Category Archives: Politics/ Power

Afro-Faschismus, heute: Sambia’s Präsident Lungu driftet ab

En Zambie, l’inquiétante dérive du président Lungu
TOP-PHOTO afp.com by Dawood SALIM: Demonstration von Unterstützern des Oppositionsführers Hakainde Hichilema
Manifestation de soutien au chef de l’opposition Hakainde Hichilema, le 26 mai 2017 à Lusaka, en Zambie

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1. In Sambia, die beunruhigende Tendenz von Präsident Lungu LESEN
00.00 17/06/2017 – Von Obert SIMWANZA – AFP
Das oft für seine Ruhe und politische Stabilität gelobte Sambia wird seit den letzten Wochen durch ernste Spannungen zwischen Präsident Edgar Lungu und der wichtigsten Oppositionspartei erschüttert, die die diktatorische Abdrift des Regimes anprangert.
Am Ursprung dieser giftigen Atmosphäre: die Inhaftierung des Gegners Nummer 1 des Staatsoberhauptes, Hakainde Hichilema, der sich immer noch weigert, seine knappe Niederlage gegen Mr. Lungu bei der Präsidentschaftswahl letzten August zuzugestehen.
Der zum Politiker gewordene ehemalige Geschäftsmann Hichilema wurde in seinem Hause im April mit militärischer Gewalt verhaftet, zunächst weil er versucht habe, einen Präsidentenkonvoi zu blockieren.
Die Anklage wurde zunächst mit Lächeln aufgenommen, bis das der Kopf der Vereinigten Partei für Nationale Entwicklung (UNPD) schließlich wegen Verrat angeklagt wurde, ein Verbrechen, das eine Haftentlassung ausschließt und sogar mit Todesstrafe bestraft werden kann.
Kritiker von Edgar Lungu brandmarken seitdem einen „Skandal“ und das Begleichen einer politischen Rechnung.
„Sambia kann von nun ab eine Diktatur genannt werden“, beklagten die religiösen Führer des Landes am Freitag in einer Erklärung, die so heftig wie ungewöhnlich ist.
Vor ihnen verurteilte Amnesty International durch die Stimme ihres Regionalchefs Deprose Muchena eine „Verfolgung“, die Mr. Hichilema „belästigen, einschüchtern und abschrecken“ solle.
„Die Verhaftung von Hakainde wurde zunächst als Maßnahme der Einschüchterung seitens Präsident Lungus gesehen, aber der Zorn darüber wächst“, betonte der Erzbischof von Lusaka, Erzbischof Telesphore Mpundu, gegenüber AFP.
– ‚Wie eine Ratte‘ –
Seit dem Wahlkampfbeginn im vergangenen Jahr war das Land die Szene von einer noch nie da gewesenen Gewalt zwischen Anhängern der Patriotischen Front (PF) Herr Lungus und jenen der UPND.

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Edgar Lungu hatte gedroht, „drastische Maßnahmen“ zu ergreifen, und „ die Demokratiezu opfern“, um den Frieden zu gewährleisten.
Sehr verärgert über die Weigerung von Herrn Hichilema, ihre Legitimität anzuerkennen, hatten der Staatschef und seine politische Familie ihn mehrmals öffentlich gewarnt.
„Er muss wissen, dass wir ihn wie eine Ratte behandeln, die wir fangen wollen“, hatte vor seiner Verhaftung der stellvertretende Generalsekretär der PF, Mumbi Phiri, gedroht.
Wenige Tage später trat das Regime in Aktion. Und am Dienstag überschritt es eine weitere Schwelle durch Suspendierung von etwa fünfzig Abgeordneten der UPND für einen Monat, die eine präsidiale Rede vor dem Parlament zu schmollen gewagt hatten.
„Die Opposition will nicht mit dieser Regierung arbeiten. Das ist keine konstruktive Kritik“ rechtfertigt Alex N’goma, Politologe an der Universität von Sambia.
„Sie müssen das aber in einem viel breiteren Kontext sehen“, meint ein Kollege, der politische Analyst Sishuwa Sishuwa.
„Das ist eine Situation, wo die unabhängige Presse mundtot gemacht wurde, wo nichtstaatliche Akteure wie Gewerkschaften oder religiöse Organisationen zum Schweigen gebracht wurden und die Redefreiheit unterdrückt ist“, sagte er unverblümt.
– ‘Souveränes Land’-
Die Spannungen innerhalb Sambia wurden im vergangenen Monat international, als die Behörden in Lusaka waren schnell dem Leiter der südafrikanischen Opposition, Mmusi Maimane, den Eintritt in ihrem Gebiet ruckzuck verboten.
Diese Entscheidung „zeigt die Verachtung der sambische Regierung für den Rechtsstaat“, urteilt Mr. Sishuwa.
Die Macht reagierte sofort, um ihre Maßnahme zu rechtfertigen, und bestreitet kategorisch jede Abdrift.
„Wer hat gesagt, dass das Land zur Diktatur wechselt? Wir sind ein demokratisches Land, dessen Institutionen arbeiten, ohne Einmischung“, sagt Präsidentschaftssprecher Mulenga Kampamda.
„Er wollte Druck auf unsere Justiz machen“, verkündet sie zu Herrn Maimane. „Wir haben jedes Recht, ihn zu stoppen (…), weil wir ein souveränes Land sind.“
Am Freitag bei der Amtseinführung des Premierminister von Lesotho Thomas Thabane, fegte Präsident Lungu die Kritiker weg: „Welche Krise? Es gibt keine Krise. Das existiert nur in deren Köpfen“.
Derzeit scheint Sambias Nummer 1 den Druck auf Herrn Hichilema nicht lösen zu wollen.
Letzte Woche wurde der Oppositionsführer in das Hochsicherheitsgefängnis in Kabwe, 150 km nördlich von Lusaka, übertragen. Sicherlich für viele Wochen, da sein Verhandlungstermin noch nicht festgelegt wurde.
© 2017 AFP

2. Sambias Präsident ruft Ausnahmezustand aus LESEN
6. Juli 2017, 11:40 – http://derstandard.at/r652/Afrika
Lusaka – Nach einer Reihe mutmaßlicher Brandanschläge hat Sambias Präsident Edgar Lungu den Ausnahmezustand ausgerufen. Bei den jüngsten Bränden handle es sich um “vorsätzliche Taten”, die ernste Konsequenzen haben könnten, sagte Lungu am Mittwochabend in einer Fernsehansprache. Seine Regierung habe daher entschieden, den Ausnahmezustand auszurufen. Die Entscheidung muss noch vom Parlament in Lusaka gebilligt werden. Seit der Verhaftung des Oppositionsführers Hakainde Hichilema im April wachsen in dem afrikanischen Staat die politischen Spannungen. Hichilema war unter dem Vorwurf des Verrats festgenommen worden, nachdem sein Konvoi angeblich dem Konvoi des Präsidenten die Vorfahrt genommen hatte. Er sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis ein. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisierte Hichilemas Inhaftierung als “zynischen Plan, um jegliche politische Opposition in Sambia mundtot zu machen”. Hichilema hatte Lungus knappen Wahlsieg im August vergangenen Jahres nicht anerkannt und war vor Gericht dagegen vorgegangen. Der Oppositionsführer wirft seinem Rivalen Wahlfälschung und politische Unterdrückung in Sambia vor. Der Staat im südlichen Afrika galt bisher als politisch relativ stabil. (APA, 6.7.2017) –

