Tag Archives: Europa

Europäische Medien starten handykonforme Info-Website für Migranten – InfoMigrants.net

Trois grands médias lancent InfoMigrants, site d’info pour les migrants

Drei große Medien gründen zusammen InfoMigrants, Info-Website für Migranten
2017.03.30 um 15:00 Uhr – AFP
France Médias Monde (RFI, France 24), Deutsche Welle und die italienische Nachrichtenagentur Ansa meldeten am Donnerstag die Gründung von InfoMigrants, einer Nachrichten-Website für Migranten in drei Sprachen. Erhältlich in Französisch, Englisch und Arabisch, wurde diese partizipative, auf sozialen Netzwerken bauende Webseite entwickelt, um auf Handys gelesen zu werden. Angeführt von einem Team von zwanzig Menschen, wird sie von der Europäischen Union kofinanziert…..
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Website => http://en.infomigrants.net/

Trois grands médias s’allient pour lancer InfoMigrants, site d’info pour les migrants
30.03.2017 à 15:00 – AFP
France Médias Monde (RFI, France 24), l’allemand Deutsche Welle et l’agence de presse italienne Ansa annoncent jeudi le lancement d’InfoMigrants, un site d’informations en trois langues à destination des migrants. Disponible en français, en anglais et en arabe, ce site participatif et décliné sur les réseaux sociaux a été conçu pour être consulté sur mobile. Animé par une équipe d’une vingtaine de personnes, il est cofinancé par l’Union européenne.
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Angola: Krise treibt europäische Migranten zurück nach Portugal

Crise en Angola: Migrants portuguais forcés de repartir
TITELPHOTO afp.com by PATRICIA de Melo MOREIRA: Erinnerungen an das Leben Marina Pereiras in Angola, an einer Wand in ihrer Wohnung in Lissabon // Souvenirs de la vie en Angola de Marina Pereira sur un mur de son appartement, le 14 décembre 2016 à Lisbonne

Angola: das Ende des Eldorados für portugiesische Auswanderer
10.00 29/01/2017 – Von Brigitte Hagemann – AFP
Angetrieben von der portugiesischen Wirtschaftskrise, hatte Marina Pereira einen Job in Angola angenommen, das Land der Zuflucht für portugiesische Emigranten. Aber der starke Rückgang der Ölpreise hat ihren Traum von einem besseren Leben zerschmettert und zwang sie, nach Hause zurückzukehren, wie Tausende ihrer Landsleute….
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L’Angola, la fin de l’Eldorado pour les émigrés portugais
29.01.2017 à 10:00 – Par Brigitte HAGEMANN – AFP
Poussée par la crise économique, Marina Pereira avait décroché un emploi en Angola, terre de refuge pour les émigrés portugais. Mais la brusque chute des cours du pétrole a brisé son rêve d’une vie meilleure, la forçant à rentrer au pays, comme des milliers de ses compatriotes.

Marina Pereira träumt von der Rückreise: ihr rosa fuchsia Koffer auf dem Boden im Eingang ihres bescheidenen Haus im Zentrum von Lissabon ist bereit // Marina Pereira rêve de repartir: sa valise rose fuchsia, posée à même le sol dans l’entrée de son logement modeste au centre de Lisbonne, est déjà prête PHOTO afp.com by PATRICIA DE MELO MOREIRA
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Südafrika: Geflügelindustrie kämpft gegen Billigimporte aus Europa

Afrique du Sud: L’industrie de la volaille mise en péril par le poulet européen

Das südafrikanische Geflügel durch das europäische Hähnchen gefährdet
2017.02.01 10:00 – Von Susan Njanji – AFP
Die südafrikanische Geflügelindustriellen starteten eine Offensive gegen die als unlauteren Wettbewerb betrachteten massiven Huhn-Billigimporte aus der Europäischen Union (EU), welche allerdings jede Verantwortung für die Krise ablehnt…
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La volaille sud-africaine mise en péril par le poulet européen
01.02.2017 à 10:00 – Par Susan NJANJI – AFP
Les industriels sud-africains de la volaille ont lancé l’offensive contre la concurrence jugée déloyale des importations massives de poulet à bas prix en provenance de l’Union européenne (UE), qui nie en retour toute responsabilité dans la crise.

Mitarbeiter und Chefs der Geflügelindustrie gegen massive Importe von billigen Hähnchen aus der Europäischen Union –- afp.com by FRED TANNEAU
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Afrikanische Fußballtrainer: schlechte Karten in Europa

Football: entraineurs africains sans chances en Europe


PHOTO afp.com – Der Nigerianer Daniel Amokachi, ehemaliger Co-Trainer der Supereagles, jetzt Trainer des finnischen semi-professionellen Zweitliga-Teams JS Hercules, 4. Februar 2016 in Oulu

