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Ruanda: Klage gegen BNP Paribas wegen „Beihilfe zum Völkermord“

Rwanda: BNP Paribas visée par une plainte pour “complicité de génocide”

Ruanda: Klage gegen BNP Paribas wegen „Beihilfe zum Völkermord“
00.00 30/06/2017 – Von Benjamin LEGENDRE – AFP
War die BNP beteiligt an der Finanzierung von Waffen während des Völkermordes in Ruanda im Jahr 1994? Dies ist die schwere Anklage von drei Verbänden, die am Donnerstag in Paris eine noch nie dagewesene Klage gegen die französische Bank einreichen, für „Mitschuld an Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“…..
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Rwanda: BNP Paribas visée par une plainte pour “complicité de génocide”
30.06.2017 à 00:00 – Par Benjamin LEGENDRE – AFP
La BNP a-t-elle participé au financement d’armes pendant le génocide au Rwanda en 1994 ? C’est la lourde accusation de trois associations, qui déposent jeudi à Paris une plainte inédite contre la banque française, pour “complicité de crimes contre l’humanité”.
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DR Kongo: Kasai-Konflikt eskaliert – unvorstellbare Gewalt

RDC: escalation au Kasaï – violences inimaginables
ALL PHOTOS afp.com by JOHN WESSELS: Juni 2017, ein Lager in Kikwit für kongolesische Vertriebene im Konflikt zwischen der Armee und Milizen in der Provinz Kasai
Juin 2017, un camp à Kikwit pour des congolais déplacés qui fuient le conflit opposant l’armée et les miliciens dans la province du Kasaï

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Deutscher Text AFP: Von mir verbesserte Google-Übersetzung

1. DR Kongo: mehr als 3.000 Tote in Kasai, laut Oppositionsmitglied LESEN
26/05/2017 19:00 – AFP
Ein Abgeordneter der Opposition schätzte die Bilanz der Gewalt zwischen Rebellen und Sicherheitskräften in Kasai (Zentrum) seit Beginn des Jahres auf mehr als 3.000 Tote.
„Die aktualisierte Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Gewalt in den Provinzen Kasai und Kasai-Central seit Januar 2017 bis am Freitag ist 3.302“, sagte er AFP, die Oppositionsabgeornete Delly Sesanga aus Luiza, einem Gebiet in Kasai-Central, von wo im September letzten Jahres die Rebellion Kamwina Nsapu startete.
Er sagte, er gründe sich auf „eine nicht erschöpfende Zusammenstellung von Aussagen unserer Zellen der Envol („Wegflug“, seine politische Partei, ed) in beiden Provinzen.“
Herr Sesanga fügte hinzu, dass „zusätzlich zum großen Führer Kamwina Nsapu und den Tausenden von Toten 17 weitere Häuptlinge in verschiedenen Gebieten exekutiert worden sind.“
Die Erklärung geht weit über die bisherigen Bilanzen der Grausamkeit in Kasai hinaus. Seit September 2016 wird die Region von der Rebellion von Kamwina Nsapu erschüttert, einem traditionellen Führer, der im letzten Monat während einer militärischen Operation getötet wurde, nachdem er sich gegen Kinshasa aufgelehnt hatte.

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…. für alt:


…. für alle:

…. für jung:

Laut UN seien mehr als 400 Milizionäre, Soldaten oder Polizisten getötet worden- darunter zwei Ermittler der internationalen Organisation im März – und 1,27 Millionen Menschen wurden Vertriebene.
Die kongolesische Armee hat Mitte Mai erklärt, dass seit Ende März mehr als 500 Menschen in Kasai-Operationen getötet worden sind.
MP Sesanga beschuldigt „ in Kleinstgruppen organisierte Milizen, Brände zu legen und unschuldige Menschen wie auch Staatsbeamte zu massakrieren“. Er beklagt, dass „die Armee und die Polizei selber sich gegen die Zivilisten wenden, und zwar (… in) einem echten Ausbruch mörderischer Impulse und mit maßloser und grundloser Anwendung von Gewalt“ während ihrer Operationen gegen die Milizen.
„Dies sind diffamierende Behauptungen“, reagierte General Jean-Claude Kifwa, Commander der zweiten Verteidigungs-Zone, der die Operationen in der zentralen DRC überwacht, gegenüber AFP. Ohne ohne Bereitstellung einer eigenen Bilanz.
© 2017 AFP

2. Binnenvertriebene weltweit – Kongo wird Weltmeister aus: taz.de – LESEN
http://www.taz.de/Politik/Afrika/%21p4621/ – 23. 5. 2017
In keinem Land ist die Zahl der Binnenflüchtlinge 2016 so angewachsen wie im Kongo: Es gab über 900.000 neue Vertriebene. 2017 wird es nicht besser.
BERLIN taz | In keinem Land der Welt sind im Jahr 2016 mehr Menschen aus ihrer Heimat gejagt worden als in der Demokratischen Republik Kongo. 922.000 neue kongolesische Binnenvertriebene registriert der jüngste weltweite Überblick des „Internal Displacement Monitoring Centre“ (IDMC) des „Norwegischen Flüchtlingsrats“ für das vergangene Jahr, der am Montag veröffentlicht wurde.
Kongo liegt damit noch vor Syrien, Irak, Afghanistan und Nigeria – den vier anderen Ländern, in denen die Zahl der neuen Binnenvertriebenen bei über einer halben Million liegt. Insgesamt, so der Überblick, verloren 6,9 Millionen Menschen weltweit konfliktbedingt im vergangenen Jahr ihre Heimat.
Die Zahlen, die auf UN-Daten beruhen, enthüllen das Ausmaß der neuen bewaffneten Konflikte, die die Demokratische Republik Kongo heimsuchen – vor allem in den Kasai-Provinzen an der angolanischen Grenze, Hochburg der Opposition. Sie sind seit August Schauplatz eines brutalen Krieges zwischen Regierungstruppen und lokalen Milizen, die unter dem Sammelbegriff „Kamuina Nsapu“ fungieren“, sowie ethnischer Vertreibungen im Windschatten dieses Krieges.
Dazu kommen mehrere hunderttausend neue Vertriebene in den Urwaldgebieten der ostkongolesischen Provinz Nord-Kivu, seit Jahrzehnten ein Brennpunkt der Konflikte des Kongo.
Mehr Flüchtlinge als je zuvor
Die IDMC-Zahlen für das Jahr 2016 sind längst von der Realität überholt. Für die Demokratische Republik Kongo werden da insgesamt 2,2 Millionen registrierte Binnenvertriebene genannt – das war die UN-Zahl für Ende 2016. Ende März 2017 zählte die humanitäre UN-Koordinierungsstelle OCHA aber bereits 3,7 Millionen – viel mehr als je zuvor, selbst in den düstersten Zeiten der Kongokriege, als das Land in Warlordterritorien zerfallen war.

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…. für alle:

…. für jung:

837.000 davon, so OCHA, waren Neuvertriebene des Jahres 2017, womit in einem Vierteljahr schon fast so viele ihre Heimat verloren, wie im gesamten Vorjahr gezählt wurden. Dazu wurden 632.000 erfasst, die schon im Vorjahr geflohen, aber nicht registriert waren. Fast alle der neuen Binnenflüchtlinge sind in Kasai unterwegs.
Die Gesamtzahl der Vertriebenen in Kasai steigt seitdem immer weiter: zwischen Ende März und Anfang Mai von 1,09 auf 1,27 Millionen, laut einer Aufstellung des „Assessment Capacities Project“ (Acaps) der UNO. Die Zahlen steigen demnach derzeit um 8.000 am Tag.
Die Dimension der kongolesischen Krise stellt andere signifikante Entwicklungen des Jahres 2016 in den Schatten. So liegt im Vergleich neuer Binnenflüchtlinge zur Gesamtbevölkerung El Salvador auf Platz zwei hinter Syrien – 220.000 Menschen wurden dort von „allgemeiner Gewalt“ zur Flucht gezwungen.
Da sie sich nicht in Lagern sammeln, sondern untertauchen, und da sie Gewaltakte nicht melden, weil sie Angst vor Rache haben, wird dieses Phänomen vom Staat ignoriert, heißt es im IDMC-Überblick.

