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Ostafrika: Dürre und Explosion der Nahrungsmittelpreise – Hunger droht

Afrique de l’est: sécheresse et forte hausse des prix alimentaires

Ostafrika: Dürre und stark steigende Lebensmittelpreise
2017.02.14 um 17:00 Uhr – AFP
Die Preise für Mais, Sorghum und andere Getreide und Nahrungsmittel erreichen wegen der dort tobenden Dürre ein Rekordniveau in mehreren Ländern in Ostafrika (Äthiopien, Kenia, Somalia, Südsudan, Uganda, Tansania),warnte die UN-Ernährungsorganisation FAO am Dienstag….
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Afrique de l’est: sécheresse et forte hausse des prix alimentaires
14.02.2017 à 17:00 – AFP
Les prix du maïs, du sorgho, et d’autres céréales et produits alimentaires atteignent un niveau record dans plusieurs pays d’Afrique de l’Est (Ethiopie, Kenya, Somalie, Soudan du sud, Ouganda, Tanzanie) en raison de la sécheresse qui y sévit, a alerté mardi la FAO.

Ein von der Dürre verbranntes Maisfeld in Kenia, August 2009 / Photo afp.com by TONY KARUMBA
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Klimawandel und Massenmigration: wachsende Bedrohung für die globale Sicherheit

Deutsch, francais, english
Changement climatique et migration de masse : menace grandissante pour la sécurité mondiale
Climate change and mass migration: a growing threat to global security

TOP PHOTO by Farid Ahmed/IRIN:  Überschwemmungsschäden in Reisfeld in Bangladesch //
Un agriculteur du district de Manikanj inspecte son champ de riz endommagé par les inondations / A farmer inspects his flood-damged rice crop in Bangladesh’s Manikanj District.

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DEUTSCH Unsere (Schnell)Übersetzung – LESEN
HINWEIS: Verlinkungen zu Texten und Dokumenten finden Sie in den beiden Originaltexten (en,fr)

Klimawandel und Massenmigration: wachsende Bedrohung für die globale Sicherheit
Http://www.irinnews.org/ von Jared Ferrie Asien Herausgeber – DHAKA, 19. Januar 2017
Als sich in der Hauptstadt Bangladesch im vergangenen Monat internationale Führungskräfte trafen für die laufenden Diskussionen über eine neue globale Migrationspolitik, glossierten sie, was laut Expertenausdruck bald ein massiver Triebfederzug der Migration sein wird: der Klimawandel.
“Das internationale System befindet sich in einem Zustand der Leugnung”, sagte A.N.M. Muniruzzaman, ein pensionierter Generalmajor, der jetzt das Bangladesch Institute for Peace and Security Studies leitet.
Das Globale Forum für Migration und Entwicklung in Dhaka kam zusammen weniger als zwei Monate, nachdem die UN-Staaten beschlossen, innerhalb von zwei Jahren eine Globale Vereinbarung zur sicheren, ordnungsgemäßen und regulären Migration zu entwickeln. Der Klimawandel war nur als Unterthema während eines Gesprächsrates auf der Konferenz zu sehen, was laut Muniruzzaman für ähnliche Ereignisse typisch ist.
“Wenn wir eine ordnungsgemäße Verwaltung der kommenden Krise wollen, müssen wir uns jetzt – wir hätten gestern sitzen sollen – setzen, um darüber zu sprechen, wie das Management stattfinden wird”, sagte er in einem Interview in seinem Büro in Bangladeschs überfüllter Hauptstadt.
Gruppen wie die Flüchtlingsagentur der Vereinten Nationen, UNHCR und die Internationale Organisation für Migration sind sich der Risiken bewusst und bemühen sich, den Klimawandel an die Spitze der politischen Diskussionen zu bringen. Während des Runden Tisches in Dhaka nannte Michele Cavinato, Chef der UNHCR-Abteilung für Asyl und Migration, den Klimawandel “die Herausforderung unserer Zeit”.

Schwer zu messen
Es ist schwer zu sagen, wie viele Menschen auf der ganzen Welt gezwungen sein werden, sich zu bewegen, da die Auswirkungen des Klimawandels in den kommenden Jahrzehnten stärker zunehmen werden. Aber Massenverdrängung geschieht bereits, da der Klimawandel zu Naturkatastrophen wie Wüstenbildung, Dürre, Überschwemmungen und Stürmen beiträgt.
Rund 203 Millionen Menschen auf der ganzen Welt wurden zwischen 2008 und 2015 durch Naturkatastrophen vertrieben und das Risiko hat sich seit den 70er Jahren verdoppelt, so der Bericht des norwegischen Flüchtlingsrates 2016 über den interne Vertreibungen.
Der Großteil der Vertreibungen findet innerhalb von Ländern statt, aber jene, die über die Grenzen hinweg getrieben werden, gelten nicht als Flüchtlinge, weil die Flüchtlingskonvention von 1951 dafür nur die Menschen anerkennt, die vor Krieg und Verfolgung fliehen.

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“Es gibt eine rechtliche Lücke, um Menschen zu unterstützen und zu schützen, die im Rahmen von Katastrophen und vom Klimawandel Grenzen überschreiten”, erklärte Marine Franck, eine UNHCR Klimawandel- und Katastrophenexpertin, gegenüber IRIN.
Ein weiterer Aspekt des Klimawandels, der es schwer macht, die genaue Anzahl der Menschen, die durch das Phänomen verdrängt werden, zu quantifizieren, ist, dass es einen “Bedrohungsmultiplikator” gibt. Dieser verschärft das Potenzial für andere Treiber der erzwungenen Migration wie Konflikte; So dass Flüchtlinge, die vor Krieg fliehen, auch vor dem Klimawandel geflohen sein können. Der löst oft auch langsam einsetzende Katastrophen wie Dürren aus, die allmählich die Lebensgrundlagen der Menschen erodieren.
Wie viele Menschen durch den Klimawandel vertrieben werden, hängt in hohem Maße davon ab, welche Ländern jetzt den zukünftigen Auswirkungen entgegenwirken.

Flashpoint Bangladesch
Es ist schwer, an ein Land zu denken, das mehr von den Risiken des Klimawandels umfasst als Bangladesch.
Die rund 160 Millionen Menschen der verarmten Nation sind in ein Gebiet gequetscht, das etwas kleiner ist als Tunesien mit 11 Millionen Einwohnern, und das damit zu einem der am dichtesten bevölkerten Länder der Erde zählt. Seine Küstenlinie umarmt die Bucht von Bengalen und stellt es in den Weg der Wirbelstürme, die an Häufigkeit und Intensität zunehmen.
Bangladesch ist auch eines der flachsten Länder der Welt, mit einem Flussdelta, das einen Großteil seines Territoriums umfasst, wodurch es besonders anfällig für Landerosion ist. Himalaja-Gletscher werden weiter schmelzen, die Flüsse anschwellen, während die steigenden Meeresspiegel die Küstengebiete verschlimmern und zu einer Versalzung im Landesinneren führen, die das Trinkwasser verunreinigt und die Landwirtschaft unmöglich macht.
Bis 2050 könnte Bangladesch mehr als 20 Millionen Vertriebene sehen, laut Klimaschutzstrategie und -Aktionsplan der Regierung. Viele von ihnen werden in die Hauptstadt migrieren, die die Regierung prognostiziert, von 14 auf 40 Millionen Menschen anzuschwellen. Aber die Städte in Bangladesch werden nicht in der Lage sein, den Zustrom von Menschen, die durch den Klimawandel aus ihren Häusern vertrieben werden, zu absorbieren.
“Die Ansiedlung dieser Umweltflüchtlinge wird ein ernstes Problem darstellen für das dicht bevölkerte Bangladesch, und Migration [ins Ausland] muss als eine gültige Option für das Land betrachtet werden”, sagt der Plan der Regierung. “In der Zwischenzeit werden Vorbereitungen getroffen werden, um diese Bevölkerung in geschulte und nützliche Bürger für jedes Land umzuwandeln.”
Dennoch werden viele Länder mit eigenen Krisen umzugehen haben und Bangladesch wird es schwer finden, sie zu überzeugen, seine “Klimawandelflüchtlinge” zu begrüßen. Massive Vertreibung innerhalb des Landes könnte ein zerbrechliches politisches System weiter untergraben und zur Militanz beitragen, die bereits auf dem Vormarsch ist.
“Dies könnte das Land destabilisieren und das könnte auch bis auf den Punkt des Staatszusammenbruchs gehen”, sagte Muniruzzaman.
Die Beamten des Außenministeriums in Bangladesch antworteten nicht auf wiederholte Anfragen zur Stellungnahme.
SIEHE: Bangladeschs Klimawandel-Migranten (engl)

Globale Sicherheit
Während Bangladesch eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder sein wird, ist der natürlich ein globales Thema.
Die Wüstenbildung verbraucht bereits fruchtbares Land in Afrika, was dazu führt, dass die Menschen ihre Häuser verlassen, um Arbeit woanders zu finden, auch in Europa. Einige Länder werden voraussichtlich vollständig in steigenden Meeren verschwinden. Die pazifische Inselnation von Kiribati hat eine Strategie, die ideal erlauben würde, dass ihre 100.000 Einwohner “mit Würde” migrieren.
Allerdings ist Südasien mit seiner großen Bevölkerung und Anfälligkeit für verschiedene Klimawandeleffekte besonders gefährdet, so ein neuer Bericht der Internationalen Organisation für Migration. Von den 203 Millionen Menschen, die von Naturkatastrophen zwischen 2008 und 2015 intern vertrieben wurden, befanden sich 36 Prozent in Südasien.
Der Bericht stellt fest, dass die Südasiatische Vereinigung für regionale Zusammenarbeit den Klimawandel als Bedrohung erkannt und Maßnahmen zur Milderung der Auswirkungen gemacht hat. Allerdings werden “Migrationsbelange nur spärlich erwähnt.”
Das ist ein Muster weltweit, sagte Muniruzzaman und stellte fest, dass letzten Monat beim Global Forum für Migration und Entwicklung nicht eine Sitzung zum Thema Klimawandel gab.
Wenn der Fokus nicht verschoben wird, wird der Globale Pakt für sichere, ordnungsgemäße und reguläre Migration nicht in der Lage sein, die Massenverdrängung aufgrund des Klimawandels anzugehen – und die Bedrohungsmultiplikatoreffekte könnten viel weiter reichen als viele erwarten.
Zum Beispiel, sagte er, könnten Klimawandel-Migranten mit wenigen Möglichkeiten für Beschäftigung die Reihen der kriminellen und militanten Gruppen anschwellen lassen, während das Verschwinden der Inselnationen bewaffneten Konflikt auf hoher See auslösen könnte, da die Länder neues leeres maritimes Territorium für sich behaupten wollen.
“Es wird nicht nur ein humanitäres Problem sein”, sagte Muniruzzaman. “Es wird ein internationales Sicherheitsproblem sein.”
Jf / ag

