Tag Archives: arts-kunst

Algerien, Archäologie: 2000 Jahre Stadtgeschichte in Algier ausgegraben!

2.000 ans d’histoire d’Alger révélés
ALL PHOTOS afp.com by STRINGER: Archäologische Überreste am Märtyrer-Platz in Algier
Des vestiges archéologiques place des Martyrs à Alger, en Algérie, le 2 mars 2017

Algerien: 2000 Jahre Geschichte enthüllt
9.58 13/03/2017 – Von Amal BELALLOUFI – AFP
“Es war spektakulär! Auf einen Blick konnte man zweitausend Jahre Geschichte von Algier umarmen”, erzählt mit bewegter Stimme der Archäologe Kamel über die Entdeckung archäologischer Überreste im Herzen der algerischen Hauptstadt im Jahr 2009……
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Algérie: 2.000 ans d’histoire révélés
13.03.2017 à 09:58 – Par Amal BELALLOUFI – AFP
“C’était spectaculaire! D’un seul regard, on pouvait embrasser deux millénaires de l’histoire d’Alger”, raconte, la voix empreinte d’émotion, l’archéologue Kamel Stiti en se remémorant la découverte en 2009 de vestiges en plein coeur de la capitale algérienne.

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Südafrika: traditionelle ethnische (Ndebele) Malerei von Esther Mahlangu

Peinture traditionelle ethnique de Esther Mahlangu
ALL PHOTOS afp.com by GULSHAN KHAN: Mit 81 kann die Künstlerin Esther Mahlangu sich freuen: ihre Arbeit wird in Südafrika endlich anerkannt.
A 81 ans, la peintre Esther Mahlangu peut se réjouir: son oeuvre est enfin reconnue en Afrique du Sud.

In Südafrika, der späte Ruhm der Künstlerin Esther Mahlangu
13.00 Uhr 14/03/2017 – Von Sibongile Khumalo – AFP
Wenn ihr Pinselstrich auch seit Jahren auf der ganzen Welt bekannt ist, im eigenen Land wurde er lange ignoriert. Aber mit 81 Jahren kann die Künstlerin Esther Mahlangu sich freuen, dass ihre Arbeit in Südafrika endlich anerkannt wurde. Der Stil ist einzigartig. Die geometrischen und sehr bunten Motive, die sie mit einer Hühnerfeder zeichnet, sind direkt von den Dekorationen inspiriert, die Frauen ihrer Ethnie Ndebele seit Generationen an ihre Häuser malen. Was in ihrer Kindheit nur Erlernen der Tradition war, Esther Mahlangu hat daraus eine künstlerische Handschrift gemacht…….
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En Afrique du Sud, la célébrité tardive de l’artiste Esther Mahlangu
14.03.2017 à 13:00 – Par Sibongile KHUMALO – AFP
Son coup de pinceau a beau être célèbre depuis des années dans le monde entier, il est longtemps resté ignoré dans son propre pays. Mais à 81 ans, la peintre Esther Mahlangu peut se réjouir: son oeuvre est enfin reconnue en Afrique du Sud.

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Afrika, Klassischer Tanz: Mutige Ballettschulen in Südafrika und Ägypten

Des cours de ballet n Égypte et en Afrique du Sud
ALL PHOTOS afp.com by MOHAMED EL-SHAHED (Cairo) and MUJAHID SAFODIEN (Soweto)

