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Gambia: Angst vor Ex-Diktator Yammeh hält an

Gambie: la peur de l’ex-dictateur persiste


Der neue gambische Präsident Adama Barrow // Photo afp.com by CARL DE SOUZA

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1. Die Angst vor Yahya Jammeh geistert immer noch in Gambia LESEN
herum
00.00 15/02/2017 – Von Jennifer O’MAHONY – AFP
Fast einen Monat nach dessen Verlassen der Präsidentschaft, hat sein Nachfolger sie noch nicht in Besitz genommen. Sogar im Exil schürt Yahya Jammeh weiterhin Angst in Gambia, nach 22 Jahren unberechenbarer und unerbittlicher Autorität. Die durch den willkürlichen Charakter seines Regimes eingeflößte Angst in der gesamten Gesellschaft hat die Grenzen zwischen Realität und Fiktion durchbrochen und schürt wilde Gerüchte in einem Land, in dem die Aberglauben bereits Legion sind.
Letzte Woche haben die mit dem Schutz des neuen Präsidenten Adama Barrow beauftragten Soldaten der westafrikanischen Interventionskraft, deren Mandat um drei Monate verlängert wurde, einen mit einer Pistole bewaffneten ehemaligen Militär in der Moschee verhaftet, wo Barrow die Freitagsgebete ausführte.
Die Waffe wurde während der Durchsuchung der Gläubigen von senegalesischen Gendarmen entdeckt, sagte die Truppe der Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten (ECOWAS) und fügte hinzu, dass der Verdächtige gesagt hatte, er habe der Wache des ehemaligen Präsidenten Yahya Jammeh angehört.
Aus noch ungeklärten Gründen hat sich der am 26. Januar nach Gambia zurückgekommene Adama Barrow fünf Tage nach dem Ausscheiden seines Vorgängers Richtung Äquatorial-Guinea in der Präsidentschaft noch nicht eingerichtet, die doch von westafrikanischen Truppen durchkämmt wurde.
[… Im französischen Original folgen einige Absätze mit Geschichten über Waffenfunde, Vergiftungen und Amulette mit übernatürlichen Kräften. Die von mir nicht korrigierte Google-Übersetzung davon steht unter diesem Artikel unter der Werbung….]
Jenseits der manchmal gespenstischen Dimension der Verbrechen, die ihm zugeschrieben werden, gründet die bleibende Angst der Gambier vor Yahya Jammeh vor allem auf den Menschenrechtsverletzungen seines Regimes, die er mit seiner systematischen Ablehnung der internationalen Proteste öffentlich verantwortete.
“Menschen, die in Haft oder während der Verhöre sterben, das ist sehr verbreitet. Jetzt ist hier eine Person tot und sie wollen eine Untersuchung”, sagte er im Jahr 2016 in der Wochenzeitung Jeune Afrique über den Tod des Oppositionellen Sandeng Solo kurz nach seiner Verhaftung im April.
Trotz der von der ECOWAS, den Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union gebotenen Garantien bei seiner Abreise hinsichtlich seiner Rechte, ihn “als Bürger, Parteichef und ehemaligen Staatschef” zu respektieren, einschließlich Rückkehr nach Gambia, hat er keine Immunität erhalten.
Präsident Barrow hat jedwede “Hexenjagd” ausgeschlossen, fördert die Schaffung einer Wahrheits- und Versöhnungskommission und hat akzeptiert, dass Yahya Jammeh alle Güter, auch seine Luxus-Auto-Sammlung, die er mitnehmen wollte, mitnehmen kann.
Aber in seiner Koalition wollen einige ein Verfahren gegen Jammeh, möglicherweise vor dem Internationalen Strafgerichtshof. Die neue Regierung hat auch angekündigt, dass sie ein Mitglied dieses Gerichts bleiben würde, dies im Bezug auf die im vergangenen Jahr von Yahya Jammeh angekündigte Rückzugsentscheidung.
© 2017 AFP

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Ausgelassener Teil:
Der Leiter der Kraft der ECOWAS, General Francois Ndiaye, sagte 30. Januar, die Waffen in einem Haus Jammeh Kanilai in sein Heimatdorf, hundert Kilometer östlich von der beschlagn worden war Hauptstadt Banjul, sagte aber, dass “die Sicherheit des Landes völlig unter Kontrolle.”
Allgemeine Ndiaye fegte den Lärm auf das Vorhandensein von toxischen Substanzen in Klimaanlagen des Vorsitzes fügte hinzu, dass die einzigen Chemikalien Insektizide gegen Termiten gefunden wurden.
Es war nicht das erste Mal, dass Yahya Jammeh wurde versuchter Vergiftung vermutet.
Im Jahr 2009, nach Aussage von AFP versammelten, waren gezwungen, Hunderte von Bewohnern Gebräu zu trinken, dass mehrere von ihnen getötet, in einem “anti-Hexerei” Operation zuschreibt Yahya Jammeh die jüngste Tod seiner Tante in okkulten Praktiken nach Angaben von Amnesty international.
– Amulette –
Der Glaube an die übernatürliche, einschließlich Amulette, ist weit verbreitet in Gambia. Der Chef des Stabes, Ousman Badjie, die sich verpflichtet Treue zu Präsident Barrow sein Vorgänger ist, hat man in den letzten Monaten gesehen zehn dieser Talismane, Hals und Handgelenke mit.
“Wir haben diesen Glücksbringer nähen, und schützt Feuerwaffen und Messer”, sagte er AFP Mohammed Ba, ein “Faraba” oder Hersteller von Amuletten in seinem Laden in der Nähe von Serrekunda Banjul.
Gestorben 15. Januar in Banjul in seltsamen Umständen eines jungen Sohn von Mr. Barrow – der sich das Land vor ein paar Tagen verlassen hatte, ECOWAS aus Angst um seine Sicherheit als Jammeh an Ort und Stelle war – auch die Phantasie der Gambians gefeuert.
Ein Hund, der das Kind den Tod verursacht hatte Bisse war eine tödliche Injektion fünf Tage nach der Rückkehr des neuen Präsidenten, aber dieses Ergebnis die Gerüchte über Hexerei nicht völlig zum Schweigen gebracht wurde.

2. Gambia: die Verschwundenen des Yahya Jammeh Regimes LESEN
00.00 20/02/2017 – Von Emil Touray – AFP
Als Yahya Jammeh schließlich vor einem Monat von der Macht abtrat, freuten sich nur wenige Gambians so sehr wie Sarjo Manneh, der von der Hoffnung beseelt ist, seinen Sohn zu finden, der seit einem Jahrzehnt verschwunden ist.
Aber seitdem haben weder seine Familie noch seine Kollegen etwas über das Schicksal von Ebrima Manneh erfahren, der im Juli 2006 aus unerklärten Gründen in der Zentrale der Pro-Regierungs-Zeitung Daily Observer verhaftet wurde, wo er arbeitete.
Der neue gambische Präsident Adama Barrow kündigte am Samstag die Schaffung einer “Untersuchungskommission über das Verschwinden all derer, die verhaftet wurden ohne eine Spur zu hinterlassen” in den 22 Jahren von Yahya Jammeh’s Herrschaft, und deren Zahl unbekannt ist.
Agenten der gefürchteten National Intelligence Agency (Geheimdienst NIA) kamen Ebrima Manneh verhaften, kurz nach einem afrikanischen Gipfel in Gambia. Danach ist er nie wieder gesehen worden.
Im Jahr 2009 hatte die damalige Justizministerin Marie Saine-Firdaus dem Parlament gesagt, dass der Journalist nicht in Haft war. Andere Beamte, einschließlich des aktuellen Polizeichefs, behaupten, dass er in die die Vereinigten Staaten gegangen war.
Aber er erschien weder im Ausland noch in Gambia wieder, im Gegensatz zu anderen Gefangenen nach dem Abflug von Herrn Jammeh am 21. Januar nach Äquatorial-Guinea.
“Meine Hoffnung ist zerbrochen”, sagt sein Vater. “Ich will Yahya Jammeh und die Verantwortlichen für das Verschwinden meines Sohnes vor Gericht bringen”..
Der neue Minister des Innern, Mai Fatty, hat sich verpflichtet, eine Untersuchunggruppe zu diesen Verschleppungen und den “geheimen Gefängnissen” zu bilden.

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Herr Fatty erwähnte in einer Erklärung gegenüber AFP die Möglichkeit, dass “die Menschen an unbekannten Standorten immer noch in Haft sind”, auch nach dem Weggang von Yahya Jammeh.
– ‘Überall gesucht’ –
Neben der NIA, deren Namen Präsident Barrow änderte und versprach, die Mission auf Informationsgewinnung zu konzentrieren anstatt Angst unter der Bevölkerung zu verbreiten, stütze sich das Regime auf die “Junglers”, eine Einheit von vierzig Mitgliedern, welche als die Todesschwadronen des Regimes angesehen wurden.
Im Gambia von Yahya Jammeh war niemand sicher, nicht einmal die Mitglieder seiner Leibwache, wie Tumani Jallow, ein Soldat von 24 Jahren, der im September 2016 nach einem Brand am Sitz der Regierungspartei verschwand.
“Er war mit zwei seiner Kollegen in der Armee von Agenten des NIA verhaftet”, sagte ein Familienmitglied, Buba Sawo.
Seine beiden Kameraden wurden nach dem Weggang von Yahya Jammeh freigelassen, aber nicht er. “Wir haben ihn überall gesucht. Die NIA sagte, es ist nicht in ihren Händen”, sagte Buba Sawo.
Auch die Familie von Yahya Jammeh wurde nicht verschont, wie Kujabie Adama belegt, ein Verwandter, dessen Vater im April 2016 von der NIA verhaftet wurde. Es stellt sich nur eine, eine schlimme Frage darüber, sagte er zu AFP: “Ist er am Leben?”.
Nach Fredy Peccerelli, einem forensischen Experten, der bei der Identifizierung von vermissten Personen in Guatemala und Sri Lanka täti führtg war, dieser Suchprozess zu einer langen und kostspieligen Arbeit in Genealogie, Autopsie, Dokumentenanalyse aus Gefängnissen und Zeugenaussagen damals beteiligter Verantwortlicher.
Zu diesem letzten Punkt sagte er, Gambia werde entscheiden müssen, ob es denen, die Informationen über die Fehlenden anbieten, reduzierte Strafsätze oder Immunität garantiert.
Momentan wurden noch wenige höhere Beamte des Repressionsapparates behelligt.
Im Januar und Februar gab es vier Verhaftungen, eine Freilassung und bislang keine Anklageerhebung.
© 2017 AFP