FRANCAIS Traduction originale IRIN – LIRE
Changement climatique et migration de masse : une menace grandissante pour la sécurité mondiale
http://www.irinnews.org/fr by Jared Ferrie Rédacteur pour l’Asie – DHAKA, 19 janvier 2017
Les dirigeants mondiaux qui se sont réunis le mois dernier dans la capitale bangladaise pour mener des discussions sur une nouvelle politique migratoire internationale n’ont fait qu’effleurer le phénomène qui, selon les experts, sera bientôt un moteur important des mouvements migratoires : le changement climatique.
« Le système international est en plein déni », a dit A.N.M. Muniruzzaman, major général à la retraite et actuel dirigeant de l’Institut sur les études pour la paix et la sécurité du Bangladesh.
Le Forum mondial sur la Migration et le Développement de Dacca s’est tenu moins de deux mois après l’engagement pris par les Etats membres des Nations Unies de mettre en place un Pacte mondial pour des migrations sûres, ordonnées et régulières. Le changement climatique, considéré comme un sous-thème, a seulement été abordé lors d’une table ronde de la conférence. D’après M. Muniruzzaman, ceci est habituel dans ce genre de conférences.
« Pour faire face au mieux à la crise à venir, c’est maintenant que nous devons nous réunir – nous aurions dû le faire hier – pour parler de la manière dont la gestion sera mise en œuvre », a-t-il dit à l’occasion d’un entretien organisé dans ses bureaux de Dacca, la capitale surpeuplée du Bangladesh.
Les organisations comme le Haut-Commissariat des Nations Unies pour les réfugiés (HCR) et l’Organisation internationale pour les migrations (OIM) sont bien conscientes des risques, et elles déclarent œuvrer pour mettre le changement climatique au cœur des débats politiques. Lors de la table ronde organisée à Dacca, Michele Cavinato, directeur de l’Unité Asile et Migration du HCR, a qualifié le changement climatique de « défi crucial de notre époque ».
Des évaluations difficiles à mener
Il est difficile de déterminer avec exactitude le nombre de personnes qui seront forcées de se déplacer lorsque les effets du changement climatique s’accentueront dans les décennies à venir. Mais les déplacements de masse sont déjà une réalité, car le changement climatique contribue aux catastrophes naturelles, telles que la désertification, les sécheresses, les inondations et les tempêtes violentes. 
Entre 2008 et 2015, les catastrophes naturelles ont déplacé environ 203 millions de personnes à travers le monde, et les risques ont été multipliés par deux depuis les années 1970, d’après le Rapport mondial sur les déplacements internes 2016
du Conseil norvégien pour les réfugiés.
La plupart des déplacements ont lieu à l’intérieur des pays, mais les individus contraints de franchir des frontières ne sont pas considérés comme réfugiés, car la Convention de 1951 relative au statut des réfugiés ne reconnait que les personnes qui fuient la guerre ou la persécution.
« Il y a un vide juridique quand on parle d’assistance et de protection aux personnes qui franchissent des frontières dans le contexte d’une catastrophe naturelle et du changement climatique », a dit à IRIN Marine Franck, en charge de la question des déplacements provoqués par le changement et les catastrophes climatiques. 
Un autre aspect du changement climatique, qui complique l’évaluation du nombre exact de personnes déplacées par le phénomène, est qu’il constitue « un multiplicateur de risques ». Cela veut dire qu’il accroît le risque d’alimenter d’autres moteurs de la migration forcée, tels que les conflits ; ainsi, les réfugiés qui fuient une guerre fuient peut-être aussi les effets du changement climatique. Le phénomène entraîne aussi souvent des catastrophes à évolution lente, comme les sécheresses, qui affectent progressivement les moyens de subsistance des populations.
Le nombre de personnes déplacées par le changement climatique dépend en grande partie des efforts mis en œuvre par les pays aujourd’hui pour atténuer les effets à venir.
La poudrière du Bangladesh
Il est difficile de trouver un pays exposé à plus de risques liés au changement climatique que le Bangladesh.
Ce pays pauvre compte quelque 160 millions d’habitants vivant sur un territoire un peu plus petit que celui de la Tunisie, qui recense 11 millions d’habitants, ce qui en fait l’un des pays les plus densément peuplés du monde. Son littoral longe le golfe du Bengale et le place sur la route des cyclones, qui augmentent en fréquence et en intensité.
Le Bangladesh est aussi l’un des pays les plus plats du monde et l’essentiel de son territoire se trouve dans un delta, ce qui le rend particulièrement vulnérable à l’érosion des sols. La fonte des glaciers de l’Himalaya va se poursuivre, faisant gonfler les rivières, et l’augmentation du niveau des mers provoquera l’inondation des zones côtières et la salinisation des terres à l’intérieur du pays, ce qui entraînera la contamination de l’eau potable et rendra l’agriculture impossible.
D’ici 2050, le Bangladesh pourrait compter plus de 20 millions de déplacés, selon le Plan d’action stratégique contre le changement climatique. Bon nombre de ces déplacés s’installeront dans la capitale, qui devrait voir sa population passer de 14 millions à 40 millions, d’après le gouvernement. Mais les villes du pays ne pourront pas absorber l’afflux de personnes forcées d’abandonner leur domicile en raison du changement climatique. 
« L’installation de ces réfugiés constituera un grave problème pour… un Bangladesh densément peuplé et la migration [à l’étranger] doit être envisagée comme une solution valable pour le pays », indique le plan développé par le gouvernement. « D’ici là, ces personnes seront préparées pour devenir des citoyens formés et utiles pour n’importe quel pays ».
Mais bon nombre de pays devront faire face à leurs propres crises et le Bangladesh aura des difficultés à les convaincre d’accueillir ses « réfugiés climatiques ». Les déplacements de masse à l’intérieur du pays pourraient miner un système politique fragile et renforcer le militantisme, qui est déjà en augmentation.
« Cela pourrait déstabiliser le pays et le mener au bord de l’effondrement », a dit M. Muniruzzaman. 
Les responsables du ministère des Affaires étrangères du Bangladesh n’ont pas répondu aux demandes de commentaires.
Sécurité mondiale
Le Bangladesh fait partie des pays les plus exposés au changement climatique, mais le phénomène a des répercussions au niveau mondial.
La désertification a déjà commencé à détruire les terres fertiles d’Afrique, forçant les populations à quitter leurs terres pour trouver du travail ailleurs, y compris en Europe. Certains pays sont voués à disparaître sous les eaux. La république des Kiribati, Etat insulaire du Pacifique, a développé une stratégie qui, idéalement, permettrait à 100 000 de ces citoyens de « migrer avec dignité ».
Mais l’Asie du Sud, avec sa population importante et sa vulnérabilité aux divers effets du changement climatique, est particulièrement exposée aux risques climatiques, selon un nouveau rapport de l’Organisation internationale pour les migrations (OIM). Sur les 203 millions de personnes déplacées à l’intérieur de leur pays entre 2008 et 2015 en raison de catastrophes naturelles, 36 pour cent vivaient en Asie du Sud.
Le rapport note que l’Association sud-asiatique pour la coopération régionale a reconnu que le changement climatique représentait une menace, et a développé des politiques visant à en atténuer les effets. Mais « la question de la migration est rarement abordée », selon le rapport de l’OIM.
La tendance est la même dans le reste du monde, a dit M. Muniruzzaman, en notant qu’il n’y avait pas eu de discussions consacrées au changement climatique lors du Forum mondial sur la Migration et le Développement organisé le mois dernier.
Si l’on ne recentre pas l’attention sur cette question, a-t-il prévenu, le Pacte mondial pour des migrations sûres, ordonnées et régulières ne permettra pas de gérer les déplacements de masse liés au changement climatique – et les effets du multiplicateur de menaces risquent d’être plus importants que prévu.
Par exemple, a-t-il dit, les migrants climatiques qui ont peu de possibilités d’emploi pourraient venir gonfler les rangs des organisations criminelles et des groupes militants, et la disparation des Etats insulaires pourraient entraîner des conflits armés en haute mer, avec des pays tentés de s’emparer de territoires maritimes récemment abandonnés.
« Il ne s’agit pas seulement d’un problème humanitaire », a dit M. Muniruzzaman. « Il s’agit d’un problème de sécurité mondiale ».
jf/ag-mg/amz
ENGLISH Original – READ
Climate change and mass migration: a growing threat to global security
http://www.irinnews.org/ by Jared Ferrie Asia Editor – DHAKA, 19 January 2017
When international leaders met in the Bangladeshi capital last month for ongoing discussions about a new global migration policy, they glossed over what experts say will soon become a massive driver of migration: climate change.
“The international system is in a state of denial,” said A.N.M. Muniruzzaman, a retired major-general who now heads the Bangladesh Institute for Peace and Security Studies.
The Global Forum on Migration and Development in Dhaka came less than two months after UN nation states committed to developing within two years a Global Compact on Safe, Orderly and Regular Migration. Climate change figured only as a sub-theme during one roundtable at the conference, which Muniruzzaman said was typical of similar events.
“If we want an orderly management of the coming crisis, we need to sit down now – we should have sat down yesterday – to talk about how the management will take place,” he said in an interview in his office in Bangladesh’s crowded capital.
Groups like the UN’s refugee agency, UNHCR, and the International Organization for Migration, are well aware of the risks, and say they are working to bring climate change to the forefront of policy discussions. During the roundtable in Dhaka, Michele Cavinato, head of UNHCR’s Asylum and Migration Unit, called climate change “the defining challenge of our times”.
 
