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Verschmutzung, Algerien: Esel seit Ewigkeiten Müllwagen in der Altstadt von Algier

Pollution: A Alger, l’âne, “camion-poubelle” de la Casbah depuis cinq siècles
ALL PHOTOS afp.com by RIAD KRAMDI: Müllmänner durchstreifen die Casbah in Algier mit ihren Eseln
Des éboueurs parcourent la Casbah avec leurs ânes pour ramasser les ordures, le 22 mai 2017 à Alger

Algier: der Esel, seit fünf Jahrhunderten „Müllwagen“ in der Altstadt
11.00 Uhr 19/06/2017 – Von Amal BELALLOUFI – AFP
Ohne ihre Esel würde die Casbah von Algier, eine von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklärten jahrtausende alten Stadt, unter dem Müll ersticken, da ihre engen, gewundenen und mit Treppen übersäten Gassen den Zugang von Fahrzeugen verhindern…….
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A Alger, l’âne, “camion-poubelle” de la Casbah depuis cinq siècles
19.06.2017 à 11:00 – Par Amal BELALLOUFI – AFP
Sans ses ânes, la Casbah d’Alger, cité millénaire classée par l’Unesco au patrimoine mondial de l’Humanité, croulerait sous les ordures, ses ruelles étroites, sinueuses et parsemées d’escaliers empêchant l’accès de tout véhicule.

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Senegal: Digitale Anwendungen für Kleinstunternehmer

Au Sénégal, des outils numériques simplifient la vie des micro-entrepreneurs
TOP_PHOTO afp.com by SEYLLOU: Cheikh Sene, Mitbegründer des Start-ups Weebi
Cheikh Sene, co-fondateur de la start-up Weebi le 23 mars 2017 à Dakar

In Senegal machen digitale Werkzeuge das Leben für Kleinstunternehmer leichter
2017.06.19 um 08:00 Uhr – Von Malick Rokhy BA – AFP
Aufrecht vor seinen Warenregalen scrollt Amadou Bousso auf seinem Smartphone und sofort kommt eine Quittung aus einem Mikro-Drucker auf dem Tresen. In Senegal ermöglichen digitale Tools den allgegenwärtigen Händlern aus dem informellen Sektor, ihre Daten zu sichern und ihren Kunden besser zu folgen……
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Au Sénégal, des outils numériques simplifient la vie des micro-entrepreneurs
19.06.2017 à 08:00 – Par Malick Rokhy BA – AFP
Debout devant ses rayons de marchandises, Amadou Bousso tapote sur son smartphone et, aussitôt, un reçu sort d’une micro-imprimante sur le comptoir. Au Sénégal, des outils numériques permettent aux commerçants du secteur informel omniprésent de sécuriser leurs données et de mieux suivre leur clientèle.

Marième Assiétou Diagne, die einen Cateringdienst betreibt, ist eine Benutzerin von Weebi — PHOTO afp.com by SEYLLOU
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Wilderei, Gabun: Schutz von Elefanten UND Bauern

Gabon: protéger les éléphants mais aussi les villageois

In Gabun will man die Elefanten und auch die Dorfbewohner schützen
AFP – 16/06/2017 um 23:15 Uhr
Seit einigen Monaten leben Elefanten und Dorfbewohner in Frieden im Lope-Nationalpark in Gabun, wo elektrische Zäune die Dickhäuter, eine gefährdete und geschützte Art, daran hindern Pflanzungen zu verwüsten. „Unsere Nahrung ist in Sicherheit, die Elefanten verwüsten nicht mehr“, lächelt Flavie Mabara, eine Bäuerin aus dem Dorf Kazmabika, die nun ihre Knollen, Bananen und Tarot in einer Elektroumzäunung ungestört anbauen kann……
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Au Gabon, protéger les éléphants mais aussi les villageois
17.06.2017 à 00:00 – Par Caroline CHAUVET – AFP
Depuis quelques mois, éléphants et villageois vivent en paix dans le parc national de la Lopé au Gabon où des barrières électriques empêchent les pachydermes, espèce menacée et protégée, de ravager les plantations.

Ein Mann überprüft einen elektrischen Zaun im Nationalpark von Lope, Gabun – PHOTO afp.com by CAROLINE CHAUVET
Un homme vérifie une barrière électrique installée pour empêcher les éléphants de ravager les plantations, le 9 juin 2017 dans le parc national de La Lopé, au Gabon

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Affären „Unrechtmäßige Gewinne“: Erster Prozess eröffnet – Teodorin Obiang, Äquatorialguinea

Minidossier deutsch & francais
“Biens mal acquis”: le procès du fils du président de Guinée équatoriale est ouvert
TOP-PHOTO afp.com by JEROME LEROY: Der Vizepräsident von Äquatorial-Guinea Teodorin Obiang
Le vice-président de Guinée équatoriale Teodorin Obiang le 25 juin 2013 à Malabo

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Deutsche Texte: Von mir verbesserte Google-Übersetzungen

1. „Unrechtmäßige Gewinne“: der Sohn des Präsidenten von Äquatorialguinea abwesend bei seinem Prozess LESEN
16/06/2017 20:00 – AFP
Der Sohn des Präsidenten von Äquatorialguinea, Teodorin Obiang, der von Montag an in Paris in der als „unrechtmäßig erworbene Gewinne“ bekannten Prozedur über betrügerische Bereicherung in Frankreich verhandelt wird, wird in seinem Prozess nicht anwesend sein, sagte am Freitag der Botschafter seines Landes und denunzierte „eine große Verschwörung“
„Es stellt sich heraus, dass wir vor einem echten Willen stehen, dem Bild von Äquatorial-Guinea als Staat und seiner Vertreter zu schaden“, sagte Miguel Oyono Ndong Mifumu, Botschafter in Frankreich, auf einer Pressekonferenz. Diese Prozedur sei eine „große Verschwörung“ und eine „große Operation der Dämonisierung“ .
Von seinem Vater Teodoro Obiang, der Äquatorial-Guinea seit 1979 beherrscht, im Juni 2016 zum Vizepräsidenten gefördert, wird Teodorin Obiang folgender Punkte beschuldigt: Vernebeln der Missbräuche von Vermögen der Gesellschaft (Geldwäsche), Veruntreuung öffentlicher Gelder, Vertrauensmissbrauch und Korruption.
Er riskiert bis zu zehn Jahren Haft und eine Geldstrafe, die insgesamt rund 50 Millionen Euro erreichen könnte, aber er bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe.
Der Fall Teodorin Obiang ist der erste der so genannten „unrechtmäßig erworbene Gewinne“-Verfahren (- welche auf die Aneignungsbedingungen immenser Vermögenswerte in Frankreich durch mehrere afrikanische Führer fokussiert sind -) , das in die Prozessphase gekommen ist.
Teodorin Obiang besitzt insbesondere eine Wohnung in der Avenue Foch, einer der reichsten Gegenden von Paris, mit Wasserhähnen in Blattgold und einer Garage voller Luxusautos (Porsche, Ferrari, Bentley, Bugatti), sowie eine auf 100 Millionen Dollar geschätzte Yacht.

