Tag Archives: WOMEN

Excision/ FGM: Tolle Kampagne für Migrantenkinder in Frankreich

MGF: Chouette campagne pour les filles de migrants en France

Diaryatou, mit 8 Jahren beschnitten: es ist „ein Schrei, den man nie vergisst“
2017.07.05 10:00 – Von Jessica LOPEZ – AFP
Mit 8 Jahren in Guinea beschnitten, mit 13 zwangsverheiratet, streitet Diaryatou Bah heute in Frankreich gegen sexuelle Gewalt und die Genitalverstümmelungen, die die Mädchen zerstören: sie warnt vor den Risiken für Jugendliche, die ihre Ferien im Herkunftsland ihrer Eltern verbringen wollen….
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=>> WEBSITE Excision parlons-en! http://www.alerte-excision.org/fr/

Diaryatou, excisée à 8 ans: c’est “un cri que l’on n’oublie jamais”
05.07.2017 à 10:00 – Par Jessica LOPEZ – AFP
Excisée à 8 ans en Guinée, mariée de force à 13 ans, Diaryatou Bah milite contre les violences et les mutilations sexuelles qui détruisent des fillettes, alertant sur les risques que peuvent encourir des adolescentes qui passent les vacances dans le pays d’origine de leurs parents.

Diaryatou Bah, Botschafterin der Präventionskampagne”Excision, parlons-en!” (“FGM, lass uns darüber reden!”) in Montreuil bei Paris – PHOTO afp.com by Jessica LOPEZ
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DR Kongo: Traditionelle Malerei mit Tonerde wird Tourismus-Ziel

En RD Congo, de l’art traditionnel attire les touristes
ALL PHOTOS afp.com by Agnes Bun: Eine Frau im kongolesischen Dorf Makwacha malt mit Ton
Une femme du village congolais de Makwacha peint avec de l’argile, le 13 Mai 2017

In der DR Kongo: traditionelles Dorf sucht Touristen
30/06/2017 11:00 – Von Agnes BUN – AFP
Mit von diesem Lehm schmutzige Händen, der ihrem Boden den charakteristischen Ockerton gibt, bemalen die Frauen in der kongolesischen Stadt Makwacha ihre Häuser mit kindlich anmutenden Blumen und Schmetterlingen. Eine lokale Tradition, die fast durch Zufall eine kleine Tourismusindustrie hervorgebracht hat. „Für die Farbe benutzen wir nur die Erde. Man gräbt, um das Rosa zu finden“, erzählt Prosperine Mwelma, 60, in ein blaues und hellgelbes Tuch gehüllt, den Pinsel in der Hand…..
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En RD Congo, village traditionnel cherche touristes
30.06.2017 à 11:00 – Par Agnes BUN – AFP
Les mains souillées de cet argile qui donne à leur sol son ocre si caractéristique, les femmes du village congolais de Makwacha peignent leurs cases de fleurs et papillons aux tracés enfantins. Une tradition locale qui a engendré presque par accident une petite industrie touristique.

Malachit ist ein weiterer Triumph der Reiseveranstalter, die das künstlerische Erbe der Region ausbeuten möchten
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Missbrauchsvorwürfe: Kongo-Brazzaville zieht UN-Soldaten aus Zentralafrika ab

Centrafrique: les Casques bleus congolais accusés d’abus sexuels vont quitter le pays

Missbrauchsvorwürfe – Kongo zieht UN-Soldaten aus Zentralafrika ab
22.06.2017 14:16 Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe http://www.tt.com/
New York/Kinshasa/Bangui (APA/AFP) – Nach Missbrauchsvorwürfen zieht die Republik Kongo rund 600 Soldaten vom UN-Einsatz in Zentralafrika (MINUSCA) ab. Die Regierung von Präsident Denis Sassou Nguesso habe die Entscheidung zum Rückzug getroffen, teilte die UNO am Mittwoch (Ortszeit) mit……
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Centrafrique: les Cas d’abus sexuels vont quitter le paysques bleus congolais accusés
21.06.2017 à 23:00 – AFP
Environ 600 Casques bleus congolais déployés en Centrafrique vont être rapatriés après des accusations d’abus sexuels et de manquements, a annoncé l’ONU mercredi. Le gouvernement du président congolais Denis Sassou Nguesso “a décidé de retirer” ses troupes déployées dans le cadre de la Minusca après que le chef militaire de cette mission onusienne s’est plaint du comportement du bataillon congolais, précise un communiqué de l’ONU.