1. La crainte de Yahya Jammeh hante encore la Gambie LIRE
15.02.2017 à 12:00 – Par Jennifer O’MAHONY – AFP
Près d’un mois après son départ de la présidence, son successeur n’a toujours pas pris possession des lieux. Même en exil, Yahya Jammeh continue d’inspirer l’effroi en Gambie, après 22 ans d’un pouvoir aussi implacable qu’imprévisible. La peur instillée à toutes les couches de la société par le caractère arbitraire de son régime a brouillé les frontières entre réalité et fiction, alimentant les rumeurs les plus folles, dans un pays où les superstitions sont déjà vivaces.
La semaine dernière, les soldats de la force ouest-africaine chargés d’assurer la protection du nouveau président Adama Barrow, et dont le mandat vient d’être prolongé de trois mois, ont arrêté un ancien militaire armé d’un pistolet dans la mosquée où le président accomplissait la grande prière du vendredi .
L’arme a été découverte pendant la fouille des fidèles par les gendarmes sénégalais, a précisé la force de la Communauté économique des Etats d’Afrique de l’Ouest (Cédéao), ajoutant que le suspect avait déclaré avoir appartenu à la garde rapprochée de l’ex-président Yahya Jammeh.
Pour des raisons encore inexpliquées, Adama Barrow, rentré en Gambie le 26 janvier, cinq jours après le départ de son prédécesseur vers la Guinée Equatoriale, ne s’est toujours pas installé à la présidence, pourtant passée au peigne fin par les troupes ouest-africaines.
Le chef de la force de la Cédéao, le général François Ndiaye, a indiqué le 30 janvier que des armements avaient été saisis dans une maison de M. Jammeh à Kanilai, son village natal, à une centaine de km à l’est de la capitale Banjul, mais affirmé que “la sécurité du pays était totalement sous contrôle”.
Le général Ndiaye a balayé les bruits sur la présence de produits toxiques dans les climatiseurs de la présidence, précisant que les seules substances chimiques retrouvées étaient des insecticides contre les termites.
Ce n’était pas la première fois que Yahya Jammeh était soupçonné de tentative d’empoisonnement.
En 2009, d’après des témoignages recueillis par l’AFP, des centaines de villageois avaient été contraints de boire des concoctions qui avaient tué plusieurs d’entre eux, lors d’une opération “anti-sorcellerie”, Yahya Jammeh imputant le récent décès de sa tante à des pratiques occultes, selon Amnesty International.
– Gris-gris –
La croyance au surnaturel, notamment aux gris-gris, est très répandue en Gambie. Le chef d’état-major, Ousman Badjie, qui a prêté allégeance au président Barrow après avoir servi son prédécesseur, a ainsi été vu ces derniers mois arborant une dizaine de ces talismans, au cou et aux poignets.
“Nous cousons ce gri-gri, et il protège des armes à feu et des couteaux”, a expliqué à l’AFP Mohammed Ba, un “faraba”, ou fabricant d’amulettes, dans son échoppe de Serrekunda, près de Banjul.
La mort le 15 janvier à Banjul dans des circonstances étranges d’un jeune fils de M. Barrow – qui lui-même avait quitté le pays quelques jours auparavant, la Cédéao craignant pour sa sécurité tant que M. Jammeh était en place – a également enflammé l’imagination des Gambiens.
Un chien dont les morsures avaient provoqué le décès de l’enfant a subi une injection mortelle cinq jours après le retour du nouveau président, mais cet épilogue n’a pas totalement fait taire les rumeurs de sorcellerie.
Au-delà de la dimension parfois fantasmagorique des crimes qui lui sont attribués, si Yahya Jammeh reste redouté par de nombreux Gambiens, il le doit surtout aux violations des droits de l’homme de son régime, assumées publiquement dans son rejet systématique des protestations internationales.
“Des gens qui meurent en détention ou pendant un interrogatoire, c’est très commun. Là, une seule personne est morte et ils veulent une enquête”, déclarait-il en 2016 à l’hebdomadaire Jeune Afrique au sujet du décès de l’opposant Solo Sandeng, peu après son arrestation en avril.
Malgré des garanties offertes lors de son départ par la Cédéao, l’ONU et l’Union africaine quant au respect de ses droits “en tant que citoyen, chef de parti et ancien chef de l’Etat”, y compris à revenir en Gambie, il n’a pas obtenu d’immunité.
Le président Barrow a exclu toute “chasse aux sorcières”, privilégiant la création d’une commission Vérité et Réconciliation et accepté que Yahya Jammeh emporte tous les biens qu’il souhaitait, y compris sa collection de voitures de luxe.
Mais dans sa coalition, certains souhaitent un jugement de M. Jammeh, éventuellement devant la Cour pénale internationale. Le nouveau gouvernement vient d’ailleurs d’annoncer qu’il resterait bien membre de cette Cour, revenant sur la décision de retrait annoncée l’année dernière par Yahya Jammeh.
© 2017 AFP
2. Gambie: les disparus du régime de Yahya Jammeh LIRE
20.02.2017 à 12:00 – Par Emil TOURAY – AFP
Lorsque Yahya Jammeh a fini par céder le pouvoir il y a un mois, peu de Gambiens se sont autant réjouis que Sarjo Manneh, animé de l’espoir de retrouver son fils disparu depuis une décennie.
Mais depuis, ni sa famille, ni ses collègues n’ont appris quoi que ce soit sur le sort d’Ebrima Manneh, arrêté en juillet 2006 pour des raisons inexpliquées au siège du quotidien progouvernemental Daily Observer, où il travaillait.
Le nouveau président gambien Adama Barrow a annoncé samedi la création d’une “commission d’enquête sur la disparition de tous ceux qui ont été arrêtés sans laisser de traces” pendant les 22 ans du pouvoir de Yahya Jammeh, et dont le nombre est inconnu.
Des agents de la redoutée Agence nationale de renseignement (NIA) sont venus arrêter Ebrima Manneh peu après un sommet africain dans cette ex-colonie britannique enclavée dans le Sénégal, à l’exception de son étroite façade maritime. Il n’a jamais été revu depuis.
En 2009, la ministre de la Justice d’alors, Marie Saine-Firdaus, avait affirmé au Parlement que le journaliste n’était pas en détention. D’autres responsables, dont l’actuel chef de la police, ont par la suite prétendu qu’il était aux Etats-Unis.
Mais il n’est réapparu ni à l’étranger ni en Gambie, contrairement à d’autres détenus, après le départ de M. Jammeh le 21 janvier pour la Guinée Equatoriale.
“Mon espoir est brisé”, lance son père. “Je veux traîner en justice Yahya Jammeh et ceux qui sont responsables de la disparition de mon fils”, ajoute Sarjo Manneh.
Le nouveau ministre de l’Intérieur, Mai Fatty, s’est engagé à constituer un groupe d’enquête dédié à ces disparitions forcées et aux “sites de détention secrets”.
M. Fatty a évoqué dans une déclaration à l’AFP la possibilité que “des personnes soient encore détenues” dans des sites inconnus, même après le départ de Yahya Jammeh.
– ‘Cherché partout’ –
Outre la NIA, dont le président Barrow a changé le nom et promis de recentrer les missions sur la collecte du renseignement plutôt que sur la propagation de la peur au sein de la population, le régime s’appuyait sur les “junglers”, une unité d’une quarantaine de membres considérée comme les escadrons de la mort du régime.
Dans la Gambie de Yahya Jammeh, personne n’était à l’abri, pas même les membres de sa garde rapprochée, comme Tumani Jallow, un militaire de 24 ans, disparu en septembre 2016, après un incendie au siège du parti au pouvoir.
“Il a été arrêté avec deux de ses collègues de l’armée par des agents de la NIA”, affirme un membre de sa famille, Buba Sawo.
Ses deux camarades ont été relâchés après le départ de Yahya Jammeh, mais pas lui. “Nous l’avons cherché partout. La NIA dit qu’il n’est pas entre leurs mains”, explique Buba Sawo.
Même la famille de Yahya Jammeh n’a pas été épargnée, comme en atteste Adama Kujabie, un de ses parents, dont le père a été arrêté en avril 2016 par la NIA. Il ne se pose qu’une seule question, lancinante, à son sujet, confie-t-il à l’AFP: “Est-il vivant?”.
Selon Fredy Peccerelli, un expert en médecine légale qui a participé à l’identification de disparus au Guatemala et au Sri Lanka, ce processus entraîne un long et coûteux travail de généalogie, d’autopsie, d’analyse des documents des prisons et de témoignages des responsables.
Sur ce dernier point, a-t-il expliqué à l’AFP, la Gambie devra décider si elle garantit des réductions de peine, voire l’immunité, à ceux qui fourniraient des informations sur les disparus.
Pour l’heure, bien peu de responsables de premier plan de l’appareil de répression ont été inquiétés.
En février, deux hommes accusés d’avoir enlevé au Sénégal en 2013 un parlementaire gambien, Mahawa Cham, et un homme d’affaires, Saul Ndow, ont néanmoins été arrêtés.
Mais le général Bora Colley, ancien responsable du système pénitentiaire gambien, notamment de la tristement célèbre prison de Mile Two, arrêté au Sénégal, a été remis en liberté sans qu’aucune charge ne soit retenue contre lui.
L’ex-ministre de l’Intérieur, Ousman Sonko, limogé en septembre 2016, soupçonné de torture et exécutions, a, lui, été arrêté en Suisse en janvier, sur dénonciation de l’ONG Trial International, qui lutte contre l’impunité dans le monde.
© 2017 AFP

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Der ehemalige gambische Präsident Yahya Jammeh verlässt das Land, 21. Januar 2017 in Banjul, afp.com by STRINGER

Libyen sechs Jahre nach der Revolution – Bestandsaufnahme

État des lieux: la Libye six ans après la revolution
TOP-PHOTO afp.com BY MAHMUD TURKIA: Lange Schlange am Eingang einer Bank in Tripolis //
Longue file d’attente à l’entrée d’une banque de Tripoli

Libyen in der Sackgasse sechs Jahre nach dem Volksaufstand
19.00 Uhr 15/02/2017 – Von Imed Lamloum – AFP
Rekordhohe Unsicherheit, zerfetzte Wirtschaft und politische Rivalitäten: Libyen bleibt sechs Jahre nach dem Beginn der Revolte, die die Diktatur von Muammar al-Gaddafi beendete, in einer endlosen Übergangsrise verstrickt. “Wir haben uns von einem Diktator befreit, um an seiner Stelle 10.000 davon erscheinen zu sehen”, empört sich Fatma al-Zawi, eine Bewohnerin von Tripolis, in Bezug auf die Warlords und ihre Milizen, die seit 2011 das Gesetz in dem Land machen.
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

La Libye dans l’impasse six ans après sa révolte populaire
15.02.2017 à 19:00 – Par Imed LAMLOUM – AFP
Insécurité record, économie en lambeaux et rivalités politiques: la Libye reste engluée dans une interminable crise de transition six ans après le début de la révolte ayant mis fin à la dictature de Mouammar Kadhafi. “On s’est débarrassé d’un dictateur pour en voir apparaître 10.000 à sa place”, se révolte Fatma al-Zawi, une habitante de Tripoli en faisant allusion aux seigneurs de guerre et à leurs milices qui font la loi dans le pays depuis 2011.

Demonstration in Tripolis nach dem Sturz von Muammar al-Gaddafi, 20. Oktober 2011 – Photo afp.com by MARCO LONGARI
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Fazit Präsidentschaftswahlen in Afrika 2015 -2017

Bilan des présidentielles en Afrique 2015-2017


Grafik Christian Bouquet, Erklärungen im Artikel / explications dans le texte
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Präsidentschaftswahlen in Afrika: Wie geht es der Demokratie? LESEN
26, Januar 2017 22.15 Uhr GMT – von https://theconversation.com/profiles/christian-bouquet-201504
In zwei Jahren (2015 und 2016) hatte die Hälfte des Kontinents zu den Urnen zu gehen und nicht weniger als 27 Präsidenten der 54 offiziell anerkannten Staaten zu wählen oder wiederzuwählen. Und es ist klar, dass 25 Konsultationen in diesem Kalender in der Tat stattgefunden haben.
In der Tat ist nicht ganz der adäquate Ausdruck, und wir hatten die Gelegenheit, im Juli 2016 nach drei Viertel des Kurses Bilanz zu diesem Thema zu ziehen, während nur sieben Urnengänge noch zu organisieren blieben.
Basierend auf den Kriterien der Glaubwürdigkeit, die wir ausgewählt hatten, reservierte das Jahr 2015 eine freudige Überraschung: Nigeria, das mit seinen 68 Millionen Wählern und seinem unsicheren Gebiet einen unbestreitbaren und unumstrittenen Wechsel geschafft hatte. An der Wende von 2015 und 2016 hatten Burkina Faso und die Zentralafrikanische Republik den Nachweis erbracht, dass die Bürger nach wie vor stark auf Wahlen zählen, um eine Krise aufzulösen.
Gegenteilig hatten mehrere Länder eine oder mehrere der guten demokratischen Verhaltensregeln verletzt: Tschad und Kongo-Brazzaville, vor allem durch die Abschneidung der Internet-Kommunikation, um parallele Auszählungen zu verhindern, oder Niger, wo man wahrscheinlich mit dem Wahlregister”spielte”.
Wie – leider – vorauszusehen war, blieben Sudan, Dschibuti und Äquatorial-Guinea außerhalb des Rahmens eines glaubhaften demokratischen Prozesses. Und Burundi illustrierte traurig den wiederkehrenden Trend der Autokraten sich durch Arrangements ihrer Verfassung an der Macht zu verewigen.

Die letzten Wahlen: einige Enttäuschungen im zentralen Afrika
In der zweiten Hälfte 2016 waren mehrere Wahlen mit variablen Inhalten programmiert. In Sambia und Kap Verde wurden die Wahlen normal abgehalten und die abgehenden Präsidenten wurden wiedergewählt. Im sambischen Fall war das Ergebnis eng, die Opposition hatte das Urteil bestritten, aber ohne Beweise oder wahre Überzeugung.
In der Tat waren die meisten Augen auf Gabun gerichtet, wo Ali Bongo, der scheidende Präsident, wegen einer fast einheitlichen Kandidatur der Opposition bedrohter schien als bei der letzten Wahl. Aber die Wahl in Gabun findet in nur einer Runde statt und wer vorne liegt, hat gewonnen.
Wir erinnern uns, dass die Macht (wenn auch spät) die Internet-Netzwerke zum Zeitpunkt der Wahlen und des Auszählens abgeschnitten hatte, ab dem 27. August 2016. Offenbar manipulierte man auch die Zahlen in der Heimatprovinz Bongos, dem Haut-Ogooué. Und Ali Bongo hat seinen Herausforderer Jean Ping offiziell mit ein paar tausend Stimmen geschlagen. Letzterer hört nicht auf, die Ergebnisse in Frage zu stellen, wird aber nicht gehört. Die internationale Gemeinschaft scheint sich auch damit abgefunden zu haben.
In Gambia wurde der Autokrat Yahya Jammeh nicht nur bei der Wahl am 1. Dezember 2016 besiegt, sondern gestand im Moment der Niederlage diese sogar ein. Die angenehme Überraschung war leider von kurzer Dauer, und der schizophrene Diktator änderte schnell seine Meinung und verursachte eine schwere Nachwahl-Krise, die nur unter der Drohung einer bewaffneten Intervention der ECOWAS beendet werden konnte.
Schließlich gab es den Wechsel, an den niemand geglaubt hatte, einschließlich des neuen Staatschefs Adama Barrow, am 21. Januar 2017. Der Diktator wurde aus seinem Land verbannt und fand Zuflucht in Äquatorial-Guinea, wo das Staatsoberhaupt Obiang Nguema seit 38 Jahren herrscht und kürzlich mit 93,7% der abgegebenen Stimmen wiedergewählt wurde.
Nach diesen zwei Jahren erscheint die aktualisierte Karte daher wie folgt. (SIEHE KARTE OBEN) Erinnern wir daran, dass die Unterscheidung zwischen “als glaubwürdig angesehenen” Wahlen und Wahlen, “deren Glaubwürdigkeit fraglich ist”, auf mehreren schon erwähnten Kriterien beruht, und dass die Schattierungen von Grün oder Rot proportional sind mit der Anzahl der erhaltenen Stimmen des Siegers verglichen mit der Zahl der registrierten Wähler, dies um das Gewicht der Legitimität oder Illegitimität zu erhöhen.

Die bevorstehenden Wahlen: immer noch Sorgen über die Fortschritte der Demokratie
Aber die Rechnung stimmt nicht ganz, weil mehrere im Jahr 2016 geplanten Wahlen nicht stattfanden. Die erste in Somalia, wo der Wahlprozess kompliziert ist, da der Präsident von einem Wahlkollegium, bestehend aus 54 Senatoren und 275 Abgeordneten, gewählt wird (und die werden, mehr oder weniger ehrlich, von 14.000 Delegierten der Stämme ausgesucht). Da das Kollegium noch nicht komplett ist, wurde die Präsidentenwahl von Monat zu Monat verschoben und wird im Jahr 2017 stattfinden.
Das Paradoxon kann von der Organisation (etwa zur gleichen Zeit, 27. März 2017) einer neuen Präsidentschaftswahl im benachbarten Bundesstaat Somaliland kommen, seine vierte derartige Konsultation seit seiner Ausrufung der Unabhängigkeit im Jahr 1991, und da erleben Sie vielleicht einen neuen demokratischen Wechsel. Leider existiert Somaliland nicht, weil es von der internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt wird.
Aber die gespannteste Erwartung liegt in der Demokratischen Republik Kongo. Wir spürten seit Monaten, dass die vor dem 19. Dezember 2016, Datum des Endes des letzten Mandats von Joseph Kabila, geplante Präsidentschaftswahl kaum organisiert werden würde, mangels einer nicht aktualisierten und schwierig zu aktualisierenden Wählerliste in einem riesigen Land, dessen Zentralregierung nur einen kleinen Teil davon kontrolliert. Bloßer Vorwand vielleicht, aber wesentlich vom Standpunkt der demokratischen Legitimation.
Verhandlungen wurden daher unter der Schirmherrschaft der kongolesischen Kirche unternommen, um einen Übergang zu Wahlen vor Ende 2017 zu organisieren. Aber das politische Gleichgewicht im Kongo bleibt zerbrechlich, und die Straße kann das Land jederzeit in Brand setzen.

