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AIDS: Südafrika gegen die “sugar-daddies”

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SIDA: L’Afrique du Sud contre les “Sugar daddies” et “bienfaiteurs”

TITELFOTO afp.com – Mathew Kay: Mehrere tausend Menschen marschierten in Durban, um Druck zu machen auf die Teilnehmer der 21. Internationalen AIDS-Konferenz, 16. Juli 2016 // Plusieurs milliers de personnes défilent à Durban pour faire pression sur les participants à la 21e conférence internationale sur le sida

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1. AIDS in Südafrika: “Sugar Daddies” und “Wohltäter” angeprangert LESEN
21/07/2016 09:30 – Von Kristen van Schie – AFP
Lebogang Motsumi, 27, erinnert sich perfekt an den Tag, als sie erfuhr, dass sie das AIDS-Virus eingefangen hatte als Folge einer Beziehung mit einem 10 Jahre älteren Mann, ihr so genannter “Wohltäter”: “Es war der 15. August 2009 um 13 Uhr. ”
“Ich war so unwissend. Ich dachte, dass HIV ein Gesicht hatte” – mager, arm und sterbend – “und ich war dieses Gesicht nicht”, sagte sie gegenüber AFP.
Lebogang war damals in einer Beziehung mit einem “Sugar Daddy” oder “Wohltäter”, einem älteren Mann, der Geschenke und Geld gegen Sex tauscht.
Diese “Sugar Daddies” sind eine echte Bedrohung im Kampf gegen AIDS, sagen Experten, die auf der 21. Internationalen AIDS-Konferenz in dieser Woche in Südafrika offen mit dem Finger auf sie zeigen.
“Ich will Null-Toleranz für jene Männer, die jugendliche Mädchen dem HIV-Virus aussetzen”, rief der Direktor von UNAIDS, Michel Sidibé.
Die sehr hohe Infektionsrate bei jungen Frauen und jungen Mädchen in Südafrika, wo 7 Millionen Menschen mit HIV leben, ist zum Teil auf ältere Männer zurückzuführen, nach Meinung von Experten.

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In diesem südafrikanischen Land bekommen jede Woche 2000 junge Frauen zwischen 15 bis 24 das Virus, und Teenagerinnen von 15 bis 19 Jahren haben achtfach höheres Risiko als Jungen im gleichen Alter.
“Es war nicht Liebe”, gesteht a posteriori Lebogang, die mehrere “Sugar Daddies” besucht hatte. “Ich wusste, wenn ich mit diesem oder jenem Typen ging, würde ich so oder so viel Geld haben, und alles, was ich wollte. Damals wollte ich mich integrieren, ich wollte die gleichen Turnschuhe wie meine Freundin”, erzählt sie.
– Teufelskreis –
Um die Ausbreitung des Virus zu verstehen, haben die Forscher die genetischen Sequenzen von HIV in einer Gemeinde im KwaZulu-Natal untersucht, der am stärksten von der Epidemie betroffenen südafrikanischen Provinz.
Die Ergebnisse zeigten einen Infektionszyklus. “Drei junge Frauen von fünf – von Mädchen und Frauen Anfang 20 – bekamen HIV von einem Mann in den dreißiger Jahren, 8 bis 10 Jahre älter als sie”, sagte Professor Salim Abdool Karim gegenüber AFP.
Generationsübergreifender Sex speist einen Teufelskreis der Kontamination: Männer übertragen das Virus jüngeren Frauen, die es im späteren Leben Männern übertragen, und so weiter, sagte er.
In diesen Beziehungen ist die Machtdynamik verzerrt: junge Frauen haben Angst, Safer Sex zu verlangen und erhöhen erheblich das Risiko.
“Du willst ein Kondom nicht einmal erwähnen. Du hast Angst, der Typ würde denken, dass Du eine sittenlose Schlampe bist”, bezeugt Lebogang. “Tief im Inneren weisst Du, Du solltest, aber er steuert die Beziehung: wann und wie.”
Die südafrikanische Regierung räumt das Problem offen ein. “Nieder mit den ‘Wohltätern’, Nieder mit den ‘Sugar Daddies'”, hatte der Vizepräsident Cyril Ramaphosa im Juni gehämmert, beim Start eines Sensibilisierungsprogrammes gegen das Phänomen.
Die Kampagne sieht insbesondere vor, Eltern, Lehrer und medizinisches Personal zu implizieren. Die, bedauert Lebogang, halten zu oft bloß moralisierende Diskurse, statt mit Informationen zu helfen.
“Viele Eltern sind in der Ablehnung“, sagt der südafrikanische Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi. „Alle Eltern wollen glauben, dass ihre Tochter gar nichts tut, ein Engel ist. Das ist nur natürlich. Eltern vergessen, dass sie vor oder nach der Hochzeit Sex hatten, aber das ist der Fall, sie sind Menschen. ”
Lebogang will es mit ihrer sechsjährigen Tochter anders machen. “Ich werde offen mit ihr reden”, sagt sie. “Ich gebe ihr die Informationen, die sie für die richtigen Entscheidungen braucht, ich will nicht meine Moral vermitteln, aber ich sage zu ihr: Wenn Du mit älteren Männern ausgehen willst, solltest Du die Risiken kennen”.
Bereits konzentriert sich Lebogang auf die Prävention bei Schülerinnen, auf der Verwendung von Kondomen zu beharren, unabhängig vom Alter des Partners.
© 2016 AFP

