Vollschleier/ NIQAB: 1 Erinnerung, 1 Offener Brief – 1 lettre ouverte, 1 souvenir

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Du kannst Dich nicht ewig hinter Deinem Niqab verstecken Unsere Übersetzung LESEN
Veröffentlicht am: 2015.02.12 10.56 Uhr ET von Karim Akouche, Autor

Man wird mich niemals auspeitschen für das Schreiben dieses Textes. Raif Badawi wurde für sein Bloggen zu 1000 Peitschenhieben und 10 Jahren Gefängnis verurteilt.

An diese Frau, die sich geweigert hat ihren Niqab zu entfernen, um eine kanadische Staatsbürgerin zu werden und an die Richter des Bundesgerichts von Kanada, die ihr Recht gegeben haben.

Hole Dir Deine Schere. Zerschneide Deinen Niqab. Zeige Dein Gesicht. Du kannst es nicht auf ewig verstecken. Deine Haut ist blass. Sie braucht Sonne. Deine Augen brauchen Licht. Deine Lungen brauchen Sauerstoff. Eine Pflanze kann nicht in der Dunkelheit gedeihen. Wie Sie, um zu leben, musst auch Du durch jede Pore atmen.
Ich habe Mitleid mit dir. Du lebst die Hölle. Wenn es heiß ist, erstickst Du. Du kannst dieses Leichentuch nicht tragen. Das ist unfair. Das ist kriminell. Befreie Dich. Gehe Risiken ein. Wehr Dich gegen Deine Chefs. Beschuldigen sie. Schleppe sie vor das Gericht des gesunden Menschenverstandes. Für einmal entscheide Du Deine Geste. Sag mir nicht, du bist frei, eine Unterworfene zu sein. Enttäusche mich nicht. Sei nicht wie diese hörigen Frauen, die ein Oxymoron (Widerspruch in sich) fordern. Deren “islamischer” Feminismus ist ein Irrweg.
Hole Dir Deine Schere. Schneide Deinen Niqab auseinander. Wirf ihn in das Feuer. Werde wiedergeboren unter einem anderen Kleidungsstück, das Dich in Wert setzet. Ein Gesicht ist wichtig. Dein Gesicht ist Deine Identität. Deine Identität bist Du. Du, du bist nicht die anderen. Du, du bist nicht das Kollektiv. Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft ist nicht ausreichend, um zu existieren. Du bist einzigartig. Du hast Deine eigenen Augen. Du hast Dein eigenes Haar. Du hast Deinen eigenen Teint. Du hast Deinen eigenen Atem.

Seit Deiner Kindheit hat man Dich in ein ambulantes Gefängnis gesteckt. Durch einen Zaun schaust Du auf Dein verwelkendes Leben. Sie haben Dir die Flügel festgenagelt. Sie haben aus Dir einen Vogel im Käfig gemacht. Du wurdest zum Gehorsam gewöhnt. Dir wurden Grenzen auferlegt. Deine Bewegungen wurden beschränkt. Deine Grenzlinien wurden gezeichnet. Sie haben Dein Gewissen geformt. Man hat Deine Neuronen abgewägt. Man hat Dein Vokabular entwickelt. Das einzige Wort, das Du zu wiederholen gelernt hast, ist “Ja”.
Du bejahst andauernd. Du sagst ja zum Vater. Ja zum Sohn. Du sagst ja zum Ehemann. Du sagst ja zu Traditionen. Ja zu Religion. Du sagst ja zum Propheten. Ja zu Tyrannen. Ja zur Mühsal. Du sagst ja zur Angst. Du sagst ja zu Folter. Ja zu Armut. Ja zu Schmerzen.
Du sagst ja zu allem. Außer zu Dir. Du vergisst Dich in einer Ecke. Du sagst nein zu Deinem Fleisch. Du sagst nein zu Deinem Geist. Du sagst nein zu Deiner Freiheit. Nein zu Deinen Träumen. Du sagst nein zur Hoffnung.
Ich verstehe Deine Dienstbarkeit. Du bist nicht verantwortlich. Man hat Dich vorbereitet, zu gehorchen. Seit jeh her denken Männer an Deiner Stelle. Erniedrigen die Religiösen Dich. Unterdrückt Dich die Politik. Die Dealer der Männlichkeit verkaufen Dich. Du hast nicht das Recht, Dich in schöner Kleidung zu zeigen. Du hast nicht das Recht, Deine Kurven zeigen.

Man hat aus Deinem Körper eine Schande gemacht. Aus Deinem Lächeln eine Maskerade. Aus Deiner Schönheit ein Sakrileg.
Du sollst Deine Wünsche verschließen. Deine Talente verschließen. Deine Wunden. Du sollst Deine Revolten verschließen. Es ist wie es ist. Dies ist „Mektoub“. Es steht in der Heiligen Schrift geschrieben. Es ist in den Suren gesagt. Es ist in die Verfassung gestempelt.
Ach, ihr Code der Schande! Ach, ihr Familienbuch mit Platz für vier Ehefrauen! Und warum Tutoren? Richter? Imame? Und Sitten? Und der Stamm? Und das Jungfernhäutchen? Und Keuschheit? Und das Verbrechen der Ehre? Und Steinigung? So viele Worte, die aus dem Wörterbuch zu streichen wären.

