Category Archives: War – Peace

Trotz Krieg: Schulbeginn nach 18 Monaten in LIBYEN – fermée depuis 18 mois, l’école reprend à Benghazi

Libyen: geschlossen seit 18 Monaten, nimmt die Schule in Benghazi trotz Kämpfen wieder auf
2015.12.14 um 04:00 Uhr – AFP
Die Kinder von Benghazi, der größten Stadt im Osten Libyens, gingen Sonntag wieder in die Schule, zum ersten Mal seit Beginn des Krieges vor eineinhalb Jahren, trotz der Kämpfe, die weiter wüten. “Ich bin froh, wieder zur Schule zu gehen, alles ist wieder normal”, sagte ein Mädchen von 13 Jahren, bevor sie in ihrer Klasse in der Bashayer Schule verschwindet. Das Anwesen befindet sich nur 500 Meter weg von einem Gebiet, wo heftige Kämpfe zwischen Kräften der international anerkannten libyschen Regierung und bewaffneten Gruppen, einige davon Dschihadisten, wüteten. Diese Auseinandersetzungen forderten fast 2.000 Tote in Benghazi seit 2014, gemäß der unabhängigen Organisation Libya Body Count.
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Libye: fermée depuis 18 mois, l’école reprend à Benghazi malgré les combats
14.12.2015 à 04:00 – AFP
Les enfants de Benghazi, grande ville de l’est de la Libye, ont repris dimanche le chemin de l’école pour la première fois depuis le début de la guerre il y a un an et demi, bravant les combats qui continuent à faire rage.
“Je suis heureuse de retourner à l’école, tout est de nouveau normal”, confie une fillette de 13 ans avant d’entrer en classe dans l’école Bashayer.


Schüler auf dem Schulhof der Bashayer School in Benghazi
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Libyen: Tripolis lebt trotz Krieg – La capitale libyenne tente de survivre malgré les violences

Die libysche Hauptstadt versucht, trotz der Gewalt zu überleben
2015.03.20 16:30 – Von Mohamad Ali Harissi – AFP
Bewaffnete Konvois, Checkpoints, sporadische Schüsse: die libysche Hauptstadt Tripolis bleibt unsicher, trotz einem Rückgang der Gewalt, aber die Menschen sind zuversichtlich über eine Rückkehr zum Normalen. Tripoli “ist eine Stadt, die das Leben liebt und Frieden will und den finden muss”, meint Mohamed, ein 19-jähriger Student. Wir sitzen in einem Café am Meer in Tripolis, das wie andere den Milizen und dem Chaos ausgelieferte Großstädte des Landes oft Schauplatz von Angriffen, Bombenanschlägen oder Auseinandersetzungen ist.
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=> SIEHE AUCH – VOIR AUSSI => Kampf für historisches kulturelles Erbe in TRIPOLIS, LIBYEN – veut sauver le patrimoine culturel

La capitale libyenne tente de survivre malgré les violences
20.03.2015 à 16:30 – Par Mohamad Ali Harissi – AFP
Convois armés, check-points, échanges de tirs sporadiques: la capitale libyenne Tripoli reste en proie à l’insécurité malgré une baisse des violences mais ses habitants sont confiants d’un retour à la normale. Tripoli “est une ville qui aime la vie, veut la paix et doit la retrouver”, lance Mohamed, un étudiant de 19 ans attablé dans un café en bord de mer à Tripoli qui à l’instar des autres grandes villes du pays livré aux milices et plongé dans le chaos, est souvent le théâtre d’attentats, de bombardements ou d’affrontements.

Les murs du vieux Tripoli portent graffitis et inscriptions qui évoquent aussi bien la révolte qui c
Die Wände des alten Tripoli tragen Graffiti und Inschriften, die an beides erinnern, an die Revolte, die Gaddafi im Jahr 2011 stürzte, und an den aktuellen Konflikt
Les murs du vieux Tripoli portent graffitis et inscriptions qui évoquent aussi bien la révolte qui chassa du pouvoir Mouammar Kadhafi en 2011 que le conflit actuel, photo prise le 17 mars 2015
afp.com – Mahmud Turkia

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Schüler demonstrieren für Unterricht in CAR Zentralafrika – Centrafrique: élèves veulent reprise de l’école

Zentralafrika: Tausende von Schülern fordern die Wiederaufnahme des Unterrichts
Bangui (AFP) – 2015.02.03 19.39
Mehrere tausend Studenten gingen aufgrund des Streiks der Lehrer am Dienstag auf die Straße, blockierten den Verkehr im Zentrum von Bangui und forderten von der Regierung ihr “Recht auf Bildung”, berichtet ein AFP-Reporter. Die Demonstranten, die auf den Aufruf des Zentralafrikanischen Schülerunion USCA reagierten, liefen zum Märtyrer-Denkmal, das in Erinnerung an die von der Garde des ehemaligen Kaisers Jean Bedel Bokassa 1979 getöteten Schulkinder, Schüler und Studenten errichtet worden war, und blockierten alle Straßen zum Denkmal. Der Verkehr wurde unterbrochen.
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Des milliers d’élèves centrafricains exigent la reprise des cours

Bangui (AFP) – 03.02.2015 19:39
Plusieurs milliers d’écoliers sont descendus mardi dans la rue, bloquant la circulation dans le centre de Bangui, pour exiger du gouvernement “le droit à l’éducation” en raison de la grève des enseignants, a constaté l’AFP.