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1. En Zambie, l’inquiétante dérive du président Lungu LIRE
17.06.2017 à 12:00 – Par Obert SIMWANZA – AFP
Souvent louée pour son calme et sa stabilité politiques, la Zambie est secouée depuis plusieurs semaines par de vives tensions entre le président Edgar Lungu et le principal parti d’opposition, qui dénonce une dérive dictatoriale du régime.
A l’origine de ce climat délétère, il y a l’incarcération de l’adversaire numéro 1 du chef de l’Etat, Hakainde Hichilema, qui refuse toujours de concéder sa courte défaite face à M. Lungu lors de la présidentielle d’août dernier.
Ancien homme d’affaires reconverti dans la politique, M. Hichilema a été arrêté manu militari à son domicile en avril, initialement pour avoir tenté de bloquer le convoi présidentiel.
L’accusation a d’abord fait sourire, jusqu’à ce que le patron du Parti uni pour le développement national (UNPD) soit finalement inculpé de trahison, un crime qui exclut sa remise en détention et peut lui valoir jusqu’à la peine de mort.
Les critiques d’Edgar Lungu crient depuis au scandale et dénoncent un règlement de comptes politique.
“La Zambie peut désormais être qualifiée de dictature”, ont déploré vendredi les chefs religieux du pays dans une déclaration aussi musclée qu’inhabituelle.
Avant eux, Amnesty International a dénoncé par la voix de son responsable régional Deprose Muchena une “persécution” destinée à “harceler, intimider et dissuader” M. Hichilema.
“L’arrestation d’Hakainde a d’abord été considérée comme une mesure d’intimidation du président Lungu mais la colère causée par sa détention monte”, insiste auprès de l’AFP l’archevêque de Lusaka, Mgr Telesphore Mpundu.
– ‘Comme un rat’ –
Dès la campagne électorale de l’an dernier, le pays avait été le théâtre de violences inédites entre les partisans du Front patriotique (PF) de M. Lungu et ceux de l’UPND.
Edgar Lungu avait alors menacé de prendre des “mesures draconiennes” et à “sacrifier la démocratie” pour assurer la paix.
Très agacés par le refus de M. Hichilema de reconnaître leur légitimité, le chef de l’Etat et ses proches l’ont mis à plusieurs reprises publiquement en garde.
“Il doit savoir que nous le traiterons comme un rat que l’on veut attraper”, avait menacé avant son arrestation le secrétaire général adjoint du PF, Mumbi Phiri.
Quelques jours plus tard, le régime est passé à l’action. Et mardi dernier, il a franchi un nouveau pas en faisant suspendre pour un mois une cinquantaine de députés de l’UPND qui avaient osé bouder un discours présidentiel devant le Parlement.
“L’opposition ne veut pas travailler avec ce gouvernement. Ce n’est pas de la critique constructive”, justifie Alex N’goma, analyste politique à l’université de Zambie.
“Il faut voir ça (…) dans un contexte bien plus large”, s’inquiète toutefois un de ses collègues, l’analyste politique Sishuwa Sishuwa.
“C’est un contexte où la presse indépendante a été muselée, où les acteurs non-étatiques comme les syndicats ou les organisations religieuses ont été réduits au silence et la liberté de parole de fait supprimée”, poursuit-il sans détour.
– ‘Pays souverain’ –
Les tensions qui agitent la Zambie ont débordé sur la scène internationale le mois dernier, lorsque les autorités de Lusaka n’ont pas hésité à interdire d’entrée sur leur territoire le chef de l’opposition sud-africaine Mmusi Maimane.
Cette décision “montre le mépris du gouvernement zambien pour l’Etat de droit”, tranche M. Sishuwa.
Le pouvoir a immédiatement réagi pour justifier sa mesure et dément catégoriquement toute dérive.
“Qui dit que le pays est en train de basculer vers la dictature ? Nous sommes un pays démocratique dont les institutions fonctionnent sans la moindre interférence”, assure la porte-parole de la présidence, Mulenga Kampamda.
“Il voulait venir pour faire pression sur notre justice”, clame-t-elle à propos de M. Maimane. “Nous avons parfaitement le droit de l’en empêcher (…) nous sommes un pays souverain”.
Invité vendredi à l’investiture du Premier ministre du Lesotho Thomas Thabane, le président Lungu a balayé les critiques. “Quelle crise ? Il n’y a pas de crise. Elle n’existe que dans leurs têtes”, a-t-il raillé.
Pour l’heure, le numéro 1 zambien ne semble pas près de relâcher la pression sur M. Hichilema.
La semaine dernière, le chef de l’opposition a été transféré dans la prison de haute sécurité de Kabwe, à 150 km au nord de Lusaka. Sûrement pour de longues semaines, car la date de son procès n’a toujours pas été fixée.
© 2017 AFP
2. Zambie: droit dans ses bottes, le président justifie l’état d’urgence LIRE
06.07.2017 à 18:00 – Par Obert SIMWANZA – AFP
Le président zambien Edgar Lungu a justifié jeudi sa volonté d’imposer l’état d’urgence en accusant l’opposition d’avoir fomenté des incidents violents dans le pays pour “créer la terreur” et remettre en cause le verdict du scrutin de 2016.
Lors d’une conférence de presse, M. Lungu s’est également défendu bec et ongles de toute dérive “dictatoriale”, comme le lui reprochent ses adversaires, et assuré qu’il avait pour unique préoccupation de “faire reculer l’anarchie”.
Le chef de l’Etat a annoncé mercredi soir à la télévision son intention de décréter l’état d’urgence après une récente série d’incendies d’origine criminelle.
Le dernier en date, mardi, a entièrement ravagé le principal marché de la capitale Lusaka, sans toutefois faire de victimes.
Dans un climat politique sous haute pression, Edgar Lungu a accusé sans surprise l’opposition d’en être responsable.
“Leur idée est de mettre la pression pour que nous renégocions le résultat des dernières élections”, a-t-il affirmé. “L’opposition a un stratagème délibéré pour rediscuter le partage du pouvoir (…) leur idée est de créer la terreur et la panique”.
Depuis ses premières élections multipartites en 1991, la Zambie était souvent louée pour son calme et sa stabilité.
Mais la campagne électorale de l’an dernier a été le théâtre de violences inédites entre les partisans du Front patriotique (PF) de M. Lungu et ceux du Parti uni pour le développement national (UPND) de l’opposant historique Hakainde Hichilema.
Ces tensions ne sont jamais retombées depuis, puisque M. Hichilema refuse toujours obstinément de reconnaître la courte victoire de son rival en arguant de fraudes.
Au contraire, le climat politique a continué à se détériorer.
– ‘Retour à la raison’ –
En avril dernier, le chef de l’UPND a été arrêté pour avoir tenter d’entraver le passage du convoi présidentiel. Poursuivi pour trahison, un crime passible de la peine de mort, il est détenu dans une prison de haute sécurité en attendant son procès.
Le mois dernier, 48 députés de l’UPND ont été provisoirement suspendus pour avoir, comme leur chef, refusé de reconnaître la légitimité de M. Lungu. Le régime a également renforcé sa pression sur les médias indépendants.
L’opposition comme la société civile zambiennes, les églises du pays en tête, y voient la volonté délibérée du chef de l’Etat de faire taire ses critiques.
“La Zambie est la démocratie la plus accomplie de toute la région (…) si c’est la dictature, alors il n’y a pas de démocratie en Afrique”, leur a rétorqué jeudi Edgar Lungu. “Je sais que les gens pensent que je vise mes adversaires politiques (mais) je ne fais qu’essayer de ramener tout le monde à la raison”.
Le Parlement, où le parti présidentiel dispose de la majorité, doit dans les sept jours formellement approuver la mesure d’exception, qui renforce notamment les pouvoirs de la police.
Et les députés devront se prononcer tous les quatre-vingt-dix jours sur son éventuelle prolongation.
“Je ne pense pas que l’état d’urgence soit justifié”, a commenté auprès de l’AFP l’analyste zambien Neo Simutanyi. “Il ne semble viser qu’un certain groupe de personnes”, a-t-il ajouté, “il ne va faire que gêner les gens et créer encore plus de tensions”.
“Vous ne pouvez pas instaurer l’état d’urgence si la cause des incendies est inconnue”, a abondé l’ex-président Nevers Mumba, chef du Mouvement pour une démocratie multi-partite (MMD). “Il (le président) doit annuler sa décision”.
Dans les rues de Lusaka, pour l’heure vides de tout renfort policier ou militaire, des habitants confient leur inquiétude.
“Je crains pour nos vies”, a témoigné auprès de l’AFP un vendeur de journaux du centre de la capitale, Tobias Simbule, 43 ans. “Nous sommes revenus à l’ère du parti unique que nous avions pourtant rejetée en 1991. C’est un jour triste pour le pays”.
© 2017 AFP

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Eritrea, Dschibuti: Eskalation im Grenzkonflikt

Regain de tension entre Djibouti et l’Erythrée
ALL PHOTOS afp.com by ASHRAF SHAZLY/ On Top: Sudanesische Patrouille an der Grenze zu Eritrea
Patrouille soudanaise à la frontière avec l’Erythrée, le 2 mai 2017

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1. Afrikanische Union besorgt über die erneuten Spannungen zwischen Dschibuti und Eritrea 2 Artikel – LESEN
1. Die Afrikanische Union besorgt über die erneuten Spannungen zwischen Dschibuti und Eritrea
17/06/2017 12:00 – AFP
Die Afrikanische Union hat am Samstag ihree Besorgnis über die Spannungen mitgeteilt, die durch das Wiederaufleben eines territorialen Streites zwischen Dschibuti und Eritrea nach dem Rückzug von Soldaten aus Katar, welchem umstrittenen Gebiet zwischen den beiden Nachbarn am Horn von Afrika eingesetzt waren.
Der Präsident der AU-Kommission, Moussa Faki Mahamat, rief in einer Erklärung zu „Ruhe und Zurückhaltung“ auf, nachdem Dschibuti Eritrea beschuldigt hatte, Vorteile aus dem Rückzugs des katarischen Kontingents gezogen und einen Teil des von beiden Ländern beanspruchten Gebietes an ihrer Grenze besetzt zu haben.
Der von Katar am Mittwoch angekündigte Rückzug folgt der Krise, die zwischen dem kleinen gasfördernden Golfemirat und Saudi-Arabien und seinen Verbündeten ausgebrochen war, die es beschuldigen, islamistischen „Terrorismus“ zu unterstützen. Katar, das diese Anschuldigungen zurückweist, hat nicht angeben, aus wie vielen Soldaten ihre im Jahr 2010 gebildete Beobachtertruppe zwischen Eritrea und Dschibuti besteht.
Dschibuti wie Eritrea unterhalten gute Beziehungen zu Saudi-Arabien und dessen Verbündeten der Vereinigten Arabischen Emirate und nahmen im Konflikt mit Katar ihre Position ein.
Am Donnerstag beschuldigte der dschibutische Außenminister Mahmoud Ali Youssouf Eritrea, in der zwischen den beiden Ländern am Roten Meer umstrittenen Region Doumeira „seine Kräfte zu entfalten“.
„Dschibuti ist ein friedliches Land und wir ziehen diplomatische Lösungen vor“, fügte der Minister bei einer Pressekonferenz im Fernsehen hinzu. „Aber wenn Eritrea weiterhin auf seiner Suche nach militärischen Lösungen besteht, ist Djibouti für diesen Fall bereit.“
Eritrea hat bisher auf diese Aussagen nicht reagiert.
Die beiden Nachbarn haben sehr unterschiedliche Beziehungen mit externen Mächten. Dschibuti beherbergt französische und US-Militärbasen und China baut momentan eine auf dem kleinen Gebiet.
Eritrea jedoch wird weithin als Paria-Staat angesehen, während der Hafen von Dschibuti Äthiopien, dem großem regionalem Feind Eritreas, für seine Einfuhren und Ausfuhren dient.
„Die Kommission der AU begann in enger Abstimmung mit dschibutischen und eritreischen Behörden, eine Mission an der eritreischen-dschibutischen Grenze zu stationieren, um Fakten zu schaffen“, sagte am Samstag die panafrikanische Organisation.
„Der Präsident der Kommission stellt sich Dschibuti und Eritrea zur Verfügung, um ihre Beziehungen normalisieren zu helfen und gutnachbarliche Beziehungen zu fördern“, so die Erklärung.
Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern am Horn von Afrika wurden im April 2008 nach einer Razzia eritreischer Truppen nach Ras Doumeira, einem strategischen Vorgebirge mit Blick auf den Eingang zum Roten Meer nördlich der Hauptstadt von Dschibuti, belastet. Die beiden Länder standen sich für diesen Bereich in den Jahren 1996 und 1999 zwei Mal gegenüber.
Eritrea und Dschibuti hatten im Juni 2010 unter der Schirmherrschaft von Katar eine Vereinbarung unterzeichnet, eine Verhandlungslösung für den territorialen Streit zu finden, und die katarischen Truppen wurden in den umstrittenen Gebieten bis zu einer endgültigen Einigung zwischen Dschibuti und Asmara eingesetzt.
© 2017 AFP


