Völkermord: Ruanda-Tribunal ICTR schließt – Bilanz

Génocide Rwanda: Le tribunal TPIR ferme – le bilan

Gedenkfeier im Stadion von Kigali, 20 Jahre nach dem Genozid

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1. Mission erfüllt? Das Ruanda-Tribunal schließt von Deutsche Welle, LESEN
29.12.2015 Deutsche Welle http://www.dw.com/search/de/ictr/category/9077/
Am 31.12.2015 stellt der Internationale Gerichtshof für den Völkermord in Ruanda die Arbeit ein. Konnte dieses Gericht den Genozid juristisch aufarbeiten? Das “Urteil” fällt widersprüchlich aus.
Ruanda 1994: extremistische Medien rufen zu Mord auf, radikalisierte Hutu schlachten erbarmungslos Angehörige der Tutsi-Minderheit und moderate Hutu ab, in den Flüssen treiben die Leichen. Innerhalb von nur 100 Tagen werden nach UN-Schätzungen zwischen 800.000 und einer Million Menschen systematisch verfolgt und getötet. Der Rest der Welt schaut tatenlos zu.
Nach diesem Verbrechen, einem der schlimmsten der Menschheitsgeschichte, will die Internationale Gemeinschaft ein Zeichen setzen: Man will endlich handeln und beweisen, dass internationale Strafjustiz keine Utopie ist, sondern möglich.
Auf Beschluss des UN-Sicherheitsrates wird Anfang 1995 der Internationale Strafgerichthof für Ruanda (ICTR) in der nordtansanischen Stadt Arusha eingerichtet. Es ist ein Experiment der internationalen Gerechtigkeit.
61 Schuldsprüche, 14 Freisprüche
Am 1. Januar 2016 wird dieses Experiment Geschichte sein: Nach 21 Jahren schließt der ICTR für immer. Sein Auftrag ist beendet. Boubacar Diallo, bis zuletzt Generalstaatsanwalt beim ICTR, zieht eine positive Bilanz: “Wir haben außerordentlich viele Fälle bearbeitet”, sagt er im Interview mit der DW. Dem Ruanda-Tribunal sei es gelungen, Militärchefs, Lokalpolitiker, Journalisten und auch Verwaltungschefs, die am Völkermord beteiligt gewesen seien, vor Gericht zu stellen. Zudem habe das ICTR einen Großteil der Gesetzgebung verfasst, die heute anderen Gerichten weltweit als Vorlage dient: “Diese Gerichte können nun den so wichtigen Kampf gegen die Straflosigkeit auf unserer Welt fortsetzen”, fasst Diallo zusammen.
1998 verurteilte das Ruanda-Tribunal als erstes internationales Strafgericht einen Angeklagten wegen Völkermords. Rund vier Fünftel der mutmaßlichen Hauptverantwortlichen für den Genozid 1994 konnten in den Jahren danach festgenommen und vor Gericht gestellt werden. Gegen 93 Personen erhob der ICTR Anklage. 61 wurden schuldig, 14 frei gesprochen. Die meisten Beobachter sind sich einig: Im Großen und Ganzen habe das ICTR die ihm übertragenen Aufgaben erfüllt.
Geraldine Mattioli-Zeltner von Human Rights Watch bestätigt, dass das ICTR einen großen Beitrag zum Aufbau einer Internationalen Strafverfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit geleistet habe. Der Strafgerichtshof für Ruanda sei ein Meilenstein auf dem Weg zur Errichtung des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag gewesen. Neun Angeklagte konnten jedoch nicht nach Arusha überführt werden. Aber diese Fälle würden keineswegs vergessen, sondern von einer Auffang-Institution unter der Ägide der UNO weiterverfolgt, betont Generalstaatsanwalt Diallo.
Keine Strafverfolgung von Tutsi-Rebellen
Neben Anerkennung für die geleistete Arbeit bekommt das ICTR immer wieder Kritik zu hören: Problematisch sei vor allem, dass in den fast 21 Jahren die Rolle von ehemaligen Tutsi-Rebellen, die heute Führungspositionen in Ruanda besetzen, ungeklärt geblieben sei. Das ICTR habe auch das Mandat gehabt, die Straftaten der Tutsis zu verfolgen, sagt Mattioli-Zeltner: “Doch es wurde keine einzige Straftat der RPF untersucht. Wir halten es für sehr problematisch, dass diese andere Seite des Genozids von dem Gericht nicht aufgearbeitet wurde.” Die Tutsi-Organisation RPF (Rwandan Patriotic Front) vom heutigen ruandischen Präsidenten Paul Kagame hatte 1994 dem Genozid ein Ende bereitet.