3. DR Kongo: Die Binnenvertriebenen (IDPs) aus Kasai erzählen eine unglaubliche Gewalt Update – LESEN
13.00 Uhr 16/06/2017 – von Pierre BENETTI – AFP
Es war ein Tag im Mai in Biponga im Zentrum der Demokratischen Republik Kongo. „Die Milizen brachen ein und versammelten die Bevölkerung“, erzählt Nzenga, „sie sagten, sie kämen die Menschen befreien.“
Per Motorrad in diesem Dorf in der Nähe von Tshikapa, der Hauptstadt der Provinz Kasai, angekommen, waren die Angreifer, zehn an der Zahl und die Stirn mit einem roten Stirnband gekrönt, mit Macheten, Stöcken und Pfeilen bewaffnet.
„Die Milizionäre haben die Häuser niedergebrannt und meinen Mann enthauptet. Sie beschuldigten ihn, für die Regierung zu arbeiten, weil er ein Krankenpfleger war“, sagt Nzenga. „Sie töteten vier weitere Personen, die sich weigerten, ihre Botschaft zu hören.“
Ohne alles floh Nzenga mit ihren fünf Kindern. Nach mehreren Tagen zu Fuß fanden sie ein Fahrzeug, das sie bis zum Eingang von Kikwit mitnahm, der größten Stadt der Provinz Kwilu, mehr als 350 Kilometer von Tshikapa entfernt.
Die Familie ist jetzt Teil der „Verschobenen“ des Konflikts zwischen der kongolesischen Armee und Milizen, welche sich „Kamwina Nsapu“ behaupten, der Name eines von der Polizei im August 2016 getöteten traditionellen Chefs, welcher zuvor die kongolesischen Behörden inFrage gestellt hatte.
Sein Tod zündete das Pulver und seit September wurden Tausende von Menschen in der Gewalt getötet, welche die vier Provinzen im Grand-Kasai gewonnen hat.
In Kikwit sowie in den Gebieten von Gungu und Idiofa, in der Nähe der Grenze zu Kasai, strömen die Zivilisten weiterhin an: 16.872 Menschen, meist Frauen und Kinder, wurden schon von den Behörden und einer kongolesischen Partnervereinigung des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR) registriert.
In Abwesenheit von formalen Regelungen finden die ausgehungerten und allem beraubten Flüchtlinge Zuflucht in Kirchen und unter den Bewohnern.
– “Den Hunger brechen” –
Paulin Kiyankayi, ein Arzt im Allgemeinen Krankenhaus in Kikwit, empfängt sie seit März: „Sie leiden an Anämie, Fieber, Durchfall und Hautverletzungen, alles Fortsetzungen der Flucht. Alle sind von Unterernährung betroffen. Manche aßen Sand, um den Hunger zu brechen. ”
„Unser Dorf ist verlassen: Die Menschen sind entweder tot oder verschwunden“, sagte Jean Kitambala, wandernder Händler von 41 Jahren, seine beiden Kinder in seinen Armen.
Die anderen drei verschwanden während der Flucht. Ihre Mutter, sagte er, wurde von Milizionären im Gebiet von Kamonia in der Nähe von Tshikapa enthauptet: „Sie waren bereits im Januar gekommen, aber begannen im Mai zu töten. Die Bevölkerung fürchtete auch die Operationen der Armee, weil viele Menschen vom Militär als Milizionäre angesehen werden.

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…. für jung:

Wie in Biponga riefen die Angreifer auch in Kamonia die Bevölkerung zum Aufstand gegen Präsident Joseph Kabila auf, dessen zweite und letzte Amtszeit im Dezember 2016 endete. Seitdem bleibt Mr. Kabila unter Berufung auf eine umstrittene Entscheidung des Verfassungsgerichts auf seinem Posten.
Die schnelle Organisation einer Präsidentenwahl erscheint höchst hypothetisch und die Regierung wiederholt häufig, dass der Konflikt in Kasai wahrscheinlich stattfände, um eine geordnete Wahl zu behindern.
– Mysterium –
Überrascht von einer solchen Gewalt in dieser bisher ruhigen Provinz, sagen viele „Verschobene“, nicht die Gründe für diesen Konflikt zu verstehen, der sich seit Ende Dezember verschärft hat.
„Diese Menschen töten auf mysteriöse Weise“, sagt Kitambala und erwähnt ie rudimentären Waffen der Milizionäre und ihre Initiationsriten.
In den Aufnahmestationen in Kikwit sind viele besorgt über die Spannungen zwischen den verschiedenen Gemeinschaften des Kasai, die zum anfänglichen Konflikt zwischen den Landesbehörden und „Kamwina Nsapu“ hinzukommen.
„Wenn Sie einverstanden sind, der jeweiligen Miliz beizutreten, lassen die Sie am Leben. Es wurde zu einem Krieg zwischen den Bevölkerungen“, sagt Kaluma, 63, der vor zehn Jahren ankam, um Arbeit in den Diamantenfeldern von Tshikapa zu suchen.
Sein Neffe wurde von Milizionären der Ethnie Luba getötet, zu denen der Chef Kamwina Nsapu gehört hatte. Dem Angriff folgte eine Reaktion von Pende- und Tchokwe-Milizionären, zwei andere Gemeinden in Kasai.
Wie die überwiegende Mehrheit der IDPs ist Kaluma ein Pende und flüchtete sich zurück in seine Heimatprovinz. Ihm zufolge wurden die Spannungen zwischen Luba, Pende und Tchokwe durch die Reform neu belebt, die im Jahr 2015 die ehemalige Provinz Kasai in drei Teile zerlegte. „Wir lebten vorher in Frieden“, erinnert sich Kaluma.
Nach Angaben des Amtes der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) mussten seit August 2016 1,3 Millionen Menschen die Kasai-Provinzen verlassen, darunter laut UNICEF mehr als 600.000 Kinder.
© 2017 AFP

4. PHOTOS WATCH
Eine Freiwillige verteilt Nahrungsmittelhilfe, Flüchtlingslager Kikwit
Une bénévole distribue de l’aide alimentaire

Territorium von Gungu, nahe der Grenze zu Kasai: IDPs warten auf Registrierung in einem Lager
Au territoire de Gungu, proche de la frontière avec le Kasaï, des déplacés attendent pour s’enregistrer dans un camp

Ein kleiner Junge im Flüchtlingslager Kikwit

Territorium von Gungu, nahe der Grenze zu Kasai: medizinische Versorgung
Au territoire de Gungu, proche de la frontière avec le Kasaï: des soins médicaux

Ein kleiner Junge umarmt seinen Bären während einer Nahrungsmittelverteilung, Flüchtlingslager Kikwit
Un petit garçon serre son ours contre lui lors d’une attente de distribution d’aide alimentaire

Territorium von Gungu, nahe der Grenze zu Kasai: eine vertriebene Frau wartet auf Registrierung in einem Lager
Au territoire de Gungu, proche de la frontière avec le Kasaï, une femme déplacée attend pour s’enregistrer dans un camp

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…. für alle:

…. für jung:

