvertretende Generalsekretär der PF, Mumbi Phiri, gedroht.
Wenige Tage später trat das Regime in Aktion. Und am Dienstag überschritt es eine weitere Schwelle durch Suspendierung von etwa fünfzig Abgeordneten der UPND für einen Monat, die eine präsidiale Rede vor dem Parlament zu schmollen gewagt hatten.
„Die Opposition will nicht mit dieser Regierung arbeiten. Das ist keine konstruktive Kritik“ rechtfertigt Alex N’goma, Politologe an der Universität von Sambia.
„Sie müssen das aber in einem viel breiteren Kontext sehen“, meint ein Kollege, der politische Analyst Sishuwa Sishuwa.
„Das ist eine Situation, wo die unabhängige Presse mundtot gemacht wurde, wo nichtstaatliche Akteure wie Gewerkschaften oder religiöse Organisationen zum Schweigen gebracht wurden und die Redefreiheit unterdrückt ist“, sagte er unverblümt.
– ‘Souveränes Land’-
Die Spannungen innerhalb Sambia wurden im vergangenen Monat international, als die Behörden in Lusaka waren schnell dem Leiter der südafrikanischen Opposition, Mmusi Maimane, den Eintritt in ihrem Gebiet ruckzuck verboten.
Diese Entscheidung „zeigt die Verachtung der sambische Regierung für den Rechtsstaat“, urteilt Mr. Sishuwa.
Die Macht reagierte sofort, um ihre Maßnahme zu rechtfertigen, und bestreitet kategorisch jede Abdrift.
„Wer hat gesagt, dass das Land zur Diktatur wechselt? Wir sind ein demokratisches Land, dessen Institutionen arbeiten, ohne Einmischung“, sagt Präsidentschaftssprecher Mulenga Kampamda.
„Er wollte Druck auf unsere Justiz machen“, verkündet sie zu Herrn Maimane. „Wir haben jedes Recht, ihn zu stoppen (…), weil wir ein souveränes Land sind.“
Am Freitag bei der Amtseinführung des Premierminister von Lesotho Thomas Thabane, fegte Präsident Lungu die Kritiker weg: „Welche Krise? Es gibt keine Krise. Das existiert nur in deren Köpfen“.
Derzeit scheint Sambias Nummer 1 den Druck auf Herrn Hichilema nicht lösen zu wollen.
Letzte Woche wurde der Oppositionsführer in das Hochsicherheitsgefängnis in Kabwe, 150 km nördlich von Lusaka, übertragen. Sicherlich für viele Wochen, da sein Verhandlungstermin noch nicht festgelegt wurde.
© 2017 AFP

2. Sambias Präsident ruft Ausnahmezustand aus LESEN
6. Juli 2017, 11:40 – http://derstandard.at/r652/Afrika
Lusaka – Nach einer Reihe mutmaßlicher Brandanschläge hat Sambias Präsident Edgar Lungu den Ausnahmezustand ausgerufen. Bei den jüngsten Bränden handle es sich um “vorsätzliche Taten”, die ernste Konsequenzen haben könnten, sagte Lungu am Mittwochabend in einer Fernsehansprache. Seine Regierung habe daher entschieden, den Ausnahmezustand auszurufen. Die Entscheidung muss noch vom Parlament in Lusaka gebilligt werden. Seit der Verhaftung des Oppositionsführers Hakainde Hichilema im April wachsen in dem afrikanischen Staat die politischen Spannungen. Hichilema war unter dem Vorwurf des Verrats festgenommen worden, nachdem sein Konvoi angeblich dem Konvoi des Präsidenten die Vorfahrt genommen hatte. Er sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis ein. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisierte Hichilemas Inhaftierung als “zynischen Plan, um jegliche politische Opposition in Sambia mundtot zu machen”. Hichilema hatte Lungus knappen Wahlsieg im August vergangenen Jahres nicht anerkannt und war vor Gericht dagegen vorgegangen. Der Oppositionsführer wirft seinem Rivalen Wahlfälschung und politische Unterdrückung in Sambia vor. Der Staat im südlichen Afrika galt bisher als politisch relativ stabil. (APA, 6.7.2017) –

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1. En Zambie, l’inquiétante dérive du président Lungu LIRE
17.06.2017 à 12:00 – Par Obert SIMWANZA – AFP
Souvent louée pour son calme et sa stabilité politiques, la Zambie est secouée depuis plusieurs semaines par de vives tensions entre le président Edgar Lungu et le principal parti d’opposition, qui dénonce une dérive dictatoriale du régime.