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1. In Ägypten, die Wette des Balletts in einer konservativen Hochburg LESEN
2017.02.03 um 15:00 Uhr – Von Tony Gamal-GABRIEL – AFP
In einem mit Kindermalereien geschmückten Raum schreiten neun ägyptische Mädchen auf den Fußspitzen voran: in der konservativen Region Minya südlich von Kairo ignoriert man die Tabus, um Ballett zu lernen. “Nach vorne schauen, die Arme in einem Bogen über den Kopf”, ruft ihr Lehrer, der speziell für sie aus der Hauptstadt gekommen ist.
Eine Stunde lang versuchen die Kleinen in schwarzen Trikots und weißen Strumpfhosen den weiten und eleganten Armbewegungen des Ausbilders zu folgen und reihen Spagate, Bourrée-Schritte und Armhaltungen aninander.
Das ist eine etwas überraschende, wenn nicht revolutionäre Szene in der Provinzstadt Minya, 240 Kilometer südlich von Kairo, denn Oberägypten ist bekannt für seinen Konservatismus und dem Festhalten an traditionellen Werten.
Diese Provinz ist gewohnt, mit Ehrenmorden, Blutfehden zwischen rivalisierenden Familien oder Gewalt gegen die christliche Gemeinschaft die Schlagzeilen zu füllen.
“In Minya ist die Gesellschaft ein wenig verschlossen”, gesteht Marco Adel, einer der Gründer von Alwanat, dem Kulturzentrum, das seit Mai 2015 den einzigen Ballettunterricht in der Region organisiert.
– “Diskrete Outfits” –
“Wir wollen, dass Kinder dem Leben gegenüber offener sein und dass sie die Kunst lieben wollen”, sagt der 30-jährige Juraabsolvent.
Der Erfolg von Alwanat ist dermaßen, dass die Eltern nicht zögern, eine Stunde Fahrt zu machen um dorthin zu gelangen, wie Christine Essam, Mutter der kleinen Eleina, 4 ½ Jahre.
“Anfangs dachten wir darüber eine Menge nach. Die meisten Menschen um uns herum waren dagegen, ob Familie oder Freunde”, bekennt die junge Apothekerin von 26 Jahren. “Uns wurde gesagt: habt ihr nichts anderes gefunden als das Ballett? Die Mädchen in Oberägypten müssen diskrete Kleidung tragen. Der Tanz und all das, das ist ein bisschen schwierig”.
Rund 160 Schüler, darunter Jungen, besuchen heute die Ballettstunden, gegen einem guten Dutzend zu Beginn. Ihr Alter liegt zwischen 4 bis 26 Jahren, sagt Adel.
Mehr als ein Drittel der Teilnehmer sind älter als 14 Jahre, und muslimische Mädchen tragen in der Regel, der gängigen Praxis in Oberägypten folgend, den Schleier.
Der Unterricht wird von drei Tänzerinnen abgehalten, von denen zwei verschleiert sind.
Aber – ein Anzeichen dafür, dass die Dinge sich ändern – niemanden bewegt es wirklich, dass der vierte Lehrer ein Mann ist. Mamdouh Hassan, Solotänzer an der Oper von Kairo, fährt am Freitag und Samstag nach Minya.

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“Natürlich waren wir ein wenig überrascht. Aber wir wussten, dass er eine großartige Erfahrung hat”, erinnert sich Frau Essam.
– “Gebrochene Barrieren” –
Schwierigkeiten gibt es zuhauf. An jenem Freitag kam der Lehrer mit zwei Stunden Verspätung: die Autobahn aus Kairo war wegen Nebels geschlossen. Und in Kairo müssen die Tanzschuhe bestellt werden, die in Minya nicht zu finden sind.
“Unsere Kinder zum Ballett bringen war nicht leicht”, gibt Vivianne Sobhi, Mutter der siebenjährigen Farah, zu. Aber viele Barrieren wurden “gebrochen” und “heute gehen die Mädchen schwimmen, im Badeanzug”, begrüßt diese Lehrerin von 27 Jahren.
Gegründet im November 2014, zielt das Alwanatzentrum darauf ab, Kunst und Kultur zu fördern, mit Zumba- und Musikunterricht, mit Theater- und Film-Workshops..
“Das sind persönliche Initiativen”, sagt Herr Adel. Hilfen aus dem Ministerium für Kultur oder von Sponsoren würden dem in einem kleinen Gebäude beengten Zentrum gut tun.
Seiner fünf Jahre alten Tochter beim Brückeschlagen helfend, bedauert Adel Gerges, während seiner Kindheit solcher Aktivitäten beraubt gewesen zu sein. “Wir werden nicht den gleichen Fehler mit unserer Tochter reproduzieren”, sagt der Apotheker von 35 Jahren.
© 2017 AFP