Des parents accompagnant leurs enfants à l'école, le 3 avril 2014 à Bangui
Eltern begleiten ihre Kinder in die Schule, 3. April 2014 in Bangui, Zentralafrika
Des parents accompagnant leurs enfants à l’école, le 3 avril 2014 à Bangui
afp.com – Miguel Medina

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Zentralafrikanische Republik – Beruhigung, aber Konflikt schwelt weiter – Centrafrique – conflit calmé mais pas résolu

Minidossier 09/2014 – 03/2015
Des soldats de la force africaine en Centrafrique patrouillent dans une rue de Banguin en février 20
Soldaten der afrikanischen Friedenstruppe in Bangui
Des soldats de la force africaine en Centrafrique patrouillent dans une rue de Bangui en février 2014
afp.com – Sia Kambou

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Zentralafrikanische Republik – EU zieht Truppen ab LESEN
Deutsche Welle 13.03.2015 http://www.dw.de/themen/afrika/s-12324
Ein Dreivierteljahr war sie in der Zentralafrikanischen Republik im Einsatz. Nun geht die Europäische Militärmission EUFOR-RCA dort zu Ende. Ihr Kommandant ist zufrieden. Doch der Konflikt ist noch lange nicht gelöst.
Am Sonntag wird der letzte von rund 700 europäischen Soldaten und Polizisten der EUFOR-RCA seinen Rucksack nehmen. Der Einsatz der europäischen Militärmission in der Zentralafrikanischen Republik ist nach elf Monaten zu Ende. Seit ihrem Beginn im April 2014 hatte die Mission das Ziel, die Bevölkerung in dem Bürgerkriegsland zu schützen und humanitäre Hilfe in der Hauptstadt Bangui zu ermöglichen. EUFOR-Kommandant Philippe Pontiès zeigte sich zum Abschluss des Einsatzes zufrieden: “Wir verlassen eine befriedete Stadt, in der ein politischer Prozess in Gang gekommen ist. Die Flüchtlingslager leeren sich und Binnenflüchtlinge kehren in ihre Heimat zurück. Ich habe den Eindruck, dass unsere Mission erfüllt ist.”
Die letzten Bundeswehrsoldaten hatten das Land bereits im Februar verlassen. Der deutsche Beitrag lag vor allem in der Bereitstellung von Transportmöglichkeiten. Pontiès machte indes deutlich, dass die EUFOR nur eine Übergangsfunktion hatte: “Die Mission hatte den Auftrag, den internationalen Flughafen und Teile von Bangui zu sichern.” Zudem habe sie den Aufbau der UN-Mission MINUSCA unterstützen und dieser zu gegebener Zeit die Verantwortung zu übergeben sollen. “All diese Aufgaben sind mehr oder weniger nach Plan ausgeführt worden”, so Pontiès.
Unsicherheit bleibt
So zufrieden wie der EUFOR-Kommandant sind viele Zentralafrikaner nicht. Das Chaos sei noch nicht vorbei, sagen sie. Mit dem Sturz von Präsident François Bozizé im März 2013 erlebte das Land einen heftigen Bürgerkrieg, bei dem Tausende starben. Zwischenzeitlich war fast die Hälfte der Einwohner auf der Flucht. Eine Reihe afrikanischer und internationaler Truppen war seitdem im Einsatz. Doch auch unter Übergangspräsidentin Catherine Samba-Panza, die im Januar 2014 ins Amt gewählt wurde, bestehen die Spannungen fort – in Bangui wie auf dem Land. “Die Bilanz ist getrübt, sagte ein Passant in Bangui einem DW-Reporter. “Die Unsicherheit und die Auseinandersetzungen halten ja bis heute an.”
“Ich hätte mir gewünscht, dass sie noch bleiben”, kommentiert DW-Hörer Chris den Abzug der EUFOR-Mission, “der Konflikt ist noch lange nicht vorbei.” Er selbst lebt inzwischen im Exil in Ghana. In Bangui lebte er vor seiner Flucht ganz in der Nähe des EUFOR-Hauptquartiers. Zuerst habe er große Hoffnungen in die Truppen gesetzt, sagt Chris. Doch ab einem bestimmten Zeitpunkt hätten sie nicht mehr eingegriffen, wenn es Zusammenstöße gab. Noch immer gebe es Banditentum in Banguis Stadtvierteln, gibt EUFOR-Kommandant Pontiès zu. Doch nun sei der Zeitpunkt, um einen rechtlichen Ansatz zu verfolgen, um diese Banden zur Strecke zu bringen – mit Hilfe der örtlichen Polizei. Die Polizei sei aber zu schlecht ausgerüstet, sagt DW-Hörer Chris: “Sie haben keine Waffen – nichts. Womit sollen sie sich verteidigen, womit sollen sie die Bürger verteidigen?”
Keine wahre Problemlösung
Auch der französische Politologe Roland Marchal hält den Abzug für verfrüht. Ihm geht das internationale Engagement in der Zentralafrikanischen Republik nicht weit genug. “Die Internationale Gemeinschaft träumt nur von Wahlen. Sie glaubt, dass es dann eine legitime Regierung geben wird, die in der Lage sein wird, alle Probleme zu lösen.” Die Voraussetzungen für Wahlen seien aber noch nicht vorhanden, das politische Klima dafür sei noch nicht gegeben.
Das Mandat der EUFOR-RCA sei ein sehr enges gewesen, unterstreicht der südafrikanische Zentralafrika-Experte David Smith im DW-Interview. In dieser Hinsicht sei die Mission erfolgreich gewesen: Indem sie den Flughafen und zwei unruhige Stadtviertel gesichert habe, habe sie den französischen Sangaris-Truppen und den UN-Truppen Gelegenheit gegeben, sich auf den Rest des Landes zu konzentrieren. Auf einer größeren Ebene fällt seine Bilanz weniger optimistisch aus: “Das Land hat noch keinen Frieden”, so Smith. “In zwanzig Jahren hat es unzählige Friedenssicherungsoperationen gegeben, die das Land vorübergehend befriedet haben.” Die Gründe des Konflikts seien aber nie angegangen worden: “Es gibt praktisch keine Infrastruktur, keine Jobs, keine Industrie und kaum medizinische Versorgung außerhalb der Hauptstadt”.
Probleme, die die Zentralafrikanische Republik und die internationalen Akteure dort auch in Zukunft beschäftigen werden. Unter ihnen die UN-Mission MINUSCA – und eine neue Mission der EU: die Europäische Militärische Beratungsmission EUMAM-RCA. Ihr Auftrag soll laut General Pontiès vor allem darin bestehen, die zentralafrikanischen Behörden zu beraten und beim Aufbau der nationalen Sicherheitskräfte zu helfen. Momentan befinden sich zurzeit insgesamt rund 13.000 internationale Soldaten im Land.
Mitarbeit: Danielle Wellignon, Jeff Murphy Barès, Thierry Khondé
Die DW- Redaktion empfiehlt
Die Zentralafrikanische Republik bleibt unregierbar
In der Zentralafrikanischen Republik häufen sich die Entführungen. Jüngstes Opfer ist ein Minister. Das Land sollte längst auf Wahlen und eine nationale Versöhnung hinsteuern. Doch die Lage ist verworren. (31.01.2015)  
Zentralafrikanische Republik: Ein Militäreinsatz macht noch keinen Frieden
Die Zentralafrikanische Republik ringt um den Frieden. Ein Jahr nach Beginn der französischen Militäroperation Sangaris hat das Land noch einen langen Weg vor sich. Der führt über Wahlen. (04.12.2014)  
Zweifel an UN-Mission in Zentralafrika
Die UN übernehmen das Kommando der überforderten Militärmission in der Zentralafrikanischen Republik. Die afrikanischen Truppen bleiben Teil der Mission. Ändern wird sich wenig, fürchten Zentralafrikaner. (15.09.2014)  
Video zum Thema
Keine Befriedung der Zentralafrikanischen Republik
Neue Regierung Sommer 2014 2 Artikel – LESEN
1. Übergangsregierung in Zentralafrika tritt zurück
Bangui (AFP, 05.08.2014) – Knapp zwei Wochen nach Vereinbarung eines Waffenstillstands in der Zentralafrikanischen Republik ist die Übergangsregierung zugunsten eines Friedenskabinetts zurückgetreten. Die Regierung von Ministerpräsident André Nzapayéké sei der Bitte von Übergangspräsidentin Catherine Samba Panza zur Abdankung nachgekommen, erklärte ein Sprecher der Präsidentin in der Hauptstadt Bangui. Der Schritt gehört zu den am 23. Juli in der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville getroffenen Vereinbarungen über eine Waffenruhe und eine politische Lösung des Bürgerkriegs.
Wer dem 62-jährigen früheren Bankier Nzapayéké an die Spitze der Regierung folgt, blieb unklar. Samba Panza hatte eine Regierungsumbildung “im Geist von Brazzaville” und ein Kabinett der “nationalen Versöhnung” angekündigt. Ob nun aber die Hauptkriegsparteien, die mehrheitlich muslimische Séléka-Miliz und die überwiegend christliche Anti-Balaka-Miliz, tatsächlich Vertreter in die künftige Regierung entsenden, ist fraglich. Beide Gruppen haben zwar das Abkommen unterzeichnet, sind aber intern gespalten.
Ungeachtet der Waffenruhe lieferten sich Séléka-Kämpfer am Montag schwere Gefechte mit Soldaten der französischen Friedenstruppe “Sangaris” im nördlich gelegenen Batangafo. Nach Angaben eines Vertreters der Friedenstruppe der Afrikanischen Union (Misca) hatten die Milizionäre die Soldaten in einer koordinierten Aktion in einen Hinterhalt gelockt. Mehrere Séléka-Kämpfer seien getötet worden. Erst in der vergangenen Woche hatte es bei Gefechten zwischen verfeindeten Milizionären mindestens 22 Tote gegeben.
Die muslimische Séléka hatte im März 2013 den damaligen Staatschef François Bozizé gestürzt. Der Putsch zog das Land im Herzen Afrikas in eine Spirale der Gewalt zwischen muslimischen und christlichen Milizen. In dem Bürgerkrieg wurden bereits tausende Menschen getötet, fast eine Million Menschen sind auf der Flucht. Auch eine französische Militärintervention und eine Friedenstruppe der Afrikanischen Union konnten die Gewalt nicht in den Griff bekommen.