Hard to measure
It’s difficult to say exactly how many people around the world will be forced to move as the effects of climate change grow starker in the coming decades. But mass displacement is already happening as climate change contributes to natural disasters such as desertification, droughts, floods, and powerful storms. 
About 203 million people around the world were displaced by natural disasters between 2008 and 2015, and the risk has doubled since the 1970s, according to the Norwegian Refugee Council’s 2016 Global Report on Internal Displacement.
Most of the displacement takes place within countries, but those driven across borders are not considered refugees, because the 1951 Refugee Convention recognises only people fleeing war or persecution.
“There is a legal gap to assist and protect people who cross borders in the context of disasters and climate change,” Marine Franck, a UNHCR climate change and disaster displacement officer, told IRIN. 
Another aspect of climate change, which makes it hard to quantify the exact number of people displaced by the phenomenon, is that it is a “threat multiplier”. This means it exacerbates the potential for other drivers of forced migration such as conflict; so refugees fleeing war may also be fleeing climate change. It also often triggers slow-onset disasters like droughts, which gradually erode people’s livelihoods.
How many people will be displaced by climate change depends to a great degree on what countries do now to mitigate the future effects.
 
Flashpoint Bangladesh
It’s hard to think of a country that encompasses more of the risks of climate change than Bangladesh.
The impoverished nation’s approximately 160 million people are squeezed into an area slightly smaller than Tunisia, which has 11 million people, making it one of the most densely-populated countries on earth. Its coastline hugs the Bay of Bengal, putting it in the path of cyclones that are increasing in frequency and intensity. 
Bangladesh is also one of the world’s flattest countries, with a river delta comprising much of its territory, making it especially vulnerable to land erosion. Himalayan glaciers will continue to melt, swelling the rivers, while rising sea levels engulf coastal areas and cause salinisation further inland, contaminating drinking water and rendering agriculture impossible.
By 2050, Bangladesh could see more than 20 million people displaced, according to the government’s Climate Change Strategy and Action Plan. Many of those will migrate to the capital, which the government predicts will swell from 14 to 40 million people. But Bangladesh’s cities will not be able to absorb the influx of people driven from their homes by climate change. 
“The settlement of these environmental refugees will pose a serious problem for… densely populated Bangladesh and migration [abroad] must be considered as a valid option for the country,” says the government’s plan. “Preparations in the meantime will be made to convert this population into trained and useful citizens for any country.”
Yet many countries will be dealing with crises of their own and Bangladesh will find it hard to convince them to welcome its “climate change refugees”. Massive displacement within the country could further undermine a fragile political system and contribute to militancy, which is already on the rise.
“It could destabilise the country and it could also go to the point of state collapse,” said Muniruzzaman.  
Officials at Bangladesh’s Foreign Ministry failed to reply to repeated requests for comment.
SEE: Bangladesh’s climate change migrants

Global security
While Bangladesh will be one of the countries hardest hit by climate change, it is of course a global issue.
Desertification is already consuming fertile land in Africa, causing people to leave their homes to find work elsewhere, including Europe. Some countries are predicted to disappear entirely into rising seas. The Pacific Island nation of Kiribati has a strategy that would ideally allow its 100,000 citizens to “migrate with dignity”.
However, South Asia, with its large population and vulnerability to various climate change effects, is particularly at risk, according to a new report by the International Organization for Migration. Of the 203 million people internally displaced between 2008 and 2015 by natural disasters, 36 percent were in South Asia. 
The report notes that the South Asian Association for Regional Cooperation has recognised climate change as a threat, and made policies intended to mitigate the effects. However, “migration concerns are only scantily mentioned.”
That’s a pattern worldwide, said Muniruzzaman, noting that last month’s Global Forum on Migration and Development did not include a session dedicated to climate change.
Unless the focus shifts, he warned, the Global Compact on Safe, Orderly and Regular Migration will be unable to address mass displacement due to climate change – and the threat multiplier effects could reach far further than many expect.
For example, he said, climate change migrants with few options for employment may swell the ranks of criminal and militant groups, while the disappearance of island nations could spark armed conflict on the high seas as countries rush to claim newly vacant maritime territory.  
“It will not be just a humanitarian problem,” said Muniruzzaman. “It will be an international security problem.”
jf/ag

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Klimawandel Afrika, Landwirtschaft: Den Kleinbauern intelligent helfen

Deutsch, francais, english
Changement climatique: l’aide intelligente pour les agriculteurs africains
Climate change: The smart help for African farmers

TOP PHOTO by Esther Havens/USAID:
Kenianische Kleinbäuerin, Une petite agricultrice kényane, Small-scale farmer.

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DEUTSCH Unsere (Schnell)Übersetzung – LESEN
Der intelligente Weg, den afrikanischen Landwirten bei der Bekämpfung des Klimawandels zu helfen
Http://www.irinnews.org/ von Sophie Mbugua – KAKAMEGA / KENYA, 20. Januar 2017
Die Landwirtschaft ist der wichtigste Sektor der afrikanischen Volkswirtschaften, von den Lebensgrundlagen, die sie unterstützt, bis zu den künftigen Arbeitsplätzen, die sie erzeugen kann.
Das grundlegende Rezept zur Leistungssteigerung ist bekannt: mehr Investitionen, besserer Zugang zu Finanzdienstleistungen, verbesserte Samen und viel mehr Dünger (adäquat angewandt).
Was weniger geschätzt wird ist die Schlüsselrolle, die die Dienstleister aus der landwirtschaftlichen Erweiterung spielen. Sie verknüpfen kleine Landwirte mit neuen Forschungsergebnissen und helfen denen, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zu verbessern, damit sie Marktchancen nutzen können. In afrikanischen Ländern, die Klimaschäden ausgesetzt sind, spielen diese Ausbauarbeiter eine immer wichtigere Rolle, wenn Landwirte lernen sollen, sich anzupassen und ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Es gibt nur ein großes Problem: Regierungen neigen dazu, Erweiterungsarbeit zu ignorieren.
“Die Rolle des Dienstleistungserbringers ist enorm und dringlich, zumal [die Unvorhersehbarkeit ]des Klimawandels der landwirtschaftlichen Forschung und Entwicklung eine neue Dimension gebracht hat”, sagte Max Olupot vom Afrikanischen Forum für landwirtschaftliche Beratungsdienste.
Darüber hinaus warnte Qureish Noordin von der Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA), dass die Klimavariabilität “einen riesigen Teil des indigenen Wissens” verzerren würde, was das Design von “realistischen und praktischen Anpassungsprogrammen” noch schwieriger mache.
Die afrikanische Landwirtschaft ist im Allgemeinen massiv unterfinanziert. Im Jahr 2003 stimmten die afrikanischen Regierungen der Chartuto-Erklärung zu, die 10 Prozent der Ausgaben für die Landwirtschaft vorsah. Aber nur 13 Länder haben es geschafft, dieses Ziel in einem Jahr zu erreichen.
Zwei Jahrzehnte IWF-Programmierung hatten die Regierungen dazu gebracht, die Ausgaben zu senken, was die Reichweite und Qualität der Unterstützung für die Kleinproduzenten verringerte.
Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation empfiehlt, dass auf je 400 Landwirte ein Ausbauarbeiter kommen sollte. In der reichen Welt ist das Verhältnis etwa einer für 200, aber in Afrika ist es näher an einem für 3000, nach Noordin.
Das kenianische Beispiel
Kenia hat die größte, am stärksten diversifizierte Wirtschaft in Ostafrika, und die Landwirtschaft ist ihr marktorientiertes Standbein. Im Jahr 2010 verabschiedete Kenia eine neue Verfassung, die den Bezirksregierungen erhebliche Befugnisse übertragen sollte.
Aber in Wirklichkeit ist die Agrarpolitik immer noch auf der nationalen Ebene und es gibt eine komplizierte Beziehung mit den Landkreisen über die Verantwortung für den laufenden Betrieb und die Finanzierung von Dienstleistungen und Programmen.
Kakamega ist eine üppige Grafschaft im westlichen Kenia, eine siebenstündige Fahrt von Nairobi entfernt. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung sind direkt im Agrarsektor beschäftigt.
Die kenianische Regierung sollte ihre Hilfe für Landwirte hier verstärken, aber seit der Dezentralisierung gibt es einen Rückgang der Zahl der hier beschäftigten Ausbauarbeiter.
Derzeit ist das Verhältnis etwa einer auf 3.000-5.000 Landwirte, nach Johnston Imbira, dem Grafschaftsdirektor der Landwirtschaft.
“Die Zahl ist zurückgegangen aufgrund der Rückzüge von Beamten aus dem Dienst seit der Dezentralisierung”, sagte Imbira gegenüber IRIN. “Es gibt keine bewussten Anstrengungen, die tägliche Ausbauarbeit zu unterstützen, da sie für die Landkreisgesetzgeber im Vergleich zu Straßen, die für die Wählerschaft sichtbar sind [und ein Stimmgewinner sind] nicht interessant ist.”
Die Grafschaft gibt weniger als 4 Prozent für die Landwirtschaft jährlich aus, trotz des 10 Prozent Zieles der Regierung.
“Die Expertise ist schwindend”, sagte Jacob Masimba, ein Extensions-Forschungs-und Trainingsoffizier. “Es gibt kein regelmäßiges kurzes Kurs-Training, auch mit dem Klimawandel nicht.”