Ein weiterer Kritikpunkt am ICTR: Die strafrechtliche Aufarbeitung der Ereignisse von 1994 habe sich als äußerst kostspielig erwiesen. An die zwei Milliarden US-Dollar soll das Ruanda-Tribunal insgesamt verschlungen haben. In der Vergangenheit wurde der Gerichtshof, an dem zweitweise mehr als 1200 Menschen beschäftigt waren, wiederholt wegen Ineffizienz, fehlender Professionalität und Korruption kritisiert.
Wie geht es weiter?
Klar ist: Wenn das ICTR am 31.12.2015 seine Pforten schließt, werden die Gräueltaten noch immer nicht ganz aufgearbeitet sein. In Gerichten in Ruanda dauern die – vorwiegend gegen Zivilisten laufenden – Prozesse noch an.
Menschenrechtsaktivistin Mattioli-Zeltner appelliert an die Staatengemeinschaft, gerade nach der Schließung des ICTR die verbliebenen Täter und Hintermänner des Genozids in Ruanda zu verfolgen. “Nach dem Genozid 1994 sind viele der Straftäter in andere Länder geflohen. Unserer Meinung nach ist es sehr wichtig, dass diese Länder weiterhin wachsam bleiben. Und wenn der Verdacht aufkommt, dass jemand in den Völkermord involviert ist, dann können auch Drittstaaten diese Fälle untersuchen und die verdächtigen Personen vor Gericht stellen.”
Ein solcher Prozess wurde am Dienstag (29.12.2015) in Deutschland beendet: Wegen Mittäterschaft am Völkermord in Ruanda hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main einen früheren ruandischen Bürgermeister zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Angeklagte Onesphore Ruwabukombe habe im April 1994 “wissentlich und willentlich” ein Massaker auf einem Kirchengelände “vorbereitet, organisiert, befehligt und ausgeführt”, befand das Gericht.
Mitarbeit: Frejus Quenum

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2. 100 Tage des Mordens, 20 Jahre der Aufarbeitung von detektor.fm LESEN und HÖREN
17.12.2015
800.000 Tote in 100 Tagen. Das war die tragische Bilanz des Völkermordes von Ruanda. Im Sommer 1994 ermordete die Hutu-Mehrheit fast 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi. Nun beendet der “Internationale Strafgerichtshof für Ruanda” seine Arbeit. Er sollte die Drahtzieher des Genozids verurteilen. LESEN UND HÖREN HIER bei detektor.fm http://detektor.fm/gesellschaft/ruanda
1. Le Tribunal pénal international pour le Rwanda ferme ses portes, quel bilan ? par jeuneafrique, LIRE
31 décembre 2015 à 12h36 – http://www.jeuneafrique.com/rubriques/justice/
Le Tribunal pénal international pour le Rwanda ferme ses portes jeudi. Créé en 1995, il aura mis en accusation 93 personnes dont 61 ont été condamnées. Il s’est aussi attiré de nombreuses critiques. Bilan de la première juridiction à avoir jugé, en Afrique, des crimes de génocide.
Quel bilan chiffré pour le TPIR ?
Ouvert en 1995 à Arusha, en Tanzanie, le Tribunal pénal international pour le Rwanda (TPIR), a mis en accusation 93 personnes. 85 procès ont été terminés, dont cinq ont été transférés vers d’autres juridictions, au Rwanda et en France, et 61 personnes ont été condamnées, dont une dizaine à la prison à perpétuité en première instance, avant de voir la sanction parfois réduite en appel.
61 personnes ont été condamnées
Parmi elles, seize ont déjà purgé leur peine et trois sont décédées. En revanche, quatorze accusés ont été acquittés, deux sont décédés avant le jugement et deux autres ont vu l’acte d’accusation être retiré. Huit suspects sont toujours en fuite, dont trois relèvent désormais de la compétence du Mécanisme pour les tribunaux pénaux internationaux de l’ONU (MTPI). Parmi eux : Félicien Kabuga, considéré comme le « financier du génocide ».
Le dernier jugement rendu par le TPIR remonte au 14 décembre dernier dans l’affaire contre l’ancienne ministre de la Famille et de la Promotion féminine, Pauline Nyiramasuhuko, et cinq coaccusés. Première femme inculpée pour génocide par un tribunal international, elle a écopé, en appel, d’une peine de 47 ans d’emprisonnement.
Quid de la suite ?
Le jugement de présumés génocidaires ne s’arrête pas pour autant avec la fermeture du TPIR. Celui-ci a ainsi transmis trois affaires au Mécanisme pour les tribunaux pénaux internationaux de l’ONU, qui assurera le suivi des dossiers.
