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ABERGLAUBE: Ritualmorde an Albinos: Tansania mobilisiert – SUPERSTITION: meutres rituels d’albinos: la Tanzanie en campagne

4 Todesurteile – 200 Hexer festgenommen / 4 peines de mort -200 sorciers arrêtés
Des femmes portent leurs enfants albinos à Dar es Salaam, en mai 2014
Frauen mit ihren Albinokindern in Dar es Salaam, Tansania
Des femmes portent leurs enfants albinos à Dar es Salaam, en mai 2014
afp.com – Bunyamin Aygun

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Deutsche Texte AFP: Von mir verbesserte Google-Übersetzungen

Drama in Tansania: Polizei entdeckt Albino-Kind mit abgehackten Beinen LESEN
Mittwoch, 18.02.2015, 14:25 http://www.focus.de/panorama/welt/
Wenige Tage nach seiner Entführung in Tansania ist ein Albino-Kleinkind tot aufgefunden worden. Die Leiche des anderthalbjährigen Jungen war stark verstümmelt: Seine Arme und Beine waren abgehackt.
Polizei findet verstümmelte Leiche
Hinter der Tat könnte gefährlicher Aberglaube stecken
Schwester steht unter Polizeischutz
Es war ein grausiger Fund, den die Polizei wenige Tage nach der Entführung des Jungen machte: Sie entdeckten die verstümmelte Leiche des anderthalbjährigen Kind in einem Wald im Norden des Landes. In Tansania verwenden selbst ernannte Zauberer oft Körperteile von Albinos bei ihren Ritualen, immer wieder werden Albinos verschleppt und ermordet.
Das tote Kind sei im Wald von Biharamulo gefunden worden, nur wenige Kilometer von seinem Heimatdorf Ilelema entfernt, sagte der Polizeichef der Region Geita, Joseph Konyo. Die Arme und Beine des Jungen seien abgehackt worden. Zwei Menschen, darunter der Vater des Kindes, würden von der Polizei verhört.
Schwester steht unter Polizeischutz
Die Mutter des Kleinkindes war bei dem Versuch, ihren Sohn zu verteidigen, von den Entführern mit Machetenhieben schwer verletzt worden. Sie musste inzwischen wegen der Verschlechterung ihres Zustandes in ein besser ausgestattetes Krankenhaus verlegt werden, wie ein behandelnder Arzt am Mittwoch im staatlichen Fernsehen sagte.
Eine der beiden Schwestern des toten Kindes, ein dreijähriges Albino-Mädchen, steht seit dem Überfall unter Polizeischutz. Die andere Schwester, ein zwölfjähriges Mädchen, ist bei Verwandten in einem anderen Dorf untergekommen, wie die Polizei mitteilte.
Seit 2000 mindestens 74 Albinos ermordet
Ende Dezember war in der Nachbarregion Mwanza ein vierjähriges Albino-Mädchen verschleppt worden. Trotz einer ausgesetzten Belohnung für Hinweise, die zum Fund der Kleinen führen, ist das Kind nach wie vor verschwunden.
Seit dem Jahr 2000 wurden in Tansania mindestens 74 Albinos ermordet, darunter viele Kinder. Albinos, denen Farbpigmente in Haut, Haaren und Augen fehlen, gelten in Teilen Afrikas als Glücksbringer und Vorboten von Reichtum. Ihre Körperteile werden nach UN-Angaben für umgerechnet je rund 500 Euro verkauft, ein ganzer Leichnam wird mit bis zu 65.000 Euro gehandelt.
Regierung erteilt Hexen Betätigungsverbot
UN-Experten warnen vor einer Zunahme von Angriffen auf Albinos im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in Tansania im Oktober dieses Jahres, da Wahlkämpfer häufig auf die Unterstützung von Hexern setzten. Die tansanische Regierung hat Hexern inzwischen ein Betätigungsverbot erteilt und eine Aufklärungskampagne gestartet, um den Angriffen auf Albinos ein Ende zu setzen.
Tansania: Vier Leute für das Töten eines Albino zum Tode verurteilt LESEN
2015.07.03 10:00 – AFP
Ein Gericht im Norden Tansanias verurteilte am Donnerstag zur Todesstrafe vier Personen, die des Mordes an einem Albino für schuldig befunden wurden, meldete Freitag eine gerichtliche Quelle.
