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Afrikanische Sprachen, Geschichte: "Obroni" – Kontroverse über den bösen Weissen und den guten Schwarzen

Un article riche en savoir sur les cultures linguistiques africaines – une annonce pour le “Mois de l’histoire blanche” sur le site “Africa is a country” et une contre-attaque blanche.
Meine publizistische Motivation pro und inhaltliche Kontroverse kann im Kommentar dazu gelesen werden. “Africa is a country” ist mir eine wertvolle Quelle, und den “Monat der weissen Geschichte” empfehle ich.

WHM

Deutsche Übersetzung von mir, traduction francaise par moi
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WhiteHistoryMonth: Obroni, eine Geschichte Details
#WhiteHistoryMonth: Obroni, eine Geschichte
2. März 2015 http://africasacountry.com/
Zum Auftakt von White History Month 2015 haben wir einen speziellen Startartikel von Wanlov the Kubolor!
Die meisten ghanaischen Eltern kennen den Ursprung des Wortes “obroni”, aber sie fühlten sich klüger, es uns nicht zu sagen.
Eines Tages werden wir erkennen, wie dumm die Eltern waren. Es wird dann aber zu spät sein.
Dieses relativ neue Akan Wort ist über ein Jahrhundert alt, in einer Sprache, die etwa tausend Jahre alt ist.
Wenn Sie einen etwas helleren Teint als der Durchschnittsghanaer haben, können Sieoft so gerufen werden, umso mehr als Ihre Umgebung ländlicher ist. Sie können auch “obroni” gerufen werden, wenn Sie dunkler als der Durchschnitt sind, eine Hervorhebung der sarkastische Seite der Ghanaer.
Wir sind übereingekommen, “obroni” im Sinne von “Weißen” oder “Ausländer” zu akzeptieren, aber die Etymologie des Wortes ergibt sich aus dem Akan Begriff “abro nipa” im Sinne von “schlechter Mensch”, wie unsere Vorfahren in der Regel Europäer nannten, basierend auf deren allgemeines Verhalten damals. Diejenigen, die an der “abro aKyi”-Theorie (hinter dem Mais) festhalten, Sie tun ihre eigenen Leuten einen Bärendienst, vorausgesetzt wir wissen nicht schon, was wir hinter dem Mais gepflanzt hatten.
Wussten wir nichts über das Meer? Wie erschufen “nsuo aKyi” (hinter dem Wasser) oder “nsuo no so” (auf dem Wasser) den Namen “nsuoni” (Wasser Person)? Das Akan-Wort für die Farbe Weiß ist “fitaa”, so wären die Europäer “fitaani” (Weiße) genannt worden, wenn unsere Vorfahren für die Namensgebung für die Eindringlinge, die uns so tief verstörten, sich nur auf die externe Farbe bezogen hätten. Ganz zu schweigen von einer Farbe, die genau genommen die meiste Zeit rot war, von der Hitze, der eigenen Moskitosalbe, und vom verschämten Sehen der “nackten” Menschen.
Wenn Sie viel über die Bedeutung wissen, die Afrikaner Namen zuschreiben, werden Sie wissen, dass wir nur selten jemand über sein Aussehen nennen, im Gegensatz zu seinem Charakter, Fähigkeit oder Eigenschaft. Die meisten unserer Vorfahren sahen unser Volk in den Händen der Europäer leiden, so benannten sie sie nach ihrem allgemeinen Verhalten, damit wir auch vorsichtig vor ihnen sein würden. Die Ewe nannten sie “Ayivu”, “trickreicher Hund”, weil sie den Plan der Europäer herausgefunden hatten und nicht so infiltriert wurden wie andere. Die Küstenbewohner Ga nannten sie “blofonyo”, die “Scharfrichter”, wegen der Anzahl rebellischer Afrikaner, die kontinuierlich entlang der Küste der Ga enthauptet, erschossen oder erhängt worden waren durch die Europäer. Ja, meine lieben Ga Kollegen, “blofonyo” bedeutet Henker wie “obrafuor” in Twi.
Ja, nicht alle Europäer sind böse, wie nicht alle Afrikaner nett sind. Aber, wenn unsere Eltern einen Sinn gehabt hätten, sie würden uns diese Informationen übergeben haben, damit wir nicht unsere Augen schließen und unsere Arme, Münder und Beine nicht weit öffnen, um Jesus und seine pädophilen Priester Nonnen, Santa Claus, die NGO-Freiwilligen und den IWF begrüßen zu dürfen … Sie verstehen, was ich meine. So informieren Sie Ihre Kindern, Eltern und Kollegen, dass sie das nächste Mal, wenn sie einen Europäer oder Ausländer sehen, ihn nach seinem Namen fragen und ihn so nennen. Aber am wichtigsten ist, ihnen zu sagen, warum..
Mein Kommentar Details
Regelmäßig sollen in diesem Blog auch afrikanische Ansichten zu Wort kommen, es gibt sogar eine Rubrik dafür. Manche, bescheidene und sachliche, bringen uns zum Nach- und sogar teilweisem Umdenken, andere offenbaren mehr über die Geisteshaltung ihrer Autoren. Ein jeder qualifiziert oder disqualifiziert sich eben, so gut er kann.
Dieser hier ist gemischt. Ich habe ihn ausgewählt, weil die (sehr vielseitige) Webseite „Africa is a Country“ zu meinen Quellen zählt, weil der topaktuelle „White History Month“ dort damit eingeleitet wird und ich auf ihn hinweisen wollte, weil er offen Position bezieht und weil er uns auch Einblicke in die afrikanische Sprachkultur gibt. Prima! Und afrikanischer Stolz kann auch sehr schön sein, je nachdem worauf er beruht:
Denn dann endet der Artikel banal und klischeehaft (alte Klischees, an denen man offensichtlich gerne kleben bleibt, während die Welt sich weiterdrehte) und offenbart nur noch hohlen Stolz und ein, wie ich meine, sehr afrikanisches Problem (das wir dekadenten Westler überwunden haben): in der Geschichte bleiben zu wollen, sie nicht verarbeiten und als Geschichte hinter sich lassen zu wollen (um sich weiter zu entwickeln), sondern sie als Gegenwart weiterzuleben. Black is beautiful, allerdings stammen die afrikanischen „Werte“, ein einziger Blick auf den Zustand des Kontinents nach 55 Jahren Unabhängigkeit zeigt es, noch aus vorkolonialen Zeiten, Menschenrechte gehören auch ohne Kolonialherren nicht dazu: repressives Patriarchat in Staat und Gesellschaft und Familien, exorbitante Gewaltbereitschaft, und Schuld sind immer die anderen, besonders die Weissen.
„Ja, nicht alle Europäer sind böse, wie nicht alle Afrikaner nett sind“, will er ironisch seine Landsleute überzeugen. Soll man lachen oder weinen? Freund Wanlov the Kubolor, würdest Du mal um Dich blicken und nicht nur nach hinten, wüsstest Du, dass der Spruch vielleicht vor 50 Jahren noch angemessen gewesen wäre, es heute aber heißen müsste: Ja, nicht alle Afrikaner sind geistig unbeweglich, ignorant, gierig und herrschsüchtig, und nicht alle Europäer sind aufgeklärt, tolerant, hilfsbereit und fähig zum Dialog.
Die ewig Gestrigen sind in Europa heute eine kleine Minderheit. In Afrika sind sie überall obenauf und verhindern jeden nachhaltigen Wandel zum Besseren, auch zum besseren Afrika und zu einem besseren Menschengeschlecht überhaupt.

