Tunesien: Erfolge im Kampf gegen Korruption

Tunisie: coup de filet anticorruption et espoir d’opération “Mains propres”

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1. Tunesien: Razzia Anti-Korruption und Hoffnung auf Operation „Saubere Hände“ LESEN
24/05/2017 20:00 – Von Ines BEL AIBA und Mounir SOUISSI – AFP
Mehrere der Korruption verdächtigte Geschäftsleute wurden in Tunesien verhaftet, ein weithin gelobter Netzwurf, der sechs Jahre nach dem Sturz der Diktatur viele Tunesier auf eine Operation „Saubere Hände“ hoffen macht.
Während die Revolution 2011 weitgehend auch von der Vetternwirtschaft des Regimes von Zine el-Abidine Ben Ali motiviert worden war, bleibt die Korruption eine „endemische“ Geißel, geben Verantwortliche zu. Sie wird wahrgenommen als eine mächtige Bremse für die wirtschaftliche Erholung der einzigen Überlebenden des Arabischen Frühlings.
Rechtlich unter dem schon eineinhalbjährigen Ausnahmezustand wurden am Dienstag drei Geschäftsleute und ein verantwortlicher Zollbeamter unter Hausarrest gestellt, um in größter Geheimhaltung verhört zu werden, sagte ein hoher Beamte unter der Bedingung der Anonymität zu AFP.
Eine fünfte Verhaftung, die des auch als „Geschäftsmann“ präsentierten Kheireddine Meddeb, wurde für Mittwoch angekündigt.
Die ersten vier sind der reiche Privatier Chafik Jarraya, der ehemalige Präsidentschaftskandidat Yassine Chennoufi, der Geschäftsmann Nejib Ben Ismaïl und ein Offizier des Zolls, Ridha Ayari. „Sie sind in Korruptionsaffären beteiligt und stehen unter Verdacht der Verschwörung gegen die Sicherheit des Staates“, sagte die gleiche Quelle.
Kasus ist ihre „mutmaßliche Anstiftung und Finanzierung der Protestbewegungen in El-Kamour und anderen Regionen“.
– ‚Der Krieg hat begonnen‘ –
Die wüstenhafte Gegend von El Kamour in der Region Tataouine (Süd) ist seit Wochen Schauplatz eines Sit-in, das in Auseinandersetzungen mit der Polizei ausgeartet ist. Am Montag wurde ein junger Demonstrant durch ein Fahrzeug der Gendarmerie zum Tode zerquetscht, was einen Ausbruch von Gewalt verursachte.
Die Behörden haben vor der „Gefahr“ einer Entfesselung der Situation gewarnt, und einige Beamte haben versichert, dass Politiker und Geschäftsleute -ohne sie zu benennen- die Bewohner des Südens zu protestieren anstifteten.
Die Nachricht von der Verhaftung wurde in den Medien und in sozialen Netzwerken allgemein begrüßt, obwohl einige hofften, dass es dabei nicht um „Sand in die Augen“ geht.
„Der Krieg gegen die große Korruption hat begonnen“, freute sich die Tageszeitung La Presse.
„Bravo (…) und nichts loslassen!“, schwärmte ein Moderator im nationalem Radio und nannte die Verhaftungen einen Hauch von „frischer Luft“ im allgemeinen Mief.
Viele erhoffen auch die Einführung einer „Operation Saubere Hände“ ähnlich der, die in Italien in den 1990er Jahren zu Tausenden von Verhaftungen führte.
– ‘Eiserner Wille’ –
Seit ihrem Antritt im letzten Sommer hat die Regierung Chahed Youssef versprochen, dass der Kampf gegen die Korruption für sie eine Priorität sei, fand sich aber bisher „in ihrem Elan systematisch behindert“, urteilte die International Crisis Group ( ICG) in einem kürzlich veröffentlichten Bericht über die Auswirkungen der Korruption und Vetternwirtschaft auf den demokratischen Übergang.
Die Verhaftungen „haben uns überrascht und erfreut“, sagte gegenüber AFP Youssef Belgacem von der Anti-Korruptions-NGO I-Watch. Aber „die Liste der Barone der Korruption ist noch lang“, warnte er.