2. Soweto: Klassischer Tanz betritt die Bühne LESEN
21.06.2016 um 08:30 Uhr – Von Beatrice Debut – AFP
In einem Sowetoer Tanzstudio mit vergilbten Spiegeln wiederholen Erwachsene die erste Position, an der Stange und in Socken. Das Ballett, in Südafrika seit Jahrzehnten der weißen Minderheit reserviert, machte sein Debüt auf der Bühne in den Townships.
Zweiundzwanzig Jahre nach dem offiziellen Ende der Apartheid „haben wir tolle schwarze Tänzer im zeitgenössischen Tanz, aber nicht im klassischen Tanz”, sagt Dirk Badenhorst, Präsident des südafrikanischen Wettbewerbs für klassischen Tanz, der neue Talente auf dem Kontinent enthüllt.
“Der klassische Tanz ist seit langem nur Weißen zugänglich und wird nur in ihren Vierteln unterrichtet. Heute gibt es maximal vier schwarze Lehrer” in Südafrika. Er ist entschlossen, mit seinem neuen Ausbildungsprojekt für Tanzlehrer in den townships die Linien zu bewegen.
Der Kurs findet im Herzen von Soweto statt, direkt neben dem Hector Pieterson Museum, das einem entscheidenden Moment im Kampf gegen die Apartheid gewidmet ist, dem Aufstand der Schüler von 1976.
“Gerade, gerade, gerade”, wiederholt die Professorin für klassischen Tanz, Maria Torguet, und deutete auf einen ein wenig zu lockeren Rücken oder eine zu faule Kopfhaltung unter ihren acht Studenten, allesamt schwarze Erwachsene.
“Als ich ein Kind war, gab es kein Ballett in den Townships. Wir hatten in die Stadt zu gehen und es war zu teuer”, erinnert sich eine Schülerin, Mmule Mokgele, zwischen zwei Übungen an der Stange – sie ist begeistert, solche Kurse heute machen zu können.
– Sofortige Übermittlung an Kinder –
Mit 34 lehrt Mmule zeitgenössischen Tanz und Afro-Fusion in Soweto in einer ehemaligen Schule, deren Hof in eine Autowaschanlage verwandelt wurde. Aber sie entschied sich, sich im Ballett zu bilden.

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“Dies ist die Grundlage allen Trainings. Ballett ermöglicht, eine geistige und körperliche Disziplin zu erwerben und dann leichter andere Tanzstile lernen zu können”, sagt die junge Frau mit kurzen, rotgefärbten Haaren, weitem T-Shirt und muskulösen Beinen unter ihren schwarzen Leggings.