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1. Fußball: sehr weiße Trainerbänke in Europa LESEN
2016.02.29 19:00 – Von Françoise CHAPTAL und Büros der AFP
“Wir können spielen, dürfen aber nicht dirigieren: vielleicht ist der Schwarze nur zum Ausführen gemacht”, witzelte der Trainer der DR Kongo, Florent Ibengé. Vorurteile, Abneigung seitens der Clubpräsidenten, Ausbildungsprobleme: sehr wenige schwarze Trainer sitzen auf der Bank eines professionellen Vereins in Europa.
“Es gibt viele schwarze Spieler, aber keinen Trainer. Man muss die Führer fragen: Menschen sind da, ausgebildete Menschen, denen man nicht trauen will. Ich denke, man ist noch nicht mental vorbereitet, um sie zu nehmen”, klagt Ibenge in einem Interview mit AFP.
“Europäische Clubs glauben nicht an uns”, fügte für AFP Samson Siasia hinzu, der gerade zum Trainer von Nigeria ernannt wurde. “Viele von uns haben auf höchstem Niveau in Europa gespielt, aber diese Vereine geben uns nicht die Möglichkeit, zu zeigen, was wir auf dem Gebiet tun können. Und selbst wenn sie uns eine Chance geben, entlassen sie uns sehr schnell”, seufzt er.
Bei den 92 Profi-Clubs in England gibt es nur vier schwarze Trainer. Es gibt einen in Frankreich (der Kanake Antoine Kombouaré in Lens in der Ligue 2). Ohne Spanien, Italien oder Deutschland zu erwähnen.
“Wo ist John Barnes (ehemaliger Stürmer Englands jamaikanischer Herkunft, Ed), mit allem, was er in Liverpool erreicht hat? Man hat ihm keine Chance als Trainer gegeben”, regt Siasia sich auf. “Und es gibt eine Menge von französischen Spielern afrikanischer Herkunft, aber der einzige Trainer, an den ich mich erinnere, ist Makelele in Bastia” (2014).
Diskriminierung oder rassistische Vorurteile? “Es zutiefst unfair, aber ich will es so nicht nennen”, so der Nigerianer.
– Teufelskreis –
Für einen schwarzen Trainer ist einen Job zu bekommen “ein langer Weg, und der ist sehr schwierig”, sagte im Oktober Engländer Chris Ramsey auf der Konferenz Leaders Sport Summit in London, einer großen Messe des Sportgeschäfts. “Wir müssen hartnäckig sein und den Kopf nicht senken, auch wenn die Gründe manchmal auf der Hand liegen.”
An den Zügeln der Queens Park Rangers war Ramsey einer der wenigen schwarzen Trainer im englischen Profi-Fußball. Er wurde im November von einem anderen Schwarzen, dem Holländer Jimmy Floyd Hasselbaink, ersetzt und ist heute technischer Direktor des Vereins.
Die Union der englischen Spieler (PFA) plädiert für eine positive Diskriminierung für Trainer: die Einführung in England einer Art “Rooney Rule” der NFL, der American-Football-Ligue.
Die “Rooney Rule”, im Jahr 2003 in der NFL eingeführt, verpflichtet Clubs dazu, Kandidaten aus ethnischen Minderheiten während der Job-Interviews für den Trainerposten einzuladen.
Vor allem, da die virtuelle Abwesenheit von schwarzen Trainern einen Teufelskreis zu füttern und Aspiranten abzuschrecken scheint.
“Ein farbiger Spieler sagt: + Ist es das wert, die Diplome zu machen, weil niemand mich anstellen wird +?”, so der Forscher Pascal Bonifatius gegenüber AFP.

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Nach den Aufzeichnungen des UNECATEF (Vereinigung der französischen Trainer) kann man unter den etwa 155 Technikern, die einen Club suchen, schwarze Trainer an den Fingern einer Hand abzählen. Und es gibt keinen unter den 26 Inhabern des BePF, dem höchsten Diplom.
– ‘Weiße Zauberer’ in Afrika –
Der Soziologe Patrick Mignon beurteilt diese Ungleichheiten als Charakteristika des professionellen Fußballs, nicht des Fußballs im Allgemeinen: “Bei den Amateuren gibt es eine starke Präsenz von Trainern aus der Einwanderung, und das entspricht der Demografie der Clubs und Städte, in denen sie sich weiterentwickeln. ”
“Wenn der Verein professionnel wird, sind die Auswahlkriterien andere: Netzwerke, Kooptation von Funktionären aus dem provinziellen und ländlichen Frankreich“, fügt er hinzu. „Und wenn wir in der Elite spielen, konzentrieren wir uns auf die zehn besten Trainer des Augenblicks, und die sind alle weiß. ”
Alle weiß (oder fast): Dies ist auch der Fall … in Afrika, wo viele Nationalmannschaften ausländische Trainer beschäftigen, wie der Franzose Hervé Renard (heute in Marokko nach dem CAN-Gewinn mit der Elfenbeinküste und Sambia) oder der Belgier Hugo Broos, dem Trainer von Kamerun seit Mitte Februar.
“Es gibt in Afrika das Bild des weißen Zauberers, das unter anderem den Vorteil hat, ethnischem oder politischem Druck widerstehen zu können”, sagte Bonifatius.
Dies ist eines der Kampfargumente von Ibenge: “Wir Afrikaner fordern unsere Führer auf, keine diskriminierenden Kriterien wie Rasse oder Nationalität nach vorne zu stellen”, betont er, ein paar Wochen nach dem Sieg der DR Kongo in der Afrikanischen Nationen-Meisterschaft gewonnen (CHAN).
Chris Ramsey sagt das Gleiche: “Wir wollen keine Symbole, wir wollen die Leute, die wegen ihrem Verdienst da sind.”
© 2016 AFP

