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Verteilung Weltreichtum 2015 – Karte und Studie

Répartition de la richesse au monde 2015

75 Mal reicher als Afrika
2016.01.21 – http://www.bbc.com/afrique/region
Die Bank Credit Suisse hat festgestellt, dass der durchschnittliche Reichtum eines Erwachsenen in Nordamerika etwa das 75-fache des durchschnittlichen Reichtums in Afrika und Indien zusammen beträgt. Die Führer der Welt treffen sich am Mittwoch in Davos, um die Weltwirtschaft zu diskutieren.
Die ungleiche Verteilung des Reichtums ist eine der Fragen im Mittelpunkt dieses Gipfels. Es scheint daher wichtig, heute zu beurteilen, ob die Verteilung des Reichtums sich global verändert hat. Viele Akteure glauben, dass Fragen im Zusammenhang mit der Verteilung des Reichtums ein Problem sind, dessen Umfang zunimmt.

AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTEN GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

=> The Global Wealth Report 2015
=> Accompanying databook to the Global Wealth Report 2015.

75 fois plus riche que l’Afrique
21.01.2016 – http://www.bbc.com/afrique/region
Le Crédit Suisse a conclu que la richesse moyenne d’un adulte en Amérique du Nord est à peu près 75 fois supérieure à la richesse moyenne en Afrique et en Inde réunies. Les dirigeants de la planète se réunissent mercredi à Davos pour discuter de l’économie mondiale.
La répartition inégale des richesses est l’une des questions au cœur de ce sommet. Il paraît donc essentiel aujourd’hui d’évaluer si la distribution des richesses a évolué au niveau mondial.

Karte über die Verteilung des globalen Reichtums im Jahr 2015, nach dem Credit Suisse. – Mittleres Jahreseinkommen pro Erwachsenem
Voici une carte montrant la répartition de la richesse mondiale en 2015, selon le Crédit Suisse.

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Frankreich: Völkermord Ruanda 1994 geht ein in die Justiz

France: le génocide rwandais passe en justice, contre l’armée

PHOTO: Ein französischer Soldat überwacht die Rekrutierung der Hutu-Armee, 26. Juni 1994, in Ginsenye in Ruanda
Un soldat français surveille le recrutement de l’armée Hutu le 26 juin 1994 à Ginsenye au Rwanda
afp.com – PASCAL GUYOT

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Deutsche Texte AFP: Von mir verbesserte Google-Übersetzungen

