DR Kongo: Comeback des historischen Oppositionellen Étienne Tshisekedi

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RDC: le retour de l’opposant historique Tshisekedi

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DR Kongo: Tod des Oppositionellen Étienne Tshisekedi und Folgen
RDC: mort de l’opposant historique Tshisekedi, suites

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1. DR Kongo: Kann die Rückkehr des historischen Oppositionellen die politische Krise entsperren? LESEN
07.29.2016 um 15:00 Uhr – Von Bienvenu-Marie BAKUMANYA – AFP
Die Heimkehr des kongolesischen historischen Regimegegners Etienne Tshisekedi, 83, könnte laut örtlichen Politikern den Prozess des “nationalen Dialoges” in Richtung “friedliche Wahlen” freimachen, auf den Kirche wie internationale Gemeinschaft drängen.
Tshisekedi, der Präsident der “Sammlungsbewegung/ Rally” (“Rassemblement”), eine in Belgien neu erstellte Koalition der Oppositionskräfte, kehrte am Mittwoch nach einer zweijährigen Abwesenheit insbesondere aus medizinischen Gründen, nach Kinshasa zurück – sehr begrüßt von Hunderttausenden von Anhängern vom Flughafen bis zu seiner Residenz 15 km entfernt.
“Die Hoffnung der gesamten politischen Klasse ist, dass die Rückkehr von Etienne Tshisekedi Zweifel beseitigt an der Beteiligung des Rassemblement” im von der Macht vorgeschlagenen “nationalen Dialog”, sagte gegenüber AFP André-Alain Atundu, Sprecher der Koalition „Präsidentenmehrheit (MP)“.
Die “Rally” hat noch vor kurzem den Vermittler der Afrikanischen Union (Edem Kodjo) für diesen nationalen politischen Dialog abgelehnt und beschuldigte ihn, das Spiel des kongolesischen Präsidenten zu spielen.
Die Opposition hofft nun, dass die Popularität von ihremm alten Führer Druck macht für Fortschritte gegen den Präsidenten Joseph Kabila. Der steht im Verdacht zu versuchen, über das Ende seines Mandats im Dezember zum Trotz der Verfassung an der Macht zu bleiben und dafür mit der Verzögerung der Präsidentschaftswahl zu beginnen.
“Der unglaublich starke Empfang von Tshisekedi ist eine Nachricht an Vermittler Edem Kodjo “, der die politischen Konsequenzen ziehen müsse, meint Martin Fayulu, Vorsitzender einer kleinen Oppositionspartei und Mitglied der “Rally”.
“Die populäre Unterstützung für Tshisekedi zeigt die Erwartungen” der Kongolesen und sollte den Vermittler “neu ausrichten” in seiner Wahrnehmung der wirkenden Kräften, fügte Senator Jacques Djoli von der Opposition hinzu.
– “Überwindung von Widerstand” –
Auf der Mehrheitsseite meint Senator Leonard Sie Okitundu, dass Herr Tshisekedi jetzt “die Widerstände von Anti-Dialog-Kräften in seinem Lager zu überwinden hat“.

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Im Land und in der internationalen Gemeinschaft erheben sich viele Stimmen, damit die Parteien bald Gespräche beginnen, um das Land zu hindern, wieder einmal ins Chaos zu stürzen, nach so vielen Anstrengungen, aus den beiden Kriegen (1996-1997 und 1998-2003) herauszukommen.
Katholische Bischöfe fordern die Opposition zum Dialog auf, und die Mehrheit zum Respekt derer Forderungen, beispielsweise durch die Freilassung von mehr politischen Gefangenen.
Die Vereinten Nationen, die Afrikanische Union, die Europäische Union oder die USA forderten auch alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte auf, in den “nationalen Dialog” zu gehen.
Zu diesem Zeitpunkt hat Herr Tshisekedi ein Maximum von Oppositionskräften versammelt, die dem von Herrn Kabila einberufenen Dialog schmollen, dies im Namen der Resolution 2277 des UN-Sicherheitsrates, der die in der kongolesischen Verfassung festgelegten Fristen für Wahlen eingehalten sehen will.
Die Mehrheit der Bevölkerung von Kinshasa, wo Kabila nie populär war, unterstützt die Sache des politischen Wechsels. Und je mehr das Ende dessen Amtszeit sich nähert, desto mehr “wird dieses Gefühl ein Traum”, meint der Politologe Bwebwa Kalala von der Katholischen Universität Kongo.
Würde diese Menge jetzt von den “Falken der Opposition” “manipuliert”, gäbe es “das Risiko einer Wiederholung der Unruhen vom Januar 2015 gegen die Regierung, aber in einem größeren Format”, befürchtet der Lehrer.
Im Januar 2015 hatte die Unterdrückung der Proteste der Opposition gegen einen Versuch, das Wahlgesetz zu ändern, nach NGOs mehr als 40 Toten gemacht.
© 2016 AFP