2. Südafrika: Tausende von Demonstranten gegen AIDS im Vorfeld einer internationalen Konferenz LESEN
16/07/2016 18:30 – AFP
Mehrere tausend Menschen, darunter die US-amerikanische Sängerin Queen Latifah und Großmütter, die gezwungen sind, ihre durch AIDS zu Waisen gewordenen Enkelkinder großzuziehen, marschierten Samstag in Durban, um Druck zu machen auf die Teilnehmer der 21. Internationalen Konferenz über AIDS, die in dieser Stadt am Montag beginnt.
Über tausend südafrikanische Großmutter hatten ein erstes Event in Durban organisiert, um ihre “Not” mitzuteilen, berichtet ein Journalist von AFP.
“Das Leben ist sehr schwierig für uns Großmütter. Ich habe mit all diesen Kindern klar zu kommen, und niemand hilft mir,” bezeugte Thandiswa Ndovela, 63, die zwei ihrer Töchter an AIDS verloren hat und nun acht Enkelkinder aufzieht.
“Ich habe es wirklich gebraucht, hierher zu kommen und mit anderen alten Frauen meine Not zu teilen”, fügte sie hinzu.
“Es gibt Millionen von Omas, die in der Stille leiden. Wir sind in einer verzweifelten Lage”, sagte eine andere Demonstrantin, Sylvia Sibisi, 66, die drei ihrer Enkel erzieht.
“Die Regierung muss uns helfen, weil das Geld den Gastfamilien zugeordnet ist, aber nicht uns”, bedauerte sie. “Wir sollten im Ruhestand sein, aber wir können das nicht genießen. Neben der Bereitstellung von Schutz und Nahrung für unsere verwaisten Enkelkinder, müssen wir ihnen zugleich Mütter, Väter, Berater sein”, hat sie erklärt.
Südafrika, das den traurigen Rekord der Zahl der mit AIDS infizierten Menschen hält, zählt laut UNICEF etwa 2 Millionen AIDS-Waisen.
Später am Tag begann in Durban eine zweite Veranstaltung namens “Keep the Promise”. Sie brachte mehrere tausend Menschen, vor allem junge Menschen, zusammen, denen Queen Latifah und der südafrikanische Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi sich anschlossen.
“Ich habe eine Menge Leute in meiner Nachbarschaft gesehen, auch meine Cousins, die aus Mangel an Informationen an AIDS erkrankten”, sagte einer der Demonstranten, Siyabonga Khumalo, 19.
“Ich habe nicht angefangen, Sex zu haben, aber ich werde darauf bestehen, dass mein Partner ein Kondom benutzt. Ich möchte nicht schwanger werden, oder, sogar noch schlimmer, AIDS kriegen”, sagte Ntombi Ntombela, 17.
Durban begrüßt die 21. Internationale AIDS-Konferenz von Montag bis Freitag, für die Steigerung der Bemühungen gegen die Epidemie, die mehr als 30 Millionen Todesfälle gefordert hat.
18.000 Wissenschaftler, Praktiker, Aktivisten, Anwälte und Kreditgeber, aber auch Prominente wie Prinz Harry und Schauspielerin Charlize Theron, werden erwartet.
© 2016 AFP