1. RDC: plus de 3.000 morts au Kasaï selon un député d’opposition LIRE
26.05.2017 à 19:00 – AFP
Un député d’opposition a estimé vendredi à plus de 3.000 morts depuis le début de l’année le bilan des violences entre une rébellion et les forces de sécurité au Kasaï, dans le centre de la République démocratique du Congo.
“Le total actualisé des cas de décès liés aux violences dans les provinces du Kasaï-central et du Kasaï est de 3.302 depuis janvier 2017 à ce vendredi”, a déclaré à l’AFP le député d’opposition Delly Sesanga, élu de Luiza, territoire de la province du Kasaï-central d’où est partie en septembre dernier la rébellion Kamwina Nsapu.
Il a dit se fonder sur “une compilation non exhaustive des décomptes faits par nos cellules de l’Envol (son parti politique, ndlr) dans les deux provinces”.
M. Sesanga a ajouté qu'”en plus du grand chef Kamwina Nsapu et de ces milliers de morts, il y a 17 autres chefs coutumiers exécutés dans les différents territoires”.
Ce décompte dépasse de loin les bilans des atrocités enclenchées dans le Kasaï. Depuis septembre 2016, la région est secouée par la rébellion de Kamwina Nsapu, chef traditionnel tué le mois précédent lors d’une opération militaire après s’être révolté contre les autorités de Kinshasa.
Selon l’ONU, ces violences qui impliquent miliciens, soldats et policiers ont fait plus de 400 morts, – dont deux enquêteurs de l’organisation internationale assassinés en mars – et causé le déplacement de 1,27 million de personnes.
L’armée congolaise a de son côté déclaré à la mi-mai que plus de 500 personnes avaient été tuées depuis fin mars dans les opérations du Kasaï.
“Nous avons tué 390 miliciens” et nous avons enregistré “39 tués dans les rangs des FARDC (forces armées) ainsi que “85 policiers tués”, a déclaré à la presse le général Léon-Richard Kasonga, porte-parole de l’armée.
Le député Sesanga a accusé “des miliciens organisés en groupuscules d’incendier, de massacrer des populations innocentes et des agents de l’État”, déplorant que “l’armée et la police se tournent elles-mêmes contre les civils (…) dans un vrai déchainement des pulsions meurtrières dans l’usage excessif et sans encadrement adéquat de la force” lors des opérations contre les miliciens.
“Ce sont des allégations diffamatoires”, a réagi sans fournir de bilan le général Jean-Claude Kifwa, commandant de la deuxième zone de défense qui supervise les opérations dans le centre de la RDC, interrogé par l’AFP.
© 2017 AFP
3. RDC: les déplacés du Kasaï racontent une violence incompréhensible actualisation – LIRE
16.06.2017 à 13:00 – Par Pierre BENETTI – AFP
C’était une journée de mai à Biponga, dans le centre de la République démocratique du Congo. “Les miliciens ont surgi et ont réuni la population”, raconte Nzenga, “ils disaient qu’ils venaient pour libérer le peuple”.
Parvenus à moto dans ce village proche de Tshikapa, la capitale de la province du Kasaï, les assaillants, une dizaine, le front ceint d’un bandeau rouge, étaient armés de machettes, de bâtons et de flèches.
“Les miliciens ont incendié des maisons et ont décapité mon mari. Ils l’accusaient de travailler pour le gouvernement parce qu’il était infirmier”, poursuit Nzenga. “Ils ont tué quatre autres personnes qui refusaient d’écouter leur message”.
N’emportant rien, Nzenga a fui avec ses cinq enfants. Après plusieurs jours de marche, ils ont trouvé un véhicule pour les déposer à l’entrée de Kikwit, la plus grande ville de la province du Kwilu, à plus de 350 kilomètres de Tshikapa.
La famille fait désormais partie des “déplacés” du conflit qui oppose l’armée congolaise et les miliciens se revendiquant “Kamwina Nsapu”, nom d’un chef coutumier tué par les forces de l’ordre en août 2016 après avoir remis en cause les autorités congolaises.
Sa mort a mis le feu aux poudres et, depuis septembre, plusieurs milliers de personnes ont été tuées dans les violences ayant gagné quatre provinces du Grand Kasaï.
A Kikwit, ainsi que dans les territoires de Gungu et Idiofa, proches de la frontière avec le Kasaï, les civils continuent d’affluer: 16.872 personnes, dont une majorité de femmes et d’enfants, ont déjà été enregistrées par les autorités et une association congolaise partenaire du Haut Commissariat de l’ONU pour les réfugiés (HCR).
En l’absence de structures d’accueil officielles, les déplacés, affamés et dépourvus de tout, trouvent refuge dans des églises et chez des habitants.
– “Casser la famine” –
Paulin Kiyankayi, médecin à l’hôpital général de Kikwit, en reçoit depuis le mois de mars : “Ils souffrent d’anémie, de fièvres, de diarrhée et d’écorchures, séquelles de la fuite. Tous sont affectés par la malnutrition. Certains ont mangé du sable pour casser la famine”.
“Notre village est désert: les habitants sont soit morts, soit partis”, dit Jean Kitambala, commerçant ambulant de 41 ans, qui serre ses deux enfants dans ses bras.
Les trois autres ont disparu pendant la fuite. Leur mère, dit-il, a été décapitée par les miliciens dans le territoire de Kamonia, près de Tshikapa: “Ils étaient déjà venus en janvier, mais ont commencé à tuer en mai. La population craignait aussi les opérations de l’armée, car beaucoup d’hommes sont considérés comme des miliciens” par les militaires.
Comme à Biponga, les assaillants de Kamonia avaient appelé la population à l’insurrection contre le président Joseph Kabila, dont le second mandat s’est achevé en décembre 2016. Depuis, M. Kabila, à qui la Constitution interdit de se représenter, se maintient à son poste en vertu d’une décision contestée de la Cour constitutionnelle.
L’organisation rapide d’une présidentielle apparaît hautement hypothétique et le gouvernement répète fréquemment que le conflit au Kasaï est de nature à entraver la bonne organisation du scrutin.
– Mystère –
Surpris par une telle violence dans cette province jusqu’alors paisible, de nombreux “déplacés” disent ne pas comprendre les raisons de ce conflit, qui s’est intensifié depuis la fin décembre.
“Ces gens tuent de manière mystérieuse”, dit M. Kitambala, qui évoque les armes rudimentaires portées par les miliciens et leurs rites d’initiation.
Dans les sites d’accueil de Kikwit, beaucoup s’inquiètent des tensions entre les différentes communautés du Kasaï, ajoutées au conflit initial entre les autorités provinciales et les “Kamwina Nsapu”.
“Si vous acceptez de les rejoindre, les miliciens vous laissent en vie. C’est devenu une guerre entre populations”, assure Kaluma, 63 ans, venu il y a dix ans chercher du travail dans les zones diamantifères de Tshikapa.
Son neveu a été tué par des miliciens Luba, population à laquelle appartenait le chef Kamwina Nsapu. L’attaque a été suivie d’une riposte par des miliciens Pende et Tchokwe, deux autres communautés présentes au Kasaï.
Comme la grande majorité des “déplacés”, Kaluma est un Pende et s’est réfugié dans sa province d’origine. D’après lui, les tensions entre Luba, Pende et Tchokwe ont été ravivées par la réforme qui, en 2015, a divisé en trois l’ancienne province du Kasaï. “Nous vivions en paix auparavant”, se souvient Kaluma.
Selon le Bureau de coordination des affaires humanitaires (Ocha) de l’ONU, 1,3 million de personnes ont dû quitter les provinces du Kasaï depuis août 2016, parmi lesquelles plus de 600.000 enfants, selon l’Unicef.
© 2017 AFP

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Vertriebene in Kasai – Foto: OCHA/DRC
Des déplacés au Kasai

Tunesien, Homophobie: Dokumentarfilm mit Zeugnissen von Gewaltopfern

Violence homophobe: des Tunisiens témoignent dans un film inédit
TOP-PHOTO: afp.com by PUNIT PARANJPE

Homophobe Gewalt: Tunesier bezeugen in einem neuen Film
30/03/2017 17:00 – AFP
In einem neuen Dokumentarfilms von einer lokalen NGO bezeugen junge, oft verdeckte, Tunesier homophobe Gewalt, deren Opfer sie sind in „der im Entstehen begriffenen Demokratie des Landes“. In Tunesien bestraft Artikel 230 des Strafgesetzbuches „Sodomie“ und „lesbische Liebe“ mit drei Jahren im Gefängnis. Allerdings: seit Revolution und Befreiung des Wortes, machen sich die lange tabuisierten Rechte von Lesben, Homosexuellen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) allmählich sichtbar…..
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Film => https://www.youtube.com/watch?v=QtyRS2cKDDc

Violence homophobe: des Tunisiens témoignent dans un film inédit
30.03.2017 à 17:00 – AFP
De jeunes Tunisiens témoignent, le plus souvent à visage découvert, des violences homophobes dont ils sont victimes “au pays de la démocratie naissante”, dans un documentaire inédit réalisé par une ONG locale. En Tunisie, l’article 230 du code pénal punit la “sodomie” et le “lesbianisme” de trois ans de prison. Néanmoins, depuis la révolution et la libération de la parole qui en a résulté, la défense des droits des lesbiennes, gays, bisexuels et transsexuels (LGBT), longtemps taboue, s’affiche peu à peu.
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Südafrika: ANC im Generationskrieg – Chronik

Afrique du Sud: l’ANC en pleine guerre des générations
TOP-PHOTO afp.com by STEPHANE DE SAKUTIN

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Deutsche Texte: Von mir verbesserte Google-Übersetzungen