A l’origine de ce climat délétère, il y a l’incarcération de l’adversaire numéro 1 du chef de l’Etat, Hakainde Hichilema, qui refuse toujours de concéder sa courte défaite face à M. Lungu lors de la présidentielle d’août dernier.
Ancien homme d’affaires reconverti dans la politique, M. Hichilema a été arrêté manu militari à son domicile en avril, initialement pour avoir tenté de bloquer le convoi présidentiel.
L’accusation a d’abord fait sourire, jusqu’à ce que le patron du Parti uni pour le développement national (UNPD) soit finalement inculpé de trahison, un crime qui exclut sa remise en détention et peut lui valoir jusqu’à la peine de mort.
Les critiques d’Edgar Lungu crient depuis au scandale et dénoncent un règlement de comptes politique.
“La Zambie peut désormais être qualifiée de dictature”, ont déploré vendredi les chefs religieux du pays dans une déclaration aussi musclée qu’inhabituelle.
Avant eux, Amnesty International a dénoncé par la voix de son responsable régional Deprose Muchena une “persécution” destinée à “harceler, intimider et dissuader” M. Hichilema.
“L’arrestation d’Hakainde a d’abord été considérée comme une mesure d’intimidation du président Lungu mais la colère causée par sa détention monte”, insiste auprès de l’AFP l’archevêque de Lusaka, Mgr Telesphore Mpundu.
– ‘Comme un rat’ –
Dès la campagne électorale de l’an dernier, le pays avait été le théâtre de violences inédites entre les partisans du Front patriotique (PF) de M. Lungu et ceux de l’UPND.
Edgar Lungu avait alors menacé de prendre des “mesures draconiennes” et à “sacrifier la démocratie” pour assurer la paix.
Très agacés par le refus de M. Hichilema de reconnaître leur légitimité, le chef de l’Etat et ses proches l’ont mis à plusieurs reprises publiquement en garde.
“Il doit savoir que nous le traiterons comme un rat que l’on veut attraper”, avait menacé avant son arrestation le secrétaire général adjoint du PF, Mumbi Phiri.
Quelques jours plus tard, le régime est passé à l’action. Et mardi dernier, il a franchi un nouveau pas en faisant suspendre pour un mois une cinquantaine de députés de l’UPND qui avaient osé bouder un discours présidentiel devant le Parlement.
“L’opposition ne veut pas travailler avec ce gouvernement. Ce n’est pas de la critique constructive”, justifie Alex N’goma, analyste politique à l’université de Zambie.
“Il faut voir ça (…) dans un contexte bien plus large”, s’inquiète toutefois un de ses collègues, l’analyste politique Sishuwa Sishuwa.
“C’est un contexte où la presse indépendante a été muselée, où les acteurs non-étatiques comme les syndicats ou les organisations religieuses ont été réduits au silence et la liberté de parole de fait supprimée”, poursuit-il sans détour.
– ‘Pays souverain’ –
Les tensions qui agitent la Zambie ont débordé sur la scène internationale le mois dernier, lorsque les autorités de Lusaka n’ont pas hésité à interdire d’entrée sur leur territoire le chef de l’opposition sud-africaine Mmusi Maimane.
Cette décision “montre le mépris du gouvernement zambien pour l’Etat de droit”, tranche M. Sishuwa.
Le pouvoir a immédiatement réagi pour justifier sa mesure et dément catégoriquement toute dérive.
“Qui dit que le pays est en train de basculer vers la dictature ? Nous sommes un pays démocratique dont les institutions fonctionnent sans la moindre interférence”, assure la porte-parole de la présidence, Mulenga Kampamda.
“Il voulait venir pour faire pression sur notre justice”, clame-t-elle à propos de M. Maimane. “Nous avons parfaitement le droit de l’en empêcher (…) nous sommes un pays souverain”.
Invité vendredi à l’investiture du Premier ministre du Lesotho Thomas Thabane, le président Lungu a balayé les critiques. “Quelle crise ? Il n’y a pas de crise. Elle n’existe que dans leurs têtes”, a-t-il raillé.
Pour l’heure, le numéro 1 zambien ne semble pas près de relâcher la pression sur M. Hichilema.
