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UN-Konferenz Finanzierung nachhaltige Entwicklung & Klima – conférence financement développement durable & climat à Addis Abeba

Un bébé éthiopien mal nourri, dans une unité de soins intensifs d'un dispensaire de Médecins Sans FrUnterernährtes äthiopisches Kind im Zentrum von „Ärzte ohne Grenzen“ in Kuyera(Äthiopien)

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Vor der Konferenz 2 Artikel + links – LESEN
1. UNO: Ban fordert Bereitschaft zum Kompromiss für weltweite Entwicklung
Aktualisiert 13. Juli 2015  13:24 Uhr  AFP-Newsticker http://www.zeit.de/news/index
Addis Abeba (AFP) UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Staats- und Regierungschefs der Welt zu Kompromissbereitschaft und Flexibilität bei der Förderung der Entwicklung aufgerufen. “Lassen Sie uns die Meinungsverschiedenheiten und das Eigeninteresse zurückstellen, um uns für das Wohlergehen der Menschheit einzusetzen”, sagte Ban am Montag zur Eröffnung der dritten UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Dort beraten Delegationen aus aller Welt bis Donnerstag über die Finanzierung der UN-Entwicklungsziele. Es geht um 17 Zielsetzungen für die nachhaltige Entwicklung für den Zeitraum 2015 bis 2030.

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2. UN-Konferenz in Addis Abeba:
Finanzierung für nachhaltige Entwicklungsziele und Klima

