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Nigeria, Menschenhandel: Benin City und seine Schleusernetze in die Prostitution

Nigeria: Le trafic facile de jeunes femmes vers la prostitution en Europe
ALL PHOTOS afp.com by PIUS UTOMI EKPEI/ On TOP: Dirnen in Benin City, Nigeria
Des prostituées à Benin City, au Nigeria, le 29 mars 2017

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Deutsche Texte: Von mir verbesserte Google-Übersetzungen

1. Die nigerianischen Mädchen „rennen“ zu Schleusern, um Europa zu erreichen LESEN
06.13.2017 um 14:00 Uhr – Von Sophie BOUILLON – AFP
In Benin City, Nigeria Hauptstadt der Abreisen zur illegalen Einwanderung, sagt man nie das Wort „Prostitution“. In der Alltagssprache werden die Mädchen, die nach Italien oder Frankreich gehen, nicht den Gehsteig machen. Sie gehen fort, um „sich durchzuwursteln.“
Nigeria, der Riese von mehr als 190 Millionen Einwohnern, hält den traurigen Rekord der Zahl der per Boot am italienischen Ufer angekommenen afrikanischen Migranten. Im Jahr 2016 waren es 37.500, nach der Internationalen Organisation für Migration (IOM).
Die überwiegende Mehrheit von ihnen stammte aus Benin City (Bundesstaat Edo im Landessüden). Die IOM notiert eine Explosion der Zahlen über den Frauenhandel (433 Nigerianerinnen im Jahr 2013 angekommen, fast 5000 im Jahr 2014, die neuesten verfügbaren Zahlen) und bemerkt eine „signifikante Zunahme der Anzahl von leicht zu manipulierenden Minderjährigen.“
„Die überwiegende Mehrheit von ihnen waren zum Zweck der sexuellen Ausbeutung bestimmt“, sagt die UN-Agentur.
„Warum Edo, warum Benin City? Ich drehe Frage in meinem Kopf herum. Es macht mir Kopfschmerzen“, klagt Schwester Bibiana. Die Nonne versucht, jungen Frauen nach ihrer Rückkehr aus Europa, sei es repatriiert oder freiwillig, zu helfen. „Aber sie haben einen Juckreiz, wieder fortzugehen“, seufzt sie.
Im Sitzungsraum ihres kleinen Vereins thront Jesus’ Gesicht. Lächelnd. Schützend und leuchtend. „In Europa sind die Menschen gut. Sie sind wie Jesus“, rechtfertigt Miracle ihre Abreise im Jahr 2012: „Ich bete jeden Tag zu Gott, dass ich einen Weg finde, fort zu gehen.“

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Miracle kam vor 2 Jahren zurück aus Italien. Die Geschichte, die sie Reportern erzählt, ist verschwommen: sie habe sich nur einige Wochenprostituiert, bevor eine NGO sie aus der Affäre gezogen hätte. Aber die Nonne, der ihre Akte kennt, ist unnachgiebig: Miracle war von A bis Z eine Prostituierte.
– Kartelle –
Die Frauen aus armen Verhältnissen und mit sehr wenig Bildung haben nicht die Mittel, Italien zu erreichen. Aber in Benin City sind die „Kartelle“ der Menschenhändler weit verbreitet. Es reicht, eine „Madame“ (Chefin) zu finden, um die Reise, falsche Dokumente und das Versprechen eines „Jobs“ zu organisieren. Einige denken, sie werden Friseure, andere, dass sie sich in großen Hotels prostituieren. Viele stellen gar keine Fragen.
In Europa angekommen, werden sie mehrere Jahre auf den Straßen von Palermo oder Paris für zwischen 5 und 15 Euro pro Akt arbeiten gehen, um ihre Schulden zurückzuzahlen: zwischen 20.000 und 50.000 Euro.
Divinity war nicht nach Italien, sondern nach Dubai gegangen. Ihre Schulden waren „nur“ 15.000 Euro, um endlich ihren Traum zu verwirklichen: „Mein ganzes Leben hatte ich davon geträumt, ins Ausland zu reisen“, sagt sie. Sie war damals 18.
„Ich zog auf Kundenfang durch die Diskotheken, ich war müde. Und eines Tages hörte ich meine Madame am Telefon mit dem Vater eines der Mädchens sprechen“.
„Sie sagte ihm, dass die Juju (schwarzmagische Zeremonie, der die Schleuser die Migrantennin vor der Abreise unterziehen) nicht funktioniert und dass das Mädchen nach Nigeria zurückkehren musste, bevor sie nach Dubai zurückkomme. Sie hatte alles wieder von vorn anzufangen und einen neuen Schuldenberg zu bezahlen. ”
Divinity versteht, dass sie ihre Menschenhändlernetze nie loswerden würde und beschließt, sie bei der Polizei zu melden. Sie wurde von den Behörden abgeschoben. Zurück aufs Startfeld.
In den Straßen der Stadt mischt sich die ambiente Armut mit unzähligen evangelistischen Kirchen und Western Union- Büros, wo man Geld von den sich im Ausland „durchwurstelnden“ Kinder erhält.
– Den Gipfel erreichen –
Frauen, die „nicht bestanden haben“ (ihr Europaabenteuer), gehen oft auf den Straßenstrich der Stadt und erzählen ihre europäische Hölle: die zig Kunden pro Nacht, die man entlang der Landstraßen erwartete, die „sexuellen Praktiken der Weißen“, die in Bahnhöfen verbrachten Nächte. Schlimmer noch, die Reise quer durch Libyen.
Immer mehr Frauen in Benin City haben von der Rückseite der Kulissen gehört, und die Menschenhändler bevorzugen jetzt, Europa den Teenagern auf den Dörfern zu versprechen.
Die kennen nicht einmal die Existenz von Lagos, Nigeria kommerzieller Hauptstadt, 300 Kilometer entfernt. Sie haben nur eine vage Vorstellung davon, was die Welt ist, sind sich aber sicher, dass es an anderer Stelle viel besser ist.
Patience versichert, auch in Dubai gewesen zu sein, „allein, mit dem Auto.“ Ihre Freundinnen ersticken ihr spöttisches Gekicher.
„Jede will reisen, wichtig werden, jede will den Gipfel erreichen“, setzt Patience nach.
„Es ist wegen dem Wert des Geldes dort. Die Währung hat hier nicht den gleichen Wert (mit dem Wechselkurs)“, flüstert sie.
Mit der Rezession in Nigeria seit über einem Jahr, die zu dem Zusammenbruch der nationalen Währung (Naira) führte, sind 30 Euro jetzt eine große Summe. Ein Mindestlohn, um seiner Familie zu schicken und diejenige geworden zu sein, die „erfolgreich war und die andere respektieren.“
Eine Beobachtung, die Professor Edoja Okyokunu, Soziologin an der Universität von Benin City, teilt: „Sie wollen um jeden Preis weg, und sie sind nicht zufrieden, wenn NGOs den Menschenhandel bekämpfen wollen“, erzählt er.
„In der Regel sieht hier niemand, wo das Problem liegt. Diese Frauen sind nicht Opfer des Menschenhandels. Sie laufen hinein. Sie sind Opfer der Armut.“
© 2017 AFP