1. Südafrika: ANC in vollem Krieg der Generationen LESEN
31/03/2017 17:00 – Von Gregory WALTON – AFP
Die vom südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma befohlene Regierungsumbildung zeigt die Brüche im African National Congress (ANC), hin- und hergerissen zwischen seiner alten Garde und einer neuen Generation, der manchmal Korruption und Inkompetenz vorgeworfen wird.
Die spektakulärste Aktion des Ausfegens: Malusi Gigaba, 45, übernahm als Finanzminister den Posten von Pravin Gordhan, 67, dem Hauptopfer der Umbildung.
Bis dahin Innenminister, gilt Herr Gigaba als dem Staatschef nahestehend. Das bringt ihm bereits Verdächtigungen ein.
Die Oppositionspartei „Kombattanten der wirtschaftlichen Freiheit (EFF, radikale Linke)“ kritisiert seinen „nicht erklärten Lifestyle“ und seine Mißwirtschaft der staatlichen South African Airlines (SAA), als er Minister für öffentliche Unternehmen war .
Sein neuer Assistent im Schatzamt, Sfiso Buthelezi, wurde in einem offiziellen Bericht für finanzielle Unregelmäßigkeiten verantwortlich gemacht, als er die nationale Eisenbahngesellschaft geleitet hatte.
Im Gegensatz dazu verläßt Pravin Gordhan das Finanzministerium an der Spitze seiner Popularität, als echter „Mr. Clean“ und Meister des Kampfes gegen die Korruption.
„Zuma besteht nicht den Vergleich mit früheren Führern des ANC, er weiß es, und er ist dazu sehr empfindlich“, sagte der Politologe Mari Harris von Ipsos Südafrika.
„Er versuchte, die Regierung von seinen Gegnern zu reinigen und versöhnlichere Menschen hineinzubringen“, stellt er fest.
Die Kabinettsumbildung wird weithin als Versuch des Präsidenten interpretiert, die Parteiführung sperren im Hinblick auf die Nachfolge von Jacob Zuma einzumauern. Der ANC muss im Dezember einen Nachfolger für ihn wählen, der im Jahr 2019 Staatschef wird, wenn der ANC bei den nächsten allgemeinen Wahlen gewinnt.
M. Zuma machte keinen Hehl aus seiner Unterstützung für seine Ex-Frau Nkosazana Dlamini-Zuma, die gerade und passenderweise ihre Amtszeit als Leiterin der Kommission der Afrikanischen Union (AU) abgeschlossen hat.
– “Nicht akzeptabel” –
In der Hoffnung, dass sie ihn dann später vor Strafverfolgung in zahlreichen Korruptionsskandalen schützt, in denen er verdächtigt wird.
Die Regierungsumbildung hat den Hauptgegner der ehemaligen Frau Zuma im Rennen, den Vizepräsidenten Cyril Ramaphosa, gereizt. Ehemals Naher von Nelson Mandela, hat er Freitag den Rauswurf von Pravin Gordhan öffentlich„inakzeptabel“ genannt.
Sein Ausfall, selten, zeigt die wachsende Kluft zwischen den historischen Figuren des ANC, die im Kampf gegen die Apartheid waren, und seiner neuen Generation von Führungskräften.
Die Beerdigung vom „stillen Helden der Anti-Aparthait“ Ahmed Kathrada am Mittwoch wurde ein anti-Zuma Protest. Der ehemalige Präsident Kgalema Motlanthe hat in seiner Laudatio darauf hingewiesen, dass der Verstorbene „vom politischen Bankrott der Post-Apartheid sehr verstört war.“

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Die Jugendliga des ANC kritisierte diese Rede und verurteilte „eine demagogische politische Demonstration.“ Am Freitag begrüßte sie sogar offen die Kabinettsumbildung, unter Hinweis darauf, dass „niemand über dem ANC steht oder unverzichtbar ist.“
Trotz dieser Streitigkeiten prognostiziert der Analyst Darias Jonker von der Eurasia Group, dass der ANC bis zur Konferenz, wo sein(e) künftige(r) Präsident(in) gewählt wird, eine wesentliche Störung vermeiden wird.
„Die schweren Spaltungen innerhalb der ANC werden wahrscheinlich in diesem Jahr zu keinem offiziellen Bruch führen, weil die beiden Fraktionen, der ‘neue ANC’ und der ‘alte ANC’, dagegen sind und sich zunächst auf die Dezemberwahlen konzentrieren werden“, meint er.
Er selbst sagte voraus, dass der „neue ANC“ die Kontrolle der Partei behalten wird, aber er sieht eine sehr schwierige Wahl im Jahr 2019 voraus.
Die Partei von Nelson Mandela unterzog sich im vergangenen Jahr einem historischen Rückschlag bei den Kommunalwahlen, verlor Städte wie Johannesburg und die Hauptstadt Pretoria.
Inmitten der Verlangsamung der Wirtschaft und der Frustration der Bevölkerung, die 23 Jahre danach keine Vorteile des Sturzes der Apartheid fühlt, sind die Aussichten in zwei Jahren nicht besser.
„Der ‘neue ANC’ sollte sich wohl unter der 50% -Marke wiederfinden“, sagt M. Jonker.
Dies wäre eine Premiere seit 1994.
© 2017 AFP

2. Südafrika: der ANC in zehn Daten LESEN
31/03/2017 18:00 – AFP
Der mit einer schweren Krise konfrontierte African National Congress (ANC) ist eine jahrhundertealte Bewegung, die den Kampf gegen die Politik der Apartheid in Südafrika geführt hatte und das Land seit 1994 regiert.
Die Partei von Nelson Mandela zerreißt sich aktuell um die Nachfolge von Präsident Jacob Zuma, der den Vorsitz des ANC im Dezember im Hinblick auf den allgemeinen Wahlen im Jahr 2019 verlassen wird.
Erinnerung an zehn wichtigsten Termine des ANC, älteste Befreiungsbewegung Afrikas.
– Gründung –
1912, zwei Jahre nach der Gründung der Union von Südafrika durch die Briten und die Afrikaaner, ohne Rücksicht auf die 80% der nicht-weißen Bevölkerung des Landes, die Gründung des National Congress der südafrikanischen Ureinwohner (SANNC), am 8 Januar in Bloemfontein (Mitte), durch Mitglieder der schwarzen Elite.
Im Jahr 1923 wird aus dem SANNC der African National Congress (ANC), eine Organisation von kaum aktiven schwarzen Notablen.
– Apartheid –
1948 Wahlsieg der Nationalen Partei und die Errichtung der Apartheid. Die Segregationspolitik wird nun systematisch, in der Praxis und im Gesetz. Die ANC-Jugendliga, gegründet im Jahre 1943 und politische Heimat insbesondere von Oliver Tambo, Nelson Mandela und Walter Sisulu, reagiert mit Streiks und Boykotts und befürwortet zivilen Ungehorsam.
Die Bewegung bekommt eine reale Basis in der Bevölkerung mit einer großen „Trotz-Kampagne“ im Jahr 1952.
– Der bewaffnete Kampf –
1960: der ANC wird verboten im Rahmen des Ausnahmezustands nach dem Massaker von Sharpeville (69 von der Polizei bei einer Demonstration getötete Schwarze).
Im Jahr 1961 bricht bricht der ANC – nunmehr im Untergrund– mit der Politik der Gewaltlosigkeit. Nelson Mandela gründet seine nbewaffneten Flügel Umkhonto we Sizwe (MK), und startete eine Welle von Angriffen.
– Mandela verhaftet –
1962-1963: Verhaftung der wichtigsten Führer des ANC, darunter Nelson Mandela und Walter Sisulu. Sie werden zu lebenslanger Haft verurteilt werden.

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Die Partei wird dann zu einer von Oliver Tambo aus London, Dar es Salaam und Lusaka geführten Exilorganisation. Begünstigt durch den Ostblock, verbündet sich der ANC mit der südafrikanischen Kommunistischen Partei (überwiegend weiß, auch illegal).
– Geheime Gespräche –
Ende der 1980er Jahre: die zunehmend international kritisierte Apartheid-Regierung begann geheime Gespräche mit dem ANC, der jetzt in den meisten Metropolen als legitimer Vertreter der schwarzen Mehrheit anerkannt ist.
– Mandela freigelassen –
1990: der neue Präsident Frederik de Klerk legalisiert von neuem den ANC wieder, den PAC (Pan Africanist Congress) und die Kommunistische Partei.
Er befreit Gefangene, darunter Nelson Mandela (der den ANC ab 1991 führt). Die Verhandlungen begannen, während das Parlament die letzten geltenden Apartheidgesetze abschaffte.
– Präsident Mandela –
1994: erste multirassische Wahlen am 27. April. Der ANC erhielt 62,6% der Stimmen, und Nelson Mandela wurde Präsident.
– Die Jahre Mbeki –
1999: Thabo Mbeki folgte Nelson Mandela als Präsident. Seine beiden Amtszeiten werden durch Korruptionsskandale getrübt und seinem Verleugnen von AIDS, das Hunderttausenden von Patienten das Leben kosten wird.
– Zuma verdrängt Mbeki –
2009: Jacob Zuma wurde erster Präsident der Zulu Nation. Gewählt vom Parlament nach dem Sieg des ANC auch in den vierten allgemeinen Wahlen seit 1994.
Jacob Zuma übernahm die Führung des ANC Ende 2007, er verdrängte Thabo Mbeki, der ihn nach Korruptionsvorwürfen zwei Jahre zuvor von der ANC-Vizepräsidentschaft entlassen hatte.
– Krisen und Skandale –
Ab 2014: SIEHE ARTIKEL No1 und
http://afrikanews2-2014-2018.com/?s=ANC
© 2017 AFP