Sexueller Aggressionen angeklagte kongolesische Minusca-Soldaten vor einem Militärgericht in Kinshasa, DR Kongo – PHOTO afp.com by EDUARDO SOTERAS
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Afro-Faschismus, heute: Tansania’s Präsident Magufuli will Teenager-Mütter aus Schulen werfen

Tanzanie: pour le président, les jeunes mères doivent être exclues de l’école

Tansania: für den Präsidenten gehören junge Mütter von der Schule ausgeschlossen
AFP – 2017.06.23 um 16:00 Uhr
Der tansanische Präsident John Magufuli hat argumentiert, dass Schülerinnen, die schwanger würden, ihre Schulzeit nach der Entbindung nicht fortsetzen könnten. Diese Worte wurden von Frauenrechtsorganisationen als „inakzeptabel“ und „widerlich“ verurteilt……
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Tanzanie: pour le président, les jeunes mères doivent être exclues de l’école
23.06.2017 à 16:00 – AFP
Le président tanzanien John Magufuli a soutenu que les écolières tombant enceintes ne pouvaient pas poursuivre leur scolarité après leur accouchement, des propos condamnés par des organisations de défense des droits des femmes comme “inacceptables” et “répugnants”.
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Nigeria, Menschenhandel: Benin City und seine Schleusernetze in die Prostitution

Nigeria: Le trafic facile de jeunes femmes vers la prostitution en Europe
ALL PHOTOS afp.com by PIUS UTOMI EKPEI/ On TOP: Dirnen in Benin City, Nigeria
Des prostituées à Benin City, au Nigeria, le 29 mars 2017

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1. Die nigerianischen Mädchen „rennen“ zu Schleusern, um Europa zu erreichen LESEN
06.13.2017 um 14:00 Uhr – Von Sophie BOUILLON – AFP
In Benin City, Nigeria Hauptstadt der Abreisen zur illegalen Einwanderung, sagt man nie das Wort „Prostitution“. In der Alltagssprache werden die Mädchen, die nach Italien oder Frankreich gehen, nicht den Gehsteig machen. Sie gehen fort, um „sich durchzuwursteln.“
Nigeria, der Riese von mehr als 190 Millionen Einwohnern, hält den traurigen Rekord der Zahl der per Boot am italienischen Ufer angekommenen afrikanischen Migranten. Im Jahr 2016 waren es 37.500, nach der Internationalen Organisation für Migration (IOM).
Die überwiegende Mehrheit von ihnen stammte aus Benin City (Bundesstaat Edo im Landessüden). Die IOM notiert eine Explosion der Zahlen über den Frauenhandel (433 Nigerianerinnen im Jahr 2013 angekommen, fast 5000 im Jahr 2014, die neuesten verfügbaren Zahlen) und bemerkt eine „signifikante Zunahme der Anzahl von leicht zu manipulierenden Minderjährigen.“
„Die überwiegende Mehrheit von ihnen waren zum Zweck der sexuellen Ausbeutung bestimmt“, sagt die UN-Agentur.
„Warum Edo, warum Benin City? Ich drehe Frage in meinem Kopf herum. Es macht mir Kopfschmerzen“, klagt Schwester Bibiana. Die Nonne versucht, jungen Frauen nach ihrer Rückkehr aus Europa, sei es repatriiert oder freiwillig, zu helfen. „Aber sie haben einen Juckreiz, wieder fortzugehen“, seufzt sie.
Im Sitzungsraum ihres kleinen Vereins thront Jesus’ Gesicht. Lächelnd. Schützend und leuchtend. „In Europa sind die Menschen gut. Sie sind wie Jesus“, rechtfertigt Miracle ihre Abreise im Jahr 2012: „Ich bete jeden Tag zu Gott, dass ich einen Weg finde, fort zu gehen.“

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…. für alt:


…. für alle:

…. für jung:

Miracle kam vor 2 Jahren zurück aus Italien. Die Geschichte, die sie Reportern erzählt, ist verschwommen: sie habe sich nur einige Wochenprostituiert, bevor eine NGO sie aus der Affäre gezogen hätte. Aber die Nonne, der ihre Akte kennt, ist unnachgiebig: Miracle war von A bis Z eine Prostituierte.
– Kartelle –
Die Frauen aus armen Verhältnissen und mit sehr wenig Bildung haben nicht die Mittel, Italien zu erreichen. Aber in Benin City sind die „Kartelle“ der Menschenhändler weit verbreitet. Es reicht, eine „Madame“ (Chefin) zu finden, um die Reise, falsche Dokumente und das Versprechen eines „Jobs“ zu organisieren. Einige denken, sie werden Friseure, andere, dass sie sich in großen Hotels prostituieren. Viele stellen gar keine Fragen.
In Europa angekommen, werden sie mehrere Jahre auf den Straßen von Palermo oder Paris für zwischen 5 und 15 Euro pro Akt arbeiten gehen, um ihre Schulden zurückzuzahlen: zwischen 20.000 und 50.000 Euro.
Divinity war nicht nach Italien, sondern nach Dubai gegangen. Ihre Schulden waren „nur“ 15.000 Euro, um endlich ihren Traum zu verwirklichen: „Mein ganzes Leben hatte ich davon geträumt, ins Ausland zu reisen“, sagt sie. Sie war damals 18.
„Ich zog auf Kundenfang durch die Diskotheken, ich war müde. Und eines Tages hörte ich meine Madame am Telefon mit dem Vater eines der Mädchens sprechen“.
„Sie sagte ihm, dass die Juju (schwarzmagische Zeremonie, der die Schleuser die Migrantennin vor der Abreise unterziehen) nicht funktioniert und dass das Mädchen nach Nigeria zurückkehren musste, bevor sie nach Dubai zurückkomme. Sie hatte alles wieder von vorn anzufangen und einen neuen Schuldenberg zu bezahlen. ”
Divinity versteht, dass sie ihre Menschenhändlernetze nie loswerden würde und beschließt, sie bei der Polizei zu melden. Sie wurde von den Behörden abgeschoben. Zurück aufs Startfeld.
In den Straßen der Stadt mischt sich die ambiente Armut mit unzähligen evangelistischen Kirchen und Western Union- Büros, wo man Geld von den sich im Ausland „durchwurstelnden“ Kinder erhält.
– Den Gipfel erreichen –
Frauen, die „nicht bestanden haben“ (ihr Europaabenteuer), gehen oft auf den Straßenstrich der Stadt und erzählen ihre europäische Hölle: die zig Kunden pro Nacht, die man entlang der Landstraßen erwartete, die „sexuellen Praktiken der Weißen“, die in Bahnhöfen verbrachten Nächte. Schlimmer noch, die Reise quer durch Libyen.
Immer mehr Frauen in Benin City haben von der Rückseite der Kulissen gehört, und die Menschenhändler bevorzugen jetzt, Europa den Teenagern auf den Dörfern zu versprechen.
Die kennen nicht einmal die Existenz von Lagos, Nigeria kommerzieller Hauptstadt, 300 Kilometer entfernt. Sie haben nur eine vage Vorstellung davon, was die Welt ist, sind sich aber sicher, dass es an anderer Stelle viel besser ist.
Patience versichert, auch in Dubai gewesen zu sein, „allein, mit dem Auto.“ Ihre Freundinnen ersticken ihr spöttisches Gekicher.
„Jede will reisen, wichtig werden, jede will den Gipfel erreichen“, setzt Patience nach.
„Es ist wegen dem Wert des Geldes dort. Die Währung hat hier nicht den gleichen Wert (mit dem Wechselkurs)“, flüstert sie.
Mit der Rezession in Nigeria seit über einem Jahr, die zu dem Zusammenbruch der nationalen Währung (Naira) führte, sind 30 Euro jetzt eine große Summe. Ein Mindestlohn, um seiner Familie zu schicken und diejenige geworden zu sein, die „erfolgreich war und die andere respektieren.“
Eine Beobachtung, die Professor Edoja Okyokunu, Soziologin an der Universität von Benin City, teilt: „Sie wollen um jeden Preis weg, und sie sind nicht zufrieden, wenn NGOs den Menschenhandel bekämpfen wollen“, erzählt er.
„In der Regel sieht hier niemand, wo das Problem liegt. Diese Frauen sind nicht Opfer des Menschenhandels. Sie laufen hinein. Sie sind Opfer der Armut.“
© 2017 AFP