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Obroni, une Histoire LIRE
#WhiteHistoryMonth: Obroni, une Histoire
2 mars 2015 http://africasacountry.com/
Pour le coup d’envoi de White History Month  2015, nous avons un poste inaugurale spécial de Wanlov the Kubolor!
La plupart des parents ghanéens connaissent l’origine du mot “Obroni,” mais ont estimé qu’il était plus sage de ne pas nous le dire.
Un jour, nous nous rendrons compte combien cette façon des parents était stupide. Il sera alors trop tard.
Ce mot relativement nouveau en Akan est vieux d’environ un siècle, dans une langue qui est âgé d’environ un millier d’années.
Si vous êtes d’un teint légèrement plus équitable que le Ghanéen moyen,vous pourriez être appelé ainsi assez souvent, avec un gain incontournable de la fréquence dès que votre environnement devient plus rurale. Vous pouvez également être appelé “Obroni” si vous êtes plus sombre que le Ghanéen moyen, ce soulignant le côté sarcastique du Ghana.
Nous sommes survenus à accepter “Obroni» comme signifiant «personne blanche» ou «étranger», mais l’étymologie du mot provient de l’expression Akan “Abro nipa» qui signifie «méchant», qui est ce que nos ancêtres appelaient généralement les Européens en fonction de leur comportement général à l’époque. Pour ceux qui tiennent à la théorie “Abro akyi” (derrière le maïs) : vous faites un mauvais service à vos propres personnes, en supposant que nous ne savions pas déjà ce qui était derrière le maïs que nous avions planté. Ne savons-nous rien de l’océan? Comment “nsuo akyi” (derrière l’eau) ou “nsuo aucune sorte” (sur l’eau) faisaient la création du nom “nsuoni” (personne de l’eau)? Le mot Akan pour la couleur blanche est “fitaa”, et les Européens auraient été appelés (les blancs) “fitaani”, si nos ancêtres avaient pu se résoudre à nommer ces envahisseurs, qui nous troublaient si profondément, sur un caprice comme leur couleur externe. Sans oublier une couleur qui précisément était rouge la plupart du temps. À cause de la chaleur, auto-gifles pour moustiques, et de voir les gens “nus”.
Si vous en savez beaucoup sur l’importance que les Africains attribuent au nommage, vous saurez que nous nommons rarement quelqu’un par son apparence, mais plutôt par son caractère, la capacité, ou un trait. La plupart de nos ancêtres voyaient nos gens souffrir aux mains des Européens, alors ils les ont nommés en fonction de leur comportement général afin que nous serions également prudents d’eux. Les Ewe appellent un européen “Ayivu” qui signifie “chien rusé» car ils avaient compris le plan de l’Europe et n’étaient pas aussi infiltrés que d’autres ; comme les Ga côtière qui appellent les Européens “blofonyo» qui signifie «bourreau», en raison du nombre d’ Africains rebelles qui ont constamment été décapités, tués par balle ou pendus par les Européens le long de la côte Ga. Oui, mes pairs Ga, “blofonyo” signifie bourreau comme “obrafuor” dans Twi.
Oui, pas tous les Européens sont mauvais, comme tous les Africains ne sont gentils. Mais, si nos parents avaient un sens, ils nous auraient transmis ces informations afin que nous ne fermons pas les yeux et ouvrons nos bras, la bouche et les jambes largement en accueillant Jésus et ses prêtres / religieuses pédophiles, le Père Noël, les bénévoles des ONG, le FMI … vous me comprenez. Donc, dites à vos enfants, parents et pairs que la prochaine fois qu’ils voient un Européen ou étranger, ils doivent leur demander leur nom et les appeler par là. Mais le plus important, dites-leur pourquoi.
Mon commentaire LIRE
Régulièrement, sur ce blog, des points de vues d’Afrique auront leur mot à dire, il y a même une catégorie pour cela. Certains modestes et factuels, nous amènent à la réflexion et même à une partielle révision de nos idées, d’autres révèlent d’avantage l’état d’esprit de leurs auteurs. Tout le monde se qualifie ou disqualifie tout aussi bien qu’il le peut…
Celui-ci est mixte. Je l’ai choisi parce que le (très polyvalent) Site Web «L’Afrique est un pays” est l’une de mes sources, que leur très actuel mois de l’histoire blanche, lequel je voulais recommander, en est introduit, parce qu’il prend ouvertement position et parce qu’il nous donne aussi un aperçu de la culture linguistique africaine. Bien! Et la fierté africaine peut aussi être très agréable, en fonction de sur quoi elle est basée:
Parce qu’alors, l’article se termine sur des banalités et des clichés (anciens stéréotypes, auquels apparemment on aime bien rester collé, alors que le monde a continué à tourner) et présente une fierté creuse et, je pense, un problème très africain (que nous avons surmonté, nous Occidentaux décadents) : vouloir rester dans l’histoire, ne pas vouloir assumer l’histoire et la laisser (sans l’oublier) derrière soi ( pour évoluer), mais la vivre comme un présent éternel. Black is beautiful, mais les “valeurs” d’Afrique – un seul coup d’œil sur l’état du continent après 55 ans d’indépendance suffit pour le remarquer – proviennent même de l’époque pré-coloniale, sans droits humains même sans les colonialistes: le patriarcat répressif dans et l’État et la société et les familles, la pratique rapide et exorbitante de violence, et les coupables sont toujours les autres, surtout les blancs.
“Oui, les Européens ne sont pas tous mauvais, comme ne sont gentils tous les Africains,” il veut ironiquement convaincre ses compatriotes. Faut-il rire ou pleurer? Wanlov Kubolor, l’ami, si vous aviez regardé un peu autour de vous et pas seulement à l’arrière, vous suariez que ce bonmot aurait été approprié il ya 50 ans, mais qu’aujourd’hui, il faudrait dire: Oui, pas tous les Africains sont mentalement immobiles, ignorants, avides et dominateurs, et pas tous les Européens sont éclairés, tolérants, aidants et capable de dialoguer.
Les « éternels d’hier » sont une petite minorité dans l’Europe d’aujourd’hui. En Afrique, ils sont sur le dessus partout et empêchent tout changement durable pour le mieux, aussi pour une Afrique meilleure et une meilleure humanité en général.

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WhiteHistoryMonth: Obroni, a History Details
#WhiteHistoryMonth: Obroni, a History
March 2, 2015 http://africasacountry.com/
To kick off White History Month 2015, we have a special inaugural post from Wanlov the Kubolor!
Most Ghanaian parents know the origin of the word “obroni,” but felt it wiser not to tell us.
One day we will realise how stupid how parents were. It will be too late then.
This relatively new Akan word is about a century old in a language that is about a thousand years old.
If you are of a slightly fairer complexion than the average Ghanaian you may be called it quite often, with unmissable gain in frequency soon as your environment becomes more rural. You may also be called “obroni” if you are darker than the average Ghanaian, highlighting the sarcastic side of the Ghanaian.
We have come to accept “obroni” as meaning “white person” or “foreigner”, but the etymology of the word stems from the Akan phrase “abro nipa” meaning “wicked person” which is what our ancestors generally called Europeans based on their general behaviour back then. For those sticking to the “abro akyi” theory (behind the corn) you are doing your own people a disservice assuming we did not already know what was behind the corn we had planted. Did we not know of the ocean? What didn’t “nsuo akyi” (behind the water) or “nsuo no so” (on the water) creating the name “nsuoni” (water person)? The Akan word for the colour white is “fitaa” so Europeans would have been called “fitaani” (white people) if our ancestors could bring themselves to naming invaders who disturbed us so deeply on as shallow a whim as just their external colour. Not to mention a colour which would accurately have been red most of the time from the heat, dodged mosquito self slaps and flustering from seeing “naked” people.
If you know much about the importance Africans attribute to naming, you will know we rarely name someone by their appearance as opposed to their character, ability, or trait. Most of our ancestors saw our people suffer at the hands of Europeans, so they named them according to their general behaviour so that we would also be cautious of them. The Ewe call the european “Ayivu” which means “tricky dog” because they figured out the European’s plan, and were not as infiltrated as others like the coastal Ga who call Europeans “blofonyo” which means “executioner” because of the the number of rebellious Africans that were constantly being beheaded, shot, or hanged by Europeans along the Ga coast. Yes my Ga peers, “blofonyo” means executioner like “obrafuor” in Twi.
Yes not all Europeans are evil, like not all Africans are kind. But, if our parents had any sense they would have handed down this information so we do not close our eyes and open our arms, mouth, and legs wide when welcoming Jesus and his pedophile priests/nuns, Santa Claus, NGO volunteers, IMF… you get my drift. So tell your children, parents & peers that next time they see a European or foreigner they should ask them their name and call them by that. But most importantly, tell them why.
Comment on this by Afrikanews Archiv READ
Regularly on this blog African views will have their say, there is even a section for it. Some of them, modest and factual, bring us to reflexion and even partial revisions of our ideas, others reveal more about the mindset of their authors. Everyone qualifies or disqualifies just as well as he can.
This one is mixed. I choose it because the (very versatile) Website “Africa is a Country” is one of my sources, because of their “White History Month” I wanted to point on is introduced by it, because he openly takes position and because he also gives us insight into the African language culture. Great! And African pride can also be very nice, depending on what it is based:
Because then the article ends trite and clichéd (old stereotypes one obviously wants to keep, while the world continued to turn up) and only discloses hollow pride and, I think, a very african problem (which we have overcome, we decadent Westerners) : to want to stay in history, not to process history and let it (witout forgetting) behind (to evolue oneself), but to live history continuously as a present. Black is beautiful, but the African “values” – a single glance at the state of the continent after 55 years of independence shows that – come even from pre-colonial times, without human rights even without the colonialists: repressive patriarchy in state and society and families, exorbitant violence, and guilty are always the others, especially the whites.
“Yes, not all Europeans are evil, as not all Africans are nice” he wants ironically convince his countrymen. Should we laugh or cry? Wanlov Kubolor, friend, would you even look around you and not just to the past, you knew that the verdict might have been appropriate 50 years ago, but today it should be read: Yes, not all Africans are mentally immobile, ignorant, greedy and domineering, and not all Europeans are enlightened, tolerant, helpful and able to dialogue.
The “eternal yesterday people” are a small minority in Europe today. In Africa, they are on top everywhere and they hinder any lasting change for the better, also for a better Africa and a better human race in general.

