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Nigeria, Menschenhandel: Benin City und seine Schleusernetze in die Prostitution

Nigeria: Le trafic facile de jeunes femmes vers la prostitution en Europe
ALL PHOTOS afp.com by PIUS UTOMI EKPEI/ On TOP: Dirnen in Benin City, Nigeria
Des prostituées à Benin City, au Nigeria, le 29 mars 2017

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1. Die nigerianischen Mädchen „rennen“ zu Schleusern, um Europa zu erreichen LESEN
06.13.2017 um 14:00 Uhr – Von Sophie BOUILLON – AFP
In Benin City, Nigeria Hauptstadt der Abreisen zur illegalen Einwanderung, sagt man nie das Wort „Prostitution“. In der Alltagssprache werden die Mädchen, die nach Italien oder Frankreich gehen, nicht den Gehsteig machen. Sie gehen fort, um „sich durchzuwursteln.“
Nigeria, der Riese von mehr als 190 Millionen Einwohnern, hält den traurigen Rekord der Zahl der per Boot am italienischen Ufer angekommenen afrikanischen Migranten. Im Jahr 2016 waren es 37.500, nach der Internationalen Organisation für Migration (IOM).
Die überwiegende Mehrheit von ihnen stammte aus Benin City (Bundesstaat Edo im Landessüden). Die IOM notiert eine Explosion der Zahlen über den Frauenhandel (433 Nigerianerinnen im Jahr 2013 angekommen, fast 5000 im Jahr 2014, die neuesten verfügbaren Zahlen) und bemerkt eine „signifikante Zunahme der Anzahl von leicht zu manipulierenden Minderjährigen.“
„Die überwiegende Mehrheit von ihnen waren zum Zweck der sexuellen Ausbeutung bestimmt“, sagt die UN-Agentur.
„Warum Edo, warum Benin City? Ich drehe Frage in meinem Kopf herum. Es macht mir Kopfschmerzen“, klagt Schwester Bibiana. Die Nonne versucht, jungen Frauen nach ihrer Rückkehr aus Europa, sei es repatriiert oder freiwillig, zu helfen. „Aber sie haben einen Juckreiz, wieder fortzugehen“, seufzt sie.
Im Sitzungsraum ihres kleinen Vereins thront Jesus’ Gesicht. Lächelnd. Schützend und leuchtend. „In Europa sind die Menschen gut. Sie sind wie Jesus“, rechtfertigt Miracle ihre Abreise im Jahr 2012: „Ich bete jeden Tag zu Gott, dass ich einen Weg finde, fort zu gehen.“

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…. für alle:

…. für jung:

