Category Archives: Repression

Homophobie Afrika: LGTB fordern Entkriminalisierung – GayPride Madrid 2017

A Madrid, les LGBT d’Afrique du nord plaident pour la dépénalisation

In Madrid plädieren die nordafrikanischen LGBT für Entkriminalisierung
21:00 29/06/2017 – Von Álvaro VILLALOBOS – AFP
Seit 2011 gewinnt in Nordafrika und im Mittelmeerraum die Forderung nach LGBT-Rechten an Boden, aber die Entkriminalisierung der Homosexualität ist in vielen Ländern noch weit entfernt, denunzieren Aktivisten, die an der WorldPride 2017 in Madrid teilnehmen……
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A Madrid, les LGBT d’Afrique du nord plaident pour la dépénalisation
29.06.2017 à 21:00 – Par Álvaro VILLALOBOS – AFP
Depuis 2011 la revendication des droits LGBT gagne du terrain en Afrique du nord et en Méditerranée, mais la dépénalisation de l’homosexualité est encore loin dans bien des pays, dénoncent des militants participant à la WorldPride de Madrid.

Umzug bei der Gay Pride Madrid 2017 – PHOTO afp.com by GERARD JULIEN
Des gens défilent lors de la gay pride de Madrid, le 26 juin 2017

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Afro-Faschismus, heute: Sambia’s Präsident Lungu driftet ab

En Zambie, l’inquiétante dérive du président Lungu
TOP-PHOTO afp.com by Dawood SALIM: Demonstration von Unterstützern des Oppositionsführers Hakainde Hichilema
Manifestation de soutien au chef de l’opposition Hakainde Hichilema, le 26 mai 2017 à Lusaka, en Zambie

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1. In Sambia, die beunruhigende Tendenz von Präsident Lungu LESEN
00.00 17/06/2017 – Von Obert SIMWANZA – AFP
Das oft für seine Ruhe und politische Stabilität gelobte Sambia wird seit den letzten Wochen durch ernste Spannungen zwischen Präsident Edgar Lungu und der wichtigsten Oppositionspartei erschüttert, die die diktatorische Abdrift des Regimes anprangert.
Am Ursprung dieser giftigen Atmosphäre: die Inhaftierung des Gegners Nummer 1 des Staatsoberhauptes, Hakainde Hichilema, der sich immer noch weigert, seine knappe Niederlage gegen Mr. Lungu bei der Präsidentschaftswahl letzten August zuzugestehen.
Der zum Politiker gewordene ehemalige Geschäftsmann Hichilema wurde in seinem Hause im April mit militärischer Gewalt verhaftet, zunächst weil er versucht habe, einen Präsidentenkonvoi zu blockieren.
Die Anklage wurde zunächst mit Lächeln aufgenommen, bis das der Kopf der Vereinigten Partei für Nationale Entwicklung (UNPD) schließlich wegen Verrat angeklagt wurde, ein Verbrechen, das eine Haftentlassung ausschließt und sogar mit Todesstrafe bestraft werden kann.
Kritiker von Edgar Lungu brandmarken seitdem einen „Skandal“ und das Begleichen einer politischen Rechnung.
„Sambia kann von nun ab eine Diktatur genannt werden“, beklagten die religiösen Führer des Landes am Freitag in einer Erklärung, die so heftig wie ungewöhnlich ist.
Vor ihnen verurteilte Amnesty International durch die Stimme ihres Regionalchefs Deprose Muchena eine „Verfolgung“, die Mr. Hichilema „belästigen, einschüchtern und abschrecken“ solle.
„Die Verhaftung von Hakainde wurde zunächst als Maßnahme der Einschüchterung seitens Präsident Lungus gesehen, aber der Zorn darüber wächst“, betonte der Erzbischof von Lusaka, Erzbischof Telesphore Mpundu, gegenüber AFP.
– ‚Wie eine Ratte‘ –
Seit dem Wahlkampfbeginn im vergangenen Jahr war das Land die Szene von einer noch nie da gewesenen Gewalt zwischen Anhängern der Patriotischen Front (PF) Herr Lungus und jenen der UPND.

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Edgar Lungu hatte gedroht, „drastische Maßnahmen“ zu ergreifen, und „ die Demokratiezu opfern“, um den Frieden zu gewährleisten.
Sehr verärgert über die Weigerung von Herrn Hichilema, ihre Legitimität anzuerkennen, hatten der Staatschef und seine politische Familie ihn mehrmals öffentlich gewarnt.
„Er muss wissen, dass wir ihn wie eine Ratte behandeln, die wir fangen wollen“, hatte vor seiner Verhaftung der stellvertretende Generalsekretär der PF, Mumbi Phiri, gedroht.
Wenige Tage später trat das Regime in Aktion. Und am Dienstag überschritt es eine weitere Schwelle durch Suspendierung von etwa fünfzig Abgeordneten der UPND für einen Monat, die eine präsidiale Rede vor dem Parlament zu schmollen gewagt hatten.
„Die Opposition will nicht mit dieser Regierung arbeiten. Das ist keine konstruktive Kritik“ rechtfertigt Alex N’goma, Politologe an der Universität von Sambia.
„Sie müssen das aber in einem viel breiteren Kontext sehen“, meint ein Kollege, der politische Analyst Sishuwa Sishuwa.
„Das ist eine Situation, wo die unabhängige Presse mundtot gemacht wurde, wo nichtstaatliche Akteure wie Gewerkschaften oder religiöse Organisationen zum Schweigen gebracht wurden und die Redefreiheit unterdrückt ist“, sagte er unverblümt.
– ‘Souveränes Land’-
Die Spannungen innerhalb Sambia wurden im vergangenen Monat international, als die Behörden in Lusaka waren schnell dem Leiter der südafrikanischen Opposition, Mmusi Maimane, den Eintritt in ihrem Gebiet ruckzuck verboten.
Diese Entscheidung „zeigt die Verachtung der sambische Regierung für den Rechtsstaat“, urteilt Mr. Sishuwa.
Die Macht reagierte sofort, um ihre Maßnahme zu rechtfertigen, und bestreitet kategorisch jede Abdrift.
„Wer hat gesagt, dass das Land zur Diktatur wechselt? Wir sind ein demokratisches Land, dessen Institutionen arbeiten, ohne Einmischung“, sagt Präsidentschaftssprecher Mulenga Kampamda.
„Er wollte Druck auf unsere Justiz machen“, verkündet sie zu Herrn Maimane. „Wir haben jedes Recht, ihn zu stoppen (…), weil wir ein souveränes Land sind.“
Am Freitag bei der Amtseinführung des Premierminister von Lesotho Thomas Thabane, fegte Präsident Lungu die Kritiker weg: „Welche Krise? Es gibt keine Krise. Das existiert nur in deren Köpfen“.
Derzeit scheint Sambias Nummer 1 den Druck auf Herrn Hichilema nicht lösen zu wollen.
Letzte Woche wurde der Oppositionsführer in das Hochsicherheitsgefängnis in Kabwe, 150 km nördlich von Lusaka, übertragen. Sicherlich für viele Wochen, da sein Verhandlungstermin noch nicht festgelegt wurde.
© 2017 AFP