“Der High Court of Mwanza (am Victoriasee) verurteilte vier Personen für den Mord an einer Albino- Frau im Jahr 2008”, bestätigte AFP eine Quelle am Hof, unter Anonymität.
Die Urteile kamen nur wenige Tage, nachdem der tansanische Präsident Jakaya Kikwete versprochen hatte, alles zu tun, um diese Angriffe zu stoppen.
Nach Angaben der UNO sind mehr als 70 Albinos ermordet worden seit 2000 in Tansania. Sie sind Opfer von Aberglauben, der ihnen magische Kräfte zugeschreibt. Ihre Organe sind gesucht für Rituale der Hexerei und werden verkauft für über 600 $.
Nach diesen noch im Norden des Landes, vor allem an den Ufern des Lake Victoria, lebendigen Aberglauben sind Albino-Organe Glücksbringer für Politiker im Wahlkampf, Fischer oder Erzsucher.
Seit 2013 steigen die Angriffe auf Albinos, möglicherweise, so die UN, wegen dem Nahen der Wahlen, die für Oktober in diesem Land Ostafrikas geplant sind.
Im vergangenen Monat wurde ein Albino Baby von 18 Monaten von bewaffneten Männern entführt, die mit Macheten in sein Haus im Norden eingedrungen waren. Die Polizei fand später den Babykörper, Arme und Beine amputiert.
Es gibt immer noch keine Nachricht von einem kleinen Albino, unter den gleichen Bedingungen entführt am Ende des Jahres 2014, auch im Norden.
Bei der Entscheidung für das Todesurteil am Freitag gegen die vier Angeklagten, darunter der Ehemann des Opfers, habe der Richter Joaquine Demello die Zunahme der Angriffe berücksichtigt. Laut Gerichtsquellen hatte man dem Opfer, im Alter von 32, ihre Arme und Beine abgeschnitten.
Albinismus ist ein völliges Fehlen der Pigmentierung in der Haut, Körperhaaren und der Iris des Auges, auf genetische Faktoren zurückzuführen. Während diese vererbte genetische Krankheit nur etwa einen von 20.000 Westlernbetrifft , ist es ein Tansanier von 1.400, teilweise wegen der Mischehen, sagt der UN.
Nach Jakaya Kikwete warten 13 für die Ermordung von Albinos seit 2008 zum Tod Verurteilte in der Todeszelle. Die Todesstrafe wurde in Tansania für mehrere Jahren nicht mehr ausgeführt.
© 2015 AFP
Tötungen von Albinos über 200 Hexer in Tansania festgenommen LESEN
1. KURZ 2015.12.03 17:00 – AFP
Mehr als 200 Hexer wurden seit Mitte Januar in Tansania festgenommen als Teil einer Operation, die Verstümmelungen und Morde an Albinos zu beenden, die Opfer von Aberglaube sind und denen magische Kräfte unterstellt werden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.
Advera Bulimba, Polizeisprecher, sagte gegenüber AFP, dass 225 nicht lizenzierte Heiler und selbsternannte Wahrsager verhaftet wurden bei diesem Vorgang in mehreren Regionen des Nordens, der auf das gesamte Gebiet ausgedehnt werden sollte. Von diesen wurden 97 bereits vor Gericht gestellt, fügte er hinzu.
“Einige der Festgenommenen waren im Besitz von Gegenständen wie Eidechsen- oder Löwenhäuten, Zähnen von Warzenschweine, Straußeneiern, Affen- oder Eselschwänzenn und Vogelfüßen”, sagte der Sprecher.
Die Vereinten Nationen haben seit 2013 ein Wiederaufleben der Angriffe gegen Albinos in Tansania denunziert, möglicherweise aufgrund der Annäherung der für Oktober geplanten Wahlen: Kandidaten versuchen, den Wahlsieg über Magie zu gewinnen.
Ein 4 Jahre altes Albino-Mädchen wurde Ende Dezember entführt und ist nicht wiedergefunden worden. Ein 18 Monate altes Baby wurde Mitte Februar entführt und man fand seinen Körper, Arme und Beine amputiert. Und Anfang März griffen Bewaffnete ein Kind von sechs Jahren zu Hause an und schnitten ihm die Hand ab.
Die Organe von Albinos, die für Rituale der Hexerei oder bei der Herstellung von magischen Filtern verwendet werden, werden den angeblichen Zauberern oder Heilern für über 600 $ verkauft.