2. Fußball: Amokachi, der Super Eagle, der in den hohen Norden ging, um zu coachen LESEN
19.00 2016.02.29 – Von Anne Kauranen – AFP
Fünfzig Grad weg von seiner Heimat Nigeria! Daniel Amokachi war der Star von Nigeria bei der WM 1994, aber jetzt, um Trainer zu werden, musste er in den Schnee im finnischen Norden und auch weit weg von den renommierten Meisterschaften, in denen er als Stürmer glänzte.
Der ehemalige Co-Trainer der nigerianischen Super-Eagles, der Mann mit dem Spitznamen “der Stier”, wurde jetzt Trainer eines finnischen semi-professionellen Zeitliga-Teams – ein “Opfer” für seine neue Karriere.
Im Januar gab er sein Debüt bei JS Hercules, dem Club von Oulu (Nord-West), zwei Autostunden südlich des Polarkreises. “Arschkalt!”, rief er bei Twitter. Zwischen seinem Heimatland Nigeria und seiner neuen Stadt „50 Grad Unterschied”, da es dort -32 war.
Die Fußballplätze sind mit einer dicken Schneeschicht bedeckt und die Kälte ist intensiv. Also, um jeden Tag zum Training – in der Halle natürlich – zu gehen, sind Mütze, Schal und Handschuhe unerlässlich.
Aber das raue Klima kann ihn von seinem Ziel nicht ablenken: sich zu beweisen, sofort, in diesem ersten und einzigen Vertragsjahr.
– “Diskriminierung existiert” –
“Das wichtigste ist die Herausforderung. Die Herausforderung, Afrikaner zu sein, und Sie wissen warum: weil es für uns Afrikaner sehr schwer ist, einen Trainerjob in Europa zu finden”, erklärt er einer AFP-Reporterin, die ihn in Oulu traf, in der Halle, wo einige Spieler an diesem Morgen auf Kunstrasen trainieren.
Rar sind schwarze Trainer in Europa, noch mehr in Finnland. Ein einziger tat es in der ersten Liga, der sambische Zeddy Saileti, der navh fünfzehn Spielzeiten als Stürmer bei RoPS Rovaniemi (“Das Dorf des Weihnachtsmanns”) auf die Bank wechselte. Es endete nicht gut: an einem Match-Manipulationsskandal beteiligt, hatte er das Land im Jahr 2011 verlassen.
Bei JS Hercules wurde dann im Jahr 2010 der erste nigerianische Trainer, Oladipupo Babalola, eingestellt.
Amokachi drängt jene Afrikaner, die sich einen Namen als Trainer zu machen anstreben, das Rampenlicht der großen Meisterschaften, wo sie sich entwickelten, zu vergessen, und in einem “kleinen” Club zu beginnen.
“Wenn wir über Diskriminierung sprechen, ja, das existiert, aber es gibt eine andere Gruppe von Menschen, die damit nichts zu tun haben, die die Dinge verstehen und die einfach nur einen Trainer wollen”, sagt er.
Geld ist eine andere Frage in einem Land, in dem Eishockey die Königs-Disziplin ist.
Für einen Mann, der Millionen erspielte bei FC Brügge, Everton und Besiktas, zahlt die zweite Liga eines kleinen Fußballlandes ganz offensichtlich einen Hungerlohn. Beim JS Hercules sind alle Spieler Amateure, die eine andere Arbeit haben oder studieren.
– Einziger Profi der Gruppe –
Amokachi ist tatsächlichlich der einzige Profi in einem Team, das ein Budget von 80.000 bis 120.000 Euro pro Jahr hat.

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“Finanziell können sie natürlich mein Gehalt nicht halten, also muss man eine Menge Opfer bringen. Aber zur gleichen Zeit geben sie mir viel für meine Trainerkarriere. Es ist ein Sprungbrett, und das brauche ich, brauchen die afrikanischen Trainer”, sagt er.
Der ehrenamtliche Clubpräsident Juho Syrjä ist froh, einen so großen Namen in diesen entlegenen Winkel Europas gebracht zu haben.
“In der Regel sieht man die Talente im Fußball. Vielleicht ist das noch nicht in der Coaching-Funktion angekommen, und so möchten wir uns engagieren und unseren Beitrag leisten, um das zu ändern”, sagte er.
In einem Land, das fremdenfeindliche Handlungen gegen Asylbewerber gesehen hat, vertraut der Nigerianer uns an, ausschließlich die Gastfreundschaft der Finnen wahrgenommen zu haben.
“Dies ist eine Gelegenheit, mich als Afrikaner in Wert setzen, und wenn es mir gelingt, wird es sicherlich eine Tür nicht nur für mich öffnen, nicht nur für die nigerianische Trainer, sondern auch für afrikanische Trainer allgemein”.
© 2016 AFP