2. „Meine Tochter ist in Europa, sie ist es, die sich um mich sorgen sollte“ LESEN
„Meine Tochter ist in Europa, sie ist es, die sich um mich sorgen sollte“
20.00 Uhr 15/06/2017 – Von Sophie BOUILLON – AFP
Das Haus von Grace und Sunday ist das letzte noch stehende auf der Bata Road. Alle Nachbarn sind weg und das nigerianische Paar im Ruhestand hofft, das gleiche zu tun: mit dem Geld ihrer beiden nach Italien migrierten Kinder bauen sie ein neues Zuhause.
Dieser von Sümpfen verschluckte Weg war einmal eine Autobahn, über die jeden Tag Dutzende von Lastwagen zur Bata-Schuhfabrik fuhren, einem der industriellen Flaggschiffe von Benin City, einer Stadt von etwa 10 Millionen Menschen im südlichen Nigeria.
In den frühen 2000er Jahren jedoch verlagerte der globale Riese seine Anlage nach Ghana, weil man hier nicht mehr in der Lage war, den konstanten Mangel an Elektrizität zu bewältigen: 3.000 meist junge Menschen haben ihre Arbeit verloren.
Seitdem wurden die Entwässerungssysteme in der Umgebung nicht mehr repariert und das Wasser hat seine Rechte zurückerobert, jedes Haus auf seinem Weg verschlungen.
„Wir haben nichts. Nichts zu essen“, sagt Grace Otoide gegenüber AFP, auf einem großen Sofa sitzend, das frühere Einkommen widerspiegelt. Die Rente ihres Mannes, eines ehemaligen Beamten, hat die Abwertung des Naira, der nigerianischen Währung, auch nicht überlebt.
Zwei ihrer sechs Kinder gingen vor wenigen Jahren illegal nach Italien. Seitdem schicken sie, wenn sie können, ein paar hundert Euro, damit die Familie ein neues zu Hause bauen kann, denn das alte droht jederzeit zusammenbrechen.
„Ich weiß nicht, was sie da macht. Aber sie arbeitet, ihr geht es gut. Sie ist es, die sich eher um mich Sorgen machen sollte“, sagt die gut sechzigjährige Grace, ihren letzten Enkel in den Armen. „Wenn ich in ihrem Alter wäre, würde ich auch fortgehen.“
– Der Zusammenbruch der Währung –
Im Jahr 2016 kamen 37.500 Nigerianer mit dem Boot an italienische Ufer, nach der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Die überwiegende Mehrheit war aus Benin City.
Die Stadt ist verseucht mit Schleusernetzen mit „Madams“ an der Spitze, die die Kandidatinnen auf den Weg ins Exil schicken.
„Dort angekommen, werden sie im Austausch für ihre Passage eine Schuld in Höhe von 20 bis 50.000 Euro zurückzahlen müssen“, sagt die UN-Organisation.
Für IOM kamen im Jahr 2015 mehr als 5.000 Nigerianerinnen in Italien an, „und die überwiegende Mehrheit von ihnen zum Zweck der sexuellen Ausbeutung.“ Die Männer hingegen werden oft in lokale Mafia-Netzwerke gezwungen, die dieses System kontrollieren.
Das Phänomen wurde in den späten 1980er Jahren geboren, im Moment des industriellen Zusammenbruchs der Region. Militärdiktaturen und Strukturanpassungsprogramme waren für die nigerianische Wirtschaft fatal gewesen, hatten einen schweren Sturz seiner Währung verursacht.
Seit fast 30 Jahren überlebt der Bundesstaat Edo dank des Geldes von seinen an die Nordküste des Mittelmeers migrierten Kindern. Nunmehr stellen auch kleine Mengen einen reale Monatslohn für die Familien dar, sofern sie in Fremdwährung geschickt werden.
In der Umgebung von Benin City sprießen Backsteinhäuser wie Pilze zwischen meist aufgegebenen Feldern.
Emmanuel Otoide, ein junger Baustellenchef, baut ein großes Haus für seine Kundin. Sie lebt seit zehn Jahren in Italien und hat nie einen Fuß in Nigeria gesetzt.
An die Wände klebte die Mutter der Besitzerin Poster ihrer Pfingstgemeinde: „2017 ist das Jahr meines Lichts.“
„Ihree Mutter verkauft Wasser in Tüten auf dem Markt. Ohne Geld von dort, glaube ich nicht, dass es möglich gewesen wäre, ein Haus zu bauen“, sagt der Bauingenieur. Hinter ihm graben Arbeiter mit Schaufeln die Grundlagen eines anderen Hauses. Unter einer erstickenden Hitze schwitzen sie überschwänglich 10 Stunden am Tag für einen Lohn von 3.000 Naira ($ 9).
– „Attrappenhafte“ Entwicklung –
Der dank der Emigranten gewonnene Anschein wirtschaftlicher Entwicklung ist jedoch „künstlich und kurzlebig“, sagt die Soziologin Kokunre Eghafona-Agbontaen von der Universität Benin City.
Das an oft sehr arme und ungebildete Familien geschickte Geld wird nicht in „nachhaltige Unternehmungen“ investiert oder um „Agrarland zu kaufen.“
„Das Geld wird für persönliche Zwecke verwendet, und das macht keinen sichtbaren Beitrag zur Transformation der Gesellschaft“, so die Forscherin zu AFP.