Mitte Januar meldete Tansania das Verbot Hexerei, um zu versuchen, das Phänomen einzudämmen.
Am Donnerstag rief die Polizei in einer Erklärung “die religiösen Führer, traditionellen und politischen Führer und Journalisten auf, die Sensibilisierungskampagne gegen diesen Aberglauben fortsetzen.”
“Viele unserer Leute glauben immer noch an Hexerei, was zu einer Kriminalität wie dieser führt”, sagte Herr Bulimba in diesem Text.
© 2015 AFP

2. Tansania – Massenverhaftung von Wunderheilern
Deutsche Welle 13.03.2015 http://www.dw.de/search/german/albinos/category/9077/
In Tansania sind mehr als 200 selbsternannte Heiler und Zauberer festgenommen worden. Die Polizei reagiert damit auf eine Serie von grausamen Angriffen auf Menschen mit Albinismus.
Die Razzien fanden in ganz Tansania statt und endeten in einer Massenfestnahme: Rund 225 “illegal tätige und selbsternannte Heiler, Hellseher und Zauberer” seien festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Mit der Aktion reagierte die Regierung des ostafrikanischen Landes auf eine Serie von Morden und Verstümmelungen, denen Menschen mit Albinismus zum Opfer gefallen waren. 97 der Festgenommenen seien bereits vor Gericht gestellt worden, sagte Polizeisprecher Advera Bulimba der Nachrichtenagentur AFP. Einige der Festgenommenen hätten Eidechsen-Häute und Löwenfelle, Warzenschwein-Zähne, Straußeneier, Affenschwänze und ähnliches in ihrem Besitz gehabt, sagte Bulimba.
Zehntausende Euro für eine Leiche
Menschen die keine Farbpigmente in Haut, Haaren und Augen haben, gelten in Tansania und anderen Teilen Afrikas als Glücksbringer und Vorboten von Reichtum. Selbsternannte Zauberer verwenden ihre Körperteile trotz eines offiziellen Verbotes für ihre Rituale. Körperteile werden für umgerechnet je rund 500 Euro verkauft, ein ganzer Leichnam wird mit umgerechnet bis zu 65.000 Euro gehandelt.
Seit dem Jahr 2000 wurden in Tansania nach UN-Angaben 75 Menschen mit der Erbkrankheit ermordet, darunter viele Kinder. Die Gewalttaten haben demnach seit 2013 deutlich zugenommen. Ende Dezember wurde ein vierjähriges Mädchen entführt, das Kind wurde bis heute nicht gefunden. Mitte Februar wurde ein anderthalbjähriges Kleinkind verschleppt, seine Leiche wurde später entdeckt. Dem Baby waren Arme und Beine amputiert wurden. Anfang März griffen bewaffnete Männer ein sechsjähriges Kind zuhause an und schnitten ihm eine Hand ab.
“Schockierende Bösartigkeit”
Der UN-Menschenrechtskommissar Zeid al-Hussein forderte im Februar, die Gewalt und Diskriminierung müssten gestoppt werden. Die Attacken seien von schockierender Bösartigkeit, so Hussein. Präsident Jakaya Kikwete bezeichnete die Angriffe Anfang März als “abscheulich und große Peinlichkeit” für Tansania. Er versprach, alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen zu veranlassen. Die Polizei rief jetzt religiöse und politische Führer sowie die Medien des Landes auf, sich an der Bekämpfung von Aberglauben zu beteiligen.
Albinismus ist eine Erbkrankheit. Im Westen trifft sie einen von 20.000 Menschen, in Tansania ist es hingegen einer von 1400. Diese Häufung hängt insbesondere mit häufigen Eheschließungen zwischen Blutsverwandten zusammen.
Auch in Malawi sehen sich die Betroffenen Angriffen und Verfolgung ausgesetzt. Sie “leben in der Angst, angegriffen oder getötet zu werden”, erklärte Boniface Massah, Chef des Verbandes von Personen mit Albinismus. Allein seit Dezember seien in dem bitterarmen südafrikanischen Land sechs Menschen wegen ihres Albinismus getötet worden. Die Polizei teilte derweil mit, im Bezirk Mulanje sei ein Mann wegen versuchten Mordes an einem Betroffenen festgenommen worden. Er habe versucht, einen 16-jährigen Jungen zu erwürgen.
stu/qu (afp, epd, kna)
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Tanzanie: le corps d’un bébé albinos enlevé retrouvé mutilé LIRE
18.02.2015 à 16:30 – AFP
Le corps d’un bébé albinos de 18 mois enlevé samedi dans le nord de la Tanzanie a été retrouvé mutilé dans une forêt, a annoncé la police mercredi. Les albinos sont la cible de fréquentes attaques dans le nord de ce pays d’Afrique de l’Est, victimes de croyances qui attribuent des vertus magiques à leurs organes recherchés pour des rituels de sorcellerie.