1. Afrique du Sud: l’ANC en pleine guerre des générations LIRE
31.03.2017 à 17:00 – Par Gregory WALTON – AFP
Le remaniement ministériel ordonné par le président sud-africain Jacob Zuma révèle les fractures du Congrès national africain (ANC) au pouvoir, écartelé entre sa vieille garde et une nouvelle génération parfois accusée de corruption et d’incompétence.
Promotion la plus spectaculaire de ce coup de balai, Malusi Gigaba, 45 ans, a succédé au poste de ministre des Finances à Pravin Gordhan, 67 ans, sa principale victime.
Jusque-là ministre de l’Intérieur, M. Gigaba est considéré comme un proche du chef de l’Etat. Ce qui lui vaut déjà des soupçons.
Le parti d’opposition des Combattants de la liberté économique (EFF, gauche radicale) lui reproche son “train de vie inexpliqué” et sa mauvaise gestion de la compagnie d’Etat South African Airlines (SAA) lorsqu’il était ministre des Entreprises publiques.
Son nouvel adjoint au Trésor, Sfiso Buthelezi, a lui été mis en cause dans un rapport officiel qui lui a reproché des irrégularités financières lorsqu’il dirigeait la compagnie ferroviaire nationale.
A l’inverse, Pravin Gordhan quitte le ministère des Finances au sommet de sa popularité, véritable “Monsieur Propre” et champion de la lutte contre la corruption.
“Zuma ne tient pas la comparaison avec les précédents chefs de l’ANC, il le sait et il y est très sensible”, note l’analyste politique Mari Harris, d’Ipsos Afrique du Sud.
“Il a essayé de purger le gouvernement de ses opposants et d’y placer des personnes plus conciliantes”, observe-t-il.
Ce remaniement est largement interprété comme une tentative présidentielle de verrouiller la direction du parti dans la perspective de la succession de Jacob Zuma. L’ANC doit lui choisir en décembre un successeur, qui deviendrait en 2019 chef de l’Etat en cas de victoire de l’ANC aux prochaines élections générales.
M. Zuma ne fait pas mystère de son soutien à son ex-femme Nkosazana Dlamini-Zuma, qui vient opportunément d’achever son mandat à la tête de la Commission de l’Union africaine (UA).
– “Inacceptable” –
Avec l’espoir, une fois son mandat achevé, qu’elle le protège d’éventuelles poursuites dans les nombreux scandales de corruption où il est soupçonné.
Le remaniement gouvernemental a provoqué l’irritation du principal adversaire de l’ex Mme Zuma dans la course à la succession, le vice-président Cyril Ramaphosa.
Ancien proche de Nelson Mandela, ce dernier a publiquement jugé vendredi “inacceptable” le renvoi de Pravin Gordhan.
Sa sortie, rare, illustre le fossé grandissant séparant les figures historiques de l’ANC qui ont participé à la lutte contre l’apartheid et sa nouvelle génération de dirigeants.
Réunis mercredi pour honorer la mémoire d’un des leurs, Ahmed Kathrada, ces anciens ont transformé ses obsèques en manifestation anti-Zuma. L’ancien président Kgalema Mothlante a ainsi rappelé dans son éloge funèbre que le défunt était “très perturbé par la faillite politique post-apartheid”.
La Ligue des jeunes de l’ANC a critiqué cette sortie et dénoncé une “démonstration politique démagogique”. Vendredi, elle s’est même ostensiblement réjouie du remaniement, rappelant que “personne n’est au-dessus de l’ANC ni indispensable”.
Malgré ces divergences, l’analyste Darias Jonker, du centre Eurasia Group, pronostique que le parti devrait éviter toute rupture significative jusqu’à la conférence où sera choisi son ou sa future président-e.
“Les graves divisions au sein de l’ANC ne provoqueront très probablement pas de scission formelle cette année, car les deux factions qui s’y opposent, le +nouvel ANC+ et le +vieil ANC+ ,vont d’abord se concentrer sur l’élection de décembre”, juge-t-il.
Lui-même prédit que le “nouvel ANC” va garder le contrôle du parti mais il entrevoit un scrutin très difficile en 2019.
Le parti de Nelson Mandela a subit l’an dernier un revers historique aux élections locales en perdant des municipalités comme Johannesburg ou la capitale Pretoria.
Sur fond d’économie au ralenti et de frustration d’une population qui tarde à sentir les bénéfices de la chute de l’apartheid il y a 23 ans, les perspectives ne s’annoncent guère meilleures dans deux ans. “Le +nouvel ANC+ devrait voir son score passer sous la barre des 50%”, prévoit M. Jonker. Ce serait une première depuis 1994.
© 2017 AFP
2. Afrique du Sud: l’ANC en dix dates LIRE
31.03.2017 à 18:00 – AFP
Le Congrès national africain (ANC), qui traverse une grave crise, est un mouvement centenaire qui a mené la lutte contre la politique d’apartheid en Afrique du Sud et dirige le pays depuis 1994.
Le parti de Nelson Mandela se déchire autour de la succession du président Jacob Zuma, qui doit quitter la présidence de l’ANC en décembre dans la perspective des élections générales de 2019.
Rappel des dix dates-clés de l’ANC, le plus vieux mouvement de libération d’Afrique.
– Fondation –
1912: deux ans après la création de l’Union sud-africaine par les Britanniques et les Afrikaners, sans égard pour les 80% de la population non-blanche du pays, fondation du Congrès national indigène sud-africain (SANNC), le 8 janvier à Bloemfontein (centre), par des membres de l’élite noire.
En 1923, le SANNC devient Congrès national africain (ANC), une organisation de notables peu active.
– Apartheid –
1948: victoire électorale du Parti national et mise en place de l’apartheid, la politique ségrégationniste devenant désormais systématique. en pratique et dans les textes. La Ligue de jeunesse de l’ANC, fondée en 1943 et qui accueille notamment Oliver Tambo, Nelson Mandela et Walter Sisulu, réagit en prônant grèves, boycotts et désobéissance civile.
Le mouvement acquiert une véritable base populaire avec une grande “campagne de défiance” en 1952.
– Lutte armée –
1960: l’ANC est interdit dans le cadre de l’état d’urgence qui suit le massacre de Sharpeville (69 personnes tuées par la police lors d’une manifestation).
En 1961, l’ANC –désormais clandestin– rompt avec la politique de non-violence. Nelson Mandela fonde sa branche armée Umkhonto we Sizwe (MK), et lance une vague d’attentats.
– Mandela arrêté –
1962-1963: arrestation des principaux leaders de l’ANC, dont Nelson Mandela et Walter Sisulu. Ils seront condamnés à la prison à perpétuité.
Le parti devient alors une organisation en exil dirigée depuis Londres, Dar es Salaam et Lusaka par Oliver Tambo. Aidé par les pays du bloc soviétique, l’ANC s’allie au Parti communiste sud-africain (majoritairement blanc, lui aussi clandestin).
– Pourparlers secrets –
Fin des années 1980: le gouvernement de l’apartheid, de plus en plus critiqué sur la scène internationale, entame des pourparlers secrets avec l’ANC, désormais reconnu dans la plupart des capitales comme représentant légitime de la majorité noire.
– Mandela libéré –
1990: le nouveau président Frederik de Klerk autorise à nouveau l’ANC, le PAC (Congrès panafricain) et le Parti communiste.
Il libère les prisonniers, dont Nelson Mandela (qui prendra la tête de l’ANC en 1991). Des négociations s’engagent, tandis que le Parlement abolit les dernières lois de l’apartheid encore en vigueur.
– Mandela président –
1994: premières élections multiraciales, le 27 avril. L’ANC obtient 62,6% des voix, et Nelson Mandela devient président.
– Les années Mbeki –
1999: Thabo Mbeki succède à Nelson Mandela à la présidence du pays. Ses deux mandats sont ternis par des scandales de corruption et un déni du sida qui privera de soins des centaines de milliers de malades.
– Zuma évince Mbeki –
2009: Jacob Zuma est élu président par le Parlement, après la victoire de l’ANC lors des 4e élections générales depuis 1994. Premier président zoulou du pays.
Jacob Zuma avait pris la direction de l’ANC fin 2007 en évinçant Thabo Mbeki, qui l’avait limogé de la vice-présidence deux ans plus tôt après des accusations de corruption.
– Crises et scandales –
2014: l’ANC enregistre aux municipales son pire revers électoral, avec moins de 54% des voix au niveau national et la perte de sa majorité absolue dans cinq des six plus grandes municipalités du pays.
En janvier 2017, M. Zuma, mis en cause dans des scandales de corruption, se dit favorable à ce qu’une femme prenne la direction de l’ANC, un soutien implicite à Nkosazana Dlamini-Zuma, son ancienne épouse pressentie pour ce poste.
Le 31 mars, il limoge son ministre des Finances et rival Pravin Gordhan, une décision critiquée par des poids lourds du parti.
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Südafrika, Hommage: Tod von Ahmed Kathrada, dem stillen Helden der Anti-Apartheid