La semaine dernière, le chef de l’opposition a été transféré dans la prison de haute sécurité de Kabwe, à 150 km au nord de Lusaka. Sûrement pour de longues semaines, car la date de son procès n’a toujours pas été fixée.
© 2017 AFP
2. Zambie: droit dans ses bottes, le président justifie l’état d’urgence LIRE
06.07.2017 à 18:00 – Par Obert SIMWANZA – AFP
Le président zambien Edgar Lungu a justifié jeudi sa volonté d’imposer l’état d’urgence en accusant l’opposition d’avoir fomenté des incidents violents dans le pays pour “créer la terreur” et remettre en cause le verdict du scrutin de 2016.
Lors d’une conférence de presse, M. Lungu s’est également défendu bec et ongles de toute dérive “dictatoriale”, comme le lui reprochent ses adversaires, et assuré qu’il avait pour unique préoccupation de “faire reculer l’anarchie”.
Le chef de l’Etat a annoncé mercredi soir à la télévision son intention de décréter l’état d’urgence après une récente série d’incendies d’origine criminelle.
Le dernier en date, mardi, a entièrement ravagé le principal marché de la capitale Lusaka, sans toutefois faire de victimes.
Dans un climat politique sous haute pression, Edgar Lungu a accusé sans surprise l’opposition d’en être responsable.
“Leur idée est de mettre la pression pour que nous renégocions le résultat des dernières élections”, a-t-il affirmé. “L’opposition a un stratagème délibéré pour rediscuter le partage du pouvoir (…) leur idée est de créer la terreur et la panique”.
Depuis ses premières élections multipartites en 1991, la Zambie était souvent louée pour son calme et sa stabilité.
Mais la campagne électorale de l’an dernier a été le théâtre de violences inédites entre les partisans du Front patriotique (PF) de M. Lungu et ceux du Parti uni pour le développement national (UPND) de l’opposant historique Hakainde Hichilema.
Ces tensions ne sont jamais retombées depuis, puisque M. Hichilema refuse toujours obstinément de reconnaître la courte victoire de son rival en arguant de fraudes.
Au contraire, le climat politique a continué à se détériorer.
– ‘Retour à la raison’ –
En avril dernier, le chef de l’UPND a été arrêté pour avoir tenter d’entraver le passage du convoi présidentiel. Poursuivi pour trahison, un crime passible de la peine de mort, il est détenu dans une prison de haute sécurité en attendant son procès.
Le mois dernier, 48 députés de l’UPND ont été provisoirement suspendus pour avoir, comme leur chef, refusé de reconnaître la légitimité de M. Lungu. Le régime a également renforcé sa pression sur les médias indépendants.
L’opposition comme la société civile zambiennes, les églises du pays en tête, y voient la volonté délibérée du chef de l’Etat de faire taire ses critiques.
“La Zambie est la démocratie la plus accomplie de toute la région (…) si c’est la dictature, alors il n’y a pas de démocratie en Afrique”, leur a rétorqué jeudi Edgar Lungu. “Je sais que les gens pensent que je vise mes adversaires politiques (mais) je ne fais qu’essayer de ramener tout le monde à la raison”.
Le Parlement, où le parti présidentiel dispose de la majorité, doit dans les sept jours formellement approuver la mesure d’exception, qui renforce notamment les pouvoirs de la police.
Et les députés devront se prononcer tous les quatre-vingt-dix jours sur son éventuelle prolongation.
“Je ne pense pas que l’état d’urgence soit justifié”, a commenté auprès de l’AFP l’analyste zambien Neo Simutanyi. “Il ne semble viser qu’un certain groupe de personnes”, a-t-il ajouté, “il ne va faire que gêner les gens et créer encore plus de tensions”.
“Vous ne pouvez pas instaurer l’état d’urgence si la cause des incendies est inconnue”, a abondé l’ex-président Nevers Mumba, chef du Mouvement pour une démocratie multi-partite (MMD). “Il (le président) doit annuler sa décision”.
Dans les rues de Lusaka, pour l’heure vides de tout renfort policier ou militaire, des habitants confient leur inquiétude.
“Je crains pour nos vies”, a témoigné auprès de l’AFP un vendeur de journaux du centre de la capitale, Tobias Simbule, 43 ans. “Nous sommes revenus à l’ère du parti unique que nous avions pourtant rejetée en 1991. C’est un jour triste pour le pays”.
© 2017 AFP

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