1. Ruanda: die Toten von Bisesero im Jahr 1994 suchen die französische Armee immer noch heim LESEN
2015.01.12 17:00 – Von Nicolas GAUDICHET und Andrea BAMBINO – AFP
Hat die französische Armee sie den Hutu-Völkermördern aufgegeben, die Tutsi in Ruanda’s Bisesero-Hügeln, im späten Juni 1994? Akten aus den laufenden Gerichtsverfahren in Paris, die AFP einsehen konnte, akkreditieren diese Vorwürfe.
Die Internationale Föderation und die Liga für Menschenrechte (FIDH und LDH) und die Assoziation Survie (Überleben), allesamt Zivilparteien in diesem Prozess, der im Jahr 2005 durch eine Klage von Überlebenden ins Leben gerufen wurde, forderten am 24. November die Anklage zweier Offiziere wegen Beihilfe zum Völkermord: Jacques Rosier, der die Spezialeinheiten kommandierte, und Marin Gillier, verantwortlich für einen Trupp Marines.
Am 8. Juli verschonten die Richter Claude Choquet und Emmanuelle Ducos Jacques Rosier, damals gehörte als Zeuge, nicht. Für sie, sagt eine Quelle in der Nähe des Falles, “zeigen viele Dokumente des Verfahrens, dass die Entdeckung der Bisesero-Flüchtlinge am 27. Juni” von französischen Soldaten “den französischen Behörden bekannt war, und zwar vor dem 30. Juni.” Kraftstoff für die Kontroverse über die Rolle von Frankreich in diesem Völkermord, der 800.000 Menschen getötet hattte, überwiegend Tutsi.
Die Beschwerdeführer behaupten, dass die französischen Soldaten ab dem 27. Rettung versprachen, um es erst am 30. zu tun. Während der drei Tage wurden Hunderte von Tutsi in den Hügeln im westlichen Ruanda gejagt und geschlachtet.
Seit dem 22. war die französische Armee in der Operation Turquoise unter Mandat der Vereinten Nationen eingesetzt, um die Massaker zu stoppen.
In den Köpfen einiger Offiziere, an die Zusammenarbeit mit den ruandischen Streitkräften (FAR, Hutus) gewöhnt, war die Situation nicht eindeutig. Laut einer Aussage eines Unteroffizier, “unsere Chefs, besonders Rosier, hielten die Rede, dass es die Tutsis waren, die Hutus töteten”. “Ich habe das nie gesagt,” widerspricht Jacques Rosier.
Marin Gillier erinnert sich an den Empfang der französischen Armee von jubelnden Hutus: “ein Bild, das die uns zeigten, damit wir gegen die RPF kämpfen”, die Tutsi Rebellion.
Aber er sagt, dass er nicht weiß, wer wen tötet am 27. Juni dieses Jahres “mittags”: Um “zu verstehen, was los war,” beobachtete er von Gishyita aus, etwa fünf Kilometer entfernt, “Menschen in verschiedene Richtungen laufen, auf einem Hügel.” Für ihn „kam der Zweifel am 30. Juni am Nachmittag”, nach einem Treffen mit Tutsi-Opfern.
– “Nichts tun” –
Diese Version wird von Oberstleutnant Jean-Rémy Duval untergraben, der vor Ort ab dem 27. Tutsi Zeugnisse gesammelt und sofort seine Vorgesetzten informiert habe, per Telefon und Fax: “sie sind 2.000 versteckt im Holz”,” sie sind in einem Zustand des extremen Mangels an Ernährung, Hygiene und Medizin”,” sie erhofften unseren unmittelbaren Schutz”, schrieb er in einem Fax.
Für die Kläger sind Rosier wie die Beamten in Paris ab dem 27. Juni, 02.38 Uhr, über die “Bedrohung der Tutsi durch Hutu” informiert.
Jacques Rosier streitet das ab. Aber im Büro der Richter erschüttert ihn ein Video, gedreht am 28. und von AFP gesehen: er hört einen Unteroffizier die Ausschreitungen gegen Tutsi beschreiben. “Es stimmt, bei der Überprüfung dieser Szene scheint es mir nun unglaublich, mit den gegebenen Informationen nicht reagiert zu haben”, sagt er den Richtern.
Eine weiteres für die Hierarchie peinliches Dokument: ein “Lagebericht“ über die “Krise in Ruanda”, freigegeben vom Operationschef General Jean-Claude Lafourcade, der noch nicht von den Richtern gehört wurde. Der Bericht erinnert an die Ereignisse im Bisesero Sektor und begünstigt die Hypothese von Tutsis, “die die Massaker vom April flohen und versuchten, sich an Ort und Stelle zu verteidigen”. Mögliche Verhaltensweisen bis “eine genauere Erkennung” vorliegt: “Nichts tun und das Massaker in unserem Rücken geschehen lassen.”
Für die Kläger fällt die Haltung der französischen militärischen Hierarchie unter die Beihilfe zum Völkermord, nicht unter Nichthilfe einer Person in Gefahr, die bislang angepeilt war.
© 2015 AFP
2. Völkermord in Ruanda: Französische Militärs widersprechen “unglaublichen” und “monströsen” Vorwürfen LESEN
2015.02.12 18:30 – AFP
Die französischen Armee-Offiziere, darunter der Leiter der Operation Turquoise in Ruanda 1994, widersprechen den “unglaublichen” und “monströsen” Anschuldigungen einer Genozid-Komplizenschaft, die von Verbänden der Kläger in einer Untersuchung in Paris gemacht wurden.
SIEHE ARTIKEL 1
Ins Leben gerufen am 22. Juni unter UN-Mandat, habe die Operation Turquoise “Hunderttausende von Menschen geschützt” und “Zehntausenden von Tutsi das Leben gerettet”, sagen die beiden Offiziere Rosier und Gilliers in einer Erklärung, auch vom ehemaligen Operationschef General Jean-Claude Lafourcade unterzeichnet.
“Wir haben immer unsere Bereitschaft zur Zeugenaussage” in der Untersuchung „zum Ausdruck gebracht, um endlich den so unwahrscheinlichen wie monströsen Anschuldigungen wie der Beihilfe zum Völkermord ein Ende zu setzen”, fügen sie hinzu.
Während dieser drei Tage 27. Juni 1994 bis 30. Juni wurden in Bisesero Hunderte von Menschen massakriert.
Die Richter untersuchen, was die Offiziere wussten, vor Ort und in der Militärhierarchie.
SIEHE ZEUGENAUSSAGEN ARTIKEL 1
Die beschuldigten Offiziere denunzieren “falsche Rekonstruktion von Fakten, Verzerrung von Dokumenten der Strafverfahren und die falsche Zitierung der enthaltenen Zeugnisse in Artikeln der Presse”.
“Wir bekräftigen unseren Stolz auf das, was wir in dieser kurzen Operation in Ruanda vollbracht haben, als Frankreich sich allein fand in einem wirklichen Engagement, um den Völkermord zu beenden”, fügen sie hinzu.
© 2015 AFP
1. Rwanda: les morts de Bisesero, en 1994, hantent toujours l’armée française LIRE
01.12.2015 à 17:00 – Par Nicolas GAUDICHET et Andrea BAMBINO – AFP
L’armée française a-t-elle abandonné aux génocidaires hutu les Tutsi des collines rwandaises de Bisesero, fin juin 1994 ? Des pièces de la procédure judiciaire en cours à Paris, dont l’AFP a eu connaissance, accréditent ces accusations.
La Fédération internationale et la Ligue des droits de l’Homme (FIDH et LDH) et l’association Survie, parties civiles dans cette enquête lancée en 2005 par une plainte de rescapés, ont demandé le 24 novembre la mise en examen pour complicité de génocide de deux officiers, Jacques Rosier, qui commandait les forces spéciales, et Marin Gillier, en charge d’un commando de fusiliers marins.
