Montepuez6

Mosambik, Bergbau, Rubine: Goldrausch in Montepuez

Mozambique: une ruée vers les rubis
ALL PHOTOS afp.com by John Wessels: aus der Rubinmine Gemfield in Montepuez, Mosambik
De la mine de rubis de Gemfield à Montepuez, au Mozambique, le 14 février 2017

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1. Montepuez, der neue Wilde Westen von Mosambik LESEN
29/03/2017 10:00 – Von Susan NJANJI und Adrien BARBIER – AFP
Das Fieber, das Montepuez ergriffen hat, muss Tania Mabota nicht um den heißen Brei herum beschreiben: der Aufstieg der Rubinmine, die Lüste und vor allem die Gewalt, die sie erzeugt, haben aus dieser Stadt den “Wilden Westen von Mosambik” gemacht.
Tausende von „Ausländern von überall her kamen auf der Suche nach Rubinen nach Montepuez“, einer kleinen Stadt mehr als 1.500 km nördlich der Hauptstadt Maputo gelegen, sagt Dr. Mabota. Und „da das oft ihr einziges Existenzmittel ist, kämpfen sie um den kleinsten Stein.“
Die Chefärztin des Krankenhauses von Montepuez steht an der Spitze dieses Krieges: ihre Not-Opfer-Teams müssen „zwischen 10 und 13 Opfer jeden Monat“ unterbringen, sagt sie.
„Die Bergleute zögern nicht, sich gegenseitig zu töten“, fügt die Direktor des Bezirks, Etelvina Fevereiro, hinzu.
Aber das ist nicht alles. Der Rubinrausch in Montepuez hat Tausende von illegalen Bergmännern auf der Suche nach einem Stück vom Kuchen angezogen, aber auch eine Kohorte von entschlossenen Verbrechern, auch davon zu genießen. „Wir haben organisierte Kriminalität, bewaffnete Raubüberfälle und Drogenhandel,“ listet Frau Fevereiro auf.
Das Verbrechen hat ein solches Niveau erreicht, dass die Regierung im Februar eine in dieser Region von Mosambik beispiellose Welle von Verhaftungen und Ausweisungen startete. „Wir bringen die Ordnung zurück“, verspricht Frau Fevereiro.
– Außergewöhnliche Ressource –
Das Schicksal von Montepuez wendete sich im Jahr 2009. Bis dahin waren seine Bewohner an den kleinen roten Steinen, die dort vor 500 Millionen Jahren in den Flußbetten gebildet worden waren, vorbeigelaufen.
Erst als einer dieser kleinen, ​​von einem Holzfäller entdeckten Steine vor acht Jahre von einem Händler in Bangkok identifiziert wurde, konnte Mosambik auf der Weltkarte des Handels von Edelsteinen erscheinen.
Das Land „wusste nicht, dass es auf einer so außergewöhnlichen Quelle saß“, staunt heute Pia Tonna, Marketingleiterin des Unternehmens Gemfields, einer britischen Firma, die die Kontrolle der Rubinminen Montepuez (MRM), dem Hauptbetreiber des Standortes, übernahm.
Gemfields hat drei Viertel des Kapitals von MRM, der Rest gehört einem Unternehmen, das von einem ehemaligen General und Mitglied der Spitze der Regierungspartei in Maputo geführt wird.
Sobald identifiziert, konnten die Rubine aus Montepuez den Weltmarkt schnell überschwemmen. Im vergangenen Jahr wurden aus Mosambik fast 40% der globalen Produktion verkauft, nach Gemfields, die seitdem Steine für mehr als 225 Millionen Dollar ​​verkauft haben.
Das Unternehmen ist stolz, ein „verantwortlicher“ und „transparenter“ Produzent zu sein und seine Gewinne vor Ort zu teilen. „Wenn unsere Verkäufe gut sind, hilft das dem Land, es bedeutet mehr Schulen, mehr Infrastruktur“, verkündet Pia Tonna. „Wir sind die führenden Steuerzahler in der Region.“
Aber das glatte Bild wird durch schwere Vorwürfe befleckt.
– Mißbräuche –
Die Polizei und eine vom Minenmanagement eingesetzte private Sicherheitsfirma werden verdächtigt, Gewalt einzusetzen, um illegale Bergleute loszuwerden. Illegale oder informelle Arbeiter verweisen auch viele Gräueltaten zu einer Miliz namens „nacatanas“, „die Macheten tragen.“