2. Sambias Präsident ruft Ausnahmezustand aus LESEN
6. Juli 2017, 11:40 – http://derstandard.at/r652/Afrika
Lusaka – Nach einer Reihe mutmaßlicher Brandanschläge hat Sambias Präsident Edgar Lungu den Ausnahmezustand ausgerufen. Bei den jüngsten Bränden handle es sich um “vorsätzliche Taten”, die ernste Konsequenzen haben könnten, sagte Lungu am Mittwochabend in einer Fernsehansprache. Seine Regierung habe daher entschieden, den Ausnahmezustand auszurufen. Die Entscheidung muss noch vom Parlament in Lusaka gebilligt werden. Seit der Verhaftung des Oppositionsführers Hakainde Hichilema im April wachsen in dem afrikanischen Staat die politischen Spannungen. Hichilema war unter dem Vorwurf des Verrats festgenommen worden, nachdem sein Konvoi angeblich dem Konvoi des Präsidenten die Vorfahrt genommen hatte. Er sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis ein. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisierte Hichilemas Inhaftierung als “zynischen Plan, um jegliche politische Opposition in Sambia mundtot zu machen”. Hichilema hatte Lungus knappen Wahlsieg im August vergangenen Jahres nicht anerkannt und war vor Gericht dagegen vorgegangen. Der Oppositionsführer wirft seinem Rivalen Wahlfälschung und politische Unterdrückung in Sambia vor. Der Staat im südlichen Afrika galt bisher als politisch relativ stabil. (APA, 6.7.2017) –

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1. En Zambie, l’inquiétante dérive du président Lungu LIRE
17.06.2017 à 12:00 – Par Obert SIMWANZA – AFP
Souvent louée pour son calme et sa stabilité politiques, la Zambie est secouée depuis plusieurs semaines par de vives tensions entre le président Edgar Lungu et le principal parti d’opposition, qui dénonce une dérive dictatoriale du régime.
A l’origine de ce climat délétère, il y a l’incarcération de l’adversaire numéro 1 du chef de l’Etat, Hakainde Hichilema, qui refuse toujours de concéder sa courte défaite face à M. Lungu lors de la présidentielle d’août dernier.
Ancien homme d’affaires reconverti dans la politique, M. Hichilema a été arrêté manu militari à son domicile en avril, initialement pour avoir tenté de bloquer le convoi présidentiel.
L’accusation a d’abord fait sourire, jusqu’à ce que le patron du Parti uni pour le développement national (UNPD) soit finalement inculpé de trahison, un crime qui exclut sa remise en détention et peut lui valoir jusqu’à la peine de mort.
Les critiques d’Edgar Lungu crient depuis au scandale et dénoncent un règlement de comptes politique.
“La Zambie peut désormais être qualifiée de dictature”, ont déploré vendredi les chefs religieux du pays dans une déclaration aussi musclée qu’inhabituelle.
Avant eux, Amnesty International a dénoncé par la voix de son responsable régional Deprose Muchena une “persécution” destinée à “harceler, intimider et dissuader” M. Hichilema.
“L’arrestation d’Hakainde a d’abord été considérée comme une mesure d’intimidation du président Lungu mais la colère causée par sa détention monte”, insiste auprès de l’AFP l’archevêque de Lusaka, Mgr Telesphore Mpundu.
– ‘Comme un rat’ –
Dès la campagne électorale de l’an dernier, le pays avait été le théâtre de violences inédites entre les partisans du Front patriotique (PF) de M. Lungu et ceux de l’UPND.
Edgar Lungu avait alors menacé de prendre des “mesures draconiennes” et à “sacrifier la démocratie” pour assurer la paix.
Très agacés par le refus de M. Hichilema de reconnaître leur légitimité, le chef de l’Etat et ses proches l’ont mis à plusieurs reprises publiquement en garde.
“Il doit savoir que nous le traiterons comme un rat que l’on veut attraper”, avait menacé avant son arrestation le secrétaire général adjoint du PF, Mumbi Phiri.
Quelques jours plus tard, le régime est passé à l’action. Et mardi dernier, il a franchi un nouveau pas en faisant suspendre pour un mois une cinquantaine de députés de l’UPND qui avaient osé bouder un discours présidentiel devant le Parlement.
“L’opposition ne veut pas travailler avec ce gouvernement. Ce n’est pas de la critique constructive”, justifie Alex N’goma, analyste politique à l’université de Zambie.
“Il faut voir ça (…) dans un contexte bien plus large”, s’inquiète toutefois un de ses collègues, l’analyste politique Sishuwa Sishuwa.
“C’est un contexte où la presse indépendante a été muselée, où les acteurs non-étatiques comme les syndicats ou les organisations religieuses ont été réduits au silence et la liberté de parole de fait supprimée”, poursuit-il sans détour.
– ‘Pays souverain’ –
Les tensions qui agitent la Zambie ont débordé sur la scène internationale le mois dernier, lorsque les autorités de Lusaka n’ont pas hésité à interdire d’entrée sur leur territoire le chef de l’opposition sud-africaine Mmusi Maimane.
Cette décision “montre le mépris du gouvernement zambien pour l’Etat de droit”, tranche M. Sishuwa.
Le pouvoir a immédiatement réagi pour justifier sa mesure et dément catégoriquement toute dérive.
“Qui dit que le pays est en train de basculer vers la dictature ? Nous sommes un pays démocratique dont les institutions fonctionnent sans la moindre interférence”, assure la porte-parole de la présidence, Mulenga Kampamda.
“Il voulait venir pour faire pression sur notre justice”, clame-t-elle à propos de M. Maimane. “Nous avons parfaitement le droit de l’en empêcher (…) nous sommes un pays souverain”.
Invité vendredi à l’investiture du Premier ministre du Lesotho Thomas Thabane, le président Lungu a balayé les critiques. “Quelle crise ? Il n’y a pas de crise. Elle n’existe que dans leurs têtes”, a-t-il raillé.
Pour l’heure, le numéro 1 zambien ne semble pas près de relâcher la pression sur M. Hichilema.
La semaine dernière, le chef de l’opposition a été transféré dans la prison de haute sécurité de Kabwe, à 150 km au nord de Lusaka. Sûrement pour de longues semaines, car la date de son procès n’a toujours pas été fixée.
© 2017 AFP
2. Zambie: droit dans ses bottes, le président justifie l’état d’urgence LIRE
06.07.2017 à 18:00 – Par Obert SIMWANZA – AFP
Le président zambien Edgar Lungu a justifié jeudi sa volonté d’imposer l’état d’urgence en accusant l’opposition d’avoir fomenté des incidents violents dans le pays pour “créer la terreur” et remettre en cause le verdict du scrutin de 2016.
Lors d’une conférence de presse, M. Lungu s’est également défendu bec et ongles de toute dérive “dictatoriale”, comme le lui reprochent ses adversaires, et assuré qu’il avait pour unique préoccupation de “faire reculer l’anarchie”.
Le chef de l’Etat a annoncé mercredi soir à la télévision son intention de décréter l’état d’urgence après une récente série d’incendies d’origine criminelle.
Le dernier en date, mardi, a entièrement ravagé le principal marché de la capitale Lusaka, sans toutefois faire de victimes.
Dans un climat politique sous haute pression, Edgar Lungu a accusé sans surprise l’opposition d’en être responsable.
“Leur idée est de mettre la pression pour que nous renégocions le résultat des dernières élections”, a-t-il affirmé. “L’opposition a un stratagème délibéré pour rediscuter le partage du pouvoir (…) leur idée est de créer la terreur et la panique”.
Depuis ses premières élections multipartites en 1991, la Zambie était souvent louée pour son calme et sa stabilité.
Mais la campagne électorale de l’an dernier a été le théâtre de violences inédites entre les partisans du Front patriotique (PF) de M. Lungu et ceux du Parti uni pour le développement national (UPND) de l’opposant historique Hakainde Hichilema.
Ces tensions ne sont jamais retombées depuis, puisque M. Hichilema refuse toujours obstinément de reconnaître la courte victoire de son rival en arguant de fraudes.
Au contraire, le climat politique a continué à se détériorer.
– ‘Retour à la raison’ –
En avril dernier, le chef de l’UPND a été arrêté pour avoir tenter d’entraver le passage du convoi présidentiel. Poursuivi pour trahison, un crime passible de la peine de mort, il est détenu dans une prison de haute sécurité en attendant son procès.
Le mois dernier, 48 députés de l’UPND ont été provisoirement suspendus pour avoir, comme leur chef, refusé de reconnaître la légitimité de M. Lungu. Le régime a également renforcé sa pression sur les médias indépendants.
L’opposition comme la société civile zambiennes, les églises du pays en tête, y voient la volonté délibérée du chef de l’Etat de faire taire ses critiques.
“La Zambie est la démocratie la plus accomplie de toute la région (…) si c’est la dictature, alors il n’y a pas de démocratie en Afrique”, leur a rétorqué jeudi Edgar Lungu. “Je sais que les gens pensent que je vise mes adversaires politiques (mais) je ne fais qu’essayer de ramener tout le monde à la raison”.
Le Parlement, où le parti présidentiel dispose de la majorité, doit dans les sept jours formellement approuver la mesure d’exception, qui renforce notamment les pouvoirs de la police.
Et les députés devront se prononcer tous les quatre-vingt-dix jours sur son éventuelle prolongation.
“Je ne pense pas que l’état d’urgence soit justifié”, a commenté auprès de l’AFP l’analyste zambien Neo Simutanyi. “Il ne semble viser qu’un certain groupe de personnes”, a-t-il ajouté, “il ne va faire que gêner les gens et créer encore plus de tensions”.
“Vous ne pouvez pas instaurer l’état d’urgence si la cause des incendies est inconnue”, a abondé l’ex-président Nevers Mumba, chef du Mouvement pour une démocratie multi-partite (MMD). “Il (le président) doit annuler sa décision”.
Dans les rues de Lusaka, pour l’heure vides de tout renfort policier ou militaire, des habitants confient leur inquiétude.
“Je crains pour nos vies”, a témoigné auprès de l’AFP un vendeur de journaux du centre de la capitale, Tobias Simbule, 43 ans. “Nous sommes revenus à l’ère du parti unique que nous avions pourtant rejetée en 1991. C’est un jour triste pour le pays”.
© 2017 AFP