Harrison Wesa drischt seine Ernte
Das ist eine schlechte Nachricht für Landwirte wie Harrison Wesa, einem 63-jährigen pensionierten Lehrer, der auf seinem bewässerten, halbhektargroßen Grundstück Bananen anbaut. “Wir hatten früher monatliche Besuche von Regierungsbeamten”, sagte er zu IRIN. “Heute haben Sie Glück, besucht zu werden.”
Wesa war gezwungen, die Gemüsehaltung aufzugeben aufgrund unvorhersehbarer Regenfälle und einem Anstieg des Insektenbefalls. Er stellte bald fest, dass er viel zu viel für Pestizide ausgab, die von Agro-Händlern gepuscht wurden, um einen Gewinn zu erzielen.

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Nach steigenden Verlusten führte ihn sein Sohn ins Internet ein, wo er bald viele Websites über Bananenproduktion fand. “Meine Herausforderung [jetzt] sind zu viele Informationen, die mich manchmal verwirren”, sagte er.
Noordin erkannte dieses Problem gut. “Auch wenn einige Landwirte einige der Informationen herunterladen können, könnten sie Hilfe benötigen, um einige der Nachrichten zu interpretieren”, erklärte er.
Smartphone-Nutzung verbreitet sich, aber nicht alle Kleinbauern können sich die Gebühren leisten für das individuelle Herunterladen von YouTube-Videos auf dem neuesten Stand der Technik, von denen nur wenige in Kiswahilli sind, der am meisten gesprochenen Sprache in Kenia.
Neue Ansätze
Aber es gibt Alternativen.
In vielen Ländern gehen Erweiterungsdienstleistungen aus der Not in tiefgreifende Veränderungen hinein. Was früher ein zentral gesteuertes Top-down-Modell war, ist zunehmend partizipativer, bauerngeführt und marktorientiert.
Farm Africa ist eine internationale NGO, die seit Jahrzehnten mit ostafrikanischen Landwirtschaftsgemeinschaften arbeitet. Der Ansatz umfasst nicht nur ein Landwirt-zu-Landwirt Erweiterungsmodell, in dem “Elite”-Piloten ausgebildet werden und die Botschaft an ihre Kollegen weitergeben, sondern auch Partnerschaften mit dem Privatsektor.
Geoffrey Nyamota, der Leiter des Marketing von Farm Africa, erklärte, wie private Unternehmen, die Erbsen und Bohnen kaufen, jetzt Erweiterungsdienste “direkt an die Landwirte” anbieten.
“Öffentlich-private Partnerschaften sind ein Win-Win”, sagte er zu IRIN. “Die Regierung ist glücklich, da sie wissen, ihre Ziele werden ausgeliefert werden; Der private Sektor ist glücklich, weil sie die Qualität bekommen, die sie brauchen. ”
Farm Africa hat in Tansania auch die Mobiltechnologie getestet, wobei Landwirte interaktive Trainingsmodule auf Tablet-Compute betrachten rn als Alternative zu herkömmlichen Demonstrationsflächen. Man stellte fest, dass die Landwirte, die mit Tablets trainierten, in der Lage waren, ähnliche Steigerungen im Wissen um Sesamanbau zu erreichen, aber für etwa ein Drittel der Kosten nur.
Und das altmodische Radio hat noch eine Rolle zu spielen, als ein “Megaphon” für die Erweiterungsarbeiter. Typischerweise gruppieren sich die Landwirte in Hörerclubs und können anrufen oder SMS verwenden, um an den UKW-Programmen teilzunehmen.
Und während einige Regierungen die Botschaft noch nicht zu bekommen scheinen, sieht die “Agriculture for Impact”, eine Interessenvertretungsinitiative, für Beratungs- und Informationsdienste eine revitalisierte und erweiterte Rolle.
Sm / oa / ag

FRANCAIS Traduction originale IRIN – LIRE
Comment mieux aider les agriculteurs africains à faire face au changement climatique
http://www.irinnews.org/fr by Sophie Mbugua – KAKAMEGA/KENYA, 20 janvier 2017
L’agriculture est le secteur le plus important de l’économie africaine par les moyens de subsistance qu’elle apporte et les futurs emplois qu’elle peut générer.
La recette de base pour améliorer les performances agricoles est bien connue : plus d’investissement, un meilleur accès à des services financiers, des semences améliorées et davantage d’engrais (appliqués judicieusement).
Ce que l’on a tendance à oublier, en revanche, c’est le rôle clé joué par les conseillers agricoles. Chargés de la vulgarisation des découvertes scientifiques auprès des agriculteurs, ils aident ces derniers à améliorer leurs connaissances et leurs compétences pour qu’ils puissent profiter des possibilités offertes par le marché. Dans les pays africains exposés aux aléas climatiques, la fonction de conseiller agricole est de plus en plus importante pour aider les paysans à s’adapter et à accroître leur résilience.
Le problème, c’est que les gouvernements ont tendance à faire peu de cas de ces agents de vulgarisation.
« Les prestataires de services de conseil agricole ont un rôle énorme et urgent à jouer, surtout depuis que [l’imprévisibilité du] changement climatique a apporté une nouvelle dimension à la recherche et au développement agricoles », a dit à IRIN Max Olupot, du Forum africain pour les services de conseil agricole.
Qureish Noordin, de l’Alliance pour une révolution verte en Afrique (AGRA), a quant à lui averti que la variabilité du climat faussait « une grande partie des connaissances autochtones », compliquant encore davantage la conception de « programmes d’adaptations réalistes et pratiques ».
En Afrique, l’agriculture manque cruellement de budget. En 2003, les gouvernements africains ont signé la déclaration de Maputo les engageant à allouer 10 pour cent de leurs dépenses à l’agriculture. Or seulement 13 pays ont réussi a atteindre cet objectif ne serait-ce qu’une année.
Ces deux dernières décennies, le Fonds monétaire international a poussé les gouvernements à sabrer leurs dépenses, ce qui a réduit l’accès des petits producteurs aux services de conseil et a affecté la qualité de ces derniers.
L’Organisation des Nations Unies pour l’alimentation et l’agriculture recommande un conseiller agricole pour 400 paysans. Dans les pays riches, le ratio est d’un pour 200 environ, mais en Afrique, selon M. Noordin, il s’approche plus d’un pour 3 000.
L’exemple kenyan
Le Kenya est le pays le plus riche et son économie est la plus diversifiée d’Afrique de l’Est et l’agriculture est la base de son marché. En 2010, le Kenya a adopté une nouvelle constitution censée redonner plus de pouvoir aux gouvernements des comtés.
La politique agricole reste cependant fixée par le gouvernement central, qui entretient des relations compliquées avec les comtés en matière de responsabilité vis-à-vis du fonctionnement quotidien et du financement des services et des programmes.
Kakamega, comté de l’ouest du Kenya à la végétation luxuriante, se trouve à sept heures de route de Nairobi. Plus de 80 pour cent de sa population travaille directement dans le secteur agricole.
Le gouvernement kenyan devrait y accroître ses aides à destination des paysans, mais depuis la décentralisation, le nombre de conseillers agricoles a chuté.
Actuellement, selon l’élu à l’agriculture du comté, Johnston Imbira, le ratio y est d’environ un conseiller pour 3 000 à 5 000 agriculteurs.
« Leur nombre a baissé, car ils ont pris leur retraite ou ont quitté leurs fonctions depuis la décentralisation », a expliqué M. Imbira à IRIN. « Il n’y a aucun effort délibéré de soutenir les services de conseil agricole au quotidien, car cela ne représente pas autant d’intérêt pour les législateurs que les routes, qui sont visibles pour l’électorat [et font gagner des voix]. »
Le comté alloue moins de quatre pour cent de son budget annuel à l’agriculture, malgré l’objectif de dix pour cent promis par le pays.
« Les compétences s’amenuisent », a dit Jacob Masimba, agent de liaison et de formation en recherche sur la vulgarisation agricole. « Il n’y a pas de formations courtes régulières, même avec le changement climatique. »