Les juridictions nationales peuvent également se saisir d’affaires, comme c’est le cas au Rwanda, en France, en Belgique, en Allemagne ou en Finlande. Onesphore Rwabukombe, 58 ans, a ainsi été condamné à « la prison à vie (…) pour sa participation au génocide au Rwanda en 1994 », par la Cour d’appel de Francfort, en Allemagne, mardi 29 décembre.
Trois affaires ont été transmises au Mécanisme pour les tribunaux pénaux internationaux de l’ONU
Installé en Allemagne depuis 2002, cet ancien maire de Muvumba, dans le nord-est du Rwanda, comparaissait pour son rôle dans le massacre le 11 mai 1994 de plus de 400 Tutsis réfugiés dans une église de Kiziguro, à environ 80 kilomètres au sud de Muvumba.
Kigali satisfait ?
Lent, coûteux – en 2011, le coût du TPIR a été estimé à près de 2 milliards d’euros- mal au fait de la réalité rwandaise, pas assez proche des victimes, qui n’ont pu y intervenir qu’en tant que témoins et n’ont jamais pu obtenir réparation… le TPIR s’est attiré de nombreuses critiques.
Le Rwanda n’avait ainsi pas souhaité l’accueillir sur son sol, en désaccord avec son mandat, qui couvrait aussi d’éventuels crimes commis par le Front patriotique rwandais (FPR), lors de son offensive ayant mis fin au génocide. Kigali a également systématiquement fustigé les acquittements qui y ont été prononcés et le procureur général rwandais, Richard Muhumuza, déplorait notamment « le petit nombre de suspects » jugés à Arusha.
De plus, le Tribunal n’a jamais tranché la question de la planification et de la préparation du génocide. Son mandat débutait d’ailleurs au début de l’année 1994, ce que dénonçait Kigali, pour qui le génocide avait été préparé dès 1990, voire même dès les premiers pogroms anti-tutsis des années 1950.
Toutefois, le TPIR n’a pas constitué le seul dispositif de jugement post-génocide. Pour des vols, des viols, des meurtres, des centaines de milliers d’autres personnes ont été jugés lors des gacaca, juridictions populaires chargées de régler les contentieux.
Une coopération suffisante ?
Privé de police propre, le TPIR reposait en outre sur la coopération, pas toujours évidente, de pays tiers pour arrêter les fugitifs. La justice internationale aura toujours « un grand défaut », estimait fin 2014 Carla del Ponte, ex-procureur du TPIR écartée, dit-elle, pour avoir tenté d’enquêter sur des responsables du FPR : elle a beau constituer « le bon chemin », elle dépendra toujours « de la volonté politique de la communauté internationale ».
« Contrairement aux déclarations des hommes politiques de tout bord, la France semble bien devenue un « havre de paix » pour les personnes soupçonnées d’avoir participé au génocide », dénonçait ainsi Alain Gauthier dans une interview au Monde mi-décembre. « Félicien Kabuga, considéré comme le « financier du génocide ». Où se cache-t-il ? On suppose qu’il est en Afrique, protégé par un gouvernement », ajoutait-il.
Pour le greffier du TPIR, Bongani Majola, l’avenir réside donc sans doute davantage à des procès organisés aux niveaux national ou régional, « où il y aura peut-être plus de coopération » entre États, à l’exemple de la juridiction spéciale créée en 2012 à Dakar par un accord entre l’Union africaine et le Sénégal pour juger l’ex-dictateur tchadien Hissène Habré.
2. Rwanda: « Certains crimes de guerre sont demeurés impunis au TPIR » INTERVIEW, par rf – LIRE
Par Laura Martel – jeudi 31 décembre 2015 – http://www.rfi.fr/emission/invite-afrique
Le Tribunal international pour le Rwanda ferme formellement ses portes aujourd’hui, 31 décembre 2015. Suite au génocide qui a fait plus de 800 000 morts, le TPIR crée par l’ONU a ouvert en 1995 à Arusha en Tanzanie. 20 ans plus tard, le bilan est mitigé estime Florence Hartmann, porte-parole du tribunal de 2000 à 2003 et auteure de « Paix et châtiment, Les guerres secrètes de la politique et de la justice internationales » (Editions. Flammarion)
RFI : En 20 ans d’existence du TPIR, combien de personnes ont été poursuivies par le tribunal ?
Florence Hartmann : Le tribunal a poursuivi 93 personnes. Un certain nombre n’ont pas été jugées, 61 ont été condamnées, quelques-unes ont été acquittées bien sûr, mais nous avons toujours quelques fugitifs, trois fugitifs, qui doivent être jugés par le TPIR. Donc il existera un mécanisme résiduel pour s’occuper de ces personnes. Mais le TPIR a fait un gros travail qui a touché l’organisation et les hauts responsables du génocide : le Premier ministre de l’époque, Jean Kambanda, des dirigeants militaires, un certain nombre de ministres et des bourgmestres qui ont mis en œuvre cette politique génocidaire au Rwanda.