1. Foot: des bancs très blancs en Europe LIRE
29.02.2016 à 19:00 – Par Françoise CHAPTAL et les bureaux de l’AFP – AFP
“On peut jouer mais pas diriger: peut-être que le Noir est juste fait pour exécuter”, ironise le sélectionneur de la RD Congo, Florent Ibenge. Préjugés, frilosité des dirigeants, problèmes de formation: très peu d’entraîneurs noirs sont assis sur le banc d’un club professionnel en Europe.
“Il y a plein de joueurs noirs mais aucun entraîneur. Il faut poser la question aux dirigeants: des gens sont là, formés, à qui on ne veut pas faire confiance. Je crois qu’on n’est pas encore prêt mentalement à les prendre”, déplore Ibenge dans un entretien à l’AFP.
“Les clubs européens ne croient pas en nous”, renchérit pour l’AFP Samson Siasia, qui vient d’être nommé sélectionneur du Nigeria. “Beaucoup d’entre nous ont joué au plus haut niveau en Europe, mais ces mêmes clubs ne nous donnent pas la possibilité de montrer ce qu’on peut faire en dehors du terrain. Et même quand ils nous donnent notre chance, ils ont vite fait de nous licencier”, soupire-t-il.
Sur 92 clubs professionnels en Angleterre, on compte quatre entraîneurs noirs seulement. Il y en a un seul en France (le Kanak Antoine Kombouaré à Lens en Ligue 2). Sans parler de l’Espagne, de l’Italie ou de l’Allemagne.
“Où est un John Barnes (ex-attaquant anglais d’origine jamaïcaine, NDLR), avec tout ce qu’il a accompli à Liverpool ? On ne lui a pas donné sa chance comme coach”, peste Siasia. “Et il y a beaucoup de joueurs français d’origine africaine, mais le seul entraîneur dont je me souvienne, c’est Makelele à Bastia” (en 2014).
Discrimination, voire préjugés racistes? “Il y a là quelque chose de profondément injuste, mais je ne veux pas mettre de nom dessus”, souffle le Nigérian.
– Cercle vicieux –
Pour un entraîneur noir, décrocher un poste “est un long chemin et c’est très difficile”, relevait en octobre l’Anglais Chris Ramsey lors d’une conférence au Leaders Sport Summit de Londres, grand messe du sport business. “Il faut s’obstiner et ne pas baisser la tête, même si les raisons pour lesquelles on n’est pas pris sont parfois évidentes”.
Alors aux rênes des Queens Park Rangers, Ramsey était l’un des rares entraîneurs noirs du foot pro anglais. Il a été remplacé en novembre par un autre Noir, le Néerlandais Jimmy Floyd Hasselbaink, et est aujourd’hui directeur technique du club.
Le Syndicat des joueurs anglais (PFA) plaide en faveur d’une mesure de discrimination positive pour les entraîneurs: l’instauration en Angleterre d’une règle calquée sur la “Rooney Rule” en vigueur en NFL, le championnat de football américain (celui qui se joue avec casques et ballon ovale et non pas le football, appelé “soccer” aux Etats-Unis).
La “Rooney Rule”, introduite en NFL en 2003, oblige les clubs à recevoir des candidats issus des minorités ethniques lors des entretiens d’embauche pour le poste d’entraîneur.
D’autant que la quasi-absence d’entraîneurs noirs semble nourrir un cercle vicieux et décourager les aspirants.
“Un joueur de couleur se dira: +Est-ce que ça vaut le coup de passer les diplômes puisque personne ne me recrutera?+”, analyse pour l’AFP le chercheur Pascal Boniface. En 2009, il avait coécrit avec Pape Diouf le livre “De but en blanc”, dans lequel l’ex-président (noir) de l’OM retraçait son parcours en se qualifiant “d’anomalie sympathique”.
Selon les registres de l’Unecatef (le syndicat des entraîneurs français), sur les 155 techniciens à la recherche d’un club, les entraîneurs noirs se comptent sur les doigts d’une main. Et il n’y en a aucun parmi les 26 titulaires du BEPF, le plus haut diplôme.
– ‘Sorciers blancs’ en Afrique –
Le sociologue Patrick Mignon juge ces inégalités caractéristiques du foot professionnel, pas du foot en général: “Chez les amateurs, il y a une forte présence des entraîneurs issus de l’immigration, qui correspond à la démographie des clubs et des villes dans lesquelles ils évoluent”.
“Lorsque le club devient pro, les critères de choix sont autres: les réseaux, la cooptation par des dirigeants issus de la France rurale et provinciale, ajoute-t-il. Et quand on joue dans l’élite, on se focalise sur les dix meilleurs entraîneurs du moment, qui sont tous blancs.”
Tous blancs (ou presque): c’est aussi le cas en… Afrique, où nombre d’équipes nationales font appel à des sélectionneurs étrangers, comme le Français Hervé Renard (au Maroc aujourd’hui après avoir gagné la CAN avec la Côte d’Ivoire et la Zambie) ou le Belge Hugo Broos, à la tête du Cameroun depuis mi-février.
“Il y a en Afrique l’image du sorcier blanc, qui a en outre l’avantage de résister aux pressions ethniques ou politiques”, souligne Boniface.
C’est l’un des chevaux de bataille d’Ibenge. “Nous, Africains, demandons à nos dirigeants de ne plus mettre en avant des critères discriminatoires comme la race ou la nationalité”, martèle-t-il, quelques semaines après avoir permis à la RD Congo de remporter le Championnat d’Afrique des nations (CHAN).
Chris Ramsey ne dit pas autre chose: “Nous ne voulons pas de symboles. Nous voulons des gens qui sont là sur leur mérite”.
© 2016 AFP
2. Foot: Amokachi, le Super Eagle qui a migré vers le Grand Nord pour coacher LIRE
29.02.2016 à 19:00 – Par Anne KAURANEN – AFP
Cinquante degrés d’écart avec son Nigeria natal! Daniel Amokachi fut la star du Nigeria au Mondial-1994, mais aujourd’hui, pour devenir entraîneur, il a dû rejoindre la neige du Grand Nord finlandais, loin des championnats prestigieux où il brillait comme attaquant.
Ancien adjoint du sélectionneur des Super Eagles nigérians, celui qu’on surnommait “le taureau” coache désormais une équipe semi-professionnelle de D2 finlandaise, un “sacrifice” pour lancer sa nouvelle carrière.
C’est en janvier qu’il a fait ses premiers pas au JS Hercules, le club d’Oulu (nord-ouest), à deux heures de route au sud du cercle polaire. “Ça caille!”, avait-il lancé sur Twitter. Entre son Nigeria natal et sa nouvelle ville, “50 degrés d’écart”, puisqu’il faisait -32.
Les terrains de football sont recouverts d’une épaisse couche de neige et le froid est intense. Alors, tous les jours, pour se rendre à l’entraînement -en salle forcément-, bonnet, écharpe et gants sont de rigueur.
Mais la rudesse du climat ne pourra pas le détourner de son objectif: faire ses preuves, dès cette première et unique année de contrat.
– ‘La discrimination existe’ –
“Le plus important, c’est le défi. Le défi d’être Africain, et vous savez pourquoi: parce que pour nous Africains, c’est très dur de trouver un boulot de coach en Europe”, explique-t-il à une journaliste de l’AFP qui l’a rencontré à Oulu, dans la salle où quelques joueurs s’entraînent ce matin-là sur une pelouse artificielle.
Rares sont les entraîneurs noirs en Europe, mais plus encore en Finlande. Un seul l’a fait en première division, le Zambien Zeddy Saileti, qui après avoir passé une quinzaine de saisons comme attaquant au RoPS de Rovaniemi, le “village du père Noël”, était passé sur le banc.
Ça ne s’était pas bien terminé: impliqué dans un scandale de matchs truqués, il avait quitté le pays en 2011.
Le JS Hercules avait ensuite embauché, en 2010, son premier entraîneur nigérian, Oladipupo Babalola.
Amokachi exhorte les Africains qui aspirent à se faire un nom comme entraîneur à oublier les feux de la rampe dans les grands championnats où ils ont évolué, et à commencer dans un “petit” club.
“Quand on parle de discrimination, oui elle existe, mais il y a un autre groupe de gens qui n’en ont rien à faire, ils comprennent les choses, et ils veulent juste un entraîneur”, affirme-t-il.
L’argent est une autre question, dans un pays où le hockey sur glace est la discipline reine.
Pour un homme qui a gagné des millions en jouant au FC Bruges, à Everton et à Besiktas, évidemment la deuxième division d’un petit pays de football paie une misère. Chez les promus du JS Hercules, tous les joueurs sont des amateurs qui ont un autre travail ou étudient.
– Seul pro du groupe –
Amokachi est en fait le seul pro, dans une équipe qui a un budget de 80.000 à 120.000 euros par an.
“Financièrement, bien sûr qu’ils ne peuvent pas suivre mon salaire, donc il faut sacrifier beaucoup. Mais en même temps ils me donnent beaucoup pour ma carrière de coach. C’est un tremplin, et c’est de ça que j’ai besoin, de ça qu’ont besoin les coaches africains”, souligne-t-il.
Le président du club, Juho Syrja, un bénévole, est ravi d’avoir amené un aussi grand nom dans ce coin reculé de l’Europe.
“D’habitude les talents se voient dans le football. Peut-être que ça n’est pas encore arrivé dans la fonction d’entraîneur et donc nous voulons nous impliquer pour apporter notre contribution et changer ça”, dit-il.
Dans un pays qui a vu des actes xénophobes contre des demandeurs d’asile, le Nigérian confie n’avoir perçu que l’hospitalité des Finlandais.
“C’est une occasion de me mettre en valeur comme Africain et si je réussis, il y aura assurément une porte qui s’ouvrira non seulement pour moi, non seulement pour les entraîneurs nigérians, mais pour les entraîneurs africains aussi”, estime-t-il.
© 2016 AFP