Harrison Wesa s’occupant de ses plantations
C’est une mauvaise nouvelle pour les agriculteurs comme Harrison Wesa, enseignant à la retraite de 63 ans qui cultive des bananes sur un terrain irrigué d’un demi-hectare. « Avant, nous recevions chaque mois la visite d’un fonctionnaire », a-t-il dit à IRIN. « Aujourd’hui, on peut s’estimer heureux quand on reçoit une visite. »
M. Wesa a dû abandonner le maraîchage en raison de l’imprévisibilité des précipitations et d’une hausse des infestations d’insectes. Il s’est vite rendu compte qu’il dépensait trop en pesticides, sous la pression de négociants agricoles en quête de profits.
Voyant ses pertes se multiplier, son fils l’a initié à Internet, où il a rapidement trouvé de nombreux sites sur la production de bananes. « Ma difficulté [maintenant] c’est la trop grande quantité d’informations qui a tendance à m’embrouiller », a-t-il confié.
M. Noordin a bien conscience de ce problème. « Même si certains paysans peuvent télécharger des informations, ils peuvent avoir besoin d’aide pour interpréter certains messages », a-t-il expliqué.
L’utilisation des smartphones se généralise, mais tous les petits agriculteurs n’ont pas les moyens de payer les frais de transmission de données liés au téléchargement de vidéos de YouTube présentant les techniques les plus récentes. Par ailleurs, peu de vidéos existent en Kiswahilli, la langue la plus parlée au Kenya.
Nouvelles méthodes
D’autres solutions existent.
Dans de nombreux pays, les services de vulgarisation agricole opèrent, par nécessité, de profonds changements. Ce qui était un modèle descendant, contrôlé par les gouvernements centraux, devient plus participatif et est davantage mené par les agriculteurs eux-mêmes et axé sur les débouchés commerciaux.  
Farm Africa est une organisation non gouvernementale (ONG) internationale travaillant avec les agriculteurs d’Afrique de l’Est depuis plusieurs dizaines d’années. Sa démarche comprend un modèle de conseils de paysan à paysan, dans le cadre duquel des agriculteurs « d’élite » sont formés et transmettent ce qu’ils ont appris à leurs pairs. L’ONG met également en place des partenariats avec le secteur privé.
Geoffrey Nyamota, directeur de la pénétration des marchés chez Farm Africa, a expliqué comment des entreprises privées achetant des pois et des haricots offraient désormais des services de conseil agricole « directement aux paysans ».
« Les partenariats public-privé sont un système gagnant-gagnant, » a-t-il dit à IRIN. « Le gouvernement est content, car il sait que ses objectifs seront atteints, et le secteur privé est content, car il obtient la qualité qu’il souhaite. »
Farm Africa a également testé la technologie mobile en Tanzanie, où des agriculteurs regardent désormais des modules interactifs de formation sur des tablettes plutôt que de recourir aux traditionnelles parcelles de démonstration. L’ONG a découvert que les paysans formés grâce aux tablettes parvenaient à améliorer leurs connaissances de la culture du sésame autant qu’avec les parcelles de démonstration, mais pour un tiers de leur coût.
La bonne vieille radio a également un rôle à jouer : elle fait office de porte-voix des conseillers agricoles. Généralement, les agriculteurs se réunissent en clubs d’auditeurs et peuvent appeler les stations ou leur envoyer des SMS pour participer aux programmes.
Même si certains gouvernements ne semblent pas encore avoir compris le message, selon l’initiative de sensibilisation Agriculture for Impact, la revitalisation et l’expansion du rôle des services de conseil et d’information sont maintenant considérées comme « essentielles à une croissance agricole favorable aux plus pauvres ».
sm/oa/ag-ld/amz
ENGLISH Original – READ
The smart way to help African farmers tackle climate change
http://www.irinnews.org/ by Sophie Mbugua – KAKAMEGA/KENYA, 20 January 2017
Agriculture is the most important sector of African economies, from the livelihoods it supports to the future jobs it can generate.
The basic recipe for boosting performance is well known: more investment, better access to financial services, improved seeds, and a lot more fertiliser (appropriately applied).
What is less appreciated is the key role played by agricultural extension workers. They link small-scale farmers to new research, helping to improve their knowledge and skills so they can take advantage of market opportunities. In African countries prone to climate shocks, these extension workers have an increasingly important role to play if farmers are to learn to adapt and build their resilience.
There’s just one big problem: governments have tended to ignore extension work.
“The extension service provider’s role is enormous and urgent, especially as [the unpredictability of] climate change has brought a new dimension to agricultural research and development,” Max Olupot, of the African Forum for Agricultural Advisory Services, told IRIN.
In addition, Qureish Noordin, from the Alliance for a Green Revolution in Africa (AGRA), warned that climate variability is distorting “a huge portion of indigenous knowledge”, making the design of “realistic and practical adaptation programmes” even harder.
African agriculture, in general, is massively underfunded. In 2003, African governments agreed to the Maputo Declaration, committing 10 percent of spending to agriculture. But only 13 countries have ever managed to reach that target in any one year.
Two decades of IMF programming had pushed governments to cut spending, diminishing the reach and quality of the assistance provided to small-scale producers.
The UN’s Food and Agricultural Organization recommends there should be one extension worker for every 400 farmers. In the rich world, the ratio is roughly one to 200, but in Africa it’s closer to one to 3,000, according to Noordin.
The Kenyan example
Kenya has the largest, most diversified economy in East Africa, and farming is its market-driven mainstay. In 2010, it adopted a new constitution supposed to devolve significant powers to county governments.
But in reality, agricultural policy is still set at the national level and there is a complicated relationship with the counties over responsibilities for the day-to-day running and financing of services and programmes.
Kakamega is a lush county in western Kenya, a seven-hour drive from Nairobi. More than 80 percent of its population is directly employed in the agricultural sector.
The Kenyan government should be stepping up its help for farmers here, but since devolution there’s been a drop in the number of extension workers employed.
Currently, the ratio is roughly one to 3,000-5,000 farmers, according to Johnston Imbira, the county’s director of agriculture.
“The number has decreased due to officers retiring and exiting from the service since devolution,” Imbira told IRIN. “There are no deliberate efforts to support day-to-day extension delivery as it does not appeal to the county legislators compared to roads, which are visible to the electorate [and are a vote-winner].”
The county spends less than 4 percent on agriculture annually, despite the government’s 10 percent target.
“Expertise is dwindling,” said Jacob Masimba, an extension research liaison and training officer. “There is no regular short course training, even with climate change.”

Harrison Wesa tends his crop
That’s bad news for farmers like Harrison Wesa, a 63-year-old retired teacher who grows bananas on his irrigated, half-hectare plot. “We used to have monthly visitations by government officers,” he told IRIN. “Today, you are lucky to be visited.”
Wesa was forced to abandon vegetable farming due to unpredictable rains and a rise in insect infestation. He soon found he was spending far too much on pesticides, pushed by agro-dealers out to turn a profit.
With losses mounting, his son introduced him to the internet, where he soon found plenty of websites on banana production. “My challenge [now] is too much information that at times confuses me,” he said.
Noordin recognised this problem well. “Even if some farmer can download some of the information, they might require help to interpret some of the messages,” he explained.
Smartphone use is spreading, but not all small-scale farmers can individually afford the data charges for downloading YouTube videos on the latest techniques, few of which are in Kiswahilli, the most broadly spoken language in Kenya.
New approaches
But there are alternatives.
In many countries, extension services are going through profound change, out of necessity. What used to be a centrally controlled, top-down model is increasingly more participatory, farmer-led, and market-orientated.
Farm Africa is an international NGO that has been working with East African farming communities for decades. Its approach includes not only a farmer-to-farmer extension model in which “elite” farmers are trained and pass on the message to their peers, but also partnerships with the private sector.
Geoffrey Nyamota, Farm Africa’s head of market engagement, explained how private businesses buying peas and beans are now providing extension services “directly to the farmers”.
“Public-private partnerships are a win-win,” he told IRIN. “The government is happy, as they know their goals will be delivered on; the private sector is happy, because they get the quality they need.”
Farm Africa has also tested mobile technology in Tanzania, with farmers viewing interactive training modules on tablet computers, as an alternative to traditional demonstration plots. It found that farmers trained using tablets were able to achieve similar increases in knowledge of sesame cultivation, but for about a third of the cost.
And old-fashioned radio still has a role to play, acting as a “megaphone” for extension work. Typically, farmers group themselves into listeners’ clubs and can call in or use SMS to participate in the FM programmes.
And while some governments don’t appear to be getting the message yet, Agriculture for Impact, an advocacy initiative, says a revitalised and expanded role for advisory and information services is now seen “as central to pro-poor agricultural growth”.
sm/oa/ag

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Klimawandel Afrika: Resistenz für Slumbewohner, von unten aufgebaut

Deutsch, francais, english
Améliorer la résilience au changement climatique dans les bidonvilles
Kenyan slum activists build climate change resilience

TOP PHOTO By Lou del Bello :
Mukuru nach dem Regen, après la pluie,after the rains.

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DEUTSCH Unsere (Schnell)Übersetzung- LESEN
Kenias Slum-Aktivisten bauen Klimawandel- Widerstandsfähigkeit von unten nach oben auf
Http://www.irinnews.org/ von Lou del Bello Freiberufliche Journalistin und regelmäßige IRIN-Mitarbeiterin, NAIROBI, 12. Januar 2017
Das Leben im kenianischen Slum von Mukuru ist hart genug, aber wenn es regnet, ist es geradezu elend. Überschwemmte Straßen, übergelaufene Abwasserkanäle, Häuser werden überschwemmt.
Nach jedem sintflutartigen Regen ist Nairobis größte informelle Siedlung ein wenig schäbiger, ein wenig ärmer, die Gemeinde unsicherer.
Die Klimaprognosen für Ostafrika deuten darauf hin, dass Teile der Region in Zukunft stärkere Regenfälle erhalten werden, die sich auf die am stärksten gefährdeten Regionen auswirken werden. Im Falle der kenianischen Hauptstadt sind das die 60 Prozent ihrer Bewohner, die derzeit in informellen Siedlungen leben.
Ein Spaziergang durch Mukuru reicht aus, um die Größe der Herausforderungen zu schätzen. Ein Hof verwandelte sich durch die jüngsten Fluten in einen Teich und spiegelt die Metallhütten um ihn herum, die jetzt unzugänglich sind, bis das Wasser trocknet. Das könnte Wochen dauern.
Einwohner kreuzen auf Zehenspitzen auf den herausragenden Felsen, nur um die Hauptstraße zu erreichen. Ein kurzer Spaziergang weiter: eine Brücke führt über den nahe gelegenen Fluss zur anderen Seite des Slums, wo sich die örtliche Schule befindet. Wenn die Flussufer brechen, wird die Brücke unzugänglich, manchmal für Monate, und Kinder verpassen ihre Klassen.
Unsicherheit
Das Finden von Lösungen in Mukuru ist besonders schwierig, da es teilweise auf privatem Gelände gebaut wurde, das die Bewohner in chronischer Landbesitzunsicherheit fängt: sie könnten zu jeder Zeit vertrieben werden und verlieren, was sie haben. Dies ermutigt sie nicht zu einer langfristigen Planung.