Grafik: infotext-berlin.de

2. Reaktion des isolierten Golfstaates Katar – Truppenabzug mit Folgen
20.06.2017 – http://www.taz.de/Politik/Afrika/!p4621/
Katar zieht seine Truppen zwischen Eritrea und Dschibuti ab. Die UN und die AU machen sich Sorgen wegen eines neu entfachten Grenzkonflikts.
BERLIN taz | Der Grenzkonflikt zwischen Dschibuti und Eritrea gehört zu den obskureren der Welt. Die beiden Staaten am Roten Meer streiten sich um 165 Quadratkilometer heiße Wüste, die die beiden einstigen Kolonialmächte Frankreich (Dschibuti) und Italien (Eritrea) erst im Jahr 1900 zum damaligen Französisch-Somaliland geschlagen hatten, dann aber 1935 zum Afrikareich des Italieners Mussolini, in einem nie ratifizierten Abkommen.
Die Grenzziehung von 1900 gilt als die gültige, da 1954 ein neues Grenzprotokoll zwischen Frankreich und Äthiopien – damals die Besatzungsmacht in Eritrea – sie bestätigte. Aber sie wurde nie am Boden vollständig demarkiert, sie teilt eine schmale Halbinsel in zwei, und seit 1900 ist ein Teil davon zu einer Insel geworden, deren Zugehörigkeit offen ist. So gibt es viel Streitpotential. Nun erwacht dieses zu neuem Leben: Eritrea hat den umstrittenen Grenzstreifen besetzt, nachdem eine dort stationierte Überwachungstruppe aus Katar abzog.
Das ist eine kuriose Konsequenz der Golfkrise, die mit der Isolierung Katars durch die anderen arabischen Staaten wegen angeblicher Unterstützung des internationalen Terrorismus und des Iran aufgebrochen ist. Katar unterhält seit 2010 eine Truppe von nach eritreischen Angaben 450 Soldaten im umstrittenen Grenzgebiet, infolge einer erfolgreichen Vermittlung zur Beendigung eines Grenzkrieges im Jahr 2008, als Eritrea die Mussolini-Grenze in der Wüste militärisch durchzusetzen versuchte.
Am vergangenen Mittwoch verkündete Katar den Abzug dieser Truppe. Kurz darauf erklärte Eritreas Vertretung bei der Afrikanischen Union (AU), Eritrea habe die Pufferzone besetzt. Nun ist Dschibuti empört und am Montagnachmittag sollte sich der UN-Sicherheitsrat mit der Lage befassen.
Unklarheit über Militärbasen in Eritrea
Denn so klein das Streitobjekt erscheint, so groß ist seine Bedeutung. Dschibuti ist ein wichtiger Verbündeter des Westens im Kampf gegen islamistischen Terror am Horn von Afrika; es beherbergt Militärbasen Frankreichs, der USA, Chinas, Japans und Saudi-Arabiens, und auch Kriegsschiffe aus Deutschland und der EU zur Bekämpfung der Piraterie vor Somalia machen hier Station.
Eritrea hingegen ist international ein Pariastaat – nicht nur, weil es eine finstere Diktatur ist, aus der zahlreiche Menschen Richtung Europa fliehen, sondern auch, weil es von UN-Experten verdächtigt wird, in Somalia Islamisten zu unterstützen – als Gegengewicht zur somalischen Regierung, die dem großen Nachbarn Äthiopien nahesteht, von dem sich Eritrea einst in einem jahrzehntelangen Guerillakrieg freikämpfte.

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Welche Länder alles in Eritrea Militärbasen unterhalten oder planen, vor allem auf Inseln im Roten Meer, ist nicht völlig klar: genannt wurden in den letzten fünf Jahren Iran, Israel, Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Von den Arabischen Emiraten ist bekannt, dass sie am ost­eritreischen Hafen Assab eine große Marinebasis errichtet haben, von der aus sie als Verbündeter Saudi-Arabiens Krieg in Jemen gegen die dortigen proiranischen Huthi-Rebellen führen.
Mehrheitlich Position für Saudi-Arabien bezogen
Doch Dschibuti ist ebenfalls mit der saudischen Koalition verbündet. Nachdem Saudi-Arabien nun die Initiative ergriffen hat, Katar politisch und ökonomisch zu isolieren, fühlen sich katarische Truppen offensichtlich nicht wohl in einer Pufferzone zwischen zwei saudischen Freunden in Afrika.
Afrikanische Staaten haben mehrheitlich Position für Saudi-Arabien im Streit mit Katar bezogen. Lediglich Sudan hat die Blockade gegen Katar „bedauert“. Als neutral gilt auch Äthiopien, das zwar 2008 seine Beziehungen zu Katar wegen dessen Freundschaft mit Eritrea abbrach, aber 2016 neue Partnerschaftsabkommen unterzeichnete und vor zwei Monaten den Emir von Katar empfing.
Eine Konfrontation zwischen Eritrea und Dschibuti ist keine Übertragung des saudisch-katarischen Konflikts auf Afrika, weil beide Länder in diesem auf einer Seite stehen. Sie zeigt aber, was alles passieren kann, wenn Katar – das über Investitionen und den TV-Sender al-Jazeera in Afrika sehr präsent ist – sich zurückzieht. Und ein Konflikt zwischen Eritrea und Dschibuti hat das Potential, mehr militärisch bereits präsente Verbündete der beiden Länder auf den Plan zu rufen als so ziemlich jeder andere Grenzkonflikt der Welt.

2. Sudan, für eritreische MigrantInnen eine Kreuzung und feindliches Terrain LESEN
06.13.2017 um 15:00 Uhr – Von Jay DESHMUKH – AFP
Es ist ein tiefes Verlangen nach Freiheit, das Efrem Desta dazu führte, Eritrea zu entfliehen und illegal in den benachbarten Sudan zu gehen, in der Hoffnung, eines Tages nach Europa weiterzukommen.
Aber seine Reise wurde abgekürzt, als er und andere eritreische Migranten nach der Überquerung der Grenze vom Stamm Rashaida im östlichen Sudan entführt wurden, in der Nähe der Ortschaft Al-laffa.
„Wir waren ausEritrea geflohen, weil wir die Freiheit anstrebten, aber als wir hier ankamen , wurden wir von den Rashaida gefangen genommen“, sagt Efrem Desta, 20, in seiner Muttersprache Tigrinya.
Nach fünf Tagen Gefangenschaft wurden sie von sudanesischen Truppen, die entlang der 600 km langen Grenze zu Eritrea patrouillieren, um die illegale Einwanderung einzudämmen, gerettet.
Efrem Desta und andere wurden in Handschellen gelegt und mit Ketten gefesselt aufgefunden, nach den Beamten. Sie schlossen sich nach ihrer Freilassung den rund 30.000 Flüchtlingen in Wadi Sherifay, einem großen Lager aus Hütten mit Strohdach in der Nähe der Grenze, an.
Die meisten geretteten Eritreer sagen, dass sie ihr Land verlassen haben, um den Militärdienst zu vermeiden, aber andere geben zu, im Ausland einen besseren Job anzustreben.
Dutzende von Eritreern versuchen täglich, den Sudan illegal zu betreten, laut Polizei und Agenten des mächtigen sudanesischen Geheimdienstes National Intelligence and Security (NISS).
„Sie können über verschiedene Wege hereinkommen, vor allem entlang des Gash Flusses“ im Grenzgebiet des östlichen Bundesstaat Kassala, sagte ein Sicherheitsbeamter gegenüber AFP.
– Schleuser mit High-Tech –
Die Migranten überqueren nach einigen Tagen, manchmal Wochen Marsch die Grenze zu Fuß. „Sie sind meist in der Nacht unterwegs und tagsüber versteckt auf Farmen, Plantagen oder in Wäldern“, fügte der Beamte hinzu.
In den Wirren einer schweren Wirtschaftskrise und mehrerer bewaffneter Konflikte zwischen Regierung und Rebellen, ist der Sudan, ein armes afrikanisches Land, für die Migranten ein wichtiger Knotenpunkt auf dem Weg nach Europa.
Nach Einschätzung von Experten versuchen eine große Anzahl von Eritreern, die europäischen Küsten über dieses Land zu erreichen.
„Im Jahr 2016 reisten rund 100.000 Migranten über den Sudan, meist Eritreer“, sagte Waqar Asfand, Analyst bei der Internationalen Organisation für Migration (IOM).
Vom Sudan aus versuchen es die Migranten nach Libyen oder Ägypten, von sie in Kontakt mit Schleusern treten, die sie vor einer gefährlichen Überquerung des Mittelmeers in Richtung Europa in behelfsmäßige Boote stopfen.
Im Sommer ist es in der Nacht, dass mehr Migranten die Grenze entlang des Gash Flusses überqueren. „Wir patrouillieren noch nicht in der Nacht, so ist es einfach für sie, sich im Dunkeln zu bewegen“, sagte der Beamte.
Hinter ihm, in der schwülen Hitze, bewacht eine mit Maschinengewehren bewaffnete Patrouille an Bord von Pickups auf der Suche nach Migranten den ausgetrockneten Grenzfluss.
Die erhöhten Patrouillenfrequenzen führten zur Verhaftung von mehreren Schleppern, nach Offizieren.
„Aber die Schmuggler, meist selbst Eritreer, haben ein exzellentes Netz und High-Tech-Kommunikations-Ausrüstung“, sagt einer von ihnen.
– Angst –
Menschenschmuggel ist ein Geschäft geworden, das Milliarden von Dollar generiert, sagen Experten.
„Das ist ein Ausbeutungssystem“ mit Preisen von Hunderten und Tausenden von Dollar, sagt Herr Waqar. Eine eritreische Migrantin, die von Khartoum aus nach Europa wollte, musste $ 2.500 bezahlen.

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Für den Leiter der Kassalaer Polizei, General Yahia Soleimane, kann der Sudan die illegale Einwanderung an der Grenze nicht allein stoppen.
„Wir brauchen internationale Hilfe, High-Tech-Kommunikations-Ausrüstung, Fahrzeuge, Kameras und sogar Drohnen, um die Grenze zu überwachen“, sagt er gegenüber AFP und betont, dass „die Patrouillen von der Polizei, dem NISS und der Armee durchgeführt werden.”
Laut Enough Project, einem Think Tank mit Sitz in Washington, haben die Europäer Khartum Millionen Euro ür den Kauf von Ausrüstung gegeben, die den Fluss der Migration eindämmen helfen sollen.
Hoffnungsvoll von zu Hause fortgegangen, sprechen viele Eritreer über Angst in den Lagern im Sudan, wie Wadi Sherifay.
„Die eritreische Armee hat überall Agenten. Sie verhaften uns und nehmen uns nach Eritrea zurück“, sagt einer von ihnen, der nach wie vor Europa zu erreichen hofft. „Es wäre gefährlich für uns, lange dort zu bleiben.“
© 2017 AFP