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„Diese Akte ist leer“, donnerte der Botschafter und denunzierte eine „Instrumentalisierung der französischen Justiz“ durch die „so genannten NGOs“ Transparency International und Sherpa, die beide in diesem Verfahren Zivilparteien (Nebenkläger) sind.
Der Anwalt für Äquatorial-Guinea, Jean-Charles Tchikaya, sagte, dass sein Land ein Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof eingeleitet hatte, um die Legitimität Frankreichs in Frage zu stellen, Teodorin Obiang zu beurteilen.
Er glaubt, dass die französische Justiz „internationales Recht verletzt“, und dass dieses Verfahren „nicht grotesker sein könnte als es ist.“
Laut Miguel Oyono Ndong Mifumu kann dieser Fall „Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen“ zwischen seinem Land und Frankreich haben.
Unter Berufung auf französische Unternehmen in Äquatorial-Guinea wie Bouygues, Total, Vinci und Accor sagte der Botschafter: „Die alle sind besorgt.“
„Man will all das wegen eines alten Gebäudes in Frage stellen,“ wegen einer „hohlen Geschichte“, sagte er weiter.
© 2017 AFP

2. Von den ersten Klagen bis zum Prozess Obiang, die Affäre der „unrechtmäßigen Gewinne“ Chronik – LESEN
17/06/2017 12:00 – AFP
Wesentliche Etappen in der als „unrechtmäßig erworbene Gewinne“ bekannten Prozedur über betrügerische Bereicherung mehrerer afrikanischer Führer in Frankreich mit veruntreuten öffentlichen Geldern aus ihren Ländern.
– Die Kläger: das Hindernisrennen –
– 27. März 2007: Drei Gruppen (Sherpa, Survie et la Fédération des Congolais de la diaspora) reichen Klagen gegen afrikanische Staatsoberhäupter ein und beschuldigen sie, mit unterschlagenen öffentlichen Geldern Vermögen in Frankreich aufgebaut zu haben. Die Voruntersuchung wird im November folgenlos geschlossen.
– 2. Dezember 2008: Neue Klage, eingereicht von Transparency International, Sherpa und einem gabunischen Bürger. Die Klage mit ihrer Erklärung zur Zivilpartei richtet sich gegen Gabuns Omar Bongo (der 2009 starb), Denis Sassou Nguesso (Republik Kongo) und Teodoro Obiang Nguema, Äquatorialguinea.
– 9. November 2010: Nach einigem Zögern über die Zulässigkeit der Klage von Anti-Korruptions-NGOs und widersprüchlichen Entscheidungen zwischen Untersuchungsrichter, Staatsanwalt und Berufungsgericht, urteilt das Kassationsgericht, das höchste französische Gericht, dass die Justiz über das Vermögen der drei Staatschefs und einige ihrer Verwandten untersuchen darf. Zwei Untersuchungsrichter werden ernannt.
– Sicherstellungen und Beschlagnahmen –
– 28. September 2011: Fahrzeuge der Familie von Obiang Nguema wurden nach einer Durchsuchung eines Gebäudes einer ihm nahestehenden Person beschlagnahmt.
– 14-24 Februar 2012: Durchsuchung einer Pariser Villa. Über 200 Kubikmeter von Objekten der Obiang Nguema Familie wurden beschlagnahmt.
– 13. Juli 2012: Ein internationaler Haftbefehl gegen Teodorin Obiang, den Sohn des Präsidenten von Äquatorialguinea, der der Vorladung der Ermittlungsrichter zu folgen verweigert.
– 19. Juli 2012: Justiz beschlagnahmt in Paris die Villa von Teodorin Obiang im Wert von 100 bis 150 Millionen Euro.

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– 18. März 2014: Teodorin Obiang wird angeklagt: Verschleierung von Unterschlagungen, Veruntreuung von öffentlichem Vermögen und Vertrauensmissbrauch.
– 29. September 2015: Die Richter beschlagnahmen mehrere Objekte, darunter ein Luxus-Haus in der Gegend von Paris, denn sie verdächtigen einen Neffen von Sassou Nguesso, der wahre Eigentümer zu sein. Ein gutes Dutzend Luxusfahrzeuge wurden bereits im Februar in einem noblen Vorort von Paris bei Familienmitgliedern beschlagnahmt.
– 2 fév 2016: Le président Sassou Nguesso contre-attaque, portant plainte à Paris pour “escroquerie au jugement”.
– Juristische Schlachten –
– 15. Dezember 2015: Der Kassationshof weist den Widerspruch Teodorin Obiangs zurück, der die Aufhebung seiner Anklage suchte, unter Berufung auf seine Immunität als zweiter Vizepräsident seines Landes seit Mai 2012.
– 2. Februar 2016: Präsident Sassou Nguesso startet einen Gegen-Angriff: Klage in Paris wegen „Betrug im Urteil.“
– 22. April 2016: Beschlagnahme von Immobilien der Familie des gabunischen Präsidenten Ali Bongo in Paris und Nizza. Zwei Wohnungen in Paris unter dem Namen von Antoinette Sassou Nguesso, der Ehefrau des kongolesischen Präsidenten, wurden ebenfalls beschlagnahmt.
– 23. Mai 2016: Die National Finanz-Staatsanwaltschaft fordert, Teodorin Obiang vor die Strafkammer zu stellen.
– 14. Juni 2016: Äquatorial-Guinea fordert den Internationalen Gerichtshof (IGH) auf, dass Frankreich das Verfahren gegen den Präsidentensohn beendet, unter Berufung auf seine Immunität.
– 5. September 2016: Teodorin Obiang, 47, Ende Juni von seinem Vater zum Vizepräsidenten befördert, wird an das Pariser Strafgericht überwiesen, wegen Verschleierung von Missbräuchen von Volksvermögen (Geldwäsche), Veruntreuung öffentlicher Gelder, Vertrauensmissbrauch und Korruption.
– 4. Januar 2017: Bei der Eröffnung des Prozesses. Obiang bekommt Zeit, um seine Verteidigung vorzubereiten. Der Prozess wurde bis zum 19. Juni verschoben
© 2017 AFP