2. Ein Muslim zum neuen Regierungschef in Zentralafrika ernannt
11.08.2014 Deutsche Welle http://www.dw.de/search/german/zentralafrika/category/9077/
In Chaos und Bürgerkrieg wurde in Zentralafrika erstmals ein Muslim zum Premier bestimmt. Ob er den Hass und die tiefe Spaltung zwischen den religiösen und ethnischen Gruppen überwinden kann, bleibt höchst zweifelhaft.
Die zentralafrikanische Präsidentin Catherine Samba-Panza hat den muslimischen Finanzexperten Mahamat Kamoun zum neuen Ministerpräsidenten ernannt. Das meldete der staatliche Rundfunk in Bangui. Kamoun wird damit Nachfolger des im Rahmen einer Vereinbarung zurückgetretenen André Nzapayéké.
Kamoun arbeitete unter anderem als Berater des Seleka-Rebellenführers Michel Djotodia, später wechselte er dann in den Beraterstab der Präsidentin Samba-Panza, einer Christin. Unter dem früheren Präsidenten Francois Bozizé fungierte er als Generaldirektor des Schatzamtes. Er ist der erste muslimische Premier seit der Unabhängigkeit von Frankreich 1960.
Knapp zwei Wochen nach der Einigung auf einen Waffenstillstand in der Zentralafrikanischen Republik war Nzapayékés Übergangsregierung zugunsten eines Friedenskabinetts abgetreten. Der Schritt gehörte zu den am 23. Juli in der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville getroffenen Vereinbarungen über eine Waffenruhe und eine politische Lösung im Bürgerkrieg. Samba-Panza hatte eine Regierungsumbildung “im Geist von Brazzaville” und ein Kabinett der “nationalen Versöhnung” angekündigt.
Ob nun aber die Hauptkriegsparteien, die mehrheitlich muslimische Séléka-Miliz und die überwiegend christliche Anti-Balaka-Miliz, tatsächlich Vertreter in die künftige Regierung entsenden, ist fraglich. Beide Gruppen haben zwar das Abkommen unterzeichnet, sind aber intern gespalten.
Ungeachtet der Waffenruhe lieferten sich Séléka-Kämpfer jüngst wieder schwere Gefechte mit Soldaten der französischen Friedenstruppe “Sangaris” im nördlich gelegenen Batangafo. Die muslimische Séléka hatte im März 2013 den damaligen Staatschef Bozizé gestürzt. Der Putsch zog das Land im Herzen Afrikas in eine Spirale der Gewalt zwischen muslimischen und christlichen Milizen.
SC/ml (afpe, reuters)