3. Nicht das Gesetz, die Angst regiert Eritrea LESEN
9.6.2015 – von Markus Schönherr – https://www.aargauerzeitung.ch/ausland
Folter und Unterdrückung sind an der Tagesordnung in Eritrea. Das zeigt ein UNO-Bericht. Hunderttausende flüchten – auch in die Schweiz.
6923 Menschen aus Eritrea haben im vergangenen Jahr in der Schweiz um Asyl nachgesucht. Im laufenden Jahr ist die Zahl rückläufig: Bis Ende April hatten 894 Eritreer Asyl beantragt. Doch auch so ist Eritrea das wichtigste Herkunftsland in der Schweizer Asylstatistik. Mit aktuell rund 23 000 Personen bilden die Eritreer die grösste Flüchtlingsgruppe in der Schweiz, noch vor den Syrern.
Weil im Land am Horn von Afrika ausserdem kein offener Krieg tobt, stehen die Eritreer immer mal wieder im Zentrum der politischen Diskussion. In einem Mitte März eingereichten Vorstoss fragt etwa die Zürcher FDP-Nationalrätin Doris Fiala: «Aus welchen Gründen wird die Anerkennung als Flüchtling ausgesprochen, statt im Rahmen einer vorläufigen Aufnahme zu prüfen, ob eine Rückführung der eritreischen Asylsuchenden zukünftig wieder möglich wird?» Einige Monate zuvor hatte FDP-Präsident Philipp Müller zumindest insinuiert, dass die Menschen wegen der zuvorkommenden Asylpraxis in die Schweiz reisten und weniger wegen der Menschenrechtslage in Eritrea selbst. In einem gestern publizierten Bericht der UNO wird diese Ansicht Lügen gestraft.
«Ein totalitärer Staat»
Auf knapp 500 Seiten wird in dem Report eine Geschichte von Unterdrückung, Flucht und menschlichem Leid erzählt. Die Vereinten Nationen üben scharfe Kritik an Eritrea – einem «totalitären Staat, darauf ausgerichtet, die Bevölkerung durch einen ausgedehnten Sicherheitsapparat zu kontrollieren.» Verschleppungen, Zwangsarbeit und Folter stünden in der ostafrikanischen Nation an der Tagesordnung. Der Bericht stammt aus der Feder von Sheila B. Keetharuth, UNO-Sonderermittlerin für Eritrea und seit 2014 Chefin der «UNO-Untersuchungskommission für Menschenrechte in Eritrea». Die Kommission wurde ins Leben gerufen, um die zahlreichen Vorwürfe von illegalen Tötungen, aussergerichtlichen Festnahmen und Unterdrückung der Pressefreiheit zu untersuchen.
Das Ergebnis hätte für Eritreas langjährigen Präsidenten, Isaias Afewerki, kaum vernichtender ausfallen können. «Die Regierung ist verantwortlich für systematische, weitreichende und schwerwiegende Menschenrechtsvergehen, die ein Klima der Angst geschaffen haben. Widerspruch wird unterdrückt, ein Grossteil der Bevölkerung findet sich in Gefangenschaft oder Zwangsarbeit, und Tausende Flüchtlinge haben das Land verlassen.» Eritreas Geheimdienst, das Militär, und das für Zensur zuständige Informationsministerium – sie alle befinden sich im Griff von Afewerkis eiserner Faust.
Kriegsrecht statt Verfassung
Afewerki führte Eritrea 1993 nach einem 30-jährigen Freiheitskampf in die Autonomie. In der Hauptstadt Asmara tanzten und besangen die Menschen den Vater der Demokratie. Doch der ehemalige Rebellenführer hatte andere Pläne. Eritrea hat keine Verfassung; bis heute regiert Afewerki durch das Kriegsrecht. Eine funktionierende Gesetzgebung oder eine unabhängige Justiz fehlen. Ziel des Regimes sei es, «die Bevölkerung in einem Dauerzustand der Angst» zu halten. «Es ist nicht das Gesetz, das die Eritreer regiert – sondern Angst», so der Bericht der UNO.

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Unter den grausamen Methoden prangert die UNO-Menschenrechtskommission vor allem den «Staatsdienst» an. Dieser steht allen Männern und unverheirateten Frauen ins Haus und ist eine bürokratische Umschreibung für Zwangsarbeit. Obwohl der Dienst für den Staat auf 18 Monate beschränkt ist, verbringen nach Angaben der «Organisation Human Rights Watch» etliche Eritreer den Grossteil ihres Arbeitslebens damit, Müll aufzusammeln oder fristen in Verwaltungsbüros. Während der Pflichtzeit erwarte die Jugendlichen oft «Folter, unmenschliche Lebensbedingungen und sexueller Missbrauch».
Über die Lebensbedingungen zu reden oder Kritik an der Regierung zu üben, bedeutet in Eritrea Hochverrat. Die Presse des Landes gilt als unterdrückt. 2001 stürmte Eritreas Sicherheitsdienst die Redaktionen unabhängiger Zeitungen und Radios, verhaftete ihre Reporter und verbot den Medien jede weitere Berichterstattung. Die staatlichen Medien stehen unter strenger Zensur. Als «grösstes Gefängnis für Journalisten» bezeichnete die Organisation «Reporter ohne Grenzen» das Land am Roten Meer. In ihrer Rangliste der Pressefreiheit stufte sie Eritrea zum achten Mal in Folge auf dem letzten Platz ein.
Wer kann, wagt die Flucht – trotz Afewerkis «shoot to kill»-Gesetz, das es Soldaten erlaubt, Eritreer auf ihrer Flucht zu erschiessen. Überlebenden droht die Inhaftierung in einem der illegalen Gefangenenlager. Diese bestehen meist aus Schiffscontainern in der abgelegenen Steppe. Trotz der Gefahren von Verdursten in der Wüstenhitze und Bürgerkrieg im Transitland, handelt es sich bei den Flüchtlingen längst nicht mehr um Einzelfälle. «Einer scheinbar hoffnungslosen Situation gegenüberstehend, fliehen Hunderttausende Eritreer aus ihrem Land», so der UNO-Bericht.

1. L’Union africaine inquiète du regain de tension entre Djibouti et l’Erythrée LIRE
17.06.2017 à 12:00 – AFP
L’Union africaine a fait part de son inquiétude, samedi, face à la tension provoquée par la résurgence d’un différend territorial entre Djibouti et l’Erythrée à la suite du retrait de soldats du Qatar déployés dans le secteur disputé entre les deux voisins de la Corne de l’Afrique.
Le président de la commission de l’UA, Moussa Faki Mahamat, a appelé dans un communiqué au “calme et à la retenue” après que Djibouti eut accusé l’Erythrée d’avoir profité du retrait du contingent du Qatar pour occuper la partie de territoire revendiquée par les deux pays à leur frontière.

Grafik: infotext-berlin.de
Le retrait annoncé mercredi par le Qatar fait suite à la crise qui a éclaté entre le petit émirat gazier du Golfe et l’Arabie saoudite et ses alliés qui l’accusent de soutenir le “terrorisme” islamiste. Le Qatar qui rejette ces accusations n’a pas précisé de combien de soldats sa force d’observation déployée en 2010 entre l’Érythrée et Djibouti est formée.
Djibouti comme l’Erythrée entretiennent de bonnes relations avec l’Arabie et ses alliés des Emirats arabes unis et ont pris leur parti dans le conflit avec le Qatar.
Jeudi, le ministre djiboutien des Affaires étrangères Mahmoud Ali Youssouf a accusé Asmara de “déployer ses forces” dans la région de Doumeira disputée entre les deux pays sur la mer Rouge.
“Djibouti est un pays pacifique et nous donnons la priorité aux solutions diplomatiques”, avait ajouté le ministre lors d’une conférence de presse télévisée. “Mais, avait-il ajouté, si l’Erythrée persiste dans sa recherche de solutions militaires, Djibouti est prêt à cette éventualité”.
L’Erythrée n’a pour l’instant pas réagi à ces déclarations.
Les deux voisins entretiennent des relations très différentes avec les puissances extérieures. Djibouti abrite des bases militaires française et américaine et la Chine en construit une à son tour sur le petit territoire.
L’Erythrée en revanche est largement considérée comme un Etat paria tandis que le port de Djibouti sert de débouché aux importations et exportations de l’Ethiopie, grand ennemi régional de l’Erythrée.
“La commission de l’UA, en étroites consultations avec les autorités djiboutiennes et érythréennes a entrepris de déployer une mission à la frontière érythréo-djiboutienne pour établir les faits”, a ajouté samedi l’organisation panafricaine.
“Le président de la commission se tient à la disposition de Djibouti et de l’Erythrée pour les aider à normaliser leurs relations et promouvoir des relations de bon voisinage”, selon le communiqué.
Les relations entre les deux pays de la Corne de l’Afrique s’étaient tendues après une incursion en avril 2008 de troupes érythréennes vers Ras Doumeira, promontoire stratégique surplombant l’entrée de la mer Rouge au nord de la capitale, Djibouti. Les deux pays s’étaient opposés à deux reprises en 1996 et 1999 pour cette zone.
L’Erythrée et Djibouti avaient signé en juin 2010 un accord sous les auspices du Qatar pour résoudre par un accord négocié leur conflit territorial et des soldats qataris avaient été déployés dans les zones disputées dans l’attente d’un accord final entre Djibouti et Asmara.
© 2017 AFP
2. Le Soudan, carrefour et terrain hostile pour les migrants érythréens LIRE
13.06.2017 à 15:00 – Par Jay DESHMUKH – AFP
C’est un profond désir de liberté qui a poussé Efrem Desta à fuir l’Erythrée et entrer illégalement au Soudan voisin, dans l’espoir de rallier un jour l’Europe.
Mais son voyage a tourné court lorsque lui et d’autres migrants érythréens ont été enlevés après avoir traversé la frontière par la tribu des Rashaida dans l’est du Soudan, près du village d’Al-Laffa.
“Nous avons fui l’Erythrée car nous aspirons à la liberté, mais à notre arrivée ici nous avons été capturés par les Rashaida”, raconte Efrem Desta, 20 ans, dans sa langue maternelle, le Tigrinya.
Après cinq jours de captivité, ils ont été secourus par les forces soudanaises qui ont renforcé les patrouilles le long des 600 km de frontière avec l’Erythrée, afin d’endiguer l’immigration clandestine.
Efrem Desta et les autres ont été retrouvés menottés et attachés avec des chaînes, selon des responsables. Ils ont rejoint après leur libération les quelque 30.000 réfugiés à Wadi Sherifay, un vaste camp aux cabanes au toit de chaume près de la frontière.
La majorité des Erythréens sauvés disent avoir fui leur pays pour échapper au service militaire mais d’autres admettent aspirer à un meilleur emploi à l’étranger.
Des dizaines d’Erythréens tentent quotidiennement d’entrer illégalement au Soudan, selon la police et les agents du puissant Service national du renseignement et de la sécurité (NISS) soudanais.
“Ils peuvent entrer par diverses routes, notamment en longeant la rivière Gash”, indique un responsable de la sécurité à l’AFP dans la région frontalière de l’Etat oriental de Kassala.
– Passeurs high-tech –
Les migrants traversent la frontière à pied après avoir marché pendant des jours, parfois des semaines. “Ils voyagent d’ordinaire la nuit, se cachant la journée dans des fermes, des plantations ou des forêts”, ajoute le responsable.
En proie à une grave crise économique et à plusieurs conflits armés impliquant régime et rebelles, le Soudan, pays pauvre d’Afrique, est un carrefour clé sur la route de l’Europe.
Selon les experts, un grand nombre d’Erythréens tentent de gagner les côtes européennes via ce pays.
“En 2016, quelque 100.000 migrants ont voyagé via le Soudan, en grande majorité des Erythréens”, indique Asfand Waqar, analyste à l’Organisation internationale pour les migrations (OIM).
A partir du Soudan, les migrants rejoignent la Libye ou l’Egypte, d’où ils entrent en contact avec des passeurs qui les entassent sur des embarcations de fortune avant une périlleuse traversée en mer Méditerranée, en direction de l’Europe.
En été, c’est la nuit que les migrants sont plus nombreux à traverser la frontière le long du fleuve Gash. “Nous ne patrouillons pas encore la nuit, alors il est facile pour eux de se déplacer dans l’obscurité”, selon le responsable.
Derrière lui, sous une chaleur écrasante, une patrouille de gardes-frontière armés de mitrailleuses traverse à bord de pick-up le fleuve asséché à la recherche de migrants.
La multiplication des patrouilles a permis l’arrestation de plusieurs passeurs, selon des officiers.
“Mais les passeurs, en majorité des Erythréens, ont un excellent réseau et des équipements de communication high-tech”, explique l’un d’eux.
– Peur –
Le trafic de migrants est devenu un business générant des milliards de dollars, disent des experts.
“C’est un système d’exploitation” avec des coûts oscillant entre des centaines et des milliers de dollars, estime M. Waqar. Une Erythréenne souhaitant se rendre en Europe depuis Khartoum s’est vu ainsi réclamer 2.500 dollars.
Pour le chef de la police de Kassala, le général Yahia Soleimane, le Soudan ne peut à lui seul stopper l’immigration clandestine le long de la frontière.
“Nous avons besoin d’une aide internationale, d’équipements de communication high-tech, de véhicules, de caméras et même de drones pour surveiller la frontière”, dit-il à l’AFP en soulignant que “les patrouilles sont menées par la police, le NISS et l’armée”.
Selon Enough Project, un think tank basé à Washington, les Européens ont versé des millions d’euros à Khartoum pour l’achat d’équipements qui aideraient à juguler le flux migratoire.
Partis plein d’espoir de chez eux, de nombreux Erythréens disent vivre dans la peur dans les camps du Soudan, comme celui de Wadi Sherifay.
“L’armée érythréenne a des agents partout. Ils peuvent nous arrêter et nous ramener en Erythrée”, assure l’un d’eux qui espère toujours rejoindre l’Europe. “Il serait dangereux pour nous de rester là longtemps”.
© 2017 AFP