13. Juli 2015 http://www.epo.de/ von http://germanwatch.org/de/startseite
Addis Abeba. – Seit Montag versammeln sich Diplomaten, Finanz- bzw.  Entwicklungsminister sowie Experten in der äthiopischen Hauptstadt, um bis Donnerstag einen neuen Finanzierungsrahmen für die globale Entwicklungsagenda und die Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals – SDG) zu setzen. “Wir erwarten auch ein deutliches Zeichen, dass sich weitere Staaten an den wachsenden Herausforderungen der Entwicklungs- und Klimafinanzierung beteiligen. Zusätzlich zu den Verpflichtungen der Industrieländer werden auch Süd-Süd- sowie Dreiecks-Kooperationen eine größere Rolle spielen. Dies könnte etwa die Grundlage sein für Kooperationen zwischen der EU und China, um die Pläne von afrikanischen Staaten zu unterstützen, den Zugang zu moderner Energie durch massive Investitionen in Erneuerbare Energien zu ermöglichen.” Das hat Christoph Bals von Germanwatch am Montag erklärt.
Die ’UN-Finanzierungskonferenz’ ist die Abschlusskonferenz eines mehrjährigen UN-Verhandlungsprozesses von mehr als 190 Staaten. Sie reiht sich ein in verschiedene wichtige internationale Konferenzen im Jahr 2015. Im März wurde in Sendai (Japan) das UN-Rahmenwerk zur Katastrophenvorsorge beschlossen. Ende September werden bei der UN- Generalversammlung mit den Sustainable Development Goals soziale und ökologische Entwicklungsziele für Industrieländer festgelegt. Diese stecken auch den Rahmen ab für die internationale Entwicklungskooperation 2015 bis 2030. Der Klimagipfel in Paris, der zum ersten Klimaabkommen mit Zielen für alle Staaten für die Zeit ab 2020 führen soll, folgt Anfang Dezember.
Bei der Konferenz in Addis Abeba steht auch der Abbau von klima- und umweltschädlichen Subventionen auf der Agenda. “Öffentliche Gelder für Kohle, Öl und Gas untergraben eine zukunftsfähige Entwicklung”, so Bals. “Die bisherige Version des Abschlusstextes schmeckt noch nicht nach Zukunft. Die Minister müssen jetzt in Addis Abeba deutlich nachwürzen.” Im Bereich Klimafinanzierung geht es um die Zusage, bis zum Klimagipfel von Paris transparent darzulegen, wie die Industrieländer ihre Zusagen einhalten wollen. Sie haben versprochen, ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar öffentlicher und privater Mittel für Klimaschutz und Anpassung in Entwicklungsländern zu mobilisieren. Auch konkrete Verhandlungen über innovative Finanzinstrumente sollten hier angekündigt werden.
Die Konferenz wird zudem entscheiden, welchen Teil ihres Wirtschaftsaufkommens reiche Länder in die globale Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda einbringen sollen. “Wer nicht immer größere Flüchtlingsströme in Bewegung setzen will, muss in die Vorsorge investieren. Man kann nicht ernsthaft ankündigen, extreme Armut auf dem Planeten bis 2030 zu beseitigen, wenn es nicht eine neue Qualität der Kooperation zwischen armen und reichen Ländern gibt”, sagte Sönke Kreft, Teamleiter Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. “Die Klimafinanzierung ist eine zusätzliche Aufgabe. Die Verursacher sollten für Klimaschutz und -anpassung aufkommen. Eine Marktwirtschaft kann nicht funktionieren, wenn Risiken sozialisiert, Gewinne aber privatisiert werden.”
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Schlussbilanz: Ergebnisse enttäuschen LESEN
Entwicklungsfinanzierung: Ergebnisse der Konferenz enttäuschen
16.07.2015 Brot für die Welt via http://www.epo.de/
Addis Abeba. – Die UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba hat sich auf einen Aktionsplan geeinigt, der als Grundlage für die Finanzierung neuer nachhaltiger Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG) dienen soll. Der Verband entwicklungspolitischer und humanitärer Nichtregierungsorganisationen (VENRO) bezeichnete das Dokument am Donnerstag als “nicht nur wenig visionär, sondern schlichtweg unzureichend”.
“Die Staatengemeinschaft hat es versäumt, eine solide Finanzierungsgrundlage für eine weltweite nachhaltige Entwicklung zu verabschieden”, kritisierte Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO. “Wie die Weltgemeinschaft mit dem Aktionsplan von Addis einen nachhaltigen Entwicklungsweg einschlagen will, ist schleierhaft. Konkrete und verbindliche Finanzierungszusagen für nachhaltige Entwicklung und zur Bekämpfung des Klimawandels sucht man im Abschlussdokument vergeblich.”