Jeden Dienstagmorgen wiederholt sie unermüdlich die erste Position, reiht Plié an Plié (Beugungen) und arbeitet an der Haltung ihrer Arme, unter den wachsamen und kompromisslosen Augen von Maria. Am Nachmittag übermittelt sie an Kinder von zehn Jahren, was sie ein paar Stunden früher gelernt hat.
“Die Lehrer experimentieren am Morgen selbst den Schmerz, bevor sie am selben Nachmittag oder am nächsten Tag lehren, was sie gelernt haben. So haben sie mehr Empathie für die Kinder und können die Übungen besser erklären”, sagt Dirk Badenhorst.
“Es wird oft gesagt, dass ein brillanter Wissenschaftler nicht unbedingt ein guter Lehrer ist. Das ist das gleiche im klassischen Tanz”, sagt er.
Mit diesem Projekt, das in drei Jahren tausend Lehrer trainieren will, “Kinder und Lehrer den ganzen Weg machen”, resümiert er.
– ‘Ein Mädchending “-
Maria – extra aus Kuba gekommen, einem mit Südafrika in vielen Bereichen, einschließlich Politik und Tanz sehr solidarischem Land – hat die Geduld gewissermaßen geerbt. Mit festen Stimme fordert sie zwei erwachsene Schüler auf, einen Schal, den anderen seine Kapuze abzulegen.
“Es ist sehr schwierig, sie die Klassik zu lehren. In Kuba haben die Lehrer Ballett für mindestens acht Jahre studiert. Nicht hier. Ich lehre sie ihren Körper gut zu platzieren. Die Konzentration ist auch sehr wichtig, wie die Leidenschaft. Ohne Liebe gelingt nichts”, sagt Maria, ein kleines Stückchen Brünette von 58 Jahren.
Die Aufgabe von Maria ist nicht einfach. Vor allem, weil ihr englischer Wortschatz sich auf wenige Worte beschränkt wie “gerade”, “Bauch”, “mehr” oder “Rücken”. “Es ist nicht einfach, aber wir haben uns an die Sprache von Maria gewöhnt. Durch sie hören und sie sehr gut beobachten, begreift man, was sie will”, sagte Mmule.
Einer ihrer Kameraden, Ncepa Sitokwe, zeigt einen durch Jahre der Praxis afrikanischen Tanzes bereits gezähmten Körper. “Meine Freunde fragen mich, warum ich klassischen Tanz lerne, dass sei doch Mädchensache”, sagt er. “Aber ich liebe zu tanzen! Mit traditionellen Tänzen gab es nur die Möglichkeit, bei Feiern zu tanzen.”
Dirk Badenhorst hat einen Traum. “Der ehemalige Direktor der Pariser Oper, Benjamin Millepied, beklagte sich über den Mangel an farbigen Tänzern. Ich möchte, dass in acht oder zehn Jahren, ein Kind dieses Projekts in der Pariser Oper tanzt.”
© 2016 AFP