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1. Sida en Afrique du Sud: “Sugar daddies” et “bienfaiteurs” dénoncés LIRE
21.07.2016 à 09:30 – Par Kristen VAN SCHIE – AFP
Lebogang Motsumi, 27 ans, se rappelle parfaitement le jour où elle a appris qu’elle avait contracté le virus du sida à la suite d’une relation avec un homme de dix ans son aîné, son soit-disant “bienfaiteur”: “C’était le 15 août 2009, à 13 heures”.
“J’étais tellement ignorante. Je pensais que le HIV avait un visage” – maigre, pauvre et mourant – “et je n’étais pas ce visage”, explique cette Sud-Africaine à l’AFP.
Lebogang entretenait alors une relation avec un “sugar daddy” ou “bienfaiteur”, un homme plus âgé qui troque cadeaux et argent contre rapports sexuels.
Ces “papas gâteau” représentent une véritable menace dans la lutte contre le sida, affirment les experts, qui les ont ouvertement pointés du doigt lors de la 21e conférence internationale sur le sida cette semaine en Afrique du Sud.
“Je veux une tolérance zéro pour ces hommes qui exposent des adolescentes au VIH”, a lancé le directeur d’Onusida, Michel Sidibé.
Le taux très élevé de contamination chez les jeunes femmes et adolescentes en Afrique du Sud, qui compte 7 millions de personnes vivant avec le VIH, est en partie attribuable aux hommes plus âgés, selon les experts.
Dans ce pays d’Afrique australe, 2.000 jeunes femmes âgées de 15 à 24 ans contractent le virus chaque semaine, et les adolescentes de 15 à 19 ans ont huit fois plus de risque d’être séropositives que les garçons du même âge.
“Ce n’était pas de l’amour”, reconnaît a posteriori Lebogang qui a fréquenté plusieurs “sugar daddies”. “Je savais que quand j’étais avec tel type, j’aurais tant d’argent et tout ce que je voulais. A ce moment-là, je voulais m’intégrer, je voulais les mêmes baskets que ma copine”, raconte-t-elle.
– Cercle vicieux –
Pour comprendre la propagation du virus, des chercheurs se sont penchés sur les séquences génétiques du VIH dans une communauté du KwaZulu-Natal, la province sud-africaine la plus durement frappée par l’épidémie.
Les résultats ont révélé un cycle d’infection. “Trois jeunes femmes sur cinq – des adolescentes et des femmes d’une petite vingtaine d’années – ont contracté le VIH auprès d’un homme dans la trentaine, de 8 à 10 ans leur aîné”, explique à l’AFP le professeur Salim Abdool Karim.
Le sexe intergénérationnel alimente un cercle vicieux de contamination: des hommes transmettent le virus à des femmes plus jeunes, qui le transmettent à des hommes plus tard dans leur vie, et ainsi de suite, poursuit-il.
Dans ces relations, la dynamique de pouvoir est faussée: les jeunes femmes ont peur de demander des rapports protégés, augmentant sensiblement le risque de contracter le virus.
“Tu ne veux même pas parler de préservatif. T’as peur que le gars pense que t’es une fille facile” avec des mœurs légères, témoigne Lebogang. “Au fond de toi, tu sais que tu devrais. Mais il contrôle les rapports: quand et comment”.
Le gouvernement sud-africain reconnaît ouvertement le problème. “A bas les +bienfaiteurs+ ! A bas les +sugar daddies +!”, martelait en juin le vice-président Cyril Ramaphosa au lancement d’un programme de sensibilisation pour lutter contre le phénomène.
La campagne prévoit notamment d’impliquer parents, enseignants et personnel de santé. Ils ont trop souvent, regrette Lebogang, un discours moralisateur au lieu de donner simplement des informations.