Wenn der Fluss übertritt, wird es viel schlimmer
In dem Bewusstsein, dass der Klimawandel die Risiken verstärken wird, arbeiten SlumaktivistInnen aus lokalen Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um in Mukuru aktiv zu werden und mit den Bewohnern zusammenzuarbeiten, um Belastbarkeit aufzubauen und juristische und finanzielle Instrumente zu entwickeln, sowie um die Verantwortlichkeit von Behörden zu stärken.
Shadrack Mbaka von der NGO Slum Dwellers International (SDI), ist einer der Hintergründer des Projekts – angetrieben durch die Tatsache, dass “informelle Siedlungen aus den Entwicklungsplänen des Nairobier Stadtrates ausgeschnitten wurden”.
SDI kooperiert mit der Strathmore University, dem International Development Research Centre, der Nairobi Universität, dem Katiba Institut und Muungano wa Wanavijiji, einem Netzwerk von Slumbewohnern, um die Forschung zu entwickeln und Empfehlungen für ein Upgrade von Mukuru zu geben.
Der Mangel an Leitungswasser und die Abwasserentsorgung sind Hauptprobleme. Von den über 800 Haushalten, die wir in Mukuru befragten, hatten nur vier Prozent Zugang zu angemessenen Bädern, nur sieben Prozent verfügten über geeignete Toiletten und nur 29 Prozent über ausreichende Wasserversorgung überhaupt.
Christine Wayua verdient den Lebensunterhalt für sich und ihre Familie, indem sie Perlen in bunte Schmuckstücke einfädelt. Sie arbeitet auf einer Bank außerhalb ihres Hauses, in einer schmalen Passage von einer der Hauptstraßen in Mukuru.
“Wenn es regnet, ist es eine Katastrophe für die hier lebenden Gemeinschaften”, sagte sie zu IRIN. “Es gibt viele Überschwemmungen und es ist nicht nur Regenwasser: es ist mit Abwasser gemischtes Wasser, und dieses Wasser kommt in die Häuser.”
Das kann zur Ausbreitung von wasserbedingten Krankheiten wie Cholera führen, was in den Slums von Kenia üblich ist.

Cristine Wayua bei der Arbeit
Profilierung
SDI und seine Partner versuchen, die Verwundbarkeit der Gemeinschaft von unten nach oben anzugehen, mit Hilfe von Menschen wie Wayua.
Zuerst “profilierten” sie Mukuru und zählten Menschen und Haushalte. Dann setzten sie sich mit den Bewohnern zusammen, um sich ein neues, besseres Design für die Infrastruktur der Gemeinde vorzustellen. Mit einem vereinbarten Plan können sie die Politiker bewegen, die zuvor ihre Bedürfnisse ignoriert hatten.
Wayua ist sich des Klimawandels bewusst und erkennt, dass der die Probleme, die die Gemeinschaft bereits hat, verschärfen kann. Aber sie ist pragmatisch und versucht, sich auf die Zukunft vorzubereiten.
Im Fall von Mukuru fühlt sie das Problem beim Landbesitz. “Wir brauchen mehr Garantien, dass wir dieses Land in der Zukunft bewohnen können”, erklärte sie.

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Mukurus Koalition von Aktivisten erforscht eine Reihe von Strategien zur Verbesserung der Grundbesitz- und Eigentumsrechte – einschließlich der Umwandlung von privaten Flächen in gemeinschaftliches Gelände und der Gründung eines GemeinschaftsLandTrustes CLT. Der CLT wird dazu beitragen, die verfassungsrechtlichen Rechte an Wohnraum, Wasser, Gesundheit und Hygiene zu verteidigen.
=> Sehen Sie IRINs Film (engl): Mukuru, das Recht zu bleiben
Ein anderer Ansatz ist, Lebensfähigkeit, Sicherheit und Erschwinglichkeit zu fördern. Dazu gehören Initiativen zur Verbesserung der Dienstleistungserbringung durch “Community-Partnerschaften” und “community-based Managementstrukturen”. Ein Ziel sind die Kartelle, deren Kontrolle die Preise für Dienstleistungen in Mukuru, wie in anderen Slums, höher als in Nairobis bürgerlichen Vororten treibt.
“Es ist von grundlegender Bedeutung, dass die Menschen erkennen, dass die Gemeinschaft die ihre ist und zu schützen und zu verbessern”, sagte Wayua.
Sie gab das Beispiel einer Müllkippe, die als Ort gedacht wurde, wo die Gemeinschaft kollektiv ihren Müll entsorgen konnte: “Aber du wirst noch feststellen, dass niemand wirklich seinen Müll dort hintragen will, so dass der nächste offene Raum, den sie sehen, der ist, wo sie ihn hinegen. ”
Mbaka sagt, dass das Engagement wächst und zu Verhaltensänderungen führen wird. Selbst Müllsammlungen könnten schließlich ein Erfolg werden.

Sich durchschlagen in Mukuru
Städtische Arme
Auf die “komplexen Realitäten in Mukuru” antworten könnte dazu beitragen, die “langfristigen Lösungen” zu entwickeln, um dem Rest der informellen Siedlungen Kenias zu nutzen, sagt eine Studie der Strathmore University.
Es gibt 158 ​​überfüllte informelle Siedlungen über Nairobi verstreut. Sie beherbergen die Mehrheit der Stadtbevölkerung, nehmen aber nur 1,6 Prozent der Landfläche der Stadt ein.
Das Land ist marginal und katastrophenanfällig, und die Häuser sind in der Regel brüchig. Aber was die Verletzlichkeit der städtischen Armen wirklich antreibt, ist “der Mangel an Risikobereitschaft und die Fähigkeit, zu reagieren, wenn etwas Schlimmes passiert”, sagte David Dodman, Experte für Widerstandsfähigkeit des Internationalen Instituts für Umwelt und Entwicklung.
“Sie können den Prozess des raschen städtischen Bevölkerungswachstums, das bedeutet, dass sich mehr Menschen in zunehmend gefährdeten Standorten befinden, nicht trennen von den tatsächlichen Veränderungen im Klima, die diese Orte noch riskanter werden lassen.”
Ldb / oa / ag

FRANCAIS Traduction originale IRIN -LIRE
Améliorer la résilience au changement climatique dans les bidonvilles kenyans
http://www.irinnews.org/fr by Lou del Bello Journaliste indépendante et contributrice régulière d’IRIN, NAIROBI, 12 janvier 2017
La vie dans le bidonville kenyan de Mukuru est difficile, mais quand il pleut, elle devient franchement misérable : les rues et les habitations sont inondées et les égouts débordent. 
Chaque pluie torrentielle rend la plus grande zone d’implantations sauvages de Nairobi un peu plus miteuse, un peu plus pauvre et sa population un peu plus précaire.
D’après les projections climatiques pour l’Afrique de l’Est, les pluies devraient augmenter dans certains secteurs de la région, ce qui aura des conséquences pour les plus vulnérables, c’est-à-dire, notamment, pour les 60 pour cent des habitants de la capitale qui vivent actuellement dans des implantations sauvages.
Se promener dans Mukuru suffit à se rendre compte de l’ampleur des difficultés. Dans une cour transformée en mare depuis la dernière crue éclair se reflètent les baraques en métal qui l’entourent et qui demeureront inaccessibles tant que l’eau ne se sera pas évaporée, ce qui pourrait prendre plusieurs semaines.
Pour rejoindre la rue principale, les habitants traversent la cour en sautant sur les pierres à peine apparentes à la surface de l’eau. À quelques pas de là, un pont enjambe la rivière et mène à l’autre partie du bidonville, où se trouve l’école. Lorsque la rivière sort de son lit, le pont est inaccessible et les enfants ne peuvent plus se rendre en cours, parfois pendant des mois.
Insécurité
Il est particulièrement difficile de trouver des solutions à la situation de Mukuru, car une partie du bidonville est construite sur un terrain privé. Les habitants subissent donc une grande insécurité foncière : ils risquent à tout moment d’être expulsés et de perdre le peu qu’ils ont. Une situation qui ne les incite pas à faire des projets sur le long terme. 

La vue est encore moins belle quand la rivière sort de son lit
Sachant que ces risques vont être amplifiés par le changement climatique, des militants d’universités et d’instituts de recherche locaux se rassemblent pour mener des actions à Mukuru. Ils tentent de renforcer la résilience des habitants en concertation avec ces derniers et mettent au point des outils juridiques et financiers pour obliger les autorités locales à leur rendre des comptes.
Shadrack Mbaka, de Slum Dwellers International (SDI), est l’un des cerveaux du projet. Ce qui l’a poussé à agir, c’est de voir que « les implantations sauvages [ont] été écartées des projets de développement » de la mairie de Nairobi.
SDI mène des études en partenariat avec l’université Strathmore, le Centre de recherches pour le développement international, l’université de Nairobi, l’institut Katiba et Muungano wa Wanavijiji, un réseau d’habitants de bidonvilles, afin de mettre au point des recommandations pour améliorer Mukuru. 
L’absence d’eau courante et d’assainissement est l’un des principaux problèmes du bidonville. Sur plus de 800 foyers interrogés à Mukuru, seulement quatre pour cent disposaient d’une salle de bain adéquate, seulement sept pour cent de toilettes correctes et à peine 29 pour cent avaient un accès à l’eau suffisant.
Christine Wayua subvient aux besoins de sa famille en confectionnant des bijoux en perles multicolores. Elle travaille sur un petit établi devant sa maison, dans un étroit passage qui donne sur l’une des rues principales de Mukuru.
« Lorsqu’il pleut, c’est une catastrophe pour les habitants », a-t-elle dit à IRIN. « Il y a beaucoup d’inondations et ce n’est pas que de l’eau de pluie : c’est de l’eau mélangée aux égouts et ça entre dans les maisons. » 
Cela peut conduire à des épidémies de maladies liées à l’eau, comme le choléra, qui n’est pas rare dans les bidonvilles kenyans.