Miracle kam vor 2 Jahren zurück aus Italien. Die Geschichte, die sie Reportern erzählt, ist verschwommen: sie habe sich nur einige Wochenprostituiert, bevor eine NGO sie aus der Affäre gezogen hätte. Aber die Nonne, der ihre Akte kennt, ist unnachgiebig: Miracle war von A bis Z eine Prostituierte.
– Kartelle –
Die Frauen aus armen Verhältnissen und mit sehr wenig Bildung haben nicht die Mittel, Italien zu erreichen. Aber in Benin City sind die „Kartelle“ der Menschenhändler weit verbreitet. Es reicht, eine „Madame“ (Chefin) zu finden, um die Reise, falsche Dokumente und das Versprechen eines „Jobs“ zu organisieren. Einige denken, sie werden Friseure, andere, dass sie sich in großen Hotels prostituieren. Viele stellen gar keine Fragen.
In Europa angekommen, werden sie mehrere Jahre auf den Straßen von Palermo oder Paris für zwischen 5 und 15 Euro pro Akt arbeiten gehen, um ihre Schulden zurückzuzahlen: zwischen 20.000 und 50.000 Euro.
Divinity war nicht nach Italien, sondern nach Dubai gegangen. Ihre Schulden waren „nur“ 15.000 Euro, um endlich ihren Traum zu verwirklichen: „Mein ganzes Leben hatte ich davon geträumt, ins Ausland zu reisen“, sagt sie. Sie war damals 18.
„Ich zog auf Kundenfang durch die Diskotheken, ich war müde. Und eines Tages hörte ich meine Madame am Telefon mit dem Vater eines der Mädchens sprechen“.
„Sie sagte ihm, dass die Juju (schwarzmagische Zeremonie, der die Schleuser die Migrantennin vor der Abreise unterziehen) nicht funktioniert und dass das Mädchen nach Nigeria zurückkehren musste, bevor sie nach Dubai zurückkomme. Sie hatte alles wieder von vorn anzufangen und einen neuen Schuldenberg zu bezahlen. ”
Divinity versteht, dass sie ihre Menschenhändlernetze nie loswerden würde und beschließt, sie bei der Polizei zu melden. Sie wurde von den Behörden abgeschoben. Zurück aufs Startfeld.
In den Straßen der Stadt mischt sich die ambiente Armut mit unzähligen evangelistischen Kirchen und Western Union- Büros, wo man Geld von den sich im Ausland „durchwurstelnden“ Kinder erhält.
– Den Gipfel erreichen –
Frauen, die „nicht bestanden haben“ (ihr Europaabenteuer), gehen oft auf den Straßenstrich der Stadt und erzählen ihre europäische Hölle: die zig Kunden pro Nacht, die man entlang der Landstraßen erwartete, die „sexuellen Praktiken der Weißen“, die in Bahnhöfen verbrachten Nächte. Schlimmer noch, die Reise quer durch Libyen.
Immer mehr Frauen in Benin City haben von der Rückseite der Kulissen gehört, und die Menschenhändler bevorzugen jetzt, Europa den Teenagern auf den Dörfern zu versprechen.
Die kennen nicht einmal die Existenz von Lagos, Nigeria kommerzieller Hauptstadt, 300 Kilometer entfernt. Sie haben nur eine vage Vorstellung davon, was die Welt ist, sind sich aber sicher, dass es an anderer Stelle viel besser ist.
Patience versichert, auch in Dubai gewesen zu sein, „allein, mit dem Auto.“ Ihre Freundinnen ersticken ihr spöttisches Gekicher.
„Jede will reisen, wichtig werden, jede will den Gipfel erreichen“, setzt Patience nach.
„Es ist wegen dem Wert des Geldes dort. Die Währung hat hier nicht den gleichen Wert (mit dem Wechselkurs)“, flüstert sie.
Mit der Rezession in Nigeria seit über einem Jahr, die zu dem Zusammenbruch der nationalen Währung (Naira) führte, sind 30 Euro jetzt eine große Summe. Ein Mindestlohn, um seiner Familie zu schicken und diejenige geworden zu sein, die „erfolgreich war und die andere respektieren.“
Eine Beobachtung, die Professor Edoja Okyokunu, Soziologin an der Universität von Benin City, teilt: „Sie wollen um jeden Preis weg, und sie sind nicht zufrieden, wenn NGOs den Menschenhandel bekämpfen wollen“, erzählt er.
„In der Regel sieht hier niemand, wo das Problem liegt. Diese Frauen sind nicht Opfer des Menschenhandels. Sie laufen hinein. Sie sind Opfer der Armut.“
© 2017 AFP