Hintergründe 2 Artikel – LESEN
1. Die Zentralafrikanische Republik bleibt unregierbar
Deutsche Welle, Jan 2015 http://www.dw.de/search/german/zentralafrikanische+republik/category/9077/
In der Zentralafrikanischen Republik häufen sich die Entführungen. Jüngstes Opfer ist ein Minister. Das Land sollte längst auf Wahlen und eine nationale Versöhnung hinsteuern. Doch die Lage ist verworren.
Auch Tage nach seiner Entführung am Sonntag (25.01.2014) fehlt jede Spur von Zentralafrikas Minister für Jugend und Sport, Armel Ningatoloum Sayo. Doch Augenzeugen der Tat in der Hauptstadt Bangui hegen keinen Zweifel: Die schwer bewaffneten Entführer gehörten der christlichen Anti-Balaka-Miliz an. “Die ganze Bevölkerung ist Geisel dieser Gruppe”, sagt Kommunikationsminister Victor Waké der DW am Telefon. Mitten in der Hauptstadt würden Menschen auf offener Straße erschossen, empört sich der Minister. Die Täter seien auch hier Anti-Balaka-Kämpfer. Einige tausend dieser Rebellen gebe es noch in Bangui, schätzt Thierry Vircoulon von der Denkfabrik International Crisis Group. Ganze Stadtviertel hätten sie unter ihrer Kontrolle.
Nur wenige Tage vor der Entführung war eine französische Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation freigekommen. Mehrere Tage hatten Anti-Balaka-Rebellen sie gefangen gehalten. Auch eine UN-Mitarbeiterin hatten die Rebellen kurzzeitig in ihrer Gewalt. Für Vircoulon sind diese Entführungen kalkulierte Taten: Vermutlich wollten die Rebellen die Freilassung eines ihrer Anführer, genannt Andjilo, erzwingen, den Soldaten der UN-Mission in Zentralafrika (MINUSCA) Mitte Januar festgenommen und nach Bangui überführt hatten.
Flüchtlinge in Not
Seit mehr als zwei Jahren steckt die Zentralafrikanische Republik in der Krise. Ende 2012 hatte das Rebellenbündnis Séléka seinen Vormarsch auf die Hauptstadt begonnen und drei Monate später den damaligen Präsidenten François Bozizé gestürzt. In Reaktion auf die Gewalt der Séléka bildete sich die Anti-Balaka-Miliz. Zwar einigten sich die Konfliktparteien 2014 auf eine Übergangsregierung. Doch auch unter Übergangspräsidentin Catherine Samba-Panza gehen die Kämpfe weiter. Mehr als 450.000 Menschen sind auf der Flucht – viele von ihnen im Norden der Zentralafrikanischen Republik. Dort kämpfen verschiedene Splittergruppen der Séléka gegen die MINUSCA-Truppen und die französische Militärmission Sangaris.
Die Lage der Flüchtlinge sei schwierig, berichtete jüngst die UN-Beauftragte für humanitäre Angelegenheiten in der Zentralafrikanischen Republik, Claire Bourgeois, nach einem Besuch in der Stadt Batangafo. Das Flüchtlingslager in Batangafo sei mit 30.000 Menschen das größte in der Zentralafrikanischen Republik. “Was uns Sorgen macht, ist, dass sich weiterhin Menschen dorthin flüchten”, sagte Bourgeois der Deutschen Welle. Das größte Problem im Lager sei die Versorgung mit Trinkwasser: Es gebe dort nur zwei Brunnen. Zwar habe auch Batangafo funktionsfähige Brunnen. “Doch die Menschen haben Angst, das Lager zu verlassen, um dort Wasser zu holen.”
Trotz Gesprächen: Kein Ende in Sicht
Ein Ziel der Séléka-Rebellen ist es offenbar, die Durchführung von Bürgerbefragungen zu sabotieren. Am Sonntag hatten Rebellen eine Regierungsdelegation in Kaga-Bandoro entführt, die diese Befragungen organisieren sollte – und wenige Stunden später wieder freigelassen. “Unser Problem sind nicht diese Menschen, sondern die Regierung und Samba-Panza”, sagte ein Vertreter der Rebellen später. In den Befragungen soll die Bevölkerung Gelegenheit heben, ihre Sorgen zu formulieren. Sie sind Teil des Fahrplanes, der Anfang 2014 in Brazzaville, der Hauptstadt der benachbarten Republik Kongo, ausgehandelt worden war. Sie sollen die Grundlage für ein nationales Versöhnungsforum bilden, das einen Rahmen für politischen Dialog schaffen soll. Zwar gibt es noch keinen Termin für dieses Forum, doch sollte es vor August dieses Jahres stattfinden. Dies ist der zeitliche Rahmen, den die Vereinten Nationen gesetzt haben, um Wahlen abzuhalten.
In der kenianischen Hauptstadt Nairobi hat es unterdessen einen neuen Anlauf gegeben, die Konfliktparteien zu versöhnen. In Gesprächen, an denen laut DW-Informationen sowohl der gestürzte Präsident Bozizé als auch der ehemalige Séléka-Führer und Putschist Michel Djotodia teilnahmen, einigten sich die verfeindeten Rebellengruppen auf eine Waffenruhe sowie auf Maßnahmen, um die Kämpfer zu entwaffnen und wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Das Abkommen soll jedoch erst gelten, wenn es offiziell unterzeichnet wird. Wann es dazu kommt, ist bislang offen.
In informierten Kreisen bleibt die Skepsis, ob das Nairobi-Abkommen wirklich zu einer Lösung beitragen kann. Die Übergangsregierung fürchte, dass es die bisherigen Übergangsvereinbarungen zunichte machen könnte, heißt es. Das Potenzial dazu ist offenbar vorhanden: In dem Abkommen gehe es unter anderem darum, die Institutionen der Übergangszeit komplett neu aufzustellen und neue Posten zu besetzen, sagte ein Insider, der Einblick in das Dokument hatte, der Deutschen Welle. Außerdem gehe es darum, eine generelle Straffreiheit für alle Kämpfer durchzusetzen. Die Straffreiheit aber sei gerade der Grund, warum das Land von einem Konflikt in den nächsten rutsche. “Das wird die Internationale Gemeinschaft niemals akzeptieren.”
Die DW – Redaktion empfiehlt
Erzbischof von Bangui: “Die Politiker müssen ihre Show beenden”
Die Zentralafrikanische Republik kommt nicht zur Ruhe. Beteuerungen des Friedenswillens der Konfliktparteien seien nur Lippenbekenntnisse, sagt der Bischof der Haupstadt Bangui, Dieudonné Nzapalainga, im DW- Interview. (09.01.2015)  