2. „Meine Tochter ist in Europa, sie ist es, die sich um mich sorgen sollte“ LESEN
„Meine Tochter ist in Europa, sie ist es, die sich um mich sorgen sollte“
20.00 Uhr 15/06/2017 – Von Sophie BOUILLON – AFP
Das Haus von Grace und Sunday ist das letzte noch stehende auf der Bata Road. Alle Nachbarn sind weg und das nigerianische Paar im Ruhestand hofft, das gleiche zu tun: mit dem Geld ihrer beiden nach Italien migrierten Kinder bauen sie ein neues Zuhause.
Dieser von Sümpfen verschluckte Weg war einmal eine Autobahn, über die jeden Tag Dutzende von Lastwagen zur Bata-Schuhfabrik fuhren, einem der industriellen Flaggschiffe von Benin City, einer Stadt von etwa 10 Millionen Menschen im südlichen Nigeria.
In den frühen 2000er Jahren jedoch verlagerte der globale Riese seine Anlage nach Ghana, weil man hier nicht mehr in der Lage war, den konstanten Mangel an Elektrizität zu bewältigen: 3.000 meist junge Menschen haben ihre Arbeit verloren.
Seitdem wurden die Entwässerungssysteme in der Umgebung nicht mehr repariert und das Wasser hat seine Rechte zurückerobert, jedes Haus auf seinem Weg verschlungen.
„Wir haben nichts. Nichts zu essen“, sagt Grace Otoide gegenüber AFP, auf einem großen Sofa sitzend, das frühere Einkommen widerspiegelt. Die Rente ihres Mannes, eines ehemaligen Beamten, hat die Abwertung des Naira, der nigerianischen Währung, auch nicht überlebt.
Zwei ihrer sechs Kinder gingen vor wenigen Jahren illegal nach Italien. Seitdem schicken sie, wenn sie können, ein paar hundert Euro, damit die Familie ein neues zu Hause bauen kann, denn das alte droht jederzeit zusammenbrechen.
„Ich weiß nicht, was sie da macht. Aber sie arbeitet, ihr geht es gut. Sie ist es, die sich eher um mich Sorgen machen sollte“, sagt die gut sechzigjährige Grace, ihren letzten Enkel in den Armen. „Wenn ich in ihrem Alter wäre, würde ich auch fortgehen.“
– Der Zusammenbruch der Währung –
Im Jahr 2016 kamen 37.500 Nigerianer mit dem Boot an italienische Ufer, nach der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Die überwiegende Mehrheit war aus Benin City.
Die Stadt ist verseucht mit Schleusernetzen mit „Madams“ an der Spitze, die die Kandidatinnen auf den Weg ins Exil schicken.
„Dort angekommen, werden sie im Austausch für ihre Passage eine Schuld in Höhe von 20 bis 50.000 Euro zurückzahlen müssen“, sagt die UN-Organisation.
Für IOM kamen im Jahr 2015 mehr als 5.000 Nigerianerinnen in Italien an, „und die überwiegende Mehrheit von ihnen zum Zweck der sexuellen Ausbeutung.“ Die Männer hingegen werden oft in lokale Mafia-Netzwerke gezwungen, die dieses System kontrollieren.
Das Phänomen wurde in den späten 1980er Jahren geboren, im Moment des industriellen Zusammenbruchs der Region. Militärdiktaturen und Strukturanpassungsprogramme waren für die nigerianische Wirtschaft fatal gewesen, hatten einen schweren Sturz seiner Währung verursacht.
Seit fast 30 Jahren überlebt der Bundesstaat Edo dank des Geldes von seinen an die Nordküste des Mittelmeers migrierten Kindern. Nunmehr stellen auch kleine Mengen einen reale Monatslohn für die Familien dar, sofern sie in Fremdwährung geschickt werden.
In der Umgebung von Benin City sprießen Backsteinhäuser wie Pilze zwischen meist aufgegebenen Feldern.
Emmanuel Otoide, ein junger Baustellenchef, baut ein großes Haus für seine Kundin. Sie lebt seit zehn Jahren in Italien und hat nie einen Fuß in Nigeria gesetzt.
An die Wände klebte die Mutter der Besitzerin Poster ihrer Pfingstgemeinde: „2017 ist das Jahr meines Lichts.“
„Ihree Mutter verkauft Wasser in Tüten auf dem Markt. Ohne Geld von dort, glaube ich nicht, dass es möglich gewesen wäre, ein Haus zu bauen“, sagt der Bauingenieur. Hinter ihm graben Arbeiter mit Schaufeln die Grundlagen eines anderen Hauses. Unter einer erstickenden Hitze schwitzen sie überschwänglich 10 Stunden am Tag für einen Lohn von 3.000 Naira ($ 9).
– „Attrappenhafte“ Entwicklung –
Der dank der Emigranten gewonnene Anschein wirtschaftlicher Entwicklung ist jedoch „künstlich und kurzlebig“, sagt die Soziologin Kokunre Eghafona-Agbontaen von der Universität Benin City.
Das an oft sehr arme und ungebildete Familien geschickte Geld wird nicht in „nachhaltige Unternehmungen“ investiert oder um „Agrarland zu kaufen.“
„Das Geld wird für persönliche Zwecke verwendet, und das macht keinen sichtbaren Beitrag zur Transformation der Gesellschaft“, so die Forscherin zu AFP.

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Schlimmer noch, sie glaubt, dass die illegale Migration zu einem Rückgang des Niveaus der Ausbildung im Staat Edo geführt hat, da junge Menschen eher fortgehen wollen als ihre Ausbildung fortzusetzen, davon überzeugt, dass ihre berufliche Zukunft in Nigeria nicht passieren wird.
Eine von Philip Shaibu, dem stellvertretenden Gouverneur von Edo, geteilte Beobachtung: „Die Eltern suchten die besten Schleuser, um ihre Kinder nach Europa zu schicken, wie wenn sie die beste Schule für ihre Ausbildung gesucht hätten!“
Nach Jahren der Untätigkeit auf der politischen Ebene versichert der neue Gouverneur, er wolle diese „gefährlichen Kartelle“ durch Boosten Industrie ausrotten und 200.000 Arbeitsplätze schaffen. Eine große und fast utopische Herausforderung in einem Land, in dem die Energieprobleme der Alptraum eines jeden Investoren sind.
Aber seit 2016 macht die EU Druck auf die Herkunftsländer der Migranten, unter anderem durch finanzielle Unterstützung für Entwicklungsprojekte. Eine „weiche Diplomatie“, wie M. Shaibu das nennt, welche die Politik zu Problembewusstsein ermutige.
„Wir wollen, dass unsere Jugend im Ausland für ihre hier in Nigeria erworbenen Fähigkeiten anerkannt wird“, wünscht sich der stellvertretende Gouverneur. „Nicht, dass sie abhaut, um in libyschen Gewässern zu ertrinken. Nein, das wollen wir nicht mehr.“
© 2017 AFP

3. PHOTOS WATCH
In der Umgebung von Benin City sprießen Backsteinhäuser wie Pilze zwischen meist aufgegebenen Feldern
Dans la périphérie de Benin City, les maisons en brique poussent comme des champignons au milieu de champs laissés pour la plupart à l’abandon.
 