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Neben der Demokratischen Republik Kongo wird es in mehreren Ländern eine Präsidentschaftswahl im Jahr 2017 geben.
In Ruanda (4. August 2017) werden wir einer Wahl ohne Überraschung folgen, weil der scheidende Paul Kagame sich eine Verfassung maßgeschneidert hat, um lange an der Macht zu bleiben . Beachten Sie übrigens, dass die internationale Gemeinschaft – und viele Forscher – sich leicht daran gewöhnt haben, dass der Autokrat Garant für eine politische Stabilität war, welche für einen ziemlich guten wirtschaftlichen Erfolg gesorgt hat.
Ein paar Tage später (8. August 2017) werden die Einsätze empfindlicher in Kenia, wo in den letzten Monaten Spannungen wieder aufgetaucht sind mit sozialen Unruhen und dem Risiko ethno-regionaler Kristallisation. Die Erinnerung an 2008 bleibt, als der amtierende und bei den Wahlen geschlagene Präsident (MvaI Kibaki) dennoch an der Macht blieb durch “Geben” des Premierministerpostens an den siegreichen Kandidaten (Raila Odinga). Diese Formel, auch in Simbabwe in jenem Jahr beibehalten, hatte fast einen Präzedenzfall im Jahr 2010 in der Elfenbeinküste und berührte sogar einige Geister in Gambia im Januar 2017 …
Im August 2017 kann Angola, wo der Präsident indirekt gewählt wird, eine wichtige Seite in seiner Geschichte gedreht haben, da José Eduardo dos Santos das Ende der verfassungsmäßigen Mandate erreicht hat, zusammen mit einem fortgeschrittenen Alter (75 Jahre). Er deutete auch an, dass er sich zurückziehen wird, aber der Prozess wird nach 38 Jahren an der Macht wahrscheinlich schmerzhaft für ihn sein.
Auch zwei durch Ebola geschwächte Länder haben eine Präsidentschaftswahl im Jahr 2017:
Liberia (10. Oktober 2017) wird zwingend einen Echsel erleben, da Ellen Johnson-Sirleaf ihre beiden erlaubten Mandate abgeschlossen hat. In Sierra Leone wird Ernest Koroma auch durch die Begrenzung der Amtszeiten betroffen sein, aber der genaue Wahltermin ist noch nicht gesetzt worden (zwischen November 2017 und Februar 2018).
Der Senegal hätte in dieser Programmierung 2017 sein können. Allerdings hätte Präsident Macky Sall sein Wahlversprechen erfüllen müssen, die Amtszeit von 7 auf 5 Jahre zu kürzen. Nur konnte er den Verfassungsrat nicht bewegen, eine Rückwirkung seiner Maßnahme zuzulassen, also wird er bis 2019 warten.
Also werden dreißig Länder mit rund 660 Millionen Einwohnern und fast 210 Millionen Wählern innerhalb von drei Jahren in einem Wahlprozess gewesen sein, um ihr Staatsoberhaupt zu ernennen. Die Abweichungen von der Demokratischen Orthodoxie sind immer noch markant, mit 11 Ländern – 180 Millionen Menschen und mehr als einem Viertel der Wähler – in rot auf unserer Karte. Aber der Fortschritt ist offensichtlich, dank der Überwachung durch die Zivilgesellschaft und der internationalen Gemeinschaft. Obwohl letztere in ihren Prinzipien nicht immer konstant ist.

Présidentielles en Afrique: comment ça va, la démocratie? LIRE
January 26, 2017 10.15pm GMT – by https://theconversation.com/profiles/christian-bouquet-201504
En deux années (2015 et 2016), la moitié du continent devait se rendre aux urnes pour élire ou réélire pas moins de 27 présidents sur les 54 États officiellement reconnus. Et force est de constater que 25 consultations ont bel et bien eu lieu dans ce créneau calendaire.
Bel et bien n’est pas tout à fait l’expression adéquate, et nous avions eu l’occasion de faire le point sur ce sujet aux trois quarts du parcours, en juillet 2016, alors qu’il ne restait que sept scrutins à organiser.
À partir des critères de crédibilité que nous avions retenus, l’année 2015 avait réservé une heureuse surprise : le Nigeria qui, avec ses 68 millions d’électeurs et son territoire peu sécurisé, avait réussi une alternance incontestable et incontestée. À la charnière de 2015 et 2016, le Burkina Faso et la Centrafrique avaient donné la preuve que les citoyens comptent encore beaucoup sur des élections pour sortir d’une crise.
Au contraire, plusieurs pays avaient transgressé une ou plusieurs des règles de bonne conduite démocratique : le Tchad et le Congo Brazzaville, notamment en coupant les communications Internet pour empêcher les comptages parallèles, ou le Niger pour avoir probablement « joué » avec le fichier électoral.
Comme – malheureusement – prévu, le Soudan, Djibouti et la Guinée Équatoriale sont restés hors des clous d’un processus démocratique crédible. Quant au Burundi, il a tristement illustré la tendance récurrente des autocrates à se pérenniser au pouvoir en s’arrangeant avec leur Constitution.

Les dernières élections : quelques désillusions en Afrique centrale
Au second semestre 2016, plusieurs échéances étaient donc programmées, aux enjeux variables. En Zambie et au Cap-Vert, les scrutins se sont déroulés normalement et les présidents sortants ont été reconduits. Dans le cas zambien où le résultat était serré, l’opposition a contesté le verdict, mais sans preuves ni véritable conviction.
En fait, la plupart des regards étaient tournés vers le Gabon, où Ali Bongo, le président sortant, semblait davantage menacé que lors du scrutin précédent en raison d’une candidature quasiment unitaire de l’opposition. Or, l’élection au Gabon se déroule en un seul tour et celui qui arrive en tête a gagné.
On se souvient que le pouvoir en place a (bien que tardivement) coupé les réseaux Internet au moment des opérations électorales et des comptages, à partir du 27 août 2016. Apparemment, il a aussi manipulé les chiffres dans la province d’origine du sortant, le Haut-Ogooué. Et Ali Bongo a officiellement battu de quelques milliers de voix son challenger Jean Ping, qui continue à contester les résultats mais sans être entendu. La communauté internationale semble d’ailleurs s’être résignée.
En Gambie, c’est contre toute attente que l’autocrate Yahya Jammeh a été non seulement battu lors de l’élection du 1er décembre 2016 mais a reconnu sa défaite dans l’instant. La bonne surprise a malheureusement été de courte durée, et le dictateur schizophrène a rapidement changé d’avis, ouvrant une grave crise postélectorale qui ne s’est achevée que sous la menace d’une intervention armée de la Cédéao.
Finalement, l’alternance à laquelle personne ne croyait, y compris le nouveau chef de l’État Adama Barrow, s’est réalisée le 21 janvier 2017. Le dictateur a été exilé hors de son pays et a trouvé refuge en Guinée Équatoriale, où le chef de l’État Obiang Nguéma règne sans partage depuis 38 ans et vient d’être réélu avec 93,7 % des suffrages exprimés.
Au terme de ces deux années, la carte actualisée (CARTE EN HAUT) s’affiche donc comme suit. On rappelle que la distinction entre élections « considérées comme crédibles » et élections « dont la crédibilité est douteuse » repose sur plusieurs critères énoncés précédemment, et que les nuances de vert ou de rouge sont proportionnelles au nombre de suffrages obtenus par l’élu par rapport aux inscrits, de manière à accentuer le poids de la légitimité ou de l’illégitimité.

Les élections à venir : encore des inquiétudes sur les progrès de la démocratie
Mais le compte n’y est pas tout à fait, car plusieurs élections programmées en 2016 n’ont pas eu lieu. En Somalie d’abord, où le processus électoral est compliqué puisque le président est élu par un collège électoral composé de 54 sénateurs et 275 députés (eux-mêmes désignés, de manière plus ou moins honnête, par 14 000 délégués des tribus). Ce collège n’étant toujours pas complet, l’élection présidentielle a été reportée de mois en mois et n’aura lieu qu’en 2017.
Le paradoxe viendra peut-être de l’organisation, dans le même temps (27 mars 2017) d’un nouveau scrutin présidentiel dans l’État voisin du Somaliland, qui en sera à sa quatrième consultation de ce type depuis la proclamation de son indépendance en 1991, et qui connaîtra peut-être une nouvelle alternance démocratique. Malheureusement, le Somaliland n’existe pas puisqu’il n’est pas reconnu par la communauté internationale.
Mais l’attente la plus vive se situera en République démocratique du Congo. On pressentait depuis des mois que le scrutin présidentiel prévu constitutionnellement avant le 19 décembre 2016, date de la fin du dernier mandat de Joseph Kabila, aurait du mal à être organisé faute d’un fichier électoral non remis à jour, et difficile à actualiser dans un pays très vaste dont le pouvoir central ne contrôle plus qu’une petite partie. Simple prétexte sans doute, mais incontournable du point de vue de la légitimité démocratique.
Des négociations ont donc été entreprises sous l’égide de l’Église congolaise pour préparer une transition devant conduire à ces élections avant la fin de 2017. Mais les équilibres politiques restent fragiles, et la rue peut à tout moment mettre le feu au pays.
Outre la RD Congo, plusieurs pays connaîtront à leur tour une échéance présidentielle en 2017. Au Rwanda (4 août 2017), on suivra une élection sans surprise puisque le sortant Paul Kagamé s’est taillé une Constitution sur mesure pour se maintenir longtemps au pouvoir. On notera, d’ailleurs, que la communauté internationale – et de nombreux chercheurs – s’en sont facilement accommodé au motif que l’autocrate était garant d’une grande stabilité politique favorable à une assez belle réussite économique.
Quelques jours plus tard, les enjeux seront plus sensibles au Kenya (8 août 2017) où des tensions sont réapparues au cours des derniers mois, sur fond de mécontentement social et de risques de cristallisation ethno-régionale. Le souvenir de l’année 2008 où le président sortant (Mvaï Kibaki), pourtant battu dans les urnes, était resté au pouvoir en « accordant » au candidat vainqueur (Raila Odinga) le poste de premier ministre, est restée en mémoire. Cette formule, également retenue au Zimbabwe la même année, avait failli faire jurisprudence en 2010 en Côte d’Ivoire, et a même effleuré certains esprits en Gambie en janvier 2017…
Entre temps (août 2017), l’Angola, où le président est élu au suffrage indirect, aura peut-être tourné une page importante de son histoire puisque José Eduardo Dos Santos aura atteint la fin des mandats auxquels lui donne droit la Constitution, en même temps qu’un âge avancé (75 ans). Il a d’ailleurs laissé entendre qu’il se retirerait, mais la démarche lui sera sans doute douloureuse après 38 années de pouvoir.
Deux pays affaiblis par Ebola seront également concernés par une échéance présidentielle en 2017. Le Liberia (10 octobre 2017) connaîtra même forcément une alternance puisque Ellen Johnson-Sirleaf a accompli ses deux mandats. En Sierra Leone, Ernest Bai Koroma sera, lui aussi, touché par la limitation des mandats, mais la date du scrutin na pas encore été fixée avec précision (entre novembre 2017 et février 2018).
Le Sénégal aurait pu figurer dans cette programmation 2017. Encore eût-il fallu que le président Macky Sall respecte sa promesse de campagne de faire passer la durée du mandat de 7 à 5 ans. N’ayant pu faire admettre par le Conseil constitutionnel la rétroactivité de cette mesure, il attendra 2019.
Voilà donc une trentaine de pays, représentant environ 660 millions d’habitants et près de 210 millions d’électeurs, qui auront en trois ans participé à un processus électoral destiné à désigner leur chef d’État. Les écarts par rapport à l’orthodoxie démocratique restent encore marqués, puisque 11 pays – soit 180 millions d’habitants, et plus d’un quart de l’électorat concerné – sont en rouge sur notre carte. Mais les progrès sont manifestes, notamment grâce au contrôle exercé par les sociétés civiles et la communauté internationale. Bien que cette dernière ne soit pas toujours constante dans ses principes.

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PHOTO AFP: Der ehemalige Präsident von Gambia, Yahya Jammeh, als er am 21. Januar ins Exil ging // L’ex-président de Gambie, Yahya Jammeh, au moment de son départ en exil le 21 janvier 2017

Friedenssicherung: Kurze Geschichte der Militärinterventionen der Afrikanischen Union

Deutsch, francais, english
Promouvoir la paix par la guerre : l’interventionnisme africain
Promoting peace by waging war: African interventionism

TOP PHOTO by Steve Cockburn/Amnesty International: Gambia’s Oppositionswähler feiern Sieg //
En Gambie, les partisans de l’opposition célèbrent la victoire électorale //
opposition supporters celebrate election victory.

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DEUTSCH Unsere (Schnell)Übersetzung – LESEN
Friedensförderung durch Kriegführung: Afrikanischer Interventionismus
Http://www.irinnews.org/ Von Obi Anyadike, Herausgeber von Editor-at-Large und Afrika, NAIROBI, 20. Januar 2017
Afrika, der ärmste Kontinent der Welt, steht vor zahlreichen Sicherheitsproblemen. Aber ihre Führer zögern nicht, in Krisen zu intervenieren, wenn sie können, wie Yahya Jammeh im Gambia jetzt entdeckt.
Seine Ablehnung, die Wahlniederlage am 1. Dezember zu akzeptieren, gipfelte in einer Koalition westafrikanischer Truppen, die die Grenze zum Senegal überquerten, und einem Ultimatum, dass der Vormarsch bis zur Hauptstadt Banjul fortgesetzt wird, es sei denn, er geht.
Es gab Wochen intensiver diplomatischer Aktivität, mit Delegationen von Führern, die nach Banjul flogen mit Angeboten von Amnestie und Exil als Gegenleistung für seine friedliche Abreise aus dem Staatshaus.
Seine Ablehnung führte zu bedeutenden Ereignissen am Donnerstag: Zuerst gab es den Amtseid des Wahlsiegers Adama Barrow in der Gambischen Botschaft in Senegal; Als nächstes eine Resolution des UN-Sicherheitsrats, die militärische Maßnahmen billigt; und schließlich die Überquerung der Grenze, nur wenige Stunden später, von senegalesischen Truppen und nigerianischen Flugzeugen.
Im politischen wie im militärischen Handeln der westafrikanischen Staaten herrschten sowohl Grundsatz als auch Zweckmäßigkeit, obwohl bei dieser Gelegenheit die Intervention dadurch erleichtert wird, daß die gambischen Streitkräfte nur 1.000 Mann zählen.
Aber wenn Jammeh endlich gegangen sein wird, sollte man sich daran erinnern, dass er der letzte verbliebene westafrikanische Führer war, der in einem Putsch an die Macht gekommen war, in einer Region, die in zwei wichtigen Ländern, Nigeria und Ghana, einen friedlichen politischen Transfer über die Wahlurne erlebt hat.
Seit den neunziger Jahren hat die 15-köpfige Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten ( ECOWAS) in Liberia, Sierra Leone und Mali komplexe und umstrittene militärische Interventionen gestartet und nach den Staatsstreichen in Guinea, Niger und Guinea-Bissau Sanktionen verhängt.
Die ECOWAS ist ebenso wie andere regionale Organisationen Teil der Sicherheitsarchitektur der Afrikanischen Union, des übergeordneten politischen Gremiums des Kontinents, das afrikanische Lösungen für afrikanische Probleme sucht.
Die AU verfügt über ein ehrgeiziges (und unterfinanziertes) Krisenmanagementsystem, das Konfliktverhütung, Vermittlung und, wenn nicht, Interventionen beinhaltet. Aber diese endgültige Option bedarf der Zustimmung der Mitgliedsstaaten, vorzugsweise der Unterstützung durch die Vereinten Nationen und der Finanzierung durch Geber – Bedingungen, die nicht immer erfüllt sind.
Die militärische Intervention ist kein Selbstzweck und sollte Teil einer politischen Regelung sein, wo die harte Arbeit oft auseinanderfallen kann.
Trotzdem hat sich Afrika bemerkenswert proaktiv entwickelt. Im Folgenden finden Sie Beispiele für einige der wichtigsten Friedenssicherungseinsätze des Kontinents:

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Liberia
1990-1997: Um einen brutalen und regional zerstörerischen Bürgerkrieg zu beenden, haben die westafrikanischen Länder den damals noch nie da gewesenen Schritt unternommen, eine Friedenstruppe, die Economic Community Cease-Fire Monitoring Group (ECOMOG), zu entsenden.
Diese sicherte Monrovia und installierte eine Übergangsregierung, aber der Rest des Landes wurde von Kriegsherrn Charles Taylor’s NPFL kontrolliert. Nach mindestens 13 fehlgeschlagenen Friedensversuchen wurde 1996 schließlich ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen. Es legte den Grundstein für die Wahlen im Jahr 1997, die Taylor gewann, weitgehend in der Hoffnung, dass ihn wählen das Blutvergießen beenden würde. Trotz der vielen Probleme der ECOMOG, einschließlich des Rufes von Plünderungen, hatte sie beträchtliche Unterstützung unter den Liberiern. Nigeria schulterte viel von der finanziellen und militärischen Belastung.
=> MORE DE+FR ECOMOG in Archiv Afrikanews 2009-2014
Sierra Leone
1997-1999: Sierra Leone hatte einen ähnlichen Konflikt, aber eine weniger erfolgreiche Intervention der ECOMOG. Die RUF-Rebellion, berüchtigt für ihr Handabschneiden, begann 1991 von Taylor unterstützt. Ein Putsch 1997 brachte Mitglieder der RUF an die Macht. Es war eine Zeit der Gesetzlosigkeit und des Chaos. ECOMOG intervenierte, aber die RUF startete die “Operation No Living Thing” und marschierte 1999 in Freetown ein. ECOMOG zwang sie schließlich hinaus, aber die endgültige Niederlage der RUF lag an britischen Streitkräften, die im Jahr 2000 eingriffen.