2. Religious violence and the seeds of hate in CAR
Religiöse Gewalt und die Saat des Hasses in der ZAR
=> Deutsche automatische Google-Übersetzung der Seite
BOSSANGOA, 27 November 2013 (IRIN) – Shocked by an escalation of killings, rapes and other abuses committed by Muslims against Christians, and vice versa, in the Central African Republic (CAR), leading clerics from both faiths recently travelled together to preach peace and listen to tales of horror.  
The level of violence, lawless and impunity that prevails in CAR – where a “human catastrophe of epic proportions is unfolding”, according to Amnesty International – is so great that Archbishop Dieudonne Nzapalainga and Oumar-Kobine Layama, the country’s leading imam, had to travel under an armed escort. 
The latest chapter in CAR’s history of violence began in December 2012, when a coalition of predominantly Muslim rebel forces – known as Seleka – bolstered by mercenaries from neighbouring Chad and Sudan and convicts sprung from prison, advanced southwards, eventually toppling president Francois Bozizé in March. 
In response to the rebellion and the wave of lawlessness that followed the official disbanding of Seleka in September, and in the absence of police or other state security forces, the largely Christian population in villages across the north formed self-defence units called anti-balaka (“anti-machete” in the Sango language.) 
“Now we need to ask ourselves, do we want to push this country towards inter-confessional war, or should people work together and build this country? This is what leaders need to consider,” said Nzapalainga in Bossangoa – 300 km north of the capital, Bangui – where some 36,000 people are seeking refuge in the grounds of the Catholic mission as well as in a school. 
In all, some 400,000 people are displaced in CAR, most of them living in the bush with little access to clean water or humanitarian relief. 
The country had “reached the worst of the worst” in every sense, he said.  
“We’ve never seen people fleeing to a Catholic mission for safety, kids abandoning their schools in their masses, hospitals without medicines, or the Christian and Muslim populations turning against one another,” he said. 
Fears of genocide 
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foto sia kambou afpfoto sia kambou – afp

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Retrait: Bilan mitigé de la mission de l’UE en Centrafrique 2 articles, audios – LIRE, ECOUTER
1. La Force européenne déployée en Centrafrique plie bagages dimanche
par: APA publié le : 13/03/2015 à 14:27 UTC http://fr.starafrica.com/actualites/
« Nous quittons Bangui, en laissant une ville apaisée où les camps des réfugiés et des déplacés se vident de ses occupants », a déclaré le général français Philippe Pontiès, commandant l’opération militaire de l’Union européenne en RCA (Eufor RCA) lors de la dernière conférence de presse de la force déployée dans ce pays en février 2014 pour sécuriser Bangui, la capitale.
Pour le Commandant de cette force, des ‘’avancées significatives » en matière de dialogue et de réconciliation nationale et de préparation des consultations électorales ont été remarquées.
‘’Bangui a retrouvé une certaine sérénité et la vie économique et sociale a repris dans les zones sous contrôle de l’Eufor RCA », s’est-il félicité.
Ces ‘’succès » appréciés par les Centrafricains mais aussi par la communauté internationale, a dit le Général Pontiès, sont le fruit de la coopération entre les différentes forces dans le pays à savoir, Mission internationale de soutien à la Centrafrique sous conduite africaine (MISCA), la Mission multidimensionnelle intégrée pour la Stabilisation en République Centrafricaine (MINUSCA) et les Sangaris.
‘’Si le niveau de sécurité ne cesse de s’accroitre, la criminalité et le banditisme n’ont pas totalement disparu », selon le commandant de l’Eurofor.
Selon le général Pontiès, c’est à la police et la gendarmerie, mais surtout à la Justice de juguler ce fléau.
Eurofor RCA a couté la vie à un soldat français et a ‘’très efficace » pendant les pics de violence des mois d’aout et d’octobre de 2014.
Eufor RCA a été un test d’efficacité et de réactivité pour les Etats membres de l’Union Européenne confrontés à une situation humanitaire et sécuritaire d’urgence.
Car son déploiement n’a pas été très facile puisque certains pays ont désisté à la dernière minute.
Eufor RCA va continuer mais sous une forme de conseil et de formation pour la restructuration des forces de défense centrafricaine.

2. Bilan mitigé de la mission de l’UE en Centrafrique
Deutsche Welle 12.03.2015 http://www.dw.de/actualit%C3%A9s/afrique/s-11551
L’opération militaire de l’Union européenne en RCA touche à sa fin. Lancée en Avril 2014 en soutien à l’opération française Sangaris, elle s’achève le 15 mars. Beaucoup de contingents ont déjà quitté Bangui.
Avec un effectif de 700 militaires au total, dont des gendarmes contre le millier d’hommes initialement prévu, la mission a trouvé du succès auprès de la population à Bangui. Eufor RCA avait deux missions : d’abord contrôler l’aéroport, puis sécuriser deux arrondissements (3e et 5e) de la capitale centrafricaine, les secteurs les plus sensibles qui ont été le théâtre d’affrontements communautaires. Que retenir alors de 11 mois d’opération en Centrafrique ? Cliquez sur la photo et écoutez Jeff Murphy Barès, notre correspondant à Bangui.
Audios sur le sujet
Eufor RCA avait deux missions, centrées sur Bangui  
MMT/ZAR/Eufor – MP3-Stereo