3. Teodorin Obiang, der verlorene Sohn von Äquatorialguinea Portrait – LESEN
17/06/2017 12:00 – Von Samuel OBIANG in Malabo, Samir tounsi Libreville – AFP
„Ich versuche immer etwas Besonderes“, sagt er unverblümt. Teodorin Obiang, der älteste Sohn des Präsidenten von Äquatorialguinea, wird ab Montag von der französischen Justiz verhandelt, die ihn verdächtigt, durch große Griffe in die Kassen seines kleinen Ölstaates, wo viele Menschen mit weniger als zwei Dollar pro Tag überleben, seine Luxusgeschmäcker gestillt zu haben.
Villas, Renn- und Luxusauto, Markenanzüge zu Dutzenden, Privatjets, verrückte Partys und schöne Frauen … Teodorin Obiang, 47 und seit Juni letzten Jahres Vice President , ist der erste, der vor Gericht erscheint in der als „unrechtmäßig erworbene Gewinne“ bekannten Prozedur über betrügerische Bereicherung mehrerer afrikanischer Führer in Frankreich mit veruntreuten öffentlichen Geldern aus ihren Ländern.
Aber er wird bei seinem Prozess nicht anwesend sein, sagte am Freitag der Botschafter von Äquatorialguinea in Frankreich, und denunzierte eine „Verschwörung“.
Der 1969 geborene Teodorin ist zehn Jahre alt, als sein Vater Teodoro Obiang seinen Onkel, den verrückten, blutrünstigen und reaktionären Diktator Francisco Macias Nguema stürzt. Das „einzige Wunder von Äquatorialguinea“, wie Macias Nguema sich nennen ließ, hatte in dem seit 1968 unabhängigen, ehemaligen spanischen Besitztum Schulen und Krankenhäuser abgeschafft, die Eisenbahn demontiert und das Tragen von Schuhen verboten.
In den 1980er Jahren absolviert der Sohn des Präsidenten seiner Schulzeit in Frankreich an der sehr selekten Schule von Roches in der Normandie (Nordwesten), die den Nachwuchs „der Führer der Welt“ zu unterrichten sich rühmt.
Teodorin, ein verlorener Sohn, der bereits Liebhaber von Partys und Dolce Vita in Paris, Rio oder Malibu geworden ist, zählt mehr als 30 Jahre, als er von seinem Vater im Jahr 1997 an die Spitze des Ministeriums für Forstwirtschaft gesetzt wird. Es ist zu der Zeit, als sein früher ressourcenloses Land sich plötzlich dank des Öls heftig bereichert. „In den 2000er Jahren hatte sich das BIP um mehr als das 10fache erhöht“, laut dem französischen Schatzamt.

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Im Amt bis 2012 wird Teodorin also zum Paten des Holzes, dem anderen Reichtum Äquatorialguineas, das aufgespreizt zwischen Insel Malabo und seinem Festland im Golf von Guinea zwischen Gabun und Kamerun liegt.
Zu dieser Zeit, an der Wende der Jahre 1990/2000, öffnet Teodorin auch die Tür seiner Suite im Hotel Bristol in der Nähe seines Lieblingsviertels in Paris, den Champs-Elysées, einem französischen Fernsehteam.
– Auf einen Schlag dreißig Anzüge –
Die besten Weine, Ausflüge am Steuer seiner Bentleys, Rolls, Ferraris, Lamborghinis, auf einen Schlag dreißig Anzüge von berühmten Schneidern kaufen … „Ich suche immer etwas Besonderes“, sagt er vor der Kamera zu einem Juwelier, der ihm eine Uhr zu 146.000 Francs (damals heutige 22.250 Euro) anbietet.
Fünfzehn Jahre später wird der ewige Junggeselle mit dem Aussehen eines Rockstars (dunkle Brille, glattes Haar, gestutzter Bart) in Frankreich strafverfolgt, sich dort ein eines modernen Pharaos würdiges Vermögen angehäuft zu haben.
Im Mittelpunkt: eine Villa von 4000 m2 in der Pariser Avenue Foch – das Champs-Elysées Viertel, schon wieder …-, wo der Preis pro m2 zwischen 10.000 und 15.000 Euro liegt.
Der auch in der Schweiz in Frage gestellte Teodorin pflegt seine Popularität in seinem Land, wo das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen – $ 14.000 pro Jahr, zu dem höchsten in Afrika zählend – große Ungleichheiten maskiert. Viele der 800.000 Menschen leben immer noch unterhalb der Armutsgrenze, von weniger als zwei Dollar pro Tag, nach mehreren Indikatoren.
Der Dienstälteste der afrikanischen Staats- und Regierungschefs, sein Vater, beförderte im Juni, kurz nach seiner Wiederwahl mit dem üblichen Wert von mehr als 90% der Stimmen, seinen Sohn zum Ersten Vizepräsidenten.
Mit der Einschätzung, dass dieser Status ihm diplomatische Immunität gäbe, versuchte Obiang Sohn vergeblich per Eingabe beim Internationalen Gerichtshof (IGH) die französischen Gerichte zu vermeiden.
Die Gerichtsbarkeit in Den Haag verordnet dennoch Frankreich, die Villa Avenue Foch, die von Malabo als Sitz seiner diplomatischen Mission präsentiert wird, zu schützen.
Am Freitag wiederholte die äquatorialguineische Regierung, dass ein solcher Prozess „inakzeptabel“ sei.
Der große Musikliebhaber – „Groove, Acid Jazz, Soul, Reggae, vor allem Musik, die bewegt“, sagte er dem französischen Fernsehen – Teodorin organisiert oft große Sylvester-Konzerte mit namhaften afrikanischen Musikern, um sein Bild unter der Jugend zu polieren.
Er ist auch Leiter des Asonga Radio und Fernsehen, das zwischen zwei Newsblocks hippe Clips sendet und hält ein Auge auf die Aktivitäten des Vereins der Söhne Obiangs (ASHO), einer Jugendorganisation zum Ruhme seines Vaters.
Für die Feiertage wurde Teodorin auch seinem Spitznamen Santa Claus gerecht, indem er Geschenke an seine Mitbürger verteilte. Ohne pingelig zu zählen, wie üblich.
© 2017 AFP