Le 8 juillet, les juges Claude Choquet et Emmanuelle Ducos, n’ont pas épargné Jacques Rosier, entendu comme témoin assisté. Pour eux, rapporte une source proche du dossier, “plusieurs pièces de la procédure semblent démontrer que la découverte des réfugiés de Bisesero le 27 juin” par des soldats français “était connue des autorités françaises, et ce, avant le 30 juin”. De quoi alimenter la controverse sur le rôle de la France lors du génocide qui a fait 800.000 morts, très majoritairement tutsi.
Les plaignants affirment que les militaires français leur ont promis le 27 de les secourir pour ne le faire que le 30. Pendant trois jours, des centaines de Tutsi ont été pourchassés et massacrés dans ces collines de l’ouest du Rwanda.
Depuis le 22, l’armée française déployée dans l’opération Turquoise sous mandat de l’ONU a pour mission d’arrêter les massacres.
Dans la tête de certains officiers, habitués à travailler avec les Forces armées rwandaises (FAR) hutu, la situation est ambiguë. Selon un témoignage d’un sous-officier, “nos patrons, notamment Rosier, nous ont tenu le discours que c’était les Tutsi qui tuaient les Hutu”. “Jamais je n’ai dit” ça, a réfuté Jacques Rosier.
Marin Gillier s’est souvenu de l’accueil de l’armée française par des Hutu en liesse: “une image qu’on nous projetait pour nous engager à lutter contre le FPR”, la rébellion tutsi.
Mais, affirme-t-il, il ne sait pas qui tue qui ce 27 juin “en milieu de journée”, quand, lors d’une reconnaissance “pour comprendre ce qu’il se passait”, depuis son promontoire à Gishyita, il observe à environ cinq kilomètres “des personnes courant dans différentes directions, à flanc de colline”. Pour lui, “le doute est tombé (…) le 30 juin en milieu d’après-midi” après avoir rencontré des victimes tutsi.
– “Ne rien faire” –
Cette version est mise à mal par le lieutenant-colonel Jean-Rémy Duval qui a raconté avoir recueilli des témoignages de Tutsi sur place dès le 27, et en avoir immédiatement informé sa hiérarchie, par téléphone et par fax: “ils seraient 2.000 cachés dans les bois”, “ils sont dans un état de dénuement nutritionnel, sanitaire et médical extrême”, “ils espéraient notre protection immédiate”, écrit-il dans un fax.
Pour les parties civiles, Rosier comme l’état-major à Paris sont donc informés dès le 27 juin à 14H38 de “menaces de la part de hutu” contre des Tutsi.
Jacques Rosier nie. Mais dans le bureau des juges, une vidéo filmée le 28 et vue par l’AFP, l’a ébranlé: il écoute un sous-officier décrire des exactions contre les Tutsi. “C’est vrai qu’en revoyant cette scène, il me paraît incroyable de ne pas avoir réagi à l’information donnée”, lâche-t-il aux juges.
Autre document embarrassant pour la hiérarchie, un “point de situation” déclassifié envoyé à la “cellule de crise Rwanda” par le patron de Turquoise, le général Jean-Claude Lafourcade, qui n’a pas encore été entendu par les juges. Il évoque les événements dans le secteur de Bisesero et privilégie l’hypothèse de Tutsi “ayant fui les massacres d’avril et cherchant à se défendre sur place”. Parmi les attitudes possibles envisagées en attendant “une reconnaissance plus précise”: “ne rien faire et laisser se perpétrer des massacres dans notre dos”.
Pour les parties civiles, l’attitude de la hiérarchie militaire française relève de la complicité de génocide, pas de la non assistance à personne en danger, qui serait prescrite.
© 2015 AFP
2. Génocide au Rwanda: des militaires français réfutent des accusations LIRE
“invraisemblables” et “monstrueuses”
02.12.2015 à 18:30 – AFP
Des officiers de l’armée française, dont le chef de l’opération Turquoise au Rwanda en 1994, ont réfuté les accusations “invraisemblables” et “monstrueuses” de complicité de génocide portées par des associations parties civiles dans une enquête menée à Paris.
La Fédération internationale et la Ligue des droits de l’homme (FIDH et LDH) et l’association Survie ont demandé le 24 novembre la mise en examen pour complicité de génocide de deux officiers, Jacques Rosier, qui commandait les forces spéciales, et Marin Gillier, en charge d’un commando de fusiliers marins. Elles les accusent d’avoir abandonné aux massacres des centaines de civils tutsi sur les collines de Bisesero, fin juin 1994.
Lancée le 22 juin sous mandat de l’Onu, l’opération Turquoise “a protégé des centaines de milliers de personnes” et sauvé “des dizaines de milliers de vies tutsies”, répondent les deux officiers, dans un communiqué également signé par l’ancien chef de Turquoise, le général Jean-Claude Lafourcade.
“Nous avons toujours exprimé notre volonté de témoigner” dans l’enquête “pour mettre enfin un terme à des accusations aussi invraisemblables que monstrueuses de +complicité de génocide+”, ajoutent-ils.
L’enquête avait été lancée en 2005 après une plainte de rescapés qui reprochent à des militaires français de s’être présentés le 27 juin 1994 à Bisesero et d’avoir promis aux Tutsi de revenir pour ne le faire que le 30 juin. Pendant ces trois jours, des centaines de personnes ont été massacrées.
Les juges enquêtent sur ce que savaient les officiers sur place et la hiérarchie militaire.
Ils disposent du témoignage du lieutenant-colonel Jean-Rémy Duval, qui a assuré avoir effectué une reconnaissance le 27 avec une douzaine d’hommes puis avoir relayé ses craintes, à son retour à la base, par téléphone puis par fax. Il dit avoir rendu compte à son supérieur Jacques Rosier, qui nie. Mais ce dernier a été confronté lors d’une audition chez le juge à une vidéo du 28 juin 1994 où un sous-officier lui fait état de blessés découverts “+hier dans le patelin+, dont certains avaient la chair qui pendait”. En outre, plusieurs documents à la procédure attestent que l’information sur Bisesero a circulé avant le 30 juin au sein de l’armée.
Les militaires dénoncent “la reconstruction mensongère des faits, la dénaturation des pièces de la procédure pénale et l’articulation fallacieuse des témoignages contenues dans ces articles de presse”.
“Nous réaffirmons notre fierté de ce que nous avons accompli au Rwanda lors de cette brève opération, alors que la France s’est trouvée seule à s’engager réellement pour mettre fin au génocide”, ajoutent-ils.
© 2015 AFP