Die Mitgliedsstaaten, so VENRO, konnten sich ferner nicht auf einen verbindlichen Zeitplan zur Einlösung der Zusage, 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Entwicklungszusammenarbeit bereitzustellen, einigen. Auch die Forderung vieler Entwicklungsländer, eine internationale Steuerkommission unter dem Dach der UN einzurichten, habe sich nicht durchsetzen können.
“Entwicklungsländer verlieren für jeden Euro an Investitionen zwei Euro durch Kapitalabflüsse ins Ausland, unter anderem durch illegale Gewinntransfers von Konzernen”, so Bornhorst. “Ohne UN-Steuerkommission bleiben die Entwicklungsländer weiter die Leittragenden von Steuerflucht und Steuervermeidung. Die Weltgemeinschaft setzt mit dem Aktionsplan von Addis Abeba das falsche Signal im Entwicklungsjahr.”
Der gemeinsame Aktionsplan von Addis Abeba bleibt auch aus der Sicht der evangelischen Hilfsorganisation Brot für die Welt weit hinter den Möglichkeiten zurück. “Die Staatengemeinschaft blamiert sich mit diesem Ergebnis, denn konkrete Vereinbarungen über mehr Geld für die Armutsbekämpfung, für die Finanzierung der Umsetzung der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung und für mehr Steuergerechtigkeit sind dabei nicht herausgekommen”, sagte Eva Hanfstängl, die die Verhandlungen für Brot für die Welt vor Ort begleitet hat.
Deutschland habe am Rande der Konferenz immerhin eine “Internationale Steuerinitiative” auf den Weg gebracht. Sie ziele allerdings nur auf die Stärkung der Steuerverwaltung in Entwicklungsländern, nicht jedoch auf deren Mitsprache bei der Gestaltung internationaler Regelwerke in Steuerfragen.
“Das Abschlussdokument vermittelt nicht den Eindruck, dass es in erster Linie um die weltweite Überwindung absoluter Armut geht. Stattdessen tritt die Förderung privatwirtschaftlicher Initiativen in den Mittelpunkt”, so Hanfstängl.
Vorschläge für verbindliche menschenrechtliche und ökologische Regeln bei privaten Finanzierungsflüssen haben allerdings keinen Konsens gefunden. Private Mittel seien nicht per se entwicklungsfördernd, denn sie fließen nur selten in ärmere Regionen oder in weniger profitversprechende Bereiche wie Erziehung und Basisgesundheit.
Der Einigung gingen mehrmonatige Debatten voraus, die die Rolle der Vereinten Nationen zur Reform der globalen Finanzarchitektur betreffen. Über die Schaffung einer zwischenstaatlichen Kommission zu Steuerfragen wurde, laut Brot für die Welt heftig gestritten. Besonders die armen Länder haben auf Mitsprache am Verhandlungstisch gedrängt.
Letztlich aber konnten sie sich mit ihren Forderungen nach einer Stärkung der Arbeit der UN zu internationalen Steuerregeln nicht durchsetzen. Die Industriestaaten widersetzen sich einer solchen Lösung, auch weil sie, nach Angaben von Brot für die Welt den Interessen weltweit operierender Konzerne Vorrang geben. Sie tragen durch die Steuervorteile erhebliche Gewinne davon.
Eva Hanfstängl: “Es ist ein Armutszeugnis, dass sich die Geberländer in Addis wieder nicht auf einen Zeitplan für die Einlösung der Zusage, 0,7% des Bruttoinlandsprodukts für Entwicklungszusammenarbeit aufzubringen, einigen konnten.”
Die Finanztransaktionssteuer für nachhaltige Entwicklung und Bekämpfung des Klimawandels wurde aus dem Abschlussdokument sogar wieder gestrichen.
Quelle: brot-fuer-die-welt.de
À l’ouverture de la conférence LIRE
Pauvreté: les Nations unies appellent au compromis
13.07.2015 à 16:00 – Par Karim LEBHOUR – AFP
Le secrétaire général de l’ONU Ban Ki-moon a appelé les dirigeants de la planète à la “flexibilité” et au “compromis”, lundi à Addis Abeba, à l’ouverture d’une conférence qui tentera d’ici jeudi de décrocher un délicat accord sur le financement du développement.
“J’exhorte les dirigeants mondiaux et les ministres réunis ici cette semaine (…) à faire preuve de flexibilité et (de sens) du compromis”, a-t-il déclaré. “Laissons de côté ce qui nous divise et nos intérêts particuliers pour travailler ensemble au bien-être commun de l’humanité”.
Hôte de la conférence, le Premier ministre éthiopien Hailemariam Desalegn a réclamé une attention particulière pour les pays les moins avancés, dont la majorité (33 sur 49) sont africains:
“J’espère que ce sommet verra les pays développés s’engager à consacrer au moins 50% de leur aide publique au développement (ADP) aux pays les moins développés (…) Des actions urgentes sont nécessaires pour renverser la tendance à la baisse de l’aide au développement vers les pays les moins développés”.