Du musst Dich unsichtbar machen, wenn Deine Meister da sind. Zuhören, wenn sie predigen. Deinen Kopf beugen, wenn sie Dich beschimpfen. Sie sind mächtig. Sie haben einen dichten Bart. Wie Schwerter sind ihre Worte scharf. Sie verletzen. Sie töten.
Deine Meister haben Peitschen. Sie haben Steine. Sie haben die Macht. Die Religion. Die Scharia. Sie haben Gott. Sie haben den Teufel. Sie haben die Mythen. Sie haben die Legenden.
Sei mutig. Hol Dir Deine Schere. Zerschneide Deinen Niqab. Mach Deine Haare frei. Lasse sie auf Deine Schultern fließen. Zeige Deine Wangen. Creme sie ein. Betone Deine Lippen. Zeichne Deine Wimpern nach. Trage eine Hose. Einen Rock. Ein Kleid. Schuhe mit Absätzen. Oder Turnschuhe. Oder Stiefel. Trage, was Dir gefällt. Auch wenn es seltsam oder wenn es aus der Mode ist. Verfüge über Deinen Körper.

Deine Hände sind Deine Hände. Deine Füße sind Deine Füße. Deine Brüste Deine Brüste. Dein Herz ist Dein Herz. Dein Bauch ist Dein Bauch. Dein Gehirn ist Dein Gehirn. Du bist du. Du bist nicht das Eigentum der Männer, und auch nicht Gottes.
Sei Frau. Sei aufmüpfig, hartnäckig. Sei stark. Sei zerbrechlich. Richte Deine Augen überall hin. Entferne die Scheuklappen, die Deine Sicht blockieren. Weine, wenn Du traurig bist. Lache, wenn du glücklich bist. Führe Deine Schritte dahin, wo es Dich verzaubert.
Die Zeit rennt. Niemand kann sie stoppen. Die Natur explodiert. Lärm mischt sich mit Farben. Die Tiere schreien. Die Bienen summen. Flüsse gurgeln. Die Sonne ist stur. Die Räder drehen sich. Es riecht nach Asphalt. Es riecht nach Wut. Es riecht nach Salz. Es riecht nach Blut. Es riecht nach Verlangen. Es riecht nach Anarchie. Das Leben ist in der Luft. Der Tod ist in der Erde.
Strecke Deine Hand aus und hole Blumen und Sterne. Setze sie in Töpfe. Hänge sie an die Wände. Lege sie auf Straßen. Schenke sie Kindern. Öffne Deinen Mund und phantasiere.
Sage Gedichte auf von Taslima Nasrin. Vierzeiler von Omar Khayyam. Trinke Wein, wenn Du es magst. Rauche, wenn Du es wünschst. Mach Liebe, wenn Du es willst. Gib den Unterdrückern einen Tritt. Schwinge Deine Hüften. Tanze Salsa. Tanze Polka. Spiele mit Deinem Körper. Zeige Deine Fähigkeiten. Das Leben ist ein Spiel. Spielen ist ein unschuldiges Verb.
Wie leicht Du bist ohne Niqab! Wie mutig ohne Deine Meister! Wie schön Du bist ohne Deinen Schal.
Sei trunken. Schlag Deine Flügel. Steige über die Wolken. Schwebe wie eine Taube.
Geh bis zur Grenze Deiner Freiheit.
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Tu ne peux pas te cacher éternellement derrière ton niqab ORIGINAL par Karim Akouche LIRE
Publication: 12/02/2015 22:56 EST, par Karim Akouche , Écrivain

On ne me fouettera jamais pour avoir écrit ce texte. Raif Badawi, lui, a été condamné à 1000 coups de fouet et 10 ans prison pour avoir blogué.

À cette femme qui a refusé d’enlever son niqab pour devenir citoyenne canadienne et aux juges de la Cour fédérale du Canada qui lui ont donné raison.

Sors tes ciseaux. Déchire ton niqab. Montre ton visage. Tu ne peux pas le cacher éternellement. Ta peau est livide. Elle a besoin de soleil. Tes yeux ont besoin de lumière. Tes poumons ont besoin d’oxygène. La plante ne s’épanouit pas dans l’obscurité. Comme toi, pour vivre, elle doit respirer par tous ses pores.
Je te plains. Tu vis l’enfer. Quand c’est la canicule, tu étouffes. Tu ne peux pas porter ce linceul. C’est injuste. C’est criminel. Libère-toi. Prends des risques. Affronte tes chefs. Accuse-les. Traîne-les devant le tribunal du bon sens. Pour une fois, décide de ton geste. Ne me dis pas que tu es libre d’être soumise. Ne me déçois pas. Ne fais pas comme ces femmes liges qui revendiquent un oxymore. Leur féminisme « islamique » est une aberration.
Sors tes ciseaux. Découpe ton niqab en morceaux. Jette-le dans le feu. Renais sous un autre habit qui te mettra en valeur. Un visage, c’est important. Ton visage, c’est ton identité. Ton identité, c’est toi. Toi, tu n’es pas les autres. Toi, tu n’es pas le collectif. Appartenir à une communauté ne suffit pas pour exister. Tu es singulière. Tu as tes propres prunelles. Tu as ta propre chevelure. Tu as ton propre teint. Tu as ton propre souffle.
C’est depuis l’enfance qu’on t’a mise dans une prison ambulante. Tu regardes ta vie se faner derrière un grillage. On t’a cloué les ailes. On a fait de toi un oiseau en cage. On t’a habituée à l’obéissance. On t’a imposé des bornes. On a limité tes mouvements. On a tracé tes frontières. On a façonné ta conscience. On a soupesé tes neurones. On a conçu ton vocabulaire. Le seul mot qu’on t’ait appris à répéter, c’est « oui ».
Tu acquiesces tout le temps. Tu dis oui au père. Tu dis oui au fils. Tu dis oui au mari. Tu dis oui aux traditions. Tu dis oui à la religion. Tu dis oui au prophète. Tu dis oui aux caïds. Tu dis oui aux corvées. Tu dis oui à la peur. Tu dis oui à la torture. Tu dis oui à la pauvreté. Tu dis oui à la douleur.
Tu dis oui à tout. Sauf à toi. Tu t’oublies dans un coin. Tu dis non à ta chair. Tu dis non à ton esprit. Tu dis non à ta liberté. Tu dis non à tes rêves. Tu dis non à l’espoir.
Je comprends ta servitude. Tu n’en es pas responsable. On t’a préparé à obéir. Depuis toujours les hommes pensent à ta place. Les religieux te rabaissent. Les politiques t’oppressent. Les marchands de virilité te bradent. Tu n’as pas le droit de montrer tes atours. Tu n’as pas le droit de montrer tes courbes.