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Fotoreportage: Jung und schwanger in Sierra Leone / Frühe Schwangerschaften

Photostory- Young and pregnant in Sierra Leone
ALL PHOTOS by Olivia Acland

DEUTSCH Unsere Schnellübersetzung – LESEN&SEHEN
In Bildern – Jung und schwanger in Sierra Leone
27. März 2017 – http://www.bbc.com/news/in_pictures
Schwangeren Mädchen in Sierra Leone wird der Schulbesuch verweigert, da sie einen schlechten Einfluss auf ihre Mitschülerinnen haben.
Im April 2015 – sobald die Schulen nach der Ebola-Krise wiedereröffnet wurden – veröffentlichte das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technologie eine Erklärung, mit der schwangere Mädchen aus der Mainstream-Schulbildung und aus Prüfungen ausgeschlossen wurden.
Das Verbot wurde durch invasive körperliche Untersuchungen der Mädchen durchgesetzt.

Luci
Knapp zwei Jahre vorbei, und das Verbot ist noch da. Lernzentren, die sich auf Fertigkeiten wie Catering, Schneiderei und Friseur spezialisieren, fungieren als Alternativen zur Schule und sind offen für schwangere Mädchen.

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Olivia Acland fotografierte diese Mädchen, sammelte ihre Geschichten und entdeckte, dass Mädchen sehr selten zur Mainstream-Erziehung zurückkehrten, nachdem sie aus ihr herausgedrängt worden waren.

Emma und ihr Kind mit anderen Schülern
Die zwanzigjährige Emma sagte:
“Ich bin in dieses Lernzentrum gezogen, als ich schwanger wurde, und ich lerne hier Catering. In meiner alten Schule musste ich meinem Lehrer sagen, dass ich schwanger war, weil sie mich beim Schlafen auf dem Pult erwischte. Danach wurde ich in das Büro des Direktors geholt und er untersagte mir, zurückkommen.”

Mariema

Isatu in der Nähe ihres Hauses
Isatu ist 18 und will eine Friseuse werden:
“Ich lerne diese Fähigkeiten in einem Lernzentrum in der Nähe von wo ich lebe. Ich habe früher davon geträumt, Ärztin zu werden, aber ich glaube nicht, dass das realistisch ist. Ich bezweifle, dass ich jemals wieder in die Schule gehen werde.”

Zainab

Jeneba verließ die Schule, als ihr Kugelbauch sichtbar zu werden begann
“Ich erinnere mich, meinen Direktor sagen zu hören, dass es ein Greuel für die Schule ist, wenn schwangere Mädchen sie besuchen”, fuhr Jeneba fort.
“Sobald ich anfing, Bauch zu zeigen, bin ich gegangen. Wenn ich meine Freunde in ihren Schuluniformen sehe, fühle ich mich traurig und schäme mich.”