Prostituierte in Benin City, Nigeria

Das Haus von Grace und Sunday

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1. Les jeunes Nigérianes “courent” vers les trafiquants pour rejoindre l’Europe LIRE
13.06.2017 à 14:00 – Par Sophie BOUILLON – AFP
A Benin City, la capitale nigériane de départ de l’immigration clandestine, on ne prononce jamais le mot “prostitution”. Dans le langage courant, les jeunes filles qui partent vers l’Italie ou la France ne vont pas faire le trottoir. Elles partent “se débrouiller”.
Le Nigeria, géant de plus de 190 millions d’habitants, détient le triste record du nombre de migrants africains arrivés par bateau sur les côtes italiennes. En 2016, ils étaient 37.500, selon l’Organisation Internationale pour les Migrations (OIM).
L’immense majorité d’entre eux étaient originaires de Benin City (Etat d’Edo, dans le sud du pays). L’OIM note une explosion des chiffres concernant le trafic de femmes (433 nigérianes sont arrivées en 2013, près de 5.000 en 2014, derniers chiffres disponibles), et remarque une “augmentation importante du nombre de mineures, facilement manipulables”.
“La grande majorité d’entre elles étaient destinées à l’exploitation sexuelle”, note l’agence onusienne.
“Pourquoi Edo? Pourquoi Benin City? Je retourne cette question dans ma tête. Ça me donne des migraines”, se lamente soeur Bibiana. La religieuse tente d’aider les jeunes femmes à leur retour d’Europe, rapatriées volontaires ou expulsées. “Mais ça les démange de repartir”, soupire-t-elle.
Dans la salle de réunion de sa petite association, trône le visage de Jésus. Souriant. Protecteur et lumineux. “En Europe, les gens sont bons. Ils sont comme Jésus”, justifie Miracle pour expliquer son départ en 2012. “Je prie Dieu tous les jours pour qu’il me trouve un moyen de repartir.”
Miracle est rentrée d’Italie il y a deux ans. L’histoire qu’elle narre aux journalistes est floue: elle ne se serait prostituée que quelques semaines avant qu’une association ne la tire d’affaire. Mais la religieuse qui connaît son dossier, est catégorique: Miracle s’est prostituée de A à Z.
– Cartels –
Les femmes, issues de milieux pauvres et très peu éduquées, n’ont pas les moyens de rejoindre l’Italie. Mais à Benin City, les “cartels” de la traite humaine pullulent. Il suffit de trouver une “madame” (patronne) pour organiser le voyage, des faux papiers et la promesse d’un “emploi”. Certaines pensent devenir coiffeuses, d’autres qu’elles se prostitueront dans de grands hôtels. Beaucoup ne posent pas de questions.
Arrivées en Europe, elles travailleront plusieurs années sur les trottoirs de Palerme ou de Paris, entre 5 et 15 euros la passe, pour rembourser leur dette: entre 20.000 et 50.000 euros.
Divinity, elle, n’est pas partie en Italie mais à Dubaï. Sa dette n’était “que” de 15.000 euros pour pouvoir enfin réaliser son rêve: “Toute ma vie j’ai rêvé de voyager à l’étranger”, dit-elle. Elle avait 18 ans.
“J’arpentais les boîtes de nuit, j’étais fatiguée. Et un jour, j’ai surpris ma madame parler au téléphone avec le père d’une des filles”, raconte la jeune fille.
“Elle lui disait que le juju (cérémonie de magie noire que les trafiquants font passer aux migrants avant le départ) ne fonctionnait plus et que la fille devait rentrer au Nigeria pour revenir ensuite à Dubaï. Elle devait tout recommencer à zéro et payer une nouvelle dette”.
Divinity comprend qu’elle ne sortira jamais des réseaux de ses trafiquants et décide d’aller les dénoncer à la police. Elle a été expulsée par les autorités. Retour à la case départ.
Dans les rues de la ville, la pauvreté ambiante se mêle aux innombrables églises évangélistes et aux bureaux Western Union, d’où l’on reçoit l’argent des enfants partis “se débrouiller” à l’étranger.
– Atteindre les sommets –
Les femmes qui ont “échoué”, elles, rejoignent souvent les trottoirs de la ville et racontent leur enfer européen: les dizaines de clients par nuit attendus le long des routes de campagne, les “pratiques sexuelles des Blancs”, les nuits passées dans les gares. Pire, le passage par la Libye.
De plus en plus de femmes, à Benin City, ont entendu parlé de l’envers du décors, et les trafiquants préfèrent désormais promettre l’Europe aux adolescentes des villages.
Elles ne connaissent pas même l’existence de Lagos, la capitale économique du Nigeria, à 300 kilomètres de là. Elles n’ont qu’une vague idée de ce qu’est le monde, mais sont certaines qu’il est bien mieux ailleurs.
Patience assure qu’elle est déjà allée à Dubaï elle aussi, “toute seule, en voiture”. Ses amies étouffent leurs rires moqueurs.
“Tout le monde veut voyager, devenir important, tout le monde veut atteindre les sommets”, se rattrape la jeune Patience.
“C’est à cause de la valeur de l’argent de là-bas. La monnaie ici n’a pas la même valeur (avec les taux de change)”, souffle-t-elle.
Avec la récession qui frappe le Nigeria depuis plus d’un an, entraînant l’effondrement de la monnaie nationale (naira), 30 euros représentent désormais une somme importante. Un salaire minimum à envoyer à sa famille, et devenir ainsi celui qui “a réussi et que les autres respectent”.
Un constat que partage le professeur Edoja Okyokunu, sociologue à l’Université de Benin City. “Elles veulent partir à tout prix et elles ne sont pas contentes quand des ONG veulent lutter contre les trafics”, relate-t-il.
“En général, personne ici ne voit où est le problème. Les femmes ne sont pas victimes de la traite humaine. Elles courent dedans. Elles sont victimes de la pauvreté.”
© 2017 AFP
2. Au Nigeria: “Ma fille est en Europe, c’est elle qui devrait s’inquiéter pour moi” LIRE
15.06.2017 à 20:00 – Par Sophie BOUILLON – AFP
La maison de Grâce et Sunday est la dernière encore debout sur Bata Road. Tous les voisins sont partis et ce couple de retraités nigérians espère en faire de même: avec l’argent de leurs deux enfants allés vivre en Italie, ils construisent une nouvelle maison.
Ce sentier avalé par les marécages était autrefois une voie rapide par où transitaient chaque jour des dizaines de camions vers l’usine de chaussures Bata, un des fleurons industriels de Benin City, ville de quelque 10 millions d’habitants du sud du Nigeria.
Au début des années 2000, le géant mondial a délocalisé son usine au Ghana, ne pouvant plus faire face aux pénuries constantes d’électricité: 3.000 personnes, essentiellement des jeunes, ont perdu leur emploi.
Depuis, les systèmes d’irrigation qui entouraient le quartier n’ont plus été réparés et l’eau a repris ses droits, engloutissant chaque maison sur son passage.
“On n’a rien. Rien à manger”, explique à l’AFP Grâce Otoide, installée dans un grand canapé qui témoigne des revenus d’antan. La retraite de son mari, ancien fonctionnaire, n’a pas survécu non plus à la dévaluation du naira, la monnaie nigériane.
Deux de leurs six enfants sont partis clandestinement en Italie il y a quelques années. Depuis, ils envoient quelques centaines d’euros quand ils le peuvent pour faire construire une nouvelle maison familiale, l’actuelle menaçant de s’effondrer à tout moment.
“Je ne sais pas ce qu’elle fait là-bas. Mais elle travaille, elle est bien. C’est elle qui devrait plutôt s’inquiéter pour moi”, tranche Grâce, une soixantaine d’année et son dernier petit-enfant dans les bras. “Si j’avais son âge, je partirais aussi”.
– Effondrement de la monnaie –
En 2016, 37.500 Nigérians sont arrivés par bateau sur les côtes italiennes, selon l’ Organisation internationale pour les migrations (OIM). L’immense majorité étaient originaires de Benin City.
La ville est gangrénée par les réseaux de traite avec à leur tête des “madames” qui envoient les candidats sur le chemin de l’exil.
“Une fois sur place, en échange de leur passage, ils devront repayer une dette qui s’élève de 20 à 50.000 euros”, note l’organisation des Nations unies.
Pour l’OIM, plus de 5.000 Nigérianes sont arrivées en Italie en 2015, “et la grande majorité d’entre elles étaient destinées à l’exploitation sexuelle”. Les hommes, eux, sont souvent enrôlés de force dans les réseaux mafieux locaux qui encadrent le système.
Le phénomène est né à la fin des années 1980, au moment de l’effondrement industriel de la région. Les dictatures militaires et les programmes d’ajustement structurel ont été fatals à l’économie nigériane, entraînant une grave chute de sa monnaie.
Depuis près de 30 ans, l’Etat d’Edo survit grâce à l’argent de ses enfants partis sur la rive nord de la Méditerranée: désormais, même les petites sommes représentent un vrai salaire mensuel pour les familles, tant qu’elles sont envoyées en devises étrangères.
Dans la périphérie de Benin City, les maisons en brique poussent comme des champignons au milieu de champs laissés pour la plupart à l’abandon.
Emmanuel Otoide, jeune chef de chantier, construit une grande maison pour sa cliente. Elle vit en Italie depuis dix ans et n’a jamais remis le pied au Nigeria.
Sur les murs, la mère de la propriétaire a collé des affichettes de son église pentecôtiste: “2017 est l’année de ma lumière”.
“Sa mère vend de l’eau en sachet sur le marché. Sans l’argent de là-bas, je ne pense pas que ça aurait été possible de construire une maison”, explique l’ingénieur du bâtiment. Derrière lui, des ouvriers creusent à la pelle les fondations d’une autre habitation. Sous une chaleur suffocante, ils transpirent à grosses gouttes 10 heures par jour pour un salaire de 3.000 nairas (9 dollars).
– Développement “factice” –
Le semblant de développement économique gagné grâce aux émigrés est pourtant “factice et de courte durée”, note la sociologue Kokunre Eghafona-Agbontaen, de l’Université de Benin City.
L’argent envoyé à des familles souvent très pauvres et peu éduquées n’est pas investi dans des “entreprises viables” ou “pour acheter des terres à cultiver”.
“Cet argent est utilisé à des fins personnelles et n’apporte aucune contribution visible à la transformation de la communauté”, explique la chercheuse à l’AFP.
Pire selon elle, la migration clandestine a entraîné une chute du niveau d’éducation dans l’Etat d’Edo, puisque les jeunes cherchent à partir plutôt que de poursuivre leurs études, convaincus que leur avenir professionnel ne se fera pas au Nigeria.
Un constat que partage Philip Shaibu, vice-gouverneur d’Edo: “Les parents cherchaient les meilleurs trafiquants pour envoyer leurs enfants en Europe, comme on chercherait la meilleure école pour leur éducation!”
Après des années d’inaction au niveau politique, le nouveau gouverneur assure vouloir éradiquer ces “cartels dangereux” en dynamisant l’industrie et créer 200.000 emplois. Un défi immense et quasiment utopique dans un pays où les problèmes énergétiques sont le cauchemar de tout investisseur.
Mais depuis 2016, l’Union européenne fait pression sur les pays de départ, notamment par des appuis financiers à des des projets de développement. Une “diplomatie douce”, comme l’appelle M. Shaibu, qui encourage les politiques à prendre conscience du problème.
“Nous voulons que notre jeunesse soit reconnue à l’étranger pour leurs talents acquis ici, au Nigeria”, ambitionne le vice-gouverneur. “Pas qu’elle parte se noyer dans les eaux libyennes. Non, ça, nous ne le voulons plus.”
© 2017 AFP

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Entwicklungshilfe für Migrationsbremse: Zum Afrika-Gipfel der G20 in Berlin