On a fait de ton corps une honte. On a fait de ton sourire une mascarade. On a fait de ta beauté un sacrilège.
Tu dois taire tes désirs. Tu dois taire tes talents. Tu dois taire tes blessures. Tu dois taire tes révoltes. C’est comme ça. C’est mektoub. C’est écrit dans le Livre saint. C’est dit dans les sourates. C’est estampillé dans la constitution.
Ah, leur code de l’infamie ! Ah, leur livret de famille avec l’espace réservé aux quatre épouses ! Et pourquoi des tuteurs ? Des juges ? Des imams ? Et les us ? Et la tribu ? Et l’hymen ? Et la chasteté ? Et le crime d’honneur ? Et la lapidation ? Tant de termes qu’il faudrait arracher du dictionnaire.

Tu dois t’effacer quand tes maîtres sont là. Tu dois écouter quand ils prêchent. Tu dois baisser la tête quand ils te grondent. Ils sont puissants. Ils ont la barbe drue. Comme des sabres, leurs mots sont tranchants. Ils blessent. Ils tuent.
Tes maîtres ont des fouets. Ils ont des pierres. Ils ont le pouvoir. Ils ont la religion. Ils ont la charia. Ils ont Dieu. Ils ont le diable. Ils ont les mythes. Ils ont les légendes.
Sois courageuse. Sors tes ciseaux. Déchire ton niqab. Défais tes cheveux. Laisse-les cascader sur tes épaules. Montre tes joues. Embaume-les de crème. Souligne tes lèvres. Redessine tes cils. Mets un pantalon. Mets une jupe. Mets une robe. Chausse des talons. Ou des baskets. Ou des bottines. Mets ce qui te plaît. Peu importe si c’est étrange ou si c’est passé de mode. Dispose comme tu veux de ton corps.

Tes mains sont tes mains. Tes pieds sont tes pieds. Tes seins sont tes seins. Ton cœur est ton cœur. Ton ventre est ton ventre. Ton cerveau est ton cerveau. Tu es à toi. Tu n’es la propriété ni de l’homme, ni du Seigneur.
Sois femme. Sois indocile. Sois forte. Sois fragile. Pose tes yeux partout. Enlève les œillères qui te bouchent la vue. Pleure quand tu as du chagrin. Ris quand tu es joyeuse. Guide tes pas où cela t’enchante.
Le temps cavale. Personne ne peut l’arrêter. La nature explose. Les vacarmes se mélangent aux couleurs. Les bêtes gueulent. Les abeilles vrombissent. Les rivières gémissent. Le soleil est têtu. Les roues tournent. Ça sent le bitume. Ça sent la rage. Ça sent le sel. Ça sent le sang. Ça sent le désir. Ça sent l’anarchie. Il y a la vie dans l’air. Il y a la mort dans la terre.
Tends la main et cueille fleurs et étoiles. Mets-les dans des pots. Colle-les sur les murs. Dépose-les sur les routes. Offre-les aux enfants. Ouvre ta bouche et divague.
Dis les poèmes de Taslima Nasreen. Dis les quatrains d’Omar Khayyâm. Bois si tu aimes le vin. Fume si tu le désires. Fais l’amour si tu en as envie. Donne un coup de pied aux oppresseurs. Déhanche-toi. Danse la salsa. Danse la polka. Joue avec ton corps. Montre tes prouesses. Vivre est un jeu. Jouer est un verbe innocent.
Que tu es légère sans ton niqab. Que tu es brave sans tes maîtres. Que tu es belle sans ton foulard.
Sois ivre. Bats tes ailes. Surpasse les nuages. Plane comme une colombe.
Va jusqu’au bout de ta liberté.

FACEBOOKPAGE KARIM AKOUCHE

You can not hide forever behind your niqab Our Translation READ
´Published: 02/12/2015 10:56 p.m. ET, by Karim Akouche, Writer

They will never whip me for writing this text. Raif Badawi, he, was sentenced to 1,000 lashes and 10 years imprisonment for having blogged.