“Beaucoup de parents sont dans le déni, constate le ministre sud-africain de la Santé, Aaron Motsoaledi. Tous les parents veulent croire que leur fille ne fait rien, que c’est un ange. C’est bien naturel. Les parents oublient qu’ils ont eu des relations sexuelles, avant ou après le mariage, mais c’est pourtant le cas, ce sont des êtres humains.”
Lebogang compte faire différemment avec sa fille de six ans. “Je vais lui parler ouvertement”, assure-t-elle. “Je lui donnerai les informations dont elle a besoin pour faire les bons choix. Je ne veux pas lui inculquer ma morale, mais je lui dirai: +Si tu veux sortir avec des hommes plus âgés, tu dois connaître les risques+”.
Aujourd’hui déjà, Lebogang se consacre à la prévention auprès des adolescentes, notamment dans les écoles, en insistant sur le port du préservatif, quelque soit l’âge du partenaire.
© 2016 AFP
2. Afrique du Sud: des milliers de manifestants contre le sida en amont d’une conférence internationale LIRE
16.07.2016 à 18:30 – AFP
Plusieurs milliers de personnes, dont la chanteuse américaine Queen Latifah et des grands-mères contraintes d’élever leurs petits-enfants orphelins du sida, ont défilé samedi à Durban pour faire pression sur les participants à la 21e conférence internationale sur le sida qui s’ouvre lundi dans cette ville.
Environ un millier de grands-mères sud-africaines ont organisé une première manifestation à Durban (est) pour faire part de leur “détresse”, a constaté un journaliste de l’AFP.
“La vie est très difficile pour nous les grands-mères. Je dois me débrouiller avec tous ces enfants et personne ne m’aide”, a témoigné Thandiswa Ndovela, 63 ans, qui a perdu deux de ses filles atteintes du sida et se retrouve à élever huit petits-enfants.
“J’avais vraiment besoin de venir ici et de partager ma détresse avec d’autres vieilles femmes”, a-t-elle ajouté.
“Il y a des millions de grands-mères qui souffrent en silence. Nous sommes dans une situation désespérée”, a expliqué une autre manifestante, Sylvia Sibisi, 66 ans, qui élève trois de ses petits-enfants.
“Le gouvernement doit nous venir en aide parce que de l’argent est alloué pour les familles d’accueil, mais pas pour nous”, a-t-elle regretté. “On est censées être à la retraite, mais on ne peut pas en profiter. En plus de fournir le logement et la nourriture à nos petits-enfants orphelins, on doit être tout à la fois: des mères, des pères, des conseillers”, a-t-elle expliqué.
L’Afrique du Sud, qui détient le triste record du nombre de personnes infectées par le sida, compte environ 2 millions d’orphelins du sida, selon le Fonds des Nations unies pour l’enfance (Unicef).
Plus tard dans la journée a débuté à Durban une seconde manifestation baptisée “Tenez vos promesses”. Celle-ci a réuni plusieurs milliers de personnes, essentiellement des jeunes, auxquels s’étaient joints Queen Latifah et le ministre sud-africain de la Santé, Aaron Motsoaledi.
“J’ai vu beaucoup de gens dans mon quartier, même mes cousins, qui sont tombés malades faute d’information” sur le sida, a expliqué l’un des manifestants, Siyabonga Khumalo, 19 ans.
“Je n’ai pas commencé à avoir des relations sexuelles mais je vais insister pour que mon partenaire mette un préservatif. Je ne veux pas tomber enceinte, ou encore pire attraper le sida”, a confié Ntombi Ntombela, 17 ans.
Durban accueille de lundi à vendredi la 21e conférence internationale sur le sida, destinée à relancer les efforts contre l’épidémie qui a fait plus de 30 millions de morts.
Quelque 18.000 scientifiques, praticiens, militants, juristes et bailleurs de fonds, mais aussi des personnalités comme le prince Harry et l’actrice Charlize Theron, y sont attendus.
© 2016 AFP