Des milliers de délégués et centaines de ministres et chefs d’Etats de pays donateurs et en développement sont réunis pour trouver des moyens de financer une éradication durable de la pauvreté. Troisième conférence sur ce thème, après celles de Monterrey en 2002 et de Doha en 2008, cette rencontre sous l’égide de l’ONU est considérée comme un test de la volonté des États à mettre en œuvre le nouvel agenda de développement des Nations unies.
L’enjeu est de trouver des financements pour les 17 objectifs de développement durable (ODD) que les Nations unies sont en train de fixer pour 2015-2030 et qui doivent être adoptés en septembre à New York. Avec l’ambition d’éradiquer d’ici à 2030 la pauvreté et la faim dans le monde, tout en maîtrisant le changement climatique.
Un chantier immense pour lequel la Conférence de l’ONU sur le commerce et le développement (Cnuced) estime qu’il faudra mobiliser 2.500 milliards de dollars d’aide supplémentaires par an.
Le choix de l’Ethiopie comme pays hôte souligne l’importance du dossier pour le continent africain. Le pays, critiqué pour ses entraves aux droits de l’Homme et encore classé parmi les moins avancés, est considéré comme un modèle de développement.
La conférence d’Addis est jugée cruciale par les acteurs du développement:
“Nous ne voulons pas entendre seulement des platitudes et des promesses. Un accord qui ne favoriserait que les pays riches et les intérêts commerciaux ne vaudrait rien. Jusqu’à maintenant, lors des pourparlers, les gouvernements se sont regardés en chiens de faïence, attendant que les autres fassent le premier pas”, a regretté Claire Godfrey, d’Oxfam.
– Lutter contre l’évasion fiscale –
Les efforts déployés depuis plusieurs mois pour s’accorder sur un document final sont jusqu’ici restés dans l’impasse.
Les pays riches souhaitent dégager de nouvelles ressources par le recours aux financements privés et les revenus domestiques des pays concernés plutôt que par une augmentation de l’ADP. Ils demandent également que les pays émergents comme l’Inde, la Chine ou le Brésil contribuent davantage à l’aide internationale.
La conférence devrait toutefois voir réaffirmer l’objectif des pays développés d’allouer 0,7% de leur richesse nationale à l’aide au développement, principalement aux pays les plus pauvres. Un engagement jusqu’ici très peu respecté.
A cet égard, la secrétaire d’Etat française chargée du Développement, Annick Girardin, a réitéré le souhait de Paris, qui n’alloue aujourd’hui que 0,36% de son PIB à l’ADP, d’un mode de calcul plus large de ce pourcentage.
La France souhaiterait que la lutte contre Ebola ou les “aides sécuritaires dans les pays en développement”, telles ses interventions militaires en cours au Mali ou en Centrafrique, soient comptabilisées.
Un des principaux points d’achoppement concerne aussi la création d’un organisme fiscal international au sein de l’ONU pour lutter contre l’évasion fiscale des multinationales.
Le contournement des règles fiscales par ces entreprises prive les pays en développement de près de 100 milliards de dollars chaque année, selon Oxfam.
Les pays riches renâclent à sortir les décisions concernant la fiscalité internationale du cadre de l’OCDE et du G20 dont ils maîtrisent l’agenda.
La conférence d’Addis est le premier des trois rendez-vous internationaux majeurs en 2015, avant le sommet sur les objectifs du développement durable de septembre à New York et la conférence Paris Climat 2015 de décembre.
© 2015 AFP.
Le bilan: déception des pays africains et du Sud LIRE
Conférence d’Addis Abeba : déception des pays africains et du Sud
Le Point Afrique – 16/07/2015 à 19:03 http://afrique.lepoint.fr/
L’objectif de cette conférence était d’éliminer l’extrême pauvreté d’ici à 2030 à travers un meilleur financement du développement. On est loin du compte.
Par notre correspondante à Addis Abeba, Justine Boulo
Pendant quatre jours, les représentants des 193 États membres des Nations unies (ONU) se sont réunis à Addis Abeba, en Éthiopie, pour tenter de dresser les grandes lignes d’un accord sur le financement du développement, qui sera adopté à New York les 26 et 27 septembre prochains. Après Monterrey au Mexique en 2002 puis Doha au Qatar en 2008, cette troisième conférence internationale avait pour objectif d’éliminer l’extrême pauvreté d’ici à 2030. Mais les voix des pays du Sud, en particulier d’Afrique, n’ont pas été suffisamment entendues.
Il fallait mobiliser 2 500 milliards de dollars