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Eritreische Flüchtlinge in Wadi Sherifay, einem großen Lager aus Hütten mit Strohdach in der Nähe der Grenze
Des réfugiés érythréens à Wadi Sherifay, un vaste camp aux cabanes au toit de chaume près de la frontière, le 2 mai 2017

2017er Gipfel Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS: Thema regionale Stabilität

La stabilité régionale au coeur d’un sommet CÉDÉAO

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Deutscher Text AFP: Von mir verbesserte Google-Übersetzung

1. Regionale Stabilität im Herzen eines westafrikanischen Gipfels in Monrovia LESEN
06.05.2017 um 04:00 Uhr – Von Zoom Dosso – AFP
Die westafrikanischen Führer begrüßten am Sonntag bei einem Gipfel in Monrovia in Anwesenheit des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu den Erhalt des Friedens in der Region, aber warnten vor den vielen Gefahren für ihre Stabilität.
M. Netanyahu, der bereits eine diplomatische Offensive in Ostafrika im Juli 2016 ins Leben gerufen hatte, versicherte, für ihn sei „ein Traum wahr geworden“ mit der Teilnahme am Gipfel der Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten teilnehmen (Ecowas, 15 Mitglieder) in Liberia.
Er bekräftigte sein Vertrauen in die Zukunft von Afrika, „einem aufsteigenden Kontinent“, und bekräftigte seinen Wunsch, Israel zurück im Beobachterzustandsstatus bei der Afrikanischen Union (AU) zu sehen.
Am Rande des Gipfels meldeten Mr. Netanyahu und die senegalesischen Präsident Macky Sall eine Normalisierung ihrer Beziehungen, nach etwas Ärger wegen einer Stimmabgabe bei einer UNO-Abstimmung gegen die Kolonisierung der besetzten palästinensischen Gebiete.
König Mohammed VI von Marokko, dessen Beitrittsgesuch die ECOWAS am Sonntag studierte, verzichtete auf den Besuch des Gipfels wegen, laut Rabat, der Spannungen aufgrund der Einladung des israelischen Premierministers.
Auf dem Gipfel übergab die Staatschefin von Liberia, Ellen Johnson Sirleaf, ehemalige Präsidentin der ECOWAS, die Zügel an ihr togoisches Pendant Faure Gnassingbé, aber die endgültige Erklärung wurde später in der Nacht erwartet.
Frau Sirleaf hat den Beitrag der Kräfte der ECOWAS für die Wiederherstellung des Friedens in ihrem von einem schrecklichen Bürgerkrieg (1989-2003) ausgebluteten Land anerkannt, wobei „viele das ultimative Opfer ihres Lebens gemacht haben“.
„Heute gefährden Terroranschläge die regionale Stabilität“, sagte sie.
„Unsere Region genießt weiterhin eine hohe Glaubwürdigkeit und ein gutes Markenimage, dank der rechtzeitigen, entschlossenen Lösung der gambischen Krise“, sagte der Präsident der Kommission der ECOWAS, Alain Marcel de Souza, bezogen auf auf die Intervention, die den ehemaligen gambischen Präsidenten Yahya Jammeh dazu führte, im Januar schließlich abzutreten.
– „Mehr Wachsamkeit“ –
„Es bleibt die Tatsache, dass die Situationen in Guinea-Bissau, Mali, Nord-Nigeria, Niger, Burkina Faso sowie die jüngsten Ereignisse in der Elfenbeinküste uns heraus fordern und Sie zu mehr Wachsamkeit aufrufen“, räumte Herr de Souza ein.
Es startete bei dieser Gelegenheit „einen dringenden und feierlichen Appell“ an alle Parteien der Krise, die seit fast zwei Jahren Guinea-Bissau erschüttert, sich für „die Umsetzung des Conakry Agreements“ zu engagieren, abgeschlossen Oktober im Rahmen einer Vermittlung der ECOWAS.

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Diese Vereinbarungen sollen bei der Lösung der Krise zwischen dem Staatsoberhaupt, José Mario Vaz und der Regierungspartei helfen und bieten einen „Konsensprozess“ an, einen Premierminister zu wählen, der „das Vertrauen des Präsidenten hat“ und bis zu den Legislativwahlen 2018 im Amt bleiben sollte.
Die Ecowas hat auch am Sonntag begonnen, ein erstes Kontingent von 65 Mann ihrer Friedenskraft in Bissau ( Ecomib) zurückzuziehen, die seit 2012 im Einsatz ist, um den politischen Übergang im Land zu sichern.
Der Rückzug dieser Kraft von etwa 500 Mann, der Ende April beginnen sollte, wird am 30. Juni rechtzeitig abgeschlossen werden, nach einer Quelle nahe des Kommando des Ecomib.
„In Guinea-Bissau ist die Situation heute durchaus nicht ermutigend“, beklagte die Chefdiplomatin der Europäischen Union, Federica Mogherini.
Sie lobte jedoch die Auflösung der Krise in Gambia, welche „Hoffnung gibt, dass die Demokratie mit friedlichen Mitteln gewinnen kann.“
Die Situation in diesem Land ist jedoch nicht vollständig stabilisiert, wie der Tod eines Demonstranten am Freitag bei Zusammenstößen mit Truppen der ECOWAS in der Heimatstadt des ehemaligen Präsident Jammeh belegt, wo Demonstranten deren Präsenz verurteilten.
Hastig aus Monrovia zurückgekehrt, meldete der gambische Innenminister Mai Fatty 22 Verhaftungen in Kanilai und versprach Banjuls Festigkeit gegen das, was er „Provokationen“ nannte.
© 2017 AFP

2. EU gibt Sahel-Zone 50 Millionen Euro für Anti-Terror-Truppe 2mal aus Der Standard.at – LESEN
1. Westafrika will EU-Millionen für Anti-Terror-Truppe
3. Juni 2017, 17:18 – http://derstandard.at/r652/Afrika
50 Millionen Euro benötigt – Kampf gegen militante Islamisten-Gruppen soll unterstützt werden Bamako – Mehrere westafrikanische Länder fordern 50 Millionen Euro von der Europäischen Union, um eine multinationale Truppe im Kampf gegen militante Islamisten-Gruppen in der Region auf die Beine zu stellen. Die Länder Tschad, Niger, Burkina Faso, Mali und Mauretanien würden die EU um finanzielle Unterstützung für Aufbau und Unterhalt der Eingreiftruppe bitten, sagte der malische Militärchef Didier Dacko am Samstag in Bamako bei einem Treffen mit seinen Kollegen aus den sogenannten G-5-Staaten, EU-Diplomaten und Offizieren der französischen Anti-Terror-Operation Barkhane. Die G-5-Außenminister wollen am Sonntag zu Beratungen zusammenkommen.
Terror-Operationsgebiet
Die Sahel-Region wurde in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem Operationsgebiet von jihadistischen Gruppen wie Al-Kaida und IS. Im vergangenen Jahr schlugen die G-5-Staaten den Aufbau einer multinationalen Eingreiftruppe vor, um die länderübergreifende Bedrohung anzugehen. Einheiten von je 100 gut ausgebildeten Soldaten sollten direkt in Jihadisten-Gebieten stationiert werden, um rasch auf Gefahren reagieren zu können. Die Umsetzung des Plans lässt allerdings unter anderem wegen finanzieller Probleme auf sich warten. Europäische Staaten wie Deutschland und Frankreich befürchten, dass die Extremisten auch für Europa zur Bedrohung werden könnten, wenn sie vor Ort nicht gestoppt werden. Frankreich betreibt daher mit etwa 4000 Soldaten in den fünf Staaten die Anti-Terror-Operation Barkhane. Deutschland beteiligt sich mit knapp 950 Soldaten am Blauhelm-Einsatz MINUSMA im gefährlichen Norden Malis und hilft mit weiteren 150 Soldaten bei der Ausbildung malischer Sicherheitskräfte. An der UNO-Friedensmission beteiligt sich auch das Bundesheer mit 15 Soldaten. 2013 hatten französische Truppen in dem Land interveniert und den Vormarsch militanter Islamisten vom Norden aus in Richtung der Hauptstadt Bamako gestoppt. (APA, 3.6.2017) –