Isha

ENGLISH The Original -READ&SEE
In Pictures – Young and pregnant in Sierra Leone
27 March 2017 – http://www.bbc.com/news/in_pictures
Pregnant girls in Sierra Leone are prevented from attending school, as they are thought to be a bad influence on their peers.
In April 2015 – just as schools re-opened after the Ebola crisis – the Ministry of Education, Science and Technology issued a statement banning pregnant girls from mainstream education and from sitting exams.
The ban was enforced through invasive physical examinations of the girls.

Luci
Just under two years on, and the ban is still in place. Learning centres typically specialising in skills such as catering, tailoring, and hairdressing act as alternatives to school and are open to pregnant girls.
Olivia Acland photographed these girls, collecting their stories, and discovering that girls very rarely return to mainstream education after being pushed out of it.

Emma and her child with other students
Twenty-year-old Emma said:
“I moved to this learning centre when I got pregnant and am studying catering. At my old school I had to tell my teacher I was pregnant because she caught me sleeping at the desk. After that I was pulled into the principal’s office and told not to come back.”

Mariema

Isatu near her home
Isatu is 18 and wants to be a hairdresser, she said:
“I am learning the skills in a learning centre near to where I live. I used to dream of becoming a doctor but I don’t think that is realistic any more. I doubt I’ll ever go back to school.”

Zainab

Jeneba left school when her bump began to show
“I remember my principal saying that it is an abomination for the school to have pregnant girls attending,” Jeneba continued.
“As soon as I started to show I left. When I see my friends in their school uniforms I feel sad and ashamed.”
http://ichef.bbci.co.uk/news/976/cpsprodpb/17B01/production/_94952079_isha.jpg

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Ägypten: Sissi-Regime geht gegen Internetseiten vor

Egypte: le pouvoir de Sissi s’en prend aux sites internet

In Sissis Ägypten geht die Macht gegen Websites vor
13.00 Uhr 25/05/2017 – Von Emmanuel PARISSE – AFP
Ägypten’s Präsident Abdel Fattah al-Sissi, dem bereits vorgeworfen wird, die Meinungsfreiheit und alle Formen der Opposition mit Maulkorb zu versehen, hat seinen Zugriff auf die Medien durch Blockade mehrerer Websites gestärkt, einschließlich der des katarischen Senders Al Jazeera. Die Website des TV-Senders und etwa zwanzig andere katarische und ägyptische Websites waren seit Mittwoch Nacht in Ägypten unzugänglich…..
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Dans l’Egypte de Sissi, le pouvoir s’en prend aux sites internet
25.05.2017 à 13:00 – Par Emmanuel PARISSE – AFP 
L’Egypte du président Abdel Fattah Al-Sissi, déjà accusée de museler la liberté d’expression et toute forme d’opposition, a renforcé son emprise sur les médias en bloquant plusieurs sites internet, dont celui de la chaîne qatari Al Jazeera. Le site de la chaîne de télévision et une vingtaine d’autres sites internet qataris ou égyptiens, étaient inaccessibles en Egypte depuis mercredi soir.

Eingang zu den Büros vom katarischen Fernsehen Al Jazeera in Kairo – PHOTO afp.com by MOHAMMED ABED
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Freiheitspegel erreicht Null: Burundi verbietet “wilde Ehen”

Le Burundi interdit les unions libres et concubinages – Zéro liberté!

Burundi: Lebenspartner müssen ihre Vereinigung legalisieren
2017.05.26 um 15:00 Uhr – AFP
In freier Verbindung („wlde Ehe“) oder in Konkubinat lebende Paare müssen ihre Vereinigung bis Ende 2017 legalisieren, haben die burundischen Behörden entschieden, die auf diese Weise die Sitten „moralisieren“ wollen und bereits begonnen haben, diese neue Maßnahme umzusetzen. Diese Entscheidung folgt der am 1. Mai ins Leben gerufenen Parole von Präsident Pierre Nkurunziza zugunsten einer „Moralisierungskampagne der Gesellschaft“…….
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Burundi: les concubins doivent légaliser leur union
26.05.2017 à 15:00 – AFP
Les couples vivant en union libre ou en concubinage ont jusqu’à la fin 2017 pour légaliser leur union, ont décidé les autorités burundaises qui entendent ainsi “moraliser” les mœurs et ont déjà commencé à appliquer cette nouvelle mesure. Cette décision fait suite au mot d’ordre lancé le 1er mai par le président Pierre Nkurunziza en faveur d’une “campagne de moralisation de la société”.
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Marokko: Protestbewegung in Rif-Region nicht zu stoppen (Part II)

Maroc: La contestation dans le Rif ne cesse pas
TOP- PHOTO by afp.com: Demonstration in Rabat, in Solidarität mit der aufständischen Rif-Region
Des manifestants à Rabat, au Maroc en solidarité avec la région de Rif, le 4 juin 2017

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1. Marokkos Protestbewegung gibt nicht nach aus: Der Standard – LESEN
Reiner Wandler, 6. Juni 2017, 06:00 – http://derstandard.at/r652/Afrika
Rabat/Madrid – Al Hoceima kommt nicht zur Ruhe. Seit der Verhaftung des Anführers der sozialen Protestbewegung “Hirak”, Nasser Zafzafi, am Montag vor einer Woche ziehen Abend für Abend Tausende durch die wichtigste Stadt des nordmarokkanischen Rifgebirges. Sie verlangen Arbeit und Investitionen. Ihr Motto lautet: “Freiheit, Würde und soziale Gerechtigkeit!” Zudem skandieren sie: “Wir sind alle Zafzafi.”
Die Protestierenden werden immer wieder von der Polizei gewaltsam daran gehindert, in die Innenstadt zu marschieren. Die Bewegung in Al Hoceima begann vor rund sieben Monaten, nachdem der Fischhändler Mouhcine Fikri ums Leben kam, als er seine von der Polizei beschlagnahmte Ware aus dem Innern eines Mülllasters retten wollte. Die Müllpresse quetschte ihn zu Tode.
Den Platz des inhaftierten 37-jährigen Zafzafi hat nun die ein Jahr jüngere Nawal Ben Aissa eingenommen. “Sie können so viele Aktivisten verhaften, wie sie wollen, wir werden nicht aufgeben”, lautet einer der Sätze, die die Mutter von vier Kindern, die ihr langes blondes Haar offen trägt, der Menge zuruft. “Die Rechte des Rifs werden mit den Füßen getreten”.
Streit mit dem Imam
Das Rifgebirge – Heimat der Berberminderheit, die sich in den 1950er-Jahren gegen die Regierung erhoben hatte – werde völlig vernachlässigt. “Wir haben nicht einmal ein Spital, das in der Lage wäre, Brustkrebs zu behandeln”, beschwert sich Ben Aissa, die laut eigenen Angaben keiner Partei und auch keiner Gewerkschaft angehört.