Des chiffres qui donnent le tournis : près d’un milliard de personnes vivent avec moins de 1,25 dollar par jour. Pour réduire ces statistiques désastreuses, les Nations unies estiment par le biais de la Conférence de l’ONU sur le commerce et le développement (Cnuced) qu’il faudra mobiliser 2 500 milliards de dollars d’aide supplémentaires par an. Pendant quatre jours, gouvernements, partenaires privés, ONG et société civile se sont écharpés sur une question : comment réunir des fonds exorbitants alors que les pays développés sont embourbés dans une crise économique ? Or une partie de cette somme se trouverait déjà devant nos yeux. Problème: elle est inutilisable. C’est ce que n’ont cessé de répéter cette semaine les défenseurs de la justice fiscale. La nécessité de réformer les taxes a resurgi cette semaine en envenimant les débats. Et c’est bien là l’échec de l’Addis Ababa Action Agenda. Les négociations se sont conclues, ce jeudi, sur un appel à “renforcer le travail du comité des experts des Nations Unies pour les problématiques de fiscalité internationale afin d’améliorer son efficacité et son engagement avec le Conseil économique et social (Ecosoc)”. L’idée d’un organisme intergouvernemental placé sous l’égide de l’ONU a été remisée au placard. Le texte final de la conférence opte pour un comité onusien qui n’a qu’un rôle consultatif. Winnie Byanyima, la présidente d’Oxfam, a rappelé que les pays en développement réclamaient ne serait-ce qu’une voix égale pour négocier la refonte du système. “Au lieu de cela, ils sont rentrés chez eux avec un faible compromis et l’évasion fiscale continuera de dépouiller les populations les plus pauvres.”
L’évasion fiscale, ennemi public numéro un
Le manque à gagner est estimé à une centaine de milliards de dollars par an, selon la Cnuced. Pourquoi ? Primo, la fraude fiscale va continuer à prospérer. Un accord sur l’échange automatique d’informations bancaires a été signé en octobre dernier par 50 pays, mais n’entrera en vigueur qu’en 2018. Deuzio, l’évasion fiscale. Avec la globalisation, le nombre d’entreprises multinationales ne fait que croître. Or elles continuent de payer leurs taxes là où siège leur maison mère – le plus souvent dans les pays développés – au lieu de les payer là où a lieu l’activité – dans les pays en développement. Les organisations tentent de réformer ce qu’on appelle l’érosion des bases fiscales et des transferts de bénéfice (BEPS). Oxfam estime que le manque à gagner pour le continent africain s’élève à six milliards de dollars chaque année. “Ces exemptions aboutissent à une compétition fiscale qui ne crée pas plus d’investissement mais vide les caisses de l’État. La solution est la construction d’un nouvel environnement où les impôts sont au cœur du développement”, estime Pascal Saint-Amans, directeur du centre politique et de l’administration fiscale de l’OCDE. Et Columbia d’expliquer pendant la conférence : “la décision la plus concrète à prendre serait de créer, sous l’égide des Nations unies, un organisme des taxes pour lutter au niveau mondial contre l’évasion fiscale. L’ONU est la seule organisation où ce débat peut avoir lieu. Car l’OCDE est un groupe de pays développés qui ne reflète pas la diversité des besoins.” Car aujourd’hui, pas un seul État africain n’est membre de l’organisation de coopération qui réunit 34 économies avancées.
L’aide au développement en baisse
Les pays en développement, premières victimes de l’évasion fiscale, n’ont donc pas voix au chapitre dans les débats. “Il y a une montagne de pressions contre ces pays qui veulent simplement obtenir la chance de discuter”, analyse Tove Maria Ryding, de Tax Justice Network. “L’Europe voulait trouver un compromis, mais des États continuent de faire bloc, les États-Unis et le Royaume-Uni en première ligne. Dans ce contexte, la spécialiste danoise estime qu'”aucun représentant de la société civile n’appellerait cet accord un succès”.
Mobiliser les ressources domestiques est devenu un objectif-clé. D’autant plus que les aides au niveau global se réduisent. Entre 2013 et 2014, l’aide publique au développement (APD) aux pays les plus démunis a diminué de 8 %, selon l’OCDE. Les apports nets des APD se sont élevés à 135,2 milliards de dollars en 2014. Elles ont diminué dans 15 pays,” Australie, le Canada, l’Espagne, la France, le Japon, la Pologne et le Portugal affichant les replis les plus marqués.
Le Fonds vert pour le climat, initié lors de la conférence de Copenhague, a aussi une tirelire bien maigre. En 2009, les États développés s’étaient engagés à contribuer chaque année à hauteur de 100 milliards de dollars d’ici à 2020. Six ans après cet accord, “le Fonds vert ne dispose que de 10 milliards en promesses, et non en cash”, s’alarme sa directrice, Héla Cheikhrouhou.