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BOKO HARAMs falsche historische Bezüge – les fausses références historiques

Zwei Artikel – Deux articles / Dossier Part II
Capture d'écran d'une vidéo diffusée par Boko Haram le 24 août 2014
Screenshot Boko Haram Chef Abubakar Shekau proklamiert “islamisches Kalifat” in Gwoza, Nigeria
Capture d’écran d’une vidéo diffusée par Boko Haram le 24 août 2014, où le chef du groupe islamique, Abubakar Shekau, déclare créer un “califat islamique” à Gwoza, au Nigeria
afp.com –

Zweiter Eintrag eines weiterlaufenden Blogdossiers zu Boko Haram, dessen Inhalt Sie => hier (morgen) einsehen können. Eine Zusammenfassung der hunderte Elemente aus dem Afrikanews Archiv No1 2009-2014 in Form einer Timeline erscheint auch darin, Ende April.

Deuxième élément d’un Dossier thematique Boko Haram en continu, dont vous trouverez le contenu => ici (demain). Une ligne de temps 2009 – 2014 (extraite du contenu du Blog No1) y figurera aussi, en fin d’avril.

Die deutschen Texte sind, wenn nicht aus anderen Quellen, von mir verbesserte google-Übersetzungen der französischen AFP-Depeschen.

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Boko Haram: Aufstand auf dem Gebiet eines ehemaligen islamischen Reiches LESEN
Boko Haram: Aufstand auf dem Gebiet eines ehemaligen islamischen Reiches
2015.02.27 11:00 – Von Benjamin SIMON – AFP
Die von Boko Haram in eine Krise gestürzten Gebiete südlich des Tschadsees beheimateten früher ein mächtiges und tausendjähriges islamisches Reich, auf das die nigerianischen Aufständischen sich mehrere Male bezogen, um ihrem Kampf eine historische Legitimität zu geben.
Aber nach mehreren von AFP befragten Experten funktioniert diese selbsterklärte Verbindung zum renommierten Reich Kanem-Bornu nicht bei der lokalen Bevölkerung, der ersten Opfer der weit verbreiteten Missbräuche der Aufständischen.
Wenn die Grenzen des Reiches von Kanem-Bornu auch schon immer schwankten zwischen seiner Entstehung im neunten Jahrhundert und seinem Sturz in den 1890er Jahren, so umfasste das Reich in seiner Blütezeit den Nordosten Nigerias sowie Teile der aktuellen Staaten Kamerun , Tschad und Niger.
Boko Haram, die sagen, dass sie kämpfen, um einen islamischen Staat in Nigeria zu schaffen, hattten ihre Angriffe zunächst auf Kamerun und kürzlich auf Tschad und Niger ausgedehnt.
Die am stärksten von der Gewalt betroffenen Menschen sind Kanuri, eine Etnie, die das Kanem-Bornu Reich geführt hatte und in den vier derzeit von Boko Haram angegriffenen Ländern lebt.
Bei mehreren Gelegenheiten hat Boko Haram laut Spezialisten versucht, ihre Angriffe auf als “nicht-islamisch” qualifizierte Ziele zu rechtfertigen mit Inanspruchnahme des Vor-Kolonialreiches, das die später von den Europäern gezogenen Grenzen transzendierte.
Dieser Verweis auf das Empire “zieht überhaupt nicht” bei den Kanuri, den Opfern der Massaker und Entführungen von Boko Haram, die damit alle Glaubwürdigkeit verloren haben, sagte Professor Sidiqque Mohammed von der nigerianischen Universität Ahmadu Bello.
Die sukzessiven Führer von Boko Haram “haben keinen Sinn für Geschichte”, betont er.
– Das “Großreich” –
Im Laufe seiner Geschichte setzte sich das Reich Kanem-Bornu durch als ein wichtiges Zentrum für Islamische Studien, das arabische Besucher aus weit über die Sahel hinaus anzog, sagt Vincent Hiribarren, Professor am King ‘s College London und Autor des demnächst erscheinenden Buches “A History of Borno.”
“Das ist etwas, auf das die Kanuri sehr stolz” sind, die oft an “das große Reich” erinnern, das seinen bemerkenswerten Zusammenhalt aus der Hingabe an den Islam zog, sagt Hiribarren.
Eine weitere Quelle des Stolzes ist die anhaltnde Unabhängigkeit des Königreichs angesichts des Wachsen des benachbarten Kalifats, das von Ousmane Dan Fodio, einem verehrten Imam, Schriftsteller und Dschihadisten des neunzehnten Jahrhunderts, gegründet worden war.
Mit dem Bau eines der größten westafrikanischen Reiche, das seinen Sitz in der Stadt Sokoto hatte, eroberte Dan Fodio den Großteil des heutigen Nord-Nigeria und Gebiete in den Nachbarländern.
Aber der Versuch, Kanem-Bornu zu stürzen, wurde schließlich von den Truppen des Großreichs, vor allem von Kanuri, zusammen geschlagen.
Nach Ansicht von Experten wiegt dieser Machtkampf heute noch in den schwierigen Beziehungen zwischen den Kanuri und den anderen beiden großen ethnischen Gruppen in dem Rest von Nord-Nigeria, der Hausa und Fulani.
Diese Rivalität erschwert ein wenig mehr den Versuch, die jüngste Rhetorik von Boko Haram zu entschlüsseln. In einer Video-Übertragung am 17. Februar, erwähnte der Führer der Boko Haram, Abubakar Shekau, der auch Kanuri sein will, Dan Fodio begeistert. …
– ‘Glorreiche Geschichte “-
Doch nach Mr. Hiribarren und anderen Spezialisten liegen die historischen Bezüge der Gruppe in der Regel auf dem Kanem-Bornu Reich. Der Gründer von Boko Haram, Mohammed Yusuf, der im Jahr 2009 von den nigerianischen Sicherheitskräften exekutiert wurde, bezog sich auf das Reich in seinen Predigten, um die ideologische Ablehnung des nigerianischen Staates zu rechtfertigen.
“Wiederaneignung einer glorreichen Vergangenheit” für Hiribarren, Wunsch, eine “historische Legitimität” zu erlangen, für Yan St-Pierre, Sicherheitsexperte und Leiter der Consulting-Gruppe Mosecon.
Aber nach ihm erlebte der Aufstand ein “ideologischer Rückgang” seit ihrer Gründung im Jahr 2002 und die Verwendung von historischen Referenzen hat jetzt vermutlich begrenzte Wirkung.
Die Bewegung, die in den Anfängen bei den Bewohnern rekrutierte, die von ihren Lebensbedingungen enttäuscht waren und ein Gefühl der Verlassenheit von der nigerianischen Bundesregierung hatten, wandelte sich den letzten fünf Jahren in einen blutigen Aufstand gegen Zivilisten und verwendet sogar junge Mädchen für die Selbstmordanschläge.
In ähnlicher Weise ist die Idee, dass Shekau und seine Stellvertreter das verlorene Imperium zu rehabilitieren versuchen, völlig unterlaufen durch mehrere Mordversuche gegen sein Erbe, Umar Garbai El-Kanemi, derzeit Leiter des Emirats Borno und drittwichtigster der islamischen Geistlichen im Land.
Die Angriffe im Tschad, Kamerun und Niger haben nach Mr. St. Pierre, mehr mit Vergeltungsmaßnahmen gegen das Engagement dieser Länder zu tun, den Aufstand neben Nigeria zu be kämpfen, als mit der Wiederherstellung des Reiches.
Für Herrn Hiribarren bedeutet die Ausweitung des Konflikts, dass Aufständische immer mehr ein umfangreiches Netzwerk der Kanuri konfrontieren, “eine kulturelle Gemeinschaft von Menschen, die die gleiche Sprache sprechen und im selben Reich waren.”
“Zieht Boko Haram Nutzen aus dieser Situation? Ich bin mir nicht so sicher”, sagte der Professor.
© 2015 AFP
KURZ: Boko Haram verkündete “Kalifat” im Nordosten Nigerias LESEN
Boko Haram verkündete “Kalifat” im Nordosten Nigerias 
24. August 2014, 18:38 http://derstandard.at/r2173/Nigeria
In Video stellte Islamistenchef Herrschaftsanspruch auf Stadt Gwoza
Abuja – Die Islamistengruppe Boko Haram hat in einem neuen Video ein Islamisches Kalifat in einer von ihr eroberten Stadt im Nordosten Nigerias ausgerufen. Nach dem Sieg seiner Kämpfer in Gwoza habe die Stadt im Bundesstaat Borno “nichts mehr mit Nigeria zu tun”, sagte Boko-Haram-Führer Abubakar Shekau in dem fast einstündigen Video, das am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP vorlag.
Gwoza sei nun “Teil des Islamischen Kalifats”, sagte Shekau. “Wir werden die Stadt nicht verlassen. Wir sind gekommen, um zu bleiben”, fügte ein weiterer Kämpfer der Islamistengruppe in dem Video hinzu. Der Islamistenführer wird von den USA als Terrorist gesucht, für Hinweise auf ihn sind sieben Millionen Dollar (5,3 Millionen Euro) Belohnung ausgesetzt.
Gwoza war UNO-Vertretern zufolge in diesem Monat von Boko-Haram-Kämpfer erobert worden, die nigerianische Armee bereitet nach eigenen Angaben die Rückeroberung der Stadt vor. Auch weitere Ortschaften rings um Gwoza im Süden von Borno sollen von Boko Haram kontrolliert werden. Am Samstag hatte die Polizei gemeldet, nach einem Angriff auf ein Ausbildungszentrum bei Gwoza würden 35 Polizisten vermisst. Die islamistische Sekte soll auch weite Teile im Norden des Bundesstaates Borno kontrollieren. Wie groß ihr Einflussgebiet genau ist, ist von unabhängiger Seite nicht zu sagen.
Boko Haram kämpft seit Jahren mit Gewalt für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Seit 2009 tötete sie bei Anschlägen und Angriffen auf Polizei, Armee, Kirchen und Schulen mehr als 10.000 Menschen. Im April machte Boko Haram Schlagzeilen mit der Entführung von 276 Mädchen aus einer Schule, von denen die meisten noch immer vermisst sind. (APA, 24.8.2014)
Boko Haram, l’insurrection sur les terres d’un ancien empire islamique LIRE
Boko Haram, l’insurrection sur les terres d’un ancien empire islamique
27.02.2015 à 11:00 – Par Benjamin SIMON – AFP
Les territoires plongés dans la crise par Boko Haram, au sud du Lac Tchad, abritaient auparavant un empire islamique puissant et millénaire, auquel les insurgés nigérians se sont référés à plusieurs reprises pour donner à leur combat une légitimité historique.
Mais selon plusieurs spécialistes interrogés par l’AFP, cette filiation autoproclamée au prestigieux empire de Kanem-Bornou est inopérante auprès des populations locales, premières victimes des exactions à grande échelle des insurgés.