Christine Wayua au travail
Profilage
SDI et ses partenaires tentent de trouver des solutions à la vulnérabilité des habitants du bidonville en partant des initiatives locales, avec l’aide de personnes comme Mme Wayua. 
Ils ont commencé par établir le profil de Mukuru, en comptant les habitants et les ménages. Ils se sont ensuite réunis avec la population pour imaginer de nouvelles infrastructures mieux conçues pour le bidonville. Ils sont ainsi parvenus à un projet concerté, grâce auquel ils peuvent susciter l’attention des responsables politiques, qui étaient jusqu’à présent restés sourds aux besoins du bidonville.
Mme Wayua a conscience du changement climatique et reconnaît qu’il peut exacerber les problèmes de la communauté. Mais elle est pragmatique et cherche à aller à l’essentiel plutôt qu’à se préparer pour l’avenir.
En ce qui concerne Mukuru, elle pense que la propriété foncière est la source du problème. « Nous avons besoin de davantage de garanties nous assurant que nous pourrons continuer à occuper ce terrain à l’avenir, » a-t-elle expliqué.
La coalition de militants qui s’est attelée à trouver des solutions pour Mukuru étudie différentes stratégies pour améliorer le régime foncier et les droits de propriété, en convertissant par exemple des propriétés privées en terrains communautaires, puis en établissant un fonds foncier communautaire. Ce fonds permettra de défendre les droits constitutionnels d’accès au logement, à l’eau, à la santé et à l’assainissement.
=> Regardez le film d’IRIN sur Mukuru : The Right to Stay (Le droit de rester)
Une autre approche consiste à favoriser l’habitabilité, la sécurité et l’accessibilité économique. Cela passe notamment par des initiatives visant à améliorer les services grâce à des « partenariats communautaires » et des « structures de gestion communautaire ». Ces initiatives cherchent notamment à contrer l’influence des cartels, qui contrôlent les services et font que les prix à Mukuru, comme dans d’autres bidonvilles, sont plus élevés que dans les banlieues de classe moyenne de Nairobi.
« Il est essentiel que les gens réalisent que c’est à eux de protéger et d’améliorer la communauté, » a dit Mme Wayua.
Elle a donné l’exemple d’un endroit désigné comme décharge, où la communauté pouvait se débarrasser de ses déchets : « Mais personne ne veut y apporter ses déchets. Ils les jettent dans n’importe quel espace inoccupé le plus proche. »
Selon M. Mbaka, la population s’investit de plus en plus et cela va entraîner un changement de comportement. Même la collecte des déchets pourrait, à terme, être une réussite

Joindre les deux bouts à Mukuru
Citadins pauvres
Répondre aux « réalités complexes de Mukuru » permettrait de développer des « solutions à long terme » dont pourront bénéficier les autres bidonvilles du Kenya, peut-on lire dans une étude de l’université Strathmore.
Nairobi compte 158 implantations sauvages surpeuplées. La majorité de la population de la ville y vit, mais elles n’occupent que 1,6 pour cent de la superficie territoriale. 
Ces terrains d’une superficie marginale sont exposés aux catastrophes naturelles et les habitations sont généralement peu solides. Mais les citadins pauvres sont particulièrement vulnérables en raison du « manque de préparation aux risques et de l’incapacité à réagir lorsqu’un malheur se produit », a dit David Dodman, spécialiste en résilience auprès de l’Institut international pour l’environnement et le développement. 
« On ne peut dissocier le processus de croissance démographique rapide, qui se traduit par un nombre grandissant de personnes vivant dans des lieux de plus en plus dangereux, des changements que connaît actuellement le climat et qui pourraient rendre ces lieux encore plus risqués. »
ldb/oa/ag-ld/amz
ENGLISH Original – READ
Kenyan slum activists build climate change resilience from the bottom up
http://www.irinnews.org/ by Lou del Bello Freelance journalist, and regular IRIN contributor, NAIROBI, 12 January 2017
Living in the Kenyan slum of Mukuru is hard enough, but when it rains it’s downright miserable. Streets flood, sewage overflows, homes are inundated. 
After each bout of torrential rain, Nairobi’s largest informal settlement is left a little shabbier, a little poorer, the community more insecure.
Climate projections for East Africa suggests parts of the region will receive heavier rains in the future, which will impact the most vulnerable. In the case of the Kenyan capital, that means the 60 percent of its residents currently living in informal settlements.
A walk through Mukuru is enough to appreciate the magnitude of the challenges. A courtyard turned into a pond by recent flash floods reflects the metal shacks surrounding it, now inaccessible until the water dries up. That could take weeks.
Residents cross, tiptoeing on the rocks just visible above the water to reach the main street. A short walk ahead, a bridge over the nearby river leads to the other side of the slum, where the local school is. When the river bursts its banks, the bridge becomes inaccessible, sometimes for months, and kids miss their classes.
Insecurity
Finding solutions in Mukuru is especially difficult because it is built partially on private land, which traps residents in chronic land tenure insecurity: they could be evicted and lose what little they have at any time. This doesn’t encourage them to plan for the long-term. 

When the river floods it get a lot worse
Aware that climate change will magnify risks, slum activists from local universities and research institutions are teaming up to take action in Mukuru, working with the residents to build resilience, and develop legal and financial tools to force accountability from public authorities.
Shadrack Mbaka, of Slum Dwellers International, is one of the brains behind the project – spurred on by the fact that “informal settlements [have] been cut out of the development plans” of the Nairobi City Council.
SDI is partnering with Strathmore University, the International Development Research Centre, Nairobi University, the Katiba Institute and Muungano wa Wanavijiji, a slum dwellers’ network, to develop the research and come up with recommendations for upgrading Mukuru. 
The lack of pipe-borne water and sanitation is one major issue. Of more than 800 households surveyed in Mukuru, just four percent had access to adequate bathrooms, only seven percent had proper toilets, and just 29 percent had adequate water provision.
Christine Wayua makes a living for herself and her family by threading beads into colourful jewellery. She works from a bench outside her home in a narrow passage, off one of the main roads in Mukuru.
“Whenever it rains it’s a disaster for the communities living here,” she told IRIN. “There will be a lot of flooding and it’s not just rainwater: it’s water mixed with sewage, and the water gets into the homes.” 
That can lead to the spread of waterborne diseases, like cholera, which is common in Kenya’s slums.

Christine Wayua at work
Profiling
SDI and its partners are trying to tackle the community’s vulnerability from the bottom up, with the help of people like Wayua. 
First they “profiled” Mukuru, counting people and households. Then they sat down with the residents to imagine a new, better design for the community’s infrastructure. With an agreed plan, they can engage the politicians, who had previously ignored their needs.
Wayua is aware of climate change, and recognises it may exacerbate the problems the community already faces. But she is pragmatic, looking to focus instead on how to prepare for the future.
In the case of Mukuru, she feels the issue boils down to land tenure. “We need more guarantees that we will be able to occupy this land in the future,” she explained.
Mukuru’s coalition of activists are exploring a range of strategies to improve land tenure and property rights – including converting private holdings into community land, and then establishing a Community Land Trust. The CLT will help defend constitutional rights to housing, water, health, and sanitation.
=> Watch IRIN’s film on Mukuru, The Right to Stay
Another approach is to foster liveability, safety and affordability. This includes initiatives to improve service delivery through “community partnerships” and “community-based management structures”. One target is the cartels, whose control means prices for services in Makuru, as in other slums, is higher than in Nairobi’s middle-class suburbs.
“It’s fundamental that people realise that the community is theirs to protect and upgrade,” said Wayua.
She gave the example of a garbage point, designated as a place where the community could collectively dispose of their rubbish: “But still you will find that no one really wants to carry their garbage there, so the nearest open space they see is where they are going to dump it.”
Mbaka says that engagement is growing, and will lead to behavioral change. Even garbage collection could, eventually, be a success.

Surviving in Mukuru
Urban poor
Responding to the “complex realities in Mukuru” could help develop the “long-term solutions” to benefit the rest of Kenya’s informal settlements, says a Strathmore University study.
There are 158 overcrowded informal settlements dotting Nairobi. They host the majority of the city’s population, but take up just 1.6 percent of the city’s land area. 
The land is marginal and disaster prone, and houses are typically flimsy. But what really drives vulnerability for the urban poor is “the lack of risk preparedness, and the capacity to respond when something bad happens”, said David Dodman, an expert on resilience with the International Institute for Environment and Development. 
“You can’t separate the process of rapid urban population growth, which means that more people are located in increasingly hazardous sites, from the actual changes in the climate that may be making those sites even more risky.”
ldb/oa/ag

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Dürre im südlichen Afrika: FAO startet Alarmruf

Sécheresse en Afrique Australe: la FAO lance un cri d’alarme
TITELPHOTO: Une distribution de nourriture du PAM dans le camp de réfugiés d’Asanga, au Niger
Eine WFP-Nahrungsmittelverteilung im Flüchtlingslager von Asanga, Niger, 16. Juni 2016
afp.com – ISSOUF SANOGO

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1. Dürre im südlichen Afrika: FAO startet Alarmruf LESEN
2016.07.28 um 15:30 Uhr – AFP
Die Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) startete am Donnerstag einen Alarmruf für landwirtschaftliche Nothilfe für zehn Länder im südlichen Afrika, die durch das Klimaphänomen El Nino von Dürre bedroht sind.
“Mindestens 109 Millionen sind Dollar nötig“, um Saatgut-Nothilfe zur Verfügung zu stellen, sowie Werkzeuge und Düngemittel, damit die zehn Länder, die von Dürre bedroht sind, “genug produzieren können, um sich zu ernähren und bis Mitte 2018 Abhängigkeit von Nahrungshilfe zu vermeiden”, sagte FAO in einer Erklärung in Paris.
Der FAO-Response-Plan umfasst potenziell 23 Millionen Menschen in Lesotho, Madagaskar, Malawi, Mosambik, Namibia, Südafrika, Swasiland, Tansania, Sambia und Simbabwe.
“Die Landwirte müssen in der Lage sein, bis zum Oktober zu pflanzen, auf die Gefahr einer kleineren Ernte März 2017. Eine solche Situation könnte die Lebensmittel- und Ernährungssicherheit und die Lebensbedingungen in der Region stark beeinflussen”,warnt FAO.
Zwei aufeinanderfolgende Dürresaisons, darunter in diesem Jahr die schlimmste seit 35 Jahren, haben besonders die ohnehin gefährdeten Familien in ländlichen Gebieten betroffen, während sich parallel die Preise für Mais und andere Grundnahrungsmittel erhöht haben, sagt die Organisation.
Die allgemein schlechte Ernte hat die Fälle chronischer Unterernährung in der Region verschärft. Mehr als 640.000 dürrebedingte (wegen Epidemien und Mangel an Weide und Wasser) Todesfälle beim Vieh undn wurden in Botswana, Swasiland, Südafrika, Namibia und Simbabwe berichtet.
Der Aufruf zum FAO-Fonds folgt einem regionalen humanitären Appell der SADC (Southern African Development Community) vom 26. Juli, in Gaborone, vom Präsidenten von Botswana und der SADC, Seretse Khama Ian Khama. Er schätzte bei $ 2,7 Mrd die benötigten Mittel, um alle Sektoren der regionalen Wirtschaft aufgrund des El Niño-Phänomens wieder zu beleben.
Nach Angaben der FAO werden die Auswirkungen von El Nino und die Auswirkungen der Dürre voraussichtlich ihren Höhepunkt im März 2017 erreichen.
Darum bittet sie um Investitionen, um Gemeinden auszurüsten, damit sie dürreresistentes Saatgut und Futter produzieren und intelligente Technologien gegen das Klima nutzen können, wie etwa die Konservierungs- Landwirtschaft.
© 2016 AFP