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…. für jung:

Schlimmer noch, sie glaubt, dass die illegale Migration zu einem Rückgang des Niveaus der Ausbildung im Staat Edo geführt hat, da junge Menschen eher fortgehen wollen als ihre Ausbildung fortzusetzen, davon überzeugt, dass ihre berufliche Zukunft in Nigeria nicht passieren wird.
Eine von Philip Shaibu, dem stellvertretenden Gouverneur von Edo, geteilte Beobachtung: „Die Eltern suchten die besten Schleuser, um ihre Kinder nach Europa zu schicken, wie wenn sie die beste Schule für ihre Ausbildung gesucht hätten!“
Nach Jahren der Untätigkeit auf der politischen Ebene versichert der neue Gouverneur, er wolle diese „gefährlichen Kartelle“ durch Boosten Industrie ausrotten und 200.000 Arbeitsplätze schaffen. Eine große und fast utopische Herausforderung in einem Land, in dem die Energieprobleme der Alptraum eines jeden Investoren sind.
Aber seit 2016 macht die EU Druck auf die Herkunftsländer der Migranten, unter anderem durch finanzielle Unterstützung für Entwicklungsprojekte. Eine „weiche Diplomatie“, wie M. Shaibu das nennt, welche die Politik zu Problembewusstsein ermutige.
„Wir wollen, dass unsere Jugend im Ausland für ihre hier in Nigeria erworbenen Fähigkeiten anerkannt wird“, wünscht sich der stellvertretende Gouverneur. „Nicht, dass sie abhaut, um in libyschen Gewässern zu ertrinken. Nein, das wollen wir nicht mehr.“
© 2017 AFP

3. PHOTOS WATCH
In der Umgebung von Benin City sprießen Backsteinhäuser wie Pilze zwischen meist aufgegebenen Feldern
Dans la périphérie de Benin City, les maisons en brique poussent comme des champignons au milieu de champs laissés pour la plupart à l’abandon.
 