To this woman who refused to remove her niqab to become a Canadian citizen and to the judges of the Federal Court of Canada who have agreed.

Get out your scissors. Tear your niqab. Show your face. You can not hide forever. Your skin is pale. It needs sun. Your eyes need light. Your lungs need oxygen. The plant does not flourish in the dark. Like you, to live, it must breathe through every pore.
I pity you. You’re living hell. When it’s the heat, you suffocate. You can not wear that shroud. It’s unfair. This is criminal. Free yourself. Take risks. Challenge your leaders. Accuse them. Train them in the court of common sense. For once, decide yourself your gesture. Do not tell me you’re free to be submitted. Do not disappoint me. Do not do as the liege women who claim an oxymoron. Their “Islamic” Feminism is an aberration.
Get out your scissors. Cut your niqab apart. Throw it in the fire. Reborn under another garment that will put you in value. A face is important. Your face is your identity. Your identity is you. You, you’re not others. You, you’re not the collective. Belonging to a community is not sufficient to exist. You are unique. You have your own eyes. You have your own hair. You have your own complexion. You have your own breath.

It’s since childhood that they put you in a walking prison. You watch your life fading behind a fence. They nailed your wings. They made you a caged bird. They accustomed you to obedience. You were imposed limits. Restricted your movements. Your borders were plotted. They shaped your conscience. They weighed your neurons. They have designed your vocabulary. The only word that you have learned to repeat, is “yes.”
You acquiesce all the time. You say yes to the father. You say yes to the son. You say yes to the husband. You say yes to traditions. You say yes to religion. You say yes to the prophet. You say yes to bullies. You say yes to chores. You say yes to fear. You say yes to torture. You say yes to poverty. You say yes to pain.
You say yes to everything. Except to you. You forget you in a corner. You say no to your flesh. You say no to your mind. You say no to your freedom. You say no to your dreams. You say no to hope.
I understand your servitude. You are not responsible. You were prepared to obey. Historically men think in your place. Religious put you down. Political oppress you. The virility dealers are selling you. You do not have the right to show your attire. You do not have the right to show your curves.

They made a shame of your body. Of your smile a masquerade. A sacrilege of your beauty.
You have to shut your desires. You have to shut your talents. You have to shut your wounds. You have to shut your revolts. It’s like that. This is mektoub. It is written in the Holy Book. It is said in the suras. It is stamped in the constitution.
Ah, their code of infamy! Ah, their family book with space for four wives! And why tutors? Judges? Imams? And traditions? And the tribe? And the hymen? And chastity? And the crime of honor? And stoning? So many words that should be cancelled in the dictionary.
On a fait de ton corps une honte. On a fait de ton sourire une mascarade. On a fait de ta beauté un sacrilège.

You have to clear when your masters are there. You have to listen when they preach. You have to bow your head when they scold you. They are powerful. They have a thick beard. As swords, their words are sharp. They hurt. They kill.
Your masters have whips. They have stones. They have the power. The religion. The Sharia. They have God. They have the devil. They have the myths. They have the legends.
Be brave. Get out your scissors. Tear your niqab. Defeat your hair. Let it cascade on your shoulders. Show your cheeks. Waft them with cream. Emphasize your lips. Redraw your eyelashes. Put pants. Put a skirt. Put a dress. Shoe heels. Or sneakers. Or boots. Put what you like. Even if it’s strange or if it is out of fashion. Dispose of your body as you want.

Your hands are your hands. Your feet are your feet. Your breasts are your breasts. Your heart is your heart. Your belly is your belly. Your brain is your brain. You are you. You’re not the property of man, nor of the Lord.
Be woman. Be stubborn. Be strong. Be fragile. Put your eyes everywhere. Take off the blinders that block your sight. Cry when you grief. Laugh when you’re happy. Guide your footsteps where that enchants you.
The time runs. Nobody can stop it. The nature explodes. The din mix the colors. The beasts shout. The bees hum. Rivers groan. The sun is stubborn. The wheels turn. It smells of bitumen. It smells rabies. It smells of salt. It smells blood. It smells desire. It smells anarchy. There is life in the air. There is death in the earth.
Reach out and pick flowers and stars. Put them in pots. Stick them on the walls. Put them on the roads. Offer them to children. Open your mouth and wander.
Recite poems of Taslima Nasrin. Say Khayyam quatrains of Omar. Drink if you love wine. Smoke if you wish. Make love if you want it. Give a kick to the oppressors. Sway down. Dance the salsa. Dance the polka. Play with your body. Show your prowess. Life is a game. To play is an innocent verb.
How light you are without your niqab! How brave without your masters. How beautiful you are without your scarf.
Be drunk. Spread your wings and fly. Exceed the clouds. Flat like a dove.
Go up to the end of your freedom.

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Warum verschleiern Männer sich nicht? Unsere Übersetzung LESEN
Warum sind denn Männer nicht auch verlockende Objekte, die es der kopflosen Begierde der Frauen zu entziehen gilt? Das ist eine gute Frage. Hind Aleryani, jemenitische Journalistin und Schriftstellerin stellt sie, mit Provokation und Humor, in ihrem Blog (auf Arabisch).