Si les frontières de l’empire de Kanem-Bornou ont sans cesse fluctué, entre son émergence au IXe siècle et sa chute dans les années 1890, le royaume englobait à son apogée le nord-est du Nigeria, ainsi que des portions des actuels Cameroun, Tchad et Niger.
Boko Haram, qui affirme se battre pour créer un État islamique au Nigeria, a étendu ses attaques au Cameroun et, ces dernières semaines, pour la première fois au Tchad et au Niger.
Les populations les plus touchées par ces violences sont des Kanouri, ethnie qui dirigea l’empire de Kanem-Bornou, implantée dans les quatre pays actuellement visés par Boko Haram.
A plusieurs reprises, selon les spécialistes, Boko Haram a tenté, pour justifier ses attaques sur des cibles qualifiées de “non-islamiques”, de se réclamer de cet empire pré-colonial qui transcendait les frontières dessinées plus tard par les Européens.
Cette référence à l’empire “ne prendra pas du tout” chez les Kanouri, victimes de massacres et d’enlèvements perpétrés par Boko Haram qui a, de ce fait, perdu toute crédibilité, estime le professeur Sidiqque Mohammed, de l’université nigériane Ahmadu Bello.
Les chefs successifs de Boko Haram “n’ont aucun sens de l’histoire”, assène-t-il.
– Le ‘grand empire’ –
Au fil de son histoire, l’empire de Kanem-Bornou s’imposa comme un important centre d’études islamiques attirant des visiteurs arabes venus de loin, de l’autre côté du Sahel, rappelle Vincent Hiribarren, professeur au King’s College de Londres et auteur du livre à paraître: “Une histoire de Borno”.
“C’est quelque chose dont sont très fiers” les Kanouri, qui évoquent souvent “le grand empire” qui puisa dans la dévotion à l’islam sa remarquable cohésion, explique M. Hiribarren.
Autre source de fierté, l’indépendance continue du royaume face à l’avancée du califat voisin fondé par Ousmane Dan Fodio, imam, écrivain et jihadiste vénéré du XIXe siècle.
En bâtissant l’un des plus grands empires d’Afrique de l’Ouest, dont le siège était établi dans la ville de Sokoto, Dan Fodio conquit la plus grande partie du nord de l’actuel Nigeria, ainsi que des territoires dans les pays voisins.
Mais la tentative de renverser Kanem-Bornou fut in fine mise en échec par les forces de l’empire, essentiellement composées de Kanouri.
Selon les spécialistes, cette lutte de pouvoir pèse encore sur les relations, difficiles, entre les Kanouri et les deux autres ethnies majoritaires dans le reste du Nord nigérian, les Haoussa et les Fulani.
Cette rivalité complique un peu plus toute tentative de décryptage de la rhétorique récente de Boko Haram. Dans une vidéo diffusée le 17 février, le leader de Boko Haram, Abubakar Shekau, qui serait lui-même Kanouri, faisait mention de Dan Fodio de façon élogieuse…
– ‘Passé glorieux’ –
Reste que, selon M. Hiribarren et d’autres spécialistes, les références historiques avérées du groupe se portent plus souvent sur l’empire de Kanem-Bornou. Le fondateur de Boko Haram, Mohammed Yusuf, exécuté en 2009 par les forces de sécurité nigérianes, invoquait l’empire dans ses sermons pour justifier le rejet idéologique de l’État nigérian.
“Réappropriation d’un passé glorieux” pour Hiribarren, volonté de s’auréoler d’une “légitimité historique” pour Yan St-Pierre, analyste en sécurité et responsable du groupe de consultants Mosecon.
Mais selon ce dernier, l’insurrection a connu un “déclin idéologique” depuis sa création en 2002 et le recours aux références historiques a probablement des effets limités à présent.
Le mouvement, qui recruta à ses débuts parmi des habitants révoltés par leurs conditions de vie et un sentiment d’abandon par l’État fédéral nigérian, s’est transformé ces cinq dernières années en une rébellion sanglante, ciblant les civils qu’elle prétendait défendre et allant jusqu’à utiliser des jeunes filles pour mener des attaques-suicides.
De même, l’idée que Shekau et ses adjoints lutteraient pour la réhabilitation de l’empire disparu est mise à mal par les multiples tentatives d’élimination de son héritier, Umar Garbai El-Kanemi, actuellement à la tête de l’émirat de Borno et considéré comme le troisième dignitaire islamique le plus important du pays.
Quant aux attaques au Tchad, au Cameroun et au Niger, elles ont, selon M. St-Pierre, plus à voir avec des mesures de rétorsion contre l’engagement de ces pays à combattre l’insurrection aux côtés du Nigeria qu’à la restauration de l’empire.
Pour M. Hiribarren, l’extension du conflit signifie que les insurgés se confrontent un peu plus au vaste réseau des Kanouri, “une communauté culturelle de personnes qui parlent la même langue et faisaient partie du même royaume”.
“Est-ce que Boko Haram tire profit de cette situation? Je n’en suis pas si sûr”, glisse le professeur.
© 2015 AFP
Nigeria: Boko Haram place sous le règne du “califat islamique” une ville du nord-est LIRE
Nigeria: Boko Haram place sous le règne du “califat islamique” une ville du nord-est
Kano (Nigeria) (AFP) – 24.08.2014 18:28 – Par Aminu ABUBAKAR
Le chef de Boko Haram, Abubakar Shekau, a placé sous le règne du “califat islamique” une ville du nord-est du Nigeria prise par le groupe islamique armé, selon une vidéo obtenue dimanche par l’AFP. “Merci à Allah qui a donné à nos frères la victoire à Gwoza”, qui fait désormais “partie du califat islamique”, déclare Shekau dans une vidéo de 52 minutes.
Boko Haram, qui mène une insurrection armée depuis cinq ans, principalement dans le nord-est défavorisé du Nigeria, s’est fait connaître du monde entier en y enlevant plus de 200 lycéennes (dont on est toujours sans nouvelles) en avril à Chibok. Ce kidnapping avait suscité une indignation et un mouvement de soutien planétaires.
L’armée nigériane a très vite réagi dimanche après-midi, rejetant la proclamation de Boko Haram.
“Cette proclamation est vide de sens. La souveraineté et l’intégrité territoriale de l’Etat nigérian sont intactes”, a déclaré dans un communiqué le porte-parole des armées, Chris Olukolade.
Dans une précédente vidéo diffusée le 13 juillet, Abubakar Shekau avait apporté son soutien au chef de l’Etat islamique Abou Bakr Al-Baghdadi, qui contrôle de larges pans de territoires en Irak et en Syrie et a été proclamé par son groupe “calife” de tous les musulmans.
Mais Shekau ne mentionne pas Al-Baghdadi dans sa dernière vidéo de ce dimanche, et n’explique pas plus précisément s’il se range sous la bannière d’Al-Baghdadi ou s’il évoque un nouveau califat au Nigeria.
Au XIXe siècle, dans une région couvrant le nord de l’actuel Nigeria, avait existé le puissant califat de Sokoto, indépendant de l’Empire ottoman.
– “Nous sommes venus pour rester” –
Les liens idéologiques, financiers et militaires de Boko Haram avec d’autres mouvements jihadistes sont mal connus. Selon les experts, seuls des liens avec Al-Qaïda au Maghreb islamique (AQMI) sont avérés.
Dans cette nouvelle vidéo tournée en plein air, Shekau s’exprime alternativement en arabe et en haoussa, principale langue du nord du Nigeria.
Habillé d’un treillis militaire, de bottes noires, Kalachnikov sur l’épaule, il est flanqué de cinq hommes masqués et armés. Derrière eux, trois véhicules tout-terrains, avec à l’arrière plan des arbres et de la végétation, sans qu’il soit possible de localiser l’endroit.
“Ils appellent (ce pays) le Nigeria”. “Nous sommes dans le califat islamique. Nous n’avons rien à faire avec le Nigeria”, déclare Shekau, qualifié de “terroriste à l’échelle mondiale” par les Etats-Unis qui ont mis à prix sa tête pour 7 millions de dollars.
“Nous n’allons pas quitter la ville (de Gwoza). Nous sommes venus pour rester”, affirme plus loin dans la vidéo un autre militant, non-identifié.
Après le monologue de 25 minutes de Shekau, la vidéo montre des scènes de tirs et de combats, puis des scènes atroces d’exécution, similaires à celles vues sur des vidéos de l’Etat islamique diffusées ces dernières semaines.
– Une stratégie de conquête –
La stratégie de Boko Haram a évolué, passant de la guérilla à une logique de conquête de territoires, selon plusieurs analystes.
Selon l’agence humanitaire des Nations unies (Ocha), Boko Haram s’est emparé début août de Gwoza, dans l’Etat de Borno.
Depuis avril, le groupe radical s’est emparé de nombreuses localités et contrôle des zones entières du nord-est du pays d’où l’armée a disparu, selon les témoignages d’habitants, de responsables de la sécurité et d’experts.
L’insurrection armée de Boko Haram, et sa répression féroce par l’armée nigériane, ont fait plus de 10.000 morts depuis 2009, selon des estimations. Quelque 4.000 personnes ont été tuées depuis début 2014 d’après Amnesty international, et 650.000 chassées de leurs foyers selon l’ONU.
Outre les régions isolées et pauvres du nord-est du Nigeria, des grandes villes comme Kano (nord) et Jos (centre), ainsi que la capitale fédérale Abuja (centre) ont été touchées par des attentats de Boko Haram.
L’armée nigériane, pourtant dotée d’un budget conséquent de 4,5 milliards d’euros par an, grâce aux revenus du pétrole dont le pays est le premier producteur en Afrique, s’est montrée jusqu’à présent incapable d’enrayer l’insurrection islamiste, en raison, selon des experts, de la corruption et de la désorganisation qui la minent.
Les soldats se plaignent d’être sous-équipés et mal armés face à Boko Haram. Une mutinerie a même éclaté cette semaine dans une base de Maiduguri, la capitale de l’Etat de Borno où est né le groupe islamiste.
© 2014 AFP