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Wie Zafzafi betont sie, dass es der Bewegung nicht um die Abspaltung des Rifs von Marokko gehe, wie die Presse oft schreibt.
Zafzafi werden mehrere Delikte zur Last gelegt. Als Anführer der Proteste habe er die “nationale Sicherheit gefährdet”. Zudem solle er die Religionsausübung behindert haben, als er in der Moschee lautstark dem Iman widersprach, als dieser Protestierenden vorwarf, Marokko spalten zu wollen. Neben Zafzafi schickte der Ermittlungsrichter in Casablanca Ende vergangener Woche weitere 19 Aktivisten in Untersuchungshaft. Ihnen wird unter anderem Brandstiftung, versuchter Mord oder Anschlag auf die innere Sicherheit vorgeworfen. Auch hätten sie zur “Destabilisierung der Treue der Bürger gegenüber Staat und Institutionen” beigetragen.(Reiner Wandler, 6.6.2017) –

2. Nawal Ben Aissa: Selbstbewusst gegen Marokkos Regierung aus: Der Standard – LESEN – PORTRAIT
Reiner Wandler, 6. Juni 2017, 06:05 – http://derstandard.at/r652/Afrika
36-Jährige ist die Anführerin der Proteste
Es ist ein ungewöhnlicher Anblick, der sich abends in Al-Hoceïma wiederholt. Kurz nach dem Fastenbrechen in der wichtigsten Stadt im marokkanischen Rif-Gebirge steht Nawal Ben Aissa auf einem Platz im Stadtteil Sidi Abed, ein Mikrofon in der Hand. Das offene schulterlange blonde Haar bewegt sich in der nächtlichen Brise. Die 36-Jährige trägt ein Shirt mit dem Porträt des am Montag vor einer Woche verhafteten Anführers der Protestbewegung Hirak in Al-Hoceïma, Nasser Zafzafi. Umgeben von Frauen, die ihr Haar mit einem traditionellen Kopftuch bedeckt halten, verlangt die Mutter von vier Kindern die Freilassung von Zafzafi und weiteren 20 Verhafteten. Sie spricht laut und selbstbewusst.
Ben Aissa ist mit einem Taxifahrer verheiratet, der selbst nicht an der Bewegung teilnimmt, aber, wie sie sagt, “stolz auf mich ist”. Als ihre Heimat beschreibt sie auf Facebook den “von der Korruption erdrückten Rif”, wo sie auch den Großteil ihres Lebens verbracht hat. Ein Studium, das sie gern gemacht hätte, scheiterte an den fehlenden Finanzen ihrer Familie.

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Stattdessen wuchs das Interesse an der Politik: “Ich habe an allen friedlichen Protesten teilgenommen” seit jenem Oktobertag 2016, als ein wandernder Fischhändler nach einem Streit mit den Behörden ums Leben gekommen ist, sagt sie über sich. Ben Aissa war dennoch bis vor einer Woche, als sie erstmals bei der Demo sprach, weitgehend unbekannt. Einzig am 8. März, dem Weltfrauentag, stand sie in der ersten Reihe.
Fahnen der Rif-Republik wehen
Wie Zafzafi ruft auch Ben Aissa zur Gewaltlosigkeit auf. Wer Steine werfe, gehöre nicht zur Bewegung, Polizisten seien “Brüder”, die sich nur dadurch unterschieden, dass sie Uniform tragen. Den Vorwurf von Presse und Politik, die Bewegung wolle das Rif von Marokko abspalten, weist sie zurück. Bei den Protesten wehen dennoch die Fahnen der kurzlebigen Rif-Republik (1921-1926), als eine Rebellenarmee unter dem von Zafzafi und Ben Aissa verehrten Führer Abdelkrim die spanischen Kolonialherren zurückdrängte.
Doch von kulturellen Forderungen der Berber spricht Ben Aissa nicht. Ihr geht es um Arbeit und Würde und um fehlende Spitäler und Universitäten in der Region. Angst, dass sie dasselbe Schicksal ereilen könnte wie Zafzafi, hat sie nicht. “Ich werde mich nicht verstecken, auch wenn das bedeutet, dass sie mich verhaften!”, sagt sie. Sie fürchte nicht die Haft, sondern den Schmerz, den es ihren Eltern bereiten würde, sie hinter Gittern zu sehen. (Reiner Wandler, 6.6.2017) –

3. Der Protest geht weiter im Norden Marokkos: was nun? Marokkanische Presseschau – LESEN
2017.05.06 um 09:41 Uhr – Von Hervé BAR – AFP
Trotz der Verhaftungen ist der Volksprotest im Norden Marokkos ungebrochen, wo der Staat nach Wahl der Option Sicherheit nun seine Flexibilität, die Wut zu entschärfen, reduziert sieht, nach Presseberichten.
Sonntagabend gab es zum neunten Mal in Folge in der Nacht neue Kundgebungen in der Stadt al-Hoceima und anderen Städten, um die Freilassung von Nasser Zefzafi, dem eingesperrten Führer der „Hirak“ ( „die Bewegung“) zu verlangen, der Bewegung, die den Protest beseelt.
In Al Hoceima ging ihre Zahl – ein paar hundert – nach unten, berichtet ein Journalist von AFP. Wie zuvor war die Polizei im Herzen der Nachbarschaft Sidi Abed eingesetzt, um die Menschen an der Kundgebung zu hindern, die jedoch kurz vor Mitternacht stattfand und ohne Zwischenfälle abgeschlossen wurde.
In der nahe gelegenen Stadt Imzouren, einer anderen Brutstätte des Protestes, hatten tagsüber mehrere hundert Frauen an einem Marsch teilgenommen.
„Ein wahres Gleichgewicht der Macht wurde in den Straßen von Al-Hoceima installiert“, fasst in ihrer Ausgabe vom Wochenende die Tageszeitung L’Economiste zusammen. „Mit auf der einen Seite die Demonstranten mit starken Forderungen nach Beschäftigung, Gesundheit, Bildung, und der Polizei auf der anderen Seite.“ Und mit Verhaftungen, die „zusätzlicher Treibstoff“ für die Proteste waren.
Vierzig Menschen, darunter Nasser Zefazfi und Schlüssel-Aktivisten des harten Kerns von „Hirak“ wurden seit dem 26. Mai festgenommen. Zwanzig von ihnen wurden der Staatsanwaltschaft in Casablanca vorgestellt und festgenommen, insbesondere wegen „versuchten Mordes, Bedrohung der nationalen Sicherheit, Anstiftungen gegen die Integrität des Königreichs (…) und andere Verbrechen“, berichtete am Sonntag die Agentur MAP.