2. „Meine Tochter ist in Europa, sie ist es, die sich um mich sorgen sollte“ LESEN
„Meine Tochter ist in Europa, sie ist es, die sich um mich sorgen sollte“
20.00 Uhr 15/06/2017 – Von Sophie BOUILLON – AFP
Das Haus von Grace und Sunday ist das letzte noch stehende auf der Bata Road. Alle Nachbarn sind weg und das nigerianische Paar im Ruhestand hofft, das gleiche zu tun: mit dem Geld ihrer beiden nach Italien migrierten Kinder bauen sie ein neues Zuhause.
Dieser von Sümpfen verschluckte Weg war einmal eine Autobahn, über die jeden Tag Dutzende von Lastwagen zur Bata-Schuhfabrik fuhren, einem der industriellen Flaggschiffe von Benin City, einer Stadt von etwa 10 Millionen Menschen im südlichen Nigeria.
In den frühen 2000er Jahren jedoch verlagerte der globale Riese seine Anlage nach Ghana, weil man hier nicht mehr in der Lage war, den konstanten Mangel an Elektrizität zu bewältigen: 3.000 meist junge Menschen haben ihre Arbeit verloren.
Seitdem wurden die Entwässerungssysteme in der Umgebung nicht mehr repariert und das Wasser hat seine Rechte zurückerobert, jedes Haus auf seinem Weg verschlungen.
„Wir haben nichts. Nichts zu essen“, sagt Grace Otoide gegenüber AFP, auf einem großen Sofa sitzend, das frühere Einkommen widerspiegelt. Die Rente ihres Mannes, eines ehemaligen Beamten, hat die Abwertung des Naira, der nigerianischen Währung, auch nicht überlebt.
Zwei ihrer sechs Kinder gingen vor wenigen Jahren illegal nach Italien. Seitdem schicken sie, wenn sie können, ein paar hundert Euro, damit die Familie ein neues zu Hause bauen kann, denn das alte droht jederzeit zusammenbrechen.
„Ich weiß nicht, was sie da macht. Aber sie arbeitet, ihr geht es gut. Sie ist es, die sich eher um mich Sorgen machen sollte“, sagt die gut sechzigjährige Grace, ihren letzten Enkel in den Armen. „Wenn ich in ihrem Alter wäre, würde ich auch fortgehen.“
– Der Zusammenbruch der Währung –
Im Jahr 2016 kamen 37.500 Nigerianer mit dem Boot an italienische Ufer, nach der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Die überwiegende Mehrheit war aus Benin City.
Die Stadt ist verseucht mit Schleusernetzen mit „Madams“ an der Spitze, die die Kandidatinnen auf den Weg ins Exil schicken.
„Dort angekommen, werden sie im Austausch für ihre Passage eine Schuld in Höhe von 20 bis 50.000 Euro zurückzahlen müssen“, sagt die UN-Organisation.
Für IOM kamen im Jahr 2015 mehr als 5.000 Nigerianerinnen in Italien an, „und die überwiegende Mehrheit von ihnen zum Zweck der sexuellen Ausbeutung.“ Die Männer hingegen werden oft in lokale Mafia-Netzwerke gezwungen, die dieses System kontrollieren.
Das Phänomen wurde in den späten 1980er Jahren geboren, im Moment des industriellen Zusammenbruchs der Region. Militärdiktaturen und Strukturanpassungsprogramme waren für die nigerianische Wirtschaft fatal gewesen, hatten einen schweren Sturz seiner Währung verursacht.
Seit fast 30 Jahren überlebt der Bundesstaat Edo dank des Geldes von seinen an die Nordküste des Mittelmeers migrierten Kindern. Nunmehr stellen auch kleine Mengen einen reale Monatslohn für die Familien dar, sofern sie in Fremdwährung geschickt werden.
In der Umgebung von Benin City sprießen Backsteinhäuser wie Pilze zwischen meist aufgegebenen Feldern.
Emmanuel Otoide, ein junger Baustellenchef, baut ein großes Haus für seine Kundin. Sie lebt seit zehn Jahren in Italien und hat nie einen Fuß in Nigeria gesetzt.
An die Wände klebte die Mutter der Besitzerin Poster ihrer Pfingstgemeinde: „2017 ist das Jahr meines Lichts.“
„Ihree Mutter verkauft Wasser in Tüten auf dem Markt. Ohne Geld von dort, glaube ich nicht, dass es möglich gewesen wäre, ein Haus zu bauen“, sagt der Bauingenieur. Hinter ihm graben Arbeiter mit Schaufeln die Grundlagen eines anderen Hauses. Unter einer erstickenden Hitze schwitzen sie überschwänglich 10 Stunden am Tag für einen Lohn von 3.000 Naira ($ 9).
– „Attrappenhafte“ Entwicklung –
Der dank der Emigranten gewonnene Anschein wirtschaftlicher Entwicklung ist jedoch „künstlich und kurzlebig“, sagt die Soziologin Kokunre Eghafona-Agbontaen von der Universität Benin City.
Das an oft sehr arme und ungebildete Familien geschickte Geld wird nicht in „nachhaltige Unternehmungen“ investiert oder um „Agrarland zu kaufen.“
„Das Geld wird für persönliche Zwecke verwendet, und das macht keinen sichtbaren Beitrag zur Transformation der Gesellschaft“, so die Forscherin zu AFP.

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…. für jung:

Schlimmer noch, sie glaubt, dass die illegale Migration zu einem Rückgang des Niveaus der Ausbildung im Staat Edo geführt hat, da junge Menschen eher fortgehen wollen als ihre Ausbildung fortzusetzen, davon überzeugt, dass ihre berufliche Zukunft in Nigeria nicht passieren wird.
Eine von Philip Shaibu, dem stellvertretenden Gouverneur von Edo, geteilte Beobachtung: „Die Eltern suchten die besten Schleuser, um ihre Kinder nach Europa zu schicken, wie wenn sie die beste Schule für ihre Ausbildung gesucht hätten!“
Nach Jahren der Untätigkeit auf der politischen Ebene versichert der neue Gouverneur, er wolle diese „gefährlichen Kartelle“ durch Boosten Industrie ausrotten und 200.000 Arbeitsplätze schaffen. Eine große und fast utopische Herausforderung in einem Land, in dem die Energieprobleme der Alptraum eines jeden Investoren sind.
Aber seit 2016 macht die EU Druck auf die Herkunftsländer der Migranten, unter anderem durch finanzielle Unterstützung für Entwicklungsprojekte. Eine „weiche Diplomatie“, wie M. Shaibu das nennt, welche die Politik zu Problembewusstsein ermutige.
„Wir wollen, dass unsere Jugend im Ausland für ihre hier in Nigeria erworbenen Fähigkeiten anerkannt wird“, wünscht sich der stellvertretende Gouverneur. „Nicht, dass sie abhaut, um in libyschen Gewässern zu ertrinken. Nein, das wollen wir nicht mehr.“
© 2017 AFP