Prostituierte in Benin City, Nigeria

Das Haus von Grace und Sunday

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1. Les jeunes Nigérianes “courent” vers les trafiquants pour rejoindre l’Europe LIRE
13.06.2017 à 14:00 – Par Sophie BOUILLON – AFP
A Benin City, la capitale nigériane de départ de l’immigration clandestine, on ne prononce jamais le mot “prostitution”. Dans le langage courant, les jeunes filles qui partent vers l’Italie ou la France ne vont pas faire le trottoir. Elles partent “se débrouiller”.
Le Nigeria, géant de plus de 190 millions d’habitants, détient le triste record du nombre de migrants africains arrivés par bateau sur les côtes italiennes. En 2016, ils étaient 37.500, selon l’Organisation Internationale pour les Migrations (OIM).
L’immense majorité d’entre eux étaient originaires de Benin City (Etat d’Edo, dans le sud du pays). L’OIM note une explosion des chiffres concernant le trafic de femmes (433 nigérianes sont arrivées en 2013, près de 5.000 en 2014, derniers chiffres disponibles), et remarque une “augmentation importante du nombre de mineures, facilement manipulables”.
“La grande majorité d’entre elles étaient destinées à l’exploitation sexuelle”, note l’agence onusienne.
“Pourquoi Edo? Pourquoi Benin City? Je retourne cette question dans ma tête. Ça me donne des migraines”, se lamente soeur Bibiana. La religieuse tente d’aider les jeunes femmes à leur retour d’Europe, rapatriées volontaires ou expulsées. “Mais ça les démange de repartir”, soupire-t-elle.
Dans la salle de réunion de sa petite association, trône le visage de Jésus. Souriant. Protecteur et lumineux. “En Europe, les gens sont bons. Ils sont comme Jésus”, justifie Miracle pour expliquer son départ en 2012. “Je prie Dieu tous les jours pour qu’il me trouve un moyen de repartir.”
Miracle est rentrée d’Italie il y a deux ans. L’histoire qu’elle narre aux journalistes est floue: elle ne se serait prostituée que quelques semaines avant qu’une association ne la tire d’affaire. Mais la religieuse qui connaît son dossier, est catégorique: Miracle s’est prostituée de A à Z.
– Cartels –
Les femmes, issues de milieux pauvres et très peu éduquées, n’ont pas les moyens de rejoindre l’Italie. Mais à Benin City, les “cartels” de la traite humaine pullulent. Il suffit de trouver une “madame” (patronne) pour organiser le voyage, des faux papiers et la promesse d’un “emploi”. Certaines pensent devenir coiffeuses, d’autres qu’elles se prostitueront dans de grands hôtels. Beaucoup ne posent pas de questions.
Arrivées en Europe, elles travailleront plusieurs années sur les trottoirs de Palerme ou de Paris, entre 5 et 15 euros la passe, pour rembourser leur dette: entre 20.000 et 50.000 euros.
Divinity, elle, n’est pas partie en Italie mais à Dubaï. Sa dette n’était “que” de 15.000 euros pour pouvoir enfin réaliser son rêve: “Toute ma vie j’ai rêvé de voyager à l’étranger”, dit-elle. Elle avait 18 ans.
“J’arpentais les boîtes de nuit, j’étais fatiguée. Et un jour, j’ai surpris ma madame parler au téléphone avec le père d’une des filles”, raconte la jeune fille.
“Elle lui disait que le juju (cérémonie de magie noire que les trafiquants font passer aux migrants avant le départ) ne fonctionnait plus et que la fille devait rentrer au Nigeria pour revenir ensuite à Dubaï. Elle devait tout recommencer à zéro et payer une nouvelle dette”.
Divinity comprend qu’elle ne sortira jamais des réseaux de ses trafiquants et décide d’aller les dénoncer à la police. Elle a été expulsée par les autorités. Retour à la case départ.
Dans les rues de la ville, la pauvreté ambiante se mêle aux innombrables églises évangélistes et aux bureaux Western Union, d’où l’on reçoit l’argent des enfants partis “se débrouiller” à l’étranger.
– Atteindre les sommets –
Les femmes qui ont “échoué”, elles, rejoignent souvent les trottoirs de la ville et racontent leur enfer européen: les dizaines de clients par nuit attendus le long des routes de campagne, les “pratiques sexuelles des Blancs”, les nuits passées dans les gares. Pire, le passage par la Libye.