Le G20 lie investissements en Afrique et frein aux migrations

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1. Afrika-Gipfel in Berlin – Der „Merkelplan“ aus taz.de – LESEN
12.06.2017 – http://www.taz.de/Politik/Afrika/!p4621/
Investitionen statt Entwicklungshilfe sehen die Staatschefs als Zukunft Afrikas. Von Menschenrechten reden sie nicht.
BERLIN taz | Es kam wie bestellt: Am Montag stellte der Industriestaatenverband OECD seine Wachstumsprognose für Afrika vor. Verdoppeln soll sich dieses im kommenden Jahr – auf 3,4 Prozent. Wie ein guter Wetterbericht vor einem Ausflug dürften diese Zahlen die Stimmung gehoben haben, als am Montagnachmittag fast ein Dutzend afrikanischer Staatschefs im Berliner Gasometer eintrafen.
Zwei Tage diskutieren sie auf Einladung der deutschen G20-Präsidentschaft über die Förderung von Investitionen in Afrika. Privates Kapital statt Entwicklungshilfe – das ist die Idee. Grundlage ist eine vom Bundesfinanzministerium entwickelte Reforminitiative namens „Compact with Africa“.
Merkel wies zur Eröffnung der Konferenz darauf hin, dass Sicherheit die Voraussetzung für Entwicklung sei – und diese somit auch eine militärische Seite habe. Sicherheit sei in Afrika vielfach nicht gewährleistet. „Da müssen wir auch neu denken lernen“, so Merkel. Fragen der Sicherheit hätten in der Entwicklungspolitik in der Vergangenheit keine ausreichende Rolle gespielt. „Viele Jahre haben wir uns gut gefühlt, wenn wir uns nicht mit militärischer Ausrüstung beschäftigt haben“, sagte sie. „Wir müssen uns ehrlich machen.“
Die afrikanischen Staatschefs überhäuften sie mit Danksagungen: Dafür, dass sie das Jahr 2017 unter der deutschen G20-Präsidentschaft zum Afrika-Jahr auserkoren hat. Einen Marshallplan mit Afrika hatte dazu Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ausgerufen. Alassane Ouattara, Präsident der Elfenbeinküste taufte diesen Plan am Montag glattweg um: „Merkelplan“ nennt er ihn und bekommt lauten Beifall im Saal. Merkel lacht. Sie wirkt etwas gerührt.
Niger sahnt ab
Für den ursprünglichen Marshallplan für Westeuropa habe die USA nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges rund vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Vereinigten Staaten aufgebracht. Für einen Marshallplan mit Afrika – „beziehungsweise Merkelplan“ – würde dies bei weitem nicht ausreichen, sagte Mahamadou Issoufou, Präsident des bettelarmen Wüstensstaats Niger an. Bis zu 600 Milliarden Dollar seien jährlich auf dem afrikanischen Kontinent nötig, betont er – und das bis 2030. Niger zählt zu denjenigen Ländern, die in der neuen EU-Politik gegenüber Afrika bislang am meisten abgesahnt hat. Bis zu 700 Millionen Euro will die EU in Niger investieren, um die Migration in diesem Haupttransitland zu stoppen. Als „Compact“-Staat ist Niger noch nicht im Gespräch, dennoch war Nigers Präsident in Berlin dabei.
Die Zeit klassischer Entwicklungsprojekte sei vorbei – es handele sich vielmehr um den Aufbruch in eine neue Epoche, hieß es in Berlin von allen Seiten. Jetzt gehe es um direkte und private Investitionen, um die Entwicklung voranzutreiben. „Ein nachfrageorientierter Ansatz“, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schhäuble (CDU). „Es geht nicht mehr darum, Afrika helfen zu wollen, sondern darum, Geschäfte und Profite zu machen“, bringt Marokkos Finanzminister Mohamed Boussaid es auf den Punkt.
Mittlerweile sieben Länder haben seit Anfang des Jahres ihr Interesse an einem Compact angemeldet: Senegal, Tunesien, Elfenbeinküste, Ruanda, Marokko, Äthiopien und Ghana. Die Staatschefs dieser Länder bekamen am Montag in Berlin die Gelegenheit, ihr Interesse an den Compacts noch einmal kundzutun. Alle betonten die Notwendigkeit von Investitionen in ihre Infrastruktur: Straßen, Eisenbahnen, Brücken, Sozialwohnungen, Energie- und Stromerzeugung. Alle betonten die Vorteile der Integration ihrer Wirtschaften in regionale Bündnisse wie die westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS. Und alle betonten auch das Humankapital Afrikas: Die rasch wachsende Bevölkerung und die Masse junger Arbeiter. Also genau die Menschen, die die EU als illegale Migranten fürchtet. Anstatt sie auf ihrer Suche nach dem Glück in der EU im Mittelmeer ertrinken zu sehen, könnten sie die Garantie für eine positive Zukunft Afrikas sein, sagte Nana Addo Dankwa Akufo-Addo, Präsident von Ghana: „Wenn wir ihnen ein positives Berufsumfeld ermöglichen, können sie Afrika wieder groß machen“.
Wesentlich dazu sei Bildung: vor allem von Jugendlichen und Frauen. Die meisten der Compact-Staaten streben an, in den nächsten zehn Jahren zu einem Mittelstandsland zu werden. Dazu müssen afrikanische Unternehmen konkurrenzfähig werden, internationale Firmen müssen Afrika als Standort attraktiv finden, betonen die meisten afrikanischen Staatschefs. Dafür müssten sie notwendige Reformen umsetzen, wird zugegeben: „Wenn wir es als Afrikaner nicht schaffen, gerechte Verträge zu unterschreiben, gehen unsere Ressourcen verloren“, mahnt Senegals Präsident Macky Sall selbstkritisch. Afrika dürfe nicht für alle Zeit „nur ein Rohstoffreservat zu sein“, mahnt auch Nigers Präsident Mahamadou Issoufou. Es sei vielmehr an der Zeit, den „Handel auf einer fairen Grundlange zu entwickeln“.
Der Wachstumskontinent
Neu war auf dem Partnerschaftsgipfel: Afrika wurde als Wachstumskontinent dargestellt. Mit Wachstumsraten von mehr als sieben Prozent rühmten sich die Regierungschefs von Senegal, Ruanda oder Ghana.

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Neben dem enormen Potenzial gebe es aber auch enorme Herausforderungen: Sicherheit, Terrorismus und Migration werden hier einstimmig genannt. Auch hier würden die Compacts helfen, so Malis Präsident Ibrahim Boubacar Keita, denn der Nährboden für den zunehmenden Terrorismus sei die Armut.
Die „Compact“–Initiative habe das Zeug zu einem „Motor für neue Arbeitsplätze und Armutsminderung“ zu werden, sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde. „Millionen von Menschen könnten handfeste wirtschaftliche Vorteile durch das Vorhaben erlangen.“ Angesichts des Bevölkerungswachstums in Afrika müssten nach Berechnungen des Fonds jährlich etwa 20 Millionen neue Jobs auf dem Kontinent geschaffen werden, so Lagarde.
Erst als letzter durfte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) das Wort ergreifen. Die Präsidenten waren da längst weg – zum Kuchenessen bei Angela Merkel im Kanzleramt. Am Vormittag hatte Müller noch schnell selbst die drei afrikanischen Länder benannt die Deutschland im Compact-Prozess besonders unterstützen wolle: Tunesien, die Elfenbeinküste und Ghana. 300 Millionen macht das BMZ dafür in diesem Jahr locker. „Die deutsche Entwicklungspolitik geht voran und setzt die Investitionspartnerschaften um,“ hieß es aus dem BMZ – die Ressortkonkurrenz zu Schäuble war offensichtlich.
Der Verbrauch globaler Ressourcen
Am Abend erinnerte Müller daran, dass Afrika jährlich 80 Milliarden Euro Steuereinnahmen durch „Gewinnverlagerung“ verliert und die G-20-Staaten 90 Prozent der globalen Ressourcen verbrauchen. „Wollten alle so leben, wie wir, wir bräuchten drei mal den Planeten“, sagte Müller. Entsprechend sollte bei allen Entwicklungsbemühungen auf Ressourcenverbauch geachtet werden. Dazu, freilich, findet sich in den „Compact“-Dokumenten kaum etwas.
Die Grünen übten deshalb scharfe Kritik. Die Strategie, in erster Linie privates Kapital zu mobilisieren, greife zu kurz, heißt es in einem Positionspapier. Nur mit verbindlichen Menschenrechts- und Nachhaltigkeitskriterien sowie Transparenz und Kontrolle könnten private Investitionen zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.
Ähnlich kritisch äußerte sich der Entwicklungsexperte der Linksfraktion im Bundestag, Niema Movassat. Die Konferenz diene lediglich dazu, die Wirtschaftsinteressen reicher Staaten und ihrer Konzerne auf den afrikanischen Märkten abzusichern, erklärte er. Menschenrechte würden an keiner Stelle erwähnt.
Die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks „Brot für die Welt“, Cornelia Füllkrug-Weitzel, forderte, die staatliche Unterstützung von privaten Investitionen an Bedingungen zu knüpfen. „Für den Abschluss der Partnerschaften werden keine Sozial- und Umweltkriterien und auch keine Bindung an menschenrechtliche Sorgfaltspflichten genannt“, kritisierte sie.

2. Mehr Geld für afrikanische Länder – Belohnung für „Reformchampions“ aus taz.de – LESEN
13.06.2017 – http://www.taz.de/Politik/Afrika/!p4621/
Deutschland will Ghana, der Elfenbeinküste und Tunesien mehr Entwicklungshilfe zahlen. Dafür müssen sie aber auch etwas tun.
BERLIN taz | Ghana, die Elfenbeinküste und Tunesien bekommen künftig zusätzliche Entwicklungshilfegelder aus Deutschland. Mit bis zu 300 Millionen Euro zusätzlich fördert das Bundesentwicklungsministerium nach eigenen Angaben in diesem Jahr diese Staaten, die Ressortchef Gerd Müller (CSU) als „Reformchampions“ bezeichnet.
Diese Vorzugsbehandlung bekommen die drei afrikanischen Länder, weil Deutschland sogenannte Reformpartnerschaften mit ihnen eingeht. Sie sind Teil der G-20-Initiative „Compact with Africa“, die darauf abzielt, bessere Bedingungen für private Investoren zu schaffen, und im Mittelpunkt der bis Dienstag andauernden Afrika-G-20-Konferenz in Berlin steht. Neben Ghana, der Elfenbeinküste und Tunesien sind Marokko, Ruanda, Senegal und Äthiopien nun offizielle Compact-Länder.
Dafür müssen sie aber etwas tun: wirtschaftsfreundliche Reformen anstreben, etwa öffentlich-private Partnerschaften fördern oder die Gesetze ändern, um Investoren anzusprechen. Am Dienstag sollen die Staaten sich auf der Konferenz vor Investoren feilbieten und ihre Pläne erläutern.

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Diesen Fokus bemängeln sowohl Entwicklungsorganisatio­nen als auch Oppositionspolitiker. So kritisiert etwa Linken-Entwicklungsexperte Niema Movassat die G-20-Afrikakonferenz scharf: Diese sei „brandgefährlich“, weil es nur darum gehe, die Interessen reicher Staaten und ihrer Konzerne abzusichern.
Dagegen hält die Entwicklungsorganisation One die Compact-Initiative zwar für einen sinnvollen Ansatz. „Genau wie die Löwenstaaten müssen jedoch auch die am wenigsten entwickelten Länder eingebunden werden“, sagt One-Direktor Stephan Exo-Kreischer. Bisher nehmen vor allem Entwicklungsländer teil, die nicht zu den Ärmsten gehören. Nur Ruanda und Senegal werden zu den am wenigsten entwickelten Staaten der Welt gezählt.
Entwicklungsminister Müller sieht derweil Ägypten als potenziellen Kandidaten für das Programm. Nach einem Gespräch mit dessen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi sagte er am Montag, er sei optimistisch, dass Ägypten in einigen Monaten dazustoßen könne. Dafür sei es aber notwendig, dass der Staat bestimmte, auch menschenrechtliche Standards einzuhalten.