Von Hind Aleryani
mit freundlicher Genehmigung von Hind Aleryani (übersetzt aus dem Englischen ins Französische von Sylvie Braibant, aus dem Französischen ins Deutsche von aramata)

Früher spielten wir immer im Garten meiner Tante, als wir noch jünger waren … Mädchen und Jungen, es gab keinen Unterschied … wir wuchsen zusammen auf … wir maßen im Rennen, wir spielten, lachten … manchmal hauten wir uns, immer aus Spaß … wir sahen zusammen fern … wir weinten, wenn die Comicfilme traurig endeten … wir wurden ein wenig älter … wir fingen an, zusammen zu studieren … wir bedrohten uns gegenseitig, uns beim Professor anzuschwärzen … wir machten uns über uns selbst lustig … wir lachten aus vollem Herzen …
Und so vergingen die Tage …

Meine Cousine und ich, wir schauen dem Fenster … wir schauen auf den Garten, wo unsere Cousins ​​und ihre Freunde spielen … es ist der Garten, wo wir früher zusammen gespielt haben … sie waren unsere Freunde zu der Zeit … es waren die Jungen, mit denen wir gespielt haben … was ist passiert? Warum sind wir Gefangene zu Hause, während sie draußen Ball spielen, so frei … was haben wir getan? Sind wir zu schnell alt geworden? Haben unsere Körper haben sich verändert? Sind wir solche verlockenden Objekte geworden, dass wir dem Blickfeld entzogen werden müssen? Sind das denn nicht diese Jungen, die wir seit unserer Kindheit kannten? Was hat sich geändert? Warum sind wir Fremde geworden? Warum muss ich mich verstecken, wenn ich nur ihre Stimmen höre? Nur, weil die Klangfarbe dieser Stimmen sich verändert hat? Sind wir darum keine Freunde mehr? Sollen wir anders miteinander umgehen? Anders als gestern? Wir fingen an, uns vorsichtig und scheu zu verhalten, bevor wir redeten … wir hörten auf, mit den anderen zu spielen … Meine Cousine und ich begannen also, unsere Freizeit mit mexikanischen Serien vor dem Fernseher zu verbringen beobachten, als ob wir bereits unsere 50 erreicht hätten.
Und so vergingen die Tage.

Ich bin in der Schule … wir lernen, warum eine Frau sich verschleiern muss … ihre Haare verkörpern die Verlockung … ihre Augenbrauen verkörpern die Verlockung … Ich erinnere mich an meinen Lieblingssänger … seine Augen sind auch schön … sein Haar ist schön … warum verschleiert er sich nicht? Ich stelle mir diese Frage, und ich finde keine Antwort … Ich erinnere mich, dass ich in der Pubertät aus dem Garten mit seinen Spielen verbannt wurde … während meine Freunde … waren sie nicht auch in der Pubertät? Warum mussten sie denn nicht im Haus bleiben? Auch hier habe ich keine Antwort gefunden …
Und so vergingen die Tage …

Ich höre das immer wieder … “Eine Frau ist ein Schatz, die in einer Schatulle (d.h. verschleiert) aufzubewahren ist” … und manchmal sagt man sogar, dass die Frau eine Süßigkeit ist und “wenn Sie das Bonbonpapier (d.h. den Schleier) entfernen, setzen sich die Fliegen drauf” … ich sehe fern und da ist mein Lieblingssänger, ich bin so verknallt in sein weiches, seidiges und gut gebürstetes Haar, das ihn elegant umfließt … seine Arme sind nackt … seine Brust ist nackt … warum ist dieses Objekt der reinen Verlockung nicht verschleiert? Warum ist es nicht zu Hause unter Verschluss? Warum werden die Frauen nicht von ihm verlockt? Einige werden sagen, dass eine Frau sich so etwas nicht ansehen sollte… sollten die Männer dann nicht auch den Blick senken, sobald sie ein weibliches “Objekt der Verlockung” sehen? Ich kann die Antwort nicht finden …
Und so vergingen die Tage …

Ich bin an der Uni … Ich sehe Leute ein kleines religiöses Buch verteilen … “Verlockungen einer Frau” … Ihr Haar … ihre Füße … ihre Augen, “und eine Frau muss eines ihrer Augen verbergen, da beide zusammen zu verlockend sind” … Ich schwöre, das habe ich in diesem Buch gelesen! … als ob es nichts anderes zu tun gäbe in dieser Welt, als eine Frau nach der anderen zu überprüfen, um zu sehen, wie weit sie Objekt der Verlockung ist … Ich beschloss, die Blicke der Männer zu beobachten … Ich will wissen, welche Frauen ihre Blicke anziehen mit ihrer Art, so verlockend zu sein … vor mir geht eine Frau, die ganz in eine schwarze Abaya (langen schwarzen Schal) gehüllt ist … aha! … Ich sehe, dass dies ein Objekt der Verlockung ist … Ich beobachte weiter … vor mir geht eine Frau, die in eine bauschige Abaya gehüllt ist, mit unbedecktem Gesicht … der Junge starrt sie an … aha! So ist ihr Gesicht auch ein Aufruf zur Verlockung … eine dritte Frau geht vor mir … ihr Gesicht ist verschleiert und sie trägt einen große Abaya, von Kopf bis Fuß … der Mann sieht sie an! Hallo? Ich verstehe nicht … was sollte so verlockend sein an einer schwarzen Abaya? Keine Augen, keine Füße … Wodurch wird denn dieser Mann angezogen? In diesem Moment wird mir klar, dass die Kleidung nichts damit zu tun hat … die Männer werden uns bei jeder Gelegenheit anstarren… aber er mit seinen breiten Schultern, seinen Haaren, seinen Augen und Lippen, wird nicht als ein Objekt der Verlockung angesehen, selbst wenn alle Frauen der Welt ihn begehrten … Er ist ein Mann … er muss sich nicht zu Hause verstecken … niemand sagt, er sei ein Juwel … in diesem Moment möchte ich kein Juwel sein. Ich möchte ein freier Mann sein …
Und so vergingen die Tage …