3. PHOTOS WATCH
a) Photos afp.com by Mohamed EL-Shahed: Ballettunterricht im Kulturzentrum Alwanat in Minya im Süden Kairos //
cours de ballet au centre culturel Alwanat le 17 février 2017 à Minya au sud du Caire en Égypte


b) Photos afp.com by Mujahid Safodien: Erwachsene lernen Ballett in einem Tanzstudio in Soweto
Des adultes apprennent la danse classique dans un studio de danse, le 31 mai 2016 à Soweto




1. En Égypte, le pari du ballet dans un bastion conservateur LIRE
02.03.2017 à 15:00 – Par Tony GAMAL-GABRIEL – AFP
Dans une salle décorée de fresques enfantines, neuf fillettes égyptiennes avancent sur la pointe des pieds: dans la région conservatrice de Minya, au sud du Caire, on fait fi des tabous pour apprendre le ballet.
“On regarde devant soi, les bras en arc de cercle au-dessus de la tête”, lance leur professeur, venu tout spécialement de la capitale.
Une heure durant, les petites en justaucorps noir et collant blanc essayent de suivre les amples et élégants mouvements de bras de l’instructeur, enchaînant grand écart latéral, pas de bourrée et port de bras.
Une telle scène est pour le moins surprenante, si ce n’est révolutionnaire, dans la ville provinciale de Minya, 240 kilomètres au sud du Caire, car la Haute Égypte est réputée pour son conservatisme et son attachement aux valeurs traditionnelles.
Cette province est habituée à faire la Une pour des crimes d’honneur, des vendettas entre familles rivales ou encore des violences visant la communauté chrétienne.
“A Minya, la société est un peu fermée”, admet Marco Adel, l’un des fondateurs d’Alwanat, le centre qui organise depuis mai 2015 les seuls cours de ballet de la région.
– “Tenues modestes” –
“Nous voulons que les enfants soient plus ouverts sur la vie et qu’ils aiment les arts”, explique ce trentenaire diplômé en droit.
Le succès d’Alwanat est tel que des parents n’hésitent pas à faire une heure de route pour s’y rendre, à l’instar de Christine Essam, maman d’une petite Eleina de 4 ans et demi.
“Au début, nous avons beaucoup réfléchi. La plupart des gens autour de nous étaient contre, que ce soit la famille ou les amis”, reconnaît cette jeune pharmacienne de 26 ans.
“On nous disait +vous n’avez pas trouvé autre chose que le ballet+? Les filles en Haute Égypte doivent avoir des tenues modestes. La danse et tout ça, c’est un peu difficile”, poursuit Mme Essam.
Quelque 160 élèves, y compris des garçons, suivent les cours de ballet, contre une petite quinzaine au début. Leur âge varie entre 4 et 26 ans, explique M. Adel.
Plus d’un tiers des participants ont plus de 14 ans, et les filles musulmanes portent généralement le voile, comme l’impose la pratique en Haute Égypte.
Les cours sont dispensés par trois danseuses, dont deux sont voilées.
Mais, signe que les choses changent, personne ne s’émeut vraiment du fait que le quatrième enseignant soit un homme: Mamdouh Hassan, premier danseur à l’opéra du Caire, se déplace à Minya tous les vendredis et samedis.
“Évidemment, on a été un peu étonné. Mais on savait qu’il avait une grande expérience”, témoigne Mme Essam.
– Barrières “brisées”-
Les difficultés ne manquent pas. Ce vendredi-là, l’enseignant est arrivé avec deux heures de retard: l’autoroute du Caire était fermée à cause du brouillard. Et il faut commander au Caire les chaussons de danse, introuvables à Minya.
“Amener nos enfants faire du ballet n’a pas été facile”, reconnaît Vivianne Sobhi, maman de Farah, sept ans. Mais beaucoup de barrières ont été “brisées” et “les filles font aujourd’hui de la natation, se mettent en maillot”, se félicite cette institutrice de 27 ans.
Fondé en novembre 2014, Alwanat ambitionne de promouvoir la culture et les arts avec des cours de zumba et de musique, des ateliers de théâtre et de cinéma.
“Ce sont des initiatives personnelles”, souligne M. Adel, en reconnaissant que des aides du ministère de la Culture ou de sponsors aideraient le centre, à l’étroit dans un immeuble modeste.
Aidant sa fille de cinq ans, Heaven, à faire le pont, Adel Gerges regrette d’avoir été privé de telles activités durant son enfance. “On ne va pas reproduire la même erreur avec notre fille”, affirme ce pharmacien de 35 ans.
© 2017 AFP
2. La danse classique entre sur scène dans le township de Soweto LIRE
21.06.2016 à 08:30 – Par Béatrice DEBUT – AFP