Des promesses vieilles de 13 ans… et non tenues
En 2002, lors de la première conférence sur le financement du développement à Monterrey au Mexique, les pays développés s’étaient engagés à allouer 0,7 % de leur richesse nationale à l’aide publique au développement. Treize ans plus tard, les Nations unies constatent que cette promesse n’a été que très peu respectée. Au sein du G7, seul le Royaume-Uni avait rempli le contrat jusqu’à 2014, mais il a dû réduire sa contribution en raison de cures d’austérité. Cette semaine, à Addis Abeba, les États se sont de nouveau engagés à atteindre l’objectif des 0,7 %, et 0,15 à 0,20 % pour les pays les moins développés. Beaucoup se demandent pourquoi aujourd’hui, et non hier, les promesses pourraient se métamorphoser en actions.
Mais le secrétaire général des Nations unies, Ban Ki-moon, l’a rappelé durant la conférence : “Les objectifs ne peuvent être atteints uniquement avec les fonds publics. Nous devons renforcer les partenariats avec le secteur privé et la communauté des affaires. Nous devons tous monter à bord et travailler ensemble. Il y a de grandes sociétés qui peuvent réunir des milliards de dollars. Cet argent doit être un levier pour le secteur public.”
“Les partenariats public-privé sont la clé”
Parmi les grands thèmes en ligne de mire cette semaine : l’agriculture et, par capillarité, le soutien aux populations rurales, la sécurité alimentaire, la lutte contre le réchauffement climatique. Là aussi, on réfléchit aux levées de fonds alternatives. Kanayo Nwanze, président du Fonds international de développement agricole (Fida), a montré sa lassitude face à l’aide classique. “Durant les derniers forums sur le développement, il y a eu des promesses de contribution et nous connaissons les sommes réellement allouées. Il ne s’agit pas que d’argent. Je ne connais aucun pays dans le monde qui s’est développé grâce à l’assistance étrangère. Au vu des ressources que possède l’Afrique, que valent les 136 milliards de dollars d’aide ? Il faut comprendre que si nous, Africains, sommes capables de nous transformer en économies à moyens revenus dans les deux prochaines décennies, cela commencera de l’intérieur. Il y a des choses que l’argent n’achète pas : le leadership et la bonne gouvernance. Regardez ceux qui ont réussi : l’Éthiopie, le Rwanda… Si l’on veut renforcer l’agriculture, en finir avec les famines, il y a une clé : les partenariats entre secteurs privé et public.” Claver Gatete, ministre des Finances et de la Planification économique du Rwanda, a aussitôt surenchéri : “On parle d’agriculture depuis bien longtemps, et rien n’a vraiment changé. Le gouvernement a un rôle de facilitateur, de par ses politiques agricoles, le maintien de l’inflation, etc. Mais le secteur privé a un rôle aussi en investissant de l’argent. Si on veut la croissance, il faut passer par les partenariats. C’est le seul moyen de rendre notre agriculture durable.”
Le risque de privatiser l’aide
Le secteur privé tombe comme un gros mot sur la table. Certains y voient plutôt l’occasion de faire entrer le renard dans le poulailler en privatisant l’aide au développement. L’Italienne Rosa Pavanelli, à la tête de l’Internationale des services publics, donne le ton. “Les PPP, partenariats public-privé, devraient toujours vouloir dire partenariats public-public. Il y a des thématiques auxquelles le secteur privé ne devrait jamais toucher, comme la santé ou les ressources en eau. Peut-on être sûr que les entreprises se portent garantes du respect et de la promotion des droits de l’homme ? Je ne le crois pas.” L’exemple du Queen Mamohato Memorial Hospital au Lesotho a marqué les esprits. Construit, financé et exploité dans le cadre d’un partenariat public-privé, le centre hospitalier a été le premier du genre dans un pays à faibles revenus. Mais les frais de fonctionnement et d’emprunt ont représenté 51 % du budget national de la santé, a dénoncé Oxfam l’an dernier.
Donner du poids au secteur privé à condition qu’il serve les politiques publiques de développement et revoir le système de taxes sur les multinationales ne pouvaient aller que de pair. “La non-résolution du système fiscal et la privatisation du développement sont les bémols majeurs de l’issue de cette conférence”, a regretté Winnie Byanyima, avant d’affirmer que le combat continue. Devant la salle plénière de la Commission économique pour l’Afrique, les ONG ont brandi ce jeudi des banderoles criardes incarnant l’organisme fiscal onusien mort-né (Global Tax Body) : “Je reviendrai ! À bientôt à New York”.