– AFRIKANEWS ARCHIV –
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Harte Kontroverse um ein Buch über Königreich MAROKKO – un livre sur le royaume suscite des querelles

Paris: Ermittlungen nach neuem Buch über Marokkos König
Stefan Brändle aus Paris1. September 2015, 10:26 http://derstandard.at/r4086/Marokko
Zwei französische Journalisten sollen versucht haben, den marokkanischen König Mohammed VI. zu erpressen.
In einem Punkt sind sich alle Seiten einig: Das neue Enthüllungsbuch der beiden französischen Journalisten Éric Laurent und Catherine Graciet hat das Zeug zu einer politischen Bombe.

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Soupçons de chantage contre le Maroc: les journalistes contre-attaquent
01.09.2015 à 11:00 – Par Marie GIFFARD – AFP
Les deux journalistes mis en examen pour extorsion et chantage contre le Maroc ont contre-attaqué lundi, affirmant que Rabat était à l’origine de la transaction pour qu’ils n’écrivent pas leur livre sur le royaume, que l’éditeur a d’ores et déjà renoncé à publier.

Les portraits des journalistes français Eric Laurent et Catherine Graciet à la Une du quotidien maroDie französischen Journalisten Eric Laurent et Catherine Graciet auf der Titelseite der marokkanischen Al-Massaen, 29.08.2015 in Rabat

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Kindesmissbrauch durch 2 französische Soldaten in BURKINA FASO – deux soldats français soupçonnés de pédophilie

1. Zwei französische Soldaten wegen Missbrauchsvorwürfen suspendiert
Aktualisiert am 01.07.2015, http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/
Das französische Verteidigungsministerium stellte zwei Soldaten frei. Sie sollen sich während einem Einsatz in Burkina Faso an einem Mädchen vergangen haben.
2. Missbrauch durch französische Soldaten – Ein Sonntag in Burkina Faso
03.07.2015 http://www.taz.de/Politik/Afrika/!p4621/
Zwei Angehörige französischer Spezialkräfte sollen zwei Mädchen sexuell missbraucht haben. Dieses Mal reagiert die Pariser Regierung sofort.
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Burkina: les deux soldats soupçonnés de pédophilie en garde à vue à leur retour en France
02.07.2015 à 17:33 – Par Thomas URBAIN et Valérie LEROUX – AFP
Les deux soldats des forces spéciales françaises soupçonnés d’attouchements sur deux petites filles au Burkina Faso sont arrivés jeudi matin en France et ont été aussitôt placés en garde à vue.

Ein französischer Soldat im Einsatz in AfrikaEin französischer Soldat im Einsatz in Afrika, Bild: Rebecca Blackwell/Keystone

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Afrikanisches Kino: Diskrete Präsenz auf FILMFESTIVAL CANNES 2015 – présence discrète du cinéma africain

1 analyse, 1 portrait
cannesYared Zeleke, erster in Cannes ausgewählter äthiopischer Regisseur