2. EU gibt Sahel-Zone 50 Millionen Euro für Anti-Terror-Truppe
5. Juni 2017, 22:01 – http://derstandard.at/r652/Afrika
Bamako – Die Europäische Union unterstützt die Länder der Sahel-Zone mit 50 Millionen Euro beim Aufbau einer regionalen Anti-Terror-Truppe. Die Stabilität und Entwicklung der Sahel-Zone seien nicht nur für Afrika, sondern auch für Europa entscheidend, erklärte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Montag bei einem Besuch in der malischen Hauptstadt Bamako. Fünf Länder der Sahel-Zone – Mali, Burkina Faso, Mauretanien, Niger und der Tschad – wollen eine Eingreiftruppe aufbauen, um den grenzübergreifenden islamistischen Terrorismus zu bekämpfen. Diese Zusammenarbeit sei “der Schlüssel zum Erfolg bei der Stabilisierung der Sahel-Zone”, so Mogherini. (APA, 5.6.2017)

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1. La stabilité régionale au coeur d’un sommet ouest-africain à Monrovia LIRE
05.06.2017 à 04:00 – Par Zoom DOSSO – AFP
Les dirigeants ouest-africains se sont félicités dimanche du maintien de la paix dans la région, mais ont mis en garde contre les multiples menaces à leur stabilité, lors d’un sommet à Monrovia en présence du Premier ministre israélien, Benjamin Netanyahu.
M. Netanyahu, qui avait déjà lancé une offensive diplomatique en Afrique de l’Est en juillet 2016, a assuré “réaliser un rêve” en assistant à ce sommet de la Communauté économique des Etats d’Afrique de l’Ouest (Cédéao, 15 membres) au Liberia.
Il a réaffirmé sa foi dans l’avenir de l’Afrique, “un continent ascendant”, et réitéré son souhait de voir Israël retrouver auprès de l’Union africaine (UA) le statut d’Etat observateur.
En marge du sommet, M. Netanyahu et le président sénégalais Macky Sall ont annoncé une normalisation de leurs relations, après une brouille à la suite d’un vote à l’ONU contre la colonisation des territoires palestiniens occupés.
Le roi du Maroc Mohammed VI, dont la Cédéao examinait dimanche la demande d’adhésion à l’organisation, a renoncé à assister au sommet en raison de tensions, selon Rabat, dues à l’invitation adressée au Premier ministre israélien.
Lors de ce sommet, la chef de l’Etat du Liberia, Ellen Johnson Sirleaf, présidente sortante de la Cédéao, a cédé les rênes à son homologue togolais Faure Gnassingbé, mais la déclaration finale se faisait attendre tard dans la nuit.
Mme Sirleaf a salué la contribution des forces de la Cédéao, dont “beaucoup ont fait le sacrifice ultime de leur vie”, à la restauration de la paix dans son pays, ensanglanté par une terrible guerre civile (1989-2003).
“Aujourd’hui, des attentats terroristes mettent en danger la stabilité régionale”, a-t-elle dit.
“Notre région continue de jouir d’une forte crédibilité et d’une bonne image de marque, grâce notamment au règlement diligent de la crise gambienne”, a déclaré le président de la Commission de la Cédéao, Marcel Alain de Souza, en référence à l’intervention qui a conduit l’ex-président gambien Yahya Jammeh à céder le pouvoir en janvier.
– “Plus de vigilance” –
“Il n’en demeure pas moins que la situation en Guinée-Bissau, au Mali, dans le nord du Nigeria, au Niger, au Burkina Faso, et les récents événements en Côte d’Ivoire, nous interpellent et nous appellent à plus de vigilance”, a reconnu M. de Souza.
Il a lancé à cette occasion “un appel pressant et solennel” à tous les protagonistes de la crise qui agite depuis près de deux ans la Guinée-Bissau, pour s’engager dans “la mise en oeuvre des accords de Conakry”, conclus en octobre dans le cadre d’une médiation de la Cédéao.
Ces accords, visant à résoudre la crise entre le chef de l’Etat José Mario Vaz et le parti au pouvoir, prévoient une “procédure consensuelle” pour choisir un Premier ministre “ayant la confiance du président” et devant rester en place jusqu’aux législatives de 2018.
La Cédéao a par ailleurs commencé dimanche à retirer un premier contingent de 65 hommes de sa force déployée à Bissau depuis 2012 pour sécuriser la transition politique dans ce pays, l’Ecomib, a constaté un correspondant de l’AFP.
Le retrait de cette force d’environ 500 hommes, qui devait débuter fin avril, s’achèvera bien à la date prévue, le 30 juin, selon une source proche du commandement de l’Ecomib.
“En Guinée-Bissau la situation aujourd’hui n’est pas du tout encourageante”, a déploré la chef de de la diplomatie de l’Union européenne, Federica Mogherini.
Elle a revanche salué le dénouement de la crise en Gambie, qui “donne l’espoir que la démocratie peut gagner par des moyens pacifiques”.
La situation dans ce pays n’est pourtant pas complètement stabilisée, comme l’a montré la mort d’un manifestant blessé par balles vendredi lors de heurts avec les troupes de la Cédéao dans le village natal de l’ex-président Jammeh, dont les protestataires dénonçaient la présence.
Rentré précipitamment de Monrovia, le ministre gambien de l’Intérieur Mai Fatty a annoncé 22 arrestations dans les environs de Kanilai, à une centaine de km à l’est de la capitale, Banjul et promis la fermeté face à ce qu’il a qualifié de “provocations”.
© 2017 AFP

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Ägypten: Sissi-Regime geht gegen Internetseiten vor

Egypte: le pouvoir de Sissi s’en prend aux sites internet

In Sissis Ägypten geht die Macht gegen Websites vor
13.00 Uhr 25/05/2017 – Von Emmanuel PARISSE – AFP
Ägypten’s Präsident Abdel Fattah al-Sissi, dem bereits vorgeworfen wird, die Meinungsfreiheit und alle Formen der Opposition mit Maulkorb zu versehen, hat seinen Zugriff auf die Medien durch Blockade mehrerer Websites gestärkt, einschließlich der des katarischen Senders Al Jazeera. Die Website des TV-Senders und etwa zwanzig andere katarische und ägyptische Websites waren seit Mittwoch Nacht in Ägypten unzugänglich…..
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Dans l’Egypte de Sissi, le pouvoir s’en prend aux sites internet
25.05.2017 à 13:00 – Par Emmanuel PARISSE – AFP 
L’Egypte du président Abdel Fattah Al-Sissi, déjà accusée de museler la liberté d’expression et toute forme d’opposition, a renforcé son emprise sur les médias en bloquant plusieurs sites internet, dont celui de la chaîne qatari Al Jazeera. Le site de la chaîne de télévision et une vingtaine d’autres sites internet qataris ou égyptiens, étaient inaccessibles en Egypte depuis mercredi soir.

Eingang zu den Büros vom katarischen Fernsehen Al Jazeera in Kairo – PHOTO afp.com by MOHAMMED ABED
Continue reading Ägypten: Sissi-Regime geht gegen Internetseiten vor

Südafrika, Apartheid: Die vergessenen Söldner aus Angola

Afrique du Sud, apartheid: les mercenaires oubliés de l’Angola
ALL PHOTOS afp.com by MUJAHID SAFODIEN: In Pomfret in der Kalahari-Wüste, Südafrika
À Pomfret, dans le désert de Kalahari, en Afrique du Sud, le 13 février 2017

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1. In Südafrika, die vergessenen Soldaten der Apartheid LESEN
10.00 22/05/2017 – von Pierre DONADIEU – AFP
Geplünderte Häuser, entkernte Geschäfte, verlassenenes Krankenhaus: die ehemalige Militärbasis von Pomfret sieht aus wie ein Kriegsgebiet. Angolanische Soldaten leben hier immer noch, von Südafrika, für das sie unter der Apartheid gekämpft hatten, vergessen.
Hier in der Kalahari-Wüste brennt die Sonne des südlichen Sommers den Teer der Hauptstraße klumpig. Nur der Spaziergang der wenigen Einwohner, die ein paar Worte in portugiesischer Sprache austauschen, unterbricht die Stille dieses Dorf, das ein Geist wurde.
Es gibt keinen Strom und Wasser fließt nicht mehr in Pomfret, das aber immer noch 3000 Einwohner hat.
Der Angolaner Jose Lourenco, 69, ist einer von ihnen. In den 1980er Jahren kämpfte er im Auftrag der südafrikanischen Armee in Angola gegen sein eigenes Land, im Bataillon 32, einer Einheit in der Frontlinie des Kampfes von Südafrika gegen seine Nachbarn.
„Wir hatten vor niemandem Angst, es war das beste Bataillon der Welt“, sagt er, im Hof ​​von seinem kleinen Haus sitzend, einem der wenigen, die in Pomfret noch stehen.
Damals war Nelson Mandela auf Robben Island inhaftiert, das weiße rassistische Regime in Pretoria an der Macht noch fest verankert, und seine Armee nutzte angolanische Söldner, um das feindliche marxistische Regime in Luanda zu bekämpfen.
„Es gab keine Apartheid im 32. Wo die Weißen tranken, tranken wir. Wo die Weißen schliefen, schliefen wir“, sagt Jose Lourenco und zeigt auf das Bild mit dem Emblem des Büffels, dem Symbol seiner Einheit, auf seiner Küchenwand.
– Demobilisierung –
„Wir haben den Angolanern Essen, Geld, Kleidung und eine Zukunft gegeben. Im Gegenzug gaben sie uns ihr Wissen über das Terrain“, erinnert sich General Gert Nel, der ehemalige Leiter des Bataillons, mit seinem felsigen Afrikaans-Akzent. “Es war eine Win-Win-Situation.”
Am Ende des Kalten Krieges endet der Konflikt zwischen den beiden Nachbarn. Südafrika verspricht seinen angolanischen Rekruten, sie in seine Armee zu integrieren.