Forschung: Nilpferde "echte Afrikaner" – Origine de l’hippopotame: "vrai Africain" – Hippo ancestry unveiled

Vertreter der ausgestorbenen Anthracotheriidae entdeckt –
Vorfahren der Nilpferde waren vor Raubtieren in Afrika

Paris (AFP, 25.02.2015) – http://www.dtoday.de/startseite/panorama.html
La génétique de l'hippopotameNilpferde sind einer Studie zufolge “echte Afrikaner”: Ihre Vorfahren erreichten demnach bereits vor rund 35 Millionen Jahren den Kontinent und damit deutlich früher als Nashörner und Giraffen. Die in der britischen Fachzeitschrift “Nature Communications” veröffentlichte Studie lüftet ein wenig das Geheimnis um den Ursprung des Nilpferds.
AUF DEUTSCH WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

=> English version at the bottom
Who’s your daddy? Hippo ancestry unveiled

Les ancêtres de l’hippopotame sont arrivés en Afrique bien avant les fauves
25.02.2015 à 10:30 – Par Pascale MOLLARD-CHENEBENOIT – AFP
Cousin des baleines, l’hippopotame est “un vrai Africain”: ses lointains ancêtres, partis d’Asie, sont arrivés en Afrique il y a environ 35 millions d’années, bien avant ceux des grands fauves, rhinocéros, buffles et girafes, selon une étude publiée mardi.

Un hippopotame dans le lac Oloidien, près de Naivasha, au Kenya, le 3 mai 2012
Nilpferd im Oloidiensee, Kenia
Un hippopotame dans le lac Oloidien, près de Naivasha, au Kenya, le 3 mai 2012
afp.com – Carl de Souza

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Afrikakarte andersrum? Carte de l’Afrique renversée? Africa Map upside down?

Wie hätte Afrika später ausgesehen, wenn damals die Europäer zu arm für ihre globale Expansion gewesen wären? Ein schwedischer Künstler hat lange daran gearbeitet und erklärt sein Projekt, eine Autorin der Webseite “Africa is a country” diskutiert “Die Grenzen alternativer Afrikas”, und Afrikanews Archiv hat alles für Sie übersetzt: Unten das deutsche Feld anklicken.
Die Karte ist übrigens eine der beiden oben in unserem Titelbild.
1afrikarteKlick vergrössert die Bilder rechts.
=> Supersize alternative map
Quel visage l’afrique aurait-elle eu plus tard, si jadis les européens auraient été trop pauvres pour lurs aventures globales? Un artiste suédois a longtemps travaille à cette imagination et nous présente son projet, un auteur du site “Africa is a country” discute “Les limites d’Afriques alternatives”, et nous vous en avons fait les traductions: cliquer sur le casier francais en bas.
D’ailleurs, cette carte en et une des deux dans notre image en haut, dans le tître du blog!
Cliquer dessus pour bien aggrandir les images à droite

2afrikakarte-1710How Africa could it have looked like later on, if the europeans in the 1300s would have been too poor to start their global adventures? A suedish artist has worked a long time to visualize that imagination and he presents his project to us, an author of the website “Africa is a country” discusses the “Limits of alternative Africas”, and we have translated all that into german and french: click onto the english field below.
By the way, the map figures in our title-image above!
Click onto the images rightside to enlarge them.
=> In english: Illustrated history of the evolution of Africamaps incuding supersizeable images

Click = Öffnen/schließen – ouvrir/fermer – open/close

DEUTSCH LESEN
Alkebu-lan 1260 AH (seine Projektseite)
Hallo, mein Name ist Nikolaj Cyon und ich bin ein Künstler aus Schweden, der mit dem vorkolonialen Afrika als Thema in meiner Kunst für mehr als ein Jahr gearbeitet hat. Ich habe, als geistiges Experiment, eine Karte von Afrika gemacht, wie es in der Mitte des 19. Jahrhunderts ausgesehen haben könnte, wenn Europa keine kolonisierende Weltmacht geworden wäre. Um dies zu tun, habe ich eine alternative historische Zeitlinie erstellt, in der Europa viel härter von der Pest in den 1350ern getroffen wurde und sich wirtschaftlich nie wieder richtig erholte. Daher würden afrikanischen Staaten die Möglichkeit bekommen haben, ungehindert zu gedeihen.

Aber das Projekt ist wirklich über die realen historischen vorkolonialen afrikanischen Staaten, und ich habe versucht, eine Karte der prominentesten von denen zu machen, die es zwischen dem 15. und Mitte des 19. Jahrhunderts gab, indem ich auf historische Karten blickte, wie die in der UNESCO “Allgemeinen Geschichte Afrikas “, und ich Sprachregionen und natürliche Grenzen einbezog.