3. PHOTOS WATCH
In der Umgebung von Benin City sprießen Backsteinhäuser wie Pilze zwischen meist aufgegebenen Feldern
Dans la périphérie de Benin City, les maisons en brique poussent comme des champignons au milieu de champs laissés pour la plupart à l’abandon.
 

Prostituierte in Benin City, Nigeria

Das Haus von Grace und Sunday

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1. Les jeunes Nigérianes “courent” vers les trafiquants pour rejoindre l’Europe LIRE
13.06.2017 à 14:00 – Par Sophie BOUILLON – AFP
A Benin City, la capitale nigériane de départ de l’immigration clandestine, on ne prononce jamais le mot “prostitution”. Dans le langage courant, les jeunes filles qui partent vers l’Italie ou la France ne vont pas faire le trottoir. Elles partent “se débrouiller”.
Le Nigeria, géant de plus de 190 millions d’habitants, détient le triste record du nombre de migrants africains arrivés par bateau sur les côtes italiennes. En 2016, ils étaient 37.500, selon l’Organisation Internationale pour les Migrations (OIM).
L’immense majorité d’entre eux étaient originaires de Benin City (Etat d’Edo, dans le sud du pays). L’OIM note une explosion des chiffres concernant le trafic de femmes (433 nigérianes sont arrivées en 2013, près de 5.000 en 2014, derniers chiffres disponibles), et remarque une “augmentation importante du nombre de mineures, facilement manipulables”.
“La grande majorité d’entre elles étaient destinées à l’exploitation sexuelle”, note l’agence onusienne.
“Pourquoi Edo? Pourquoi Benin City? Je retourne cette question dans ma tête. Ça me donne des migraines”, se lamente soeur Bibiana. La religieuse tente d’aider les jeunes femmes à leur retour d’Europe, rapatriées volontaires ou expulsées. “Mais ça les démange de repartir”, soupire-t-elle.
Dans la salle de réunion de sa petite association, trône le visage de Jésus. Souriant. Protecteur et lumineux. “En Europe, les gens sont bons. Ils sont comme Jésus”, justifie Miracle pour expliquer son départ en 2012. “Je prie Dieu tous les jours pour qu’il me trouve un moyen de repartir.”
Miracle est rentrée d’Italie il y a deux ans. L’histoire qu’elle narre aux journalistes est floue: elle ne se serait prostituée que quelques semaines avant qu’une association ne la tire d’affaire. Mais la religieuse qui connaît son dossier, est catégorique: Miracle s’est prostituée de A à Z.
– Cartels –
Les femmes, issues de milieux pauvres et très peu éduquées, n’ont pas les moyens de rejoindre l’Italie. Mais à Benin City, les “cartels” de la traite humaine pullulent. Il suffit de trouver une “madame” (patronne) pour organiser le voyage, des faux papiers et la promesse d’un “emploi”. Certaines pensent devenir coiffeuses, d’autres qu’elles se prostitueront dans de grands hôtels. Beaucoup ne posent pas de questions.
Arrivées en Europe, elles travailleront plusieurs années sur les trottoirs de Palerme ou de Paris, entre 5 et 15 euros la passe, pour rembourser leur dette: entre 20.000 et 50.000 euros.
Divinity, elle, n’est pas partie en Italie mais à Dubaï. Sa dette n’était “que” de 15.000 euros pour pouvoir enfin réaliser son rêve: “Toute ma vie j’ai rêvé de voyager à l’étranger”, dit-elle. Elle avait 18 ans.
“J’arpentais les boîtes de nuit, j’étais fatiguée. Et un jour, j’ai surpris ma madame parler au téléphone avec le père d’une des filles”, raconte la jeune fille.
“Elle lui disait que le juju (cérémonie de magie noire que les trafiquants font passer aux migrants avant le départ) ne fonctionnait plus et que la fille devait rentrer au Nigeria pour revenir ensuite à Dubaï. Elle devait tout recommencer à zéro et payer une nouvelle dette”.
Divinity comprend qu’elle ne sortira jamais des réseaux de ses trafiquants et décide d’aller les dénoncer à la police. Elle a été expulsée par les autorités. Retour à la case départ.