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PHOTO afp.com – JUNIOR KANNAH: Der Trainer der DR Kongo, Florent Ibengé, in einem Interview

Afrikanische Währungen: Der Franc-CFA, welche Vor- und Nachteile?

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Monnaies africaines: Le franc CFA, quels avantages et quels inconvénients ?
PHOTO afp.com – ISSOUF SANOGO: Ein ehemaliger Rebell bekommt seine Demobilisierungsprämie in FCFA // Un ancien rebelle touche sa prime de démobilisation en francs CFA le 2 mai 2008 à Bouaké, en Côte d’Ivoire

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1. In Yaounde lädt sich die Zukunft des CFA-Franc zum Gipfel der “Franc-Zone” ein 04/2016 – LESEN
15.30 2016.10.04 – durch Valentin BONTEMPS – AFP
Anachronistisch, der CFA-Franc? Bei ihrem Treffen in Yaoundé am Samstag verteidigten die Finanzminister der Franc-Zone den Nutzen ihrer gemeinsamen Währung als “Anker der Stabilität” im Kontext der niedrigeren Rohstoffpreisen verbundenen Turbulenzen.
“Keine Geld-Struktur ist perfekt, wir sind uns dessen bewusst.” Aber der CFA-Franc “hat sich in Bezug auf die Geldwertstabilität bewiesen”, sagte der Kameruner Finanzminister Alamine Ousmane Mey nach einem Treffen über die wirtschaftliche Lage der Franc-Zone.
“Die kooperativen Beziehungen in der Gegend sind nicht gemeißelt, sie sind nicht statisch,” fügte er hinzu, unter Hinweis auf die Existenz von “offenem Austausch zwischen den Partnern” zu diesem Thema.
Handel, Zollabkommen, Steuerfragen … Der Gipfel der Franc-Zone, an dem sich zweimal im Jahr Frankreich und die 15 afrikanischen Ländern der Region treffen, ist eine Gelegenheit, eine Bilanz der wirtschaftlichen Reformen zwischen den Mitgliedsländern zu ziehen.
Aber auch um die Fragen der Zukunft des CFA-Franc zu diskutieren. Der wurde oft in Frage gestellt seit seiner Gründung vor 70 Jahren, ist aber immer noch da, trotz Kritik von einigen Ökonomen, die seine Aufgabe befürworten.
“Das sind Fragen, die oft wiederkommen”, gab Tiémoko Meyliet Kone, Gouverneur der Zentralbank der westafrikanischen Staaten (BCEAO), zu, übernahm aber auch die Verteidigung der gemeinsamen Währung.
“Wenn wir in diesem Kooperationsvertrag nicht unser Interesse fänden, würden wir keinen Grund haben, zu bleiben”, fügte er hinzu.
ZU DEN VOR- UND NACHTEILEN SIEHE ARTIKEL 2
Reichen die Nachteile aus, um die Annahme einer 100% afrikanischen Währung zu forcieren? “Früher oder später wird man diese Diskussion führen müssen, auch im Hinblick auf die Schwierigkeiten, vor denen Europa in den letzten Jahren stand”, sagte am Donnerstag der Präsident von Burkina Faso, Roch Marc Christian Kaboré.
– Schuldenprobleme –
Darauf angesprochen versicherte der französische Finanzminister Michel Sapin, “verfügbar” zu sein um mögliche Entwicklungen zu diskutieren, und fügte hinzu, dass die Zukunft des Franc CFA kein “Tabu” sei.
Frankreich ist “nicht da, um für die betroffenen Länder zu entscheiden. Wenn Ideen, wenn Vorschläge von den politischen Führern der betroffenen Länder kommen, ist Frankreich natürlich für Veränderungen offen”, sagte Herr Sapin.
Der CFA-Franc bietet dennoch “eine Garantie für Stabilität, die, so denke ich, besonders willkommen ist vor allem, wenn die Länder durch Turbulenzen gehen, was heute der Fall ist”, sagte er.
Die Länder der Franc-Zone, bestehend aus den zwei Untergruppen UEMOA in Westafrika und CEMAC in Zentralafrika, sahen ihre Einnahmen seit 2014 stark fallen, aufgrund der niedrigeren Ölpreise, aber auch der für Holz, Eisen oder Baumwolle.
“Die Staaten der Region haben immer weniger Reserven. Einige sind in Zahlungsschwierigkeiten und haben Rückstände, die Gehälter zu zahlen”, sorgt sich eine Quelle in der Nähe der Gespräche, die eine “Schuldenspirale” befürchtet.
Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) könnten die CEMAC-Ländern, da am meisten bedroht durch sinkende Preise, ein Defizit in ihren Girokonten von 8% des BIP (Bruttoinlandsprodukt) im Jahr 2016 registrieren, während sie im Jahr 2013 in einem Zustand nahe Gleichgewicht waren.
Der Schock der Rückgang der Preise “ist sehr heftig”, gab der Gouverneur der Bank von Frankreich, François Villeroy de Galhau, zu. Er forderte die Länder auf, “den Aufwand für ihre öffentlichen Investitionen” zu stabilisieren, sich aber dann an den IWF wenden, um günstigere Kreditkonditionen zu erhalten.
© 2016 AFP