4. „Unrechtmäßige Gewinne“: Die Verteidigung von T. Obiang versucht, die Klage zu Fall zu bringen LESEN
22.00 Uhr 19/06/2017 – Von Sylvain PEUCHMAURD – AFP
In einem überhitzten Anhörungsraum kämpfte die Verteidigung Teodorin Obiangs am Montag, um zu versuchen, den Prozess des Vizepräsidenten von Äquatorial-Guinea zu vereiteln, in dem er beschuldigt wird, in Frankreich in betrügerischer Weise ein beträchtliches Vermögen aufgebaut zu haben.
Anklagen: Verschleierung von Missbräuchen sozialer Güter (Geldwäsche), Unterschlagung öffentlicher Gelder, Vertrauensmissbrauch und Korruption.
Mr. Obiang, der vor Gericht nicht erschienen ist, riskiert bis zu zehn Jahren Haft und eine Geldstrafe, die rund 50 Millionen Euro erreichen könnte.
Vor 6 Monaten hatte Teodorin Obiang einen ersten Aufschub erhalten, um seinen Anwälten Zeit zu geben, seine Verteidigung vorzubereiten.
Sein Anwalt Emmanuel Marsigny hat am Montag ohne Erfolg eine weitere Verzögerung des Prozesses bis zum Abschluss des Verfahrens vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag (Niederlanden) gefordert.
Nach Klage von Äquatorial-Guinea, das die französischen Verfolgungen gegen seinen Stellvertreter in Frage stellt, verordnete der IGH am 7. Dezember 2016 Frankreich,, bis zum Ausgang des Verfahrens die Unverletzlichkeit der von der französischen Justiz beschlagnahmten luxuriösen Gebäude Avenue Foch (Paris) sicherzustellen. Malabo präsentiert dieses Gebäude als diplomatische Räumlichkeit.
Bei der Ablehnung des Aufschubantrags stellte das Gericht fest, dass die derzeitigen Verfahren vor dem IGH es „unmöglich“ machen, eine Konfiszierung der Gebäude gegebenenfalls zu implementieren, nicht aber, diese auszusprechen.

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Aber die Verteidigung erhebt weitere Argumente: nach Mr. Marsigny ist die Verordnung an das Gericht ungültig, weil Teodorin Obiang kraft seines Status als Vizepräsident, solange im Amt, eine Immunität habe.
„Das ist ein falscher Vizepräsident“, der Titel sei ihm von seinem „Vater“ gegeben worden, um ihm eine „Flucht“ vor der französischen Justiz zu ermöglichen, antwortete Jean-Pierre Spitzer, Rechtsanwalt von Cored ( Koalition zur Restauration des demokratischen Staates) Gegner der Regierung an der Macht, deren Mitglieder „gefoltert“ worden seien.
“Karnevalsimmunität”, “Bazar”, fügte William Bourdon, Anwalt von Transparency, hinzu.
Das Gericht wird Mittwoch bei der Wiederaufnahme der mündlichen Verhandlung mitteilen, ob es diese Nachfrage befriedigen will.
– Ausgaben für Luxus –
Vor allem glaubt die Verteidigung, dass, um Teodorin Obiang für Geldwäsche richten zu können, die französische Justiz entscheiden muss, ob das für alle verwendete Einkäufe Geld eine legale Herkunft hatte oder nicht. Das heißt, versuchen, einen ausländischen Angeklagten für im Ausland begangene Handlungen nach französischem Recht zu richten. Das liefe darauf hinaus, „hier eine Kompetenz der universellen Gerichtsbarkeit zu schaffen“, plädierte Marsigny . „Das ist ein großes, übergeordnetes rechtliches Problem.“
Ihm zufolge setzt sich Frankreich „einer Überantwortungan den UN-Sicherheitsrat aus.“
Gefühl von „Übelkeit, Ekel“, antwortete Bourdon, unterbrochen von Marsigny, der den „politischen Prozess“ beschimpfte.
Bourdon fuhr fort mit dem Vorwurf an die Verteidigung, „das Grab dieses Prozesses graben“ und zu ein „Mausoleum der Straflosigkeit“ bauen zu wollen.
Darauf antwortete Herr Sergio Tomo, ein weiterer Anwalt von Mr. Obiang, mit mehreren Pfeilen auf seinen Gegner und verglich ihn nach einem afrikanischen Sprichwort mit einer Krabbe, die „schlecht tanzen kann“, weil sie „zu viele Beine hat“. Oder mit dem Vorwurf, auf die Einziehung des Vermögens der Avenue Foch zu warten, um seine Honorare zu bekommen.
Der Prozess soll bis zum 6. Juli dauern.
© 2017 AFP