3 Articles
Afrique du Sud: Ahmed Kathrada, discret héros de la lutte contre l’apartheid
TOP-PHOTO afp.com by Debbie YAZBEK: Nelson Mandela (m, 2010), Tochter Zindzi (l) und sein ehemaliger Mithäftling Ahmed Kathrada (r) in Johannesburg
Nelson Mandela (c) entouré par sa fille Zindzi (d) et son ancien compagnon de cellule Ahmed Kathrada (d) à Johannesburg

1. Ahmed Kathrada, diskreter Held des Kampfes gegen die Apartheid LESEN
2017.03.28 um 08:00 Uhr – von Sibongile KHUMALO – AFP
In der nächsten Nähe der Macht, aber immer im Schatten. Ahmed Kathrada, Wegbegleiter und Zellengenosse der Ikone Nelson Mandela, starb am Dienstag im Alter von 87. Bis zum letzten Atemzug war er ein sehr diskreter Held des Anti-Apartheid-Kampfes geblieben.
Im Gegensatz zu vielen anderen Figuren der „Befreiung“ von Südafrika, hat dieser Sohn indischer Einwanderer sich immer geweigert, ins Licht zu treten und eine angesehene Position zu bekommen.
Eingesperrt für 26 Jahre, hat der ehemalige Häftling Nr. 46864 des Gefängnisses Robben Island später nur ein Mandat im Parlament ausgeübt und war während dessen einzigen Amtszeit an der Spitze Landes fünf Jahre lang ein enger Berater von Präsident Mandela.
Nach dem politischen Rückzug „Madibas“ (Spitzname von Mandela) im Jahr 1999 kehrte er in die Anonymität zurück. Zunächst als Leiter des Robben Island Museum, dann seiner Stiftung zur Förderung der Menschenrechte.
Auch wenn er die Bühnen vermied, war Ahmed Kathrada Teil des ersten Kreises der historischen Führer des African National Congress (ANC), von seinen Kollegen als „trauwürdiger Leutnant“ beschrieben, als „stiller Held“ oder „bescheidenes Symbol“.
Seine ihm Nahestehendsten kannten ihn nur unter dem Diminutiv „Kathy“ oder dem Spitznamen „Onkel Kathy.“
In seiner Autobiografie „Der lange Weg zur Freiheit“ erinnert Nelson Mandela sich an sein erstes Treffen auf Robben Island mit diesem jungen, „ungestümen“ Mitglied des Transvaal Indian Congress.
„Kathy war ein schlanker Mann, nicht an harte körperliche Arbeit gewöhnt“, schrieb er in Bezug auf die Zwangsarbeit von Gefangenen. „Madiba“ erinnert sich, dass die Wachen seine Schwierigkeiten, eine Schubkarre voller Steine ​​zu heben, verspotteten.
Doch sobald in seiner Zelle zurück, wurde „Kathy“ wieder der Lehrer und gewiefte Politiker, der in den späten 1980er Jahren während der Verhandlungen zwischen dem ANC und dem Apartheid-Regime berühmt wurde.
Ahmed Kathrada wurde am 21. August 1929 in Schweizer-Reneke geboren, einer kleinen Stadt im damaligen West-Transvaal, in einer Familie von indischen Immigranten.
– ‚Ein Führer‘ –
Im Alter von 17 verließ er die Schule, um für den Rat des passiven Widerstands des Transvaal in Vollzeit zu arbeiten und, inspiriert durch den Kampf von Mahatma Gandhi in Südafrika, um in den Widerstand zu gehen gegen die Gesetze über getrennten Lebensraum.
„Selbst als junger Mann, setzte er sich als Führer durch“, sagte der ehemalige Richter des Verfassungsgerichts, Albie Sachs, über ihn.
Im Jahr 1963 wurde er mit Nelson Mandela und einem Großteil der Mitarbeiter des ANC in ihrem geheimen Hauptquartier in Johannesburg verhaftet und wegen Sabotage angeklagt. Im darauffolgenden Jahr wurde Ahmed Kathrada zu lebenslanger Haft verurteilt und mit seinen Waffenbrüdern auf die Gefängnisinsel Robben Island verlegt.

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„Die Botschaft war klar, es war ‘ihr werdet sterben‘ “, vertraute er im vergangenen Jahr bei einer seiner letzten öffentlichen Reden an. „Die Gründe für unsere Verhaftung bedeuteten die Todesstrafe.“
Im Laufe seines Lebens blieb er sehr diskret über die Bedingungen seiner Haft. „Die Freiheit ist nicht vom Himmel gefallen, wir kämpften für diese Freiheit, brachten Opfer“, sagte er einfach.
Seit dem Tod von Nelson Mandela im Jahr 2013 war „Onkel Kathy“ einer der letzten drei Überlebenden des Prozesses namens „Rivonia“.
Vor kurzem war er aus der Stille des Ruhestands getreten, um den Weg des ANC unter der Führung des jetzigen Präsidenten Jacob Zuma zu kritisieren.
Im Jahr 2016 nahm er die Feder, um Zuma aufzufordern, nach seiner Verurteilung im Fall der Renovierung seines Privathauses mit öffentlichen Mitteln zurückzutreten. Er hatte auch nicht versäumt, die Korruption aufzudecken, die seine Partei plagt.
Nie verheiratet gewesen und ohne Kinder, teilte er die letzten Jahre seines Lebens mit einer pasionaria des Anti-Apartheid-Kampfes, Barbara Hogan.
Obwohl er 1989 bedingungslos freigelassen worden war, hatte Ahmed Kathrada gefordert , seine Verurteilung wegen Sabotage im Jahr 1963 förmlich zu löschen. Aus Prinzip. Die Wahrheits- und Versöhnungskommission (TRC) gewährte ihm im Jahr 1999 Amnestie.
© 2017 AFP

1. Ahmed Kathrada, discret héros de la lutte contre l’apartheid LIRE
28.03.2017 à 08:00 – Par Sibongile KHUMALO – AFP
Au plus près du pouvoir, mais toujours dans l’ombre. Compagnon de route et de cellule de l’îcône Nelson Mandela, Ahmed Kathrada, décédé mardi à l’âge de 87 ans, est resté jusqu’à son dernier souffle un héros très discret de la lutte anti-apartheid.
Contrairement à nombre d’autres figures de la “libération” sud-africaine, ce fils d’immigrés indiens a toujours refusé la lumière et les honneurs d’un poste prestigieux.
Incarcéré pendant vingt-six ans, l’ex-matricule 46864 du pénitencier de Robben Island n’a exercé qu’un mandat de député et fut pendant cinq ans le proche conseiller du président Mandela lors de son unique mandat à la tête du pays.
A la retraite politique de “Madiba” en 1999, il est retourné à l’anonymat. D’abord à la tête du musée de Robben Island, puis de sa fondation pour la promotion des droits humains.
Même s’il évitait les estrades, Ahmed Kathrada faisait partie du premier cercle des dirigeants historiques du Congrès national africain (ANC), décrit par ses pairs comme un “lieutenant de confiance”, un “héros discret” ou une “icône modeste”.
Ses très proches, eux, ne le connaissaient que sous le diminutif de “Kathy” ou le surnom d'”oncle Kathy”.
Dans son autobiographie “Un long chemin vers la liberté”, Nelson Mandela évoque sa première rencontre sur Robben Island avec ce jeune membre “impétueux” du Congrès indien du Transvaal.
“Kathy était un type élancé pas habitué au dur labeur physique”, écrit-il en référence aux travaux forcés imposés aux détenus. “Madiba” se souvient que les gardiens raillaient ses difficultés à soulever une brouette pleine de pierres.
Mais sitôt de retour dans sa cellule, “Kathy” redevenait l’enseignant et le fin politique qui s’est illustré à la fin des années 1980 lors des négociations entre l’ANC et le régime d’apartheid.
Ahmed Kathrada est né le 21 août 1929 à Schweizer-Reneke, une petite ville de ce qui était alors la province du Transvaal occidental, dans une famille d’immigrés indiens.
– ‘Un chef’ –
Dès l’âge de 17 ans, il quitte l’école pour travailler à plein temps pour le Conseil de la résistance passive du Transvaal et entrer en résistance contre les lois sur l’habitat séparé, inspiré par le combat en Afrique du Sud du Mahatma Gandhi.
“Même jeune homme, il s’imposait comme un chef”, a dit de lui l’ancien juge de la Cour constitutionnelle Albie Sachs.
En 1963, il est arrêté avec Nelson Mandela et une bonne partie de l’état-major de l’ANC dans leur QG clandestin de Johannesburg et inculpé de sabotage. L’année suivante, Ahmed Kathrada est condamné à la réclusion à perpétuité et incarcéré, avec ses frères d’armes, à Robben Island.
“Le message était clair, c’était +vous allez mourir+”, avait-il confié l’an dernier lors d’une de ses dernières prises de parole publiques. “Les motifs de notre arrestation signifiaient la peine de mort”.
Tout au long de sa vie, il est resté très pudique sur les conditions de sa détention. “La liberté n’est pas tombée du ciel, nous avons combattu pour cette liberté, fait des sacrifices”, dira-t-il simplement.
Depuis la mort de Nelson Mandela en 2013, “Oncle Kathy” était l’un des trois derniers survivants du procès dit de “Rivonia”.
Récemment, il était sorti du silence et de sa retraite pour critiquer la marche prise par l’ANC sous la direction de l’actuel président Jacob Zuma.
En 2016, il avait pris la plume pour lui demander de démissionner après sa condamnation dans l’affaire de la rénovation de sa résidence privée par des fonds publics. Il n’avait pas manqué non plus de dénoncer la corruption qui gangrène son parti.
Jamais marié, sans enfants, il a partagé les dernières années de sa vie avec une pasionaria de la lutte anti-apartheid, Barbara Hogan.
Même s’il avait été libéré sans condition en 1989, Ahmed Kathrada avait formellement demandé que sa condamnation pour sabotage en 1963 soit effacée. Par principe. La Commission vérité et réconciliation (TRC) lui a accordé l’amnistie en 1999.
© 2017 AFP