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Der Operationschef von MRM erkennt an, dass die Polizei und eine private Sicherheitsfirma regelmäßig in seiner Konzession tätig sind. Aber “legal”, sagt Gopal Kumar. „MRM ermutigt nie zu gewalttätigen Aktivitäten, ich wiederhole, nie“, sagt er. „Wir haben eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt.“
Seit Jahren akkumulieren jedoch die Anzeichen, die aggressive Interventionen oder Gewalt kennzeichnen.
Celestino Jesus dos Santos, ein Bauer aus dem Dorf Nacole in der Nähe der MRM-Konzession, sagte gegenüber AFP, dass sein Sohn von der Polizei im Jahr 2014 „getötet wurde. Da war er 25, er war dort, um Rubine zu suchen“, erinnert er sich,“ und wurde von einer Gruppe der Quick Reaction Force“ von der Polizei getötet.
Er reichte keine Klage ein, aber in den Jahren 2014 und 2015 hatte die mosambikanische Justiz mindestens zehn Fälle von Mord oder Gewalt in der Konzession zu erfassen, nach den örtlichen Medien.
Befragt von AFP, hat die lokale Staatsanwaltschaft nicht reagiert.
Ein Polizist wurde nach einem dieser Verfahren des Totschlags für schuldig befunden, bestätigt Gemfields und stellt fest, dass keiner ihrer Sicherheitsleute „noch nie wegen einer Straftat verurteilt worden ist.“
Die Gewaltanschuldigungen entflammten in den letzten Wochen neu, dank der Offensive der Sicherheitskräfte, um in der Region die Ordnung wieder herzustellen.
– Abschiebungen –
„Ich wurde in Namucho gefangen, sie nahmen mich so und liessen mich ohne Essen, ohne gar nichts“, sagt Mirando Sagres, 26 Jahre alt, und zeigt Spuren von Schlägen und die Streifen auf seinem Rücken.
Ein anderer „Illegaler“, Zito Armando, sagt, er wäre aus Angst vor der Polizei geflohen. „Sie holen Menschen in Autos und lassen sie 100 km entfernt in der Mitte der Straße nach Metero liegen.“
Die Behörden evozieren eine notwendige Operation gegen Schwarzarbeit und illegale Einwanderer. „Illegale Bergleute sind auf der ganzen Welt verboten“, argumentiert Frau Fevereiro.
„Die Ausländer werden abgeschoben und Mosambikaner in ihre Heimatprovinz zurückgeschickt“, fügt die Sprecherin der Provinzpolizei, Malva Brito, hinzu. Sie bestreitet auch jede Brutalität. „Wenn so etwa gewesen wäre, hätte man es an die Staatsanwaltschaft berichtet. Meines Wissens ist dies nicht der Fall.“
In den letzten Wochen wurden mehr als 3.700 Illegal verhaftet, darunter zwei Drittel Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigungen, sagt die Polizei.
Die Wirksamkeit dieser Massenrazzien bleibt jedoch demonstriert zu werden. Da die meisten verjagten Bergleute versprochen haben, zurückzukommen.
„Wir haben keine Arbeit, wir haben nichts“, argumentiert Adolfo Francisco, 28 Jahre. „Wir haben keine andere Wahl, als hierher zu kommen um zu schwitzen, damit unsere Kinder zur Schule gehen können.“
Die Wild West Story von Mosambik ist noch lange nicht zu Ende.
© 2017 AFP

2. PHOTOS – VIDEO WATCH
Vidéo en francais:

Die Rubinmine

Ein Geologe sortiert die aus der Mine Montepuez extrahierten Rubine
Un géologue trie les rubis extraits à la mine de Montepuez