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AIDS: 90% der weltweit infizierten Kinder leben in Afrika

Sida: 90% des enfants infectés dans le monde vivent en Afrique
90% of children affected by HIV globally are in sub-Saharan Africa

PHOTO: Fünf Millionen Menschen in Zentral- und Westafrika fehlt immer noch Zugang zu einer Behandlung gegen HIV/ AIDS -/- Cinq millions de personnes n’ont toujours pas accès au traitement contre le VIH/Sida en Afrique centrale et de l’ouest -//- afp.com – LAKRUWAN WANNIARACHCHI

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AIDS: “90%” der weltweit infizierten Kinder leben in Afrika
2016.05.10 um 19:30 Uhr – AFP
Afrika ist die Heimat von fast allen AIDS-kranken Kindern der Welt, beklagte am Dienstag in Abidjan, der Exekutivdirektor von UNAIDS Michel Sidibé, und forderte erneut den universellen Zugang zu antiretroviraler Behandlung.
“Es ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit (…), eine Frage einer tiefen Ungleichheit, weil 90% der Kinder mit AIDS in Afrika leben, leider”, sagte Herr Sidibé auf einer Konferenz über pädiatrisches AIDS, die ein Dutzend Gesundheitsminister des Kontinents und internationale Experten zusammengebracht hat.
“50% der mit HIV geborenen Kinder sterben vor ihrem fünften Geburtstag”, weil sie “nicht das Glück des Zugangs zu den Dienstleistungen haben, die für andere Kinder in der Welt zur Verfügung stehen”,prangerte der Exekutivdirektor von UNAIDS an.
“Dass der universelle Zugang zur Behandlung für Kinder Wirklichkeit werden möge!”, betonte er.
Die Frage der Bekämpfung von HIV / AIDS- Kindern nimmt eine “dringende Bedeutung” ein, versichert seinerseits Dominique Ouattara, die ivorische erste Dame und Botschafterin von UNAIDS für die Beseitigung der Mutter-Kind-Übertragung.
In der Elfenbeinküste ” sind nur 18% der Kinder unter 5 Jahren mit HIV / AIDS auf antiretroviraler Behandlung”, erinnert Terence McCulley, US-Botschafter in der Elfenbeinküste. Sein Land investiert “mehr als 550 Milliarden CFA-Francs (839.000.000 €), um die ivorische Regierung bei Maßnahmen gegen die Pandemie zu unterstützen.”
Die Präsidentin der Nationalen Vereinigung für die Unterstützung von HIV- und AIDS-Patienten Burundis (ANSS), Jeanne Gapiya, sagte ihrerseits: “Es ist nicht normal, dass Kinder 20 Jahre nach der Einführung der antiretroviralen Therapie immer noch an AIDS sterben”.
Fünf Millionen Menschen in Zentral- und Westafrika haben immer noch keinen Zugang zu Behandlung gegen HIV / AIDS, nach einem Bericht von Ärzte ohne Grenzen aus dem März, der diese Situation als “strategischen Fehler” der internationalen Gemeinschaft beschreibt.
© 2016 AFP