1. “Biens mal acquis”: le fils du président de Guinée équatoriale absent à son procès LIRE
16.06.2017 à 20:00 – AFP
Le fils du président de Guinée équatoriale, Teodorin Obiang, jugé à Paris à partir de lundi dans la procédure dite des “biens mal acquis” portant sur un enrichissement frauduleux en France, sera absent de son procès, a annoncé vendredi l’ambassadeur de son pays, dénonçant “un vaste complot”.
“Il s’avère que nous sommes devant une réelle volonté de nuire à l’image de la Guinée équatoriale en tant qu’État et à ses représentants”, a déclaré lors d’une conférence de presse Miguel Oyono Ndong Mifumu, ambassadeur en France, qualifiant de “vaste complot” et de “vaste opération de diabolisation” cette procédure.
Promu fin juin 2016 au poste de vice-président par son père Teodoro Obiang, qui dirige la Guinée équatoriale depuis 1979, Teodorin Obiang est poursuivi pour blanchiment d’abus de biens sociaux, de détournement de fonds publics, d’abus de confiance et de corruption.
Il encourt jusqu’à dix ans d’emprisonnement et une amende qui pourrait atteindre quelque 50 millions d’euros, mais conteste les infractions qui lui sont reprochées.
L’affaire Teodorin Obiang est la première des procédures dites de “biens mal acquis” – portant sur les conditions d’acquisition de riches patrimoines en France par plusieurs dirigeants africains – à atteindre le stade du procès.
Teodorin Obiang possède notamment un appartement avenue Foch, dans l’un des quartiers les plus riches de Paris, aux robinets recouverts de feuilles d’or et dont le garage est rempli de voitures de luxe (Porsche, Ferrari, Bentley, Bugatti) et un yacht d’une valeur estimée à 100 millions de dollars.
“Ce dossier est vide”, a tonné l’ambassadeur dénonçant une “instrumentalisation de la justice française” par les “soi-disant” ONG Transparency International et Sherpa, parties civiles dans cette procédure.
L’avocat de la Guinée équatoriale, Me Jean-Charles Tchikaya, a précisé que son pays avait engagé une procédure devant la Cour de justice internationale, contestant la légitimité de la France à juger Teodorin Obiang.
Il estime que la justice française “viole le droit international” et que cette procédure est “on ne peut plus ubuesque”.
Selon Miguel Oyono Ndong Mifumu, cette affaire risque d’avoir “des conséquences sur les relations bilatérales” entre son pays et la France.
Citant des entreprises françaises présentes en Guinée équatoriale comme Bouygues, Total, Vinci ou Accor, l’ambassadeur a déclaré: “tout ce monde-là est inquiet”.
“On veut remettre tout ça en cause à cause d’un vieil immeuble”, d’une “affaire bidon”, a-t-il encore dit.
© 2017 AFP
2. Des premières plaintes au procès Obiang, l’affaire des “biens mal acquis” Chronologie – LIRE
17.06.2017 à 12:00 – AFP
Principales étapes de l’affaire dite des “biens mal acquis” qui porte sur les conditions d’acquisition de riches patrimoines en France par plusieurs dirigeants africains, au moment où reprend lundi un premier procès, celui de Teodorin Obiang, fils du président de Guinée équatoriale.
– Plaignants: le parcours du combattant –
– 27 mars 2007: Trois associations (Sherpa, Survie et la Fédération des Congolais de la diaspora) déposent des plaintes visant des chefs d’Etat africains accusés d’avoir bâti en France une fortune avec de l’argent public détourné. L’enquête préliminaire est classée sans suite en novembre.
– 2 déc 2008: Nouvelle plainte déposée par Transparency International, Sherpa et un ressortissant gabonais. La plainte avec constitution de partie civile vise le Gabonais Omar Bongo (décédé en 2009), le Congolais Denis Sassou Nguesso et l’Equato-Guinéen Teodoro Obiang Nguema.
– 9 nov 2010: Après des hésitations sur la recevabilité de la plainte d’une ONG anticorruption et des décisions contradictoires entre juges d’instruction, parquet et cour d’appel, la Cour de cassation, la plus haute juridiction française, annonce que la justice peut enquêter sur le patrimoine des trois chefs d’Etat et de certains de leurs proches. Deux juges d’instruction sont désignés.
– Saisies et perquisitions –
– 28 sept 2011: Des véhicules de la famille d’Obiang Nguema sont saisis après une perquisition dans un immeuble appartenant à son entourage.
– 14-24 fév 2012: Perquisition dans un hôtel particulier parisien. Environ 200 m3 de biens de la famille Obiang Nguema sont saisis.
– 13 juil 2012: Un mandat d’arrêt international est lancé contre Teodorin Obiang, fils du président équato-guinéen, qui refuse de répondre à la convocation des juges d’instruction.
– 19 juil 2012: La justice saisit à Paris l’hôtel particulier de Teodorin Obiang, d’une valeur de 100 à 150 millions d’euros.
– 18 mars 2014: Teodorin Obiang est mis en examen pour blanchiment de détournement de fonds publics, abus de biens sociaux et abus de confiance.
– 29 sept 2015: Les juges saisissent plusieurs propriétés, dont une luxueuse demeure dans la région parisienne, soupçonnant un neveu de Sassou Nguesso d’en être le véritable propriétaire. Ils ont déjà saisi une quinzaine de véhicules de luxe en février dans une banlieue huppée de Paris chez des membres de la famille.
– Batailles juridiques –
– 15 déc 2015: La Cour de cassation rejette le pourvoi de Teodorin Obiang, qui demandait l’annulation de sa mise en examen, invoquant son immunité de deuxième vice-président de son pays depuis mai 2012.
– 2 fév 2016: Le président Sassou Nguesso contre-attaque, portant plainte à Paris pour “escroquerie au jugement”.
– 22 avr 2016: Des biens immobiliers à Paris et Nice, appartenant à la famille du président gabonais Ali Bongo, sont saisis. Deux appartements à Paris au nom d’Antoinette Sassou Nguesso, l’épouse du président congolais, ont également été confisqués.
– 23 mai 2016: Le parquet national financier requiert le renvoi en correctionnelle de Teodorin Obiang.
– 14 juin 2016: La Guinée équatoriale demande à la Cour internationale de justice (CIJ) que la France mette fin aux procédures contre le fils du président, invoquant son immunité.
– 5 sept 2016: Teodorin Obiang, 47 ans, promu vice-président fin juin par son père, est renvoyé devant le tribunal correctionnel de Paris pour blanchiment d’abus de biens sociaux, de détournement de fonds publics, d’abus de confiance et de corruption.
– 4 jan 2017: A l’ouverture du procès, Obiang obtient un délai pour préparer sa défense. Le procès est reporté au 19 juin.
© 2017 AFP
3. Teodorin Obiang, le fils prodigue de la Guinée équatoriale Portrait – LIRE
17.06.2017 à 12:00 – Par Samuel OBIANG à Malabo, Samir TOUNSI à Libreville – AFP
“Je cherche toujours quelque chose d’exceptionnel”, dit-il sans détour. Teodorin Obiang, fils aîné du président de la Guinée équatoriale, est jugé à partir de lundi par la justice française, qui le soupçonne d’avoir assouvi ses goûts de luxe en puisant dans les caisses de son petit État pétrolier, où bien des habitants survivent avec moins de deux dollars par jour.
Hôtel particulier, voitures de course et de luxe, costumes de marque par dizaine, jets privés, fêtes déjantées et jolies femmes… Teodorin Obiang, 47 ans, vice-président depuis juin dernier, est le premier dirigeant africain appelé à comparaître à partir de lundi dans l’affaire dite des “Bien mal acquis”.
Mais il sera absent de son procès, a annoncé vendredi l’ambassadeur de Guinée équatoriale en France, dénonçant “un complot”.
Né en 1969, Teodorin a dix ans quand son père Teodoro Obiang renverse son oncle, le dictateur loufoque, sanguinaire et rétrograde Francisco Macias Nguema. Le “miracle unique de la Guinée équatoriale”, comme Macias Nguema se faisait appeler, avait supprimé l’école et les hôpitaux, démantelé les chemins de fer et interdit le port des chaussures dans l’ex-possession espagnole, indépendante depuis 1968.