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Ihre ersten Jahre in Pomfret sind eher sanft. „Hier war der Club, wo die Unteroffiziere ihre Partys organisierten. Es gab sogar einen Ballsaal“, zeigt Makamba Tchimoco, Sohn eines Veteranen, vor einem jetzt zerfallenen Komplex.
Aber ab dem Fall der Apartheid desillusionieren sich die Soldaten der „32“.
Im Jahre 1993 wird das Bataillon aufgelöst und viele seiner Soldaten verlassen Pomfret. Viele Angolaner bevorzugen, im Austausch für eine Abfindung von 30.000 Euro auf die Uniform zu verzichten.
Nach und nach werden ihre Familien in andere Teile des Landes verlegt und die Basis Pomfret fällt langsam in Vergessenheit.
– Versprechen und Armdrücken –
In den 2000er Jahren gab die Regierung des African National Congress (ANC) ihre Absicht bekannt, sie definitiv zu schließen und ihre Bewohner umzusiedeln. Aber ein harter Kern weigert sich zu gehen.
„Wir kamen hier mit vielen Versprechen an. Dann wollte die neue Regierung uns gehen sehen und hat uns im Stich gelassen. Warum sollte man von zu Hause fortgehen?“, protestiert Mr. Lourenco.
Das Armdrücken mit den Behörden beginnt.
Die Polizei verläßt das Dorf, die Häuser werden geplündert, das Krankenhaus durchwühlt, und der Soldatenfriedhof überwuchert mit hohem Gras. Wasser fließt nicht mehr als einmal pro Woche aus denWasserhähnen. Und im Jahr 2014, der Gnadenstoß: der Strom wird abgeschaltet.
„Die Schwierigkeit für Pomfret ist, dass die nächste Stadt 200 km weg ist. Es gibt keine Infrastruktur, kein Wasser, keinen Strom, und das in der Kalahari, und es gibt keine Wirtschaft“, klagt ein ehemaliger südafrikanischer Soldat der “ 32“, der anonym zu bleiben vorzieht.
Nur eine Schule arbeitet nach wie vor und ermöglicht es den Kindern, bis zum Niveau des Abiturs zu lernen. „Wie lange werden sie dort bleiben?“, sorgt sich ein anderer Afrikaaners der „32“ im Ruhestand, auch er anonym.
Er hält jedoch seine angolanischen Waffenbrüder weitgehend verantwortlich für ihre Situation. „Das Geld, das sie erhalten haben, sollte ihnen ermöglichen, Häuser zu kaufen und zu gehen“, sagt er, „es ist ihre Verantwortung, nicht die der Regierung.“
– Bestrafung –
Bei Jose Lourenco ist die Zeit stehen geblieben. Er lebt in der Nostalgie einer verlorenen Vergangenheit, zerrissen zwischen seinem Land, wo er immer noch als ein Verräter betrachtet wird, und einem neuen Südafrika, das sehr verschieden ist von dem, für das er kämpfte.
„Die Regierung muss uns sagen, was wir Böses getan haben“, regt der ehemalige Militär sich auf. „Warum bestrafen sie uns so? Lasst sie kommen und uns die Wahrheit sagen!“
„Ich wurde in Angola geboren. Mein Herz will wieder dorthin gehen, aber ich kämpfte gegen mein Land, also kann ich nicht“, bedauert er.
„Die Angolaner sagen, wir haben sie getötet, der ANC denkt, dass wir damals ihre Kämpfer getötet haben. Was können wir tun?“, fragt Alexander Joaquim, ein ehemaliger Sergeant von heute 74 Jahren.
Im von fast allem beraubten Pomfret sind die Tage lang.
„Mir fehlen viele Dinge hier, ich kann nicht einmal meine Hausaufgaben machen, wenn es Nacht wird. Dableiben ist nutzlos. Nach der High School sollte ich gehen“, seufzt Antonio Isaac, 18, geboren in Pomfret.
Trotz dieser erbärmlichen Bedingungen klammern sich einige noch an dieses Dorf, das vielleicht in Trümmern liegt, aber Hüter so vieler Erinnerungen ist. „Wir wollen es nicht verlassen, weil hier die Geschichte unserer Väter liegt“, schließt Tchimoco Makamba.
© 2017 AFP

2. PHOTOS – VIDEO WATCH
Video en francais:

Schule – école:

Ex-Sportclub:

Ex-Ballsaal:

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1. En Afrique du Sud, les soldats oubliés de l’apartheid LIRE
22.05.2017 à 10:00 – Par Pierre DONADIEU – AFP 
Maisons pillées, magasin éventré, hôpital abandonné: l’ancienne base militaire de Pomfret ressemble à une zone de guerre. Des soldats angolais y vivent toujours, oubliés de l’Afrique du Sud pour laquelle ils ont combattu sous le régime de l’apartheid.
Dans le désert du Kalahari, le soleil de l’été austral brûle le goudron défoncé de la rue principale. Seul le passage de rares habitants qui échangent quelques mots en langue portugaise vient rompre la torpeur de ce village devenu fantôme.
L’électricité est coupée et l’eau n’y coule plus mais Pomfret compte encore 3.000 habitants.
L’Angolais Jose Lourenco, 69 ans, est l’un d’eux. Dans les années 1980, il a combattu en Angola contre son propre pays pour le compte de l’armée sud-africaine, au sein du Bataillon 32, une unité engagée en première ligne du combat de l’Afrique du Sud contre ses voisins.
“On n’avait peur de personne, on était le meilleur bataillon du monde”, assure-t-il, assis dans la cour de sa petite maison, l’une des rares encore debout à Pomfret.
A l’époque, Nelson Mandela est détenu à Robben Island, le régime raciste blanc est encore solidement installé au pouvoir à Pretoria et son armée utilise des mercenaires angolais pour combattre le régime marxiste ennemi de Luanda.
“Il n’y avait pas d’apartheid au +32+. Là où les Blancs buvaient, on buvait. Là où les Blancs dormaient, on dormait”, explique Jose Lourenco en montrant un insigne à l’effigie du buffle, le symbole de son unité, sur le mur de sa cuisine.
– Démobilisation –
“On donnait aux Angolais de la nourriture, de l’argent, des vêtements et un avenir. En échange, ils nous apportaient leur connaissance du terrain”, se souvient avec son accent afrikaans rocailleux le général Gert Nel, ancien chef du bataillon. “C’était une situation gagnant-gagnant”.
A la fin de la Guerre froide, le conflit entre les deux voisins cesse. L’Afrique du Sud promet à ses recrues angolaises de les incorporer dans son armée.
Leurs premières années à Pomfret sont plutôt douces. “Ici, c’était le club où les gradés organisaient leurs soirées. Il y avait même une salle de bal”, montre Makamba Tchimoco, fils d’un ancien combattant, devant un complexe aujourd’hui en ruines.
Mais dès la chute de l’apartheid, les soldats du “32” déchantent.
En 1993, le bataillon est démantelé et nombre de ses soldats quittent Pomfret. Beaucoup d’Angolais préfèrent abandonner l’uniforme en échange d’un pécule de 30.000 euros.
Petit à petit, leurs familles sont relogées dans d’autres parties du pays et la base de Pomfret tombe lentement en désuétude.
– Promesses et bras de fer –
Dans les années 2000, le gouvernement du Congrès national africain (ANC) annonce son intention de la fermer définitivement et d’en déplacer les habitants. Mais un noyau dur refuse de partir.
“On est arrivés ici avec beaucoup de promesses. Puis le nouveau gouvernement a voulu qu’on parte et nous a laissé tomber. Pourquoi devrait-on partir de chez nous?”, s’insurge M. Lourenco.
Le bras de fer s’engage alors avec les autorités.
La police quitte le village, les maisons sont pillées, l’hôpital saccagé, le cimetière militaire envahi par les hautes herbes. L’eau ne coule plus qu’une fois par semaine aux robinets. Et en 2014, c’est le coup de grâce: l’électricité est coupée.
“La difficulté pour Pomfret, c’est que la première ville est à 200 km. Il n’y a aucune infrastructure, pas d’eau, pas d’électricité, tout ça dans le Kalahari, et il n’y a aucune économie”, regrette un ancien soldat sud-africain du “32”, qui préfère rester anonyme.
Seule une école fonctionne encore et permet aux enfants d’étudier jusqu’au niveau du bac. “Combien de temps vont-ils pouvoir rester là-bas?”, s’inquiète un autre retraité afrikaner du “32” qui refuse de donner son nom.
Lui juge toutefois ses frères d’armes angolais largement responsables de leur situation. “L’argent qu’ils ont reçu aurait dû leur permettre d’acheter des maisons et de partir”, dit-il, “c’est leur responsabilité, pas celle du gouvernement”.
– Punition –
Chez Jose Lourenco, le temps s’est arrêté. Il vit dans la nostalgie d’un passé perdu, tiraillé entre son pays, où il reste considéré comme un traître, et une nouvelle Afrique du Sud bien différente de celle pour laquelle il s’est battu.
“Le gouvernement doit nous dire ce qu’on a fait de mal”, s’emporte l’ancien militaire. “Pourquoi ils nous punissent comme ça? Qu’ils viennent nous dire la vérité!”
“Je suis né en Angola. Mon coeur a envie de retourner là-bas, mais je me suis battu contre mon pays donc je ne peux pas”, regrette t-il.
“Les Angolais disent qu’on les a tués, l’ANC pense qu’on a tué leurs combattants à l’époque. Qu’est ce qu’on peut faire ?”, s’interroge Alexander Joaquim, un ex-sergent de 74 ans.
Dans Pomfret privé de tout ou presque, les journées sont longues.
“Il me manque plein de choses ici, je ne peux même pas faire mes devoirs quand la nuit tombe. Rester, c’est inutile. Après le bac, je devrai partir”, soupire Antonio Isaac, 18 ans, né à Pomfret.
Malgré ces conditions de vie déplorables, certains s’accrochent encore à ce village peut-être en ruines, mais gardien de tant de leurs souvenirs. “On ne veut pas partir car c’est ici que se trouve l’histoire de nos pères”, conclut Makamba Tchimoco.
© 2017 AFP

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Tunesien: Erfolge im Kampf gegen Korruption

Tunisie: coup de filet anticorruption et espoir d’opération “Mains propres”