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2. Der CFA-Franc, welche Vor- und Nachteile? LESEN
11.04.2016 um 07:30 Uhr – Von Valentin BONTEMPS – AFP
Der CFA-Franc, strittiges Thema unter den Ökonomen wie unter den afrikanischen Politikern, bringt den Beitrittsländern sowohl Vorteile als auch Unannehmlichkeiten. Wie funktioniert das System? Was sind die Argumente seiner Gegner und die seiner Anhänger?
Was die Franc-Zone?
Die im Jahr 1939 gegründete Franc-Zone ist ein Wirtschafts- und Währungsraum im Afrika südlich der Sahara, die Heimat von rund 155 Millionen Einwohnern. Zwei Untergruppensetzen sie zusammen: die Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) und die Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft Zentralafrikas (CEMAC).
Die gemeinsame Währung in diesem Bereich ist seit 1945 der “CFA” ( “Franc der afrikanischen Finanzgemeinschaft” in der UEMOA und “Franken der Finanziellen Zusammenarbeit in Zentralafrika” in der CEMAC). Der früher an den Französischen Franken gebundene “CFA” ist nun mit einem festen Wechselkurssystem an den Euro gebunden.
Wie viele Länder bilden sie?
Die Franc-Zone umfasst 14 Länder des subsaharischen Afrikas: 8 Mitglieder der UEMOA (Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal, Togo) und 6 der CEMAC (Kamerun, Zentralafrika, Kongo, Gabun, Äquatorial-Guinea, Tschad). Beide Bereiche haben ihre eigene Zentralbank, mit Sitz in Dakar (BCEAO) und Yaoundé (BCEAO).
Als fünfzehntes Mitglied gibt es den Komoren-Archipel, dessen Währung jedoch eine andere Parität als die 14 anderen Länder hat, sowie Frankreich, das durch das Statut an den gesamten Bereich gebunden ist.
Wie funktioniert das System?
Aufgrund seiner festen Parität wird der Wert des CFA-Franc mit dem des Euro parallel weiterentwickelt. Paris garantiert durch einen Geld-Kooperationsvertrag die Konvertibilität des CFCA zum Euro, und zwar unbegrenzt.

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Im Gegenzug müssen die Zentralbanken der Franc-Zone 50% ihrer Devisenreserven im Französischen Schatzamt einzahlen, auf einem “Operationskonto”. Im Jahr 2015 beliefen sich die Einzahlungen der BEAC und der BCEAO in die Kassen des Fiskus auf etwa 14 Milliarden Euro.
Was sind die Vorteile?
Die Hauptsache ist die Stabilität. Geldschöpfung unter Kontrolle von außen verhindert die Versuchung, “die Druckmaschine laufen zu lassen”: die Länder der Franc-Zone und profitieren so von begrenzten öffentlichen Schulden (weniger als 70% des BIP), und niedriger Inflation (weniger als 3%), während viele ihrer Nachbarn mit einer Sägezahn-Inflation kämpfen.
Der CFA ist auch ein Vorteil in Bezug auf die regionale Integration: Er erleichtert den Handel zwischen den Ländern in der Region, “zum Nutzen der Volkswirtschaften und Wirtschaftsakteure”, sagt Noel Ndoba Magloire, ehemaliger Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität von Brazzaville.
Der CFA genießt schließlich internationale Glaubwürdigkeit, die in anderen Währungen in der Region fehlt, aufgrund seiner Verbindung mit dem Euro. “Das ist eine Garantie der Sicherheit für die Märkte. Und diese Länder brauchen die Finanzmärkte für Investitionen,” meint Christopher Dembik, Ökonom bei Saxobank.
Was sind die Nachteile?
Der größte Nachteil ist die monetäre Abhängigkeit: Das CFA-Franc-System ist für Neokolonialismus verwundbar, vor allem wegen der Forderung, 50% der Reserven beim französischen Finanzministerium einzureichen, auch wenn es Frankreich keinen Profit bringt, das heute über den Marktpreisen zurückzahlt.
Für den senegalesische Ökonomen Demba Moussa Dembele “berauben diese Einlagerungen die Länder ihrer Liquidität” und einige verlieren ihre “Souveränität”. “Können Sie sich vorstellen, dass die Europäische Zentralbank 50% ihrer Reserven in Washington einzahlt? Es klingt nicht denkbar”, sagte er.
Ein weiteres Problem: die Gouverneure der BCEAO und BEAC haben keine freie Hand den Kurs ihrer Währung zu variieren, denn die Parität mit dem Euro zwingt sie, ihre Politik mit der der EZB zu modellieren. “Das Schicksal des CFA entscheidet sich in Paris und Frankfurt. Aber die Prioritäten Europas sind nicht die der afrikanischen Länder”, klagt Demba Moussa Dembele.
Die Bindung an den Euro setzt schließlich den CFA-Franc Schwankungen der europäischen Währung aus. Manchmal mit negativen Folgen für die Exporte der Länder des Raums, zumindest wenn der Euro stark ist – aber das ist nicht mehr der Fall seit dem Sommer 2014.
© 2016 AFP