2. Opposition setzt Kabila ein Ultimatum LESEN
01.08.2016 – http://www.taz.de/Politik/Afrika/!p4621/
Bis zum 19. September müssen Wahlen angesetzt werden, fordert die Opposition. Und spricht klare Drohungen gegen den Präsidenten aus.
BERLIN taz | Die politische Opposition in der Demokratischen Republik Kongo setzt Präsident Joseph Kabila ein Ultimatum: Spätestens am 19. September, drei Monate vor dem Ablauf seiner Amtszeit, soll er die nächste Präsidentschaftswahl einberufen, damit das Volk einen Nachfolger wählen kann. Sonst, sagte Oppositionsführer Etienne Tshisekedi bei einer Großkundgebung im Zentrum der Hauptstadt Kinshasa am Sonntagnachmittag, begehe Kabila „Hochverrat“.
Er fuhr fort, an die Adresse Kabilas gerichtet: „Ab diesem Augenblick beginnt der Ablauf seiner Dreimonatsfrist als Mieter des Präsidentenpalastes. Da die Frist am 19. Dezember 2016 abläuft, muss das Haus am 20. frei sein.“ Dann „werden wir alle Herrn Kabila ‚Auf Wiedersehen‘ sagen und wir werden eine neue Ära einläuten“.
Was genau Tshisekedi damit meinte, sagte er nicht. Der 83-Jährige war erst am Donnerstag triumphal von einem mehrjährigen Exil in Belgien nach Kinshasa zurückgekehrt. Entgegen verbreiteten Ängsten verlief das friedlich, ebenso die Großkundgebung am Sonntag.
Eigentlich hätte an dieser auch der andere wichtige Oppositionsführer des Kongo teilnehmen sollen: Moise Katumbi, ehemaliger Gouverneur der Provinz Katanga, ebenfalls seit zwei Monaten im Ausland. Aber seinem Flugzeug erteilten die Behörden keine Landeerlaubnis in Kinshasa. Er ist ohnehin in Abwesenheit wegen einer obskuren Geschäftsangelegenheit zu einer Haftstrafe verurteilt worden und würde damit bei einer Einreise sofort ins Gefängnis wandern. Die Regierung versucht offenbar, durch Duldung Tshisekedis und hartes Vorgehen gegen Katumbi die Opposition auseinanderzudividieren.
Die politische Lage im Kongo ist angespannt, seit die Wahlkommission bestätigt hat, dass der geplante Termin November 2016 für die nächsten Wahlen nicht zu halten ist. Es ist unklar, was passiert, wenn Kabilas zweite und laut Verfassung letzte fünfjährige Amtszeit im Dezember abläuft, ohne dass es Neuwahlen gab.