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Yared Zeleke, erster in Cannes ausgewählter Äthiopier: „Mich kneifen, um es zu glauben!“ PORTRAIT – LESEN
2015.05.11 um 07:30 Uhr – von Sophie Laubie – AFP
Das Herz von Yared Zeleke, 36, hämmert. In ein paar Tagen wird er mit seinem Film “Lamb” der erste äthiopische Filmmemacher sein, über den roten Teppich des Cannes Festival Official Selection zu gehen. “Es ist erstaunlich! Ich kneife mich immer noch, um es zu glauben”, sagte er.
“Ich fühle mich wirklich dankbar, glücklich und bin stolz darauf, diesen Teil der Welt zu vertreten”, sagte der Filmemacher in Paris wenige Tage vor der Eröffnung des Festivals gegenüber AFP.
Er erfuhr die Nachricht von seiner Wahl, während er bei der Tonbearbeitung seines Films war. “Das hatte wirklich meinen Tag, meine Woche, mein Jahr, mein Leben aufgehellt!”, scherzte der junge Regisseur mit kurzen Haaren, spontan, lachend.
Der in Cannes in der Talentsuchersektion “Un certain regard” (Ein gewisser Blick) ausgewählte Film “Lamb” (Lamm), gedreht in Äthiopien, ist sein erster Spielfilm.
Der Film erzählt die Geschichte von Ephraim, einem Kind von neun Jahren, das, nachdem er seine Mutter verloren hat, von seinem Vater zu entfernten Verwandten in den Bergen geschickt wird, begleitet von seinem unzertrennlichen Lämmchen Chuni. Aber sein Onkel bat ihn, sein Schaf für ein Fest zu schlachten. Er muss dann also Strategeme erfinden, um es zu retten.
Yared Zeleke kam bereits nach Cannes im Jahr 2013, mit seinem Filmprojekt, im Rahmen des Cinéfondation Ateliers, wo die jungen Filmemacher potenzielle Partner treffen können.
Nach der Gründung einer Gesellschaft in Addis Abeba mit seiner ghanaischen Produzentin bekam er Unterstützung von französischen Co-Herstellern und Händlern. Obwohl, sagte er, “wie bei vielen frühe Filme, war es notwendig, zu kämpfen, um zu versuchen, die Finanzierung zu haben.” Besonders, wenn es um eine Geschichte geht “mit Kindern und Haustieren in Afrika, in Äthiopien.”
– “Verlorenes Paradis” –
Das afrikanische Kinos ist “sehr zerbrechlich”, so Yared Zeleke, der heute in Äthiopien lebt nach zwanzig Jahren fern von seinem Land.
Filme dieses Kontinents zu finanzieren “ist eine Herausforderung, bis die Menschen sich dem Gedanken öffnen, dass etwas von diesem Teil der Welt kommen könnte”, fügte er hinzu.
Aber “während die Wirtschaft wächst, mehr und mehr Menschen gebildet werden, ist es Zeit, dass wir Afrikaner unsere eigenen Geschichten erzählen, eingespeist aus unserem Leben, unseren Erfahrungen”.
Geboren in Addis Abeba, wo er von seiner Großmutter aufgezogen wurde, verließ Yared Zeleke Äthiopien für die Vereinigten Staaten im Jahre 1987, um seinen Vater, der die kommunistische Diktatur geflohen war, wieder zu finden.
Er war zunächst nicht für eine Karriere in der 7. Kunst (Kino) vorbestimmt. Er studierte zunächst Agrarökonomie, “weil ich mit äthiopischen Bauern arbeiten wollte”, bis er merkte, “mein Ding war wirklich, Geschichten zu erzählen.”
In Film an der New York University ausgebildet wurde er von Professor und Regisseur Todd Solondz (“Happiness”), der “mich ermutigte, meinen Film zu machen”, sagt er.
Mit dem Schreiben der Geschichte von “Lamb” wollte der Filmemacher irgendwie über seine eigene Geschichte sprechen, der eines “verlorenen Paradieses”.
“Ich wurde in die Vereinigten Staaten geschickt, das Land aller Träume für einen Äthiopier, damals wie auch jetzt vielleicht. Aber für mich war es wie ein Alptraum, weil ich nicht wollte, meine Familie zu verlassen, und mein Land “, sagte der junge Mann, dem “es sich gut anfühlt, zurück zu sein. ”
Besonders durch die Produktionsfirma, die er mitbegründete, will Yared Zeleke auch “der Filmindustrie” in Äthiopien helfen. Weil es, wie er sagt, in seinem Land “keine Einrichtungen oder Finanzierung gibt, um das Wachstum des Kinos zu unterstützen. Es gibt noch viel zu tun.”
“Ich habe viele Träume”, fügt er hinzu. „Ich möchte Videoclubs öffnen für Menschen, um den Zugriff auf Filme aus der ganzen Welt zu haben. Ich würde gerne Film an der Universität oder in Workshops für Schauspieler und Filmschaffende unterrichten. ”
© 2015 AFP
Cannes Film Festival: diskrete Präsenz des afrikanischen Kinos LESEN
2015.05.22 um 11:27 – Von Catherine Marciano, Sophie Laubie – AFP
Abwesend vom diesjährigen Wettbewerb hat das fragile afrikanische Kino Mühe zu existieren, bleibt aber vorhanden in Cannes: zwei verschiedene Generationen von Regisseuren, der malische Veteran Souleymane Cissé und der junge äthiopische Regisseur Yared Zeleke stellen ihre Filme vor.
“Ich fühle mich wirklich dankbar, glücklich und bin stolz darauf, diesen Teil der Welt zu vertreten”, so Yared Zeleke, 36, der erste äthiopische Filmemacher in der offiziellen Auswahl in Cannes mit seinem Film “Lamb”, der Mittwoch in der Parallelsektion “Un Certain Regard” gezeigt wird.
“Wir gehören zu den Privilegierten”, sagt sein älterer Kollege Souleymane Cissé, 75, der am Donnerstag “Oka” (Das Haus) außer Konkurrenz zeigt. Dieser sehr persönliche Dokumentarfilm ist gebaut um die Vertreibung seiner vier älteren Schwestern aus dem Haus der Familie in Bamako durch einen korrupten Richter.
Engagiert will dieser malische Regisseur – Preis der Jury in Cannes 1987 mit “Yeelen” (Das Licht) -, über die “Korruption der Justizbeamten“ in seinem Land sprechen, die “zu Gewalt führt.”
Souleymane Cissé hofft, dass seine Anwesenheit nicht mit seinem afrikanischen Ursprung zusammenhängt. “Wir haben die heilige Pflicht, Qualitätsfilme zu machen. Andernfalls ist es besser, Afrika nicht zu präsentieren”, sagte er.
Vor zwei Jahren war Afrika anwesend im Wettbewerb in Cannes mit “Grigris” vom tschadischen Mahamat-Saleh Haroun, und im letzten Jahr mit “Timbuktu” vom mauretanischen Abderrahmane Sissako, der helles Licht auf den radikalen Islam warf und in Frankreich sieben César einschließlich bester Film gewann.
Aber die afrikanische Produktion ist rar, ein Phänomen, das vor allem mit der Schwäche der Kulturpolitik der afrikanischen Länder und dem Verschwinden der Kinos erklärt wird, sagt Souleymane Cissé. “Innerhalb von zwanzig oder dreißig Jahren haben wir alle Filmtheater von Mali liquidiert”, eine Entwicklung, die in vielen afrikanischen Ländern besteht.
Nur Nigeria, bekannt für seine vielen billigen Produktionen bekannt, die “Nollywood”- Filme, zieht sich aus dem Spiel. “Sie machen Spielfilme in zwei Wochen, verbreiten sie auf ihre Kosten, sammeln das Geld ein und starten neu.”
Das afrikanischen Kinos ist “sehr zerbrechlich”, sagt der äthiopische Yared Zeleke, der Film in den Vereinigten Staaten studierte, wo er 20 Jahre lang lebte vor der Rückkehr in in sein Land.
Neben seiner Auswahl fördert Cannes auch Talente durch die Einladung nach Frankreich, um die Finanzierung zu finden.