Les organes d’albinos se vendent environ 600 dollars (525 euros) dans le pays, un corps entier pouvant aller jusqu’à 75.000 dollars (65.000 euros), selon Alicia Londono, du Bureau des droits de l’Homme de l’ONU, spécialiste du dossier des albinos.
“Le corps de Yohana Bahati a été découvert dans la nuit (de mardi à mercredi) dans la réserve forestière de Biharamulo, à quelques kilomètres de son village d’Ilelema”, a déclaré à l’AFP Joseph Konyo, chef de la police pour la région de Geita (1.000 km au nord-ouest de Dar es-Salaam).
“Ses bras et jambes ont été amputés”, a-t-il ajouté, précisant que deux personnes, dont le père de l’enfant – qui se trouvait près de la maison lors de l’enlèvement – étaient toujours interrogées par la police.
La mère du bébé, grièvement blessée à coups de machette alors qu’elle tentait de protéger son enfant des ravisseurs ayant pénétré de nuit à son domicile, était toujours hospitalisée mercredi.
Elle a été transférée à l’hôpital mieux équipé de Bugando, dans la région voisine de Mwanza, en raison de la détérioration de son état, a indiqué mercredi matin le chef du Service des urgences de l’Hôpital de Bugando, Derick David à la télévision nationale.
L’une des deux soeurs du bébé tué, Tabu Bahati, âgée de 3 ans et elle-même albinos, est toujours sous protection policière. Sa soeur aînée, Shida Bahati, 12 ans, n’était pas au domicile lors de l’attaque et est hébergée chez des proches dans un autre village, selon la police.
Fin décembre, une fillette de quatre ans avait été enlevée dans la région voisine de Mwanza et reste introuvable, malgré une forte récompense offerte à qui permettra de la retrouver.
“Ces attaques, motivées par l’utilisation de morceaux de corps à des fins rituelles, ont coûté la vie à au moins 74 albinos en Tanzanie depuis 2000” et “s’accompagnent d’un haut degré d’impunité”, a dénoncé Alvaro Rodriguez, le représentant de l’ONU dans le pays.
“Si la Tanzanie a fait des efforts pour combattre le problème, bien plus doit être fait pour mettre fin à ces crimes haineux et protéger cette partie vulnérable de la population”, a-t-il poursuivi dans un communiqué.
La recrudescence des attaques d’albinos enregistrées en Tanzanie depuis 2013 est liée à l’approche des élections prévues en octobre 2015, certains candidats se tournant vers les sorciers pour s’attirer par magie les faveurs des électeurs.
L’albinisme est une absence totale de pigmentation dans la peau, le système pileux et l’iris des yeux due à des facteurs génétiques. Alors que cette maladie génétique héréditaire ne frappe qu’un Occidental sur 20.000, un Tanzanien sur 1.400 en est atteint, en raison notamment des mariages consanguins, selon Mme Londono.
© 2015 AFP
Tanzanie: quatre personnes condamnées à mort pour le meurtre d’une albinos LIRE
07.03.2015 à 10:00 – AFP
Un tribunal du nord de la Tanzanie a condamné jeudi à la peine de mort quatre personnes reconnues coupables du meurtre d’une albinos, a-t-on appris vendredi de source judiciaire.
“La Haute Cour de Mwanza (au bord du lac Victoria) a condamné les quatre personnes pour le meurtre d’une femme albinos en 2008”, a confirmé à l’AFP une source au greffe du tribunal sous couvert d’anonymat.
Ces condamnations interviennent quelques jours après que le président tanzanien, Jakaya Kikwete, a promis de tout mettre en oeuvre pour mettre fin à ces attaques.
Selon l’ONU, plus de 70 albinos sont morts depuis 2000 en Tanzanie, victimes de croyances attribuant des vertus magiques à leurs organes, recherchés pour des rituels de sorcellerie et vendus environ 600 dollars.