Das Porträt von Ahmed Kathrada bei einem Begräbnis, an einer Wand der Nelson-Mandela-Stiftung –afp.com – GULSHAN KHANN

2. Südafrika ehrt den Anti-Apartheid-Helden Ahmed Kathrada LESEN
19.00 Uhr 28/03/2017 – Von Philippe ALFROY – AFP
Ganz Südafrika erbrachte am Dienstag einen emotionalen Tribut an Ahmed Kathrada, einer der letzten großen Gestalten des Kampfes gegen die Apartheid und Mithäftling von Nelson Mandela, der kürzlich im Alter von 87 Jahren gestorben ist.
Hospitalisiert Anfang März in der Gehirnchirurgie, verschied Ahmed Kathrada am Dienstag in einem Krankenhaus in Johannesburg „friedlich“, verlautbarte die Stiftung, die seinen Namen trägt.
Einer seiner Hauptkollegen, der ehemalige Erzbischof Desmond Tutu, eröffnete die Reihe von Ehrungen mir der Erinnerung an „einen Mann der Güte, Bescheidenheit und einer bemerkenswerte Zähigkeit“, an ein wahrhaftiges moralisches Gewissen.
„Es war einer jener Menschen von höchster Integrität und Moral, die durch ihre Demut und Menschlichkeit unsere Würde und das Vertrauen der Welt inspirieren“, sagte der heute 85 Jahre alte Friedensnobelpreisträger in einer Erklärung.
– „Ein guter Mann“ –
„Es war wirklich ein guter Mann, der Südafrika und sein ganzes Volk geliebt hat“, lobte der ehemalige weiße Präsident Frederik De Klerk, „möge er ein Vorbild für alle Südafrikaner sein“ .

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„Eine mutige Person, mitfühlend und entschlossen“, sagte einer der anderen Unterhändler des Sturzes der Apartheid, der aktuelle Vize-Präsident Cyril Ramaphosa.
„Er war ein entschiedener Revolutionär, der sein ganzes Leben gewidmet hat, um für die Freiheit in unserem Land zu kämpfen“, antwortete ein anderer seiner Kameraden, Derek Hanekom.
„Er war mein anderer Vater, immer freundlich und offen“, sagte, sehr bewegt, eine Tochter von Nelson Mandela, Zenani, bei einem öffentlichen Tribut in der Nelson Mandela Foundation.
[…..]
Trotz seiner jüngsten Auftritte gegen Präsident Zuma (Korruption), beklagte der ANC das Verschwinden eines „Führers, dessen Dienst an seinem Land für immer eingraviert bleiben wird“, und betonte, dass er „den ANC nie aufgegeben oder sich gegen ihn gewandt hat“.
Diskreter, präsentierte M. Zuma am Dienstag sein Beileid an die Familie. (Zuma war auch aufgefordert worden, den Feierlichkeiten bitte fernzubleiben, Anm der Redaktion)
„Onkel Kathy (…) verkörpert ein tiefes Gefühl des Mitleids und ein entschlossenes Engagement für wahre Gerechtigkeit“, sagte auf der Oppositionsseite Mmusi Maimane, den Führer der Democratic Alliance (DA).
Ahmed Kathrada wird Mittwoch begraben werden.
© 2017 AFP

2. L’Afrique du Sud célèbre Ahmed Kathrada, héros anti-apartheid LIRE
28.03.2017 à 19:00 – Par Philippe ALFROY – AFP
Toute l’Afrique du Sud a rendu mardi un hommage ému à Ahmed Kathrada, une des dernières grandes figures de la lutte contre l’apartheid et compagnon de cellule de l’icône Nelson Mandela à la prison de Robben Island, décédé à l’âge de 87 ans.
Ancien député et conseiller du président Mandela pendant son seul mandat à la tête du pays (1994-1999), ce fils d’immigrés indiens faisait partie du tout premier cercle des dirigeants historiques du Congrès national africain (ANC).
Surnommé “Oncle Kathy”, il s’était illustré à la fin des années 1980 lors des négociations entre l’ANC et le régime blanc qui avaient abouti au début des années 1990 à la chute de l’apartheid et aux premières élections libres du pays en 1994.
Hospitalisé début mars pour une opération au cerveau, Ahmed Kathrada s’est éteint “en paix” mardi dans un hôpital de Johannesburg, a annoncé la fondation qui porte son nom.
Un de ses principaux compagnons de route, l’ex-archevêque Desmond Tutu, a ouvert la série des hommages en saluant la mémoire “d’un homme d’une gentillesse, d’une modestie et d’une ténacité remarquables”, véritable conscience morale.
“Il faisait partie de ces gens de la plus haute intégrité et moralité qui, par leur humilité et leur humanité, ont inspiré notre dignité, et la confiance du monde”, a rappelé dans un communiqué le prix Nobel de la Paix, aujourd’hui âgé de 85 ans.
– “Un homme bon” –
“C’était vraiment un homme bon, qui aimait l’Afrique du Sud et tout son peuple”, a salué l’ancien président blanc Frederik De Klerk, “puisse-t-il servir d’exemple à tous les Sud-Africains”.
“Une personne courageuse, pleine de compassion et résolue”, a renchéri l’un des autres négociateurs de la chute de l’apartheid, l’actuel vice-président Cyril Ramaphosa.
“C’était un révolutionnaire déterminé qui a voué sa vie entière au combat pour la liberté dans notre pays”, a réagi un autre de ses compagnons d’armes, Derek Hanekom.
“Il était mon autre père, toujours gentil et ouvert”, a confié, très émue, l’une des filles de Nelson Mandela, Zenani, lors d’un hommage public à la fondation Nelson Mandela.
Né en 1929 dans une petite ville de ce qui était alors la province du Transvaal occidental, dans une famille d’origine indienne de confession musulmane, il avait quitté l’école à 17 ans pour participer à la lutte contre les lois sur l’habitat séparé.
Ahmed Kathrada avait été arrêté en 1963 avec Nelson Mandela, Walter Sisulu et une partie de l’état-major de l’ANC dans leur QG clandestin de Johannesburg.
Condamné l’année suivante à la réclusion criminelle à perpétuité pour sabotage lors du grand procès de Rivonia, il a alors rejoint le pénitencier de Robben Island, au large du Cap. Il n’est sorti de prison que vingt-six ans plus tard.
– “Corriger les erreurs” –
Son avocat de l’époque, George Bizos, s’est souvenu de lui mardi comme “le détenu le plus intelligent auquel le régime (de l’apartheid) ait jamais été confronté”.
Depuis sa retraite politique en 1999, Ahmed Kathrada dirigeait une fondation pour lutter contre les inégalités.
Il était exceptionnellement sorti l’an dernier pour déplorer le chemin pris par l’ANC sous le règne de l’actuel président Jacob Zuma, mis en cause dans une longue série de scandales de corruption, et pour réclamer sa démission.
“Cher camarade président, ne pensez-vous pas que rester président va contribuer à aggraver la crise de confiance dans le gouvernement du pays ?”, avait-il écrit dans une lettre ouverte.
“Je peux imaginer combien il a dû souffrir de devoir partir en ce moment particulier”, a confié à la presse l’ancienne épouse de Nelson Mandela, Winnie. “Tout ce pour quoi il s’est battu ne correspond pas à la réalité d’aujourd’hui”.
Il voulait “corriger les erreurs” de l’ANC, a renchéri l’ancien président Thabo Mbeki.
Malgré sa récente sortie contre M. Zuma, l’ANC (au pouvoir depuis 1994) a déploré la disparition d’un “chef dont le service à son pays restera gravé à tout jamais” et souligné qu’il n’avait “jamais abandonné ou tourné le dos à l’ANC”.
Plus discret, M. Zuma s’est contenté mardi de présenter ses condoléances à la famille.
“Oncle Kathy (…) incarnait un sens profond de la compassion et un engagement déterminé en faveur de la vraie justice”, a estimé de son côté l’opposant Mmusi Maimane, chef de l’Alliance démocratique (DA).
Ahmed Kathrada devait être enterré mercredi.
© 2017 AFP