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1. RDC: le retour de l’opposant historique peut-il débloquer la crise politique? LIRE
29.07.2016 à 15:00 – Par Bienvenu-Marie BAKUMANYA – AFP
Le retour au pays de l’opposant historique congolais Étienne Tshisekedi, 83 ans, pourrait selon des politiques locaux débloquer le processus de “dialogue national” vers des “élections apaisées”, pour lequel font pression la communauté internationale comme l’église.
M. Tshisekedi, président du “Rassemblement”, coalition de forces d’opposition nouvellement créée en Belgique, est rentré à Kinshasa mercredi après deux ans d’absence, notamment pour raison médicale, accueilli chaleureusement par plusieurs centaines de milliers de partisans massés de l’aéroport jusqu’à sa résidence située 15 km plus loin.
“L’espoir de toute la classe politique est que le retour d’Étienne Tshisekedi vienne enlever le doute quant à la participation du Rassemblement” au “dialogue national” proposé par le pouvoir, a déclaré à l’AFP André-Alain Atundu, porte-parole de la Majorité présidentielle (MP).
Le “Rassemblement” a pourtant tout récemment récusé le facilitateur désigné par l’Union africaine (UA) Edem Kodjo, pour l’organisation de ce dialogue politique national, l’accusant de jouer le jeu du président congolais.
L’opposition espère désormais que la popularité de son vieux chef de file permettra de mettre la pression pour obtenir des avancées face au président Joseph Kabila, soupçonné de vouloir demeurer au pouvoir au-delà de la fin de son mandat en décembre, au mépris de la Constitution, en commençant par retarder l’élection présidentielle.
“L’accueil délirant réservé à Tshisekedi est un message adressé au facilitateur Edem Kodjo”, qui doit en tirer les conséquences politiques, souligne ainsi le député Martin Fayulu, président d’un petit parti d’opposition membre du “Rassemblement”.
“Le soutien populaire à M. Tshisekedi exprime des attentes” des Congolais et devrait pousser le facilitateur à “recentrer” sa perception des forces en présence, renchérit le sénateur d’opposition Jacques Djoli.
– ‘vaincre les réticences ‘ –
Côté majorité, le sénateur Léonard She Okitundu juge pour sa part que M. Tshisekedi doit maintenant “vaincre les réticences des anti-dialogue” de son camp.
Dans le pays comme au sein de la communauté internationale, de nombreuses voix s’élèvent pour que les parties entament vite les discussions, afin d’éviter que le pays ne plonge, à nouveau, dans le chaos, après autant d’efforts consentis pour le sortir de deux guerres de l’est (1996-1997 et 1998-2003).
Les évêques catholiques ont appelé l’opposition à amorcer le dialogue, tout en pressant la majorité d’accéder aux demandes de celle-ci en libérant davantage de prisonniers politiques et d’opinion.
L’ONU, l’Union africaine, l’Union européenne ou encore les USA ont également invité toutes les forces politiques et sociales à aller au “dialogue national”.
A ce stade, M. Tshisekedi a rallié un maximum des forces de l’opposition qui boudaient le dialogue convoqué par M. Kabila, au nom de la résolution 2277 du Conseil de sécurité exigeant le respect des délais fixés dans la Constitution congolaise pour l’organisation des élections.
La majorité de la population de Kinshasa, où M. Kabila n’a jamais été populaire, est acquise à la cause de l’alternance. Et au fur et à mesure que la fin du mandat du président approche ce sentiment “se transforme en rêve”, juge le politologue Bwebwa Kalala, de l’Université catholique au Congo.
Or, si cette foule était “manipulée” par les “faucons de l’opposition”, “il y a risque de reproduire les émeutes de janvier 2015 contre le pouvoir dans un format plus grand”, craint l’enseignant.
En janvier 2015, la répression de manifestations d’opposition contre une tentative de modification de la loi électorale avait fait plus de 40 morts selon des ONG.
Soucieux d’éviter le chaos, M. Kodjo, qui a qualifié d'”injustes” les accusations du Rassemblement, a multiplié ces derniers jours les contacts, promettant d’obtenir l’adhésion d’un “maximum de participants” au “dialogue national”.
M. Tshisekedi, lui, s’adressera à ses partisans dimanche, lors d’un grand meeting avec la quasi-totalité des forces politiques opposées à tout report de la présidentielle et/ou à un troisième mandat du président Kabila.
© 2016 AFP
2. RDC: l’opposant Tshisekedi exige la présidentielle LIRE
01.08.2016 à 07:30 – Par Marthe BOSUANDOLE – AFP
L’opposant historique en République démocratique du Congo Étienne Tshisekedi a exigé dimanche, devant des dizaines de milliers de partisans, la tenue de l’élection présidentielle d’ici la fin de l’année et le départ du président Joseph Kabila le 20 décembre.
L’opposition congolaise craint que le président Joseph Kabila, au pouvoir depuis 2001 et à qui la Constitution interdit de briguer un nouveau mandat, ne reporte le scrutin présidentiel prévu en fin d’année pour s’accrocher au pouvoir. Pour elle, le retour d’Etienne Tshisekedi est une véritable aubaine, car il pourrait renouer le dialogue avec la présidence.