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1. Tunesien: Razzia Anti-Korruption und Hoffnung auf Operation „Saubere Hände“ LESEN
24/05/2017 20:00 – Von Ines BEL AIBA und Mounir SOUISSI – AFP
Mehrere der Korruption verdächtigte Geschäftsleute wurden in Tunesien verhaftet, ein weithin gelobter Netzwurf, der sechs Jahre nach dem Sturz der Diktatur viele Tunesier auf eine Operation „Saubere Hände“ hoffen macht.
Während die Revolution 2011 weitgehend auch von der Vetternwirtschaft des Regimes von Zine el-Abidine Ben Ali motiviert worden war, bleibt die Korruption eine „endemische“ Geißel, geben Verantwortliche zu. Sie wird wahrgenommen als eine mächtige Bremse für die wirtschaftliche Erholung der einzigen Überlebenden des Arabischen Frühlings.
Rechtlich unter dem schon eineinhalbjährigen Ausnahmezustand wurden am Dienstag drei Geschäftsleute und ein verantwortlicher Zollbeamter unter Hausarrest gestellt, um in größter Geheimhaltung verhört zu werden, sagte ein hoher Beamte unter der Bedingung der Anonymität zu AFP.
Eine fünfte Verhaftung, die des auch als „Geschäftsmann“ präsentierten Kheireddine Meddeb, wurde für Mittwoch angekündigt.
Die ersten vier sind der reiche Privatier Chafik Jarraya, der ehemalige Präsidentschaftskandidat Yassine Chennoufi, der Geschäftsmann Nejib Ben Ismaïl und ein Offizier des Zolls, Ridha Ayari. „Sie sind in Korruptionsaffären beteiligt und stehen unter Verdacht der Verschwörung gegen die Sicherheit des Staates“, sagte die gleiche Quelle.
Kasus ist ihre „mutmaßliche Anstiftung und Finanzierung der Protestbewegungen in El-Kamour und anderen Regionen“.
– ‚Der Krieg hat begonnen‘ –
Die wüstenhafte Gegend von El Kamour in der Region Tataouine (Süd) ist seit Wochen Schauplatz eines Sit-in, das in Auseinandersetzungen mit der Polizei ausgeartet ist. Am Montag wurde ein junger Demonstrant durch ein Fahrzeug der Gendarmerie zum Tode zerquetscht, was einen Ausbruch von Gewalt verursachte.
Die Behörden haben vor der „Gefahr“ einer Entfesselung der Situation gewarnt, und einige Beamte haben versichert, dass Politiker und Geschäftsleute -ohne sie zu benennen- die Bewohner des Südens zu protestieren anstifteten.
Die Nachricht von der Verhaftung wurde in den Medien und in sozialen Netzwerken allgemein begrüßt, obwohl einige hofften, dass es dabei nicht um „Sand in die Augen“ geht.
„Der Krieg gegen die große Korruption hat begonnen“, freute sich die Tageszeitung La Presse.
„Bravo (…) und nichts loslassen!“, schwärmte ein Moderator im nationalem Radio und nannte die Verhaftungen einen Hauch von „frischer Luft“ im allgemeinen Mief.
Viele erhoffen auch die Einführung einer „Operation Saubere Hände“ ähnlich der, die in Italien in den 1990er Jahren zu Tausenden von Verhaftungen führte.
– ‘Eiserner Wille’ –
Seit ihrem Antritt im letzten Sommer hat die Regierung Chahed Youssef versprochen, dass der Kampf gegen die Korruption für sie eine Priorität sei, fand sich aber bisher „in ihrem Elan systematisch behindert“, urteilte die International Crisis Group ( ICG) in einem kürzlich veröffentlichten Bericht über die Auswirkungen der Korruption und Vetternwirtschaft auf den demokratischen Übergang.
Die Verhaftungen „haben uns überrascht und erfreut“, sagte gegenüber AFP Youssef Belgacem von der Anti-Korruptions-NGO I-Watch. Aber „die Liste der Barone der Korruption ist noch lang“, warnte er.

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„Wenn das eine wirkliche Veränderung in seiner Politik ist, dann wird Chahed nichts als Unterstützung unter dem tunesischen Volk finden“, antwortete der Verfassungsrechtler und politische Aktivist Jaouhar Ben Mbarek auf Twitter.
Die Regierung „hat einen eisernen Willen im Kampf gegen die Korruption wird“, versichert der Staatssekretär für Immobilienangelegenheiten, Mabrouk Kourchid, auf Nessma TV. Und wenn sie „wegen dieser Schlacht fallen muss, dann nehmen wir es hin.“
Dieser beispiellose Netzwurf kommt Tage nach dem erbaulichen Zeugnis des bekanntesten Mitglieds des Trabelsi-Clans, welcher sich während der Diktatur große Teile der Wirtschaft unter den Nagel gerissen hatte.
Bei einer öffentlichen Anhörung am Freitag im Forum Wahrheit und Würde (Instance vérité et dignité), das Menschenrechtsverletzungen der Vergangenheit untersucht, beschrieb Imed Trabelsi, ein Neffe der ehemaligen First Lady Tunesiens, ein damaliges mit der Komplizenschaft von Zollbeamten, hohen Beamten und Ministern gut geöltes System.
Er „spricht von einer anderen Zeit als unserer eigenen“, antwortete am Mittwoch der Zollsprecher Lassaad Bachouel auf Mosaique FM. Für ihn ist es „nicht sinnvoll, dass eine Institution, die funktioniert und so erfolgreich ist wie unsere“, so sehr kritisiert wird.
© 2017 AFP

2. Anti-Korruptions-Razzia Tunesien: drei weitere Verhaftungen LESEN
2017.05.25 um 15:00 Uhr – AFP
Die tunesischen Behörden haben am Donnerstag im Rahmen eines größeren Netzwurfes drei neue Verhaftungen gemacht, für Teilnahme „an Schmuggelaktivitäten“ in den Regionen Mahdia und Kasserine, sagte ein Verantwortlicher gegenüber AFP.
Die Brüder Adel und Fathi Jnayeh wurden in Mahdia (Mitte-Ost) verhaftet und Ali Griri in Kasserine, einer benachteiligte Region in der Nähe der algerischen Grenze. Die Gesamtzahl der Verhaftungen seit Dienstag beträgt somit acht, sagte der leitende Beamte unter der Bedingung der Anonymität.
Vier weitere Verhaftungen sind „unterwegs“, fügte er hinzu, ohne weitere Details.
Premierminister Youssef Chahed sagte am Mittwoch nach der Verhaftung mehrerer Geschäftsleute in einer Rasterfahndung, dass Tunesien im „Krieg gegen die Korruption“ sei, für viele die Hoffnung auf eine Operation „Saubere Hände“, sechs Jahre nach dem Sturz der Diktatur.
© 2017 AFP

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1. Tunisie: coup de filet anticorruption et espoir d’opération “Mains propres” LIRE
24.05.2017 à 20:00 – Par Inès BEL AIBA et Mounir SOUISSI – AFP 
Plusieurs hommes d’affaires soupçonnés de corruption ont été arrêtés en Tunisie, un coup de filet largement salué qui fait espérer à beaucoup une opération “Mains propres”, six ans après la chute de la dictature.
Si la révolution de 2011 a en grande partie été motivée par le népotisme du régime de Zine El Abidine Ben Ali, la corruption reste un fléau au point d’être devenue “endémique” de l’aveu même de responsables. Elle est perçue comme un puissant frein à la relance économique de l’unique rescapé du Printemps arabe.
C’est en vertu de l’état d’urgence en vigueur depuis un an et demi que trois hommes d’affaires et un responsable douanier ont été placés mardi soir en résidence surveillée pour être interrogés dans le plus grand secret, a indiqué à l’AFP un haut responsable sous le couvert de l’anonymat.
Un cinquième arrestation, celle de Kheireddine Meddeb, également présenté comme un “homme d’affaires”, a par la suite été annoncée par ce haut responsable mercredi. Il n’a pas fourni d’autres précisions.
S’agissant des quatre premiers, le richissime Chafik Jarraya, l’ex-candidat à la présidence Yassine Chennoufi, l’homme d’affaires Nejib Ben Ismaïl et un gradé de la Douane, Ridha Ayari, ils “sont impliqués dans des affaires de corruption et soupçonnés de complot contre la sûreté de l’Etat”, a précisé la même source.
En cause, leur “incitation et le financement présumés de mouvements de protestation à El-Kamour et dans d’autres régions”, a-t-on ajouté.
– ‘La guerre a commencé’ –
Le site désertique d’El-Kamour, dans la région de Tataouine (sud), est le théâtre depuis des semaines d’un sit-in qui a dégénéré en affrontements avec les forces de l’ordre. Lundi, un jeune manifestant est mort écrasé par un véhicule de la gendarmerie, ce qui a provoqué une flambée de violences.
Les autorités ont mis en garde contre “le danger” d’un dérapage de la situation, et certains responsables ont assuré que des hommes politiques et hommes d’affaires -sans les nommer- incitaient les habitants du sud à manifester.
La nouvelle de ces arrestations a été largement saluée dans les médias et sur les réseaux sociaux, même si certains ont espéré qu’il ne s’agisse pas de “poudre aux yeux”.
“La guerre contre la grande corruption a commencé”, s’est réjoui le quotidien La Presse.
“Bravo (…) et on ne lâche rien!”, s’est enthousiasmé un animateur de la radio nationale, qualifiant ces arrestations de bouffée d'”air frais” dans la morosité ambiante.
Beaucoup ont en outre espéré le lancement d’une opération “Mains propres” semblable à celle ayant entraîné des milliers d’arrestations en Italie dans les années 1990.
– ‘Volonté de fer’ –
En fonction depuis l’été dernier, le gouvernement de Youssef Chahed a promis que la lutte contre la corruption serait une priorité, mais il s’est trouvé jusque-là “systématiquement freiné dans son élan”, a jugé l’International Crisis Group (ICG) dans un récent rapport sur l’impact de la corruption et du clientélisme sur la transition démocratique.
Les arrestations “nous ont à la fois surpris et réjouis”, a dit à l’AFP Youssef Belgacem, de l’ONG anticorruption I-Watch. Mais “la liste des barons de la corruption est encore longue”, a-t-il prévenu.
“S’il s’agit d’un vrai changement dans sa politique, alors Chahed ne trouvera que du soutien chez le peuple tunisien”, a réagi sur Twitter le constitutionnaliste et militant politique, Jaouhar Ben Mbarek.
Ce gouvernement “a une volonté de fer dans la lutte contre la corruption”, a assuré le secrétaire d’Etat chargé des affaires foncières, Mabrouk Kourchid, sur Nessma TV. Et s’il “doit tomber en raison de cette bataille (…), nous l’acceptons.”
Ce coup de filet inédit intervient quelques jours après le témoignage édifiant du membre le plus connu du clan Trabelsi, qui avait mis de larges pans de l’économie sous coupe réglée pendant la dictature.
Lors d’une audition publique vendredi de l’Instance vérité et dignité, chargée d’enquêter sur les violations des droits de l’Homme du passé, Imed Trabelsi, neveu de l’ex-Première dame de Tunisie, a décrit un système à l’époque bien huilé grâce à la complicité de douaniers, hauts fonctionnaires et ministres.
Il “parle d’une époque autre que la nôtre”, a répliqué mercredi le porte-parole de la Douane, Lassaad Bachouel, sur Mosaïque FM, ne jugeant “pas raisonnable qu’une institution qui travaille et réussit comme la nôtre” soit aussi critiquée.
© 2017 AFP
2. Coup de filet anticorruption en Tunisie: trois nouvelles arrestations LIRE
25.05.2017 à 15:00 – AFP 
Les autorités tunisiennes ont procédé à trois nouvelles arrestations jeudi pour participation “à des activités de contrebande” dans les régions de Mahdia et Kasserine, dans le cadre d’un coup de filet anticorruption, a indiqué à l’AFP un haut responsable.
Les frères Adel et Fathi Jnayeh ont été interpellés à Mahdia (centre-est), et Ali Griri à Kasserine, une région défavorisée située à proximité de la frontière algérienne, ce qui porte à huit au total le nombre d’arrestations depuis mardi, a précisé ce haut responsable s’exprimant sous le couvert de l’anonymat.
Quatre autres interpellations sont “en cours”, a-t-il ajouté sans autres détails.
Le Premier ministre Youssef Chahed a affirmé mercredi soir que la Tunisie était “en guerre contre la corruption” après l’arrestation de plusieurs hommes d’affaires, un coup de filet qui fait espérer à beaucoup une opération “Mains propres” six ans après la chute de la dictature.
© 2017 AFP

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