AMISOM-Truppen in Somalia

Lesotho
1998: Die Unruhen nach den Wahlen führten zu einer Meuterei der LesothoerVerteidigungskräfte, die durch eine Intervention von südafrikanischen und botswanischen Truppen niedergeschlagen wurde. Aber die Aktion war umstritten. Während Südafrika behauptete, die Intervention sei eine Friedensmission der Südlich-afrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC), hatte diese regionale Körperschaft in ihrem Regierungsvertrag noch keine Vorschläge bezüglich Staatsstreichen vereinbart. Südafrika begründete die Intervention damit, dass es und andere Nachbarländer vom Lesotho-Ministerpräsidenten eingeladen worden seien.
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Somalia
2007-heute: Die Mission der Afrikanischen Union in Somalia oder AMISOM ist eine Friedensdurchsetzungsmission. Sie ist beauftragt, die somalische Regierung im Kampf gegen die islamistischen al-Shabab-Kämpfer zu unterstützen und die somalischen Sicherheitskräfte zu trainieren. AMISOM hat das Gebiet unter al-Shabab-Kontrolle erfolgreich zusammengedrückt, aber die Militanten sind weit davon entfernt, besiegt zu werden. AMISOMs 22.000 Soldaten Solltruppe, die derzeit aus Uganda, Burundi, Dschibuti, Kenia und Äthiopien gezogen werden, ist unterbesetzt und unter-ausgestattet. Abhängig von der internationalen Finanzierung der Soldatengehälter und von der logistischen Unterstützung der Vereinten Nationen, haben sich mehrere Länder infolge der von der Europäischen Union verhängten Lohnkürzungen zurückgezogen.
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Die Komoren
2008: Afrikanische Truppen aus Tansania und Sudan machten eine amphibische Landung auf der Komoreninsel Anjouan, um einen abtrünnigen Militärführer zu stürzen. Er hatte sich geweigert, unter der Schirmherrschaft der AU Wahlen abzuhalten, und stattdessen erklärte er sichtrotz der Bundesstaatlichkeit zum Präsidenten von Anjouan. Die Wahlen fanden Ende des Jahres statt. Die AU-Kontingente wurden trotz der Forderungen der Zentralregierung, dass sie als stabilisierende Präsenz bleiben, zurückgezogen.
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Guinea-Bissau
2012-2017: Die ECOWAS-Mission in Guinea-Bissau, die als ECOMIB bekannt ist, wurde nach einem Militärputsch entsandt und sollte dazu beitragen, eine zivile Übergangsregierung in diesem notorisch instabilen Land zu gründen. Die Wahlen fanden im Jahr 2014 statt, und die 650-köpfige ECOMIB-Mission sollte zunächst im Juni 2016 enden. Der Einsatz, bestehend aus Truppen aus Nigeria, Burkina Faso, Senegal, Togo und Niger, wurde für eine Umschulung des Bissau-Guineischen Militärs verlängert.
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Mali
2013: Nach wiederholten Scheitern von Friedensinitiativen setzte die ECOWAS die von Afrika geführte Internationale Unterstützungsmission für Mali (AFISMA) ein, um die Regierung zu unterstützen, welche von separatistischen Rebellen und islamistischen Militanten im Norden Malis bedroht war. Es war kein Erfolg. Die UN war lauwarm über die Intervention. AFIMSA erreichte nie die erforderliche Truppenstärke und wurde durch logistische Probleme behindert. Der eigentliche Wendepunkt im Konflikt war die Intervention von französischen und tschadischen Streitkräften. AFISMA wurde anschließend zu einer wesentlich größeren und besser eingesetzten UN-Operation umgebaut.
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Tschadsee-Becken
2015-Gegenwart: Die multinationale gemeinsame Task Force wurde von den Tschadsee-Becken-Ländern gegründet, um Boko Haram anzugreifen. Mit Nigeria, Kamerun, Tschad, Niger und Benin hat sie sich trotz logistischer, technischer und finanzieller Herausforderungen allmählich bewährt.
Oa / ag
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FRANCAIS Traduction originale IRIN – LIRE
Promouvoir la paix par la guerre : l’interventionnisme africain
http://www.irinnews.org/fr by Obi Anyadike Rédacteur pour l’Afrique, NAIROBI, 20 janvier 2017
L’Afrique, le continent le plus pauvre du monde, est confrontée à de nombreux enjeux sécuritaires. Ses chefs d’État ne tardent cependant pas à intervenir dans les crises lorsqu’ils peuvent le faire. C’est ce qu’a découvert récemment Yahya Jammeh en Gambie.
À la suite du refus du chef d’État sortant d’accepter sa défaite au scrutin du 1er décembre dernier, une coalition de soldats ouest-africains a franchi la frontière sénégalo-gambienne. L’avancée se poursuivra jusqu’à la capitale, Banjul, à moins que M. Jammeh se résigne à quitter ses fonctions. La menace militaire a finalement suffi à le convaincre.
Ces dernières semaines ont été marquées par une intense activité diplomatique : des délégations de leaders se sont rendues à Banjul pour offrir l’amnistie ou l’exil à M. Jammeh en échange de son départ pacifique du palais présidentiel.
Jeudi dernier, les événements se sont précipités : le vainqueur du scrutin, Adama Barrow, a prêté serment à l’ambassade de la Gambie au Sénégal ; le Conseil de sécurité des Nations Unies a adopté une résolution appuyant l’intervention militaire ; et, quelques heures plus tard, les troupes sénégalaises ainsi que des unités de l’armée de l’air nigériane ont franchi la frontière sénégalo-gambienne.
Les actions politiques et militaires mises en oeuvre par les États d’Afrique de l’Ouest ont été guidées par des principes, mais aussi par un certain opportunisme. Dans ce cas, toutefois, l’intervention a été facilitée par le fait que les forces armées gambiennes ne comptaient que 1 000 hommes.
M. Jammeh s’est finalement envolé pour la Guinée équatoriale samedi dernier. Selon certaines informations, il aurait dérobé plus de 11 millions de dollars dans les caisses de l’État avant de partir en exil. Rappelons que l’ancien président gambien était le dernier leader ouest-africain à avoir obtenu le pouvoir à la suite d’un coup d’État. Par ailleurs, deux pays importants de la région – le Ghana et le Nigeria – ont récemment connu un transfert pacifique du pouvoir politique par les urnes.
Depuis les années 1990, les 15 membres de la Communauté économique des États de l’Afrique de l’Ouest (CEDEAO) ont lancé des interventions militaires complexes et controversées au Liberia, au Mali et en Sierra Leone et imposé des sanctions à la Guinée, à la Guinée-Bissau et au Niger à la suite de coups d’État.
Comme d’autres organisations régionales, la CEDEAO fait partie de l’architecture sécuritaire de l’Union africaine (UA). L’UA, le principal organe politique du continent, s’est donné pour mandat de chercher des solutions africaines aux problèmes africains.
L’UA a mis en place d’un système de gestion de crise ambitieux – mais sous-financé – qui s’appuie sur la prévention des conflits, la médiation et, lorsque tout le reste échoue, l’intervention. Cette option finale exige cependant l’accord des États membres, l’appui des Nations Unies et le financement des bailleurs de fonds, des conditions qui ne sont pas toujours réunies.
L’Afrique s’est malgré tout montrée remarquablement proactive. Voici quelques exemples des principales opérations de maintien de la paix menées sur le continent :

Liberia
1990-1997 : Pour mettre fin à une guerre brutale qui déstabilise la région, les pays d’Afrique de l’Ouest prennent l’initiative sans précédent d’envoyer une force de maintien de la paix, le Groupe de contrôle du cessez-le-feu de la CEDEAO (Economic Community Cease-Fire Monitoring Group, ECOMOG).
L’ECOMOG réussit à empêcher la prise de Monrovia et à y installer un gouvernement transitoire, mais le reste du pays est toujours sous le contrôle du Front national patriotique du Liberia (NPFL, selon le sigle anglais) du seigneur de guerre Charles Taylor. Après au moins 13 tentatives de paix ratées, un accord de cessez-le-feu est conclu en 1996. Il permet de jeter les bases pour le scrutin de 1997, que Taylor remporte. La population espère en effet que son élection permettra de mettre un terme au bain de sang. En dépit de ses nombreux problèmes, et notamment de sa mauvaise réputation liée aux pillages dont se sont rendues coupables ses troupes, l’ECOMOG bénéficie d’un soutien considérable de la part des Libériens. Le Nigeria a assumé la majeure partie du fardeau financier et militaire de cette opération.
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Sierra Leone
1997-1999 : Le conflit en Sierra Leone est lié à celui du Liberia, mais l’intervention menée par l’ECOMOG dans ce pays a eu moins de succès. La rébellion du Front révolutionnaire uni (Revolutionary United Front, RUF), tristement célèbre pour sa pratique de couper des mains, commence en 1991 avec le soutien de Charles Taylor. En 1997, un coup d’État porte au pouvoir des membres du RUF. Cette période est marquée par l’anarchie et le chaos. L’ECOMOG intervient, mais le RUF riposte en lançant l’opération « No Living Thing » [plus rien de vivant]. Il marche sur Freetown en 1999. Le bras armé de la CEDEAO réussit finalement à l’en chasser, mais ce sont les troupes britanniques, arrivées en 2000, qui infligent au RUF sa défaite finale.

Des soldats de l’AMISOM en Somalie.

Lesotho
1998 : Une mutinerie menée par la Force de défense du Lesotho éclate à la suite de troubles postélectoraux. La rébellion est finalement matée par les forces sud-africaines et botswanaises, mais l’intervention ne fait pas l’unanimité. L’Afrique du Sud affirme en effet que l’intervention est une mission de maintien de la paix de la Communauté de développement d’Afrique australe (SADC, selon le sigle anglais) alors que l’organe régional n’a pas encore accepté de propositions en lien avec les coups d’État dans son traité constitutif. Pretoria justifie l’intervention en disant que ses forces armées et celles d’autres pays voisins ont été invitées par le Premier ministre du Lesotho.
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Somalie
2007 à aujourd’hui : La Mission de l’Union africaine en Somalie (AMISOM) est une mission d’imposition de la paix. Elle a pour mandat de soutenir le gouvernement somalien dans sa lutte contre les combattants d’Al-Shabab et d’entraîner les forces de sécurité somaliennes. L’AMISOM a réussi à réduire la superficie du territoire contrôlé par Al-Shabab, mais la victoire est loin d’être acquise. La mission, qui compte actuellement 22 000 soldats originaires du Burundi, de Djibouti, de l’Éthiopie, du Kenya et de l’Ouganda, est en sous-effectif et sous-équipée. Elle dépend par ailleurs du soutien logistique des Nations Unies et de la générosité des bailleurs de fonds internationaux, notamment pour le versement des salaires. Plusieurs pays ont ainsi menacé de se retirer à la suite des baisses de salaire imposées par l’Union européenne (UE).
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Comores
2008 : Des soldats de l’Union africaine originaires de la Tanzanie et du Soudan font un assaut amphibie sur l’île comorienne d’Anjouan pour y renverser un chef militaire rebelle. Ce dernier a en effet refusé d’organiser un scrutin sous l’égide de l’UA et s’est lui-même déclaré président d’Anjouan, au mépris du gouvernement fédéral. Des élections sont finalement organisées à la fin de l’année. Les contingents de l’UA se retirent en dépit des demandes du gouvernement central, qui souhaite bénéficier plus longtemps de leur présence stabilisatrice.
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Guinée-Bissau
2012-2017 : La mission de la CEDEAO en Guinée-Bissau, connue sous le nom d’ECOMIB, est déployée à la suite d’un coup militaire. Elle a pour mandat de contribuer à l’établissement d’un gouvernement de transition civil dans ce pays notoirement instable. Des élections ont finalement lieu en 2014. La mission de l’ECOMIB, forte de 650 soldats originaires du Burkina Faso, du Niger, du Nigeria, du Sénégal et du Togo, devait initialement prendre fin en juin 2016, mais elle est prolongée pour permettre l’entraînement de l’armée bissau-guinéenne.
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Mali
2013 : Après l’échec de plusieurs initiatives de paix, la CEDEAO déploie la Mission internationale de soutien au Mali sous conduite africaine (MISMA) pour aider le gouvernement à faire face aux menaces des rebelles séparatistes et des combattants islamiques dans le nord du pays. L’opération n’est pas un succès et les Nations Unies se montrent tièdes face à l’intervention. La MISMA ne réussit pas à atteindre les effectifs requis et ses opérations sont paralysées par des problèmes logistiques. L’intervention des forces françaises et tchadiennes marque un réel tournant dans le conflit. La MISMA est par la suite intégrée à une opération onusienne beaucoup plus vaste et mieux dotée.
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Bassin du Lac Tchad
2015 à aujourd’hui : La Force multinationale conjointe (Multinational Joint Task Force, MNJTF) a été créée par les pays du bassin du Lac Tchad – le Bénin, le Cameroun, le Niger, le Nigeria et le Tchad – pour lutter contre Boko Haram. Elle gagne progressivement du terrain en dépit de difficultés logistiques, techniques et financières.
oa/ag-gd/amz
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ENGLISH Original – READ
Promoting peace by waging war: African interventionism
http://www.irinnews.org/ By Obi Anyadike , Editor-at-Large and Africa Editor , NAIROBI, 20 January 2017
Africa, the world’s poorest continent, faces many security challenges. But its leaders are not slow to intervene in crises when they can, as Yahya Jammeh in the Gambia is now discovering.
His refusal to accept electoral defeat on 1 December has culminated in a coalition of West African troops crossing the border from Senegal, and an ultimatum that the advance will continue to the capital, Banjul, unless he steps down.
There have been weeks of intense diplomatic activity, with delegations of leaders flying into Banjul with offers of amnesty and exile, in return for his peaceful departure from state house.
His refusal led to momentous events on Thursday. First, there was the swearing in of election winner Adama Barrow in the Gambian embassy in Senegal; next a UN Security Council resolution endorsing military action; and finally the crossing of the border, just hours later, by Senegalese troops and Nigerian aircraft.
There has been both principle and expediency in the political and military action by West African states, although intervention on this occasion is made easier by the fact that the Gambian armed forces number just 1,000 men.
But, when Jammeh finally goes, it should be remembered that he was the last remaining West African leader to have come to power in a coup, in a region that has now witnessed peaceful political transfer via the ballot box in two key countries, Nigeria and Ghana.
Since the 1990s, the 15-member Economic Community of West African States has launched complex and controversial military interventions in Liberia, Sierra Leone, and Mali, and imposed sanctions following coups in Guinea, Niger, and Guinea-Bissau.
ECOWAS, as with other regional organisations, is part of the security architecture of the African Union, the continent’s overarching political body, which seeks African solutions for African problems.
The AU has an ambitious – and underfunded – crisis management system that includes conflict prevention, mediation, and, when all else fails, intervention. But that final option requires agreement by member states, preferably endorsement by the UN, and funding from donors – conditions that are not always fulfilled.
Military intervention is not an end in itself and should be part of a political settlement, which is where the hard work can often fall apart.
Nevertheless, Africa has proved remarkably pro-active. The following are examples of some of the continent’s key peacekeeping operations:

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Liberia
1990–1997: To end a brutal and regionally destabalising civil war, West African countries took the then-unprecedented step of sending in a peacekeeping force, the Economic Community Cease-Fire Monitoring Group (ECOMOG).
It secured Monrovia and installed an interim government, but the rest of the country was controlled by warlord Charles Taylor’s NPFL. After at least 13 failed peace attempts, a ceasefire agreement was finally reached in 1996. It laid the groundwork for elections in 1997, which Taylor won, largely in the hope that electing him would end the bloodshed. Despite ECOMOG’s many problems, including a reputation for looting, it had considerable support among Liberians. Nigeria shouldered much of the financial and military burden.
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Sierra Leone
1997-1999: Sierra Leone was a related conflict, but a less successful intervention by ECOMOG. The RUF rebellion, infamous for its hand-cutting, began in 1991 supported by Taylor. A coup in 1997 brought members of the RUF into power. It was a period of lawlessness and chaos. ECOMOG intervened, but the RUF launched “Operation No Living Thing” and in 1999 entered Freetown. ECOMOG eventually forced them out, but the final defeat of the RUF was down to British forces who arrived in 2000.


AMISOM troops in Somalia
Lesotho
1998: Post-election unrest led to a mutiny by the Lesotho Defence Force, which was put down by an intervention by South African and Botswanan forces. But the action was controversial. While South Africa claimed the intervention was a Southern African Development Community (SADC) peacekeeping mission, the regional body has not yet agreed proposals related to coups in its governing treaty. South Africa justified the intervention on the grounds that it, and other neighbouring countries, had been invited in by the Lesotho prime minister.
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Somalia
2007–present: The African Union Mission in Somalia, or AMISOM, is a peace enforcement mission. It is mandated to support the Somali government in its battle against al-Shabab militants and train the Somali security forces. AMISOM has successfully squeezed the territory under al-Shabab control, but the militants are far from defeated. AMISOM’s 22,000-soldiers, currently drawn from Uganda, Burundi, Djibouti, Kenya, and Ethiopia, are under-manned and under-equipped. Dependent on international funding for salaries and UN logistical support, several countries have threatened to withdraw as a result of pay cuts imposed by the European Union.
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The Comoros
2008: African Union troops from Tanzania and Sudan made an amphibious landing on the Comorian island of Anjouan to topple a renegade military leader. He had refused to hold elections under the auspices of the AU and instead declared himself president of Anjouan, in defiance of the federal government. Elections were subsequently held at the end of the year. The AU contingents were withdrawn, despite requests by the central government for them to stay as a stabilising presence.
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Guinea-Bissau
2012-2017: The ECOWAS Mission in Guinea-Bissau, known as ECOMIB, was deployed in the aftermath of a military coup to help establish a civilian-led transitional government in this notoriously unstable country. Elections were held in 2014, and the 650-strong ECOMIB mission was initially meant to end in June 2016. The deployment, made up of troops from Nigeria, Burkina Faso, Senegal, Togo, and Niger, was extended to allow for the retraining of the Bissau-Guinean military.
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Mali
2013: After repeated failed peace initiatives, ECOWAS deployed the African-led International Support Mission to Mali (AFISMA) to support the government threatened by separatist rebels and Islamic militants in northern Mali. It was not a success. The UN was lukewarm about the intervention. AFIMSA never reached the required troop strength and was hamstrung by logistical problems. The real turning point in the conflict was the intervention of French and Chadian forces. AFISMA was subsequently folded into a much larger and better-resourced UN operation.
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Lake Chad Basin
2015–present: The Multinational Joint Task Force was established by Lake Chad Basin countries to tackle Boko Haram. Comprising Nigeria, Cameroon, Chad, Niger, and Benin, it has gradually gained ground despite logistical, technical, and financial challenges.
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Wahlergebnis Somalia – Hintergründe einer Farce

Élections en Somalie, les arrières d’une farce
TITELPHOTO afp.com by MUSTAFA HAJI Abdinur: Somalia: Der neu gewählte Präsident Mohamed Abdullahi Farmajo // Le nouveau président élu Mohamed Abdullahi Farmajo, ancien Premier ministre, fait une déclaration, le 8 février 2017 à Mogadiscio

Ausnahmsweise Vorabkommentar:
AfrikanewsArchiv blickt seit 7 Jahren mit Schmerz und mit Sympathie auf Somalia und seine Menschen. Auf Prominente wie die sich zur Kämpferin gegen weibliche Genitalverstümmelung entwickelt habende Waris Dirie, auf die immense somalische Diaspora (auch in Deutschland) mit ihren Geldzuwendungen für die Daheimgebliebenen, und natürlich auf die Millionen ewig Getretenen und Betrogenen daheim, die zudem noch von klimatisch bedingten Dürren ausgehungert werden.
Auf die enorme machistische und auch religiös getarnte kriminelle Energie, der eigentlichen Herrin des Landes, die gleichermaßen Clan-Warlords, islamistische Terroristen, Piraten, Geschäftsleute aus dem Waffenschmuggelsektor und Politiker antreibt. Eine auf allen Ebenen äußerst diversifizerte herrschende Klasse, die sich auf allen Ebenen beispielhaft zusammenrauft, um die Beute zu teilen.

=> HIER einer meiner schönsten Somalia-Artikel (2012) “SOMALIA: MOGADISCHU DAMALS UND HEUTE- HISTORISCHE FOTO-EXPO – Mogadiscio hier et aujourd’hui – Mogadishu Then and Now, photo-expo by Mohamud Diriye and Rasna Warah”

=> => HIER alle zwischen 2009 und 2015

=> HIER alle seitdem.

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Deutsche Texte: Von mir verbesserte Google-Übersetzungen

1. Präsidentschaftswahl Somalia: Hunger und die Shebab im Hintergrund LESEN
2017.07.02 11:00 – Von Mustafa HAJI Abdinur – AFP
Somalische Abgeordnete und Senatoren sollen am Mittwoch den Präsidenten dieses Landes auswählen, das von Angriffen durch die Shebab-Islamisten vermint und von Hunger bedroht ist, und dies nach einem von Korruptions- und Betrugsvorwürfen getrübten Wahlprozess.
Dreiundzwanzig Kandidaten insgesamt, einschließlich des amtierenden Präsidenten Hassan Sheikh Mohamud, wetteifern um den Posten des Staatsoberhauptes.
Der Gewinner wird von 275 Parlamentariern und 54 neu gewählten Senatoren erwählt werden, in einer Abstimmung mit mehreren Urnengängen, die aus Sicherheitsgründen in einem Hangar am Flughafen in Mogadischu stattfindet. Verteidigt durch die Mission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM), wird der Flughafender Hauptstadt am besten geschützt. Er beherbergt vor allem die UN-Büros und die Botschaften.
Die im August 2016 erwartete Wahl des Präsidenten wurde immer wieder verschoben. Sie soll ein Zeichen setzen in einem um das Clan-System gebauten Wahlprozess, Clan-System, welches seit dem Sturz des Autokraten Siad Barre 1991 die Regeln für die Politik dieses Landes ohne effektive Zentralregierung bestimmt.
Einige 14.000 delegierte Wähler – auf rund 12 Millionen Somalis – wählten zwischen Oktober und Dezember 2016 neue Deputierte aus Kandidaten, die in der Regel im voraus einvernehmlich ausgesucht wurden und jeden Clan oder Unter-Clan repräsentieren.
In einem Bericht vom letzten Dienstag sagt die somalische Anti-Korruptions-NGO Marqaati, dass dieser von zahlreichen Betrugs- und Dealereivorwürfen beeinträchtigte Prozess “durch Korruption entstellt ist.”
Das allgemeine Wahlrecht war den Somalis ursprünglich versprochen worden. Diese Verpflichtung wurde im Jahr 2015 aufgegeben, wegen Querelen und wegen mit chronischer Unsicherheit kombinierten politischen Verschleppungen. Die Unsicherheit beruhte vor allem auf den mit al-Qaida assoziierten Shebab-Islamisten, die große ländliche Gebiete kontrollieren und regelmäßig Mogadischu treffen.
Dennoch ist es ein demokratischer Fortschritt gegenüber den Wahlen von 2012, in denen nur 135 “Älteste” (Honoratioren) alle Parlamentsmitglieder ernannten. Die Einführung des allgemeinen Wahlrechts ist nun für die nächsten Wahlen im Jahr 2020 geplant.
– ‘Dramatische Komödie’ –
In Mogadischu sind viele vom Wahlprozess desillusioniert. “Wer auch immer Präsident wird, es ist mir egal”, betont Qoje Siad, ein Arbeiter aus der Hauptstadt. “Alles, was wir brauchen, ist in der Lage zu sein, unser Geschäft weiterzuführen.”
“Es dauert zu lange, die Menschen werden erleichtert sein, wenn dieses Drama enden wird”, sagte ihrerseits Salmiya Abdulkadir, eine Hausfrau.
Das Ergebnis der Abstimmung am Mittwoch bleibt ungewiss, da es wahrscheinlich ist, dass die verschiedenen Clans ihre Strategien im Laufe der Wahlrunden festlegen. Die 23 Kandidaten sind allesamt Männer, und jeder bezahlte eine Anmeldegebühr von 30.000 Dollar (28.000 €).

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Einige Kandidaten fallen immerhin aus diesem Rahmen, einschließlich des aktuellen Präsidenten Hassan Sheikh Mohamud, 61, ein ehemaliger Akademiker und Aktivist der Zivilgesellschaft mit Herkunft aus dem Hawiye-Clan.
Sharif Sheikh Ahmed, 52, sein Vorgänger als Präsident, ist auch ein Kandidat. Auch vom Hawiye-Clan, ist er ein ehemaliger Leiter der „Union Islamischer Gerichte Somalias“, aus der die Shebab hervorgingen.
Die wichtigsten Kandidaten des Darod-Clans sind der aktuelle Premierminister Omar Abdirashid Ali Shamarke, 56, und der ehemalige Premierminister Mohamed Abdullahi Mohamed ‘Farmajo’ 55. Beide Männer haben eine doppelte Staatsbürgerschaft, nachdem sie jahrelang jeweils in Kanada und den Vereinigten Staaten gelebt hatten.
Somalia ist seit fast drei Jahrzehnten in dem Chaos und der Gewalt von Clanmilizen, kriminellen Banden und islamistischen Gruppen versunken. Die letzte wirklich demokratische Wahl geht zurück auf das Jahr 1969.
Letzte Woche warnte das Amt der Vereinten Nationen für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) auch vor einer durch eine besonders schwere Dürre verursachten “möglichen Hungersnot”, die rund 3 Millionen Somalier bedroht.
Nach zwei Saisons mit schwachem Regen fürchten Helfer die Rückkehr einer Dürre, die so verheerend wird wie die von 2010-2011, die 250.000 Todesopfer hatte.
Die OCHA hat geschätzt, dass, auch wenn Krankheiten und Konflikte zu den wiederkehrenden Ursachen der “humanitären Leiden” von Somalia gehören, “die Auswirkungen dieser Dürre eine Bedrohung von einer anderen Skala und einer anderen Größenordnung werden.”
© 2017 AFP

2. Wahl in Somalia wird zur Farce Von: derstandard.at – LESEN
Johannes Dieterich, 8. Februar 2017, 06:00 , http://derstandard.at/r652/Afrika
Gekaufte Stimmen, Clan-Gremium statt freier Abstimmung im kriegszerstörten Land Mogadischu/Johannesburg – Sie sollten ein “Meilenstein” in der Geschichte des tragischsten Staates der Welt werden: die ersten demokratischen Wahlen in Somalia nach fast einem halben Jahrhundert. Doch was heute, Mittwoch, in der zerstörten Hauptstadt Mogadischu stattfindet, ist eher eine Farce als ein Meilenstein: eine der merkwürdigsten und umstrittensten Abstimmungen, die die Welt je gesehen hat. Ohne ein großes Geheimnis daraus zu machen, haben die 23 Kandidaten für die Präsidentschaft Millionen an US-Dollar für den Kauf von Stimmen investiert, während die weit überwiegende Mehrheit der über 18-jährigen Somalier die Stimmabgabe lediglich als Zuschauer verfolgen kann. “Wir werden nicht behaupten können, dass das fantastisch war”, sagt Michael Keating, UN-Sonderbeauftragter für Somalia. “Aber eine bessere Möglichkeit gab es nicht.” Kompliziertes Wahlsystem Den ursprünglichen Plan, alle erwachsenen Somalier zu den Urnen kommen zu lassen, hatte die Regierung bereits vor zwei Jahren wieder fallengelassen. Die Sicherheitslage in dem seit zehn Jahren von der islamistischen Al-Schabab-Miliz destabilisierten Land lasse dies nicht zu, hieß es. Daraufhin ließen sich UN und Regierung ein beispiellos kompliziertes Wahlsystem einfallen: 135 traditionelle Clan- und Unterclanchefs, die vor fünf Jahren den Präsidenten noch unter sich ausgesucht hatten, sollten 275 Gremien mit jeweils 51 Wahlmännern und -frauen besetzen, die dann die Mitglieder der beiden Kammern des Parlaments – das Oberhaus mit 54 und das Unterhaus mit 275 Abgeordneten – zu wählen hatten. Nun stimmen die Parlamentarier über einen neuen Präsidenten ab: Der bisherige Staatschef Hassan Scheich Mohamud gilt als der aussichtsreichste Kandidat. Schon bei der Wahl der Parlamentarier war es zu mehreren Verzögerungen und Unregelmäßigkeiten gekommen: Eigentlich sollte die Präsidentenwahl bereits im August des vergangenen Jahres stattfinden. Betrug, Manipulation Selbst Somalias oberster Rechnungsprüfer, Nur Farah Jimale, räumt ein, dass bei der Wahl der Parlamentarier “Korruption, Einschüchterungen und der Missbrauch von Steuergeldern” gang und gäbe gewesen sei. Für einen Sitz in einer der beiden Kammern sollen bis zu 1,3 Millionen US-Dollar bezahlt worden sein. Westliche Diplomaten sprechen noch heute von einem “Meilenstein”: allerdings für Betrug und Manipulation, die dem wieder einmal von einer Hungersnot bedrohten Land gewiss nicht den notwendigen Wandel bringen würden. (Johannes Dieterich, 8.2.2017)