Dies ist der Fall von Madagaskar’s Regisseur Haminiaina Ratovoarivony, 38, Gewinner des 2015 Preises der Fabrique des Cinémas du monde , die die Entwicklung der Kreation in den Ländern des Südens fördert.
“Es gibt nur noch zwei Kinosäle in der Hauptstadt”, sagte der Regisseur, der weiß, er muss hart verhandeln, um den Film zu verteilen.
Und alle können über den Erfolg von “Timbuktu” von Abderrahmane Sissako träumen.
© 2015 AFP
Yared Zeleke, premier Ethiopien sélectionné à Cannes, “se pince pour y croire” PORTRAIT – LIRE
11.05.2015 à 07:30 – Par Sophie LAUBIE – AFP
Yared Zeleke, 36 ans, a le coeur qui bat la chamade. Dans quelques jours, il sera le premier réalisateur éthiopien à fouler le tapis rouge du Festival de Cannes en sélection officielle avec son film “Lamb”. “C’est incroyable ! Je me pince encore pour y croire”, dit-il.
“Je me sens vraiment reconnaissant, chanceux, et fier de représenter cette partie du monde”, a confié le cinéaste à l’AFP à Paris, à quelques jours de l’ouverture du festival.
Il a appris la nouvelle de sa sélection alors qu’il était en train de faire le montage son de son film. “Ca a vraiment illuminé ma journée, ma semaine, mon année, ma vie!”, lance en riant le jeune réalisateur aux cheveux courts, spontané.
Sélectionné à Cannes dans la section dénicheuse de talents “Un certain regard”, “Lamb”, tourné en Ethiopie, est son premier long métrage.
Le film raconte l’histoire d’Ephraim, un enfant de neuf ans qui, après avoir perdu sa mère, est envoyé par son père chez des parents éloignés dans la montagne, accompagné de son inséparable brebis Chuni. Mais son oncle lui demande d’abattre sa brebis pour une fête. Il va alors devoir inventer des stratagèmes pour la sauver.
Yared Zeleke est déjà venu à Cannes en 2013 avec le projet de son film, dans le cadre de l’Atelier de la Cinéfondation, qui permet à de jeunes cinéastes de rencontrer des partenaires potentiels.
Après avoir monté une société à Addis Abeba avec sa productrice ghanéenne, il a bénéficié du soutien de coproducteurs et distributeurs français. Même si, dit-il, “comme pour beaucoup de premiers films, il a fallu se battre pour essayer de boucler le financement”. D’autant plus quand il s’agit d’une histoire “avec des enfants et des animaux qui se passe en Afrique, en Ethiopie”.
– “Paradis perdu” –
Le cinéma africain est “très fragile”, dit Yared Zeleke, qui vit aujourd’hui en Ethiopie après une vingtaine d’années passées loin de son pays.
Financer des films de ce continent, “c’est un défi, jusqu’à ce que les gens commencent à s’ouvrir à l’idée que quelque chose puisse venir de cette partie du monde”, ajoute-t-il.
Mais “alors que l’économie se développe, que de plus en plus de gens sont éduqués, il est temps pour nous, Africains, de raconter nos propres histoires, nourries de nos vies, de nos expériences”.
Né à Addis Abeba, où il a été élevé par sa grand-mère, Yared Zeleke a quitté l’Ethiopie pour les Etats-Unis en 1987, pour retrouver son père qui avait fui la dictature communiste.
Il n’était pas au départ destiné à une carrière dans le 7e Art. Il a d’abord étudié l’agroéconomie “parce qu’il voulait travailler avec les fermiers éthiopiens”, avant de réaliser que “son truc, c’était vraiment de raconter des histoires”.
Formé au cinéma à la New York University, il a notamment eu comme professeur le réalisateur Todd Solondz (“Happiness”), qui l’a “encouragé à faire son film”, raconte-t-il.
En écrivant l’histoire de “Lamb”, le cinéaste a voulu d’une certaine façon parler de sa propre histoire, celle d’un “paradis perdu”.
“J’ai été envoyé aux Etats-Unis, le pays de tous les rêves pour un Ethiopien à cette époque, et peut-être encore maintenant. Mais pour moi, c’était comme un cauchemar parce que je ne voulais pas quitter ma famille et mon pays”, explique le jeune homme, auquel “cela fait du bien d’être de retour”.
A travers notamment la société de production qu’il a cofondée, Yared Zeleke veut aussi “aider le secteur du cinéma” en Ethiopie. Car, explique-t-il, dans son pays, “il n’y a pas encore d’institutions ou de financements pour soutenir la croissance du cinéma. Il y a encore beaucoup à faire”.
“J’ai beaucoup de rêves”, ajoute-t-il. J’aimerais ouvrir des vidéo-clubs pour que les gens aient accès à des films du monde entier, j’aimerais enseigner le cinéma à l’université ou monter des ateliers pour les acteurs et les professionnels du cinéma”.
© 2015 AFP
Festival de Cannes: présence discrète du cinéma africain LIRE
22.05.2015 à 11:27 – Par Catherine MARCIANO, Sophie LAUBIE – AFP
Absent de la compétition cette année, le fragile cinéma africain peine à exister, mais reste présent à Cannes: deux réalisateurs de génération différente, le vieux routier malien Souleymane Cissé et le jeune Ethiopien Yared Zeleke, sont venus y présenter leurs films.
“Je me sens vraiment reconnaissant, chanceux, et fier de représenter cette partie du monde”, confie Yared Zeleke, 36 ans, premier réalisateur éthiopien en sélection officielle à Cannes avec son film “Lamb”, projeté mercredi dans la section parallèle “Un Certain regard”.
“On fait partie des privilégiés”, constate son aîné Souleymane Cissé, 75 ans, qui montre jeudi “Oka” (La maison) hors compétition. Ce film de facture documentaire, très personnelle, est construit autour de l’expulsion, grâce à un juge corrompu, de ses quatre soeurs âgées de la maison familiale à Bamako.
Engagé, le réalisateur malien – prix du Jury à Cannes en 1987 avec “Yeelen” (La lumière)-, a voulu parler de la “corruption des fonctionnaires” de justice dans son pays, qui “conduit à la violence”.
Souleymane Cissé espère que sa présence n’est pas liée à son origine africaine. “Nous avons un devoir sacré de faire des films de qualité. Sinon mieux vaut ne pas représenter l’Afrique”, dit-t-il.
Il y a deux ans, l’Afrique était présente en compétition à Cannes avec “Grigris” du Tchadien Mahamat-Saleh Haroun, et l’an dernier avec “Timbuktu”, éclairage lumineux sur l’islam radical du Mauritanien Abderrahmane Sissako, sacré en France par sept César dont celui du meilleur film.
Mais la production africaine est rare, un phénomène qui s’explique avant tout par la faiblesse des politiques culturelles des pays africains et la disparition des salles de cinéma, dit Souleymane Cissé.
“Il y a vingt ou trente ans, on a liquidé toutes les salles de cinéma du Mali”, qui n’en compte plus qu’une, une évolution qui existe dans de nombreux pays africains.
Seul le Nigeria, connu pour ses très nombreuses productions bon marché, les films “Nollywood”, tire son épingle du jeu. “Ils font des longs métrages en deux semaines, les diffusent, récupèrent leur argent et recommencent”.
– Un cinéma ‘très fragile’ –
Le cinéma africain est “très fragile”, confirme l’Ethiopien Yared Zeleke, qui a étudié le cinéma aux Etats-Unis, où il a passé vingt ans avant de revenir vivre dans son pays.