Ich habe auch eine Prezi-Präsentation hergestellt, in der ich die Karte und einige historische Fakten, aber auch den Prozess der Herstellung erkläre. Diese können Sie hier sehen. http://prezi.com/zqjrcx-uj7d_/alkebu-lan-1260-ah-presentation/

Die Karte wurde kürzlich in der Washington Post in einem Artikel über 40 interessante Karten erwähnt, als Nummer 23. http://www.washingtonpost.com/blogs/worldviews/wp/2014/01/13/40-more-maps-that-explain-the-world/?tid=up_next

Ich habe immer noch rund 50 Karten zum Verkauf. Für Details zu Preis, Versenden und eine bestellen, klicken Sie bitte hier. http://www.cyon.se/#!buy-a-map/c146h

Die Grenzen alternativer Afrikas
16. November 2014, von Laura J. Mitchell

Deutsche Übersetzungen: Andreas Fecke, Afrikanews Archiv
—- Für die im Text integrierten Weblinks: http://africasacountry.com/the-limits-of-alternative-africas/ —-

Hart auf den Fersen eines Anti-Klima Wahlkampfes in den USA mit kurzsichtigem Blick auf die Welt und katastrophalen Was-wäre-wenns, war das Wiederaufleben der kontrafaktischen Karte von Afrika Nikolaj Cyons im Web in der vergangenen Woche eine willkommene Abwechslung von der Amok laufenden Realpolitik.

Cyon, ein schwedischer Künstler und selbsternannter Revolutionär, fordert uns auf, uns in das vierzehnte Jahrhundert zu denken und uns vorzustellen, dass die Verwüstungen der Pest noch viel schlimmer als tatsächlich waren, eine demographische Katastrophe, so stark, dass die wirtschaftliche Erholung Europas nicht ausreichend war, um pulsierendes Wirtschaftsleben wiederherzustellen, geschweige denn, Impulse für maritime Abenteuer zu erzeugen. Um Cyons Logik zu folgen: das verminderte Europa würde keine Kolonialmächte produziert haben. Wie also könnte Afrikas Geschichte sich entfaltet haben?

Ich gebe zu, meine erste Reaktion auf die Karte war eher verwirrt als hingerissen. Einige der Einheiten Cyon’s zeigen vertraute Sprachgemeinschaften, einige sind historische Königreiche, andere stellen Wirtschafts- oder Handelsbeziehungen dar, während eine vierte Kategorie völlig unterschiedliche Ergebnisse aus historischen Kernen wild extrapoliert (warum das fantasievolle Al-Magrib statt einem vorgestellten Wachstum von einem tatsächlichen marokkanischen Reich wie die Almoraviden oder Sa’dian zum Beispiel?) Aber dies nur als missglückten Studienversuch zu sehen, schränkt unsere Perspektive ein.

Als Kunst ist die Karte einladender. Ich mach mir keine Sorgen, dass Picassos Demoiselles d’Avignon nicht wirklich wie Frauen aussehen. Wenn ich mich nicht um des Historikers Obsession mit Genauigkeit sorge, was kann ich Cyon’s Beschwörung einer europaweiten freien afrikanischen Geschichte wegnehmen? Die stärkere Präsenz von arabischen Namen und muslimisch geprägten politischen Strukturen ist sinnvoll, ebenso wie die Vielfalt der politischen Formen. Aber würden die Swahili Stadtstaaten sich zu einem einzigen Gemeinwesen konsolidiert haben? Wären Merina oder Dahomey ohne den Sklavenhandel große Königreiche geworden? Fragen, eher als Kritik, kommen auf, und erinnern an Themen, mit denen immer meine Schüler kämpfen sollen: die heutige Geopolitik sei nicht unvermeidlich; Bedingungen finden sich in der Geschichte.

Aber es gibt andere, schwierige Erkenntnisse, welche Cyon’s auf den Kopf gestellte Mercator-Projektion mit einer Palette von Farben gefärbt, die mit Sicherheit als Reminiszenz an historische Kolonialkarten bestimmt sind, nicht verbannen können. Unsere Realität bedingt und begrenzt die alternativen Welten, die wir uns vorstellen. Auch die beste Science-Fiction hat Elemente der gelebten Erfahrung zu vermitteln. Eurozentrische Vermutungen und Ideen, die tief in der Produktion der westlichen Wissenschaft verwurzelt sind, sind Teil der unausweichliche Realität sowohl von Cyon und seinem Publikum.

Debattieren, ob Bujumbura ohne europäische Intervention eine Hauptstadt wäre, würde das Ziel verfehlen. Eurozentrismus läuft viel tiefer. Dieses Projekt, obwohl es eine deutlich veränderte politische Landschaft zeigt, liegt gut innerhalb der Normen des westlichen Verständnisses der Geodaten. Wie Martin Lewis’ und Karen Wigen’s „Mythos der Kontinente“, stört Cyon’s Karte produktiv die herkömmliche räumliche Darstellung. Cyon’s kontrafaktische Vision erinnert daran, dass die Namenskonventionen -Afrika, der Atlantik- Konstruktionen sind und nicht Teil des Ortes. Die Karte zeigt auch, dass die Kolonisierung und ihre Folgen nicht unvermeidlich waren, aber sie kann nicht eine Alternative zu den begrenzten Hoheitsgebieten vorstellen. Auch ohne die Translozierung des westfälischen Staatensystems durch die kaiserlichen Abenteuer, schauen wir immer noch auf eine Karte von angrenzenden Staaten.

Nach dem, was wir über die afrikanische Staatenbildung und Territorialität wissen, warum eine Karte annehmen,, die komplett mit behauptetem Land gefüllt ist? Sowohl Martin Lewis und Karen Wigen haben Bilder der afrikanischen Vergangenheit mit fließenden Grenzen und vielen Zwischenräumen gemalt. Zugegeben, der Sklavenhandel und die Kolonisierung hatten direkt einen Anteil an Afrikas “Unterbevölkerung” in Bezug auf Gelände und im Vergleich zu anderen Regionen, aber eine alternative Zukunft frei von diesen Hinterlassenschaften vorstellen spekuliert mit einer politischen und wirtschaftlichen Ordnung, die nicht jeden Quadratmeter reserviert und jeden Platz zu einer Verwaltungseinheit macht.

Noch phantasievoller: wie könnten wir visuell Gemeinwesen, die von Menschen statt Gebieten konstituiert wurden, darstellen? Da die Menschen, auch die Bauern, nicht dauerhaft in der Erde verwurzelt sind, beginnt unser Mapping-Projekt sehr unterschiedlich auszusehen. Sowohl Tongchai Winichaikul und JB Harley zeigen die allgegenwärtigen kulturellen Rahmenbedingungenv auf in visuellen Darstellungen von Raum, Politik und zwischenmenschliche Beziehungen – Darstellungen, die wir Karten nennen. Dieses visuelle Register begrenzt die Möglichkeiten der Kommunikation so viel wie unsere sprachliche Grenzen es tun. Cyon’s Alt-Afrika-Karte ist fesselnd und provokativ, aber sie kann nur so weit gehen.

Ich kann nicht über Afrika denken oder sprechen ohne durch den Schleier einer spezifisch westlichen Epistemologie zu blicken. Es ist nicht nur, dass die Sprachen, in denen ich mich unterhalten könnte, indoeuropäische sind. Verbessertes Verständnis für isiXhosa wird nicht um die anderen Stolpersteine in meinem Kopf herumführen, einer Reihe von Annahmen in Bezug auf die Art und Weise, wie die Welt bestellt und Wissen produziert wird. Ich kann das nicht einfach aufheben, ohne Entschlüsselung des Restes der Sachen in meinem Gehirn.

Wie jeder gehe ich mit einer Reihe von kulturellen Vermutungen, geerbt aus der Gemeinschaft, in der ich aufgewachsen bin. Eine gleichzeitige geisteswissenschaftliche Ausbildung hat mir geholfen, Werkzeuge zu entwickeln, mit denen ich versteckte Transkripte und implizite Machtstrukturen wahrnehmen kann und gleichzeitig andere festgezurrte Annahmen disziplinieren kann. Ich kann wenigstens ein wenig meine Abneigung suspendieren, über Sprachgruppen, Königreiche und Handelsnetze als gleichwertige geografische Räume zu denken. Ich kann mit einigen Vermutungen Cyons darüber, wie eine europafreie Geschichte Afrikas sich abgespielt haben könnte, nicht einverstanden sein, aber die Tatsache, dass wir diese Vermutungen diskutieren oder gemeinsam die Karte anschauen, die er produziert hat, und zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen, spricht direkt zu der westlichen Epistemologie, die wir teilen, und das kann ich nicht abstreiten. Ich möchte Cyon anschieben, um mehr von seinem Eurozentrismus und schon an der Tür zu überprüfen, aber solange wir beide über Afrika reden als Ort, den er und ich neu erfinden könnten, ist es klar, dass in Geschichten der Eroberung verwurzelte Hinterlassenschaften der Dominanz anhalten.