Dans un studio de danse de Soweto aux miroirs jaunis, des adultes répètent la première position, à la barre et en chaussettes. La danse classique, réservée en Afrique du Sud pendant des décennies à la minorité blanche, fait son entrée sur scène dans les townships.
Vingt-deux ans après la fin officielle de l’apartheid, “on a de formidables danseurs noirs en danse contemporaine, mais pas en danse classique”, constate Dirk Badenhorst, président de la Compétition sud-africaine de danse classique, qui révèle de nouveaux talents sur le continent.
“La danse classique a longtemps été accessible uniquement aux Blancs et enseignée seulement dans leurs quartiers. Aujourd’hui, on compte au maximum quatre enseignants noirs” en Afrique du Sud, explique-t-il, bien décidé à faire bouger les lignes avec son nouveau projet de formation au classique de professeurs de danse des townships.
Le cours se déroule au coeur de Soweto, juste à côté du musée Hector Pieterson, consacré à un moment clé de la lutte contre l’apartheid, le soulèvement des écoliers de 1976.
“Droit, droit, droit”, répète le professeur de danse classique, Maria de Torguet, en pointant du doigt un dos un peu lâche ou un port de tête trop paresseux parmi ses huit élèves, tous des adultes noirs.
“Quand j’étais enfant, il n’y avait pas de danse classique dans les townships. On devait aller en ville et c’était trop cher”, se rappelle une élève, Mmule Mokgele, entre deux exercices à la barre, enthousiaste de pouvoir suivre de tels cours aujourd’hui.
– Transmission immédiate aux enfants –
A 34 ans, Mmule enseigne la danse contemporaine et l’afro-fusion à Soweto dans une école désaffectée dont la cour a été transformée en lavage auto. Mais elle a décidé de se former au classique.
“C’est la base de tous les entraînements. Le classique permet d’acquérir une discipline mentale et physique, et d’apprendre ensuite plus facilement les autres styles de danse”, explique la jeune femme, cheveux courts teints en roux, tee-shirt ample et jambes musclées sous son legging noir.
Tous les mardis matins, elle répète inlassablement la première position, enchaîne les pliés, et travaille son port de bras, sous le regard attentif et sans concession de Maria. L’après-midi, elle transmet à des gamins d’une dizaine d’années ce qu’elle a appris quelques heures plus tôt.
“Les profs expérimentent eux-mêmes la douleur le matin, avant d’enseigner l’après-midi même ou le lendemain ce qu’ils ont appris. Du coup, ils ont plus d’empathie pour les enfants et peuvent mieux leur expliquer les exercices”, estime Dirk Badenhorst.
“On dit souvent qu’un brillant scientifique n’est pas nécessairement un bon professeur. C’est la même chose pour la danse classique”, affirme-t-il.
Avec ce projet, qui vise à former un millier d’enseignants d’ici trois ans, “les enfants et les professeurs font le chemin ensemble”, résume-t-il.
– ‘Un truc de filles’ –
Maria – venue spécialement de Cuba, pays très solidaire de l’Afrique du Sud dans de nombreux domaines, dont la politique et la danse – a la patience en héritage. D’une voix ferme, elle demande à deux élèves adultes de retirer l’un son écharpe, l’autre sa capuche.
“C’est très difficile de leur enseigner le classique. A Cuba, les professeurs ont étudié la danse classique pendant au moins huit ans. Pas ici. Je leur apprends à bien placer leur corps. La concentration est aussi très importante, tout comme la passion. Sans amour, rien ne réussit”, explique Maria, petit bout de femme brune de 58 ans.
La tâche de Maria n’est pas aisée. D’autant plus que son vocabulaire en anglais se limite à quelques mots comme “droit”, “ventre”, “plus” ou “dos”. “Ce n’est pas facile, mais on s’est habitué à comprendre la langue de Maria. En l’écoutant et en la regardant, on saisit très bien ce qu’elle veut”, affirme Mmule.
L’un de ses camarades, Ncepa Sitokwe, exhibe un corps déjà dompté par des années de pratique de danses africaines. “Mes potes me demandent pourquoi j’apprends la danse classique, ce truc de filles”, dit-il. “Mais j’adore danser! Avec les danses traditionnelles, on a seulement l’occasion de se produire pour des fêtes”.
Dirk Badenhorst a lui un rêve. “L’ancien directeur de l’Opéra de Paris, Benjamin Millepied, se plaignait du manque de danseurs de couleurs. J’aimerais que dans huit ou dix ans, un gamin de ce projet se retrouve à l’Opéra de Paris”.
© 2016 AFP