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FRANCAIS LIRE
Sida: “90%” des enfants infectés dans le monde vivent en Afrique
10.05.2016 à 19:30 – AFP
L’Afrique abrite la quasi-totalité des enfants malades du sida dans le monde, a déploré mardi à Abidjan le directeur exécutif de l’Onusida, Michel Sidibé, plaidant pour un accès universel aux traitements antirétroviraux pour les enfants.
“C’est une question de justice sociale (…), c’est une question d’inégalité profonde parce que 90% des enfants qui vivent avec le sida sont malheureusement en Afrique”, a affirmé M. Sidibé à l’ouverture d’une réunion sur le sida pédiatrique, qui a rassemblé une dizaine de ministres de la Santé du continent et des experts internationaux.
“50% de ces enfants qui naissent avec le sida meurent avant leur cinquième anniversaire” parce qu’ils n’ont “pas la chance d’avoir accès aux services qui sont mis à la disposition des autres enfants dans le reste du monde”, a dénoncé le directeur exécutif de l’Onusida.
“Que l’accès universel au traitement pour les enfants devienne une réalité”, a-t-il martelé.
La question de l’éradication du VIH/Sida pédiatrique revêt un “caractère important et urgent”, a assuré de son côté Dominique Ouattara, la Première dame ivoirienne, ambassadeur de l’Onusida pour l’élimination de la transmission mère-enfant.
En Côte d’Ivoire, “seulement 18% des enfants de moins de 5 ans vivant avec le VIH/Sida sont sous traitement antirétroviral”, a rappelé Terence McCulley, ambassadeur des Etats-Unis en Côte d’Ivoire et dont le pays a investi “plus de 550 milliards de FCFA (839 millions d’euros) pour soutenir les actions du gouvernement ivoirien contre la pandémie”.
La présidente de l’Association nationale de soutien aux séropositifs et malades du sida (ANSS) du Burundi, Jeanne Gapiya, a déclaré pour sa part: “ce n’est pas normal que 20 ans après l’avènement des traitements antirétroviraux, les enfants meurent encore” du sida.
Cinq millions de personnes n’ont toujours pas accès au traitement contre le VIH/Sida en Afrique centrale et de l’ouest, selon un rapport de l’ONG Médecins sans frontière publié en mars, qui qualifie cette situation de “faute stratégique” de la communauté internationale.
© 2016 AFP
ENGLISH READ
HIV treatment inadequate for over a million infected children in Africa – UNAIDS
11/05 – 14:20 – http://www.africanews.com/news/
According to estimates by UNAIDS, about 90% of children affected by HIV globally are in sub-Saharan Africa.
This was revealed during a forum held in Ivory Coast on Tuesday that gathered health experts and government officials from across the world.
UNAIDS Executive Director, Michel Sidibe said that the need for universal access to treatment should be priority for African states and senior HIV programme officials on the international community to make ending the paediatric AIDS pandemic a global political priority.
“We have the opportunity to have a political declaration on ending AIDS from the United Nations General Assembly High-Level Meeting on Ending AIDS to help us set concrete objectives so that treatment becomes universal for everyone, wherever they find themselves,” he added.
It is estimated that around 2.6 million children are living with HIV and according to health experts, nearly 50% of the children born with the virus die before their fifth birthday due to lack of access to anti-retroviral therapy.
Ivory Coast’s first lady Dominique Ouattara, who is also a UNAIDS Special Ambassador, called for the prevention of new infections among children, provision of care and treatment to all children living with the virus.
According to statistics, nearly 5 million people don’t have access to HIV treatment in Central and West Africa.
UNAIDS projects that it is possible to end paediatric AIDS by 2020 if treatment targets are met by 2018.