En dehors de ses sélections, Cannes encourage aussi les talents en les invitant en France pour trouver des financements.
C’est le cas du réalisateur malgache Haminiaina Ratovoarivony, 38 ans, lauréat de la sélection 2015 de la Fabrique des Cinémas du monde, qui favorise l’émergence de la création des pays du Sud.
“Il ne reste que deux salles dans la capitale”, dit le réalisateur, qui sait qu’il devra négocier dur pour distribuer le film.
Tous peuvent rêver au succès de “Timbuktu” d’Abderrhamane Sissako.
© 2015 AFP

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Vergewaltigungsvorwürfe von Kindern gg. französische Soldaten in ZENTRALAFRIKA – CAR – CENTRAFRIQUE: viols d’enfants reprochés à soldats francais

1 Info-Artikel + 1 Reportage aus/de Bangui
Un soldat français prenant part à l'opération Sangaris garde une église à Boali, au nord de Bangui,
Französischer Soldat der Sangaris-Operation bewacht Kirche in Boali im Norden Banguis, Zentralafrika
Un soldat français prenant part à l’opération Sangaris garde une église à Boali, au nord de Bangui, le 19 janvier 2014
afp.com – ERIC FEFERBERG

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Vergewaltigungsvorwürfe gegen UNO-Soldaten: Aufdecker suspendiert LESEN + link to “The Guardian”
30. April 2015, 12:51 http://derstandard.at/r652/Afrika
Anders Kompass wird vorgeworfen, einen Geheimbericht weitergegeben zu haben
Nach den Vergewaltigungsvorwürfen gegen französische UNO-Soldaten in der Zentralafrikanischen Republik haben die Vereinten Nationen ihren Mitarbeiter Anders Kompass suspendiert, weil er geheime Dokumente an die Ermittler weitergegeben haben soll. Laut der britischen Zeitung “The Guardian” muss der Schwede mit seiner Entlassung rechnen. Der Einsatzleiter hatte sich an die französischen Behörden gewandt, weil die UNO seiner Ansicht nach nicht entschieden genug gegen die Missstände vorging.
Das französische Verteidigungsministerium hatte am Mittwochabend bestätigt, dass die Justiz seit Juli 2014 zu Vorwürfen ermittelt, französische Soldaten hätten in der Zentralafrikanischen Republik mehrere Kinder vergewaltigt.
Frankreich sagt Aufklärung zu
Das Ministerium sagte eine umfassende Aufklärung der Vorwürfe zu. “Es gibt keinen Willen, irgendetwas zu vertuschen”, sagte ein Ministeriumssprecher. Das Ministerium habe sich zu “vollständiger Transparenz” verpflichtet und arbeite mit der Justiz zusammen. Bei Missbrauchsvorwürfen gelte die Linie “null Nachsicht”.
Laut Angaben des Ministeriums geht es um rund zehn Buben, die zwischen Dezember 2013 und Juni 2014 Opfer sexueller Gewalt geworden sein sollen. Die US-Hilfsorganisation Aids-Free World, die den UNO-Bericht an den “Guardian” weitergeleitet hatte, spricht von Zeugenaussagen von sechs Kindern im Alter zwischen acht und 15 Jahren, die Missbrauchsvorwürfe erhoben. Rund 15 französische Soldaten sollen demnach Lebensmittel oder Geld gegen Sex geboten haben. Laut “Guardian” geht es unter anderem um Vergewaltigungen und Analverkehr.
Hollande “unerbittlich”
Präsident François Hollande kündigte an, die Täter würden streng bestraft werden. “Wenn sich einige Soldaten schlecht verhalten haben, werde ich unerbittlich sein”, sagte er am Donnerstag.
Missbrauchsvorwürfe gegen UNO-Soldaten kommen regelmäßig vor: So sollen die Friedenstruppen in der Demokratischen Republik Kongo, im Kosovo und in Bosnien Kinderhandel toleriert haben, in Haiti, Burundi und Liberia wurde den Blauhelmen vorgeworfen, Zivilisten sexuell belästigt zu haben.
Der schwedische UNO-Botschafter Jan Knutsson drohte bereits vor einem Monat, er werde den Fall an die Öffentlichkeit bringen, falls Kompass‘ Suspendierung nicht aufgehoben wird. Dem Mitarbeiter, der seit mehr als 30 Jahren für die UNO tätig ist, war im Sommer 2014 ein Ermittlungsbericht der Vereinten Nationen vorgelegt worden.
Das als geheim klassifizierte Dokument, das dem “Guardian” vorliegt, belegt anhand von Zeugenaussagen, wie sich französische Soldaten in der Umgebung des Flüchtlingslagers am Flughafen von Bangui an Kinder heranmachten, die auf der Suche nach Lebensmitteln waren. Einige Täter sind so genau beschrieben, dass es möglich sein dürfte, sie zu identifizieren. Weil die Vorwürfe ohne Konsequenzen blieben, wandte sich Kompass schließlich an die französischen Behörden, die umgehend Ermittler nach Bangui entsandten und nun Anklage erheben wollen. (red/APA, derStandard.at, 30.4.2015)
Link
Guardian: UN aid worker suspended for leaking report on child abuse by French troops
Vorwurf der Vergewaltigung von Kindern: Zentralafrikaner zwischen Wut und Enttäuschung LESEN
2015.05.01 21:00 – von Hippolyte Marboua – AFP
DEUTSCHE SCHNELLÜBERSETZUNG: AFRIKANEWS ARCHIV
“Inhuman”, “inakzeptabel”, “kriminell”: im Anschluss an die Vergewaltigungsbeschuldigungen zentralafrikanischer Kind von französischen Soldaten, fordern die Bewohner von Bangui, aufgeteilt zwischen Abscheu und Wut, dass “Gerechtigkeit durchgeführt wird.”
Untersuchungen der französisch und zentralafrikanischen Justiz haben noch zu bestimmen, ob die französisch Soldaten tatsächlich Kinder im M’Poko-Flüchtlingslager in der Nähe vom Flughafen Bangui missbraucht haben, wie detaillierte Zeugenaussagen von Kindern in einem UN-Dokument behaupten.
Aber in den Straßen der Hauptstadt glauben die Einwohner bereits, dass die französischen Soldaten der Operation Sangaris, seit Dezember 2013 aktiv um die Gewalt gegen die Bevölkerung zu beenden, schuldig sind.
“Diejenigen, die uns schützen sollten, verhalten sich heute als Vergewaltiger. Es ist unerlässlich, dass sie gefunden und vor Gericht gestellt werden, so dass sie zur Rechenschaft gezogen werden”, sagt Judickaël Kpéngoulougna zornig.
Für diesen arbeitslosen Jugendliche “haben seit der Krise in Zentralafrika die Zentralafrikaner das Recht auf Respekt verloren. Selbst um den Kindern etwas zu Essen zu geben, muss man sie vergewaltigen, es muss ein Ende haben.”
Florentine Guinawiune, Hausfrau von dreißig Jahren, sagt empört: “Was die Sangarisleute taten, ich glaube, es ist nicht hinnehmbar, (…) die Kinder so zu behandeln, weil sie hungrig waren. Sie hätten diese Kinder unterstützen sollen. Es ist nicht menschlich.”
“Sie kamen, um uns zu helfen und nicht, um zu vergewaltigen”, so Ibrahim Ahamat, Mitglied der Koordination der Muslime in Zentralafrika, und spricht von „kriminellen“ Handlungen.
– Image Frankreichs verdunkelt –
Der Fall ist explosiv und lädiert den Ruf der in Afrika sehr präsenten französischen Armee. Die war als Held empfangen worden in den Straßen von Bangui, als sie dort ankam eineinhalb Jahre zuvor.
Am 5. Dezember 2013 entzündete eine Explosion des Hasses Bangui: christliche anti-Balaka Milizen starteten eine Großoffensive in mehreren Gegenden der Hauptstadt und töteten viele muslimische Zivilisten und verursachte blutige Repressalien der Seleka-Kämpfer an der Macht, gegen die Bevölkerung. Hunderte von Leichen übersäten die Straßen.
Stunden später intervenierte Frankreich, zum siebten Mal bereits in seiner ehemaligen Kolonie seit der Unabhängigkeit im Jahr 1960, mit der Operation Sangaris. Die Menge bejubelte die Soldaten, als sie vorbeigingen, aber wurde stiller, weil die Massaker weiterhin Wochen und Monate stattfanden. Sangaris wird manchmal der Unterstützung einer Gemeinschaft auf Kosten der anderen beschuldigt.
“Sangaris brachte uns Hoffnung am Anfang unserer Krise. Wir hatten sie begrüßt. Wir verstehen nicht mehr, was los ist. Haben sie hier eine versteckte Agenda? Warum haben sie kein Ende der Krise herbeigeführt und verhalten sich so negativ? “, fragt Jean-Louis Damoino, ein Schüler.
“Es ist ein Verhalten, das das Bild von Frankreich trübt, das gekommen war, um uns zu helfen”, klagt seinerseits Mokoteme Fred Patrick, 33, ein Lehrer an einer Privatschule in Bangui.
Bars, kleine Geschäfte, Märkte: die Empörung bleibt überall gleich die Lage seitdem Mittwoch in der britischen Tageszeitung “The Guardian” die Enthüllungen veröffentlichte, aber die Ruhe in Bangui bleibt auch. Die französischen Patrouillen zirkulieren weiterhin auf den Hauptstraßen und lösen keine spezifische Feindseligkeiten aus.
Und die ZAR-Übergangsregierung gab bisher keinen Kommentar.
Für Ibrahim Ahamat ist dies nicht das erste Mal, dass ausländische Truppen Vergewaltigungen von Zivilisten in der ZAR begehen, die an Staatsstreiche und bewaffnete Aufstände seit der Unabhängigkeit im Jahr 1960 gewohnt ist, und wo viele internationalen Operationen zur Friedenssicherung einander folgten.
“Eine besonderer Strafgerichtshof (Beurteilung schwerer, während der Krise begangener Verbrechen) wurde in Zentralafrika gegründet. Er sollte sich dieses Falles annehmen, dass die Täter vor Gericht gebracht oder sogar aus der Armee entfernt werden. Es gibt keine Garantie, dass diese Soldaten, einmal nach Frankreich repatriiert, tatsächlich verfolgt werden, damit die Opfer Wiedergutmachung bekommen”, fährt er fort.
Aber Aisha will maßvoller sein. In ihrem Friseur hörte die junge Frau “nur im Radio, dass französische Armeesoldaten Kinder von 9 Jahren vergewaltigt haben.” Aber jetzt muss man die Justiz “ihre Aufgabe erfüllen lassen.”
© 2015 AFP
Centrafrique: l’armée française menacée d’un scandale potentiellement dévastateur LIRE
30.04.2015 à 19:00 – Par Michel MOUTOT – AFP