FRANCAIS LIRE
Alkebu-lan 1260 AH (son site du projet)
Salut, mon nom est Nikolaj Cyon et je suis un artiste de la Suède qui a travaillé avec l’Afrique précoloniale comme un thème dans mon art depuis plus d’un an. Comme une expérience de l’esprit, j’ai fait une carte de ce à quoi l’Afrique pourrait avoir ressemblé au milieu du 19ème siècle, si l’Europe n’était jamais devenue une puissance mondiale colonisatrice. Pour ce faire, je ai essayé de construire une ligne du temps historique alternative, dans laquelle l’Europe aurait été beaucoup plus lourdement frappé par la peste en 1350 et n’en aurait jamais récupéré. Par conséquent les pays africains auraient obtenu la possibilité de s’épanouir librement.

Mais le projet traite vraiment de véritables nations africaines précoloniales historiques, et j’ai essayé de former une carte des plus importants de ceux qui existaient entre le 15ème et le milieu du 19ème siècle, en regardant des cartes historiques comme celle trouvé dans « Histoire générale de l’Afrique ” de l’UNESCO, et en tenant compte des régions linguistiques et des frontières naturelles.

Je ai également fait une présentation Prezi dans laquelle j’explique la carte et quelques faits historiques, mais aussi le processus de la faire. Cela peut être vu ici. http://prezi.com/zqjrcx-uj7d_/alkebu-lan-1260-ah-presentation/

La carte a été récemment mentionné dans le Washington Post, sous le numéro 23 sur 40 cartes intéressantes. http://www.washingtonpost.com/blogs/worldviews/wp/2014/01/13/40-more-maps-that-explain-the-world/?tid=up_next

Je ai encore environ 50 cartes à vendre, pour plus de détails au sujet de prix, expédition et pour en ordonner une, cliquez ici. http://www.cyon.se/#!buy-a-map/c146h

Les limites d’alternatives Afriques
16 novembre 2014, par Laura J. Mitchell

Traductions: Andreas Fecke, Afrikanews Archiv
—- Pour voir les liens ci-inclus: http://africasacountry.com/the-limits-of-alternative-africas/ —-

Dans la foulée d’une saison électorale anti-climat aux États-Unis ponctuée par des vues myopes du monde et par des ce-ifs cataclysmiques, la résurgence de la carte contre-factuelle de l’Afrique de Nikolaj Cyon circulant sur le Web la semaine dernière était un soulagement bienvenu de la realpolitik avec sa folie meurtrière.

Cyon, un artiste suédois et révolutionnaire auto-proclamé, nous demande de repenser le quatorzième siècle et d’imaginer les ravages de la peste noire à avoir été pire que ce qu’ils étaient, une catastrophe démographique si grave que la reprise de l’Europe était insuffisante pour redresser une vie économique dynamique, et encore moins pour générer l’impulsion d’aventures maritimes. Pour suivre la logique de Cyon: une Europe diminuée n’aurait pas produit des puissances coloniales. Comment alors l’histoire de l’Afrique aurait-elle pu se dérouler?
Photo

J’avoue, ma première réaction à la carte était plus perplexe que transe. Certaines des unités que Cyon dépeint sont des collectivités linguistiques familiers, certains sont des royaumes historiques, d’autres représentent des relations économiques ou commerciales, tandis qu’une quatrième catégorie extrapole sauvagement des résultats différents de noyaux historiques (pourquoi le fantaisiste Al-Magrib au lieu d’une évolution imaginée d’une réel royaume marocain comme l’Almoravide ou Sa’dian, par exemple?) Mais en voyant ceci uniquement comme un travail d’élève raté limite notre perspective.

En tant qu’œuvre d’art, la carte est plus invitante. Je ne m’inquiète pas que Demoiselles d’Avignon de Picasso n’ont pas vraiment l’air de femmes. Si je ne me inquiète pas avec précision de l’obsession de l’historien, que puis-je enlever de l’évocation de Cyon d’une histoire africaine sans l’Europe? La plus grande présence des noms arabes et les structures politiques influencées par des musulmans font sens, de même que la diversité des formes politiques. Mais, les cités-États swahili, se seraient-elles regroupées en une seule entité politique? Merina ou Dahomey, seraient-ils devenus des grands royaumes sans la traite négrière? Des questions, plutôt que de critiques, me viennent à travers cela et je me souviens de questions que j’octroie toujours à mes étudiants: la géopolitique d’aujourd’hui n’étaient pas inévitable; questions d’urgences dans l’étude de l’histoire.

Mais il existe d’autres réalisations difficiles que la projection inversée de Mercator par Cyon, avec une palette de couleurs sûrement destinée à rappeler les cartes coloniales historiques, ne peut pas bannir. Notre réalité conditionne et limite les mondes alternatifs que nous imaginons. Même la meilleure science-fiction doit se connecter à des éléments de l’expérience vécue. Des présomptions eurocentristes et des idées profondément ancrées dans la production de connaissances occidentales font partie de la réalité incontournable à la fois de Cyon et de son public.

Débattre si oui ou non Bujumbura serait devenue une capitale sans intervention européenne rate la cible. L’eurocentrisme est beaucoup plus profond. Ce projet, bien qu’il représente un paysage politique nettement modifié, s’assoit confortablement dans les normes de compréhension géospatiale occidentale. Comme le Mythe des Continents de Martin Lewis et Karen Wigen, la carte de Cyon perturbe productivement la représentation spatiale conventionnelle. La vision contre-factuelle de Cyon nous rappelle que les noms conventionnels (p.e. l’Afrique, l’océan Atlantique) sont des constructions et ne sont pas inhérent à la place. La carte montre également que la colonisation et ses conséquences n’étaient pas inévitables, mais elle n’imagine pas une alternative à des territoires souverains bornés. Même sans connaissance de la translocation du système des États Westphaliens à travers l’aventure impériale, nous regardons toujours une carte d’états contigus.

Étant donné ce que nous savons sur la formation des États en Afrique et de la territorialité, pourquoi présumer une carte qui est complètement remplie de terres revendiquées? Les deux Martin Lewis et Karen Wigen ont peint des tableaux du passé africain avec des frontières fluides et beaucoup d’espaces interstitiels. Certes, le commerce trans-atlantique avec les esclaves et de la colonisation y sont directement dans la “sous-population” de l’Afrique par rapport au terrain et par rapport à d’autres régions, mais en imaginant un futur alternatif libre de ces legs on pourrait spéculer sur un ordre politico-économique qui n’alloue pas chaque mètre carré des terres à une unité administrative.

Plus imaginativement encore, comment pourrions-nous représenter visuellement des ordres civiles constituées par des personnes plutôt que le territoire? Puisque les gens, même les agriculteurs, ne sont pas ancrés dans le sol de manière permanente, notre projet de cartographie commence à devenir très différent. Les deux Tongchai Winichaikul et JB Harley révèlent les cadres culturels envahissants intégrés dans des représentations visuelles de l’espace, de la politique et de relations humaines – représentations que nous appelons cartes. Ce registre visuelle délimite les possibilités de communication autant que nos limites linguistiques le font. La carte de Cyon nous arrête et elle est provocateur, mais elle ne peut aller plus loin.

Je ne peux pas penser ou parler de l’Afrique qu’à travers le voile d’une épistémologie spécifiquement occidentale. Ce ne est pas seulement, parce que les langues dans lesquelles je le faire, sont indo-européenne. Améliorer ma connaissance du isiXhosa ne contournerait pas les autres pierres d’achoppement dans ma tête, un ensemble d’hypothèses sur la façon dont le monde est ordonné et les connaissances sont produites. Je ne peux pas mettre cela de côté sans démêler le reste de la substance dans mon cerveau.

Comme tout le monde, je me promène avec un ensemble de présomptions culturelles héritées de la communauté dans laquelle j’ai été élevé. Un enseignement des arts libéraux simultane m’a permis de développer des outils pour percevoir des transcriptions cachés et des structures de pouvoir implicites, tout en disciplinant fermement les autres présomptions en place. Je peux suspendre, au moins pour un petit moment, ma réticence à penser les groupes linguistiques, les royaumes et les réseaux commerciaux comme des espaces géographiques équivalentes. Je pourrais être en désaccord avec certaines des présomptions de Cyon sur la façon dont une histoire africaine indemne de l’europe aurait joué, mais le fait que nous pouvons débattre ces présomptions ou lire la carte ensemble et arriver à des conclusions différentes parle directement à l’épistémologie occidentale que nous partageons – et cela, je ne peux pas le nier.