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„Wenn das eine wirkliche Veränderung in seiner Politik ist, dann wird Chahed nichts als Unterstützung unter dem tunesischen Volk finden“, antwortete der Verfassungsrechtler und politische Aktivist Jaouhar Ben Mbarek auf Twitter.
Die Regierung „hat einen eisernen Willen im Kampf gegen die Korruption wird“, versichert der Staatssekretär für Immobilienangelegenheiten, Mabrouk Kourchid, auf Nessma TV. Und wenn sie „wegen dieser Schlacht fallen muss, dann nehmen wir es hin.“
Dieser beispiellose Netzwurf kommt Tage nach dem erbaulichen Zeugnis des bekanntesten Mitglieds des Trabelsi-Clans, welcher sich während der Diktatur große Teile der Wirtschaft unter den Nagel gerissen hatte.
Bei einer öffentlichen Anhörung am Freitag im Forum Wahrheit und Würde (Instance vérité et dignité), das Menschenrechtsverletzungen der Vergangenheit untersucht, beschrieb Imed Trabelsi, ein Neffe der ehemaligen First Lady Tunesiens, ein damaliges mit der Komplizenschaft von Zollbeamten, hohen Beamten und Ministern gut geöltes System.
Er „spricht von einer anderen Zeit als unserer eigenen“, antwortete am Mittwoch der Zollsprecher Lassaad Bachouel auf Mosaique FM. Für ihn ist es „nicht sinnvoll, dass eine Institution, die funktioniert und so erfolgreich ist wie unsere“, so sehr kritisiert wird.
© 2017 AFP

2. Anti-Korruptions-Razzia Tunesien: drei weitere Verhaftungen LESEN
2017.05.25 um 15:00 Uhr – AFP
Die tunesischen Behörden haben am Donnerstag im Rahmen eines größeren Netzwurfes drei neue Verhaftungen gemacht, für Teilnahme „an Schmuggelaktivitäten“ in den Regionen Mahdia und Kasserine, sagte ein Verantwortlicher gegenüber AFP.
Die Brüder Adel und Fathi Jnayeh wurden in Mahdia (Mitte-Ost) verhaftet und Ali Griri in Kasserine, einer benachteiligte Region in der Nähe der algerischen Grenze. Die Gesamtzahl der Verhaftungen seit Dienstag beträgt somit acht, sagte der leitende Beamte unter der Bedingung der Anonymität.
Vier weitere Verhaftungen sind „unterwegs“, fügte er hinzu, ohne weitere Details.
Premierminister Youssef Chahed sagte am Mittwoch nach der Verhaftung mehrerer Geschäftsleute in einer Rasterfahndung, dass Tunesien im „Krieg gegen die Korruption“ sei, für viele die Hoffnung auf eine Operation „Saubere Hände“, sechs Jahre nach dem Sturz der Diktatur.
© 2017 AFP