Ahmed Kathrada besucht die Mandela-Stiftung in Johannesburg – afp.com – STEPHANE SAKUTIN

3. Südafrika: Kathrada’s Beerdigung wird zum anti-Zuma Meeting LESEN
17.00 Uhr 29/03/2017 – Von Susan NJANJI – AFP
Die Beerdigung des Helden des Anti-Apartheid-Kampfes Ahmed Kathrada am Mittwoch schlug um in trotzigen Protest gegen den südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma, eine neue Episode der Spannungen, die den African National Congress (ANC) zerreißen.
Der offizielle Sprecher der Laudatio, der ehemalige Staatschef Kgalema Motlanthe, der im Jahr 2009 die paar Monate zwischen Thabo Mbeki und Jacob Zuma regiert hatte, nutzte die Gelegenheit, einen so schweren wie unerwarteten Schuss gegen seinen Nachfolger abzufeuern, dem die Familie des Verstorbenen die Teilnahme an der Zeremonie untersagt hatte.
„Es wäre unfair, das Leben des Genosse Kathrada zu ehren und zu behaupten, dass er nicht sehr besorgt über den aktuellen politischen Bankrott war“, sagte M. Motlanthe vor der auf dem Friedhof von Westpark in Johannesburg versammelten Menschenmenge.
Er las dann ausgewählte Stücke aus einem offenen Brief an M. Zuma, der von dem Verstorbenen veröffentlicht worden war.
„Angesichts so so breiter und nachhaltiger Kritiken, Verurteilungen und Forderungen, wäre es zu viel, die Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass Sie die richtige Entscheidung treffen und erwägen zurückzutreten?“, freute sich der ehemalige Präsident vorlesen zu können.
Diese Passage hatte lange Standing Ovations im Publikum stehend zufolge. „Zuma, hau ab!“, rief dann ein Mann, sofort von anderen kopiert.
– Von der Beerdigung ausgeschlossen –
Und Mittwoch früh bestätigten Mr. Zumas Dienste, dass er „ in Übereinstimmung mit dem Wunsch der Familie nicht an der Beerdigung und dem (nationalen) Tribut teilnehmen wird“.

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Angeführt von Vizepräsident Cyril Ramaphosa, nahmen fast alle von der Regierung an der Beerdigung von „Onkel Kathy“ teil.
Höchste Demütigung für den Staatschef: sein Finanzminister und Hauptkonkurrent in der Regierung, Pravin Gordhan, wurde von Eltern und Freunden von Mr. Kathrada akklamiert.
„Unabhängig davon, ob Sie in den kommenden Tagen und Wochen noch länger Minister sind, Sie sind Werten und Prinzipien teru, auf die Ahmed Kathrada stolz wäre“, sagte der Chef der Stiftung des Verstorbenen, Neeshan Balton.
An der Macht seit dem offiziellen Ende der Apartheid im Jahr 1994, zerreisst sich der ANC des verstorbenen Nelson Mandela seit Monaten rund um die Nachfolge von Mr. Zuma, der die Präsidentschaft am Ende seiner zweiten Amtszeit nach den allgemeinen Wahlen 2019 verläßt.
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3. Afrique du Sud: les funérailles de Kathrada virent au meeting anti-Zuma LIRE
29.03.2017 à 17:00 – Par Susan NJANJI – AFP
Les funérailles du héros de la lutte anti-apartheid Ahmed Kathrada ont tourné mercredi en manifestation de défiance envers le président sud-africain Jacob Zuma, nouvel épisode des tensions qui déchirent le Congrès national africain (ANC) au pouvoir.
Chargé de prononcer l’éloge funèbre, l’ancien chef de l’Etat Kgalema Motlanthe, qui a assuré quelques mois en 2009 l’intérim entre Thabo Mbeki et Jacob Zuma, a profité de l’occasion pour livrer une charge aussi sévère qu’inattendue pour l’occasion contre son successeur, interdit de cérémonie par la famille du défunt.
“Il serait déloyal de rendre hommage à la vie du camarade Kathrada et de prétendre qu’il n’était pas profondément perturbé par la faillite politique actuelle”, a déclaré M. Motlanthe devant la foule réunie dans le cimetière de Westpark à Johannesburg.
Il a ensuite lu des morceaux choisis d’une lettre ouverte à M. Zuma, publiée par le défunt.
“Face à des critiques, condamnations et exigences aussi larges et persistantes, serait-ce trop que d’exprimer l’espoir que vous preniez la bonne décision en envisageant de démissionner ?”, s’est plu à lire l’ancien président.
La lecture de ce passage a suscité une longue salve d’applaudissements de l’assistance, debout. “Dégage Zuma”, a alors hurlé un homme, aussitôt repris par d’autres.
– Privé d’obsèques –
Et mercredi matin, les services de M. Zuma ont confirmé qu’il “ne participera pas aux funérailles et à l’hommage (national), conformément aux souhaits de la famille” Kathrada.
Emmené par le vice-président Cyril Ramaphosa, la quasi-totalité du gouvernement a assisté aux obsèques de “Oncle Kathy”.
Humiliation suprême pour le chef de l’Etat, son ministre des Finances et principal rival au sein du gouvernement, Pravin Gordhan, a été acclamé par les parents et amis de M. Kathrada.
“Que vous soyez encore ou plus ministre dans les jours et semaines qui viennent, vous restez fidèle à des valeurs et des principes dont Ahmed Kathrada serait fier”, lui a lancé le patron de la fondation du défunt, Neeshan Balton.
Au pouvoir depuis la fin officielle de l’apartheid en 1994, l’ANC de feu Nelson Mandela se déchire depuis des mois autour de la succession de M. Zuma, qui doit quitter la présidence à la fin de son second mandat après les élections générales de 2019.
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2004: Der frühere südafrikanische Präsident Nelson Mandela (l) und sein ehemaliger Mithäftling Ahmed Kathrada (r) mit der olympischen Flamme am Eingang des ehemaligen Gefängnisses auf Robben Island — FOTO afp.com – ANNA ZIEMINSKI

Afrika: Pro und Contra traditionelle Zahnpflege

Afrique: le pour et contre des soins dentaires traditionnels
TITELPHOTO by BBC: Viele Nigerianer bevorzugen traditionelle Methoden /
De nombreux Nigérians favorisent les méthodes traditionnelles

Alternative Zahnpflege
14. Februar 2017 – http://www.bbc.com/afrique/region
Die traditionelle Methode, sich die Zähne mit einer Baumwurzel und Wasser zu bürsten, hat sich in Nigeria, wo es nur 4.600 Zahnärzte auf mehr als 170 Millionen Einwohner gibt, bewährt. Dental-Kliniken sind hier teuer, und Behandlungen können bis zu 200 Dollar kosten…..
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEN FOTOS UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Soins dentaires alternatifs
14 février 2017 – http://www.bbc.com/afrique/region
La méthode traditionnelle qui consiste à se brosser les dents avec une racine d’arbre et de l’eau fait ses preuves au Nigéria où on ne compte que 4 600 dentistes pour plus de 170 millions d’habitants. Les cliniques dentaires y sont onéreuses et les traitements peuvent coûter jusqu’à 200 dollars.
Tandis que les classes moyennes et aisées peuvent en bénéficier, certains foyers moins bien nantis ont recours à des traitements alternatifs.

Photo BBC: Baumwurzel- und wasserbasierte Pflege hat sich in Nigeria bewährt / Les soins à base de racine d’arbre et d’eau font leurs preuves au Nigéria
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