L’armée française, habituée aux interventions en Afrique, fait face à un scandale aux effets potentiellement dévastateurs à la suite d’accusations d’enfants selon lesquels des soldats les ont violés lors de l’opération Sangaris en 2014 en Centrafrique.
“Si certains militaires se sont mal comportés, je serai implacable”, a réagi jeudi le président François Hollande, alors que le ministère de la Défense et l’armée, sur la défensive, ont multiplié les déclarations pour souligner ne vouloir rien cacher.
Les témoignages circonstanciés des enfants, contenus dans un rapport de l’ONU, portent sur une période allant de décembre 2013 à juin 2014 et ont justifié l’ouverture d’une enquête préliminaire en juillet 2014 à Paris restée secrète jusqu’à ce qu’un article du quotidien britannique The Guardian révèle l’affaire mercredi.
Jeudi, une source judiciaire française a précisé que 14 soldats français étaient mis en cause et que “très peu” avaient été identifiés par l’enquête, toujours en cours.
A Bangui, le procureur de la République, Ghislain Grésenguet a regretté n’avoir pas été informé de cette affaire “extrêmement grave” et de l’ouverture d’enquêtes : “Des ONG et des organes de l’ONU sont descendus sur le terrain sans nous informer, nous n’avons pas compris pourquoi”, a-t-il dit, précisant avoir “immédiatement” ouvert une enquête.
C’est en juillet 2014 que le ministère français de la Défense reçoit un rapport établi par des personnels du Haut-commissariat aux droits de l’Homme de l’ONU positionnés en Centrafrique, où l’armée française s’est déployée dans le cadre de l’opération Sangaris, destinée à empêcher une guerre civile: une dizaine d’enfants – le plus jeune a neuf ans – affirment qu’en échange de nourriture ou sous la menace, des soldats français ont abusé d’eux sexuellement.
Ces témoignages “retracent des faits qui auraient été commis sur une dizaine d’enfants, sur le site de l’aéroport de M’Poko (à Bangui), entre décembre 2013 et juin 2014”, a précisé mercredi le ministère de la Défense, assurant avoir “pris toutes les mesures nécessaires pour permettre la manifestation de la vérité”.
– ‘Double crime’ –
Conscient de la gravité des accusations et de leur portée, le ministère a affirmé que “si les faits étaient avérés, il veillera à ce que les sanctions les plus fermes soient prononcées à l’égard des responsables de ce qui serait une atteinte intolérable aux valeurs du soldat”.
Jeudi, il a souligné, par la voix de son porte-parole Pierre Bayle, qu’il “vérifiait la réalité” des accusations et assuré n’avoir “aucune volonté de cacher quoi que ce soit (…) L’indulgence zéro veut bien dire que ce genre de fait n’est pas couvert. On n’est pas en train de cacher les faits, on est en train de vérifier les faits”.
Le ministère de la Défense a précisé avoir saisi, dès qu’il a été alerté par le rapport onusien, le Parquet de Paris qui a ouvert une enquête. Des membres de la gendarmerie prévôtale, composée de militaires disposant de prérogatives judiciaires et placés sous le contrôle du procureur de Paris, sont partis une première fois en août 2014 en Centrafrique pour y commencer leur enquête. Ils y sont depuis retournés pour la poursuivre.
Ces accusations ont été révélées mercredi par le quotidien britannique The Guardian, à qui la codirectrice de l’ONG américaine Aids-Free World, Paula Donovan, a communiqué le rapport.
Le document rassemble les témoignages de six enfants âgés de 9 à 15 ans, jugés très crédibles. Les soldats français auraient échangé de la nourriture, et parfois de petites sommes d’argent, contre des faveurs sexuelles.
“Les enfants ont témoigné qu’ils avaient faim et qu’ils pensaient pouvoir se procurer de la nourriture auprès des soldats”, a expliqué à l’AFP Mme Donovan. La réponse des soldats était “si tu fais ça, alors je te donnerai à manger”.
Certains disent avoir été violés, d’autres abusés et d’autres assurent avoir assisté au viol de leurs camarades. Certains ont été capables de donner de leurs agresseurs présumés une description précise, d’autres des surnoms.
Interrogée jeudi matin, la secrétaire d’État française en charge de la Famille, Laurence Rossignol, a estimé qu’il s’agissait, s’ils étaient avérés, de “faits extrêmement graves”. Ceux qui sont là pour protéger, notamment les femmes et les enfants, “seraient eux-mêmes des prédateurs. D’un certain point de vue c’est un double crime”.
Anders Kompass, directeur des opérations de terrain au Haut-Commissariat de l’ONU pour les droits humains, qui a transmis à Paris le rapport intitulé “Abus sexuels sur des enfants par les forces armées internationales”, l’a fait en réaction à ce qu’il a considéré être l’inaction de l’ONU dans ce dossier. Depuis, il a été suspendu de ses fonctions et fait l’objet d’une enquête interne.
© 2015 AFP
Accusations de viols d’enfants: des Centrafricains entre colère et désillusion LIRE
01.05.2015 à 21:00 – Par Hippolyte MARBOUA – AFP
“Inhumain”, “inadmissible”, “criminel”: suite aux accusations de viols d’enfants centrafricains par des soldats français, des habitants de Bangui, partagés entre dégoût et colère, demandent que justice “soit faite”.
Des enquêtes ouvertes par la justice française et centrafricaine, doivent encore déterminer si ces soldats français ont réellement abusé d’enfants au camp de réfugiés de M’Poko, près de l’aéroport de Bangui, comme l’affirment des témoignages circonstanciés d’enfants contenus dans un document de l’ONU.
Mais dans les rues de la capitale, des habitants estiment que les soldats français de l’opération Sangaris, en Centrafrique depuis décembre 2013 pour mettre fin aux violences contre la population, sont déjà coupables.
“Ceux qui sont censés nous protéger se comportent aujourd’hui comme des violeurs. Il faut absolument qu’ils soient retrouvés, traqués et traduits devant la justice afin qu’ils répondent de leurs actes”, affirme d’un ton furieux Judickaël Kpéngoulougna.
Pour ce jeune chômeur, “depuis que la crise a éclaté en Centrafrique, les Centrafricains ont perdu le droit au respect. Même pour donner quelque chose à manger aux enfants, il va falloir qu’on les viole, ça doit finir”.
Florentine Guinawiune, mère au foyer d’une trentaine d’années, indignée: “Ce que les Sangaris ont fait, je pense que c’est inadmissible (…) traiter les enfants comme ça parce qu’ils ont faim. Ils devaient assister ces enfants. C’est pas du tout humain”.
“Ils sont venus pour aider et non pour violer”, renchérit Ibrahim Ahamat, membre de la Coordination des musulmans de Centrafrique, qui parle d’actes “criminels”.
– Image de la France ternie –
L’affaire est explosive, et entame la réputation de l’armée française, très présente en Afrique. Les Français avaient pourtant été accueillis en héros dans les rues de Bangui à leur arrivée il y a un an et demi.
Le 5 décembre 2013, une explosion de haine embrase Bangui: des miliciens anti-balaka ont lancé une vaste offensive dans plusieurs quartiers de la capitale, massacrant de nombreux civils musulmans et entraînant des représailles sanglantes des combattants Séléka, au pouvoir, contre la population. Des centaines de cadavres jonchent les rues.
Quelques heures plus tard, la France, intervenue six fois déjà dans son ancienne colonie depuis son indépendance en 1960, lance l’opération Sangaris. La foule acclame les soldats à leur passage, mais déchantera nombre de fois car des massacres se poursuivent les semaines et mois suivants. Sangaris sera parfois accusé de soutenir une communauté au détriment d’une autre.
“Sangaris nous avait apporté de l’espoir au début de notre crise. Nous l’avions salué. Nous ne comprenons plus ce qui se passe. Auraient-ils un agenda caché ? Pourquoi n’ont-ils pas mis fin à la crise et se comportent négativement ?”, s’interroge Jean-Louis Damoino, étudiant.
“C’est un comportement qui ternit l’image de la France venue en RCA aider les Centrafricains”, déplore pour sa part Fred Patrick Mokoteme, 33 ans, enseignant dans une école privée de Bangui.
Bars, petits commerces, marchés: si l’indignation est la même partout, la situation reste calme à Bangui depuis les révélations parues mercredi dans le quotidien britannique “The Guardian”. Les patrouilles françaises continuent à circuler sur les grands axes et leur passage ne déclenche pas de réactions d’hostilités particulières.
Et le gouvernement centrafricain de transition n’a pour l’instant fait aucun commentaire.
Pour Ibrahim Ahamat, ce n’est pas la première fois que des troupes étrangères commettent des viols de civils en Centrafrique, habituée aux coups d’Etats et rébellions armées depuis l’indépendance en 1960, et où se sont succédées de nombreuses opérations internationales de maintien de la paix.
“Une cour pénale spéciale (chargée de juger les crimes graves commis durant la crise) a été créée en Centrafrique. Qu’elle se saisisse de cette affaire, que les auteurs soient jugés, voire radiés de l’armée. Rien ne nous garantit que ces soldats, une fois rapatriés en France, seront réellement jugés pour que les victimes aient réparation”, poursuit-il.
Mais Aïcha se veut plus mesurée. Dans son salon de coiffure, la jeune femme a “seulement écouté à la radio que c’est l’armée française qui a violé des enfants de 9 ans”. Mais, juge-t-elle, il faut désormais laisser la justice “faire son travail”.
© 2015 AFP

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