Selon ces superstitions encore vivaces dans le nord du pays, en particulier aux bords du lac Victoria, les organes d’albinos apportent la chance aux hommes politiques en campagne électorale, aux pêcheurs ou aux chercheurs de minerais.
Depuis 2013, les attaques visant les albinos sont en hausse, potentiellement, dit l’ONU, en raison de l’approche d’élections prévues en octobre dans le pays d’Afrique de l’Est.
Le mois dernier, un bébé albinos de 18 mois a été enlevé par des hommes armés de machettes ayant pénétré à son domicile dans le nord du pays. La police a par la suite retrouvé le cadavre du bébé, bras et jambes amputés.
On est toujours sans nouvelles d’une petite albinos enlevée dans les mêmes conditions à la fin 2014, également dans le nord du pays.
En décidant de condamner à mort vendredi les quatre accusés, parmi lesquels le mari de la victime, la juge Joaquine Demello a expliqué au quotidien tanzanien Citizen avoir tenu compte de la recrudescence des attaques. Selon des sources judiciaires, la victime, âgée de 32 ans, avait eu les bras et une jambe coupés.
L’albinisme est une absence totale de pigmentation dans la peau, le système pileux et l’iris des yeux, due à des facteurs génétiques. Alors que cette maladie génétique héréditaire ne frappe qu’un Occidental sur 20.000, un Tanzanien sur 1.400 en est atteint, en raison notamment des mariages consanguins, selon l’ONU.
Selon Jakaya Kikwete, 13 autres condamnés à mort pour le meurtre d’albinos depuis 2008 attendent dans les couloirs de la mort. La peine capitale n’a cependant pas été exécutée en Tanzanie depuis plusieurs années.
© 2015 AFP
Meurtres d’albinos: plus de 200 sorciers arrêtés en Tanzanie LIRE
12.03.2015 à 17:00 – AFP
Plus de 200 sorciers ont été arrêtés depuis la mi-janvier en Tanzanie, dans le cadre d’une opération visant à mettre fin aux mutilations et meurtres d’albinos, victimes de croyances leur attribuant des pouvoirs magiques, a annoncé jeudi la police.
Advera Bulimba, porte-parole de la police, a indiqué à l’AFP que 225 guérisseurs non homologués et prétendus devins avaient été appréhendés lors de cette opération lancée dans plusieurs régions du nord du pays, qui doit être étendue à l’ensemble du territoire. Parmi eux, 97 ont d’ores et déjà été déférés devant la justice, a-t-il ajouté.
“Certaines personnes arrêtées étaient en possession d’articles tels que des peaux de lézard ou de lion, des dents de phacochère, des œufs d’autruche, des queues de singe ou d’âne et des pattes d’oiseaux”, a précisé le porte-parole.
L’ONU a dénoncé une recrudescence depuis 2013 des attaques contre les albinos en Tanzanie, potentiellement attribuables à l’approche des élections prévues en octobre, les candidats désirant s’attirer la victoire électorale via la magie.
Une fillette albinos de quatre ans a été enlevée fin décembre et n’a toujours pas été retrouvée. Un bébé de 18 mois a été enlevé mi-février et son corps retrouvé, bras et jambes amputés. Et début mars, des hommes armés ont agressé chez lui un enfant de six ans et lui ont coupé la main.
Les organes des albinos, utilisés pour des rituels de sorcellerie ou dans la confection de filtres, sont vendus environ 600 dollars aux prétendus sorciers ou guérisseurs.
Mi-janvier, la Tanzanie a annoncé l’interdiction de la sorcellerie pour tenter d’endiguer le phénomène.
Jeudi, la police a appelé dans un communiqué “les responsables religieux, les chefs traditionnels et politiques, ainsi que les journalistes à poursuivre la campagne de sensibilisation contre ces croyances superstitieuses”.
“Beaucoup de nos citoyens croient encore à la sorcellerie, ce qui entraîne une criminalité comme celle-ci”, a estimé M. Bulimba dans ce texte.
© 2015 AFP

– AFRIKANEWS ARCHIV –
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Deux adolescents, dont l'un albinos, à Dar es Salaam, en Tanzanie, le 30 octobre 2010
Zwei Jugendliche, einer von ihnen Albino, in Dar es Salaam, Tansania
Deux adolescents, dont l’un albinos, à Dar es Salaam, en Tanzanie, le 30 octobre 2010
afp.com – Yasuyoshi Chiba