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3. ERGEBNIS: die Wahl von “Farmajo” erweckt Freude und Hoffnung in Mogadischu LESEN
2017.09.02 20:00 – Von Mustafa HAJI Abdinur – AFP
Tausende von Einwohnern Mogadischus, von denen manche auf Fahrzeugen der Sicherheitskräfte hockten, feierten am Donnerstag froh die vortägige Wahl ihres neuen Präsidenten, Mohamed Abdullahi Mohamed “Farmajo”, der von einigen als der einzige angesehen wird, der in der Lage ist, zu einigen.
Mit Porträts des Siegers und Slogans zu seinem Ruhm, trafen die Bewohner mit ihrem jubelnden Lächeln die Soldaten und Polizisten, welche von Zeit zu Zeit Schüsse in die Luft abgaben, wie sie nach der Ankündigung der Ergebnisse am Mittwoch gemacht hatten.
“Dieser Mann wird uns nicht nur gute Regierungsführung bringen, er wird die Somalis auch vereinen. Er ist der Präsident des Volkes und wir unterstützen ihn”, sagte AFP gegenüber einer dieser Unterstützer, Idris Sharif.
Der, acht Monate lang zwischen 2010 und 2011, ehemalige Premierminister Mohamed Abdullahi ‘Farmajo’ (der Spitzname “Farmajo” kommt vom italienischen “formaggio”, Käse), genießt eine wirkliche Popularität bei vielen Somalis einschließlich der Diaspora, und seine Wahl durch ein Gremium von 329 Abgeordneten markiert einen friedlichen Übergang.
Der scheidende Präsident, Hassan Sheikh Mohamud, von einem der wichtigsten Clans des Landes, den Hawiye, kommend, anerkannte seine Niederlage nach dem zweiten Wahlgang gegen Herrn Mohamed, 56, der zum Clan der Darodgehört.
“Die meisten Leute mögen ihn sehr. Wenn Sie zurückblicken, was er in der kurzen Zeit tat, als er Premierminister war, glaube ich, es ist die richtige Wahl gewesen”, glaubt Abdulahi Duale, ein Händler im Süden der Stadt.
Herr Mohamed hatte damals schließlich monatliche Solde für Soldaten eingeführt, regelmäßig Flüchtlingslager besucht und den Mitgliedern der Regierung nichtwesentliche Reisen ins Ausland verboten.
In seiner Rede zum Eid am Mittwochabend versprach er “eine Regierung für das Volk”, deren Tätigkeit “auf die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen zielt”, dies in einem Land, wo Politiker oft wegen Ineffizienz und grassierender Korruption kritisiert werden.
“Die Menschen hoffen, dass der neue Präsident zumindest dafür sorgen wird, dass die Sicherheitskräfte ihr Gehalt erhalten. Wenn es ihm gelingt, wird dies im Kampf gegen die (islamistischen Radikalen) Shebab helfen”,schätzt Said Ali, ein anderer Händler in der somalischen Hauptstadt.
– “Voller Begeisterung” –
Aber jeder teilt nicht die Begeisterung rundum, wie Jawahir Ali, eine Studentin in der Krankenpflegeschule.
“Ich habe ihn während der Kampagne nicht unterstützt. Ich wollte wirklich den ehemaligen Präsidenten (Hassan Sheikh Mohamud) zurück, aber es geschah nicht so, und es ist der Wille Gottes. Viele Leute denken, dass er Änderungen bringen wird, warten wir ab”, um zu sehen, so die junge Frau.
“Die Somalis sind Menschen voller Inbrunst und dies führt sie (heute) dazu, blind Farmajo zu unterstützen, aber ich bin sicher, es wird die Zeit kommen, wo sie ihn zu verfluchen beginnen”, fügte sie hinzu.

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Andere betonten die kommenden Gefahren für den Präsidenten, insbesondere die heikle Bildung der Regierung.
“Wir müssen sehen, wen er als Premierminister auswählt. Die Hawiye haben gerade die Präsidentschaft verloren und sie sind in Mogadischu dominant. Sie können zu einem Hindernis werden, wenn sie sich an den Rand gedrängt fühlen”, analysiert Mohamed Adan, ein Grundschullehrer .
Nach der Euphorie des Sieges wird der neue Präsident bald mit der harten Realität seiner Arbeit konfrontiert werden: Der Bund kontrolliert nur einen kleinen Teil von Somalia, und das nur dank der lebenswichtigen Unterstützung der 22.000 Soldaten der Friedenskraft der afrikanischen Union (AMISOM).
Die Shebab haben in den letzten zwölf Monaten ihre tödlichen Angriffe in der Hauptstadt und koordinierte Angriffe auf Basen der AMISOM multipliziert.
Das Land ist auch von der schlimmsten Dürre in den Jahren 2010-2011 betroffen, die rund drei Millionen Einwohner bedroht.
Wie Rashid Abdi, Direktor des Horn von Afrika-Programms der International Crisis Group, zusammenfasst: “Beliebt sein ist eine Sache, eine andere ist es, wirksam zu sein. Er hat enormes Potenzial, Gutes zu tun hat, aber jetzt geht es darum, dieses Potenzial in die Tat umzusetzen. ”
© 2017 AFP

1. Présidentielle en Somalie: la faim et les shebab en toile de fond LIRE
07.02.2017 à 11:00 – Par Mustafa HAJI ABDINUR – AFP
Députés et sénateurs somaliens doivent choisir mercredi le président de ce pays miné par les attaques des islamistes shebab et menacé par la famine, au terme d’un processus électoral entaché de nombreuses accusations de corruption et de trucage.
Vingt-trois candidats au total, dont le président sortant Hassan Sheikh Mohamud, briguent le poste de chef de l’Etat.
Le vainqueur sera désigné par 275 députés et 54 sénateurs nouvellement élus, lors d’un scrutin à plusieurs tours organisé, sécurité oblige, dans un hangar de l’aéroport de Mogadiscio. Défendu par la mission de l’Union africaine en Somalie (Amisom), cet aéroport est considéré comme le lieu le mieux protégé de la capitale. Il abrite notamment des bureaux des Nations unies et des ambassades.
Prévue en août, l’élection du président a été plusieurs fois repoussée. Elle doit ponctuer un processus électoral construit autour du système clanique régissant la politique de ce pays privé de véritable état central depuis la chute de l’autocrate Siad Barre en 1991.
Quelque 14.000 électeurs délégués – sur les 12 millions de Somaliens – ont voté entre octobre et décembre 2016 pour élire les nouveaux députés, parmi des candidats généralement choisis à l’avance par consensus et représentant chaque clan ou sous-clan.
Dans un rapport publié mardi, l’ONG anti-corruption somalienne Marqaati affirme que ce processus, entaché de nombreuses accusations de trucage et de marchandage, est “défiguré par la corruption”.
Le suffrage universel avait été initialement promis aux Somaliens. Mais cet engagement a été abandonné en 2015 en raison de luttes intestines et de tergiversations politiques combinées à une insécurité chronique due principalement aux islamistes shebab, affiliés à Al-Qaïda, qui contrôlent de larges zones rurales et frappent régulièrement Mogadiscio.
Il s’agit cependant d’une avancée démocratique par rapport aux élections de 2012, où seulement 135 “elders” (notables) avaient désigné l’ensemble des députés. L’instauration du suffrage universel est désormais planifiée pour la prochaine élection en 2020.
– ‘Comédie dramatique’ –
A Mogadiscio, beaucoup sont désabusés par ce processus électoral. “Peu importe qui devient président, je m’en fous”, soutient Qoje Siyad, un ouvrier de la capitale. “Tout ce dont nous avons besoin, c’est de pouvoir continuer notre business”.
“Ça prend trop de temps, les gens seront soulagés quand cette comédie dramatique se terminera”, a pour sa part déclaré Samiya Abdulkadir, une femme au foyer.
L’issue du scrutin de mercredi reste incertaine tant il est probable que les différents clans ajustent leurs stratégies au fil des tours de vote. Les 23 candidats sont tous des hommes, et ont chacun payé des frais d’inscription de 30.000 dollars (28.000 euros).
Quelques candidats se détachent toutefois, dont l’actuel président Hassan Sheikh Mohamud, 61 ans, ancien universitaire et activiste de la société civile, issu du clan Hawiye.
Son prédécesseur à la présidence, Sharif Sheikh Ahmed, 52 ans, est lui aussi candidat. Egalement du clan Hawiye, il est un ancien chef de l’Union des tribunaux islamiques de Somalie dont les shebab sont issus.
Les principaux candidats du clan Darod sont l’actuel Premier ministre Omar Abdirashid Ali Shamarke, 56 ans, et l’ancien Premier ministre Mohamed Abdullahi Mohamed ‘Farmajo’, 55 ans. Les deux hommes ont une double nationalité, ayant vécu pendant des années respectivement au Canada et aux Etats-Unis.
La Somalie est plongée depuis près de trois décennies dans le chaos et la violence entretenus par des milices claniques, des gangs criminels et des groupes islamistes. La dernière élection véritablement démocratique remonte à presque 50 ans, en 1969.
La semaine dernière, le Bureau des affaires humanitaires de l’ONU (Ocha) a par ailleurs mis en garde contre une “possible famine”, provoquée par une sécheresse particulièrement sévère, et qui menace quelque 3 millions de Somaliens.
Après deux saisons des pluies pauvres en précipitations, les travailleurs humanitaires redoutent le retour d’une sécheresse aussi dévastatrice que celle de 2010-2011, qui avait fait 250.000 morts.
L’Ocha a estimé que si les maladies et le conflit figurent parmi les causes récurrentes des “souffrances humanitaires” de la Somalie, “l’impact de cette sécheresse représente une menace d’une échelle et d’une magnitude différentes”.
© 2017 AFP
3. RÉSULTAT: l’élection de “Farmajo” suscite joie et espoir à Mogadiscio LIRE
09.02.2017 à 20:00 – Par Mustafa HAJI ABDINUR – AFP
Des milliers d’habitants de Mogadiscio, pour certains juchés sur les véhicules des forces de sécurité, célébraient jeudi dans l’allégresse l’élection la veille de leur nouveau président, Mohamed Abdullahi Mohamed “Farmajo”, perçu par certains comme le seul en mesure de rassembler.
Brandissant des portraits du vainqueur et entonnant des slogans à sa gloire, les habitants côtoyaient tout sourire soldats et policiers dans leur liesse, ces derniers tirant de temps en temps des coups de feu en l’air comme ils l’avaient fait à l’annonce des résultats mercredi soir.
“Cet homme ne va pas seulement nous amener la bonne gouvernance, il va aussi unifier les Somaliens. Il est le président du peuple et nous le soutenons”, déclarait à l’AFP l’un de ces soutiens, Idris Sharif.
Ancien Premier ministre pendant 8 mois, entre 2010 et 2011, Mohamed Abdullahi ‘Farmajo’, dit”Farmajo” (de l’italien “formaggio”, fromage), jouit d’une vraie popularité auprès de nombreux Somaliens, y compris de la diaspora, et son élection par un collège de 329 parlementaires marque une transition pacifique.
Le président sortant, Hassan Sheikh Mohamud, issu de l’un des principaux clans du pays, les Hawiye, a reconnu sa défaite au terme du deuxième tour de scrutin, permettant l’élection sans contestation de M. Mohamed, 56 ans, qui appartient au clan des Darod.
“La plupart des gens l’aiment bien. Si vous regardez en arrière, ce qu’il a fait pendant la courte période où il était Premier ministre, je pense que ça pourrait être le bon choix”, estimait Abdulahi Duale, un commerçant du sud de la ville.
M. Mohamed avait alors notamment introduit des soldes mensuelles pour les soldats, visité régulièrement des camps de déplacés et interdit tout voyage non essentiel à l’étranger pour les membres du gouvernement.
Dans son discours de prestation de serment mercredi soir, il a notamment promis “un gouvernement pour le peuple” dont l’activité sera “fondée sur les besoins et les aspirations de la population”, dans un pays où le personnel politique est souvent décrié pour son inefficacité et une corruption galopante.
“Les gens espèrent que le nouveau président fera en sorte, au moins, que les forces de sécurité touchent leur salaire; s’il y parvient, cela aidera à la lutte contre les (islamistes radicaux) shebab”, estimait ainsi Saïd Ali, un autre commerçant de la capitale somalienne.
– ‘Pleins d’ardeur’ –
Mais tout le monde ne partage pas l’enthousiasme ambiant, à l’image de Jawahir Ali, étudiante dans une école d’infirmière.
“Je ne l’ai pas soutenu pendant la campagne. Je voulais vraiment que l’ancien président (Hassan Sheikh Mohamud) revienne mais ça ne s’est pas passé comme ça et c’est la volonté de Dieu. Beaucoup de gens pensent qu’il apportera des changements mais attendons de voir”, estimait la jeune femme.
“Les Somaliens sont des gens pleins d’ardeur et cela les conduit (aujourd’hui) à soutenir aveuglément Farmajo mais je suis sûre que le moment viendra où ils commenceront à le maudire”, a-t-elle ajouté.
D’autres soulignaient les écueils à venir pour le président, et notamment la délicate formation du gouvernement.
“Il faut voir qui il choisit comme Premier ministre. Les Hawiye viennent de perdre la présidence et ils sont dominants à Mogadiscio. Ils peuvent devenir un obstacle s’ils se sentent mis sur la touche”, analysait Mohamed Adan, un enseignant dans le primaire.
Passée l’euphorie de la victoire, le nouveau président sera rapidement confronté à la très difficile réalité de son poste: le gouvernement fédéral ne contrôle qu’une petite partie de la Somalie, et ce grâce au soutien vital des 22.000 hommes de la force de l’Union africaine (Amisom).
Les shebab ont multiplié ces douze derniers mois des attentats meurtriers dans la capitale et des attaques coordonnées sur des bases de l’Amisom.
Le pays est par ailleurs touché par la pire sécheresse depuis 2010-2011, qui menace quelque trois millions d’habitants.
Comme le résume Rashid Abdi, directeur du programme de la Corne de l’Afrique pour l’International Crisis Group, “être populaire c’est une chose, être efficace en est une autre. Il a un énorme potentiel pour réaliser de bonnes choses mais à présent, il s’agit de transformer ce potentiel en actes”.
© 2017 AFP

Regimewechsel Gambia: Despot Jammeh weicht mit Staatskasse / neuer Hoffnungsträger

Gambie, changement: Jammeh part avec la caisse, nouveau président est un espoir


Photomontage by http://politicsngr.com/.
Adama Barrow (R) winner, Yaya Jammeh (L) loser

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Deutsche Texte: Heute mal keine von mir verbesserten Google-Übersetzungen der AFP-Artikel; die deutschen Presseartikel entsprechen den französischen darunter.