Dans les rues de la ville, la pauvreté ambiante se mêle aux innombrables églises évangélistes et aux bureaux Western Union, d’où l’on reçoit l’argent des enfants partis “se débrouiller” à l’étranger.
– Atteindre les sommets –
Les femmes qui ont “échoué”, elles, rejoignent souvent les trottoirs de la ville et racontent leur enfer européen: les dizaines de clients par nuit attendus le long des routes de campagne, les “pratiques sexuelles des Blancs”, les nuits passées dans les gares. Pire, le passage par la Libye.
De plus en plus de femmes, à Benin City, ont entendu parlé de l’envers du décors, et les trafiquants préfèrent désormais promettre l’Europe aux adolescentes des villages.
Elles ne connaissent pas même l’existence de Lagos, la capitale économique du Nigeria, à 300 kilomètres de là. Elles n’ont qu’une vague idée de ce qu’est le monde, mais sont certaines qu’il est bien mieux ailleurs.
Patience assure qu’elle est déjà allée à Dubaï elle aussi, “toute seule, en voiture”. Ses amies étouffent leurs rires moqueurs.
“Tout le monde veut voyager, devenir important, tout le monde veut atteindre les sommets”, se rattrape la jeune Patience.
“C’est à cause de la valeur de l’argent de là-bas. La monnaie ici n’a pas la même valeur (avec les taux de change)”, souffle-t-elle.
Avec la récession qui frappe le Nigeria depuis plus d’un an, entraînant l’effondrement de la monnaie nationale (naira), 30 euros représentent désormais une somme importante. Un salaire minimum à envoyer à sa famille, et devenir ainsi celui qui “a réussi et que les autres respectent”.
Un constat que partage le professeur Edoja Okyokunu, sociologue à l’Université de Benin City. “Elles veulent partir à tout prix et elles ne sont pas contentes quand des ONG veulent lutter contre les trafics”, relate-t-il.
“En général, personne ici ne voit où est le problème. Les femmes ne sont pas victimes de la traite humaine. Elles courent dedans. Elles sont victimes de la pauvreté.”
© 2017 AFP
2. Au Nigeria: “Ma fille est en Europe, c’est elle qui devrait s’inquiéter pour moi” LIRE
15.06.2017 à 20:00 – Par Sophie BOUILLON – AFP
La maison de Grâce et Sunday est la dernière encore debout sur Bata Road. Tous les voisins sont partis et ce couple de retraités nigérians espère en faire de même: avec l’argent de leurs deux enfants allés vivre en Italie, ils construisent une nouvelle maison.
Ce sentier avalé par les marécages était autrefois une voie rapide par où transitaient chaque jour des dizaines de camions vers l’usine de chaussures Bata, un des fleurons industriels de Benin City, ville de quelque 10 millions d’habitants du sud du Nigeria.
Au début des années 2000, le géant mondial a délocalisé son usine au Ghana, ne pouvant plus faire face aux pénuries constantes d’électricité: 3.000 personnes, essentiellement des jeunes, ont perdu leur emploi.
Depuis, les systèmes d’irrigation qui entouraient le quartier n’ont plus été réparés et l’eau a repris ses droits, engloutissant chaque maison sur son passage.
“On n’a rien. Rien à manger”, explique à l’AFP Grâce Otoide, installée dans un grand canapé qui témoigne des revenus d’antan. La retraite de son mari, ancien fonctionnaire, n’a pas survécu non plus à la dévaluation du naira, la monnaie nigériane.
Deux de leurs six enfants sont partis clandestinement en Italie il y a quelques années. Depuis, ils envoient quelques centaines d’euros quand ils le peuvent pour faire construire une nouvelle maison familiale, l’actuelle menaçant de s’effondrer à tout moment.
“Je ne sais pas ce qu’elle fait là-bas. Mais elle travaille, elle est bien. C’est elle qui devrait plutôt s’inquiéter pour moi”, tranche Grâce, une soixantaine d’année et son dernier petit-enfant dans les bras. “Si j’avais son âge, je partirais aussi”.
– Effondrement de la monnaie –