1. A Yaoundé, l’avenir du franc CFA s’invite au sommet de la “zone franc” 04/2016 – LIRE
10.04.2016 à 15:30 – Par Valentin BONTEMPS – AFP
Anachronique, le franc CFA ? Réunis à Yaoundé, les ministres des Finances de la zone franc ont défendu samedi l’utilité de leur monnaie commune, présentée comme un “gage de stabilité” dans un contexte de turbulences liées à la baisse des cours des matières premières.
“Aucune structure monétaire n’est parfaite, nous en sommes conscients”. Mais le franc CFA “a fait ses preuves en termes de stabilité monétaire”, a déclaré le ministre camerounais des Finances, Alamine Ousmane Mey, à l’issue d’une rencontre consacrée à la situation économique de la zone franc.
“Les relations de coopération de la zone ne sont pas figées, elles ne sont pas statiques”, a-t-il toutefois ajouté, évoquant l’existence d'”échanges francs entre partenaires” sur cette question.
Échanges commerciaux, accords douaniers, problèmes fiscaux… Le sommet de la zone franc, qui réunit deux fois par an la France et les 15 pays africains de la région, est l’occasion de faire le point sur les réformes économiques à mener entre les pays membres.
Mais aussi ,bien souvent, de discuter de l’avenir du franc CFA, objet d’interrogations persistantes depuis sa création voilà 70 ans, et pourtant toujours en place, malgré les critiques de certains économistes, qui prônent son abandon.
“Ce sont des questions qui reviennent souvent”, a reconnu Tiémoko Meyliet Kone, gouverneur de la Banque centrale des Etats ouest africains (BCEAO), en prenant lui aussi la défense de la monnaie commune.
“Si nous ne trouvions pas notre intérêt à cet accord de coopération, nous n’aurions aucune raison d’y rester”, a-t-il ajouté.
Le “CFA”, utilisé par 155 millions d’habitants, est lié à l’euro par un système de parité fixe. Pour garantir cette parité, les Etats africains doivent déposer 50% de leurs réserves de change auprès du Trésor français.
Ce lien fort avec l’euro est considéré par beaucoup comme un gage de stabilité. Mais le système est aussi accusé par certains de freiner le développement de l’Afrique et de lui faire perdre une part de sa souveraineté, en obligeant les Etats concernés à calquer leur politique monétaire sur celle de la zone euro.
Des inconvénients suffisants pour pousser à l’adoption d’une monnaie 100% africaine? “Tôt ou tard, c’est une discussion qu’il faudra ouvrir, au regard également des difficultés que traverse l’Europe depuis quelques années”, a estimé jeudi le président du Burkina Faso, Roch Marc Christian Kaboré.
– problèmes d’endettement –
Interrogé à ce sujet lors d’une conférence de presse, le ministre des Finances français Michel Sapin a assuré, pour sa part, être “disponible” pour discuter d’éventuelles évolutions, ajoutant que l’avenir du franc CFA n’était en rien un “tabou”.
La France n’est “pas là pour décider à la place des pays concernés. Si des idées, si des propositions sont faites par les responsables politiques des pays concernés, la France est évidemment ouverte à toute évolution”, a assuré M. Sapin.
Le franc CFA offre néanmoins “une garantie de stabilité que je crois particulièrement bienvenue, en particulier lorsque des pays traversent des turbulences, ce qui est le cas” aujourd’hui, a-t-il poursuivi.
Les pays de la zone franc, composée de deux sous-ensembles (l’UEMOA en Afrique de l’Ouest et la CEMAC en Afrique centrale), ont vu leurs recettes chuter lourdement depuis 2014, en raison de la baisse des cours du pétrole, mais aussi du bois, du fer ou du coton.
“Les Etats de la zone ont de moins en moins de réserves de change. Certains ont des arriérés de paiement et des difficultés pour verser les salaires”, s’inquiète une source proche des discussions, qui redoute une spirale “d’endettement”.
Selon le Fonds monétaire international (FMI), les pays de la CEMAC, les plus menacés par la baisse des cours, pourraient enregistrer un déficit de leurs comptes courants de 8% du PIB (Produit intérieur brut) en 2016, alors qu’ils se trouvaient dans une situation de quasi équilibre en 2013.
Le choc lié à la baisse des cours “est très violent”, a reconnu le gouverneur de la Banque de France, François Villeroy de Galhau, appelant les pays à stabiliser “l’effort d’investissement public”, mais aussi à se tourner vers le FMI pour obtenir des conditions d’emprunt plus favorables.
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2. Le franc CFA, quels avantages et quels inconvénients ? LIRE
11.04.2016 à 07:30 – Par Valentin BONTEMPS – AFP
Objet de clivage chez les économistes comme chez les responsables politiques africains, le franc CFA présente à la fois des intérêts et des désagréments pour les pays utilisateurs. Comment fonctionne le système? Quels sont les arguments de ses détracteurs, et ceux de ses partisans?
Qu’est-ce que la zone franc?
Créée en 1939, la zone franc est un espace économique et monétaire d’Afrique subsaharienne, où vivent quelque 155 millions d’habitants. Deux sous-ensembles la composent: l’Union économique et monétaire ouest africaine (UEMOA) et la Communauté économique et monétaire de l’Afrique Centrale (CEMAC).
La monnaie commune à cette zone est depuis 1945 le “franc CFA” (signifiant “franc de la communauté financière africaine” dans l’UEMOA et “franc de la coopération financière en Afrique centrale” dans la CEMAC). Le “CFA”, autrefois arrimé au franc français, est aujourd’hui lié à l’euro par un système de parité fixe.
Combien de pays la composent?
La zone franc comprend 14 pays d’Afrique subsaharienne: 8 membres de l’UEMOA (Bénin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Guinée-Bissau, Mali, Niger, Sénégal, Togo) et 6 de la CEMAC (Cameroun, Centrafrique, Congo, Gabon, Guinée-équatoriale, Tchad). Ces deux zones ont chacune leur banque centrale, basées à Dakar (BCEAO) et Yaounde (BEAC).
La zone franc compte par ailleurs un quinzième membre, l’archipel des Comores, dont la monnaie a toutefois une parité différente de celle des 14 autres pays, ainsi que la France, liée statutairement à l’ensemble de la zone.
Comment fonctionne le système?
Du fait de sa parité fixe, la valeur du franc CFA évolue de façon parallèle à celle de l’euro. C’est Paris, à travers un accord de coopération monétaire, qui garantit la convertibilité du franc avec la monnaie européenne, de façon illimitée.
En contrepartie, les banques centrales de la zone franc doivent déposer 50% de leurs réserves de change auprès du Trésor français, sur un compte dit “d’opérations”. En 2015, le dépôt de la BEAC et la BCEAO dans les coffres du Trésor représentait environ 14 milliards d’euros.
Quels sont ses avantages?
Le principal est la stabilité. La création de monnaie étant sous contrôle extérieur, il n’y a pas la tentation de “faire tourner la planche à billets”: les pays de la zone franc bénéficient ainsi d’une dette publique limitée (moins de 70% du PIB) et d’une inflation maîtrisée (moins de 3%), quand nombre de leurs voisins se battent avec une inflation en dents de scie.
Le CFA, en outre, est un atout en terme d’intégration régionale: il facilite les échanges entre pays de la zone, “au bénéfice des économies nationales et des acteurs économiques”, selon Noël Magloire Ndoba, ancien doyen de la Faculté d’Economie de l’université de Brazzaville.
Le franc CFA bénéficie enfin d’une crédibilité internationale qui manque aux autres monnaies de la région, du fait de son lien avec l’euro. “C’est un gage de sécurité auprès des marchés. Et ces pays ont besoin des marchés financiers pour l’investissement”, juge Christopher Dembik, économiste chez SaxoBank.
Quels sont ses inconvénients?
Le principal inconvénient est celui de la dépendance monétaire: le système du franc CFA prête le flanc au procès en néocolonialisme, du fait notamment de l’obligation de déposer 50% des réserves au Trésor français, même si ce dépôt ne rapporte rien à la France, qui les rémunère aujourd’hui au-dessus des taux du marché.
Pour l’économiste sénégalais Demba Moussa Dembele, ces dépôts “privent les pays concernés de liquidités” et leur fait perdre une partie de leur “souveraineté”. “Vous imaginez la banque centrale européenne déposer 50% de ses réserves à Washington? Cela paraît impensable”, souligne-t-il.
Autre problème: les gouverneurs de la BCEAO et de la BEAC n’ont pas les coudées franches pour faire varier le cours de leur monnaie, la parité avec l’euro les obligeant à calquer leur politique sur celle de la BCE. “Le sort du franc CFA se décide à Paris et à Francfort. Or les priorités pour l’Europe ne sont pas celles des pays africains”, dénonce Demba Moussa Dembele.
L’arrimage à l’euro, enfin, fait subir au franc CFA les fluctuations de la monnaie européenne. Avec des conséquences parfois néfastes pour les exportations des pays de la zone, du moins quand l’euro est fort — ce qui n’est plus le cas depuis l’été 2014.
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Verteilung Weltreichtum 2015 – Karte und Studie