Nouveau gouvernement – été 1014 3 articles, 2 audios – LIRE – ECOUTER
1. Centrafrique: démission du gouvernement, dans la foulée de l’accord de Brazzaville
Bangui (AFP) – 05.08.2014 16:42 – Par Christan Panika à Bangui et Hervé Bar à Libreville
Le gouvernement centrafricain a démissionné mardi, dans la foulée du fragile accord de paix signé fin juillet à Brazzaville et censé relancer une transition politique en panne.
“La présidente de transition (Catherine Samba Panza) a demandé et obtenu du Premier ministre (André Nzapayéké), chef du gouvernement de transition, sa démission et celle de son gouvernement pour permettre la mise en oeuvre effective des engagements du Forum de Brazzaville”, a annoncé un porte-parole de la présidence.
Ces dernières semaines, la présidente avait promis à plusieurs reprises le réaménagement du gouvernement “sur des critères de technocratie, de région et de compétence, mais qui intègrent aussi la dimension politique et les nouvelles donnes issues du forum de Brazzaville”, a expliqué le porte-parole.
“Elle avait annoncé que ledit réaménagement se ferait dans l’esprit de Brazzaville de large ouverture et de réconciliation nationale”, a-t-il rappelé.
Sous la pression des pays de la région et de la communauté internationale, un fragile accord de cessez-le-feu avait été paraphé le 23 juillet dans la capitale du Congo voisin par des chefs de l’ex-rébellion Séléka et des délégués des miliciens anti-balaka, ainsi que par des représentants politiques, religieux et civils.
Cet accord avait été arraché in extremis à l’issue d’un “Forum” chaotique au cours duquel la Séléka s’était d’abord retirée des discussions en exigeant une partition du pays.
Il est le premier accord du genre signé après huit mois de massacres, exactions et pillages qui ont fait des milliers de morts, mis le pays à genou et achevé la faillite totale de l’Etat.
Le Conseil national de transition (CNT), qui joue le rôle de parlement provisoire, était réuni depuis le 1er août à Bangui en session extraordinaire pour étudier le texte de l’accord et auditionner le Premier ministre Nzapayéké.
Aucune indication n’a été donnée quant à la date de la formation du nouveau gouvernement et sa composition. Mais à Bangui, qui connaît une relative accalmie après les violences intercommunautaires de ces derniers mois, beaucoup se demandent si des représentants des groupes armés –ex-Séléka à dominante musulmane et milices anti-balaka majoritairement chrétiennes– qui ont mis le pays à feu et à sang feront leur entrée dans le prochain cabinet.
– Nouveaux affrontements –
En attendant, le cessez-le-feu conclu le 23 juillet semble encore d’actualité, quoique toujours très précaire.
Lundi, de violents affrontements ont opposé pendant près de sept heures combattants de l’ex-Séléka et soldats français de l’opération Sangaris à Batangafo (nord), faisant plusieurs morts parmi les anciens rebelles.
A environ 300 km au nord de Bangui, la ville de Batangafo avait été la semaine dernière le théâtre de violents combats entre Séléka et anti-balaka –premier véritable accroc à l’accord de Brazzaville– qui avaient fait au moins 25 morts.
Malgré la présence de 2.000 hommes de Sangaris et de 6.000 soldats de la force africaine Misca, les tensions restent vives dans plusieurs autres localités, notamment à Bambari (centre-est).
Elles se concentrent aujourd’hui pour l’essentiel dans les zones de contacts entre belligérants, sur un axe qui coupe de facto le pays en deux, avec le Nord-Est encore sous contrôle de l’ex-rébellion musulmane, et le Sud-Ouest où sévissent les anti-balaka.
“Tout le long de cette ligne de démarcation, les groupes de la nébuleuse anti-balaka tentent actuellement de repousser les ex-Séléka vers le nord”, observe une source humanitaire.
Dans le Sud, “l’épuration ethnique des musulmans a déjà eu lieu” en grande partie, et les affrontements intercommunautaires ont donc naturellement cessé, explique cette source.
Les divisions actuelles de la Séléka (dont quelques leaders ont dit ne pas reconnaître l’accord de Brazzaville) et la fragmentation des groupes anti-balaka alimentent par ailleurs toujours la confusion.
A cela s’ajoutent des années de banditisme d’Etat, le pillage des ressources naturelles, le braconnage à une échelle quasi-industrielle, une économie moribonde…. Le lancement mi-septembre d’une opération de l’ONU pourra peut-être suppléer les déficiences de l’Etat et enfin aider à sa reconstruction.
L’arrivée au pouvoir en janvier 2014 de la présidente de transition Catherine Samba Panza “n’a pas permis la relance d’un processus politique qui est bloqué”, déplorait Paris début juillet. La situation politique “s’est nettement détériorée” notait l’ONU.
Sans armée ni véritables forces de l’ordre, la présidente “a échoué à établir son autorité, à faire cesser définitivement les violences, ou à endiguer la corruption”, constate la source humanitaire déjà citée.
Elle peine également à assumer pleinement sa fonction face aux puissants leaders régionaux que sont le président congolais Denis Sassou Nguesso ou le Tchadien Idriss Déby.
Consciente de l’enjeu, Mme Samba Panza s’est engagée la semaine dernière à “faire de Brazzaville le point de départ d’un nouvel élan à la transition”.
© 2014 AFP

2. Centrafrique: un Premier ministre musulman, une première pour sauver la transition
Bangui (AFP) – 10.08.2014 16:14 – Par Christian PANIKA
La présidente centrafricaine Catherine Samba Panza a nommé dimanche un musulman comme nouveau Premier ministre, une première dans l’histoire du pays pour relancer la transition et mettre en oeuvre le très précaire accord de cessez-le-feu signé fin juillet.
Mahamat Kamoun, précédemment conseiller spécial à la présidence, a été nommé Premier ministre par décret présidentiel. De confession musulmane, spécialiste des finances, M. Kamoun avait été directeur général du Trésor sous le président François Bozizé (au pouvoir de 2003 à mars 2013).
C’est la première fois qu’un musulman occupe la fonction de Premier ministre depuis l’indépendance de cette ex-colonie française en 1960.
Minoritaires dans le pays, les musulmans sont aujourd’hui souvent assimilés par leurs concitoyens aux rebelles de la Séléka.
Cette coalition à dominante musulmane, venue des provinces du Nord, s’est rendue coupable d’innombrables exactions contre les populations chrétiennes lors de son passage au pouvoir de mars à décembre 2013, après avoir renversé le président Bozizé.
Affaiblis par l’intervention des forces française Sangaris et africaine Misca, les combattants rebelles s’étaient ensuite retirés vers le nord et l’est du pays, dont ils gardent le contrôle aujourd’hui.
La Centrafrique a connu depuis lors de terribles violences intercommunautaires qui ont fait des milliers de morts et jeté sur les routes des centaines de milliers de déplacés.
Ciblés par les milices anti-balaka, majoritairement chrétiennes, la plupart des musulmans du sud du pays ont fui vers le Nord et l’étranger.
L’arrivée au pouvoir de Mme Samba Panza en février dernier à la faveur du départ de la Séléka, et la mise en place de son gouvernement de transition, n’ont pas permis le retour à la paix ou de remettre sur les rails un Etat en totale décomposition.
Réunis le 23 juillet à Brazzaville pour tenter de relancer cette transition politique, les principaux acteurs de la crise ont accepté au forceps, sous la pression internationale, la signature d’un accord de cessation des hostilités.
Le gouvernement du Premier ministre André Nzapayéké, composé essentiellement de technocrates, a démissionné dans la foulée, à la demande de la présidente qui a promis un nouveau gouvernement de “large ouverture” intégrant “la nouvelle donne” après l’accord de Brazzaville.
– Rassurer les musulmans –
La présence des groupes armés au sein du futur cabinet est l’un des principaux enjeux des discussions en cours, mais elle fait polémique.
Séléka et anti-balaka ont mis en effet le pays à feu et à sang: ils sont accusés de graves exactions et sont considérés, avec la classe politique, comme les principaux responsables de la catastrophe actuelle. Plusieurs de leurs leaders sont sous le coup de sanctions onusiennes et américaines (gel des avoirs et interdiction de voyager).
L’ex-rébellion est à présent affaiblie et fragmentée, divisée notamment entre partisans du dialogue et une frange “dure” qui refuse toute concession et prône la partition du Nord.
Le nouveau Premier ministre Mahamat Kamoun, au profil de technicien, n’est pas membre de la Séléka mais est réputé avoir de l’influence sur certains de ses chefs.
Sa nomination vise sans doute à rassurer la communauté musulmane, calmer les tensions avec l’ex-Séléka et à couper l’herbe sous le pied des tenants de la partition, analyse un bon connaisseur de la scène politique locale.
Du côté de la nébuleuse anti-balaka, réputée proche de l’ancien président Bozizé, l’arrivée au gouvernement de responsables musulmans ou de l’ancienne rébellion était considérée comme inéluctable après Brazzaville. Le véritable enjeu pour ces milices est plutôt leur représentation au sein de la prochaine équipe gouvernementale.
En attendant la distribution des postes, Séléka et anti-balaka restent les principaux fauteurs de troubles sur le terrain.
A Bangui, après des semaines de relative normalisation, des incidents ont éclaté vendredi et samedi entre deux factions rivales des anti-balaka, replongeant la capitale dans les affrontements armés et nécessitant l’intervention des forces internationales.
En province, l’armée française s’est violemment opposée pendant plusieurs jours à des ex-rebelles de la Séléka à Batangafo (nord).
© 2014 AFP