En 2016, 37.500 Nigérians sont arrivés par bateau sur les côtes italiennes, selon l’ Organisation internationale pour les migrations (OIM). L’immense majorité étaient originaires de Benin City.
La ville est gangrénée par les réseaux de traite avec à leur tête des “madames” qui envoient les candidats sur le chemin de l’exil.
“Une fois sur place, en échange de leur passage, ils devront repayer une dette qui s’élève de 20 à 50.000 euros”, note l’organisation des Nations unies.
Pour l’OIM, plus de 5.000 Nigérianes sont arrivées en Italie en 2015, “et la grande majorité d’entre elles étaient destinées à l’exploitation sexuelle”. Les hommes, eux, sont souvent enrôlés de force dans les réseaux mafieux locaux qui encadrent le système.
Le phénomène est né à la fin des années 1980, au moment de l’effondrement industriel de la région. Les dictatures militaires et les programmes d’ajustement structurel ont été fatals à l’économie nigériane, entraînant une grave chute de sa monnaie.
Depuis près de 30 ans, l’Etat d’Edo survit grâce à l’argent de ses enfants partis sur la rive nord de la Méditerranée: désormais, même les petites sommes représentent un vrai salaire mensuel pour les familles, tant qu’elles sont envoyées en devises étrangères.
Dans la périphérie de Benin City, les maisons en brique poussent comme des champignons au milieu de champs laissés pour la plupart à l’abandon.
Emmanuel Otoide, jeune chef de chantier, construit une grande maison pour sa cliente. Elle vit en Italie depuis dix ans et n’a jamais remis le pied au Nigeria.
Sur les murs, la mère de la propriétaire a collé des affichettes de son église pentecôtiste: “2017 est l’année de ma lumière”.
“Sa mère vend de l’eau en sachet sur le marché. Sans l’argent de là-bas, je ne pense pas que ça aurait été possible de construire une maison”, explique l’ingénieur du bâtiment. Derrière lui, des ouvriers creusent à la pelle les fondations d’une autre habitation. Sous une chaleur suffocante, ils transpirent à grosses gouttes 10 heures par jour pour un salaire de 3.000 nairas (9 dollars).
– Développement “factice” –
Le semblant de développement économique gagné grâce aux émigrés est pourtant “factice et de courte durée”, note la sociologue Kokunre Eghafona-Agbontaen, de l’Université de Benin City.
L’argent envoyé à des familles souvent très pauvres et peu éduquées n’est pas investi dans des “entreprises viables” ou “pour acheter des terres à cultiver”.
“Cet argent est utilisé à des fins personnelles et n’apporte aucune contribution visible à la transformation de la communauté”, explique la chercheuse à l’AFP.
Pire selon elle, la migration clandestine a entraîné une chute du niveau d’éducation dans l’Etat d’Edo, puisque les jeunes cherchent à partir plutôt que de poursuivre leurs études, convaincus que leur avenir professionnel ne se fera pas au Nigeria.
Un constat que partage Philip Shaibu, vice-gouverneur d’Edo: “Les parents cherchaient les meilleurs trafiquants pour envoyer leurs enfants en Europe, comme on chercherait la meilleure école pour leur éducation!”
Après des années d’inaction au niveau politique, le nouveau gouverneur assure vouloir éradiquer ces “cartels dangereux” en dynamisant l’industrie et créer 200.000 emplois. Un défi immense et quasiment utopique dans un pays où les problèmes énergétiques sont le cauchemar de tout investisseur.
Mais depuis 2016, l’Union européenne fait pression sur les pays de départ, notamment par des appuis financiers à des des projets de développement. Une “diplomatie douce”, comme l’appelle M. Shaibu, qui encourage les politiques à prendre conscience du problème.
“Nous voulons que notre jeunesse soit reconnue à l’étranger pour leurs talents acquis ici, au Nigeria”, ambitionne le vice-gouverneur. “Pas qu’elle parte se noyer dans les eaux libyennes. Non, ça, nous ne le voulons plus.”
© 2017 AFP