3. Entwicklungshilfe: 300 Millionen Euro für Afrika aus zeit.de – LESEN
12. Juni 2017, 8:21 Uhr – http://www.zeit.de/politik/ausland/
Entwicklungshilfeminister Müller will afrikanische Staaten fördern, die sich gegen Korruption und für Menschenrechte engagieren. In Berlin beginnt der G20-Afrikagipfel.
Marokko, Tunesien, Äthiopien und andere afrikanische Staaten werden von Deutschland in diesem Jahr mit zusätzlichen 300 Millionen Euro finanziell unterstützt. “Die, die den Weg gegen Korruption, für Transparenz und Umsetzung der Menschenrechte mitgehen mit uns”, werde man besonders fördern, kündigte Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) am Sonntag in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin an.
Um die Hilfen zu erhalten, müssen die Staaten Müller zufolge mehrere Bedingungen erfüllen. Dazu zählen etwa der Kampf gegen Korruption, der Aufbau von Rechnungshöfen und Steuerverwaltungen. Der Entwicklungsminister versicherte aber zugleich, dass Deutschland nicht aus der Förderung der “ganz armen und schwierigen Länder” aussteigen werde.
Am heutigen Montag wird Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin einen zweitägigen G20-Afrikagipfel eröffnen. Auf der Konferenz sollen die Partnerschaften mit den reformorientierten Staaten geschlossen werden, die Geld aus dem Etat des Bundesentwicklungsministeriums bekommen sollen. Zunächst sind das Ruanda, der Senegal, Marokko, Tunesien, Äthiopien, die Elfenbeinküste und Ghana. Das Angebot stehe aber allen afrikanischen Staaten offen, sagte Müller.

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Von anderen westlichen Staaten forderte er mehr Gelder für die Entwicklungshilfe, die nach einer UN-Vorgabe 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen soll. Müller kritisierte US-Präsident Donald Trump, der die europäischen Nato-Staaten und damit auch Deutschland wiederholt aufgefordert hatte, ihre Zusage von 2,0 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. “Wer 2,0 bei Verteidigung und Militär fordert, der muss erst mal 0,7 bei Entwicklung einlösen. Die Amerikaner sind bei 0,2”, sagte Müller.
Auf dem Afrikagipfel soll es neben der Entwicklungshilfe vor allem darum gehen, die Privatwirtschaft davon zu überzeugen, mehr in Afrika zu investieren. Ziel sei, angesichts eines starken Bevölkerungswachstums Perspektiven für junge Menschen auf dem Nachbarkontinent zu schaffen und den Migrationsdruck zu mindern, hieß es.
Abschottung gegen Einwanderung?
Der Passauer Neuen Presse sagte Müller am Samstag, dass sich Afrikas Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln werde. Etwa 20 Millionen junge Menschen kämen daher jedes Jahr neu auf den Arbeitsmarkt. Für sie sollen die wirtschaftlichen Initiativen Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen. Ähnlich äußerte sich Günter Nooke, der Afrika-Beauftragte der Bundesregierung. Er sagte im ZDF, es sei “in unserem Interesse, dass es Afrika gut geht”. Viele kämen nach Europa, weil sie für ihr Leben in Afrika keine Perspektive sähen.
Kritiker werfen den Politikern vor, sie wollten mit den Maßnahmen nicht wirklich den Menschen vor Ort helfen, sondern vor allem die westlichen Staaten gegen Einwanderung abschotten. Mit Entwicklungsgeldern etwa sollten Flüchtlingsrouten geschlossen werden. Am Samstag protestierten Hunderte Menschen unter dem Motto “Für globale Bewegungsfreiheit und selbstbestimmte Entwicklung” in Berlin. Für Montag sind weitere Demonstrationen geplant.

1. Le G20 lie investissements en Afrique et frein aux migrations LIRE
13.06.2017 à 08:00 – Par Frank ZELLER, Marie JULIEN – AFP
La chancelière Angela Merkel, profitant de sa présidence du G20, a lancé lundi, aux côtés de dirigeants africains, un appel à investir en Afrique pour notamment limiter l’émigration vers l’Europe.
“S’il y a trop de désespoir en Afrique, alors évidemment des jeunes vont se dire qu’ils vont aller chercher une nouvelle vie ailleurs”, a déclaré Angela Merkel, appelant à la fois à “un partenariat économique avec l’Afrique” et à oeuvrer à la paix et la sécurité sur le continent.
La dirigeante allemande a donné ainsi le coup d’envoi à deux jours de conférence, où responsables africains et investisseurs sont censés oeuvrer de concert pour stimuler l’investissement privé dans le cadre d’une initiative du G20 baptisée “Compact with Africa”.
“C’est l’opportunité de mieux identifier les mesures adéquates et surmonter ainsi les obstacles à une croissance économique durable et de créer des flux d’investissements plus importants et plus stables”, a mis en avant le président guinéen Alpha Condé, à la tête de l’Union africaine.
En mars, lors d’un sommet du G20 Finances, les grands argentiers des principales économies du monde avaient déjà convié leurs homologues de Côte d’Ivoire, du Maroc, du Rwanda et de Tunisie.
– Appel à un ‘Plan Merkel’ –
Cette fois-ci, dans une démarche qui se veut ouverte “à tous les pays africains”, le Ghana et l’Ethiopie se sont joints à cette initiative et les dirigeants du Niger, d’Egypte ou encore du Mali sont aussi venus s’exprimer à Berlin devant une centaine d’investisseurs.
Si le ministère allemand du Développement a annoncé lundi 300 millions d’euros d’aides supplémentaires aux pays notamment soucieux de lutter contre la corruption, la priorité à l’Afrique voulue par Mme Merkel ne se veut pas un plan d’aide.
Il s’agit plutôt de rendre les pays africains plus attirants à l’investissement par le biais du soutien politique des pays du G20 et technique des institutions financières internationales.
Le ministère allemand des Finances Wolfgang Schäuble a souligné que “les Etats africains vont décider eux-mêmes de la façon dont ils veulent travailler”.
Cela n’a pas empêché plusieurs dirigeants africains d’appeler de leurs voeux un “plan Merkel” en référence au “plan Marshall” de prêts américains qui avait aidé à la reconstruction de l’Europe d’après-guerre.
“L’Afrique a besoin de l’Europe qui a à son tour a besoin de l’Afrique. Il est donc normal que les deux continents investissent dans un avenir commun, cela nécessitera des efforts de part et d’autres dans le cadre d’un partenariat gagnant-gagnant”, a réclamé Mahamadou Issoufou, le président du Niger.
Mais selon le président rwandais, Paul Kagame, “si l’aide traditionnelle est utile, elle ne va jamais être suffisante pour un développement durable” et pour cela “le secteur privé est absolument essentiel”.
– Réduire les migrations –
Derrière ce souhait d’un développement économique d’un continent dont la croissance démographique explose, se trouve l’idée de s’attaquer aux causes de la migration.
Le sujet est d’autant plus important pour l’Union européenne qu’elle ne semble pas en mesure de stopper l’afflux des migrants, pour beaucoup subsahariens, rejoignant les côtes italiennes depuis l’instable Libye.
“Pour efficacement s’attaquer au problème des déplacements forcés et des migrations, nous devons soutenir un développement durable et stimuler les investissements dans les pays d’origine”, a insisté Paolo Gentiloni, dirigeant de l’Italie et actuel président du G7.
“En réalité, les Africains et les jeunes Africains surtout se sentiront mieux en Afrique qu’ailleurs”, a assuré Alassane Ouattara, président de Côte d’Ivoire, mais cela passe par “la création massive d’emplois”.
Pour Friederike Röder de l’ONG One, l’initiative allemande est à saluer mais “cela nécessite des actions et des investissements” considérables, d’autant que d’ici à 50 ans, le continent africain comptera plus de jeunes que tous les pays du G20 réunis.
“Pour garantir un partenariat gagnant-gagnant (…), l’investissement privé est crucial mais l’investissement public l’est tout autant”, a ajouté Mme Röder, appelant à des contributions concrètes lors du sommet du G20 qui se déroulera début juillet à Hambourg (nord).
© 2017 AFP

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Alpha Condé, Präsident von Guinea und der AU, beim G20-Gipfel in Berlin – PHOTO afp.com
Le président de la Guinée et de l’Union africaine, Alpha Condé, s’exprime lors du G20 Afrique à Berlin, le 12 juin 2017

Weltflüchtlingstag: 2016 Rekordjahr bei Flüchtlingen weltweit

2016, nouvelle année record pour les réfugiés
TOP-PHOTO afp.com by ALBERT GONZALEZ FARRAN: Ankunft im Flüchtlingslager Wau im Südsudan
Arrivé au camp de Wau pour personnes déplacées, le 11 mai 2016 au Soudan du Sud

Neuer Höchststand: 65,6 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht
19.06.2017 – https://www.welt.de/newsticker/news1/ – AFP
Die Zahl der von Flucht und Vertreibung betroffenen Menschen hat nach Angaben der Vereinten Nationen einen neuen Höchststand erreicht: Ende 2016 waren weltweit insgesamt 65,6 Millionen Menschen auf der Flucht, wie aus dem am Montag veröffentlichten Jahresbericht des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) hervorgeht. Anlässlich des Weltflüchtlingstags am Dienstag forderten die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl und weitere Organisationen ein “offenes Europa” für Flüchtlinge……..
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ONU: 2016, nouvelle année record pour les déracinés dans le monde
19.06.2017 à 08:00 – AFP
Le nombre de déracinés dans le monde suite aux conflits a atteint un nouveau record de 65,6 millions en 2016, selon les chiffres publiés lundi par le HCR, particulièrement préoccupé par les mouvements de population au Soudan du Sud.