Ich bin in einem westlichen Land … Frauen gehen um mich herum zu Fuß … eine trägt Hosen … eine andere einen kurzen Rock … eine andere sogar Shorts … Männer und Frauen laufen nebeneinander … es ist seltsam … niemand blickt zudringlich … warum sehe ich nicht die betonten Blicke der Männer meines Landes? Diese Blicke, die die Frauen ausziehen … diese Blicke, die ich hasse … die, die mich sogar mich hassen lassen, auf die Erde gekommen zu sein, als Frau geboren zu sein … diese Blicke, die mir meine Menschlichkeit leugnen … warum sehe ich sie hier nicht? Alle Frauen sind gut angezogen … warum sehe ich in diesem Fall keine solchen Blicke, wo sie doch so attraktiv sind? Ich sehe eine Frau laufen und lachen … ich erinnere mich, dass mir in der Pubertät das Recht zu laufen verwehrt war … ich erinnere mich an das Fenster meiner Tante … ich erinnere mich, ein verlockendes Objekt gewesen zu sein, das es zu bedecken galt … ich erinnere mich an einen Mann meines Landes, weiß gekleidet, während ich ganz in schwarz gehen musste… ich fragte mich, warum müssen Männer nicht in schwarz gekleidet sein? Warum verhüllen Männer nicht ihr Gesicht? Und ich konnte keine Antwort finden
Und so vergehen die Tage …

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Pourquoi donc les hommes ne se voilent-ils pas? Traduction LIRE
C’est une bonne question : pourquoi donc les hommes ne seraient-ils pas eux aussi des objets de tentation qu’il faudrait soustraire au désir affolant des femmes ? Hind Aleryani, journaliste et écrivaine yéménite la pose, avec provocation et humour, dans son blog (en arabe).
27.02.2013 à 13:15 par Hind Aleryani
avec l’aimable autorisation de Hind Aleryani (traduit de l’anglais par Sylvie Braibant)

Nous avions l’habitude de jouer dans le jardin de ma tante, quand nous étions plus jeunes… filles et garçons, il n’y avait pas de différence… nous grandissions ensemble… nous avions l’habitude de nous mesurer à la course, de jouer, de rire… quelquefois nous nous battions, toujours pour rire… nous regardions la télévision ensemble… pleurions lorsque les dessins animés se terminaient mal… nous sommes devenus un peu plus vieux… nous avons commencé à étudier ensemble… nous nous menacions les uns les autres de nous dénoncer auprès du professeur… nous nous moquions de nous mêmes… nous avons ri de tout notre cœur…
Et ainsi les jours passaient…

Ma cousine et moi, nous regardons par la fenêtre… nous regardons vers le jardin où nos cousins et leurs camarades jouent… c’est le jardin où nous jouions auparavant ensemble… ils étaient nos amis en ce temps là… c’étaient les garçons avec lesquels nous jouions… qu’est-il arrivé ? Pourquoi sommes-nous prisonnières à la maison, alors qu’ils jouent au ballon dehors, si libres… qu’avons nous fait ? Avons nous vieilli trop vite ? Nos corps ont-ils changé ? Sommes nous devenues de tels objets de tentation qu’ils nécessitent d’être mis à l’abri des regards ? Ne sont-ils pourtant pas ces garçons que nous connaissions depuis notre plus tendre enfance ? Qu’est ce qui a changé ? Pourquoi sommes nous devenus des étrangers ? Pourquoi dois-je courir me cacher dès que j’entends leurs voix ? Est-ce juste parce que le timbre de ces voix a changé ? Est-ce pour cela que nous ne sommes plus amis ? Sommes nous supposer agir autrement les uns avec les autres ? Autrement qu’hier ? Nous avons commencé à nous comporter avec précaution et timidité avant de nous parler… nous avons arrêté de jouer avec L’Autre… Ma cousine et moi avons alors commencé à passer nos loisirs à regarder des séries mexicaines, comme si nous avions déjà atteint nos 50 ans.
Et ainsi les jours passaient.

