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Amnesty-Report 2014: Menschenrechte: Absturz – Droits humains: chûte – Human Rights: crash

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Ein schwarzes Jahr für Menschenrechte – année catastrophe pour les droits de l’homme – 2014 was a horrific year

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Ein schwarzes Jahr für Menschenrechte
25.02.2015 Deutsche Welle http://www.dw.de/menschenrechte/t-17398927 + http://www.dw.de/amnesty-international-ai/t-17523501
In Bezug auf die Menschenrechte war 2014 ein katastrophales Jahr, bilanziert Amnesty International. Die Menschenrechtsorganisation übt scharfe Kritik an der internationalen Gemeinschaft.
Die eskalierenden Konflikte mit bewaffneten Gruppen wie den Islamistenorganisationen “Islamischer Staat” (IS) oder Boko Haram haben nach Einschätzung der Menschenrechtsorganisation Amnesty International 2014 zur größten Flüchtlingskatastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Im vergangenen Jahr seien weltweit schätzungsweise rund 57 Millionen Menschen auf der Flucht gewesen, sechs Millionen mehr als im Jahr davor, heißt es im jüngsten Bericht zur Lage der Menschenrechte, den Amnesty jetzt in London veröffentlichte.
Kritik an internationaler Gemeinschaft
amnestyspende_fp_sw4_0Die Reaktion der internationalen Staatengemeinschaft auf die Flüchtlingsproblematik sei beschämend, klagt Amnesty. Der Weltsicherheitsrat habe als Instrument versagt, die Europäische Union (EU) stecke den Kopf in den Sand, etwa beim Umgang mit der Flüchtlingssituation im Mittelmeer. Für das laufende Jahr sieht Amnesty schwarz: Noch mehr Menschen litten unter brutalen Terroristen und Anti-Terror-Gesetzen, die nicht gerechtfertigt seien.
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Amnesty-Generalsekretär Salil Shetty forderte die fünf ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien auf, in Fällen von Völkermord und ähnlichen schweren Verbrechen ihr Vetorecht aufzugeben. “Der Weltsicherheitsrat hat in Syrien, im Irak, in Gaza, Israel und der Ukraine versagt”, heißt es im Jahresbericht der Organisation, der die Menschenrechtssituation in 160 Ländern der Welt untersucht hat.
Weltsicherheitsrat gefragt
Durch eine Aufgabe des Vetorechtes erhielte der Weltsicherheitsrat größeren Spielraum, Zivilisten in bewaffneten Konflikten zu schützen. “Es wäre ein kraftvolles Signal, dass die Welt nicht tatenlos danebensitzt, während massenhaft Gräuel stattfinden”, sagte Amnesty-Generaldirektor Shetty.
amnesty5euroDie Vereinten Nationen seien vor 70 Jahren geschaffen worden, um Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie im Zweiten Weltkrieg nie wieder geschehen zu lassen. “Wir sehen jetzt Gewalt im riesigen Maßstab und eine dadurch entstandende enorme Flüchtlingskrise”, sagte Shetty. Die Weltgemeinschaft habe absolut versagt, brauchbare Lösungen für die dringendsten Notwendigkeiten der Gegenwart zu finden.
IS “besonders besorgniserregend”
Die Regierungen müssten endlich aufhören so zu tun, als ob sie die Rechte von Zivilisten nicht gewährleisten könnten. “2014 war ein katastrophales Jahr für Millionen, die in gewaltsame Auseinandersetzungen geraten sind”, heißt es in dem Bericht. “Die weltweite Antwort von Staaten und bewaffneten Gruppierungen war beschämend.”
Banner 50 years aiAls “besonders besorgniserregend” wertete Amnesty die zunehmende Macht von nicht-staatlichen Gruppen wie der IS-Terrormiliz. Aber auch Regierungen in den Krisenregionen sowie in westlichen Ländern erhielten ein schlechtes Zeugnis. Sie versuchten, Menschenrechtsverletzungen mit der Ausrede zu rechtfertigen, für Sicherheit sorgen zu müssen.
cr/mak (dpa, rtr)
Die Redaktion empfiehlt
Amnesty: “Trotz Terror Menschenrechte beachten”
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hat ihren Jahresbericht vorgelegt. Steve Crawshaw von AI erklärt im DW-Interview, warum die Bilanz dieses Mal noch düsterer ausfällt als sonst. (25.02.2015
)  
Gastkommentar: Klima der Straflosigkeit
Berichte von Amnesty International (AI) zur Achtung der Menschenrechte sind nie aufmunternde Lektüre, meint Hanns Schumacher.

FRANCAIS LIRE
Afrique – 2014, année catastrophe pour les droits de l’homme
Amnesty International a publié son rapport annuel sur la situation des droits de l’Homme dans le monde. Selon l’organisation, des millions de civils ont été tués et persécutés en 2014, une année très chargée en conflits.
Banner 50 years aiSelon Amnesty International l’année 2014 s’est révélée catastrophique pour des millions de civils, exposés aux violences. Les affrontements en Syrie, en Ukraine, à Gaza, au Nigeria ont poussé 57 millions de personnes sur les routes – ce qui constitue sans-doute le plus grand nombre de réfugiés depuis la Seconde Guerre mondiale. Le rapport qui passe en revue l’état des droits de l’homme dans 160 pays, recense des exactions dans 35 d’entre eux par des groupes armés comme le groupe Etat islamique ou Boko Haram.
Amnesty critique par ailleurs sévèrement la communauté internationale. “Les leaders mondiaux ont lamentablement échoué à protéger les plus démunis”, dit le rapport.
Ecoutez-ci dessous les explications de Steve Crawhaw, membre d’Amnesty international. Vous pouvez également consulter le rapport en ligne en cliquant sur le lien ci-dessous.
http://www.dw.de/popups/mediaplayer/contentId_18277856_mediaId_18277825

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Banner 50 years aiHuman Rights -Amnesty International: “2014 was a horrific year”
There is a real risk of global conflicts spiraling out of control in 2015, according to Amnesty International’s annual report on human rights. DW spoke to Steve Crawshaw, from the office of the AI Secretary General. http://www.dw.de/amnesty-international-2014-was-a-horrific-year/a-18277692

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