=> MORE DE+FR AIDS / SIDA in Archiv Afrikanews 2009-2014
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Anti-AIDS Afrika: Unverantwortliche Unterbrechungen bei ARV

Afrique: les ruptures d’antirétroviraux “sapent les efforts” selon MSF

Afrika: ARV-Fehlbestände “untergraben Bemühungen”, so Ärzte ohne Grenzen (MSF)
2015.01.12 um 00:00 Uhr – AFP
Die von einem gescheiterten System der Verteilung von Medikamenten verursachten ARV-Fehlbestände “untergraben die Bemühungen gegen Aids” in Südafrika, der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Mosambik, verurteilte MSF am Montag.
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Afrique: les ruptures d’antirétroviraux “sapent les efforts” selon MSF
01.12.2015 à 00:00 – AFP
Les ruptures de stocks d’antirétroviraux provoquées par un système défaillant de distribution des médicaments “sapent les efforts de lutte contre le sida” en Afrique du Sud, en République démocratique du Congo (RDC) et au Mozambique, a dénoncé lundi MSF.

Patienten bei einer mobilen Klinik von Ärzte ohne Grenzen, um einen AIDS-Test durchzuführen, in der Nähe von Eshowe in Südafrika
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Anti-AIDS Afrika: Gegen Traditionen Priorität in Kenia

Kenya: la lutte contre le sida reste toujours une priorité

Kenia: Kampf gegen AIDS bleibt eine Priorität
2015.01.12 00:00 – Von Cyril BELAUD – AFP
In der Grafschaft Homa Bay County am Victoria-See im Westen Kenias bleibt AIDS ein wichtiges Anliegen. Jeden Tag geht ein Team von Ärzte ohne Grenzen (MSF) zu Fuß in die entlegensten Gebiete, um Menschen davon zu überzeugen, sich testen zu lassen. Zwischen Bananen, Mangos, Avocados und Maisplantagen durchlaufen Patrick Kibira Ochoro und seine Männer die durch die Regenfälle im November matschigen Pfade. Sie klopfen an Türen, nehmen sich die Zeit, um zu diskutieren, zu erklären und zu versuchen zu überzeugen.
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEN FOTOS UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Kenya: la lutte contre le sida reste toujours une priorité
01.12.2015 à 00:00 – Par Cyril BELAUD – AFP
Dans le comté d’Homa Bay qui borde le lac Victoria, dans l’ouest du Kenya, le sida reste une préoccupation majeure. Chaque jour, une équipe de Médecins sans Frontières (MSF) part en arpenter à pied les endroits les plus isolés pour convaincre les gens de se faire dépister. Entre les bananiers, manguiers, avocatiers et les plantations de maïs, Patrick Kibira Ochoro et ses hommes sillonnent les sentes ravinées par les pluies de novembre. Ils frappent aux portes, prennent le temps de discuter, d’expliquer et tentent de persuader.

Die junge aidskranke Kenianerin Claudia Aulo (13), in Homa Bay, Westkenia
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Aids zu stoppen bis 2030, wenn mehr Geld – 32 Mrd Dollars annuels pour en finir avec Sida en 2030

UN sehen erfolgreichen Kampf gegen Aids
14.07.2015 Deutsche Welle http://www.dw.com/en/aids/t-17528019
2014 lebten weltweit fast 37 Millionen Menschen mit Aids. Die Zahl der neuen Infektionen ist gefallen. Ein großer Erfolg. Doch noch immer haben mehr als die Hälfte der HIV-Infizierten keinen Zugang zu Medikamenten.
DEUTSCHEN ARTIKEL WEITERLESEN UNTER DEM FOTO UNTER DEM FRANZÖSISCHEN TEXT

Sida: il faut 32 milliards de dollars par an pour stopper l’épidémie d’ici à 2030
14.07.2015 à 14:30 – Par Agnès PEDRERO – AFP
Les nouvelles infections par le VIH ont chuté de plus d’un tiers depuis 2000 mais il faudra encore débourser 32 milliards de dollars (29 milliards d’euros) par an d’ici à 2020 pour espérer en finir avec le sida d’ici à 2030, selon l’ONU.

Lutte contre le sida- liste des principaux pays donateurs avec les sommes dépensées par habitant et Hauptgeberländer, ausgegebene Summen pro Einwohner und pro Millionen Dollar BIP

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