Warten auf die Verteilung von Nahrungsmitteln durch das Internationale Rote Kreuz in der Nähe von Thonyor im Südsudan – PHOTO afp.com by ALBERT GONZALEZ FARRAN
Attente d’une distribution de nourriture par la Croix-Rouge internationale près de Thonyor, le 3 février 2016, au Soudan du Sud

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Mosambik, Bergbau, Rubine: Goldrausch in Montepuez

Mozambique: une ruée vers les rubis
ALL PHOTOS afp.com by John Wessels: aus der Rubinmine Gemfield in Montepuez, Mosambik
De la mine de rubis de Gemfield à Montepuez, au Mozambique, le 14 février 2017

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1. Montepuez, der neue Wilde Westen von Mosambik LESEN
29/03/2017 10:00 – Von Susan NJANJI und Adrien BARBIER – AFP
Das Fieber, das Montepuez ergriffen hat, muss Tania Mabota nicht um den heißen Brei herum beschreiben: der Aufstieg der Rubinmine, die Lüste und vor allem die Gewalt, die sie erzeugt, haben aus dieser Stadt den “Wilden Westen von Mosambik” gemacht.
Tausende von „Ausländern von überall her kamen auf der Suche nach Rubinen nach Montepuez“, einer kleinen Stadt mehr als 1.500 km nördlich der Hauptstadt Maputo gelegen, sagt Dr. Mabota. Und „da das oft ihr einziges Existenzmittel ist, kämpfen sie um den kleinsten Stein.“
Die Chefärztin des Krankenhauses von Montepuez steht an der Spitze dieses Krieges: ihre Not-Opfer-Teams müssen „zwischen 10 und 13 Opfer jeden Monat“ unterbringen, sagt sie.
„Die Bergleute zögern nicht, sich gegenseitig zu töten“, fügt die Direktor des Bezirks, Etelvina Fevereiro, hinzu.
Aber das ist nicht alles. Der Rubinrausch in Montepuez hat Tausende von illegalen Bergmännern auf der Suche nach einem Stück vom Kuchen angezogen, aber auch eine Kohorte von entschlossenen Verbrechern, auch davon zu genießen. „Wir haben organisierte Kriminalität, bewaffnete Raubüberfälle und Drogenhandel,“ listet Frau Fevereiro auf.
Das Verbrechen hat ein solches Niveau erreicht, dass die Regierung im Februar eine in dieser Region von Mosambik beispiellose Welle von Verhaftungen und Ausweisungen startete. „Wir bringen die Ordnung zurück“, verspricht Frau Fevereiro.
– Außergewöhnliche Ressource –
Das Schicksal von Montepuez wendete sich im Jahr 2009. Bis dahin waren seine Bewohner an den kleinen roten Steinen, die dort vor 500 Millionen Jahren in den Flußbetten gebildet worden waren, vorbeigelaufen.
Erst als einer dieser kleinen, ​​von einem Holzfäller entdeckten Steine vor acht Jahre von einem Händler in Bangkok identifiziert wurde, konnte Mosambik auf der Weltkarte des Handels von Edelsteinen erscheinen.
Das Land „wusste nicht, dass es auf einer so außergewöhnlichen Quelle saß“, staunt heute Pia Tonna, Marketingleiterin des Unternehmens Gemfields, einer britischen Firma, die die Kontrolle der Rubinminen Montepuez (MRM), dem Hauptbetreiber des Standortes, übernahm.
Gemfields hat drei Viertel des Kapitals von MRM, der Rest gehört einem Unternehmen, das von einem ehemaligen General und Mitglied der Spitze der Regierungspartei in Maputo geführt wird.
Sobald identifiziert, konnten die Rubine aus Montepuez den Weltmarkt schnell überschwemmen. Im vergangenen Jahr wurden aus Mosambik fast 40% der globalen Produktion verkauft, nach Gemfields, die seitdem Steine für mehr als 225 Millionen Dollar ​​verkauft haben.
Das Unternehmen ist stolz, ein „verantwortlicher“ und „transparenter“ Produzent zu sein und seine Gewinne vor Ort zu teilen. „Wenn unsere Verkäufe gut sind, hilft das dem Land, es bedeutet mehr Schulen, mehr Infrastruktur“, verkündet Pia Tonna. „Wir sind die führenden Steuerzahler in der Region.“
Aber das glatte Bild wird durch schwere Vorwürfe befleckt.
– Mißbräuche –
Die Polizei und eine vom Minenmanagement eingesetzte private Sicherheitsfirma werden verdächtigt, Gewalt einzusetzen, um illegale Bergleute loszuwerden. Illegale oder informelle Arbeiter verweisen auch viele Gräueltaten zu einer Miliz namens „nacatanas“, „die Macheten tragen.“

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Der Operationschef von MRM erkennt an, dass die Polizei und eine private Sicherheitsfirma regelmäßig in seiner Konzession tätig sind. Aber “legal”, sagt Gopal Kumar. „MRM ermutigt nie zu gewalttätigen Aktivitäten, ich wiederhole, nie“, sagt er. „Wir haben eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt.“
Seit Jahren akkumulieren jedoch die Anzeichen, die aggressive Interventionen oder Gewalt kennzeichnen.
Celestino Jesus dos Santos, ein Bauer aus dem Dorf Nacole in der Nähe der MRM-Konzession, sagte gegenüber AFP, dass sein Sohn von der Polizei im Jahr 2014 „getötet wurde. Da war er 25, er war dort, um Rubine zu suchen“, erinnert er sich,“ und wurde von einer Gruppe der Quick Reaction Force“ von der Polizei getötet.
Er reichte keine Klage ein, aber in den Jahren 2014 und 2015 hatte die mosambikanische Justiz mindestens zehn Fälle von Mord oder Gewalt in der Konzession zu erfassen, nach den örtlichen Medien.
Befragt von AFP, hat die lokale Staatsanwaltschaft nicht reagiert.
Ein Polizist wurde nach einem dieser Verfahren des Totschlags für schuldig befunden, bestätigt Gemfields und stellt fest, dass keiner ihrer Sicherheitsleute „noch nie wegen einer Straftat verurteilt worden ist.“
Die Gewaltanschuldigungen entflammten in den letzten Wochen neu, dank der Offensive der Sicherheitskräfte, um in der Region die Ordnung wieder herzustellen.
– Abschiebungen –
„Ich wurde in Namucho gefangen, sie nahmen mich so und liessen mich ohne Essen, ohne gar nichts“, sagt Mirando Sagres, 26 Jahre alt, und zeigt Spuren von Schlägen und die Streifen auf seinem Rücken.
Ein anderer „Illegaler“, Zito Armando, sagt, er wäre aus Angst vor der Polizei geflohen. „Sie holen Menschen in Autos und lassen sie 100 km entfernt in der Mitte der Straße nach Metero liegen.“
Die Behörden evozieren eine notwendige Operation gegen Schwarzarbeit und illegale Einwanderer. „Illegale Bergleute sind auf der ganzen Welt verboten“, argumentiert Frau Fevereiro.
„Die Ausländer werden abgeschoben und Mosambikaner in ihre Heimatprovinz zurückgeschickt“, fügt die Sprecherin der Provinzpolizei, Malva Brito, hinzu. Sie bestreitet auch jede Brutalität. „Wenn so etwa gewesen wäre, hätte man es an die Staatsanwaltschaft berichtet. Meines Wissens ist dies nicht der Fall.“
In den letzten Wochen wurden mehr als 3.700 Illegal verhaftet, darunter zwei Drittel Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigungen, sagt die Polizei.
Die Wirksamkeit dieser Massenrazzien bleibt jedoch demonstriert zu werden. Da die meisten verjagten Bergleute versprochen haben, zurückzukommen.
„Wir haben keine Arbeit, wir haben nichts“, argumentiert Adolfo Francisco, 28 Jahre. „Wir haben keine andere Wahl, als hierher zu kommen um zu schwitzen, damit unsere Kinder zur Schule gehen können.“
Die Wild West Story von Mosambik ist noch lange nicht zu Ende.
© 2017 AFP

2. PHOTOS – VIDEO WATCH
Vidéo en francais:

Die Rubinmine

Ein Geologe sortiert die aus der Mine Montepuez extrahierten Rubine
Un géologue trie les rubis extraits à la mine de Montepuez