De plus en plus de femmes, à Benin City, ont entendu parlé de l’envers du décors, et les trafiquants préfèrent désormais promettre l’Europe aux adolescentes des villages.
Elles ne connaissent pas même l’existence de Lagos, la capitale économique du Nigeria, à 300 kilomètres de là. Elles n’ont qu’une vague idée de ce qu’est le monde, mais sont certaines qu’il est bien mieux ailleurs.
Patience assure qu’elle est déjà allée à Dubaï elle aussi, “toute seule, en voiture”. Ses amies étouffent leurs rires moqueurs.
“Tout le monde veut voyager, devenir important, tout le monde veut atteindre les sommets”, se rattrape la jeune Patience.
“C’est à cause de la valeur de l’argent de là-bas. La monnaie ici n’a pas la même valeur (avec les taux de change)”, souffle-t-elle.
Avec la récession qui frappe le Nigeria depuis plus d’un an, entraînant l’effondrement de la monnaie nationale (naira), 30 euros représentent désormais une somme importante. Un salaire minimum à envoyer à sa famille, et devenir ainsi celui qui “a réussi et que les autres respectent”.
Un constat que partage le professeur Edoja Okyokunu, sociologue à l’Université de Benin City. “Elles veulent partir à tout prix et elles ne sont pas contentes quand des ONG veulent lutter contre les trafics”, relate-t-il.
“En général, personne ici ne voit où est le problème. Les femmes ne sont pas victimes de la traite humaine. Elles courent dedans. Elles sont victimes de la pauvreté.”
© 2017 AFP
2. Au Nigeria: “Ma fille est en Europe, c’est elle qui devrait s’inquiéter pour moi” LIRE
15.06.2017 à 20:00 – Par Sophie BOUILLON – AFP
La maison de Grâce et Sunday est la dernière encore debout sur Bata Road. Tous les voisins sont partis et ce couple de retraités nigérians espère en faire de même: avec l’argent de leurs deux enfants allés vivre en Italie, ils construisent une nouvelle maison.
Ce sentier avalé par les marécages était autrefois une voie rapide par où transitaient chaque jour des dizaines de camions vers l’usine de chaussures Bata, un des fleurons industriels de Benin City, ville de quelque 10 millions d’habitants du sud du Nigeria.
Au début des années 2000, le géant mondial a délocalisé son usine au Ghana, ne pouvant plus faire face aux pénuries constantes d’électricité: 3.000 personnes, essentiellement des jeunes, ont perdu leur emploi.
Depuis, les systèmes d’irrigation qui entouraient le quartier n’ont plus été réparés et l’eau a repris ses droits, engloutissant chaque maison sur son passage.
“On n’a rien. Rien à manger”, explique à l’AFP Grâce Otoide, installée dans un grand canapé qui témoigne des revenus d’antan. La retraite de son mari, ancien fonctionnaire, n’a pas survécu non plus à la dévaluation du naira, la monnaie nigériane.
Deux de leurs six enfants sont partis clandestinement en Italie il y a quelques années. Depuis, ils envoient quelques centaines d’euros quand ils le peuvent pour faire construire une nouvelle maison familiale, l’actuelle menaçant de s’effondrer à tout moment.
“Je ne sais pas ce qu’elle fait là-bas. Mais elle travaille, elle est bien. C’est elle qui devrait plutôt s’inquiéter pour moi”, tranche Grâce, une soixantaine d’année et son dernier petit-enfant dans les bras. “Si j’avais son âge, je partirais aussi”.
– Effondrement de la monnaie –
En 2016, 37.500 Nigérians sont arrivés par bateau sur les côtes italiennes, selon l’ Organisation internationale pour les migrations (OIM). L’immense majorité étaient originaires de Benin City.
La ville est gangrénée par les réseaux de traite avec à leur tête des “madames” qui envoient les candidats sur le chemin de l’exil.
“Une fois sur place, en échange de leur passage, ils devront repayer une dette qui s’élève de 20 à 50.000 euros”, note l’organisation des Nations unies.
Pour l’OIM, plus de 5.000 Nigérianes sont arrivées en Italie en 2015, “et la grande majorité d’entre elles étaient destinées à l’exploitation sexuelle”. Les hommes, eux, sont souvent enrôlés de force dans les réseaux mafieux locaux qui encadrent le système.
Le phénomène est né à la fin des années 1980, au moment de l’effondrement industriel de la région. Les dictatures militaires et les programmes d’ajustement structurel ont été fatals à l’économie nigériane, entraînant une grave chute de sa monnaie.