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Al-Hoceima ist seit 7 Monate das Epizentrum einer Protestbewegung für die Entwicklung des Rif, historisch rebellische und geographische Binnenregion, die die Demonstranten als vom Staat „marginalisiert“ fühlen.
Abgesehen von einigen Auseinandersetzungen am vergangenen Wochenende in Al Hoceima und Freitag in Imzouren blieb die Bewegung „friedlich“, gemäß der endlos wiederholten Parole der Demonstranten.
„Sit-Ins und Demonstrationen der Solidarität fanden in fünfzehn Städten statt, wir sind nicht weit vom großen Showdown (…)“, sorgt sich die Wochenzeitung Maroc Hebdo und fragt, „wie die Feuersbrunst vermeiden? “.
– Eine ‘entscheidende’Woche –
„Die Wunde des Rif hat sich vermöge Vernachlässigung schließlich infiziert. (…) Und seitdem verwandelten die Versprechen des Fortschritts sich in Bedrohungen der Verfolgung“, so die Zeitung Akhbar Al-Yaoum ( unabhängig), für die „die Situation sich von Tag zu Tag verschlechtert.“
„Die Tür des Dialogs bleibt offen“, versicherte die Regierung. Der Innenminister Abdelouafi Laftit ist Dienstag im Parlament, um über die Situation zu informieren.
Die lokale Exekutive verurteilte das verzerrende Prisma von sozialen Netzwerken und wiederholt ständig, dass Al-Hoceima „normal funktioniert“, unter Hervorhebung der vielen initiierten Projekte in der Region.
Aber in den Straßen manifestieren die Demonstranten weiterhin ihren Trotz gegen den „Polizei“Staat und lehnen jede Vermittlung von lokalen Politikern ab, die sie seit Monaten für ihre „Korruption“ schmähen.
Sie sind auch zahlreicher, um an König Mohammed VI zu appellieren, berichtet AFP erwähnt, nach dem Bild der Mutter von Zefzafi, die ihn um die Freilassung seines Sohnes bat.
Mit Al-Hoceima als „Ölfleck“, „sind wir in einer mehr oder weniger aktualisierte Neuauflage vom 20. Februar 2011?“, fragt Maroc Hebdo auf die Volksbewegung bezogen, die damals die Institutionen schüttelte .
Die Zeitung stellt „einige Ähnlichkeiten“ mit Demonstranten fest, die „sich weder von der Regierung nochder Opposition, geschweige denn von lokalen Größen oder von Parlamentariern vertreten fühlen. (…) Das ist das Drama des nationalen politischen Spiels. ”
„Die jungen Riffler und andere Führer des Hirak geben niemandem Kredit. Es sei denn, dem Monarchen“, sagt die wöchentliche Tel Quel.
„Ein face-to-face, das uns an einen gewissen 20. Februar 2011 erinnert“, nach dieser Zeitung. Sie sieht den „Fehler“ von denen, die „in den höheren Rängen der Macht“ „die Wiedergeburt einer volkstümlichen Führung im Keim ersticken wollten“, welche “die politische Klasse gedemütigt und die Wahlen ihrer Substanz entleert hat.”
„Es scheint, dass nur der König wirklich die Mittel hat, um die Situation zu beruhigen,“ urteilt Maroc Hebdo unter dem Titel „Das Volk appelliert an den König“, und wirft die Frage auf: „Wird er intervenieren“.
Politische Treffen in Rabat, Beginn der Prozesse, Initiativen der Zivilgesellschaft … „der Anfang der Woche wird entscheidend sein“, will die Nachrichten-Website Médias24 glauben.
© 2017 AFP

4. Marokko rechtfertigt die Repression gegen die Protestbewegung LESEN
2017.06.06 20:00 – Von Hamza MEKOUAR und Herve BAR – AFP
„Dem Gesetz zum Respekt verhelfen“: der marokkanische Innenminister rechtfertigte Dienstag die jüngste Verhaftungswelle, die die populäre Protestbewegung im Norden enthauptet hat, wo die Proteste jedoch nicht aufhören.
„Der Staat hat sich mobilisiert, um den sozialen und wirtschaftlichen Forderungen der Bevölkerung gerecht werden“ in Al Hoceima, behauptete Abdelouafi Laftit vor dem Parlament in einer Fragestunde.
[…]
Die vielen neuen oder in den letzten Monaten von der Regierung wieder aufgelegten Projekte in der Region „entsprechen 90% der Forderungen des Volkes“ , wiederholte Herr Laftit den Diskurs der Exekutive, aus dem Rif einen „Pol der Entwicklung zu machen. ”
Zehn Tage lang führte die Polizei 87 Verhaftungen, nach einem letzten offiziellen Maut, einschließlich derjenigen, Zefzafi Nasser, der Führer der „Hirak“ (die Bewegung, der Name der Bewegung, die den Streit beseelt).
[…]
„Der Staat hatte keine andere Wahl, als das Gesetz zu erzwingen“, erklärte der Minister des Innern auf die Verhaftungswelle bezogen.
Diese würden gemacht „in Transparenz und unter Achtung der Unschuldsvermutung“, und die Presse habe unter keiner „Behinderung“ in ihrer Berichterstattung über die Ereignisse zu leiden gehabt hat, sagte Abdelouafi Laftit.
[…]
„Trotz der Bemühungen der Regierung, positiv auf die verschiedenen Forderungen zu reagieren, wirft die Hartnäckigkeit einiger, weiterhin täglich zu demonstrieren, Fragen auf“, sagte Herr Laftit.

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…. für alt:


…. für alle:

…. für jung:

„Wer hat ein Interesse daran, dass diese Tür eines offenen Dialogs mit der Regierung geschlossen wird?“ Es gäbe „manchen Aufruhr“ in sozialen Netzwerken von „gewissen Parteien“, die „die Bewegung verewigen wollen. ”
Seine Intervention wurde jedoch in der Sitzung durch zwei Abgeordnete in Frage gestellt.
„Die + Hirak + ist eine friedliche Bewegung, die immer vorbildlich gewesen ist. Die Vorwürfe, dass sie einer externen Agenda diene, sind falsch“, sagte ein Vertreter der Istiqlal Partei, plädierte für die „Befreiung der Gefangenen“ und einen “echten Dialog“.
Ein Mitglied der Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (PJD, Islamisten) wies auch die Vorwürfe von „Verrat“ gegen die Demonstranten zurück.
In Anwesenheit der Familien der Angeklagten und hunderten von Anwälte, Beobachtern und Aktivisten von Organisationen der Menschenrechte wurde der erste Prozess eröffnet.
© 2017 AFP

=> => PART I – 07.05.2017-02.06.2017
Nord-Marokko: heftiger Sozialprotest im Rif, Generalstreik — Portrait Nasser Zefzafi
Maroc: contestations populaires au Rif, grève générale