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Des femmes et des enfants attendent leur tour à l'entrée d'un centre médical de MSF dans la ville d'
Frauen und Kinder stehen Schlange vor Zentrum von „Ärzte ohne Grenzen“ in Ajii Shalla (Äthiopien)

EBOLA: 3,4 Mrd Dollar Wiederaufbauhilfe von UNO/ ONU donne 3,4 mrds $ aides de reconstruction à Liberia, Guinée, Sierra Leone

Über 3 Mrd. €: Neue UN-Hilfszusagen für Ebola-Länder
11.07.2015 http://news.orf.at/
Die am stärksten von der Ebola-Epidemie betroffenen Länder in Westafrika erhalten Milliardenhilfen für Investitionen in den Gesundheitssektor und die Wirtschaft ihrer Länder.
Bei einer Geberkonferenz am UNO-Sitz in New York kamen gestern neue Zusagen über 3,4 Milliarden Dollar (gut drei Mrd. Euro) zusammen, wie die Leiterin des UNO-Entwicklungsprogramms, Helen Clark, mitteilte.

DEUTSCHEN ARTIKEL WEITERLESEN UNTER DEM FRANZÖSISCHEN

Ebola : 3,4 milliards $ pour reconstruire
11.07.2015 http://www.bbc.com/afrique/region
Les donateurs réunis à New York sous l’égide des Nations Unies ont promis d’engager 3,4 milliards de dollars en faveur des 3 pays les plus touchés par l’épidémie d’Ebola. Un montant supérieur aux attentes des dirigeants du Liberia, de la Guinée et de la Sierra Léone qui espéraient collecter 3,2 milliards de dollars américain.

Helen Clark
Helen Clark, Leiterin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, sagt den Ebola-Ländern eine Milliardenhilfe zu,
Helen Clark, Chef du PNUD, le programme des Nations Unis pour le développement

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Goldrausch in Agadez im NIGER – la fièvre de l’or sévit à Agadez

Niger: Das Goldfieber erobert Agadez
2015.06.29 um 08:00 Uhr – Von Joris Fioriti – AFP
Mehr als hundert Männer schlafen auf Matten im Busbahnhof in Agadez: alle sind Bergleute, die in den hohen Norden von Niger gehen oder aus ihm zurückkommen, und alle sind anonyme Spieler im unglaublichen Goldrausch, der das Land seit zwei Jahren ergriffen hat. Die Geschichte soll auf fast banale Art und Weise begonnen haben. “Anfangs staken Leute mit ihrem Auto in der Wüste fest. Beim Ausbuddeln der Autos fanden sie einige Nuggets. Das war im Jahr 2013 in der Nähe von Djado”, sagte Mohamed El-Hadj Salé, ein ehemaliger Führer, der die Sahara kennt wie seine Tasche.
bannergold 240-170 “Der Ort war ein Becken, wo der Wind den Sand weggefegt hatte. Da blieb nur das Gold liegen”, sagt er ruhig. “Sie machten drei Reisen. Bei ihrer dritten Rückkehr hat alles angefangen.”

AUF DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEN FOTOS UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Niger: la fièvre de l’or sévit à Agadez
29.06.2015 à 08:00 – Par Joris FIORITI – AFP
Plus d’une centaine d’hommes, allongés sur des nattes, dorment à la gare routière d’Agadez : tous sont orpailleurs, de retour ou en partance pour l’extrême-nord du Niger, autant d’acteurs anonymes de l’incroyable ruée vers l’or qui s’est emparée du pays depuis deux ans. L’histoire aurait démarré de manière presque banale. “Au départ, des gens se sont ensablés avec leur voiture dans le désert. En se dégageant, ils ont trouvé quelques pépites. C’était en 2013, près de Djado”, raconte El-Hadj Mohamed Salé, un ancien guide connaissant le Sahara comme sa poche.

Un homme montre de la poussière d'or, le 31 mai 2015 dans la ville d'Agadez, au nord du NigerEin Mann zeigt Goldstaub, in der Stadt Agadez im Norden des Niger

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Äthiopien: Vorbild für Erneuerbare Energien – Éthiopie. exemplaire en Energies renouvables

Äthiopien, ein Land im Wind für erneuerbare Energien in Afrika
2015.06.29 11:30 – von Karim LEBHOUR – AFP
Der Wind bläst hart auf den Höhen von Adama, jenen felsigen Hügeln auf über 2.000 m Höhe im äthiopischen Hochland, und bietet ideale Voraussetzungen für die Produktion von Windenergie. Äthiopien, führend in diesem Sektor, hat dort den leistungsfähigsten Windpark im Afrika südlich der Sahara installiert.
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L’Ethiopie, pays dans le vent pour les énergies renouvelables en Afrique
29.06.2015 à 11:30 – Par Karim LEBHOUR – AFP
Le vent souffle fort sur les hauteurs d’Adama, collines rocailleuses à plus de 2.000 m d’altitude sur les hauts plateaux éthiopiens, offrant des conditions idéales pour la production d’énergie éolienne. L’Ethiopie, en pointe dans ce secteur, y a installé le plus puissant parc éolien d’Afrique subsaharienne.