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Die Professorin für klassischen Tanz Maria de Torguet mit ihren Schülern // afp.com by Mujahid SAFODIEN

Toll! Verjüngerte traditionelle Kleidung in Tunesien

Revisité, l’habit traditionnel revient en force en Tunisie
ALL PHOTOS © afp.com by MOHAMED KHALIL: traditionelle Outfits der tunesischen Modedesignerin Olfa Mhaoued
tenues traditionnelles de la créatrice de mode Olfa Mhaoued, le 28 octobre 2016 à Tunis

Modisch erneuert, kommt die traditionelle Kleidung in Tunesien mit Schwung zurück
11.00 Uhr 15/02/2017 – Von Kaouther LARBI – AFP
Traditionelle Stickereien auf modernen Kleider, Männerumhänge angepasst für Frauen: das traditionellen Kostüm in Tunesien macht eine Verjüngungskur und auch Umsatz, bis zu dem Punkt, dass die Designer jetzt von der Grenzüberschreitung träumen. Die traditionellen Kostüme waren schon immer von großer Vielfalt in diesem Land in Nordafrika, wo jede Region zu jedem Anlaß, bei Hochzeiten und religiösen Zeremonien, ihre eigenen Modelle getragen hat. Diese Vielfalt wurzelt in den Kulturen, die hier einander folgten: Karthager, Römer, Berber, Araber, Andalusier, Osmaninier …
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Revisité, l’habit traditionnel revient en force en Tunisie
15.02.2017 à 11:00 – Par Kaouther LARBI – AFP
Broderies ancestrales sur robes modernes, burnous d’hommes adaptés en tenues pour femme : l’habit traditionnel s’offre. un coup de jeune en Tunisie et fait recette, à tel point que les créateurs rêvent désormais de franchir les frontières. Les tenues traditionnelles ont toujours été d’une grande variété dans ce pays d’Afrique du Nord où chaque région dispose de ses propres modèles, portés de tout temps lors des mariages et cérémonies religieuses. Une diversité qui puise ses racines dans les civilisations qui s’y sont succédé : carthaginoise, romaine, berbère, arabe, andalouse, ottomane…..

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Kunsterziehung, Afrika, Soweto: Arme Kinder lernen Henri Matisse

Soweto: des enfants pauvres apprennent Matisse
ALL PHOTOS by afp.com – Mujahid SAFODIEN: Schüler im Rahmen eines Henri Matisse gewidmeten Workshops, am 20. Juni 2016 in einer benachteiligten Schule in Soweto // Des élèves lors d’un atelier consacré à Matisse le 20 juin 2016 dans une école défavorisée du township de Soweto

Soweto: Auf den Spuren von Matisse, „malen Kinder mit einer Schere”
24/07/2016 10:00 – Von Beatrice START – AFP
Der Lehrer kann es kaum glauben: “Normalerweise kämpfen wir für die Disziplin, aber jetzt gibt es hier keinen Ton.” Die 64 Schüler sind in ihre Collagen nach Art von Matisse vertieft, während eines diesem französischen Künstler in dieser benachteiligten Schule in Soweto gewidmeten Workshops.
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Soweto: sur les pas de Matisse, des enfants “peignent avec des ciseaux”
24.07.2016 à 10:00 – Par Béatrice DEBUT – AFP
L’instituteur n’en revient pas : “On se bat d’habitude pour la discipline, mais là, il n’y a pas un bruit”. Ses 64 élèves sont absorbés par leurs collages à la façon de Matisse, pendant un atelier consacré à cet artiste français dans cette école défavorisée du township de Soweto.

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Kenia: Die poppigen Busse Matatu

Kenya: les matatus, des bus customisés

ALL PHOTOS : Kostümierte Busse in Nairobi // Des bus customisés à Nairobi le 14 avril 2016 // afp.com – TONY KARUMBA

Kenia: Matatu, die kostümierten Busse in den Straßen von Nairobi
16/05/2016 11:00 – Von Nicolas Delaunay – AFP
“Schick die Bässe, yeah!”, schreit Dennis, der Werber von “Brain Freeze”. Donnernd und dekadent taumelt dieser maßgeschneiderte Bus, ein mit blauen Neonröhren gespickter Körper, der wie ein riesiger Eiswürfel aussieht, gefährlich durch die belebten Straßen von Nairobi. Im Innenraum à la Nachtclub paradieren Musikclips und notdürftig gekleidete Mädchen auf drei Bildschirmen, während unzählige Verstärker einen ohrenbetäubenden Sound ausspucken, bis zu dem Punkt, die Fenster zu schütteln … und die dreißig Sitze der ausschließlich jungen Passagiere.
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Kenya: les matatus, des bus customisés dans les rues de Nairobi
16.05.2016 à 11:00 – Par Nicolas DELAUNAY – AFP
“Envoie les basses, yeah!”, hurle Dennis, le rabatteur du “Brain Freeze”. Tonitruant, décadent, ce bus customisé aux allures de glaçon géant, carrosserie bardée de néons bleus, déboule dangereusement dans les rues embouteillées de Nairobi. Dans un intérieur façon boîte de nuit, des clips de musique et des filles à peine vêtues défilent sur trois écrans alors que les innombrables amplis crachent un son assourdissant, au point d’en faire trembler les fenêtres… et les sièges de la trentaine de passagers, exclusivement jeunes.

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