1. Maroc: deux nouveaux meneurs de la contestation populaire arrêtés LIRE
05.06.2017 à 20:00 – AFP
Deux nouveaux meneurs de la contestation populaire qui agite depuis sept mois la région d’Al-Hoceïma dans le nord du Maroc ont été arrêtés lundi, ont indiqué un avocat et un militant.
Nabil Ahamjik, considéré comme le numéro deux du “hirak” (la “mouvance”, mouvement qui anime la contestation), a été interpellé, a annoncé sur les réseaux sociaux Abdessadek El Bouchtaoui, avocat et membre du collectif de défense des détenus de ce mouvement.
M. Ahamjik était recherché depuis plus d’une semaine. Il avait posté deux vidéos sur les réseaux sociaux appelant à la poursuite de la mobilisation “pacifique” après la vague d’arrestations qui avait visé fin mai à Al-Hoceïma le noyau dur du “hirak”, dont son leader Nasser Zefzafi.
Une jeune femme, Silya Ziani, l’une des nouvelles figures du mouvement, présente dans toutes les manifestations de ces derniers jours, a également été interpellée en périphérie d’Al-Hoceïma, alors qu’elle se rendait en taxi avec d’autres militants à Casablanca, a indiqué à l’AFP l’un d’entre eux.
Les personnes qui l’accompagnaient ont elles été relâchées, a expliqué la même source.
Al-Hoceïma est depuis sept mois l’épicentre d’un mouvement de contestation revendiquant le développement du Rif, région historiquement frondeuse et géographiquement enclavée, que les protestataires jugent “marginalisée” par l’Etat.
Le leader du mouvement, Nasser Zefzafi, avait interrompu le 26 mai le prêche de l’imam dans une mosquée. Une quarantaine de personnes, dont M. Zefazfi ont été interpellées depuis.
Vingt d’entre elles ont été présentées au parquet à Casablanca et placées en détention notamment pour “tentative d’homicide volontaire, atteinte à la sécurité intérieure, incitations contre l’intégrité du royaume (…) et autres crimes”.
Des manifestations quotidiennes -nocturnes pour cause de ramadan- ont eu lieu toute la semaine dans la ville d’Al-Hoceïma et la localité voisine d’Imzouren (autre haut-lieu de la contestation), mais la mobilisation était en baisse ce weekend à Al-Hoceïma où la police se déploie désormais au coeur des quartiers protestataires pour empêcher les regroupements.
Hormis quelques heurts ponctuels, le mouvement est resté “pacifique”, mot d’ordre revenant en boucle chez les manifestants.
© 2017 AFP
2. Maroc: nouvelle manifestation nocturne et sans incident à Al-Hoceïma LIRE
06.06.2017 à 04:00 – AFP
Quelques centaines de personnes ont de nouveau manifesté dans la nuit de lundi à mardi, sans incident, dans la ville d’Al-Hoceïma, épicentre depuis sept mois d’un mouvement de contestation populaire dans le nord du Maroc, a constaté un journaliste de l’AFP.
Comme chaque soir depuis dix jours, le rassemblement s’est déroulé dans le quartier de Sidi Abed, et réclamait la “libération” des activistes du “hirak” emprisonnés (la mouvance, nom du mouvement qui anime la contestation).
Les protestataires se sont regroupés à la rupture du jeûne du ramadan, et sous la surveillance des forces anti-émeutes. Ils brandissaient des portraits de Nasser Zefzafi, leader du “hirak” arrêté il y a une semaine, et scandaient leurs habituels slogans: “Nous sommes tous Zefzafi”, “Pacifique”, ou “Non à la militarisation”…
Le rassemblement s’est dispersé peu avant minuit et sans incident.
© 2017 AFP
3. La contestation persiste dans le nord du Maroc: et maintenant? Revue de presse marocaine – LIRE
05.06.2017 à 09:41 – Par Hervé BAR – AFP
Malgré les arrestations, la contestation populaire ne faiblit pas dans le nord du Maroc, où l’Etat, après avoir choisi l’option sécuritaire, voit sa marge de manoeuvre se réduire pour désamorcer la colère, selon la presse.
Dimanche soir, pour la neuvième nuit consécutive, de nouveaux rassemblements se sont déroulés dans la ville d’al-Hoceïma et d’autres localités pour exiger la libération de Nasser Zefzafi, leader emprisonné du “hirak” (“la mouvance”), le mouvement qui anime la contestation.
A Al-Hoceïma, leur nombre -autour de quelques centaines- était à la baisse, a constaté un journaliste de l’AFP. Comme la veille, la police s’était déployée au coeur du quartier de Sidi Abed pour empêcher les habitants de rejoindre le rassemblement, qui s’est cependant achevé peu avant minuit et sans incident.
Dans la ville voisine d’Imzouren, autre haut-lieu de la contestation, quelques centaines de femmes ont participé dans la journée à une marche, a-t-on constaté.
“Un vrai rapport de force s’est installé dans les rues d’Al-Hoceïma”, résume dans son édition du week-end le quotidien l’Economiste. “Avec d’un côté des manifestants aux fortes revendications à l’emploi, à la santé, à l’éducation, et de l’autre les forces de l’ordre”. Et des arrestations qui ont “servi de carburant” aux manifestations.
Une quarantaine de personnes, dont Nasser Zefazfi et les principaux activistes du noyau dur du “hirak”, ont été interpellées depuis le 26 mai. Vingt d’entre elles ont été présentées au parquet à Casablanca et placées en détention pour, notamment, “tentative d’homicide volontaire, atteinte à la sécurité intérieure, incitations contre l’intégrité du royaume (…) et autres crimes”, a annoncé dimanche l’agence MAP.
Al-Hoceïma est depuis sept mois l’épicentre d’un mouvement de contestation revendiquant le développement du Rif, région historiquement frondeuse et géographiquement enclavée, que les protestataires jugent “marginalisée” par l’Etat.
Hormis quelques heurts le week-end dernier à Al-Hoceïma, et ce vendredi à Imzouren, le mouvement est resté “pacifique”, mot d’ordre revenant en boucle chez les manifestants.
“Des sit-in et manifestations de solidarité ont eu lieu dans une quinzaine de villes, nous ne sommes pas loin du grand soir (…)”, s’inquiéte le journal Maroc Hebdo, se demandant “comment éviter l’embrasement ?”.
– Une semaine ‘décisive’-
“La blessure du Rif, à force d’être négligée, a fini par s’infecter. (…) Et depuis, les promesses de progrès se sont transformées en menaces de poursuites pénales”, accuse le journal Akhbar Al-Yaoum (indépendant), pour qui “la situation s’aggrave de jour en jour”.
“Les portes du dialogue demeurent ouvertes”, a assuré le gouvernement. Le ministre de l’Intérieur, Abdelouafi Laftit, est annoncé mardi devant le Parlement pour l’informer de la situation.