Le tribunal devait juger les hautes personnalités impliquées dans le génocide, mais aussi dans les autres crimes commis entre janvier et décembre 1994. A-t-il pleinement rempli sa mission ?
La reconstruction des évènements et les principaux responsables ont été poursuivis. Toute l’histoire n’a pas pour autant été dite. Il reste des zones d’ombre, notamment l’attentat contre l’avion d’Habyarimana, le président à l’époque du Rwanda, qui marque le déclenchement du génocide. On ne connaît pas exactement les auteurs. Le tribunal ne devait pas poursuivre simplement les responsables du génocide rwandais contre les Tutsis. Son mandat couvrait tous les crimes relevant des violations des règles de la guerre, de crimes contre l’humanité et du génocide. Et des crimes de guerre ont été commis par les forces tutsies, disons de Kagame, et personne n’a été poursuivi.
Aucun crime du FPR – le groupe rebelle qui a mis fin au génocide et qui est depuis le parti au pouvoir au Rwanda – n’a pas été jugé. Peut-on parler de justice des vainqueurs ?
C’est une critique très forte parce que certes, les Tutsis sont les principales victimes, mais leur force armée, celle du FPR qui est venu stopper les génocidaires, a commis des crimes de guerre qui ne relèvent peut-être pas d’une politique systématique qui serait du crime contre l’humanité, mais qui sont toutefois des crimes du droit pénal international. Ils n’ont pas été jugés. Carla Del Ponte, qui a été procureure générale du TPIR avait entamé ces enquêtes et a été évincée du TPIR pour l’empêcher de rendre des mandats d’arrêt pour crimes de guerre contre certains hauts responsables du FPR.
Les relations entre le TPIR et les autorités rwandaises n’ont pas toujours été faciles. Et justement, avec cet épisode de pression contre la procureure Del Ponte dont le mandat n’a pas été renouvelé en 2003.
Absolument. Pour les autorités rwandaises, qui sont toujours les mêmes sous la présidence de Paul Kagame qui dirigeait le FPR à l’époque, il était clair – son avis, il a essayé de l’imposer et il a réussi – le TPIR ne devait s’intéresser qu’au génocide contre les Tutsis et à rien d’autre. Or, le mandat lorsqu’il a été créé n’était pas une justice sélective. Ça ne remettait absolument pas en cause le fait qu’un génocide a été commis contre les Tutsis par le pouvoir hutu. D’autres personnes pouvaient être inculpées pour des crimes moindres. Mais Kagame a fait énormément pression auprès des pays européens et les Etats-Unis pour que ces autres enquêtes qui auraient contribué, non pas à la mise en égalité de tous les criminels, mais l’équité de la justice et peut-être d’ailleurs, son acceptation dans la région, sa crédibilité, a été entamée par le fait qu’il y a eu une justice sélective et finalement une justice des vainqueurs. Alors que lorsque ces tribunaux dans les années 90 ont été créés, c’était justement pour ne pas faire une justice de vainqueurs, mais une justice qui ne se concentre pas simplement sur une partie et qui dissuade cette manière-là des crimes d’avenir. Mais justice internationale, on est au niveau des relations internationales et évidemment, il y a une interférence politique qui est énorme. Donc le rêve d’une justice internationale n’a pas été réalisé et le TPIR en est un exemple.
Le TPIR a toutefois fait progresser la justice internationale ?
Après vingt ans, il y a des frustrations, il y a des critiques vis-à-vis du TPIR, mais il y a aussi énormément d’avancées et des points très importants. Il est le premier à avoir émis des condamnations sur le génocide. Nuremberg à l’époque de la Deuxième Guerre mondiale n’avait pas cette définition du crime de génocide. Par ailleurs, des condamnations ont été rendues vis-à-vis de personnes qui ont participé à l’incitation au génocide via les médias. Ça, c’est une première aussi. Le TPIR a aussi permis de faire évoluer la jurisprudence, parce que jusque-là, dans les années 90, nous n’avions pas d’instance judiciaire internationale. Les codes pénaux de nos pays européens et d’autres pays ont évolué. On peut poursuive les responsables de crimes de guerre de conflits beaucoup plus récents dans nos pays même si ce sont des étrangers, voire devant d’autres instances internationales qui existent toujours. Par ailleurs, ce tribunal, qui est jumeau du tribunal pour l’ex-Yougoslavie tous les deux créés, l’un en 93, l’autre en 94, ont indiqué que le viol était une arme de guerre et non pas « le repos des guerriers » et qu’en tant qu’instrument pour mener des politiques criminelles pouvait être constitutif du crime contre l’humanité ou du crime de génocide, qui est une énorme avancée dans le droit international.

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