Dans les années 80, le fils du président suit sa scolarité en France à la très sélect école des Roches en Normandie (nord-ouest), qui se targue d’accueillir les rejetons “des dirigeants du monde entier”.
Teodorin, fils prodigue déjà amateur de fêtes et de dolce vita à Paris, Rio ou Malibu, n’a pas 30 ans quand il est propulsé par son père à la tête du ministère des Forêts en 1997. C’est l’époque où son pays, jadis sans ressource, s’enrichit brutalement grâce au pétrole. “Au cours de la décennie 2000, le PIB a été multiplié par plus de 10”, d’après une note du Trésor français.
En poste jusqu’en 2012, Teodorin passe alors pour le parrain du bois, l’autre richesse de la Guinée équatoriale, à cheval sur l’île de Malabo et sa partie continentale dans le golfe de Guinée, entre le Gabon et le Cameroun.
C’est aussi à cette époque, au tournant des années 1990/2000, que Teodorin ouvre sa porte à une équipe de télévision française à Paris dans une suite de l’hôtel Bristol, près de son quartier préféré, les Champs-Élysées.
– Trente costumes d’un coup –
Grands crus, escapade au volant de ses Bentley, Rolls, Ferrari, Lamborghini, achat de 30 costumes d’un coup chez des tailleurs célèbres… “Je cherche toujours quelque chose d’exceptionnel”, lance-t-il devant la caméra à un joaillier qui lui propose une montre à 146.000 francs de l’époque (22.250 euros).
Quinze ans plus tard, l’éternel célibataire au look de rock-star (lunettes noires, cheveux lisses, barbe taillée) est poursuivi pour s’être constitué en France un patrimoine digne d’un pharaon moderne.
Pièce maîtresse: un hôtel particulier de 4.000 m2 à Paris avenue Foch – le quartier des Champs-Élysées, encore…-, où le prix du m2 se négocie entre 10.000 et 15.000 euros.
Également mis en cause en Suisse, Teodorin soigne sa popularité dans son pays, où le revenu moyen par habitant – 14.000 dollars par an, un des plus élevés en Afrique – masque d’énormes inégalités. Une grande partie des quelque 800.000 habitants vit encore sous le seuil de la pauvreté, avec moins de deux dollars par jour, d’après plusieurs indicateurs.
Doyen des chefs d’État africains en fonction, son père a promu son fils aîné vice-président en juin dernier, juste après sa réélection avec le score habituel de plus de 90% des voix.
Estimant que ce statut lui conférait l’immunité diplomatique, Obiang fils a tenté d’éviter la justice française, en saisissant en vain la Cour internationale de justice (CIJ).
La juridiction de La Haye demande tout de même à la France de protéger l’hôtel particulier de l’avenue Foch, présenté par Malabo comme le siège de sa mission diplomatique.
Vendredi, le gouvernement équato-guinéen a répété qu’un tel procès était “inacceptable”.
Grand amateur de musique – “groove, acid jazz, soul, reggae, surtout de la musique qui bouge”, confiait-il à la télévision française -, Teodorin organise souvent des grands concerts de fin d’année avec des musiciens africains de renom pour soigner son image auprès de la jeunesse.
Il est également à la tête de la radio-télévision Asonga, qui diffuse des clips branchés entre deux bulletins d’information et garde un oeil sur les activités de l’Association des fils d’Obiang (ASHO), une organisation de jeunesse à la gloire de son père.
Pour les fêtes de fin d’année, Teodorin devait aussi faire honneur à son surnom de Père Noël en distribuant à tour de bras des cadeaux à ses concitoyens. Sans compter, comme à son habitude.
© 2017 AFP
4. “Biens mal acquis”: la défense de T. Obiang tente de mettre en échec le procès LIRE
19.06.2017 à 22:00 – Par Sylvain PEUCHMAURD – AFP
Dans une salle d’audience surchauffée, la défense de Teodorin Obiang a bataillé lundi pour tenter de mettre en échec le procès du vice-président de la Guinée équatoriale, accusé de s’être bâti frauduleusement en France un patrimoine considérable.
Fils du président Teodoro Obiang, l’ancien ministre de l’Agriculture et des Forêts promu vice-président par son père, Teodorin Obiang, bientôt 48 ans, est poursuivi devant le tribunal correctionnel de Paris pour blanchiment d’abus de biens sociaux, de détournement de fonds publics, d’abus de confiance et de corruption.
M. Obiang, qui ne s’est pas présenté devant le tribunal, encourt jusqu’à dix ans d’emprisonnement et une amende qui pourrait atteindre quelque 50 millions d’euros.
L’enquête, ouverte après des plaintes des associations Sherpa et Transparency International, a mis au jour son patrimoine considérable: immeuble avenue Foch, dans l’un des quartiers les plus huppés de Paris, estimé à 107 millions d’euros, voitures de luxe et de sport (Porsche, Ferrari, Bentley, Bugatti).
Au terme de l’instruction, les juges ont estimé que son patrimoine, évalué à une centaine de millions d’euros, ne pouvait avoir été financé par ses seuls revenus officiels, mais était issu “des détournements de fonds publics”, de la corruption.
Il y a six mois, Teodorin Obiang avait obtenu un premier report afin d’accorder un délai à ses avocats pour préparer sa défense.
Son avocat, Me Emmanuel Marsigny, a demandé lundi, en vain, un nouveau report, en attendant l’issue d’une procédure en cours devant la Cour internationale de justice (CIJ) à La Haye (Pays-Bas).
Saisie par la Guinée équatoriale, qui conteste les poursuites françaises contre son vice-président, la CIJ a rendu le 7 décembre 2016 une ordonnance selon laquelle la France doit assurer, jusqu’à l’issue de la procédure, l’inviolabilité du luxueux immeuble de l’avenue Foch saisi par la justice française. Malabo présente cet immeuble comme des locaux diplomatiques.
Rejetant la demande de renvoi, le tribunal a estimé que l’instance en cours devant la CIJ rendait “impossible” de mettre en oeuvre une éventuelle confiscation, mais pas de la prononcer.
Mais la défense soulève d’autres arguments: selon Me Marsigny, l’ordonnance qui saisit le tribunal est nulle, car Teodorin Obiang bénéficie selon lui d’une immunité de juridiction octroyée par son statut de vice-président, le temps de ses fonctions.
“C’est un faux vice-président”, titre donné par son “papa”, pour “échapper” à le justice française, a rétorqué Me Jean-Pierre Spitzer, avocat de la Cored (Coalition restauratrice de l’État démocratique), opposants au pouvoir en place, dont les membres ont été “torturés”.
“Immunité de carnaval”, “de bazar”, a renchéri Me William Bourdon, avocat de Transparency.
Le tribunal dira mercredi à la reprise de l’audience ce qu’il entend faire face à cette demande.
– Dépenses somptuaires –
Surtout, la défense estime que pour juger Teodorin Obiang pour blanchiment, la justice française va devoir juger si l’argent qui a servi à financer tous les achats a une origine licite ou non. C’est à dire juger un prévenu étranger pour des faits commis à l’étranger selon la loi française. Ce qui “revient de fait à créer une compétence de juridiction universelle”, a plaidé Me Marsigny, “c’est un problème juridique majeur”.
Selon lui, la France “s’exposerait à une saisine du Conseil de sécurité des Nations unies”.
Sentiment de “nausée, d’écœurement”, a répliqué Me Bourdon, interrompu par Me Marsigny, qui crie au “procès politique”.
Me Bourdon a poursuivi en reprochant à la défense de Teodorin Obiang de vouloir “creuser le tombeau de ce procès” et ériger le “mausolée de son impunité”.
Ce à quoi Me Sergio Tomo, autre conseil de M. Obiang, a répondu en décochant à son adversaire plusieurs flèches, le comparant, proverbe africain à l’appui, à un crabe qui aurait “du mal à danser” car il a “trop de pattes”. Ou encore l’accusant d’attendre la confiscation de l’immeuble de l’avenue Foch pour toucher ses honoraires.
Le procès est prévu jusqu’au 6 juillet.
© 2017 AFP