L’exécutif local dénonce le prisme déformant des réseaux sociaux et répète qu’Al-Hoceïma “fonctionne normalement”, mettant en avant les nombreux chantiers mis en branle pour la région.
Mais dans les rues, les manifestants continuent de clamer leur défiance contre l’Etat “policier”, et de refuser toute médiation des édiles locaux qu’ils vilipendent depuis des mois pour leur “corruption”.
Ils sont aussi de plus en plus nombreux à en appeler au roi Mohammed VI, a constaté l’AFP, à l’image de la mère de Zefzafi pour obtenir la libération de son fils.
Alors qu’Al-Hoceïma “fait tache d’huile”, “sommes-nous dans un remake plus ou moins actualisé du +20 février 2011+ ?”, se demande Maroc Hebdo, en référence au mouvement populaire qui fit alors trembler les institutions.
Le journal relève “quelques similitudes” avec des manifestants qui “ne se sentent représentés ni par le gouvernement, ni par l’opposition, encore moins par les élus locaux et les députés. (…) C’est là le drame du jeu politique national”.
“Les jeunes Rifains et autres meneurs du +hirak+ ne donnent du crédit à personne. Sauf au monarque”, constate l’hebdomadaire TelQuel.
“Un face-à-face qui nous rappelle un certain 20 février 2011”, selon ce journal, qui y voit la “faute” de ceux qui, “dans les hautes sphères du pouvoir”, ont voulu “étouffer dans l’oeuf la renaissance d’un leadership partisan”, “humilié la classe politique” et “vidé les élections de leur substance”.
“Il semble en fait que seul le roi a véritablement les moyens d’apaiser la situation”, juge Maroc Hebdo, qui titre “Le peuple en appelle au roi”, et pose la question: “Va-t-il intervenir ?”.
Réunions politiques à Rabat, début des procès, initiatives de la société cvile… “le début de semaine s’annonce décisif”, veut croire le site d’infos en ligne Médias24.
© 2017 AFP
4. Le Maroc justifie la répression contre le mouvement de contestation LIRE
06.06.2017 à 20:00 – Par Hamza MEKOUAR, Hervé BAR – AFP
“Faire respecter la loi”: le ministre marocain de l’Intérieur a justifié mardi la récente vague d’arrestations qui a décapité le mouvement de contestation populaire dans le nord du pays, où les manifestations perdurent cependant.
“L’Etat est mobilisé pour répondre aux revendications sociales et économiques de la population” à Al-Hoceïma, a une nouvelle fois affirmé Abdelouafi Laftit, venu au Parlement pour répondre aux questions des députés.
Cette province est secouée depuis sept mois par un mouvement de contestation revendiquant le développement du Rif, une région historiquement frondeuse et géographiquement enclavée que les protestataires jugent “marginalisée”.
Les nombreux chantiers lancés ou relancés ces derniers mois par le gouvernement dans la région “répondent à 90% des demandes de la population”, a vanté M. Laftit, reprenant le discours de l’exécutif qui promet d’en faire un “pôle de développement”.
Depuis une dizaine de jours, la police a mené 87 arrestations, selon un dernier bilan officiel, parmi lesquelles celles de Nasser Zefzafi, le leader du “hirak” (la mouvance, nom du mouvement qui anime la contestation).
Nasser Zefzafi était recherché pour avoir interrompu le 26 mai le prêche d’un imam dans une mosquée. Mais selon un de ses avocats, des “accusations lourdes et exagérées” pèsent désormais contre M. Zefzafi, incarcéré en détention provisoire dans la nuit de lundi à mardi.
Une vingtaine d’autres personnes ont également été placées en détention, notamment pour “tentative d’homicide volontaire, atteinte à la sécurité intérieure, incitations contre l’intégrité du royaume (…) et autres crimes”.
Mardi, trois autres membres du “hirak”, dont le journaliste-militant Mohamed Asrihi, animateur du compte Facebook Rif24 (l’une des voix du “hirak” sur les réseaux sociaux), ont été interpellés, ont indiqué à l’AFP les autorités locales.
“L’Etat n’avait d’autre choix que de faire respecter la loi”, a justifié le ministre de l’Intérieur, en référence à cette vague d’arrestations.
Elles se sont faites dans la “transparence et le respect de la présomption d’innocence”, tandis que la presse n’a eu à subir “aucune entrave” dans sa couverture des évènements, a estimé Abdelouafi Laftit.
– Nouveau procès –
Des manifestations quotidiennes -nocturnes pour cause de ramadan- ont lieu depuis une dizaine de jours dans la province, à Al-Hoceïma et Imzouren.
Aux cris de “Nous sommes tous Zefzafi” et appelant à la “libération” des militants arrêtés, ces rassemblements -passés de plusieurs milliers à quelques centaines de participants ces trois derniers jours- se déroulent sous une forte présence policière.
Hormis quelques heurts ponctuels, le mouvement est resté “pacifique”, mot d’ordre revenant en boucle chez les protestataires.
“Malgré les efforts fournis par l’Etat pour répondre positivement aux différentes demandes des habitants, l’obstination de certains de continuer à manifester quotidiennement pose question”, a estimé M. Laftit.
“Qui a intérêt à ce que la porte du dialogue ouverte par le gouvernement soit fermée?”, s’est-il interrogé, dénonçant les “agissements” de “certaines parties” sur les réseaux sociaux et de ceux qui voudraient “faire perdurer le mouvement”.
Son intervention a néanmoins été contestée par deux députés, intervenus en séance.
“Le +hirak+ est un mouvement pacifique, qui s’est toujours montré exemplaire. Les accusations selon lesquelles il servirait un agenda extérieur sont fausses”, a estimé un représentant du parti Istiqlal, appelant à la “libération des détenus” et à un “véritable dialogue”.
Un député du Parti justice et développement (PJD, islamiste) a lui aussi rejeté les accusations de “trahison” lancées contre les manifestants, remettant en question la couverture des évènements par les télévisions publiques et demandant aux politiques de “jouer leur rôle” dans la gestion de la crise.
Une audience a débuté mardi au tribunal d’Al-Hoceïma pour juger les prévenus qui n’ont pas été transférés à Casablanca, a rapporté la presse marocaine selon laquelle le procès s’est ouvert devant une salle comble, en présence des familles des prévenus et d’une centaine d’avocats, observateurs et militants d’organisations des droits de l’Homme.
© 2017 AFP

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Demonstranten gegenüber Sicherheitskräften in Imzouren in der Nähe von Al Hoceima – PHOTO afp.com
Des manifestants face aux forces de sécurité à Imzouren près d’Al-Hoceima le 2 juin 2017