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1. Tunisie: coup de filet anticorruption et espoir d’opération “Mains propres” LIRE
24.05.2017 à 20:00 – Par Inès BEL AIBA et Mounir SOUISSI – AFP 
Plusieurs hommes d’affaires soupçonnés de corruption ont été arrêtés en Tunisie, un coup de filet largement salué qui fait espérer à beaucoup une opération “Mains propres”, six ans après la chute de la dictature.
Si la révolution de 2011 a en grande partie été motivée par le népotisme du régime de Zine El Abidine Ben Ali, la corruption reste un fléau au point d’être devenue “endémique” de l’aveu même de responsables. Elle est perçue comme un puissant frein à la relance économique de l’unique rescapé du Printemps arabe.
C’est en vertu de l’état d’urgence en vigueur depuis un an et demi que trois hommes d’affaires et un responsable douanier ont été placés mardi soir en résidence surveillée pour être interrogés dans le plus grand secret, a indiqué à l’AFP un haut responsable sous le couvert de l’anonymat.
Un cinquième arrestation, celle de Kheireddine Meddeb, également présenté comme un “homme d’affaires”, a par la suite été annoncée par ce haut responsable mercredi. Il n’a pas fourni d’autres précisions.
S’agissant des quatre premiers, le richissime Chafik Jarraya, l’ex-candidat à la présidence Yassine Chennoufi, l’homme d’affaires Nejib Ben Ismaïl et un gradé de la Douane, Ridha Ayari, ils “sont impliqués dans des affaires de corruption et soupçonnés de complot contre la sûreté de l’Etat”, a précisé la même source.
En cause, leur “incitation et le financement présumés de mouvements de protestation à El-Kamour et dans d’autres régions”, a-t-on ajouté.
– ‘La guerre a commencé’ –
Le site désertique d’El-Kamour, dans la région de Tataouine (sud), est le théâtre depuis des semaines d’un sit-in qui a dégénéré en affrontements avec les forces de l’ordre. Lundi, un jeune manifestant est mort écrasé par un véhicule de la gendarmerie, ce qui a provoqué une flambée de violences.
Les autorités ont mis en garde contre “le danger” d’un dérapage de la situation, et certains responsables ont assuré que des hommes politiques et hommes d’affaires -sans les nommer- incitaient les habitants du sud à manifester.
La nouvelle de ces arrestations a été largement saluée dans les médias et sur les réseaux sociaux, même si certains ont espéré qu’il ne s’agisse pas de “poudre aux yeux”.
“La guerre contre la grande corruption a commencé”, s’est réjoui le quotidien La Presse.
“Bravo (…) et on ne lâche rien!”, s’est enthousiasmé un animateur de la radio nationale, qualifiant ces arrestations de bouffée d'”air frais” dans la morosité ambiante.
Beaucoup ont en outre espéré le lancement d’une opération “Mains propres” semblable à celle ayant entraîné des milliers d’arrestations en Italie dans les années 1990.
– ‘Volonté de fer’ –
En fonction depuis l’été dernier, le gouvernement de Youssef Chahed a promis que la lutte contre la corruption serait une priorité, mais il s’est trouvé jusque-là “systématiquement freiné dans son élan”, a jugé l’International Crisis Group (ICG) dans un récent rapport sur l’impact de la corruption et du clientélisme sur la transition démocratique.
Les arrestations “nous ont à la fois surpris et réjouis”, a dit à l’AFP Youssef Belgacem, de l’ONG anticorruption I-Watch. Mais “la liste des barons de la corruption est encore longue”, a-t-il prévenu.
“S’il s’agit d’un vrai changement dans sa politique, alors Chahed ne trouvera que du soutien chez le peuple tunisien”, a réagi sur Twitter le constitutionnaliste et militant politique, Jaouhar Ben Mbarek.
Ce gouvernement “a une volonté de fer dans la lutte contre la corruption”, a assuré le secrétaire d’Etat chargé des affaires foncières, Mabrouk Kourchid, sur Nessma TV. Et s’il “doit tomber en raison de cette bataille (…), nous l’acceptons.”
Ce coup de filet inédit intervient quelques jours après le témoignage édifiant du membre le plus connu du clan Trabelsi, qui avait mis de larges pans de l’économie sous coupe réglée pendant la dictature.
Lors d’une audition publique vendredi de l’Instance vérité et dignité, chargée d’enquêter sur les violations des droits de l’Homme du passé, Imed Trabelsi, neveu de l’ex-Première dame de Tunisie, a décrit un système à l’époque bien huilé grâce à la complicité de douaniers, hauts fonctionnaires et ministres.
Il “parle d’une époque autre que la nôtre”, a répliqué mercredi le porte-parole de la Douane, Lassaad Bachouel, sur Mosaïque FM, ne jugeant “pas raisonnable qu’une institution qui travaille et réussit comme la nôtre” soit aussi critiquée.
© 2017 AFP
2. Coup de filet anticorruption en Tunisie: trois nouvelles arrestations LIRE
25.05.2017 à 15:00 – AFP 
Les autorités tunisiennes ont procédé à trois nouvelles arrestations jeudi pour participation “à des activités de contrebande” dans les régions de Mahdia et Kasserine, dans le cadre d’un coup de filet anticorruption, a indiqué à l’AFP un haut responsable.
Les frères Adel et Fathi Jnayeh ont été interpellés à Mahdia (centre-est), et Ali Griri à Kasserine, une région défavorisée située à proximité de la frontière algérienne, ce qui porte à huit au total le nombre d’arrestations depuis mardi, a précisé ce haut responsable s’exprimant sous le couvert de l’anonymat.
Quatre autres interpellations sont “en cours”, a-t-il ajouté sans autres détails.
Le Premier ministre Youssef Chahed a affirmé mercredi soir que la Tunisie était “en guerre contre la corruption” après l’arrestation de plusieurs hommes d’affaires, un coup de filet qui fait espérer à beaucoup une opération “Mains propres” six ans après la chute de la dictature.
© 2017 AFP

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