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Ramadan 2017: Nicht-Fasten in Tunesien, Giftfleisch in Niger

Ramadan: non-jeûne en Tunisie, boûcheries clandestins au Niger
TOP-PHOTO afp.com by BOUREIMA HAMA: Ein Metzgerlehrling in Maradi, Niger
Un apprenti boucher le 22 avril 2010 à Maradi au Niger

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1. Tunesien: Protest für die Freiheit des Essens in der Öffentlichkeit während des Ramadan LESEN
2017.11.06 20:00 – AFP
Dutzende von Menschen demonstrierten Sonntag in Tunis für das Recht, während des muslimischen Fastenmonats Ramadan in der Öffentlichkeit zu trinken und zu essen, und um gegen die Verhaftung von Nicht-Fastern zu protestieren, eine Premiere in Tunesien.
Kein tunesisches Gesetz verbietet das Essen oder Trinken in der Öffentlichkeit während des Ramadan aber die Debatte über diese Frage kommt jedes Jahr wieder auf.
Die tunesische Verfassung garantiert „die Freiheit des Glaubens und des Gewissens“, aber der Staat wird dort auch als „Hüter der Religion“ definiert.
Nach Aufruf der Bewegung „Mush Bessif“ ( „nicht gegen unseren Willen“ auf Arabisch) versammelten sich die Demonstranten in der Innenstadt von Tunis und riefen insbesondere „die individuelle Freiheit ist durch die Verfassung gewährleistet.“
„Was stört Dich daran, wenn Du fastest und ich esse?“, „Die Terroristen stoppen und die Nicht-Faster in Ruhe lassen“, „Keine Verhaftungen von Nicht-Fastern!“, das war auf Plakaten von Demonstranten zu lesen.

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Anfang Juni sind vier Männer wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ verhaftet und zu einem Monat Gefängnis verurteilt worden, nachdem sie mitten im Ramadan in einem Garten gepicknickt hatten.
„Wir sind hier, um gegen die Strafverfolgung gegen Nicht-Faster zu protestieren und Achtung für die individuelle Freiheit zu fordern. Wer fasten will, der fastet, und wer nicht, macht es nicht“, so der dreißigjährige Demonstrant Karim Chaïr.
„Ich faste und ich nehme an dieser Veranstaltung teil, um mit diesen Menschen zum Respekt der Freiheit des Glaubens und des Gewissens aufzurufen“, sagt Kamel Jalouli, ein Sechziger.
Dies ist das erste Mal, dass es in Tunesien eine Demonstration mit einem solchen Anspruch gibt.
Seit der Revolution 2011 wurden Stimmen laut, das Recht auf Nicht-Fasten zu fordern, aber noch nie in Form einer Demonstration.
Während des Ramadan verzichten gläubige Muslime bis Einbruch der Dunkelheit auf Essen und Trinken, wie der Koran es gebietet.
In Tunesien, sinddie meisten Cafés und Restaurants während des Tages geschlossen. Diejenigen, die offen bleiben, tun es diskret.
In den ersten Tagen des Ramadan in diesem Jahr ging ein sehr medialisierter Prediger in tagsüber offene Cafés, um Kunden zu filmen und sie zu schmähen, ein Verfahren, das auf sozialen Netzwerken heftig kritisiert wurde.
© 2017 AFP

2. Ramadan in Niger: dreißig illegale Metzger verhaftet LESEN
2017.06.18 um 14:00 Uhr – AFP
Rund dreißig Menschen sind in Niamey im Rahmen einer großen Operation gegen illegales Schlachten verhaftet worden, um das Risiko des Konsums faulen Fleisches in dieser Zeit des Ramadan zu verhindern, sagten die Behörden am Sonntag.
„Während die Operationen gegen illegales Schlachten wurden dreißig Personen verhaftet und sind deswegen kurz vor der Staatsanwaltschaft erschienen“, sagte Sani Gambo, Regionaldirektor für Vieh in Niamey im Ministerium für Viehzucht und Landwirtschaft, im lokalen Fernsehen.
Die Verhafteten riskieren Gefängnisstrafen und Geldbußen, sagte er.
Diese Vorgänge wurden am Freitag und Samstag in der nigerianischen Hauptstadt von der Polizei und Tierärzten durchgeführt, auch in privaten Haushalten. Man beschlagnahmte „fünfzig geschlachtete Schafe und Ziegen“, sagte M. Gambo.
Er forderte die Menschen auf, „wachsam zu sein“ und die Täter solcher für die öffentliche Gesundheit schädlicher Praktiken zu „denunzieren“.