Je veux pousser Cyon à vérifier son eurocentrisme d’avantage et déjà d’entrée. Cependant, aussi longtemps que nous sommes tous les deux en train de parler de l’Afrique comme d’un lieu que lui et moi pourrions réinventer, il est clair que les legs de la domination enracinés dans l’histoire de la conquête persistent.

ENGLISH + LINKS READ
Alkebu-lan 1260 AH (his project-site)
Hi, my name is Nikolaj Cyon and I am an artist from Sweden who has worked with precolonial Africa as a theme in my art for over a year. I have, as a mind experiment, made a map of what Africa could have looked like in the mid 19th century if Europe had never become a colonizing world power. In order to do this I have tried to construct an alternative historical time-line in which Europe was much harder struck by the plague in the 1350’s and never recovered. Therefore African nations would have gotten the opportunity to flourish unhindered.

But the project is really about real historical precolonial African nations, and I have tried to form a map of the most prominent of those that existed between the 15th and mid 19th century, by looking at historical maps like the one found in UNESCO’s “A General History of Africa”, linguistic regions and natural boundaries.

I have also made a Prezi presentation in which I explain the map and some historical facts, and also the process of making it. This can be seen here. http://prezi.com/zqjrcx-uj7d_/alkebu-lan-1260-ah-presentation/

The map was recently mentioned in The Washington Post, as number 23 out of 40 interesting maps.
http://www.washingtonpost.com/blogs/worldviews/wp/2014/01/13/40-more-maps-that-explain-the-world/?tid=up_next
I still have about 50 maps left for sale, for details about price, shipping and to order one, click here.
http://www.cyon.se/#!buy-a-map/c146h

The Limits of Alternative Africas
November 16, 2014, by Laura J. Mitchell

—- To see the Weblinks in this text => open the source: http://africasacountry.com/the-limits-of-alternative-africas/ —-

Hard on the heels of an anti-climactic election season in the US punctuated by myopic views of the world and cataclysmic what-ifs, the resurgence of Nikolaj Cyon’s counterfactual map of Africa circulating on the web last week was a welcome relief from realpolitik run amok.
Cyon, a Swedish artist and self-proclaimed revolutionary, asks us to think back to the fourteenth century and imagine the ravages of the Black Death to have been worse than they were, a demographic catastrophe so severe that Europe’s recovery was insufficient to restore vibrant economic life, let alone generate the impetus for maritime adventures. To follow Cyon’s logic: a diminished Europe would not have produced colonial powers. How then might Africa’s history have unfolded?

I’ll admit, my first reaction to the map was more puzzled than entranced. Some of the units Cyon depicts are familiar language communities, some are historical kingdoms, others represent economic or trading relationships, while a fourth category extrapolates wildly different outcomes from historical kernels (why the fanciful Al-Magrib instead of the imagined growth of an actual Moroccan kingdom such as the Almoravid or the Sa’dian, for example?) But seeing this only as miscued scholarship limits our perspective.

As art, the map is more inviting. I don’t worry that Picasso’s Demoiselles d’Avignon don’t really look like women. If I don’t worry about a historian’s obsession with accuracy, what can I take away from Cyon’s evocation of a Europe-free African history? The greater presence of Arabic names and Muslim-influenced political structures makes sense, as does the diversity of political forms. But would the Swahili city-states have consolidated into a single polity? Would Merina or Dahomey have been large kingdoms without the slave trade? Questions, rather than criticisms, come through and I am reminded of issues I always want my students to grapple with: today’s geopolitics were not inevitable; contingency matters in the study of history.

But there are other, difficult realizations that Cyon’s upside down Mercator projection, colored with a palette surely intended as reminiscent of historical, colonial maps, cannot banish. Our reality conditions—and limits—the alternative worlds we imagine. Even the best science fiction has to connect to elements of lived experience (Frank Jacobs at Think Big explicitly connects Cyon’s project to Kim Stanley Robinson’s The Years of Rice and Salt.) Eurocentric presumptions, and ideas deeply rooted in the production of western knowledge are part of the inescapable reality of both Cyon and his audience.

Debating whether or not Bujumbura would have been a capital without European intervention misses the mark. Eurocentrism runs much deeper. This project, although it depicts a markedly altered political landscape, sits comfortably within the norms of western geospatial understanding. Like Martin Lewis and Kären Wigen’s Myth of Continents, Cyon’s map productively disrupts conventional spatial representation. Cyon’s counterfactual vision reminds us that naming conventions—Africa, the Atlantic Ocean—are constructions and not inherent in the place. The map also shows that colonization and its aftermath were not inevitable, but it doesn’t imagine an alternative to bounded sovereign territories. Even without the Westphalian state system translocated through imperial adventure, we’re still looking at a map of contiguous states.

Given what we know about African state formation and territoriality, why presume a map that is completely filled in with claimed land? Both IMartin Lewis and Kären Wigen have painted pictures of African pasts with fluid boundaries and plenty of interstitial spaces. Granted, the Atlantic slave trade and colonization directly account for Africa’s “under-population” relative to terrain and compared to other regions, but imagining an alternative future free of those legacies might speculate about a political-economic order that did not allocate every square meter of space to an administrative unit.

Even more imaginatively, how might we visually represent polities constituted by people rather than territory? Since people, even farmers, are not permanently rooted in the ground, our mapping project begins to look very different. Both Tongchai Winichaikul and J.B. Harley reveal the pervasive cultural frameworks embedded in visual representations of space, politics, and human relationships—representations that we call maps. This visual register bounds the possibilities of communication as much as our linguistic limitations do. Cyon’s Alt-Africa map is arresting and provocative, but it can only go so far.

I can’t think or talk about Africa except through the veil of a specifically western epistemology. It’s not just that the languages in which I can converse are Indo-European. Improving my grasp of isiXhosa won’t get around the other stumbling blocks in my head, a set of assumptions about the way the world is ordered, and knowledge produced. I can’t just set that aside without unraveling the rest of the stuff in my brain.

Like everyone, I walk around with a set of cultural presumptions inherited from the community in which I was raised. A liberal arts education simultaneously helped me develop tools with which to perceive hidden transcripts and implicit power structures while also disciplining other presumptions firmly into place. I can suspend—at least for a little while—my reluctance to think about language groups, kingdoms, and trading networks as equivalent geographical spaces. I might disagree with some of Cyon’s presumptions about how a Europe-free history of Africa would have played out, but the fact that we can debate those presumptions, or together read the map he produced and come to different conclusions speaks directly to the western epistemology we share—and can’t shake. I want to push Cyon to check more of his Eurocentrism at the door, but as long as we’re both talking about Africa as a place he and I might reimagine, it’s clear that legacies of dominance rooted in histories of conquest persist.

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=> => Rubrik “Geschichte/Histoire” in Blog Afrikanews Archiv No1, 2010-2014 ca. 300 Einträge/contributions (jeweils ganz unten weiterblättern, feuilleter tout en bas)

Kolonialismus: 130 Jahre Berliner Afrika-Konferenz – Marsch für ein Denkmal in Berlin

Am 26. Februar 1985 endete die Konferenz, auf der die Kolonialmächte Afrika unter sich verteilten und seine heutige Landkarte zeichneten, mit dem Blut der Afrikaner zeichneten. Eine imaginäre Afrikakarte ohne die europäische Kolonialisierung ist übrigens Bestandteil unseres Blogtitelbildes oben und Gegenstand eines interessanten Artikels => hier.
9gedenkmarsch1“Berlin Postkolonial e.V.” ruft mit vielen anderen Organisationen, und Afrikanews Archiv schließt sich an, auf zum
“9. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Menschenhandel, Kolonialismus und rassistischer Gewalt
28. Februar 2015 um 11 Uhr, Wilhelmstr. 92 , 10117 Berlin
Das Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin (KADIB ) veranstaltet am 28.02.2015 in Berlin den 9. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Kolonialismus und rassistischer Gewalt. Dieser Gedenkmarsch wurde ins Leben gerufen, um der Forderung nach Anerkennung der Verbrechen gegen Schwarze Menschen und Menschen afrikanischer Herkunft Nachdruck zu verleihen.
9gedenkmarsch2Als Datum für diesen jährlichen Gedenktag haben wir den letzten Samstag im Februar (Ende der Berliner Afrika-Konferenz von 15. Nov. 1884 – 26. Feb. 1885) ausgewählt, auf der Afrika vor 130 Jahren unter den europäischen Kolonialmächten willkürlich aufgeteilt wurde. Völkermorde, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Zwangsarbeit, kulturelle Genozide, politische und ökonomische Ausbeutung und Unterdrückung sind die verheerenden Folgen des Kolonialismus. Mehr als 30 Millionen Afrikaner wurden Opfer von Versklavung und kolonialer Verbrechen gegen die Menschlichkeit.”

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