0. Jammeh: 22 Jahre ungeteilte Herrschaft April 2016, Meinung, by BBC-Afrique, unsere Übersetzung – LESEN
2016.04.20 – http://www.bbc.com/afrique/region
Am 22. Juli 1994 entdeckt die Welt die dünne Silhouette eines jungen Leutnants von 29 Jahren, des selbsternannten neuen Präsidenten von Gambia. Durch einen Putsch hatte Yahya Jammeh die Herrschaft von Dawda Jawara, Präsident seit der Unabhängigkeit des kleinen, im Herzen von Senegal eingebetteten Landes, beendet.
Nichts prädestinierte diesen Bauernsohn, geboren 1965 in Kanilai, einem Dorf an der Grenze zu Senegal, solche Positionen innezuhalten.
Aber zwei Jahre nach der Machtübernahme gibt Yahya Jammeh den Posten des Vorsitzenden der Streitkräfte auf und nimmt den Titel eines Staatsoberhauptes am 28. September 1996 an.

Der junge Jammeh
In 22 Jahren unangefochtener Herrschaft hat der Mann, der sich von seinen Mitbürgern Scheich Professor Alhaji Dr. Yahya Awal Abdul Aziz Deen Jemus Junkung Jammeh Naasiru Babili Mansa Jammeh nennen lässt, aus Gambia ein Land ohne größere Opposition und einer auf ihren simpelsten Ausdruck reduzierten Zivilgesellschaft gemacht.
Er ist der leibhaftige Horror der Menschenrechteorganisationen, unter seiner Herrschaft wird Gambia ständig von NGOs für Menschenrechtsverletzungen angeprangert.
Gewaltsames Verschwinden, Attentate, Hinrichtungen ohne Gerichtsverfahren und Schikanen der Presse und der Verteidiger der Menschenrechte werden in Gambia oft registriert. Merkwürdigerweise hat das Afrikanische Institut für Menschenrechte seinen Sitz auf gambischem Gebiet.
Von Deyda Haidara bis Solo Sandeng
Im Dezember 2004 wurde der Chefredakteur der Wochenzeitung “The Point”, Deyda Hydara, ein engagierter Journalist und glühender Verfechter der Menschenrechte, ermordet, während er den zehnten Jahrestag der Zeitung feierte.
Mitte April 2016 wurde Solo Sandeng, Leiter der Oppositionspartei Vereinigte Demokratische Partei (UDP), getötet, nachdem er nach einer friedlichen Demonstration in den Straßen der gambischen Hauptstadt verhaftet worden war. Sein Tod in der Haft ist der jüngste in einer langen Liste von Verbrechen, die auch Ausländer nicht aussparen.
Im Jahr 2012 wurden neun Ausländer in Gambia trotz der Proteste der internationalen Gemeinschaft hingerichtet.
Im Januar 2000 wurden zehn Soldaten, die mit Lieutenant Landing Sanneh verhaftet und des Putschversuch beschuldigt worden waren, im Stadtzentrum von Banjul ohne jede Form von Prozess getötet.
Der Wunderheiler
Im Januar 2007 kündigt der gambische Präsident zur allgemeinen Überraschung an, ein Heilmittel gegen Aids und Asthma gefunden zu haben.

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Diese “revolutionäre” Entdeckung wurde auf Grundlage medizinischer Kräuter gemacht. Man zeigt ihn im nationalen Fernsehen am Bett von AIDS-Patienten, denen er sein Gebräu verabreicht und andere Behandlungen untersagt.
Am 20. August dieses Jahres behauptet Jammeh während einer von der staatlichen Nachrichtenagentur ausgestrahlten Nachrichtensendung auch, dass er ein pflanzliches Heilmittel Bluthochdruck entwickelt hat, das mit einer einzigen Dosis heilen kann.
Homophob
Yahya Jammeh, der neulich aus Gambia eine islamische Republik gemacht hat, bedroht oft die Homosexuellen, indem er sie aufgefordert, das Land zu verlassen, wenn sie nicht wollen, ihre Genitalien abgeschnitten zu sehen.
Manchmal, live im Fernsehen übertragen, droht er, sie zu erdrosseln.
Im Jahr 2014 hat die Nationalversammlung Gambias ein Gesetz genehmigt, das “homosexuelle Handlungen” mit lebenslang Gefängnis bestraft. Homosexualität war bereits ein Verbrechen in Gambia, bestraft mit 14 Jahren Gefängnis.
“Homosexualität wird niemals toleriert werden und sogar die ultimative Strafe auslösen, da sie darauf abzielt, unehrenhaft zum Aussterben der Menschheit zu führen. Wir werden diese Schädlinge bekämpfen, in der gleichen Art und Weise wie wir die Malaria übertragenden Mücken bekämpfen , wenn nicht sogar noch aggressiver”, erklärte er nach der Abstimmung des Gesetzes.

1.-5. auf deutsch / Auswahl guter Artikel aus Standard und taz LESEN
1. Gambias Langzeit-Präsident gibt auf: Jammeh ins Exil geflogen
22. Jänner 2017, 08:33
Yahya Jammeh tritt nach 22 Jahren an der Macht ab – und verhindert dadurch eine Eskalation –
http://derstandard.at/2000051269844/Unblutiger-Machtwechsel-in-Gambia-Jammeh-tritt-doch-zurueck

2a. Adama Barrow: Zuerst Wachmann im Kaufhaus, jetzt Gambias Staatschef
Kopf des Tages, von Gianluca Wallisch – 22. Jänner 2017, 18:29
Der neue Staatspräsident des westafrikanischen Kleinstaates will eine stabile Demokratie realisieren
http://derstandard.at/2000051316143/Adama-BarrowZuerst-Wachmann-im-Kaufhaus-jetzt-Gambias-Staatschef

2b. Gambias neuer Präsident – Ein siegreicher Rückkehrer
Früher arbeitete er als Leibwächter und Türsteher. Adama Barrow ist der erste afrikanische Präsident, der als Migrant in Europa lebte.
http://www.taz.de/Gambias-neuer-Praesident/!5373176/

3. Gambias neuer Präsident findet Staatskassen leer vor
23. Jänner 2017, 10:28
Ausgereister Ex-Präsident soll vor seinem Abflug ins Exil noch einmal ordentlich in die Staatskasse gelangt haben
http://derstandard.at/2000051320125/Gambias-neuer-Praesident-findet-Staatskassen-leer-vor

4. Gambias Expräsident Jammeh bekommt keine Amnestie
23. Jänner 2017, 17:18
Abgewählter Präsident soll rund elf Millionen Euro mitgenommen haben – Ecowas-Truppen bleiben vorerst
http://derstandard.at/2000051376915/Gambias-Expraesident-Jammeh-bekommt-keine-Amnestie

5. “Wer etwas aus sich machen will, geht weg”
Johannes Dieterich aus Banjul, am 3. Februar 2017, 07:00
Von keinem Land Afrikas machen sich prozentual mehr Menschen auf den Weg als von Gambia. Fünf Prozent der Bevölkerung suchen in Europa nach Perspektiven –
http://derstandard.at/2000052006522/Wer-etwas-aus-sich-machen-will-geht-weg

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0. Jammeh : 22 ans de règne sans partage Avril 2016, Opinion, par BBC-Afrique, Original – LIRE
20.04.2016 – http://www.bbc.com/afrique/region
Le 22 juillet 1994, le monde découvrait la fine silhouette d’un jeune lieutenant de 29 ans autoproclamé président de la Gambie. Par un coup d’Etat, Yahya Jammeh venait ainsi mettre fin au règne de Dawda Jawara, président depuis l’indépendance de ce petit pays niché au cœur du Sénégal.
Rien ne prédestinait ce fils de paysan, né en 1965 à Kanilaï, un village situé à la frontière avec le Sénégal, à occuper de telles fonctions.
Mais deux ans après sa prise du pouvoir, Yahya Jammeh abandonne le poste de Président du Conseil des Forces armées et prend le titre de chef d’Etat le 28 septembre 1996.