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„Kein Fleisch aus einer illegalen Schlachtung wurde von uns geprüft, und deshalb können die Verbraucher ernste Krankheiten, einschließlich Tuberkulose, einfangen“, warnte er.
Die Verhaftungen kommen im Monat Ramadan in Niger, einem überwiegend muslimischen Land, wo die Gläubigen abends ihr Fasten brechen, indem sie eine hauptsächlich aus Fleisch bestehende Mahlzeit einnehmen.
Le Niger, État sahélien, compte quelque 40 millions de têtes de bétail.
„Betrügerische Metzger“ ziehen Vorteile aus dem Ramadan, einer Zeit der hohen Nachfrage, und „überfluten die Märkte mit Gammelfleisch“, bezeugt Fatuma, eine Bewohnerin von Niamey, gegenüber AFP.
Niger, ein Sahelland, zählt etwa 40 Millionen Stück Vieh.
© 2017 AFP

1. Tunisie: manifestation pour la liberté de manger en public durant le ramadan LIRE
11.06.2017 à 20:00 – AFP
Des dizaines de personnes ont manifesté dimanche à Tunis pour réclamer le droit de manger et de boire en public durant le ramadan, le mois de jeûne musulman, et pour protester contre l’arrestation des non-jeûneurs, une première en Tunisie.
Aucune loi n’interdit de manger ou de boire en public pendant le ramadan en Tunisie mais le débat sur cette question revient chaque année.
La Constitution tunisienne garantit “la liberté de croyance et de conscience” mais l’Etat est aussi décrit comme “gardien de la religion”.
A l’appel du mouvement “Mouch Bessif” (“pas contre notre volonté”, en arabe), les manifestants se sont rassemblés au centre de Tunis criant notamment “la liberté individuelle est garantie par la constitution”.
“En quoi ça te dérange si tu jeûnes et si je mange?”, “Arrêtez les terroristes et laissez tranquilles les non-jeûneurs”, “Non aux arrestations des non-jeûneurs”, pouvait-on lire sur des affiches brandies par les protestataires.
Début juin, quatre hommes avaient été arrêtés puis condamnés à un mois de prison pour “outrage public à la pudeur” après avoir mangé dans un jardin en plein ramadan.
“Nous sommes ici pour protester contre les poursuites judiciaires contre les non-jeûneurs et pour réclamer (le respect de) la liberté individuelle. Celui qui veut jeûner, il jeûne, et celui qui ne veut pas, il ne jeûne pas”, a dit à l’AFP Karim Chaïr, la trentaine.
“Je jeûne et je suis venu pour participer à cette manifestation et appeler avec ces gens au respect de la liberté de la croyance et de la conscience”, a affirmé Kamel Jalouli, un sexagénaire.
C’est la première fois qu’a lieu en Tunisie une manifestation avec une telle revendication.
Depuis la révolution de 2011, des voix se sont élevées pour revendiquer le droit à ne pas jeûner mais cela n’avait jamais pris la forme d’une manifestation.
Lors du ramadan, les fidèles musulmans s’abstiennent de boire et de manger jusqu’à la tombée du jour, comme le préconise le Coran.
En Tunisie, la plupart des cafés et restaurants ferment ainsi pendant la journée. Ceux qui restent ouverts le font discrètement.
Durant les premiers jours du ramadan cette année, un prédicateur très médiatique s’était rendu dans des cafés ouverts pendant la journée pour filmer les clients et jeter l’opprobre sur eux, une intervention qui a été très critiquée sur les réseaux sociaux.
© 2017 AFP
2. Ramadan au Niger: une trentaine de bouchers clandestins arrêtés LIRE
18.06.2017 à 14:00 – AFP
Une trentaine de personnes ont été arrêtées lors d’une vaste opération contre les abattages clandestins à Niamey, visant à prévenir les risques de consommation de viande avariée en cette période de ramadan, ont annoncé dimanche les autorités.
“Lors des opérations contre les abattages clandestins, une trentaine de personnes ont été arrêtées et doivent comparaître prochainement devant le procureur de la République”, a expliqué sur une télévision locale Sani Gambo, directeur régional de l’Élevage à Niamey au sein du ministère de l’Élevage et de l’Agriculture.
Les personnes interpellées encourent des peines de prison et des amendes, a-t-il précisé.
Ces opérations ont été menées vendredi et samedi par les forces de l’ordre et des vétérinaires, jusque dans des domiciles privés de la capitale nigérienne. Elles ont permis de saisir “une cinquantaine de carcasses de moutons et de chèvres”, a précisé M. Gambo.
Le responsable a “appelé la population à être vigilante” et “à dénoncer” les auteurs de ces pratiques néfastes pour la santé publique.
“Toute viande issue d’un abattage clandestin n’est pas inspectée par nos services et donc les consommateurs peuvent contracter des maladies graves, dont la tuberculose”, a-t-il prévenu.
Ces arrestations interviennent en plein mois de ramadan au Niger, pays majoritairement musulman où les fidèles rompent le jeûne en consommant un repas principalement constitué de viande.
“Des bouchers véreux” profitent actuellement du ramadan, période de forte demande, pour “inonder les marchés avec de la viande avariée”, a ainsi témoigné auprès l’AFP Fatouma, une habitante de Niamey.
Le Niger, État sahélien, compte quelque 40 millions de têtes de bétail.
© 2017 AFP

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Ramadan, Algerien: Exzess und Verschwendung beim Fastenbrechen
En Algérie, excès et gaspillage s’invitent au repas de rupture du jeûne

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Demonstration in Tunis für das Recht, während des Ramadan in der Öffentlichkeit zu trinken und zu essen – PHOTO afp.com by Sofienne Hamdaoui
Manifestation pour réclamer le droit de manger et de boire en public durant le ramadan, le mois de jeûne musulman, et pour protester contre l’arrestation des non-jeûneurs, le 11 juin 2017 à Tunis

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) Afrika: Investmentfonds für Start-Ups von Orange

Orange: un fonds d’investissement dédié aux jeunes pousses africaines

Orange: ein den jungen afrikanischen Sprössen gewidmeter Investmentfonds
2017.09.06 um 14:00 Uhr – AFP
Die französische Telekom-Gruppe Orange meldete am Freitag die Schaffung eines Investmentfonds namens Orange Digital-Venture Africa (ODVA), mit 50 Millionen Euro für junge afrikanische Sprösse in der Phase der Entwicklung. Der Betreiber, der in 18 afrikanischen Ländern präsent ist, zielt besonders auf „innovative Projekte in den Bereichen neuer Konnektivitäten, in FinTech aus dem Internet der Dinge, in Energie oder in e-Gesundheit“, sagte ein Kommuniqué……..
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Orange: un fonds d’investissement dédié aux jeunes pousses africaines
09.06.2017 à 14:00 – AFP
Le groupe français de télécoms Orange a annoncé vendredi la création d’un fonds d’investissement, Orange Digital Venture Africa (ODVA), doté de 50 millions d’euros à destination des jeunes pousses africaines en phase de développement.
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