“Le 19 septembre 2016 est la première ligne rouge à ne pas franchir. Le corps électoral doit être convoqué (à cette date, ndlr) pour l’élection présidentielle. Au cas contraire, la haute trahison sera attestée dans le chef de M. Kabila qui endosse la responsabilité du malheur des Congolais”, a déclaré M. Tshisekedi, de retour au pays après deux ans d’absence.
“Dès cet instant, le décompte de son préavis de trois mois de locataire au palais présidentiel commence”, a ajouté le président de l’Union pour la démocratie et le progrès social (UDPS), concluant: le 20 décembre, “la maison doit être libre”.
L’opposant de 83 ans s’exprimait sur le podium orné d’une bâche bleue portant les inscriptions: “Le Rassemblement, amour du Congo – Unité de l’opposition”. Devant lui: plusieurs dizaines de milliers de personnes venues assister à son premier meeting, alors que le climat politique se tend dans le pays à mesure qu’approche l’échéance du mandat de M. Kabila.
M. Tshisekedi a salué “l’engagement citoyen” de la jeunesse congolaise “à travers divers mouvements [engagés pour] le combat démocratique”. “Levez-vous et reprenez le flambeau du combat pour un Congo grand et prospère”, a lancé le vieil opposant, suscitant les vivats de la foule.
“Nous réclamons aujourd’hui l’alternance, nous réclamons la libération des prisonniers politiques et d’opinion”, acquiesce dans la foule Gloria Senga, militante de Lutte pour le changement (Lucha), un mouvement citoyen dont une dizaine de militants ont été “arrêtés injustement” depuis mars 2015 en RDC. Le régime actuel étant “dictatorial, autoritaire”, la militante espère que le “Rassemblement va aboutir à quelque chose de bon”.
– ‘Cessation des procédures arbitraires judiciaires’ –
En novembre, M. Kabila a convoqué un dialogue afin de permettre l’organisation d'”élections apaisées”, mais plusieurs forces d’opposition avaient d’abord boudé un forum perçu comme un “piège” par le pouvoir. Rassemblées autour de M. Tshisekedi, plusieurs d’entre elles ont finalement donné un avis favorable à ces pourparlers, moyennant des préalables dont la libération des prisonniers politiques et d’opinion.
M. Tshisekedi a également exigé “la cessation des procédures arbitraires judiciaires (…) à l’encontre des leaders de l’opposition, comme c’est le cas de Moïse Katumbi et Martin Fayulu”, chef d’un petit parti d’opposition confronté à un problème de paiement des taxes immobilières.
Dans un communiqué, M. Katumbi, ex-meilleur allié du président Kabila, a accusé le régime d’instrumentaliser la justice. L’ex-gouverneur de la riche province du Katanga (sud-est) a invité les autorités à arrêter de “monter des poursuites et des montages judiciaires contre des opposants”, indiquant qu’il a été condamné “par une justice instrumentalisée” pour “des crimes que je n’ai pas commis”, lit-on dans le texte.
“Pas de dialogue sans Moïse Katumbi”, ont plaidé ses partisans.
M. Katumbi est un opposant de poids en RDC, mis en difficulté il y a un mois par le régime, avant sa condamnation à trois ans de prison dans une affaire immobilière. Actuellement à l’étranger, officiellement pour y être soigné, il est sous la menace d’un autre procès, accusé d’être impliqué dans une affaire de recrutement de mercenaires américains.
Le vieil opposant a par ailleurs récusé de nouveau l’ex-Premier ministre togolais Edem Kodjo, facilitateur désigné par l’Union africaine (UA) pour ce dialogue, qu’il a accusé de prendre parti pour M. Kabila. M. Kodjo avait déjà rejeté cette accusation, la qualifiant d'”injuste”.
“En tout état de cause, le 20 décembre 2016 (…) nous dirons tous au revoir à M. Kabila et nous inaugurerons une nouvelle ère, telle que nous la déciderons au cours d’un vrai dialogue politique inclusif sans Kabila”, a lancé M. Tshisekedi.
Opposant sous la dictature de Mobutu Sese Seko (1965-1997), l’octogénaire a aussi combattu le régime de son successeur Laurent-Désiré Kabila, père de l’actuel chef de l’État. Il était arrivé deuxième de la présidentielle de 2011, dont il avait rejeté les résultats.
M. Kabila est au pouvoir depuis 2001 et la Constitution lui interdit de se représenter. L’opposition soupçonne le chef de l’Etat de vouloir s’accrocher à son poste au-delà du terme de son mandat. Un récent arrêt de la Cour constitutionnelle a autorisé M. Kabila à rester en fonction si la présidentielle n’avait pas lieu dans les temps.
Dimanche, la commission chargée d’organiser les élections a lancé l’enregistrement des électeurs dans la province du Nord-Ubangi, dans le nord-est de la RDC. Des opérations censées se poursuivre dans tout le pays et durer dix mois.
© 2016 AFP

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PHOTO afp.com – by Eduardo Soteras:
Befürworter des kongolesischen Oppositionsführers Etienne Tshisekedi begrüßen ihn mit einem Bild von ihm auf einem Plakat, 27. Juli 2016

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