Illegale Bergleute in einer Rubinmine in Montepuez, Mosambik

Rubine aus der Montepuez-Mine in Mosambik

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1. Montepuez, le nouveau Far West du Mozambique LIRE
29.03.2017 à 10:00 – Par Susan NJANJI et Adrien BARBIER – AFP
La fièvre s’est emparée de Montepuez et Tania Mabota n’y va pas par quatre chemins pour la décrire: l’essor de la mine de rubis, les convoitises et, surtout, les violences qu’elle suscite ont fait de cette ville le “Far West du Mozambique”.
Des milliers “d’étrangers sont venus de partout en quête de rubis” à Montepuez, petite ville située à plus de 1.500 km au nord de la capitale Maputo, constate le Dr. Mabota. Et “comme c’est souvent leur seul moyen de subsistance, ils se battent pour la moindre pierre”.
La médecin-chef de l’hôpital de Montepuez est aux avant-postes de cette guerre: ses équipes d’urgence en accueillent les victimes, “entre 10 et 13 chaque mois”, dit-elle.
“Les mineurs n’hésitent pas à se tuer entre eux”, renchérit l’administratrice du district, Etelvina Fevereiro.
Mais ce n’est pas tout. La ruée vers le rubis a attiré à Montepuez des milliers de mineurs informels en quête d’une part du gâteau ainsi qu’une cohorte d’escrocs bien décidés, eux aussi, à en profiter. “Nous avons le crime organisé, des attaques à main armée et du trafic de drogue”, énumère Mme Fevereiro.
La criminalité a atteint un niveau tel que les autorités ont lancé en février une vague d’arrestations et d’expulsions sans précédent dans cette région du Mozambique, en Afrique australe. “Nous ramenons l’ordre”, promet Mme Fevereiro.
– ‘Gisement exceptionnel’ –
Le destin de Montepuez a basculé en 2009. Jusque-là, ses habitants étaient passés à côté de ces petits cailloux rouges formés il y a 500 millions d’années dans le lit des rivières.
Il a fallu attendre que l’une de ces minuscules pierres, découverte par un coupeur de bois, soit identifiée il y a huit ans par un revendeur de Bangkok pour que le Mozambique apparaisse sur la carte mondiale du commerce des pierres précieuses.
Le pays “ne savait pas qu’il était assis sur un gisement aussi exceptionnel”, s’étonne encore aujourd’hui Pia Tonna, la directrice du marketing de la compagnie Gemfields, une société britannique qui a pris le contrôle de la Mine de rubis de Montepuez (MRM), principal exploitant du site.
Gemfields possède les trois-quarts du capital de MRM, le reste appartenant à une société dirigée par un ex-général membre de la plus haute instance du parti au pouvoir à Maputo.
Sitôt identifiés, les rubis de Montepuez n’ont pas tardé à inonder le marché mondial. L’an dernier, près de 40% de la production vendue dans le monde provenaient du Mozambique, selon Gemfields, qui a vendu depuis pour plus de 225 millions de dollars de pierres.
La société s’enorgueillit d’être un producteur “responsable” et “transparent” et de partager localement ses bénéfices. “Si nos ventes sont bonnes, ça aide le pays, ça signifie plus d’écoles, plus d’infrastructures”, proclame Pia Tonna, “nous sommes le premier contribuable de la région”.
Mais cette image lisse est entachée de graves accusations.
– Exactions –
Les forces de police et une compagnie de sécurité privée employée par la direction de la mine sont soupçonnées de recourir à la violence pour se débarrasser des mineurs informels. Les travailleurs illégaux ou informels imputent aussi de nombreuses exactions à une milice désignée sous le nom de “nacatanas”, les “porteurs de machettes”.
Le patron des opérations de MRM reconnaît que la police et une compagnie de sécurité privée opèrent régulièrement dans sa concession. Mais “en toute légalité”, assure Gopal Kumar. “MRM n’encourage jamais les activités violentes, je dis bien: jamais”, assure-t-il. “Nous avons une politique de tolérance zéro envers la violence”.
Depuis des années pourtant, les témoignages d’interventions musclées ou de violences caractérisées s’accumulent.
Celestino dos Santos Jesus, un fermier du village de Nacole proche de la concession MRM, affirme à l’AFP que son fils a été abattu par la police en 2014. “Il avait 25 ans, il est allé là-bas pour chercher des rubis”, se souvient-il, “il a été tué par un groupe de la Force d’intervention rapide” de la police.
Lui n’a pas porté plainte mais, en 2014 et 2015, la justice mozambicaine s’est saisie d’au moins dix cas d’homicides ou de violences dans la concession, selon les médias locaux.
Sollicité par l’AFP, le procureur local n’a pas donné suite.
Un policier a été condamné pour homicide involontaire à l’issue d’une de ces procédures, a confirmé Gemfields, en rappelant qu’aucun de ses agents de sécurité “n’a jamais été condamné pour le moindre délit”.
Les accusations de violences ont repris de plus belle ces dernières semaines à la faveur de l’offensive engagée par les forces de l’ordre pour ramener l’ordre dans la région.
– Expulsions –
“J’ai été capturé à Namucho, ils m’ont pris comme ça, (et m’ont laissé) sans nourriture, sans rien”, raconte Mirando Sagres, 26 ans, en montrant des traces de coups qui zèbrent son dos.
Un autre “illégal”, Zito Armando, raconte avoir fui par peur de la police. “Ils embarquent les gens dans des voitures et les laissent au milieu de la route à Metero, sans rien. A 100 km de là”.
Les autorités évoquent une opération nécessaire contre le travail au noir et les immigrés clandestins. “Les mineurs informels sont interdits dans le monde entier”, plaide Mme Fevereiro.
“Les étrangers sont expulsés et les Mozambicains sont renvoyés dans leur province d’origine”, ajoute la porte-parole de la police de la province, Malva Brito. Elle aussi nie toute brutalité. “S’il y en avait eu, elles auraient été signalées au procureur. A ma connaissance, ce n’est pas le cas”.
Ces dernières semaines, plus de 3.700 illégaux ont été arrêtés, dont deux tiers d’étrangers en situation irrégulière, selon la police.
L’efficacité de ces rafles massives reste toutefois à démontrer. Car la plupart des mineurs informels délogés ont promis de revenir.
“Nous n’avons pas de travail, nous n’avons rien”, plaide Adolfo Francisco, 28 ans. “Nous n’avons pas d’autre choix que de venir suer ici pour que nos enfants puissent aller à l’école”.
L’épopée du Far West du Mozambique est loin d’être finie.
© 2017 AFP

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Illegale Bergleute in einer Rubinmine in Montepuez, Mosambik
Des mineurs illégaux dans une mine de rubis à Montepuez, au Mozambique

Fotoreportage: Das Gesicht des Hungers / aus Somalia und Somaliland / Dürre

Photostory “The face of hunger” / from Somalia & Somaliland / drought
ALL PHOTOS by Mustafa Saeed

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DEUTSCH Unsere Schnellübersetzung – LESEN&SEHEN
In Bildern – Das Gesicht des Hungers
22. März 2017 – http://www.bbc.com/news/in_pictures
Der Fotograf Mustafa Saeed reiste acht Tage lang in Somalias selbst erklärter Republik Somaliland mit der Hilfsorganisation Save the Children und traf dort Hirtenfamilien, deren Leben durch die Dürre zerstört wurde.
Tausende von Kindern sind unterernährt, Familien haben ihren Lebensunterhalt verloren, und Väter fehlen, wenn sie reisen, um zu verkaufen was an Vieh ihnen übrig blieb.
Sechzehn Millionen Menschen quer über Somalia (einschließlich Somaliland), Kenia, Äthiopien und Südsudan brauchen laut dem britischen Katastrophen- und Notfall-Ausschuss Nahrung, Wasser und medizinische Behandlung.

“Diese pastoralistischen (Viehzucht auf Naturweiden, oft nomadisch) Familien sind repräsentativ für die so vielen somalischen Familien am Horn von Afrika, die von dieser Dürre betroffen sind”, sagt Saeed.
“Ihr Vieh ist ihr Bankkonto – es ist die Währung, von der ihr Leben abhängt, und sie haben ihre Tiere vor ihren Augen wegsterben gesehen.
“Sie warten immer noch auf Hilfe und erzählen mir von ihren Bedürfnissen nach Nahrung, Wasser und Schutz.
“Es war eine emotional anstrengende Erfahrung, vor allem das Ausmaß der Situation zu sehen und zu wissen, dass es so viele Leute gibt, die unsere Hilfe brauchen.
“Aber was auch immer meine Schwierigkeiten während der Aufnahme dieser Fotos waren, weiß ich, dass es im Vergleich zum emotionalen Zustand dieser Familien, die unter der Dürre leiden, nichts ist.”

Shukri

Nachdem das meiste ihres Viehs gestorben war, kam Shukri mit zweien ihrer drei Kinder nach Burao und siedelte sich in der Gegend um den lokalen Flughafen in der Hoffnung an, dass ihre wenigen überlebenden Schafe hier Weide finden konnten.
“Wir sind hierher gekommen, um unser Vieh zu füttern”, sagt sie, “aber das Gras war alle und unser Vieh starb, jetzt müssen wir hier bleiben, wir haben nichts mehr übrig.”

Fardus

Viele Pastoralisten verlassen ihre nomadisches Hirtenleben und machen sich auf den Weg zu kleinen städtischen Zentren wie Ainabo, in der Hoffnung, von den lokalen Gemeinschaften und internationalen Organisationen zu erhalten Nahrungsmittelhilfe.
Fardus sagt: “Nachdem unser Vieh gestorben war, blieb uns nichts zu essen. Wir haben kein Essen, kein Wasser und kein richtiges Obdach. Wir haben nichts, ich bin hierher gekommen, damit meine Kinder etwas zu essen haben können.”