Je suis à l’école… nous apprenons pourquoi une femme doit se voiler… ses cheveux incarnent la tentation… ses sourcils incarnent la tentation… je me rappelle mon chanteur préféré… ses yeux sont beaux aussi… ses cheveux sont beaux … pourquoi ne se voile-t-il pas ? Je me pose cette question et je ne trouve pas de réponse… Je me rappelle que je fus bannie du jardin et de ses jeux à la puberté… alors que pas mes amis garçons… n’étaient-ils pas dans leur puberté eux aussi ? Pourquoi ne devaient-ils pas rester à la maison alors ? Là non plus, je n’ai pas trouvé la réponse…
Et ainsi les jours passaient…

J’entends cela en permanence… « Une femme est un bijou à garder dans un écrin (i.e. voilée) »… et parfois, on dit même que la femme est une sucrerie « si vous retirez le papier de bonbon (i.e. le voile), les mouches se mettent à tournoyer autour »… je regarde la télévision et je tombe sur mon chanteur préféré, je suis si fan de sa chevelure douce, soyeuse et bien brossée, flottant autour de lui avec élégance… ses bras son nus… sa poitrine est nue… pourquoi cet objet de pure tentation n’est-il pas voilé ? Pourquoi n’est il pas enfermé chez lui ? Pourquoi les femmes ne sont-elles pas tentées par lui ? Certains diront qu’une femme ne doit pas regarder ça… alors les hommes ne devraient-ils pas eux aussi baisser les yeux à la vue d’une femelle « objet de tentation » ? Je ne peux pas trouver la réponse…
Et ainsi les jours passaient…

Je suis à l’université… Je vois des personnes distribuer un petit livre religieux… « Tentations d’une femme »… Ses cheveux… ses pieds… ses yeux, et « ainsi, une femme doit cacher l’un de ses yeux, puisque les deux ensemble sont trop tentants »…  Je jure que c’est ce que j’ai lu dans ce livre !… c’est comme s’il n’y avait rien d’autre à faire dans ce monde, qu’à scruter une femme après l’autre, pour voir jusqu’où elle est objet de tentation… J’ai décidé d’observer le regard des hommes… Je veux savoir quelles sont les femmes qui attirent leur regard par leur façon d’être si tentantes… devant moi marche une femme entièrement couverte d’une Abaya noire (long châle noir)… aha !… je vois que c’est un objet de tentation… je continue de regarder… devant moi marche une femme vêtue d’une Abaya bouffante, le visage découvert… le garçon la dévisage… aha ! Alors son visage est lui aussi un appel à la tentation… une troisième femme marche devant moi… le visage voilé et elle porte une large Abaya, des pieds à la tête… l’homme la regarde ! Heu ? Je ne comprends pas… qu’il y a-t-il de si tentant dans une Abaya noire ? Pas d’yeux, pas de pieds… Par quoi est donc attiré cet homme ? A ce moment, je réalise que les vêtements n’ont rien à voir avec… les hommes vont se fixer sur nous dans toutes les occasions… mais lui avec ses larges épaules, ses cheveux, ses yeux et ses lèvres, n’est pas considéré comme un objet de tentation quand bien même toutes les femmes du monde le convoiteraient… c’est un homme… il ne doit pas se cacher chez lui… personne ne dit que c’est un bijou… à ce moment je souhaiterais ne pas être un bijou. Je souhaiterais être un homme libre…
Et ainsi les jours passaient…

Je me trouve dans un pays occidental… les femmes marchent autour de moi… l’une porte des pantalons… une autre une jupe courte… une autre encore des shorts… hommes et femmes avancent côte à côte… c’est étrange… aucun ne regarde avec insistance… pourquoi ne vois-je donc pas les regards appuyés des hommes de mon pays ? Ces regards qui déshabillent les femmes… ces regards que je déteste… ceux-là même qui me font haïr d’être venue sur terre, haïr d’être née femme… ces regards qui me nient mon humanité… pourquoi ne les vois-je pas ici ? Toutes les femmes sont bien habillées… pourquoi dans ce cas je n’aperçois aucun de ces regards, alors qu’elles sont si attirantes ? Je vois une femme courir et rire… je me rappelle ne plus avoir eu le droit de courir à la puberté… je me rappelle la fenêtre de ma tante… je me rappelle avoir été un objet de tentation à couvrir… je me rappelle un homme de mon pays vêtu de blanc alors que moi je devais aller tout en noir… je me demandais, pourquoi les hommes ne doivent-ils pas être habillés en noir ? Pourquoi les hommes ne se voilent-ils pas le visage ? Et je ne pouvais pas trouver la réponse
Et ainsi les jours passent…

Why don’t men cover their faces? ORIGINAL by Hind Aleryani READ
Women’s rights Yemeni blogger and journalist @HindAleryani tells her intimate story about what’s feminine and masculine in the Middle East.

Hind Aleryani Last updated: April 29, 2013
We used to play at my aunt’s garden when we were younger…girls and boys, there was no difference… we grew up together… we used to race, play, laugh… sometimes we would fight playfully… we used to watch TV together… cry at the end of sad cartoons together… we grew a bit older… we began to study for our classes together… whenever we’d fight we used to threaten the other that we’d tell on them to the teacher… we used to play practical jokes on one another… we’d laugh with all our hearts…
And so the days went by…

My cousin and I are staring outside the window… we are looking at the garden where my male cousin and his friends are playing… this is the garden where we used to play together… they used to be our friends once upon a time… these are the boys we used to play with… what happened? Why are we prisoners at home, while they play ball outside with all freedom… what did we do? Did we grow older? Did our bodies change? Did we become an object of temptation that needs to be covered from people’s eyes? Aren’t those the boys we knew since we were children? What changed? Why are we strangers? Why do I run and hide whenever I hear one of their voices? Is it just because the pitch of his voice changed? Is that why we aren’t friends anymore? Are we supposed to act differently towards one another? Different to how we acted just yesterday? We started to act shy and anxious whenever we’d speak… we stopped playing with one another… My cousin and I began spending our spare time watching Mexican soap operas, as if we were in our 50s…
And so the days went by…