Depuis près de 30 ans, l’Etat d’Edo survit grâce à l’argent de ses enfants partis sur la rive nord de la Méditerranée: désormais, même les petites sommes représentent un vrai salaire mensuel pour les familles, tant qu’elles sont envoyées en devises étrangères.
Dans la périphérie de Benin City, les maisons en brique poussent comme des champignons au milieu de champs laissés pour la plupart à l’abandon.
Emmanuel Otoide, jeune chef de chantier, construit une grande maison pour sa cliente. Elle vit en Italie depuis dix ans et n’a jamais remis le pied au Nigeria.
Sur les murs, la mère de la propriétaire a collé des affichettes de son église pentecôtiste: “2017 est l’année de ma lumière”.
“Sa mère vend de l’eau en sachet sur le marché. Sans l’argent de là-bas, je ne pense pas que ça aurait été possible de construire une maison”, explique l’ingénieur du bâtiment. Derrière lui, des ouvriers creusent à la pelle les fondations d’une autre habitation. Sous une chaleur suffocante, ils transpirent à grosses gouttes 10 heures par jour pour un salaire de 3.000 nairas (9 dollars).
– Développement “factice” –
Le semblant de développement économique gagné grâce aux émigrés est pourtant “factice et de courte durée”, note la sociologue Kokunre Eghafona-Agbontaen, de l’Université de Benin City.
L’argent envoyé à des familles souvent très pauvres et peu éduquées n’est pas investi dans des “entreprises viables” ou “pour acheter des terres à cultiver”.
“Cet argent est utilisé à des fins personnelles et n’apporte aucune contribution visible à la transformation de la communauté”, explique la chercheuse à l’AFP.
Pire selon elle, la migration clandestine a entraîné une chute du niveau d’éducation dans l’Etat d’Edo, puisque les jeunes cherchent à partir plutôt que de poursuivre leurs études, convaincus que leur avenir professionnel ne se fera pas au Nigeria.
Un constat que partage Philip Shaibu, vice-gouverneur d’Edo: “Les parents cherchaient les meilleurs trafiquants pour envoyer leurs enfants en Europe, comme on chercherait la meilleure école pour leur éducation!”
Après des années d’inaction au niveau politique, le nouveau gouverneur assure vouloir éradiquer ces “cartels dangereux” en dynamisant l’industrie et créer 200.000 emplois. Un défi immense et quasiment utopique dans un pays où les problèmes énergétiques sont le cauchemar de tout investisseur.
Mais depuis 2016, l’Union européenne fait pression sur les pays de départ, notamment par des appuis financiers à des des projets de développement. Une “diplomatie douce”, comme l’appelle M. Shaibu, qui encourage les politiques à prendre conscience du problème.
“Nous voulons que notre jeunesse soit reconnue à l’étranger pour leurs talents acquis ici, au Nigeria”, ambitionne le vice-gouverneur. “Pas qu’elle parte se noyer dans les eaux libyennes. Non, ça, nous ne le voulons plus.”
© 2017 AFP

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Das Haus von Grace und Sunday – La maison de Grâce et Sunday

Ghana: Ohne Luftverschmutzung kochen! – Fossile Brennstoffe

Ghana : des poêles anti-pollution

Ghana: Neue Öfen ohne Luftverschmutzung
6. März 2017 – http://www.bbc.com/afrique/region-39988291 – Alle Fotos von BBC
Die Luftverschmutzung ist ein wachsendes Problem weltweit, vor allem in Entwicklungsländern. Heute startet die BBC seine #soicanbreathe Saison, die zeigt, was getan werden kann, um die Luftverschmutzung zu bekämpfen…..
AUF DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Ghana : des poêles anti-pollution
6 mars 2017 – http://www.bbc.com/afrique/region-39988291 – All Photos by BBC
La pollution atmosphérique est un problème mondial croissant, surtout dans les pays en développement. Aujourd’hui, la BBC lance sa saison #soicanbreathe qui montre ce qui peut être fait pour lutter contre la pollution de l’air.

Die neuen verbesserten Herde reduzieren die Luftverschmutzung in Ghana
Les nouvelles cuisinières améliorées conçues pour diminuer la pollution atmosphérique au Ghana

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