Le jeune Jammeh
En 22 ans de règne sans partage, l’homme qui se fait appeler par ses concitoyens Sheikh Professor Alhaji Doctor Yahya Abdul-Aziz Awal Jemus Junkung Jammeh Naasiru Deen Babili Mansa Jammeh , a fait de la Gambie un pays avec une opposition sans envergure et une société civile réduite à sa plus simple expression, terreur des organisations de défense des droits de l’homme.
Sous son règne, la Gambie est constamment épinglée par les ONG pour des violations de droits de l’homme.
Disparitions forcées, assassinats, exécutions extra-judiciaires et harcèlement de la presse et des défenseurs des droits de l’Homme sont souvent répertoriés en Gambie. Curieusement l’Institut africain pour les droits humains a son siège sur le territoire gambien.
De Deyda Haidara à Solo Sandeng
En Décembre 2004, le rédacteur en Chef du journal « The Point », un hebdomadaire gambien, Deyda Hydara, un journaliste engagé et fervent défenseur des droits de l’homme, a été assassiné alors qu’il célébrait le dixième anniversaire de son journal.
Mi-avril Solo Sandeng, responsable du parti d’opposition, le Parti démocratique uni (UDP), a été tué après son arrestation à la suite d’une manifestation pacifique dans les rues de la capitale gambienne. Sa mort en détention est le dernier d’une longue liste de crimes qui n’épargne pas les étrangers.
En 2012, neuf étrangers ont été exécutés en Gambie malgré les protestations de la Communauté internationale.
En janvier 2000, dix soldats arrêtés avec le lieutenant Landing Sanneh et accusés de tentative de coup d’état étaient tués en plein centre-ville de Banjul sans aucune forme de procès.
Guérisseur
En janvier 2007, à la surprise générale, le président gambien annonce avoir trouvé un remède contre le Sida et l’asthme.
Cette trouvaille “révolutionnaire” est faite à base d’herbes médicinales. On le montre à la télévision nationale au chevet de malade du Sida à qui il administre ses décoctions tout en précisant qu’ils ne prennent plus d’autres traitements.
Le 20 août de la même année, pendant une émission d’informations diffusée par l’agence de presse contrôlée par l’État, Jammeh prétend également qu’il a développé un remède à base de plante pour soigner l’hypertension artérielle avec une seule dose.
Homophobe
Yahya Jammeh, qui a fait de la Gambie une république islamique, menace souvent les homosexuels de son pays en leur demandant de quitter le pays s’ils ne veulent pas voir leurs organes génitaux coupés.
Dès fois, il menace de les égorger dans des discours retransmis en direct à la télévision.
En 2014, l’Assemblée nationale de Gambie a validé un projet de loi condamnant les «actes homosexuels» à des peines de prison à perpétuité. L’homosexualité était déjà un crime en Gambie, puni de 14 ans d’emprisonnement.
“L’homosexualité ne sera jamais tolérée, et déclenchera même la peine ultime, puisqu’elle a pour but de mener à la déshonorante extinction de l’humanité. Nous combattrons cette vermine faite de ce qu’on appelle les homosexuels ou les gays, de la même manière que nous combattons les moustiques porteurs de malaria; si ce n’est même avec plus d’agressivité”, avait-il déclaré après le vote de la loi.
1. Gambie: de la présidentielle au retour du président Barrow Chronologie – LIRE
le 27/01/2017 à 0:16 , AFP
Rappel des développements depuis le scrutin présidentiel du 1er décembre en Gambie, où le nouveau président Adama Barrow est arrivé jeudi après-midi, cinq jours après le départ en exil de son prédécesseur Yahya Jammeh, épilogue d’une crise de six semaines.
– Défi inédit pour Jammeh –
– 1ER DECEMBRE 2016: Les Gambiens votent pour désigner leur nouveau président parmi trois candidats en lice, dont Yahya Jammeh, au pouvoir depuis 22 ans, et Adama Barrow, candidat d’une large coalition de l’opposition.
Le lendemain, la Commission électorale annonce la victoire de M. Barrow.
M. Jammeh reconnaît sa défaite et téléphone à M. Barrow pour le féliciter. Ce dernier assure qu’il ne lancera pas de “chasse aux sorcières”.
– 5 déc: Un tribunal ordonne la libération sous caution du chef du Parti démocratique uni (UDP, principal parti d’opposition) Ousainou Darboe, et de 18 co-prévenus, condamnés en juillet à trois ans de prison ferme. Une quarantaine d’opposants sont libérés sous caution dans les jours qui suivent.
– Brusque revirement de M. Jammeh –
– 5 déc: La Commission électorale indique que M. Barrow l’a emporté sur Yahya Jammeh avec une avance plus réduite qu’annoncée initialement et une participation inférieure. Selon les résultats révisés, M. Barrow est élu avec 43,2% des voix (contre 45,5% initialement), M. Jammeh arrive deuxième avec 39,6% des voix (contre 36,6% initialement), soit quelque 19.000 voix d’écart, le troisième et dernier candidat, Mama Kandeh, étant crédité de 17% (initialement 17,8%).
Le 9 décembre, Yahya Jammeh annonce qu’il ne reconnaît plus les résultats, dénonçant des “erreurs inacceptables”. 
Condamnations de la communauté internationale, qui le presse de reconnaître sa défaite.
– Médiations de la Cédéao –
– 13 déc: Une délégation de présidents de la Communauté économique des Etats de l’Afrique de l’Ouest (Cédéao) ne parvient pas à convaincre M. Jammeh de reconnaître sa défaite. Au contraire, le même jour, son parti saisit la Cour suprême pour réclamer l’annulation de l’élection, arguant d’irrégularités dans la comptabilisation des votes et l’organisation du scrutin.
Le 31 décembre, M. Jammeh estime que la Cédéao lui a fait “une déclaration de guerre” en affirmant envisager tous les moyens pour le pousser à quitter le pouvoir.
Nouvelle mission de dirigeants ouest-africains en janvier.
– Pas de décision de la Cour suprême –
– 10 JANVIER 2017: La Cour suprême juge impossible de statuer sur le recours de M. Jammeh avant plusieurs mois, faute de juges.
– 13 jan: L’Union africaine somme M. Jammeh de quitter le pouvoir pacifiquement, sous peine de “sérieuses conséquences”.
– 15 jan: Le Sénégal affirme avoir accepté d’accueillir jusqu’à son investiture Adama Barrow, à la demande de la Cédéao.
– 16 jan: Le président de la Cour suprême se récuse de l’examen du recours porté par Yahya Jammeh contre l’investiture de M. Barrow.
– 17 jan: M. Jammeh proclame l’état d’urgence, invoquant “un niveau d’ingérence étrangère exceptionnel et sans précédent”.
– Barrow investi à Dakar – Intervention ouest-africaine –
– 19 jan: Adama Barrow prête serment à l’ambassade de Gambie au Sénégal, lors d’une cérémonie officielle.
Des troupes d’une Mission de la Cédéao en Gambie (Micega) pénètrent en territoire gambien, après un vote au Conseil de sécurité de l’ONU, mais suspendent leur progression pour permettre une “dernière médiation” régionale.
– Jammeh en exil, Barrow à Banjul –
– 20 jan: Les présidents mauritanien et guinéen obtiennent l’accord de principe de M. Jammeh pour quitter la Gambie, mais les discussions se poursuivent sur les conditions de son départ. Le chef d’état-major de l’armée et le chef de la police font allégeance à M. Barrow.
Le lendemain, Yahya Jammeh quitte le pouvoir et le pays pour une ville non précisée en Guinée équatoriale, via Conakry.
Le 22 janvier, la Micega se déploie, y compris à Banjul, pour “sécuriser” le pays.
– 26 jan: Adama Barrow arrive à Banjul, acclamé par une foule en liesse.
2. Gambie: scènes de liesse après l’investiture d’Adama Barrow LIRE
le 20/01/2017 à 0:15 , AFP
La Gambie a choisi!”: des centaines de Gambiens, rejoints par le chef d’état-major des armées, se sont précipités jeudi dans les rues de la capitale Banjul pour célébrer l’investiture au Sénégal voisin de leur nouveau président, Adama Barrow.
A Westfield, un faubourg de la capitale, des grappes de jeunes hurlaient et chantaient en se penchant hors de véhicules en circulation.
Et c’est dans ce quartier réputé bastion d’opposition qu’un journaliste de l’AFP a pu voir le général Ousman Badjie, chef d’état-major considéré jusque récemment comme un pilier du régime du président sortant Yahya Jammeh, se joindre à la foule pour célébrer l’événement.
“Nous sommes reconnaissants à Dieu d’avoir écouté nos prières”, lance Soloman Jarja, le visage mangé d’un large sourire. 
Dans plusieurs quartiers, des grappes de manifestants exultaient, criaient, klaxonnaient, certains arborant des T-shirts affichant “Gambia has decided” (“La Gambie a choisi”), le slogan des partisans d’un changement de régime, dont des porteurs avaient été ces dernières semaines interpellés.
Des scènes de liesse similaires avaient eu lieu après la proclamation de la victoire surprise de M. Barrow en décembre contre M. Jammeh, qui dirige d’une main de fer ce petit pays depuis son arrivée au pouvoir en 1994 à la faveur d’un coup d’Etat.
Mais le fantasque président, après avoir initialement reconnu sa défaite face à Adama Barrow, avait ensuite changé d’avis et refusé de quitter le pouvoir, contestant le résultat officiel. A mesure qu’approchait l’expiration de son mandat à minuit mercredi, le pays s’était tendu, dans la crainte de violences.
Des milliers de Gambiens fuyaient au Sénégal voisin, d’où des troupes ouest-africaines sont entrés jeudi en Gambie pour installer M. Barrow au pouvoir, alors que des milliers de vacanciers occidentaux étaient rapatriés.
– ‘Nous sommes libres’ – 
Et jusqu’à l’explosion de joie de jeudi après-midi, Banjul ressemblait à une ville déserte, marchés et magasins fermés, habitants cloîtrés, militaires déployés dans les rues.
Dans leur petite maison de la périphérie de Banjul, les membres de la famille Kah et des amis se sont rassemblés pour regarder la prestation de serment d’Adama Barrow.
Debout, ils chantent doucement l’hymne national, puis écoutent le nouveau président – encore en exil – promettre réformes et un avenir meilleur pour un des pays les plus pauvres au monde.
“Nous avons décidé” s’écrie Mohammed Kah, musicien, à la fin du discours retransmis en direct par la télévision sénégalaise RTS, captée à Banjul, se levant d’un bond du canapé sous les rires.
“Dieu merci, nous en avons été témoins, c’est une histoire que nous n’oublierons jamais”, renchérit Ibou Mbye, qui travaille dans le spectacle.
“Ces 22 dernières années, nous avons vécu en dictature. Maintenant nous sommes libres”, s’enthousiasme Corra Kah, cousine de Mohammed. Et de se féliciter de l’intervention militaire ouest-africaine lancée dans l’après-midi notamment par le Sénégal pour déloger Jammeh.
Tard dans la nuit fatidique de mercredi à jeudi, le général Badjie avait annoncé la couleur, déclarant spontanément à des ressortissants occidentaux croisés dans un secteur touristique près de Banjul qu’il n’ordonnerait pas à ses hommes de résister en cas d’intervention militaire.
“S’ils entrent, nous ferons comme ça”, avait-il dit, levant les mains en l’air en signe de reddition.
3. Gambie: départ en exil de Yahya Jammeh après plus de 22 ans LIRE
le 22/01/2017 à 0:15 – AFP
L’ex-président gambien Yahya Jammeh a quitté samedi soir Banjul pour l’exil après avoir cédé le pouvoir à Adama Barrow, mettant fin à six semaines de crise politique et déclenchant des manifestations de joie dans la capitale.
M. Jammeh, 51 ans dont plus de 22 à la tête du pays, a pris place à bord d’un jet privé, un Falcon 900 DX, qui a décollé peu avant 21H20 locales (et GMT) avec, à bord, le président guinéen Alpha Condé. 
Ce dernier, selon des sources officielles guinéennes, devait l’accueillir au moins temporairement à Conakry.
Arborant ses habituels boubou et chapeau blancs, il a été salué à son départ par des dignitaires et une fanfare militaire, et acclamé des partisans regroupés sur le tarmac.
Son départ avait été précédé par celui d’un autre avion, d’une compagnie mauritanienne qui, selon des sources proches de la présidence guinéenne, transportait des proches et des collaborateurs l’accompagnant dans son exil.
En apprenant que Yahya Jammeh avait effectivement quitté la Gambie, des habitants de Banjul sont sortis dans les rues, manifestant leur joie, notamment à Grand Banjul (banlieue), selon un correspondant de l’AFP.
“Nous sommes libres maintenant! Nous ne sommes plus en prison”, a lancé Fatou Cham, 28 ans. 
Pour Modou Lamin Dumbuya, 25 ans, le départ de Yahya Jammeh signifie que “les Gambiens en exil sont libres de rentrer”. Et “ce qui est bien, c’est que Jammeh saura maintenant ce que cela veut dire, d’être réfugié à l’étranger”.
Ce départ a été obtenu à l’issue d’une médiation conduite par les présidents mauritanien Mohamed Ould Abdel Aziz et guinéen Alpha Condé, mandatés par la Communauté économique des Etats de l’Afrique de l’Ouest (Cédéao, 15 pays dont la Guinée mais pas la Mauritanie).
L’accord conclu “prévoit le départ de Yahya Jammeh de Gambie pour un pays africain avec toutes les garanties pour sa famille, ses proches et lui-même. Il peut retourner dans son pays quand il veut et comme il veut”, a expliqué M. Ould Abdel Aziz à son retour à Nouakchott.
– Après la Guinée, la Guinée équatoriale –
D’après plusieurs sources officielles, Conakry n’est qu’une étape sur la route de l’exil de M. Jammeh.
“Yahya Jammeh préfère dans un premier temps venir s’installer en Guinée, rester un moment à Conakry avant que, avec les autorités guinéennes, il ne décide lui-même où il va aller s’installer définitivement”, avait déclaré samedi après-midi à l’AFP le secrétaire général de la présidence guinéenne, Kiridi Bangoura.
Depuis vendredi, des sources politiques diverses avaient évoqué des offres d’asile en Guinée, au Maroc, en Mauritanie et en Guinée équatoriale, ce dernier pays étant qualifié de destination finale “fort probable” par un responsable mauritanien.
A Conakry, selon des sources officielles et aéroportuaires, un avion équato-guinéen attendait pour emmener M. Jammeh en Guinée équatoriale. 
L’appareil est venu avec à bord “un haut responsable de la présidence équato-guinéenne et le ministre des Transports. Ils viennent chercher Jammeh mais ils ne partiront pas ce (samedi) soir” de Conakry, a indiqué un responsable de la police aéroportuaire.
Yahya Jammeh avait annoncé sa décision de quitter le pouvoir à la télévision dans la nuit de vendredi à samedi. “J’ai décidé aujourd’hui en conscience de quitter la direction de cette grande nation, avec une infinie gratitude envers tous les Gambiens”, a-t-il déclaré.
La crise en Gambie a éclaté le 9 décembre, lorsque Yahya Jammeh a refusé de reconnaître les résultats de l’élection présidentielle du 1er décembre, dont Adama Barrow a été déclaré vainqueur.
De multiples initiatives ont ensuite été prises pour le faire changer d’avis, notamment par la Cédéao, sans succès jusqu’à la médiation de vendredi.
La Cédéao a fait entrer jeudi après-midi des troupes de plusieurs de ses pays en territoire gambien. L’opération a été lancée peu après la prestation de serment d’Adama Barrow à l’ambassade gambienne à Dakar, où il est accueilli depuis le 15 janvier à la demande de la Cédéao.
L’intervention militaire a été ensuite suspendue pour donner des chances à la nouvelle médiation, qui a abouti au départ de M. Jammeh.
4. Adama Barrow, l’agent immobilier qui va faire déménager Yahya Jammeh Portrait – LIRE
02/12/2016 à 23:31 – AFP
Parfait inconnu sur la scène politique il y a quelques mois encore, propriétaire d’agence immobilière et ancien vigile de supermarché en Grande-Bretagne: rien ne semblait destiner Adama Barrow à détrôner Yahya Jammeh pour devenir le troisième président de la Gambie.
Mais cet homme massif et peu démonstratif, élu pour succéder à l’extravagant Jammeh, entend bien transformer le visage de son pays, promettant “une nouvelle Gambie”, dans une première réaction à l’AFP vendredi après la proclamation des résultats.
Déterminé à rompre avec l’exercice solitaire du pouvoir pratiqué pendant 22 ans par son prédécesseur, il se présente en chef d’un collectif sélectionné selon des critères de compétence.
“J’ai une très bonne équipe, qui est très expérimentée, très instruite, il y a donc un espoir pour la Gambie”, a-t-il assuré.
Pendant la campagne électorale, il s’est engagé à respecter le mémorandum adopté par la quasi totalité des partis d’opposition qui l’ont désigné comme leur candidat,  prévoyant la mise en place d’un gouvernement de transition pendant trois ans.
Adama Barrow, 51 ans, appartenant à l’ethnie mandingue, la plus importante du pays (environ un tiers de la population), qui se décrit comme un bourreau de travail, a appelé ses compatriotes à se retrousser les manches pour développer leur pays.
Il y a moins de six mois, bien peu de Gambiens auraient pourtant pu mettre un nom sur son visage, omniprésent dans les rues, sur les affiches ou des T-shirts tout au long de la campagne.
– Supporter des “Gunners” d’Arsenal –
Ce cadre de la principale formation de l’opposition, le Parti démocratique unifié (UDP), a été propulsé sur le devant de la scène à la suite de l’arrestation et la condamnation en juillet à trois ans de prison pour rassemblement illégal d’une partie de la direction de l’UDP, dont son chef Ousainou Darboe.
Cette répression a favorisé un rare mouvement d’unité de l’opposition autour d’un candidat commun, Adama Barrow, qui a ensuite démissionné de l’UDP pour mieux représenter toute la coalition. Et qui a remporté la présidentielle de jeudi.
Souvent habillé de longues tuniques, celui qui se présente comme un fervent musulman a créé son agence immobilière après avoir travaillé plusieurs années dans la plus importante société du secteur en Gambie.
Marié à deux femmes et père de cinq enfants, il ne confesse qu’une passion terrestre, contractée lors de son séjour en Grande-Bretagne dans les années 2000, pour le club de foot londonien d’Arsenal.
Il dit comprendre pourquoi tant de Gambiens quittent leur pays pour émigrer clandestinement car il a aussi touché du doigt, pendant ses trois années et demie en tant qu’immigré, les difficultés auxquelles ils sont confrontés.
Les Gambiens occupent la première place par rapport à la population (moins de 2 millions) parmi les nationalités de migrants qui traversent la Méditerranée au péril de leur vie pour atteindre l’Italie, selon l’Organisation internationale des migrations (OIM).
“Il y a une crise en Gambie” qui pousse tant de ses habitants sur le chemin de l’exil souligne Adama Barrow. “Quand on entend le nom Europe, on pense que c’est le paradis, mais ça ne l’est jamais”.
5. En Gambie, Yahya Jammeh a quitté le pouvoir les poches pleines LIRE
le 23/01/2017 à 16:12 – http://www.slateafrique.com/
Il aura fallu plusieurs semaines de négociations, entre pressions et promesses, pour convaincre Yahya Jammeh de quitter le pouvoir en Gambie après 22 ans de règne. Battu par son rival Adama Barrow lors de l’élection présidentielle du 1er décembre 2016, le président gambien avait d’abord accepté sa défaite avant de changer d’avis dans un volte-face dont il a le secret et fait craindre une guerre civile à ce petit Etat d’Afrique de l’Ouest. 
Mais des négociations menées par plusieurs dirigeants africains de la région avec le soutien des instances de la Communauté économique des Etats d’Afrique de l’Ouest (Cedeo) ont finalement convaincu Yahya Jammeh de ne pas s’accrocher au pouvoir, alors que l’investiture d’Adama Barrow a eu lieu à Dakar le 19 janvier sous l’oeil vigilant du Sénégal. Car c’est le grand voisin, dont le territoire enclave complètement la Gambie, qui a finalement contraint Jammeh à renoncer. 
Comme nous le racontions sur Slate.fr, les troupes sénégalaises ont en effet mis l’autocrate au pied du mur en se massant le long de ses frontières à partir du 19 janvier. Sachant le rapport de force trop inégal, les troupes gambiennes n’étaient pas prêtes à se battre pour un chef d’Etat qu’elles ne portaient pas dans leur coeur. 
«La Gambie est en détresse financière»
Mais dans son départ, Yahya Jammeh n’a pas oublié de jouer un dernier mauvais tour, après des années de répression politique, à son pays. Comme le rapporte le média britannique The Guardian, «Jammeh a volé des millions de dollars dans les dernières semaines de son règne, en pillant les coffres de l’Etat et en expédiant des véhicules de luxe hors du pays par avion-cargo», selon les confidences de Mai Ahmad Fatty, le conseiller spécial du nouveau président Adama Barrow. 
La somme dérobée par Jammeh et sa famille est estimée à 11,4 millions de dollars. «La Gambie est en détresse financière. Les coffres sont virtuellement vides. C’est un constat. Ces informations ont été confirmées par des employés du ministère des Finances et de la Banque centrale de Gambie», ajoute Mai Ahmad Fatty. 
L’avion-cargo avec à son bord des biens de luxe a décollé quelques heures avant l’abdiction de Jammeh. L’ex-dictateur s’est pour le moment réfugié en Guinée-équatoriale, un Etat autoritaire dirigé d’une main de fer par la famille Obiang.

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Photo by CARL DE SOUZA / AFP: Dalasi, das gambische Geld //
Des liasses de Dalasi, la monnaie nationale gambienne, le 23 janvier 2017.