I am at school…we are learning about what a woman should cover… her hair is temptation… her eyebrows are temptation… I remembered my favorite male singer… his eyes were beautiful too… his hair is beautiful… why doesn’t he veil? I asked myself this question, however, I couldn’t find the answer… I remembered that I was banned from playing in the garden because I hit puberty… however, my male friends weren’t… didn’t they hit puberty too? Why weren’t they imprisoned at home? I also couldn’t find the answer…
And so the days went by…

I hear it all the time… “A woman is a jewel that needs to be protected (i.e. covered)”… and sometimes it is even said that a woman is like candy “if you remove the wrapper (i.e. the cover) the flies will swarm around her”… I turn on the TV and find that favorite male singer that I am so fond of brushing his soft silky hair and flaunting his handsomeness… his arms are bare… his chest is bare… why isn’t this object of temptation covered? Why isn’t he imprisoned at home? Why aren’t women tempted by him? Some might claim that a woman shouldn’t look at this… then shouldn’t men shield their gaze when looking at a tempting female “object”? I couldn’t find the answer…
And so the days went by…

I am at university… I see some people distributing a small religious book… “Temptations of a Woman”…Her hair… her feet… her eyes, and “thus, a woman must cover one of her eyes as both of them together are tempting”…I swear this is what I read in this book!… it’s as if there is nothing left in this world to talk about and scrutinize other than a woman and how she is a temptation…I decided to observe men’s looks…I wanted to know which women would attract men with her temptation… in front of me walks a woman wearing a tight Abaya (long black cover)… aha!.. I found her… she is an object of temptation… I continue watching… in front of me walks a woman with a baggy Abaya, however, with an uncovered face…the man stares at her… aha! So her face is also a temptation… a third woman walks in front of me… her face is covered and she is wearing a baggy Abaya from top to toe… the man is staring at her! Huh? I don’t understand… what is so tempting about a black Abaya? No eyes, no feet… What is this man staring at? At that moment I realized that clothing has nothing to do with it… men would stare on all occasions… however, he, with his broad shoulders and his hair, eyes and lips isn’t considered an object of temptation, even if all the women in the world started at him… he is a man…he shouldn’t hide in his home… no one calls him a jewel… at that moment I wished I wasn’t a jewel. I wished to be a free man…
And so the days went by…

I am in a Western country… women are walking around me…one is wearing pants… the other is wearing a short skirt…another wears shorts…men and women are walking side by side… it is strange… no one is staring… why don’t I see the looks of men I saw in my country? Those looks that made a woman feel naked… those looks that I hated… the ones that made me hate being on this earth, and hate being born a woman… those looks that deny me my humanity…why don’t I see those looks here? All the women are dressed up… why don’t I see those looks even though all the women are attractive here? I saw one women run and laugh… I remembered that I wasn’t allowed to run once I hit puberty… I remembered my aunt’s window… I remembered I was an object of temptation that must be covered… I remembered that a man in my country wears white, while I am covered in black… I asked myself, why don’t men wear black? Why don’t men cover their faces? And I couldn’t find the answer…
And so the days go by…

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Why men don’t….?
why men dont

One thought on “Vollschleier/ NIQAB: 1 Erinnerung, 1 Offener Brief – 1 lettre ouverte, 1 souvenir”

  1. Wie in Niger und Tschad schon begonnen, soll es jetzt in allen Staaten der ECOWAS (Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft) ein Verbot der Vollverschleierung geben (auf Deutsch weiter unten):
    Kamikazes: l’Afrique de l’Ouest veut « interdire » le voile islamique intégral
    maliactu – 17 décembre 2015
    Les dirigeants d’Afrique de l’Ouest se sont entendus jeudi pour « interdire » le voile islamique intégral dans leurs pays respectifs, pour lutter contre la multiplication des attentats kamikazes commis notamment par des femmes, a déclaré le président de la Commission de la Cédéao Kadré Desiré Ouédraogo.
    Les chefs d’Etat doivent « prendre des mesures » pour « interdire » « tous les vêtements qui rendent impossible l’identification d’une personne », a déclaré M. Ouédraogo, à l’issue d’un sommet de deux jours de la Communauté économique des Etats d’Afrique de l’Ouest.

    Kamikazes: Westafrika will ein “Verbot” für den islamischen Vollschleier durchsetzen
    maliactu -17. Dezember 2015
    Die westafrikanischen Führer verständigten sich am Donnerstag auf ein “Verbot” für den islamischen Vollschleier in ihren jeweiligen Ländern, um gegen die Verbreitung von Selbstmordanschlägen insbesondere durch Frauen zu kämpfen, sagte der Präsident der Kommission der ECOWAS Kadré Désiré Ouédraogo.
    Die Staatschefs müssen “Maßnahmen ergreifen”, um “zu verbieten”, “all die Kleidung, die es unmöglich macht, eine Person zu identifizieren”, sagte Ouedraogo, nach einem zweitägigen Gipfel Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten.
    © 2015 maliactu.net

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