3. Centrafrique: le nouveau Premier ministre fixe ses “priorités”
Bangui (AFP) – 11.08.2014 15:42
Le nouveau Premier ministre centrafricain Mahamat Kamoun, nommé dimanche par la présidente Samba Panza pour relancer la transition, aura pour priorité “la sécurité” et “la restauration de l’Etat”, a-t-il déclaré lundi à Bangui.
M. Kamoun travaillera autour de “quatre axes majeurs”, avec en premier lieu “la sécurité et la restauration de l’autorité de l’Etat”, a-t-il expliqué au cours d’une conférence de presse. “Vous avez les questions d’assistance humanitaire, les défis humanitaires qu’il faut relever. Vous avez aussi la réconciliation nationale. Et la relance économique et des activités dans l’administration, et enfin la préparation des élections” générales en 2015, a énuméré M. Kamoun.
La présidente de la transition Catherine Samba Panza a nommé dimanche M. Kamoun, un musulman, comme nouveau Premier ministre pour diriger la transition, une première depuis l’indépendance du pays.
Spécialiste des finances, conseiller de Mme Samba Panza, M. Kamoun a été directeur général du Trésor sous le président François Bozizé (renversé en mars 2013) et directeur de cabinet de Michel Djotodia, le chef de l’ex-coalition rebelle Séléka à dominante musulmane, au pouvoir entre mars 2013 et janvier 2014.
Le nouveau Premier ministre aura pour difficile mission de relancer la transition politique en panne, et tenter d’obtenir l’application d’un très fragile accord de cessez-le-feu signé fin juillet à Brazzaville sous la pression internationale entre l’ex-Séléka et les milices anti-balaka majoritairement chrétiennes.
Les “priorités restent les mêmes” que celle de la feuille de route élaborée à N’Djamena en janvier 2014 lors d’un sommet des pays d’Afrique centrale, et “validée par l’ensemble de la communauté internationale”, a-t-il rappelé.
“Le dossier sécuritaire est pour nous une préoccupation majeure”, a-t-il insisté: “Comment pouvez-vous être responsable de l’Etat, de cette transition et faire fi de la situation ô combien difficile que vivent les compatriotes à l’intérieur du pays ?”.
“Notre tâche sera de poursuivre dans la direction” déjà prise par le Premier ministre démissionnaire André Nzapayéké, avec comme “objectif immédiat de mettre en place le (nouveau) gouvernement”, a ajouté M. Kamoun.
“Aujourd’hui, nous nous sommes rendus compte qu’il y a des problèmes” à cause du nombre réduit de ministres (20) dans le cabinet sortant, a-t-il expliqué.
“Il faut donc un réaménagement. Il faut revoir ce chiffre à la hausse. Evidemment, les critères budgétaires, de financement restent de taille. Donc je crois que le prochain gouvernement va se situer autour de 25 ou 26 membres”, a-t-il avancé.
“Le gouvernement que nous comptons mettre en place doit compter le maximum d’entités” par souci “d’inclusivité”, toujours selon le Premier ministre.
Dans la foulée de l’accord de Brazzaville, le futur gouvernement devrait compter des représentants des groupes armés, ex-Séléka et anti-balaka.
L’ex-coalition rebelle a cependant prévenu lundi qu’elle ne participera pas au futur gouvernement, son avis n’ayant “pas été pris en compte” par la présidente pour désigner le nouveau Premier ministre.
“Il ne faut pas céder à la manipulation. Ils savent de quoi je suis capable”, a commenté à ce propos M. Kamoun. “Nous allons travailler dans le sens de l’accord de cessation des hostilités qu’ils (les ex-Séléka) ont signé à Brazzaville pour aller progressivement vers la paix”, a-t-il simplement ajouté.
© 2014 AFP

audioDW – Entretien avec le Premier ministre centrafricain http://www.dw.de/popups/mediaplayer/contentId_17846019_mediaId_17846028
audioDW – Pour certains, cette nomination reste imposée de l’extérieur http://www.dw.de/popups/mediaplayer/contentId_17846019_mediaId_17846240