Illegale Bergleute in einer Rubinmine in Montepuez, Mosambik

Rubine aus der Montepuez-Mine in Mosambik

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1. Montepuez, le nouveau Far West du Mozambique LIRE
29.03.2017 à 10:00 – Par Susan NJANJI et Adrien BARBIER – AFP
La fièvre s’est emparée de Montepuez et Tania Mabota n’y va pas par quatre chemins pour la décrire: l’essor de la mine de rubis, les convoitises et, surtout, les violences qu’elle suscite ont fait de cette ville le “Far West du Mozambique”.
Des milliers “d’étrangers sont venus de partout en quête de rubis” à Montepuez, petite ville située à plus de 1.500 km au nord de la capitale Maputo, constate le Dr. Mabota. Et “comme c’est souvent leur seul moyen de subsistance, ils se battent pour la moindre pierre”.
La médecin-chef de l’hôpital de Montepuez est aux avant-postes de cette guerre: ses équipes d’urgence en accueillent les victimes, “entre 10 et 13 chaque mois”, dit-elle.
“Les mineurs n’hésitent pas à se tuer entre eux”, renchérit l’administratrice du district, Etelvina Fevereiro.
Mais ce n’est pas tout. La ruée vers le rubis a attiré à Montepuez des milliers de mineurs informels en quête d’une part du gâteau ainsi qu’une cohorte d’escrocs bien décidés, eux aussi, à en profiter. “Nous avons le crime organisé, des attaques à main armée et du trafic de drogue”, énumère Mme Fevereiro.
La criminalité a atteint un niveau tel que les autorités ont lancé en février une vague d’arrestations et d’expulsions sans précédent dans cette région du Mozambique, en Afrique australe. “Nous ramenons l’ordre”, promet Mme Fevereiro.
– ‘Gisement exceptionnel’ –
Le destin de Montepuez a basculé en 2009. Jusque-là, ses habitants étaient passés à côté de ces petits cailloux rouges formés il y a 500 millions d’années dans le lit des rivières.
Il a fallu attendre que l’une de ces minuscules pierres, découverte par un coupeur de bois, soit identifiée il y a huit ans par un revendeur de Bangkok pour que le Mozambique apparaisse sur la carte mondiale du commerce des pierres précieuses.
Le pays “ne savait pas qu’il était assis sur un gisement aussi exceptionnel”, s’étonne encore aujourd’hui Pia Tonna, la directrice du marketing de la compagnie Gemfields, une société britannique qui a pris le contrôle de la Mine de rubis de Montepuez (MRM), principal exploitant du site.
Gemfields possède les trois-quarts du capital de MRM, le reste appartenant à une société dirigée par un ex-général membre de la plus haute instance du parti au pouvoir à Maputo.
Sitôt identifiés, les rubis de Montepuez n’ont pas tardé à inonder le marché mondial. L’an dernier, près de 40% de la production vendue dans le monde provenaient du Mozambique, selon Gemfields, qui a vendu depuis pour plus de 225 millions de dollars de pierres.
La société s’enorgueillit d’être un producteur “responsable” et “transparent” et de partager localement ses bénéfices. “Si nos ventes sont bonnes, ça aide le pays, ça signifie plus d’écoles, plus d’infrastructures”, proclame Pia Tonna, “nous sommes le premier contribuable de la région”.
Mais cette image lisse est entachée de graves accusations.
– Exactions –
Les forces de police et une compagnie de sécurité privée employée par la direction de la mine sont soupçonnées de recourir à la violence pour se débarrasser des mineurs informels. Les travailleurs illégaux ou informels imputent aussi de nombreuses exactions à une milice désignée sous le nom de “nacatanas”, les “porteurs de machettes”.
Le patron des opérations de MRM reconnaît que la police et une compagnie de sécurité privée opèrent régulièrement dans sa concession. Mais “en toute légalité”, assure Gopal Kumar. “MRM n’encourage jamais les activités violentes, je dis bien: jamais”, assure-t-il. “Nous avons une politique de tolérance zéro envers la violence”.
Depuis des années pourtant, les témoignages d’interventions musclées ou de violences caractérisées s’accumulent.
Celestino dos Santos Jesus, un fermier du village de Nacole proche de la concession MRM, affirme à l’AFP que son fils a été abattu par la police en 2014. “Il avait 25 ans, il est allé là-bas pour chercher des rubis”, se souvient-il, “il a été tué par un groupe de la Force d’intervention rapide” de la police.
Lui n’a pas porté plainte mais, en 2014 et 2015, la justice mozambicaine s’est saisie d’au moins dix cas d’homicides ou de violences dans la concession, selon les médias locaux.
Sollicité par l’AFP, le procureur local n’a pas donné suite.
Un policier a été condamné pour homicide involontaire à l’issue d’une de ces procédures, a confirmé Gemfields, en rappelant qu’aucun de ses agents de sécurité “n’a jamais été condamné pour le moindre délit”.
Les accusations de violences ont repris de plus belle ces dernières semaines à la faveur de l’offensive engagée par les forces de l’ordre pour ramener l’ordre dans la région.
– Expulsions –
“J’ai été capturé à Namucho, ils m’ont pris comme ça, (et m’ont laissé) sans nourriture, sans rien”, raconte Mirando Sagres, 26 ans, en montrant des traces de coups qui zèbrent son dos.
Un autre “illégal”, Zito Armando, raconte avoir fui par peur de la police. “Ils embarquent les gens dans des voitures et les laissent au milieu de la route à Metero, sans rien. A 100 km de là”.
Les autorités évoquent une opération nécessaire contre le travail au noir et les immigrés clandestins. “Les mineurs informels sont interdits dans le monde entier”, plaide Mme Fevereiro.
“Les étrangers sont expulsés et les Mozambicains sont renvoyés dans leur province d’origine”, ajoute la porte-parole de la police de la province, Malva Brito. Elle aussi nie toute brutalité. “S’il y en avait eu, elles auraient été signalées au procureur. A ma connaissance, ce n’est pas le cas”.
Ces dernières semaines, plus de 3.700 illégaux ont été arrêtés, dont deux tiers d’étrangers en situation irrégulière, selon la police.
L’efficacité de ces rafles massives reste toutefois à démontrer. Car la plupart des mineurs informels délogés ont promis de revenir.
“Nous n’avons pas de travail, nous n’avons rien”, plaide Adolfo Francisco, 28 ans. “Nous n’avons pas d’autre choix que de venir suer ici pour que nos enfants puissent aller à l’école”.
L’épopée du Far West du Mozambique est loin d’être finie.
© 2017 AFP

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Illegale Bergleute in einer Rubinmine in Montepuez, Mosambik
Des mineurs illégaux dans une mine de rubis à Montepuez, au Mozambique

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