Un agriculteur éthiopien laboure son champ au pied d'une éolienne sur les hauteurs d'Adama, au sud dEin äthiopischer Bauer pflügt sein Feld vor einem Windrad auf den Höhen von Adama, südlich von Addis Abeba

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Erste Schokoladenfabrik in Elfenbeinküste – Côte d’Ivoire: une première usine de chocolat

Elfenbeinküste: erste Schokoladenfabrik in Abidjan
2015.05.19 um 01:30 Uhr – von Christophe Koffi – AFP
“Schokolade produzieren für die Ivorer”: Die Elfenbeinküste (Côte d’Ivoire) eröffnete Montag ihre erste Schokoladenfabrik für eine bisher unerreichbare Ware für die meisten Einwohner eines Landes, das seit Jahrzehnten der weltweit größte Kakaoproduzent ist. Diese Worte kamen vom ivorischen Präsidenten Alassane Ouattara, der kam, um die neue Struktur mit einer Produktionskapazität von 10.000 Tonnen pro Jahr in der Industriezone von Yopougon, einem armen Stadtteil Abidjans, einzuweihen.
AUF DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FOTO UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

=> Interessant, 2012: ELFENBEINKÜSTE: WELT- KAKAO-INDUSTRIE, SITUATION und ZUKUNFT – CACAO: En Côte d’Ivoire, la politique a un goût de chocolat

=> => SIEHE AUCH/ VOIR AUSSI Erste Schokolade made in Uganda – Premier chocolat fabriqué en Ouganda – First Ugandan chocolate

Côte d’Ivoire: une première usine de chocolat à Abidjan
19.05.2015 à 01:30 – Par Christophe KOFFI – AFP
“Faire du chocolat pour les Ivoiriens”: la Côte d’Ivoire a inauguré lundi sa première usine de chocolat, une denrée jusqu’alors inaccessible pour la plupart des habitants d’un pays qui est depuis des décennies le premier producteur mondial de cacao. Les propos sont du président ivoirien Alassane Ouattara, venu inaugurer la structure flambant neuve d’une capacité de production de 10.000 tonnes par an, construite dans la zone industrielle de Yopougon, une commune très populaire d’Abidjan.

Des employés d'une usine à chocolat à Abidjan, le 18 mai 2015
Arbeiter in Schokoladenfabrik in Abidjan, Elfenbeinküste
afp.com – Issouf Sanogo

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Afrika: Markt für Smartphones wächst rasant – Afrique: 350 millions de smartphones d’ici 2017

Afrika: 350 Millionen Smartphones im Jahr 2017, sagt eine Studie
AFP 2015.02.17 um 00:00 Uhr
Die Zahl der Smartphones soll sich dank des Durchbruchs von billigen Handys bis zum Jahr 2017 verdoppeln auf 350 Millionen Geräte auf dem afrikanischen Kontinent, laut einer Studie von Deloitte am Montag. “Der Smartphone-Markt wird in 2015 über 40% wachsen mit 70.000.000 Smartphones, die in Afrika verkauft werden”, sagte Karim Koundi, ein Verantwortlicher von Deloitte Afrique francophone.
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Afrique: 350 millions de smartphones d’ici 2017, selon une étude
17.02.2015 à 00:00 AFP
Le nombre de smartphones devrait doubler d’ici 2017 pour dépasser les 350 millions d’appareils connectés sur le continent africain, notamment grâce à la percée des téléphones à bas prix, révèle une étude du cabinet Deloitte publiée lundi. “Le marché du smartphone va connaître une croissance de plus de 40% en 2015 avec 70 millions de smartphones qui seront vendus en Afrique”, affirme Karim Koundi, un cadre de Deloitte Afrique francophone.

Le nombre de smartphones devrait doubler d'ici 2017 pour dépasser les 350 millions d'appareils conne
Die Zahl der Smartphones soll sich bis zum Jahr 2017 verdoppeln auf 350 Millionen Geräte auf dem afrikanischen Kontinent
Le nombre de smartphones devrait doubler d’ici 2017 pour dépasser les 350 millions d’appareils connectés sur le continent africain
afp.com – Peter Martell

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