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2. Bedarf auf eine Milliarde geschätzt LESEN
2016.07.28 um 16:30 Uhr – AFP
Humanitäre Organisationen erbaten Donnerstag mehr als eine Milliarde Dollar, um Millionen von Menschen zu helfen, die von der schlimmsten Dürre seit 35 Jahren im südlichen Afrika verwundbar gemacht wurden.
Die Region ist durch das El-Niño-Klimaphänomen betroffen, welches die Niederschlagsmuster und damit die landwirtschaftliche Produktion stört.
Etwa 12,3 Millionen Menschen sind gefährdet, weil ihre Nahrungsressourcen erschöpft sind und ihr Zugang zu Trinkwasser begrenzt.
Für das südliche Afrika sind derzeit Angola, Lesotho, Malawi, Mosambik, Swasiland, Simbabwe und Madagaskar die am stärksten betroffenen Länder, mit stellenweise Dürre-Warnungen, Viehsterben, trockene Brunnen und am Boden zerstörte Ernten.
“Wir brauchen 1,2 Mrd $ (eine Milliarde Euro) zwischen jetzt und April 2017, um für 12,3 Millionen Menschen in den sieben in der Region am meisten betroffenen Ländern Unterstützung zu leisten”, sagte das Regionalkomitee von humanitären Organisationen im südlichen Afrika.
Für sich forderte die Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) am Donnerstag eine landwirtschaftliche Soforthilfe von 109.000.000 $ für zehn Ländern des südlichen Afrika, die von dieser Dürre bedroht sind.
Zwei aufeinanderfolgende Dürresaisons, darunter in diesem Jahr die schlimmste seit 35 Jahren, haben besonders die ohnehin gefährdeten Familien in ländlichen Gebieten betroffen, während sich parallel die Preise für Mais und andere Grundnahrungsmittel erhöht haben, sagt die Organisation.
“Dürren, wie die in diesem Jahr von El Niño verursachte, sind häufiger und intensiver geworden”, sagte der Leiter des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) im südlichen Afrika, Timo Pakkala. “Es ist jetzt Zeit zu handeln … nicht nur Leben zu retten, sondern künftige Krisen dieses Ausmaßes zu verhindern”, fügte er hinzu.
Früher im Juli hatten drei UN-Organisationen geschätzt, dass 40 Millionen Menschen im südlichen und östlichen Afrika aufgrund des El-Niño-Phänomens an Unterernährung litten.
© 2016 AFP

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1. Sécheresse en Afrique Australe: la FAO lance un cri d’alarme LIRE
28.07.2016 à 15:30 – AFP
L’organisation des Nations unies pour l’alimentation et l’agriculture (FAO) a lancé jeudi un cri d’alarme afin d’obtenir une aide d’urgence agricole pour dix pays d’Afrique australe menacés de sécheresse par le phénomène climatique El Nino.
“Au moins 109 millions de dollars sont nécessaires” pour fournir d’urgence semences, outils et engrais afin que dix pays menacés de sécheresse puissent “produire suffisamment pour se nourrir et éviter d’être dépendants de l’aide humanitaire jusqu’à la mi-2018”, a indiqué la FAO dans un communiqué reçu à Paris.
Le plan d’intervention de la FAO couvre potentiellement 23 millions de personnes au Lesotho, à Madagascar, au Malawi, Mozambique, en Namibie, Afrique du sud, au Swaziland, en Tanzanie, Zambie et au Zimbabwe.
“Les agriculteurs doivent être en mesure de semer d’ici à octobre, au risque de les exposer à une diminution de la récolte en mars 2017. Une telle situation pourrait gravement affecter la sécurité alimentaire et nutritionnelle et les moyens d’existence de la région” a averti la FAO.
Deux saisons consécutives de sécheresse, avec notamment cette année la pire depuis 35 ans, ont particulièrement touché les familles vulnérables en zones rurales, alors que parallèlement, les prix du maïs et d’autres aliments de base ont augmenté, souligne l’organisme.
La mauvaise récolte générale a exacerbé les cas de malnutrition chronique dans la région. Plus de 640.000 décès au sein du bétail et liés à la sécheresse ont été enregistrés au Bostwana, au Swaziland, en Afrique du sud, Namibie et au Zimbabwe en raison d’épidémies et du manque de pâturage et d’eau.
L’appel de fonds de la FAO fait suite à un appel humanitaire régional de la SADC (Communauté de développement d’Afrique australe) lancé le 26 juillet par le président du Bostwana et de la SADC, Seretse Khama Ian Khama, à Gaborone. Il a estimé à 2,7 milliards de dollars la somme nécessaire afin d’aider à relancer touts les secteurs de l’économie régionale suite au phénomène El Nino.
Selon la FAO, l’impact d’El Nino et les effets de la sécheresse devraient atteindre leur paroxysme d’ici mars 2017.
Raison pour laquelle elle appelle à investir afin d’équiper les communautés pour qu’elles puissent produire des semences et du fourrage résistants à la sécheresse et utiliser des technologies intelligentes face au climat, telles que l’agriculture de conservation.
© 2016 AFP
2. Aide chiffrée à un milliard de dollars LIRE
28.07.2016 à 16:30 – AFP
Des agences humanitaires ont demandé jeudi plus d’un milliard de dollars pour aider des millions de personnes rendues vulnérables par la pire sécheresse en 35 ans en Afrique australe.
La région est touchée par le phénomène climatique El Niño qui bouleverse le régime des pluies et donc la production agricole.
Environ 12,3 millions de personnes sont menacées car leurs ressources alimentaires sont épuisées et leur accès à l’eau potable limité.
Pour l’Afrique australe, l’Angola, le Lesotho, le Malawi, le Mozambique, le Swaziland, le Zimbabwe et Madagascar sont actuellement les pays les plus affectés, avec par endroit des alertes de sécheresse, du bétail décédé, des points d’eau asséchés et des récoltes dévastées.
“Nous demandons 1,2 milliard de dollars (un milliard d’euros) pour fournir une aide essentielle entre aujourd’hui et avril 2017 à 12,3 millions de personnes dans les sept pays les plus touchés” de la région, a indiqué le Comité régional des agences humanitaires de l’Afrique australe.
A elle seule, l’organisation des Nations unies pour l’alimentation et l’agriculture (FAO) a demandé jeudi une aide d’urgence agricole de 109 millions de dollars pour dix pays d’Afrique australe menacés par cette sécheresse.
Deux saisons consécutives de sécheresse, avec cette année la pire depuis 35 ans, ont particulièrement affecté les populations des zones rurales, alors que les prix du maïs et d’autres aliments de base ont augmenté, souligne l’organisme.
“Les sécheresses, comme celle causée cette année par El Niño, sont devenues plus fréquentes et plus intenses”, a noté le chef du bureau de l’ONU pour coordination de l’aide humanitaire (Ocha) en Afrique Australe, Timo Pakkala. “Il est maintenant temps d’agir… non seulement pour sauver des vies mais pour prévenir d’autres crises de cette amplitude”, a-t-il ajouté.
Plus tôt en juillet, trois agences de l’ONU avaient estimé que 40 millions de personnes allaient souffrir du malnutrition dans le sud et l’est de l’Afrique en raison du phénomène El Niño.
© 2016 AFP

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Photo: Basotho-Frauen in Warteschlangen für die Verteilung von Nahrungsmitteln durch das Welternährungsprogramm, in Katse, Lesotho, den 14. Juli 2016 // afp.com – JOHN WESSELS

Dürre Afrika: Südafrikas Wasserreservoir Lesotho erleidet El-Nino-Trockenheit

Château d’eau de l’Afrique du Sud, le Lesotho souffre de la sécheresse
ALL PHOTOS (c) AFP: In Thasa to-Tseka, July 13 2016

Lesotho, der Wasserturm von Südafrika, leidet unter Dürre
2016.11.08 12:30 – Von Julie JAMMOT – AFP
Mohlakoana Molise lebt über dem riesigen künstlichen See Katse, eine richtige Tantalusqual für diesen kleinen Landwirt: sein Land, Lesotho, erleidet die schlimmste Dürre in 35 Jahren, aber der Großteil seiner reichlich vorhandenen Wasserreserven wird nach Südafrika exportiert.
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Château d’eau de l’Afrique du Sud, le Lesotho souffre de la sécheresse
11.08.2016 à 12:30 – Par Julie JAMMOT – AFP
Mohlakoana Molise vit au-dessus de l’immense lac artificiel de Katse, véritable supplice de Tantale pour ce petit agriculteur : son pays, le Lesotho, subit sa pire sécheresse depuis 35 ans, mais l’essentiel de ses abondantes réserves en eau est exporté en Afrique du Sud.

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