Saado

Saado zog aus der Dürre-geschlagenen östlichen Region von Somaliland, nachdem hundert ihrer Tiere gestorben waren, und liess sich mit ihren vier Kindern im Westen des Landes nieder, in der Nähe der Stadt Dilla. Noch mehr von ihrem Vieh starb hier, und ihre restlichen 50 Schafe und Ziegen sind zu schwach, um Milch zu produzieren oder auf dem Markt verkauft zu werden.
Saado und ihre Kinder essen eine Mahlzeit Reis pro Tag. Bei ihrer jüngsten Tochter wurde bei einem kürzlichen Gesundheits-Screening Mangelernährung diagnostiziert.
“Unser größtes Bedürfnis ist jetzt Essen”, sagt Saado. “Wir müssen Nahrung bekommen, damit meine Kinder stärker werden können.”

Khadra Mohamed

“Wir waren früher Pastoralisten und dann ist die Dürre passiert und wir haben beinahe unser ganzes Vieh verloren, also sind wir hierher gekommen”, sagt Khadra.
“Jeder hier, der sein Vieh verloren hat, hat viel durchgemacht. Wir haben keine Häuser, nur diese behelfsmäßigen Zelte. Einige der lokalen Geschäfte haben uns Essen geliehen, und vor kurzem haben uns einige Organisationen geholfen.”

Deeqa

Deeqas Familie hat 100 Stück Vieh verloren, und die wenigen überlebenden Viehbestände sind zu schwach, um wertvoll zu sein.
“Die Dürre hat unsere Familie in eine schwierige Situation gebracht, wir haben keinen Zugang zu sauberem Wasser”, sagt sie, “und als Mutter habe ich nicht einmal genug Nahrung, um meine Kinder zu ernähren.”

Indhodeeq

Nachdem sie eine Anzahl ihrer Tiere an die Dürre verloren hatten, verließen Indhodeeq und ihre Familie ihr Leben als ländliche Hirten und suchten Zuflucht in der Stadt Kiridh. Sie bekamen diesen kleinen Schuppen von Menschen in der Stadt.
“Unsere unmittelbaren Lebensbedürfnisse sind Nahrung und Wasser und ein richtiges Obdach für die Kinder”, sagt sie.
Indhodeeq erhielt eine Geldüberweisung von Save the Children, die sie verwendet, um Lebensmittel, Milch und Medizin für die Familie zu kaufen.
Sie ist hier mit einer ihrer Enkelinnen auf ihrem Schoß abgebildet, ihrem Mann, Noor, der blind ist, und ihrer Tochter Hodan, die vor kurzem krank wurde, nachdem sie niederkam.

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Hodan

Hodan, eine Mutter von fünf Kindern, mit ihrem zweijährigen Sohn Harun in der Stadt KiRidh. Harun wurde als Säugling nach einer Krankheit blind, und er leidet jetzt unter schwerer Unterernährung. Das nächste Krankenhaus ist mehrere Stunden entfernt, und Hodan, die über die Hälfte ihres Viehs verloren hat, kämpft, um ihre Kinder zu füttern und für Harun medizinische Behandlung zu bekommen.

Ubah

Ubah hat eine erste Austeilung an Nahrungsmittelhilfe erhalten, hat aber ohne ein richtiges Obdach und mit Mangel an sauberen Wasser immer noch zu kämpfen. Sie sagt: “Wir haben alle unsere Ziegen verloren und die meisten unserer Kamele, mein Mann hat die überlebenden Kamele auf den Markt gebracht. Als wir unser Vieh verloren haben, wurde unser Leben sehr hart, also sind wir hierher gekommen und hoffen, dass wir bei den Hilfsorganisationen registriert werden. ”

Fadumo

Nachdem sie von ihrem Mann geschieden worden war, reiste Fadumo mit ihren drei Kindern in eine informelle Siedlung außerhalb von Yogoori. Ihr einjähriger Sohn Kulmiye wurde mit Mangelernährung diagnostiziert, und sie wurde vor kurzem für ein Bargeldtransferprogramm von Save the Children registriert. “Ich habe kein Vieh, kein Geld, kein Obdach, ich brauche Hilfe für meine Kinder”, sagt sie.

ENGLISH The Original -READ&SEE
In Pictures – The face of hunger
22 March 2017 – http://www.bbc.com/news/in_pictures
Photographer Mustafa Saeed spent eight days travelling across in Somalia’s self-declared republic of Somaliland with charity Save the Children, meeting pastoralist families whose lives have been ruined by drought.
Thousands of children are malnourished, families have lost their livelihoods, and fathers are absent as they travel to sell what cattle they have left.
Sixteen million people across Somalia (including Somaliland), Kenya, Ethiopia and South Sudan need food, water and medical treatment, according to the UK’s Disasters and Emergency Committee.

“These pastoralist families are representative of the many Somali families across the Horn of Africa who are affected by this drought,” says Saeed.
“Their livestock is their bank account – it is the currency that they depend on to live, and they have been watching their animals die.
“They are still waiting for help, telling me about their needs for food, water, and shelter.
“It was an emotionally exhausting experience, especially seeing the scale of the situation and knowing there are so many people out there who need our help.
“But whatever difficulties I faced when taking these photos, I know it is nothing when compared to the emotional state of these families who are suffering from the drought.”

Shukri

After most of her livestock died, Shukri came, with two of her three children, to Burao and settled in the area surrounding the local airport in the hope that her few surviving sheep could find pasture.
“We came here hoping to feed our livestock,” she says, “But the grass was finished and our livestock died. Now, we have to remain here. We have nothing left.”

Fardus

Many pastoralists are abandoning their nomadic lives as herders and making their way to small urban centres such as Ainabo, hoping to receive food aid from the local communities and international organisations.
Fardus says: “After our livestock died, we were left with nothing to eat, We have no food, no water, and no proper shelter. We have nothing. I came here so that my children might have something to eat.”

Saado

Saado travelled from the drought-stricken eastern region of Somaliland, after a 100 of her livestock died, and settled with her four children in the west of the country, near the town of Dilla. More of her livestock died here, and her remaining 50 sheep and goats are too weak to produce milk or to sell at the market.
Saado and her children are eating one meal of rice per day. Her youngest daughter has been diagnosed with malnutrition at a recent health screening.
“Our biggest need now is food,” says Saado. “We need to get food so that my children can get stronger.”

Khadra Mohamed

“We used to be pastoralists and then the drought happened and we lost all but a few of our livestock, so we came here,” says Khadra.
“Everyone here who has lost their livestock has been through a lot. We have no homes, just these makeshift tents. Some of the local shops have lent us food, and recently some organisations have been helping us.”

Deeqa

Deeqa’s family has lost a 100 head of cattle, and the few surviving livestock are too weak to be of value.
“The drought has put our family in a difficult situation. We don’t have access to clean water,” she says, “and as a mother, I don’t even have enough food to feed my children.”

Indhodeeq

After losing a number of their animals to the drought, Indhodeeq and her family abandoned their life as rural herders and sought refuge in the town of Kiridh. They were given this small shed to live in by people in the town.
“Our immediate needs are food and water and a proper shelter for the children to live in,” she says.
Indhodeeq received a cash transfer from Save the Children, which she used to buy food, milk and medicine for the family.
She is pictured here with one of her granddaughters on her lap, her husband, Noor, who is blind, and her daughter Hodan, who recently fell ill after giving birth.

Hodan

Hodan, a mother of five, holds her two-year-old son, Harun, in the town of Kiridh. Harun went blind following a bout of illness as an infant, and he is now suffering from severe malnutrition. The nearest hospital is several hours away, and Hodan, who has lost over half of her cattle, is struggling to feed her children and get treatment for Harun.

Ubah

Ubah has received an initial distribution of food aid but still struggles without a proper shelter and a lack of clean water.
She says: “We lost all of our goats and most of our camels. My husband has taken the surviving camels to market. When we lost our livestock our life became very harsh, so we came here hoping we will be registered by the aid organisations.”

Fadumo

After she was divorced from her husband, Fadumo travelled with her three children to an informal settlement outside of Yogoori. Her one-year-old son, Kulmiye, has been diagnosed with malnutrition, and she was recently registered for a cash transfer programme by Save the Children.
“I have no livestock, no money, no shelter. I need help for my children,” she says.

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Somalia: Vergewaltigungen an Hungerflüchtlingen in Vertriebenenlagern

Somalie: elles fuient la faim, et sont violées dans les camps de déplacés
ALL PHOTOS afp.com by TONY KARUMBA: Somalische Vertriebene in einem provisorischen Lager am Stadtrand von Baidoa, in Süd-West
Des déplacés somaliens dans un camp de fortune à la périphérie de Baidoa, dans le sud-ouest du pays, le 14 mars 2017

Somalia: sie fliehen vor dem Hunger und werden in den Vertriebenenlagern vergewaltigt
21.00 2017.06.02 – Von Amanda SPERBER – AFP
Es war eine Nacht im März. Der Soldat war dünn, aber stark. Seine Uniform und Stiefel waren neu. Nachdem er in die elende Notunterkunft von Hawo eingetreten war, richtete er eine Pistole auf den Hals dieser Somalierin und vergewaltigte sie. Zweimal…..
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEN FOTOS UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Somalie: elles fuient la faim, et sont violées dans les camps de déplacés
02.06.2017 à 21:00 – Par Amanda SPERBER – AFP
C’était une nuit du mois de mars. Le soldat était mince, mais fort. Son uniforme et ses bottes étaient neufs. Après s’être introduit dans le misérable abri de fortune de Hawo, il a pointé une arme sur la gorge de cette Somalienne et l’a violée. Deux fois.

Foto: Wasser holen….. / Aller chercher de l’eau…..
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