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Das Haus von Grace und Sunday – La maison de Grâce et Sunday

Tunesien: Die Rugbyfrauen brechen Klischees

Tunisie: des rugbywomen brisent les stéréotypes
ALL PHOTOS © BBC/Sihem Hassani

Tunesien: Die Rugbyfrauen brechen Klischees
Von Sihem Hassaini – 9. März 2017 – http://www.bbc.com/afrique/region
Zu jedem ihrer Bewegung ist es ein regelrechtes Symbol: Klampen, Pferdeschwanz und Zahnschutz, diese Mädchen sind ein Teil der Frauenmannschaft im tunesischen Rugby. Sie entwickeln sich in einem Team des Siebener-Rugby. Am 8. März 2002 wurde die ersten Frauenrugby-Mannschaft in Tunesien gebildet, und seitdem haben sie ihren Platz in diesem so männlichen Sport bewiesen…..
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

DAZU AUCH – VOIR AUSSI:
=> On Top! Frauenrugby in Tunesien
Le rugby de femmes en Tunisie

Tunisie: des rugbywomen brisent les stéréotypes
Par Sihem Hassaini – 9 mars 2017 – http://www.bbc.com/afrique/region
A chacun de leur déplacement c’est tout un symbole. Crampons, queue de cheval et protège-dents, ces filles font partie de l’équipe féminine de rugby tunisienne. Elles évoluent dans une équipe à VII, c’est le 8 Mars 2002 que s’est formée la première équipe féminine de rugby en Tunisie, et depuis, elles ont prouvé leur place dans ce sport si masculin.
Continue reading Tunesien: Die Rugbyfrauen brechen Klischees

Fotoreportage: Jung und schwanger in Sierra Leone / Frühe Schwangerschaften

Photostory- Young and pregnant in Sierra Leone
ALL PHOTOS by Olivia Acland

DEUTSCH Unsere Schnellübersetzung – LESEN&SEHEN
In Bildern – Jung und schwanger in Sierra Leone
27. März 2017 – http://www.bbc.com/news/in_pictures
Schwangeren Mädchen in Sierra Leone wird der Schulbesuch verweigert, da sie einen schlechten Einfluss auf ihre Mitschülerinnen haben.
Im April 2015 – sobald die Schulen nach der Ebola-Krise wiedereröffnet wurden – veröffentlichte das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technologie eine Erklärung, mit der schwangere Mädchen aus der Mainstream-Schulbildung und aus Prüfungen ausgeschlossen wurden.
Das Verbot wurde durch invasive körperliche Untersuchungen der Mädchen durchgesetzt.

Luci
Knapp zwei Jahre vorbei, und das Verbot ist noch da. Lernzentren, die sich auf Fertigkeiten wie Catering, Schneiderei und Friseur spezialisieren, fungieren als Alternativen zur Schule und sind offen für schwangere Mädchen.

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…. für alt:


…. für alle:

…. für jung:

Olivia Acland fotografierte diese Mädchen, sammelte ihre Geschichten und entdeckte, dass Mädchen sehr selten zur Mainstream-Erziehung zurückkehrten, nachdem sie aus ihr herausgedrängt worden waren.

Emma und ihr Kind mit anderen Schülern
Die zwanzigjährige Emma sagte:
“Ich bin in dieses Lernzentrum gezogen, als ich schwanger wurde, und ich lerne hier Catering. In meiner alten Schule musste ich meinem Lehrer sagen, dass ich schwanger war, weil sie mich beim Schlafen auf dem Pult erwischte. Danach wurde ich in das Büro des Direktors geholt und er untersagte mir, zurückkommen.”

Mariema

Isatu in der Nähe ihres Hauses
Isatu ist 18 und will eine Friseuse werden:
“Ich lerne diese Fähigkeiten in einem Lernzentrum in der Nähe von wo ich lebe. Ich habe früher davon geträumt, Ärztin zu werden, aber ich glaube nicht, dass das realistisch ist. Ich bezweifle, dass ich jemals wieder in die Schule gehen werde.”

Zainab

Jeneba verließ die Schule, als ihr Kugelbauch sichtbar zu werden begann
“Ich erinnere mich, meinen Direktor sagen zu hören, dass es ein Greuel für die Schule ist, wenn schwangere Mädchen sie besuchen”, fuhr Jeneba fort.
“Sobald ich anfing, Bauch zu zeigen, bin ich gegangen. Wenn ich meine Freunde in ihren Schuluniformen sehe, fühle ich mich traurig und schäme mich.”

Isha

ENGLISH The Original -READ&SEE
In Pictures – Young and pregnant in Sierra Leone
27 March 2017 – http://www.bbc.com/news/in_pictures
Pregnant girls in Sierra Leone are prevented from attending school, as they are thought to be a bad influence on their peers.
In April 2015 – just as schools re-opened after the Ebola crisis – the Ministry of Education, Science and Technology issued a statement banning pregnant girls from mainstream education and from sitting exams.
The ban was enforced through invasive physical examinations of the girls.

Luci
Just under two years on, and the ban is still in place. Learning centres typically specialising in skills such as catering, tailoring, and hairdressing act as alternatives to school and are open to pregnant girls.
Olivia Acland photographed these girls, collecting their stories, and discovering that girls very rarely return to mainstream education after being pushed out of it.

Emma and her child with other students
Twenty-year-old Emma said:
“I moved to this learning centre when I got pregnant and am studying catering. At my old school I had to tell my teacher I was pregnant because she caught me sleeping at the desk. After that I was pulled into the principal’s office and told not to come back.”