Répartition de la richesse au monde 2015

75 Mal reicher als Afrika
2016.01.21 – http://www.bbc.com/afrique/region
Die Bank Credit Suisse hat festgestellt, dass der durchschnittliche Reichtum eines Erwachsenen in Nordamerika etwa das 75-fache des durchschnittlichen Reichtums in Afrika und Indien zusammen beträgt. Die Führer der Welt treffen sich am Mittwoch in Davos, um die Weltwirtschaft zu diskutieren.
Die ungleiche Verteilung des Reichtums ist eine der Fragen im Mittelpunkt dieses Gipfels. Es scheint daher wichtig, heute zu beurteilen, ob die Verteilung des Reichtums sich global verändert hat. Viele Akteure glauben, dass Fragen im Zusammenhang mit der Verteilung des Reichtums ein Problem sind, dessen Umfang zunimmt.

AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTEN GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

=> The Global Wealth Report 2015
=> Accompanying databook to the Global Wealth Report 2015.

75 fois plus riche que l’Afrique
21.01.2016 – http://www.bbc.com/afrique/region
Le Crédit Suisse a conclu que la richesse moyenne d’un adulte en Amérique du Nord est à peu près 75 fois supérieure à la richesse moyenne en Afrique et en Inde réunies. Les dirigeants de la planète se réunissent mercredi à Davos pour discuter de l’économie mondiale.
La répartition inégale des richesses est l’une des questions au cœur de ce sommet. Il paraît donc essentiel aujourd’hui d’évaluer si la distribution des richesses a évolué au niveau mondial.

Karte über die Verteilung des globalen Reichtums im Jahr 2015, nach dem Credit Suisse. – Mittleres Jahreseinkommen pro Erwachsenem
Voici une carte montrant la répartition de la richesse mondiale en 2015, selon le Crédit Suisse.

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