Dessous des cartes 2 articles – LIRE
1. Centrafrique, 54 années tourmentées
Deutsche Welle 08-2014 http://www.dw.de/search/french/centrafrique/category/10261/
Entre violence, velléités séparatistes et tentatives de réconciliation, la République Centrafricaine célèbre ce 13 août le 54è anniversaire de son indépendance. Une courte histoire parsemée de violences.
Depuis qu’il a obtenu sa souveraineté, le pays est confronté à des crises répétitives. A l’origine de cette situation, la lutte pour l’obtention et la gestion du pouvoir. En 54 ans d’indépendance, l’histoire de la Centrafrique est émaillée de transitions politiques difficiles marquée par des affrontements faisant plusieurs morts et déplacés.
Histoire mouvementée
Territoire faisant partie de l’Afrique-Équatoriale française de 1910 à 1960, après son indépendance le 13 août 1960, la Centrafrique a eu à sa tête différents régimes autoritaires. Il y a notamment celui de Bokassa, arrivé au pouvoir après avoir renversé David Dacko. Il s’autoproclamera empereur.
Plus tard, avec le multipartisme, les premières élections libres de 1993 portent au pouvoir Ange-Félix Patassé. Il sera renversé en 2003 par François Bozizé. Après avoir été réélu en 2005 et 2010, il est à son tour renversé en 2013 par la Seleka. Avec ce groupe hétéroclite, fruit d’une alliance entre milices, Michel Djotodia prend le pouvoir.
Mais face à une situation humanitaire et sécuritaire qui vont en se dégradant, il est également contraint de se retirer pour céder la place à l’actuelle présidente de transition Catherine Samba Panza, pour qui l’indépendance est une affaire de tous : « Pour que notre indépendance soit une réalité, nous devons sans relâche nous impliquer dans nos familles, dans nos quartiers, dans nos localités, dans nos villages et dans nos villes pour ramener la paix. »
Transition politique difficile
Depuis son indépendance, l’histoire de la Centrafrique est donc mouvementée et, actuellement, la situation du pays est loin de s’être améliorée. La transition politique qu’assure actuellement Catherine Samba Panza est difficile à gérer avec des milices qui continuent de s’affronter et une intervention armée de la France et de pays africains qui ne permet pas pour l’instant d’y mettre un terme. De plus, il n’est pas non plus certain que la nomination de Mahamat Kamoun au poste de premier ministre suffise à sortir de la crise.

2. Les violences religieuses et les graines de la haine en RCA
BOSSANGOA, 10 décembre 2013 (IRIN) – Choqués par la recrudescence des meurtres, des viols et autres exactions commis par des musulmans contre des chrétiens – et inversement – en République centrafricaine (RCA), les dignitaires de ces deux religions sont partis ensemble sur les routes du pays pour prêcher la paix et prêter l’oreille aux récits d’horreur.
La violence, le désordre et l’impunité ont atteint un tel niveau en RCA – où une « catastrophe humanitaire aux proportions inimaginables se dessine », selon Amnesty International – que l’archevêque Dieudonné Nzapalainga et Oumar Kobine Layama, le plus grand imam du pays, ont été contraints de se déplacer sous escorte armée.
Le chapitre le plus récent de l’histoire de la violence en RCA a débuté en décembre 2012 : une coalition de groupes rebelles majoritairement musulmans – connue sous le nom de Séléka – soutenue par des mercenaires originaires du Tchad et du Soudan voisins ainsi que des détenus libérés de prison a fait marche vers le Sud avant de renverser le président François Bozizé au mois de mars.
En réponse à la rébellion et aux troubles qui ont suivi la dissolution officielle de la Séléka en septembre, et en l’absence d’officiers de police et d’autres forces de sécurité étatiques, les populations, majoritairement chrétiennes, des villages du nord du pays ont constitué des groupes d’autodéfense, les anti-balaka (« anti-machette » en Sango).
« Maintenant nous devons nous demander si nous voulons mener le pays vers une guerre religieuse ou si les gens doivent travailler ensemble à la construction de ce pays. Les dirigeants doivent se poser cette question », a dit M. Nzapalainga à Bossangoa – ville située à 300 km au nord de la capitale, Bangui – où quelque 36 000 personnes ont trouvé refuge dans une mission catholique et dans une école.
En tout, la RCA compte quelque 400 000 déplacés. La plupart vit dans le bush, avec un accès très limité à l’eau potable et à l’aide humanitaire.
Le pays avait « atteint le pire du pire », dans tous les sens du terme, a-t-il dit.
« Nous n’avions jamais vu des personnes prendre la fuite pour trouver la sécurité dans une mission catholique, des multitudes d’enfants quitter leurs écoles, des hôpitaux dépourvus de médicaments ou des chrétiens et des musulmans se monter les uns contre les autres », a-t-il dit.
La crainte du génocide
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http://www.irinnews.org/fr/report/99303/les-violences-religieuses-et-les-graines-de-la-haine-en-rca

=> DE+FR Rubrik ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK – CAR – CENTRAFRIQUE in Afrikanews Archiv No1 2010-2014, ~ 120 posts

CAR sanogo afpfoto i.sanogo – afp

Analyse Mali: Null Frieden ohne inneren Frieden im Norden – la fragmentation du nord mine les chances d’une paix durable

Des hommes dans le désert

Mali: Fragmentierung des Nordens untergräbt Chancen auf dauerhaften Frieden
Von Selim SAHEB ETTABA – AFP – 06.03.2015 08:00
Zerkleinert in bewaffnete Gruppen mit unterschiedlichen Loyalitäten, immer der Willkür der Dschihad-Drohung ausgeliefert, vom Drogenhandel geplagt, wird der Norden Malis den Frieden nur durch Versöhnung unter allen Komponenten und einem Abkommen mit Bamako kennenlernen, so Experten….

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http://mali-infos.blog.de/2015/03/09/analyse-des-nord-sued-und-nord-nord-verhaeltnisses-ist-ein-dauerhafter-friede-moeglich-la-fragmentation-du-nord-mine-les-chances-d-une-paix-durab-20175124/

Mali: la fragmentation du nord mine les chances d’une paix durable
Bamako (AFP) – 06.03.2015 à 08:00 – Par Selim SAHEB ETTABA
Atomisé en groupes armés aux allégeances mouvantes, toujours à la merci de la menace jihadiste, gangréné par le narcotrafic, le nord du Mali ne connaîtra la paix que par la réconciliation entre toutes ses composantes et un accord avec Bamako, selon des spécialistes….