Mariema

Isatu near her home
Isatu is 18 and wants to be a hairdresser, she said:
“I am learning the skills in a learning centre near to where I live. I used to dream of becoming a doctor but I don’t think that is realistic any more. I doubt I’ll ever go back to school.”

Zainab

Jeneba left school when her bump began to show
“I remember my principal saying that it is an abomination for the school to have pregnant girls attending,” Jeneba continued.
“As soon as I started to show I left. When I see my friends in their school uniforms I feel sad and ashamed.”
http://ichef.bbci.co.uk/news/976/cpsprodpb/17B01/production/_94952079_isha.jpg

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Algerien, Trash-TV: Erste Proteste gegen brutal-geschmacklose Fernsehunterhaltung

Algérie: contestations contre émissions humiliantes des chaînes privées

Ein Schriftsteller im Fernsehen gedemütigt: eine versteckte Kamera zu viel in Algerien
17.00 2017.06.04 – Von Abdelhafid DAAMACHE – AFP
Die Erniedrigungen von Rachid Boudjedra, einer Größe der algerischen Literatur, durch eine versteckte Kamera im Privatfernsehen in Algerien, schuf einen Aufruhr in seinem Land, in dem Intellektuelle mehr Strenge mit den dort seit 5 Jahren existierenden privaten Kanäle verlangen……
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Un écrivain humilié à la TV: la caméra cachée de trop en Algérie
04.06.2017 à 17:00 – Par Abdelhafid DAAMACHE – AFP
L’humiliation sur une télévision privée en Algérie de Rachid Boudjedra, figure de la littérature algérienne piégé par une caméra cachée, a créé un tollé dans son pays, où des intellectuels demandent plus de rigueur envers les chaînes privées nées il y a 5 ans.

PHOTO afp.com by DIARMID COURREGES: Der Autor algerischer Herkunft Rachid Boudjedra auf der Buchmesse von Brive in 2003
Le 07 novembre 2003 à la Foire du Livre de Brive

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Äthiopien setzt Adoptionen von ausländischen Familien aus

L’Ethiopie suspend les adoptions par des familles étrangères

Äthiopien setzt Adoptionen von ausländischen Familien aus
2017.02.06 um 15:00 Uhr – AFP
Die äthiopische Regierung hat die Adoptions-Prozeduren für ausländische Familien ausgesetzt und hindert damit Dutzende von ihnen, sich mit schon legal adoptierten Kindern zu vereinen, hieß es am Freitag von Beamten aus vier westlichen Botschaften, deren Bürger von der Maßnahme betroffen sind……
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

L’Ethiopie suspend les adoptions par des familles étrangères
02.06.2017 à 15:00 – AFP
Le gouvernement éthiopien a suspendu les procédures d’adoption par des familles étrangères, empêchant des dizaines d’entre elles d’être réunies avec des enfants qu’elles ont déjà légalement adoptés, a-t-on appris vendredi auprès des responsables de quatre ambassades occidentales dont des citoyens sont touchés par la mesure.

PHOTO afp.com – HO: Äthiopische Kinder spielen mit Erwachsenen in Gambela, Äthiopien
Des enfants éthiopiens jouent avec des adultes à Gambela, en Ethiopie, le 26 mai 2016

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Burkina Faso, Selbstjustiz: Dauernd Probleme mit Gewalt von Mobs

Burkina: souvent problèmes avec des aggressions par des foules

Burkina: Schweigemarsch nach Aggressionen eines Mobs gegen eine Künstlerin
27/05/2017 17:00 – AFP
Mehrere hundert Menschen, darunter viele kulturelle Akteure, demonstrierten am Samstag in Ouagadougou, um gegen den Angriff auf eine Burkinabeer Musikerin, Adja Göttlicher, die fälschlicherweise des Diebstahls ein Baby beschuldigt und danach fast gelyncht wurde, zu protestieren….
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Burkina: Marche silencieuse après l’agression d’une artiste par une foule
27.05.2017 à 17:00 – AFP
Plusieurs centaines de personnes, dont beaucoup d’acteurs culturels, ont manifesté samedi à Ouagadougou pour protester contre l’agression d’une musicienne burkinabè, Adja Divine, qui a failli être lynchée après avoir été accusée à tort d’avoir volé un bébé.

Demonstration in Ouagadougou gegen Mob-Angriff auf die Burkinabeer Musikerin Adja Divine – PHOTO afp.com by Ahmed OUOBA
Des centaines de personnes manifestent à Ouagadougou pour protester contre l’agression d’une musicienne burkinabè, Adja Divine, le 27 mai 2017

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